Beiträge von siebener

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    moinsen


    sorry, erstmal andre, wenn ich deine ironie nicht geblickt habe.


    die diskussion geht mir hier wieder weg von den fakten, der zukunft und einer problemlösung und verliert sich gerade in der gegenwart.
    diese gegenwart können wir natürlich so nehmen wie sie ist und von mir aus auch noch ein paar jahre stärken mit AGs und werbung usw.


    aber


    das dicke ende kommt, ganz sicher!!!


    deshalb habe ich das ja angestoßen, weil es nicht mehr genügend nachwuchs gibt, für alle sportarten.
    da wir fußballer sind, diskutieren wir hier unsere sportart. uns fehlen zukünftig die kinder, wg. der demografischen entwicklung,
    es fehlt die kohle, ebenfalls wg. der demografischen entwicklung und steigender sozialer probleme in der gesamten gesellschaft
    und andere sportarten sind uns voraus und die sind wesentlich bequemer für die eltern als unser fußball.


    was nämlich zb. hockey (auf bundesebene durch herrn peters unglaublich strukturiert und gepusht) und zb. badminton in der komune gelingt,
    nämlich kinder und deren eltern zu begeistern, für einen sport der einmal in der halle und zum anderen beider orts betrieben wird,
    dazu gewaltfrei und sauber rüberkommt, das träumen wir fußballer, verkrustet und in "vereinsmeierei" gebunden noch nicht mals.


    und zack, ist der zug abgefahren. bei uns in der stadt sterben die vereine, während die schulen gerade komplett ausgebaut wurden,
    inklusive mensa und sportbereich. neue hallen und sogar kunstrasenplätze nennen die jetzt ihr eigen.
    das muss man nutzen, aus liebe zum fußball und für unsere kinder. nicht aus liebe zum verein.
    der kann ja im seniorenbereich exestieren, aber für neue ideen müssen wir offen sein.


    und die eltern von heute bringen leider die negativen dinge in den stadien sofort mit der sportwahl ihrer kinder überein.
    leider, es ist aber so, sogar bei uns zuhause, obwohl meine frau es nach den ganzen jahren besser wissen müsste...

    ich habe mich schon gefragt, wann du eingreifst andre.
    der hartnäckige kämpfer für den dfb, sein konzept und die gebauchpinselten "stützpunkt"trainer, die wiederum der dfb streichelt.
    oh mann, ganz schön hart immer, wie du zwischen den zeilen immer wieder anders denkende disst!!!


    "Überhauptnichtstuer oder Basketballer"
    ich spiele basketball und das training ist gewiss härter als das meiste fußballtraining...


    "um in die hohe Schule der Beamten und Angestellten einzutauchen...man darf wie ein Lehrer eine Schulklasse bedienen."


    so ein blödsinn. mir ist es egal ob ich ein schulwappen oder ein vereinslogo trage wenn ich fußball trainiere.
    warum auch nicht? vlt. weil mich der verein so bepauchpinselt, dass ich mit meiner vielen zeit als,
    na sagen wir der einfachheit halber, beamter, sogar den jugendleiter machen kann, ohne ausbildung ohne irgendwas,
    damit aber nicht weiter komme, die schuld auf alle anderen schiebe und dann mich beleidigt trolle?
    das geht in der schule nicht... du bist da trainer, mehr nicht, wenns dir nicht passt, gehste halt.


    deinen zweiten punkt kann man komplett umdrehen:


    werbeläufer für die schule?
    wohl eher kämpfen die vereine in den schulen um die kinder.


    ein schulsterben?
    eher sterben die vereine und die jugendabteilungen als die schulen.


    schwache jahrgänge für die schulen?
    trifft die vereine eher, da sie in konkurrenz zu anderen sportarten stehen.


    wir haben eine fußball AG?
    bei uns im verein heißt das "wir haben eine fußballfereinschule"


    schulhass? ich hasse die vielen schlechten trainer, die mit dem ego so groß wie ein berg,
    die ungestraft die kinder anschreien (das geht in der schule nicht) und mit ihnen machen sie wollen in den 90 minuten.


