gibt es bei uns (wfv) schon seit 1 1/2 Jahren.
Beiträge von koeppchen
Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!
Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung
Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung
-
-
Hast du dem Jugendleiter schon mal klar gesagt, dass du die D2 übernehmen möchtest? Dass die Minis für dich keine Alternative sind?
-
Das müsste man auch mit Excel-VBA selber programmieren können, was meint ihr?
-
Man kann ja auch freiwillig absteigen, wenn der nachfolgende Jahrgang zu schwach ist. Nur können das die meisten Vereinsfunktionäre mit ihrem Stolz nicht vereinbaren...
-
Hier wurden von Anfang an zu viele eigene Süppchen gekocht. Ich kann auch nicht recht verstehen, dass man als Mannschaft komplett zu einem neuen Verein wechselt, bei dem die Philosophie und die Chemie mit den Trainern der anderen Fs nicht passt...
Das Denken "my Team is my castle" ist in der E und F häufig recht verbreitet. Ist mir ein echtes Rätsel, warum es in manchen Vereinen 2 Mannschaften des gleichen Jahrgangs gibt, deren Trainer nicht zusammenarbeiten.
Es kann nur heißen: gemeinsam trainieren, gemeinsame Sommerfeste, gemeinsam über die Mannschaftsaufteilung reden. Auch wenn es da mal Reibereien gibt, ist es besser, als allen Konflikten aus dem Weg zu gehen, bis die Entwicklung so unerträglich wird, wie von Teambetreuer beschrieben. Es braucht nun dringend ein reinigendes Gewitter! -
Andre, in deiner Argumentation kommt eins zu kurz:
Reinrufen ist nur ein Symptom, keine Ursache!
Nicht alle, die reinrufen, schaden der Entwicklung der Kinder - danke an andtrai, die das im Beitrag 104 doch für alle überzeugend beschrieben hat.
Viel wichtiger: Nicht alle Trainer, die ergebnisorientiert und mit Druck arbeiten, rufen im Spiel rein. Druck kann auch ganz toll im Training und in der Kabine aufgebaut werden. Dann reagiert der Spieler schon, wenn er im Spiel den strengen Blick des Trainers auf sich ruhen sieht!
Mit der hier vorgestellten Lösung, allen Trainern, die reinrufen, Berufsverbot zu geben, wird man viel Staub aufwirbeln, viel böses Blut schaffen und letztlich der Sache mehr schaden als nützen.
Abschaffung der Tabellen, Schweizer Spielsystem usw. halte ich für die viel besseren Maßnahmen. Sie entziehen nämlich dem Ergebnisdenken - der eigentlichen Ursache - ein wenig die Grundlage! -
Du solltest deinen Trainerkollegen vom anderen Verein informieren. Ihm eine Chance geben, die Situation zu retten. Vor allem, wenn du die Mädels eh nicht brauchst...
-
Soso, das eigene Turnier.... scheint etwas ganz besonderes zu sein, worauf Spieler, Spielerinnen, Eltern unheimlichen Wert legen. Warum? Weil man sich zu Hause präsentiert. Vor vielen Zuschauern, die man kennt. Ist wohl eine ganz besondere Prestige-Angelegenheit, was ich als Trainer schwer nachvollziehen kann. Jedenfalls ist mir als Trainer von Jungsmannschaften schon mehrfach passiert, dass der schlimmste Streit des Jahres beim eigenen Turnier stattfand. Einmal mit Eltern einer F-Jugend-Mannschaft, ein anderes Mal mit C-Jugend-Spielern. Mal sehen, wie es bei uns in 2 Wochen läuft

-
Macht doch eine Mannschaftsbesprechung in angenehmer Atmosphäre (bei Pizza und Getränk). Alle Spieler sollten dabei sein. Sagt den Spielern, sie sollen sich mal was überlegen, um die geringe Trainingsbeteiligung und das Disziplinproblem zu lösen. Ihr Trainer solltet dann auf der Besprechung die Situation darstellen, und eure Ziele und dann mal schauen, wie die Jungs darauf reagieren.