    "Und dafür, ...also dafür dass einige Leute die sich besser nie vermehrt hätten, weil sie meinen...ihre Karriere mit Kindern zu verbinden...oder weil sie einfach zu passiv (zu faul sind)...also weil einige Wenige dazu nicht in der Lage sind...+....weil eine Studie (Pisa) erkannte, dass wir nicht auf Platz 1 stehen...deswegen gebe ich meine gewünschte Verantwortung aus der Hand,"


    das gilt ganz genauso für die vereine, die trainer, die fußballgötter, der reiche dfb, der die steuerzahler bluten lässt, die reichen vereine, deren großveranstaltungen wir bezahlen müssen, die zuschüsse ohne ende abgreifen, die jede andere sportart kaputtmachen und an die wand drücken.


    und typisch deutschland ist nur seine vereinsmeierei, wo ich den dicken haufen drauf mache.


    es ist immer wieder schön, ein thema zu erwischen, wo du absolut nicht mit klar kommst.
    es gelten oder gar stehen zu lassen kannst du nicht, nein du musst ein abrechnung machen.

    moinsen


    also ich habe lange zeit die 4 : 2 : 3 : 1 gespielt.
    vorteil: kompakte mitte, mehr oder weniger raum für einen "echten 10er", gutes aussenspiel.
    nachteil: der stürmer ist oft alleine, weil nicht richtig nachgerückt wird,
    die AVs gehen nicht unbedingt mit nach vorne, da die aussenbahnen durch das mittelfeld besetzt ist.
    fazit: ist gut, wenn alle vernünftig mitarbeiten und ihre positionen felexibel gestalten.
    bei zweimal die woche training plus spiel eher nur zu 60 prozent umsetzbar.


    mittlerweile bin ich auf 4 : 4 : 2 , mit doppelsechs und flacher vier im mittelfeld, gewechselt.
    vorteil: zwei viererketten hintereinander lassen sich recht einfach trainieren, weil nicht so kompliziert wie andere systeme.
    zwei stürmer sind besser als einer, binden die gegnerische abwehr und schaffen auch mehr raum für die mitte.
    platz für die AVs wird mehr genutzt, da die AMs eher nach innen ziehen.
    nachteil: der spielgestalter fehlt. die raute ist schwierig und die kompaktheit durch denen einen sechser fehlt.
    fazit: lässt sich einfacher umsetzen für eine jugendmannschaft mit entsprechend wenig training.


    zu den anderen kann ich praktisch nichts sagen.

    @ stefan70


    wäre es dann nicht konsequent (gedacht) den weg nicht von den fußball AGs in den verein zu gehen sondern umgekehrt?
    warum sollte man dort mitspielen, wenn die verhältnisse so sind wie du beschriebst?


    @ tw trainer


    gute analyse


    @ kicker


    eine kostentranzparenz erhälst du wirklich nur dann, wenn du im vorstand mitarbeitest und einblick erhälst.
    seid ein paar monaten haben wir unseren jugendvorstand komplett umgekrempelt und auf den kopf gestellt,
    nicht zuletzt, weil wir wissen wollten, wo das geld so versickert.
    was wir da rausgefunden haben grenzt an veruntreuung, kann ich dir sagen.
    in kürzester zeit haben wir zig einsparungen gefunden und haben am ende des jahres
    das erste mal seid jahren eine konkrete zahl nennen können.
    was allein aus bequemlichkeit an strafen bzgl. pässen oder spielberichten gezahlt wurden, wahnsinn.
    das waren machmal 100,00 euro pro wochenende...


    das argument mit der vielzahl von vereinen, denen es ähnlich geht, wie dem fußbal, ist völlig richtig.
    nur mal so eine zahl: bei ca. 175.000 einwohnern haben wir 140 sportvereine und 40.000 sporttreibende (im verein)
    da ist der fußball tatsächlich nur ein teil...

    du hast recht, karl. sicher ist das ein argument, dass das kind dann eher mit fussball aufhört als die schule wechselt.


    wie sieht das "auf dem land" mit dem verein bei gleicher situation aus? wechselt es den verein und fährt zb 15 km zum nächsten verein?
    spielen da die eltern mit? ist die infrastruktur so gut, um das zu gewährleisten?


    @ basti


    keine AG, komplette jugendarbeit in der schule durch die ehemaligen trainer aus den vereinen,
    quasi unter dem dachverband der "schule".


    bei uns "in der großen stadt" beginnt bereits das vereinssterben.
    die strukturen sind dermassen gewachsen und verwurzelt, dass man eher den platz sprengt
    als mit dem nachbarverein zu fusionieren. hier gibt es vereine, die haben nur noch ein oder zwei jugenteams,
    aber ein komplette platzanlage mit klubhaus und allem schnick und schnack aber von fusion keine spur.

    naja, einigermassen umsetzbar und nicht ganz so abgefahren sollten die lösungen schon sein, ohne dir jetzt zu nahe zu treten.


    sonst könnte man ja auch sagen, der dfb sollte seine schatzkammern öffnen, den vereinen einen zweiten und dritten platz bauen
    und allen trainern eine aufwandsentschädigung zahlen. zusätzlich könnte dann jeder verein shuttlebusse zu den schulen organisieren,
    hausaufgabenhilfe anbieten und alle bräuchten erst ab 18.00 uhr trainieren...
    das können nur solche vereine wie bayer oder bvb zur zeit. die machen das so.


    aber spass beiseite, das problem der niedrigen geburtenzahlen bleibt unangetastet.
    es ist egal, ob es ein gesellschaftliches problem ist oder nicht, es ist existent!
    und darauf müssen wir reagieren, früher oder später.


    das wir verkürzte schulzeiten haben liegt an der wirtschaft, die sich die arbeitskräfte schneller wünschen.
    mittlerweile tritt hier wieder ein umdenken ein, aber zur zeit ist es eben so und in den nächsten 5 - 8 jahren wird das wohl so bleiben.


    was ist mit den familien? wie hilfst du denen? finanziell und im hinblick auf deren zeitmanagement?


    freizeitverhalten? angebote?


    du beziehst deine konkreten lösungen lediglich auf die vereine, lehnst einen neuen weg noch ab.
    es wird aber so kommen, ob wir da jetzt mit gehen wollen oder nicht.


    gibt es eine kleine lösung? warum sind schulteams in einer eigenen liga nicht attraktiv?


    dem argument mit den wechselnden schulformen und dadurch folgenden wechsel des teams kann ich einiges entgegenhalten.
    in der schule sind überwiegend auch die besten freunde, mit denen spielt man dann zusammen. das ist umgekehrt in den vereinen doch auch gewünscht.
    und es wechselt doch zur zeit eher ein jugendlicher den verein als die schule, oder nicht?

    und, stefan 67, wie sieht denn dein lösungsansatz so aus?
    das alles nicht geht und auch nicht durchführbar ist, hast du ja bereits mehrfach betont.


    wie würdest du denn diesen fakten in bezug auf unseren jugendfußball entgegentreten wollen?


    - die geburtenzahlen gehen zurück


    - die familien stehen unter unglaublichen druck: finziell, erziehungstechnisch, schulisch und vereinbarkeitsmässig.


    - anforderungen der schulen steigen, wie auch deren zeitanspruch, á la noch mehr anforderung in weniger zeit.


    - das freizeitverhalten der kinder ändert sich gerade enorm


    - das freizeitangebot nimmt zu


    - der finanzielle druck auf die vereine insgesamt steigt

    ich weiss ja nicht wie es bei manchen aussieht, aber eine sache ist aktuell und die lässt sich nicht wegdiskutieren:


    die ogs dauert bis 16.00 uhr - 16.30 uhr. kinder dort früher rauszunehmen ist bald nicht mehr machbar,
    da es pläne für ein gesetz gibt, dass eine absolut verpflichtende teilnahme vorsieht.
    das wird bei uns schon so praktiziert, da gibt es noch nicht einmal die ausnahme bei omas geburtstag.
    das training der grundschulkinder, also der "kleinen" beginnt oft schon um 16.30 uhr oder 17.00 uhr.
    da gibt es folglich problempotenzial durch steigenden stress, vereinbarkeit und transport. hier ist zündstoff drin.


    ich gehe nach oben in die älteren jahrgänge und oberstufe.


    hier geht die schule oftmals bis 18.00 uhr, sogar freitags. kein scherz.
    training beginnt zwischen 18.00 - 18.30 uhr.
    bei uns gibt es einige jugendliche, die sich aus diesem grund bereits abgemeldet haben,
    da sie durch den stundenplan nicht mehr am training teilnehmen können.
    selbst wenn sie um 17.00 uhr zuhause sind, kommen hausaufgaben, fahrtzeiten und sonstiges hinzu,
    von mir aus das angesprochene prospekteausteilen wg. des handys aber auch, bei mir jetzt ganz oft der fall,
    die religion! firmung, konfi, betreuerscheine oder beten in der moschee oder im moscheeverein.
    das wird scheinbar immer wichtiger bei den jugendlichen, ein trend.