Oft ist den Spielern das Thema Disziplin wichtiger, als die Trainer meinen, und vorgeschlagene Strafen sind härter. Wenn ein Spieler nicht mitzieht, sind die Jungs sogar bereit, mal in Unterzahl zu spielen... -
Gute und wichtige Spieler sollten genauso die Grenzen aufgezeigt bekommen, wenn sie sich daneben benehmen, wie schlechte und unwichtige Spieler. Gut zureden ist das eine, nachvollziehbare Konsequenzen - für alle gleich und transparent - sind aber wichtig. Im nächsten Spiel bzw. Hallenturnier würde der Kapitän erst mal auf der Bank sitzen. Oder gar nicht mitfahren.
-
Hm, hier kann es Ansichten geben, die sich zunächst mal ähnlich anhören, aber doch sehr unterschiedlich sind. Dies zeigen ja viele Diskussionen hier im Forum.
Letztlich läuft es darauf hinaus:- Ist Gewinnen/Erfolg das Ziel der Trainerarbeit und gute Ausbildung und Spaß der Weg der dorthin führt?
- Oder ist die gute Ausbildung und der Spaß am Fußball das Ziel, und gewinnen/Erfolg ein Nebenprodukt, das sich ggf. automatisch ergibt?
-
Es ist nicht nur die Aufstellung (4 Spieler statt 3 Spieler hinten), sondern v.a. die Ballorientierung, um die es Hans und Chris geht.
Im Lehrgang zum Trainer C dürfte dieses Thema auch drankommen. Bei meinem war es ein zentraler Bestandteil!
Danach war mir klar, dass ich Ballorientierung und Viererkette auch umsetzen muss. Klappt auch bei meiner eher unterlegenen C-Jugend-Mannschaft immer besser. Auch wenn wir wohl in der Hinrunde mit Libero oft bessere Ergebnisse erzielt hätten... -
Tja, Formatierung von der ursprünglichen Seite übernommen
Mal was anderes... -
Ist es empfehlenswert in einer kleineren Gruppe außerhalb des regulären Trainings mit einigen Kindern aktiv zu werden? Könnte es sein, dass die Kids dann nicht vielleicht noch mehr Probleme mit dem derzeitigen Trainingsleiter bekommen?
Wäre super. Warum bietest du nicht einfach zusätzlich ein Spieletraining an? Z.B. offen für alle F-JugendSpieler. Eltern dürfen auch mitspielen. Und das am besten, wenn du Zeit hast und der Platz evtl. frei ist? (Bei uns Freitag abend). Natürlich in Absprache mit Trainer und Jugendvorstand.
-
Frage an Chris, Hattabi und Trainerlegende: Wie geht ihr mit den Spielern um, die es nicht schaffen?? Für jeden neuen fällt ja ein alter weg! Wird den Spielern ehrlich gesagt, dass es nicht reicht? Helft ihr ihnen vielleicht sogar, einen Verein zu finden, wo sie besser aufgehoben sind?
Irgendwie spricht keiner über die Jungs, die von der F bis zur D dem Verein die Treue halten, aber dann nicht gut genug sind, und kaum noch spielen.... -
Wir waren vor 6 Jahren mal mit einer E-Jugend beim VfB. War damals KOSTENLOS
Ich habe einen alten Bericht gefunden. Kopiere ihn mal hier rein...Gleich nach der Schule ging es los: Ab zum Bahnhof, wo die Trainer warteten, um alle in die S-Bahn zu „verfrachten“, die uns zum Daimler-Stadion bringen würde. 24 Kinder machten den Zug gehörig unsicher, so dass der Fußweg von der Haltestelle zum Stadion genau richtig kam. Als wir gerade einmal das Stadion umkurvt hatten und immer noch die Geschäftsstelle suchten, sprach uns ein netter älterer Mann an, ob wir die Ehninger seien. Es stellte sich heraus, dass er unser Führer, der frühere VfB-Spieler Lothar Weise war. Nachdem er den Schlüssel geholt hatte, betraten wir das noble VfB Business Center. Dort waren auf riesigen Fahnen die größten Erfolge des VfB dargestellt, u.a. der DFB-Pokalsieg 1958, an dem „der Lothar“ mit dem entscheidenden Siegtreffer in der Verlängerung entscheidend beteiligt war. Wie er uns erklärte, hatte man neben dem DFB-Pokalsieg von 1997 extra noch Platz für künftige Erfolge gelassen. Das nächste Highlight waren die VIP-Logen, die pro Saison einige Tausend Euro kosten und zu denen die superbequemen Ricaro-Sitze auf der Haupttribüne gehören. Vielleicht wird ja der eine oder andere von uns mal in den Genuss kommen, schließlich sind noch nicht alle Logen belegt. Auf der Tribüne erfuhren wir einige interessante Dinge über die Geschichte des Stadions. Wie war es möglich, dass 1950 beim ersten Länderspiel nach dem Krieg hier über 100.000 Menschen drin waren? Naja die Leute waren damals einfach dünner als heute, dennoch ging es sicherlich eng zu. Auch das Regelquiz konnte erfolgreich gelöst werden. Die einzige Frage die offen blieb: „Warum hängen da Mikrofone vom Dach runter?“ Ob die fürs Fernsehen die Stimmung einfangen...?