    a-jugend? durch die verkürzte schulzeit sind die bereits in der alten a-jugend fertig, also aus den schulen raus,
    in der ausbildung oder im studium. die ältere A bricht folglich komplett weg.


    eine veränderte trainingszeit ist nicht drin, die von oben drücken nach unten und ab 20.00 trainieren die herren.
    keine chance. gibt es eine antwort der vereine darauf? nein, absolut keine, aussitzen, oder so.


    die verlagerung der jugendabteilungen in die schulen würde die kinder und jugendlichen also da abholen,
    wo sie bereits sind: in der schule.


    "die Vereine, die ihre ureigenen Interessen gefährdet sehen, würden sich sofort zurückziehen."


    ja wohin denn? wenn es keine kinder und jugendlichen mehr bei ihnen gibt? was machen die trainer denn dann?


    hier geht es um die zukunft und wenn man seitens der verbände nicht anfängst zu überleben, dann sterben die vereine weg wie die fliegen.
    das fängt bei uns schon an. das kann man rumreden wie man will, folgende facts stehen unaufhaltsam fest:


    - die geburtenzahlen gehen zurück


    - die familien stehen unter unglaublichen druck: finziell, erziehungstechnisch, schulisch und vereinbarkeitsmässig.


    - anforderungen der schulen steigen, wie auch deren zeitanspruch, á la noch mehr anforderung in weniger zeit.


    - das freizeitverhalten der kinder ändert sich gerade enorm


    - das freizeitangebot nimmt zu


    - der finanzielle druck auf die vereine insgesamt steigt


    also, wo sind konkrete antworten, die gegen diese trends arbeiten? von den fußballverbänden und vereinen,
    wo die altvorderen das sagen haben, kommt gar nichts.
    da denkt man lieber an die 123 jahr feier und blumenstreueneden bambinis....
    war doch immer so schön.

    verwechselt nicht den "ist" zustand mit einer möglichen lösung. wenn der bus jetzt nicht fährt oder die schule dann und dann vorbei ist,
    muss man es eben ändern und das klappt auch.


    wie gesagt, ich gehe, ganz überspitzt gedacht, komplett weg von den ganzen jugendabteilungen der vereine
    rein in die schulen, und zwar ohne wenn und aber! keine kooperation, bei dem die jugendabteilungen bestehen werden,
    nein, eine komplett neue form, die es noch nicht gibt, von mir aus auch nach amerikanischem system.
    was meint ihr, wieviele vereine es bei uns in den städten gibt, die zwar einen tollen kunstrasenplatz haben,
    aber nur noch eine f-jugend, eine b-jugend und ein paar bambinis. ungenutzte ressourcen ohne ende, die aber ordentlich geld kosten.
    der verein daneben hat aber bei einem platz 18 jugenteams und vier herrenmannschaften.
    ja glaubt ihr, der älteste verein der stadt schließt sich mit den neurreichen von der ecke zusammen? niemals!


    fritzchen spielt fußball in der schule, im U12 team und hat dreimal die woche training durch einen ausgebildeten trainer.
    dies kann um 16.00 uhr sein, aber auch ab 18.00 uhr (ich hatte seinerzeit mit 10 jahren immer um 19.00 uhr basketball schulteam...)
    am samstag spielt er dann gegen die häschenschule von gegenüber in dem sowieso schulkreis.
    er trägt die schulfarben und das wappen auf der brust und ist stolz darauf wie jetzt auf sein vereinswappen.


    das geht, das funktioniert und entlastet die familien finanziell und zeitlich ungemein. die gelder, die den vereinen für die jugendarbeit zufließt,
    landen halt in den schulen. ist oft besser, da wie wir ja oft diskutieren doch wieder nur bei den herren landen, die oft den gleichen beitrag zahlen wie die kinder.
    das nachwuchsproblem löst sich, das angebot kann professionalisiert werden, es entfallen vereinbarkeitsprobleme komplett.