Auch egal, denn jetzt durften wir endlich runter in Richtung Rasen. Zwar war es verboten, auch nur einen mini Schritt drauf zu laufen, aber mit den Händen konnten wir den edlen Rasen anfassen. Ob unser Handauflegen beim nächsten Heimspiel gegen Manchester United geholfen hat? Nun waren wir alle gespannt, wer den Wettlauf über die Stadionrunde gewinnen würde. Immerhin winkte dem Sieger 1 € aus der Hand von Herrn Weise. Der ein oder andere, der vorher noch gelacht hatte, wie kurz die Strecke doch sei, hatte sich verschätzt und kam völlig außer Atem an der Ziellinie an. Yannick hatte die Kräfte am besten eingeteilt und durfte sich freuen. Aber lange verschnaufen war nicht drin: Nun standen die Kabinen auf dem Programm. „Ah“ und „oh“ hörte man von allen Seiten, denn die Kabine war nagelneu eingerichtet und an jedem Platz war ein Spiegel, Kleiderbügel, und wie wir dann erfuhren, wird die Kabine vor jedem Spiel mit allem Notwendigen von Trikot bis Shampoo bestückt, so dass die Spieler sich um gar nichts kümmern müssen. Hier auf den Kabinenbänken lauschten wir noch einmal gebannt dem Experten, der uns einiges von unserem VfB erzählte, z.B. die Geschichte als Felix Magath die hölzerne Taktiktafel in einer Halbzeitpause mit der Faust zertrümmerte. Keine Frage blieb unbeantwortet, wir wissen jetzt sogar, was Fußballer machen, die während des Spiels aufs Klo müssen... Wenn ihr das noch nicht wisst, fragt einfach einen, der dabei war! Schließlich sahen wir noch das Entmüdungsbecken und hatten Gelegenheit, die Massageliegen zu testen. Nach dieser tollen Besichtigung, die uns übrigens keinen Cent gekostet hat, hatte Lothar Weise noch massig Autogramme zu schreiben, bevor er uns hinausbegleitete. Anschließend gingen wir noch auf einen Sprung rüber aufs Trainingsgelände und sahen den echten Profis beim Training zu. Ganz knapp nur verpassten unsere Autogrammjäger den Trainer Felix Magath, der etwas später hinzustieß. Nach einer Weile „Spieler raten“ und vespern war dann natürlicherweise die Konzentration etwas weg.
Bevor wir jedoch wieder in Richtung S-Bahn eilten, suchten wir noch den Fanshop heim und selbst die beharrlichsten Bayern-Fans hatten nachher „VfB-Bonbons“ oder einen großen weiß-roten Lolli in der Hand. Obwohl wir nun noch eine Weile an der S-Bahn-Station warten mussten, bevor wir dann die Heimreise starten konnten, waren sich wohl alle einig, dass das ein toller, ereignisreicher und unvergesslicher Ausflug war.
Herzlichen Dank an den VfB Stuttgart, v.a. Günter Schäfer und Lothar Weise, die sehr freundlich waren und sich unheimlich bemüht haben. Bis zum nächsten Mal im Stadion! -
Das Problem muss der Jugendleiter lösen.