    wie ich ja schon schrieb, übernehmen die schulen die vereinstrainer, bezahlen sie (habe ich für die ogs auch gemacht) und gut ist.
    mittel sind da und müssten nur umgeschichtet werden, nach dem prinzip, aus zwei problemen machen wir eins.
    schulteams fände ich super, habe ich kein problem mit! vereinsmeierei ist auf dauer nicht mein ding... ;)


    und nochmal, hier geht es nicht "ich kenne das so und so..." und "das problem ist".
    wie es jetzt ist, weiss ich. mir geht es darum, eine lösung für die zukunft zu suchen.


    ich weiss, dass dies eine heilige kuh ist. den vereinen ans bein zu pissen ist schon schlimm aber die verbände werden da niemals ihre pfründe aufgeben.
    da habe ich mir schon die zähne an der tatsache ausgebissen, dass wir jetzt im winter spielen müssen und ab mitte mai die saison gelaufen ist,
    weil hier die vereine ihre turniere machen möchten.


    trotzdem muss darüber nachgedacht werden, da bei verkürzter schulzeit zb. jugendlicher ab der c-jugend noch nicht einmal regelmässig ab 18.00 uhr trainieren können,
    weil sie dann erst zuhause sind. darauf muss reagiert werden. ausserdem diskutieren wir hier die finanzielle bedrohung und auch die situation in vielen familien.
    das thema wäre in der schule keins mehr.


    das argument der "gemeinsamen Aktivitäten" sowie "Vereinsarbeit am Gemeinwesen" lässt sich sicher auch lösen.
    aktivitäten lassen sich 1 zu 1 übertragen, ein team bleibt ein team und der trainer betreut sie. einer fahrt nach fallingbostel steht also nix im weg.
    und die arbeit am gemeinwesen musst du mir nochmals erläutern. das verstehe ich nicht.
    aber sicher kann man auch das übertragen.

    es klang in einem thread durch, viele vereine haben nachwuchs oder finanzielle probleme.
    dann kam ein für mich bemerkenswertes zitat: "Die Universallösung für alle Vereine wurde noch nicht gefunden".
    die frage ist allerdings für mich, warum wurde sie nicht gefunden wo sie doch nahezu auf der hand liegt?


    die zukunft des jugendfußballs liegt meiner meinung nach in der kooperation mit den schulen!
    so könnten einerseits auf dem lande, wo "schulsterben" in verbindung mit den problemen in den vereinen gebracht wurde,
    eine kooperation diese not auffangen und zum anderen in den "ballungsräumen" finanzielle nöte
    und das zeitproblem durch veränderte schulzeiten lösen.


    teams treten an in schulteams als U mannschaften, organisiert und koordiniert durch die schulen.
    letztendlich auch gut gegenfinanziert, mithilfe der trainer, die den schulen zur seite stehen.
    ich bin mir sicher, für die kinder hat das keinerlei negative auswirkungen und die motivation dürfte gleichhoch sein.
    der ablauf im schulalltag und die finanzielle not im jugendfußball dürfte verschwinden.
    die leistungszentren des dfb könnten wie gewohnt bestehen, nur das die jungs nicht aus den vereinen sondern aus den schulen kommen.


    also, warum wurde dieser weg nicht mal konkreter angedacht?
    vermutlich, weil es die vereine nicht möchten, die bigplayer schon gar nicht.
    lieber kämpfen sie mit ihren problemen, lehnen kinder ab und lassen hin und wieder einen verein sterben.


    wie seht ihr das? ist das zu simpel und naiv gedacht oder durchaus machbar?

    ich kann mich echt nur wundern wie wichtig hier manche turniere und vor allem die tore folglich die ergebnisse bei einer f-jugend nehmen.
    das war mir selbst vor 10 jahren, als diese ganze fairplay geschichte noch in den kinderschuhen steckte und es noch tabellen gab, schnurz.
    aber ihr da draussen, ihr minitrainer (im sinne der kinder) solltet das doch inzwischen besser wissen.