Du hast bombensichere Argumente. Schließlich hat der F1-Trainer seine bisherigen Spieler vergrault. Deine Befürchtung, dass er es jetzt mit deinen Spielern auch so macht - bzw. dass dann weitere Spieler aus seinem Kader weglaufen, ist absolut berechtigt.
Das bedeutet, es müssen feste Spielregeln her, die im Besein des Jugendleiters ausgemacht werden, sonst würde ich an deiner Stelle alles abblocken. -
Wie schon im anderen Thread geschrieben, bin ich der Meinung, dass Ehrenamtliche, z.B. Jugendtrainer stärker gefördert werden sollen.
Vielmehr müsste man wie DSV schreibt in den Betrieben ansetzen. Bezahlter Sonderurlaub für Jugendtrainerfortbildungen, Förderung von Betrieben, die ehrenamtlich engagierte Mitarbeiter einstellen usw. Viele von uns kennen das Problem: Sie müssen raus zum Training, aber auf Arbeit gibt es noch "dringendes" zu erledigen. Wäre es nicht schön, wenn man argumentieren könnte, dass die ehrenamtliche Tätigkeit auch dem Betrieb nützt?? Es tut wirklich not, unsere Jugendbetreuertätigkeiten, die der Gesellschaft dienen, in diesem Sinne zu fördern!
Nun ist bei einem Hartz 4 Empfänger letztlich der Staat der Betrieb! Daher bin ich der Meinung, dass hier der Staat direkt Hartz 4 Empfänger fördern sollte, die als Jugendtrainer arbeiten. Ob finanziell oder anders kann ich schwer beurteilen. Es ist einfach ein negativer Ansatz, Leute zu zwingen, gewisse Tätigkeiten im Sportverein auszuüben. Andererseits wird keiner etwas dagegen sagen können, dass Arbeitslose, die ihre Zeit sinnvoll für ehrenamtliches Engagement nutzen, irgendwie besser gestellt werden sollten als andere. Letzlich nützt es auch der Gesellschaft, wenn Hartz4-Empfänger dazu motiviert werden, sich zu engagieren, dann werden sie sicherlich weniger depressiv und passiv und werden im Endeffekt leichter wieder im Arbeitsleben Fuß fassen können.
Hier könnte mit kleinem Aufwand viel erreicht werden! -
Andre, zur Klarstellung: Der DFB bezahlt hier gar nichts. Das Geld kommt vom LandesSPORTbund und wird für ausgebildete Übungsleiter in jeder Sportart bezahlt! Im Endeffekt nehme ich an, dass hier staatliche Fördergelder, z.B. aus Toto-Lotto-Einnahmen drinstecken.
Richtig ist, dass die Vereine diesen jährlichen Betrag an die ausgebildeten Trainer weiterleiten sollten. Dies erhöht die Wertigkeit
und auch die Motivation für eine Trainerausbildung. Ich weiß, dass dies in vielen Vereinen auch so oder ähnlich gehandhabt wird.Der Meinung von designer, dass der "reiche" Verband DFB offensichtlich wenig Interesse hat, in den Jugendfußball abseits der Eliteförderung zu investieren, kann ich mich nur anschließen. Warum sind denn z.B. vom DFB herausgegebene Lehrmaterialien so sündhaft teuer??? Die DVD modernes Verteidigen sollte aus meiner Sicht jeder Jugendtrainer sehr günstig erwerben können oder gar kostenlos bekommen. So könnte man den Jugendfußball effektiv fördern....
-
- Spieler 3 deutlich sagen, dass er keineswegs besser ist als Spieler 4 (normalerweise vergleiche ich die Spieler nicht. allerdings ist es in diesem Fall vom Spieler herausgefordert worden.)
Definitiv nicht! Das ist kein Argument.
Diese Beurteilung hat gar nichts mit dem Vorfall zu tun.Ebenso Andres Alternative 2). Es geht nicht darum, ob es stimmt, dass ein Spieler besser ist als der andere! Sondern es geht darum wie man einem Mannschaftskollegen gegenüber damit umgeht. Vielleicht ist "gut sein" in eurer Mannschaft zu wichtig? Wie gehst du als Trainer mit "guten" oder "nicht so guten" Spielern um??