    "hier möchte ich widersprechen, denn grade die leute, die geld vom amt bekommen sind da im vorteil, da sie den beitrag für ihre kids auf antrag wieder zurückbekommen können (quasi kann dir als verein nichts besseres passieren, wenn du deine beiträge pünktlich bekommen möchtest )."


    da möchte ich mal wiedersprechen: soweit ich informiert bin, ist das gedeckelt.
    soundsoviel für sport, mehr nicht. eine mannschaftskasse ist damit zb. nicht abgedeckt oder die abschlussfahrt.
    das ist recht kompliziert geworden, vor allem mit diesen sozialgutscheinen.
    ausserdem gibt es immer welche, die zu stolz sind, um diese scheine anzufordern.
    leider bekommt man aber bei uns als migrant auch keine schülerjobs oder nur sehr schwer.

    irgendwie werde ich das gefühl nicht los, dass der fairplay gedanke hier bei den kleinen, deren trainern und eltern gar nicht so richtig angekommen ist.
    genau gesagt: es hat sich nix geändert!


    "Mist dachte ich." ein trainer einer f-jugend beim unentschieden.


    "das Spiel von außen angehalten und das Tor gegeben. " die turnierleitung bei einem U7 turnier.


    "Als 100 Mann auf der Tribüne anfingen zu buhen" bei einer f-jugend.


    solange ihr nur das tor als so wichtig anseht und nicht das spiel an sich und den spass, ändert sich nix.


    bei uns im verein entwickelt sich gerade auch so eine merkwürdige tendenz.
    bambini und f-jugend training wie die vollprofis. siege im hohen zweistelligen bereich werden gefeiert
    und es werden inoffizielle ranglisten und tabellen geführt. zum kotzen! da hat es schon einige male richtig geknallt intern,
    ich hoffe, es bewirkt was, aber dieser ehrgeiz bei vielen beteiligten erwachsenen inst schon schwer zu beseitigen.

    verstehe ich nicht, andre, denn ursprünglich wolltest du doch seinerzeit die mitgliedsbeiträge anheben, damit die trainer bezahlt werden?
    dein credo war doch weg vom ehrenamt, hin zum bezahlten hobby? erinnere ich mich da falsch?
    wenn sie dann keine ehrenämtler sind und die ganze kohle dahin geht, muss erneut der beitrag steigen oder sehe ich das falsch?


    tja, das mit den kompetenzen, die die trainer abgeben sollen ist schon nicht verkehrt, günter.
    ich ertappe mich auch dabei, dass ich lieber alle strippen festhalte...
    eltern leisten allerdings zumindest bis in die c-jugend enorm viel.
    ohne ihre fahrten oder betreuungshilfen wäre ein normaler spielbetrieb in der jugend nicht möglich.


    höhere beiträge kollidieren meiner meinung ja mit steigenden sozialhilfe empfänger.
    fußball ist bei uns immer noch "proletensport", was für die einfachen leute, die auch gerne sport für kinder hätten.
    (wobei sie trotzdem auf ihre kippen verzichten)
    viel ist da also nicht drin...

    so, nochmals an alle, die sagen, abmelden in der g muss nicht sein, ab der f schon.
    entweder ihr habt einen grund dafür oder ihr habt ihn nicht.
    wieso ändert er sich dann ab der f wenn die masse nur noch ein menge ist?
    warum muss sich der b-jugend spieler bei euch abmelden, der bambini nicht?
    wo ist der sinn, ausser in der menge und "ausartenden" kommunikation.
    dafür gibt es wege, vielfach, mehrdimensional.
    und auch bei den bamibinis ist die menge für ein konzept wichtig, oder nicht?
    gerade hier ist es ein unterschied, ob ich 15 oder 25 habe, oder? standzeiten?
    ballkontakte? fläche? gruppengröße?....


    und Andre


    "Was mich stört ist, dass ihr irgendwie den Anspruch von Herrgöttern habt"


    "Damit wir uns ganz klar verstehen, mir ist es echt egal wie IHR das handhabt und welche Ansprüche IHR hier habt, ...ich habe andere. Was mir wichtig ist ist, dass ihr Eure Meinung nicht als der Weisheit letzten Schluß in den Raum stellt und andere Meinungen einfach mal akzeptiert."


    sorry, andre. wir kennen uns schon zig jahre und haben manche sträuße ausgefochten, aber es gibt NIEMANDEN im forum,
    der selbst nachdem er gesagt hat, er ziehe sich zurück bzw. dies sei die letzte antwort usw., dennoch das letzte wort haben muss
    und zwar mit seiner meinung, als dich, herrgott andre, mit 5000 posts! also, der letzte satz da, der passt nicht, zumindest nicht zu dir...


    also, bis zum nächsten thema dann :P;)