@ all
nochmals, es ist ein radikaler denk anstoss, ein möglicher lösungsansatz der aus zwei hauptgründen geboren wurde:
die kinder und jugendlichen dort abholen wo sie sind und eine finanzierbarkeit zu gewährleisten, die bei kleinen vereinen nicht mehr machbar ist,
gesschweige denn trainer "angemessen" zu bezahlen.
viele von euch, auch AKjFV jetzt aktuell, bezweifelt die finanzierbarkeit bzw. das vorhandensein der töpfe. das ist hypothetisch und noch nicht belegt.
was aber konkret ist, habe ich euch mehrfach an der kostenstruktur unseres vereins trotz 10 euro beitrag versucht aufzuzeigen.
das geht anderen vereinen im umfeld genauso. was fehlt ist hier euer lösungsvorschlag... kritik geht schnell, lösungen sind schwieriger, weiß ich ja.
die idee ist nicht den schulträger zum boss über den fußball zu machen, nur eine direkte angliederung ohne verkrustete vereinsstruktur.
auch eine jugendabteilung kann bei entsprechender satzung und selbstbewußten auftreten sehr stark im verein autonom wirken.
letztlich muss sie dennoch ihren obolus an den hauptverein abführen und zuschauen, was dann mit den geldern gemacht wird. da gibt es einen verteilungsschlüssel...
so kann auch die "abteilung schulfußball" funktionieren, wenn die finanzierung geklärt ist.
wie twtrainer schon sagte, sehr viel mädchenfußball findet in den schulen seinen ursprung. bei uns auf den gymnasien gibt es mehr angebote für mädchenfußball als für jungen.
warum? nur weil die jungen in vereinen gebunden sind, die mädchen (noch) selten. das wäre also durchaus möglich, dies für jungesn zu schaffen.
@ günter
ja, der soziale aspekt ist sicherlich nach wie vor ein großer knackpunkt.
dennoch plaudere ich mal aus dem nähkästchen, wie das bei uns so zugeht.
in der regel spielen die jungs mit freunden. die kennen sich zu 90 % aus der schule.
sie haben auch freunde, die anderen sport machen, die freundschaft besteht dennoch.
bei mir kamen ab der C viele migranten hinzu, da wir einen guten sportlichen ruf hatten und entsprechendes training anboten.
ein multikultitruppe aus zig nationalitäten bildete sich.
die migranten blieben aber bis auf ausnahmen unter sich, die deutschen kinder waren schnell aussen vor.
es funktionierte gut nur auf dem platz, dass aber in den jahren immer weniger.
konflikte nahmen zu, durch nationalitäten, bildungshintergrund, neid, geld etc.
fakt ist, am sonntag stand vier jahre nach den anfängen in der C, nur noch ein migrant bei mir auf dem platz.
die andern spielen wieder in eigenen "reinen" nationalen teams... türkisch, kroatisch,... egal in welcher klasse.
der bildungshintergrund ist dort, bei den 97er, dann auch der gleiche: hauptschule, realschule...
damit habe ich jetzt im vereinsfußball schon genau das, was ihr im schulfußball befürchtet.
forciert habe ich es nicht, aber es ist automatisch so gekommen.
in duisburg ist das ähnlich, teilweise noch eindeutiger über viele jahrgänge hinweg.
AKjfv
wenn du noch nicht mal lachen kannst über meinen "fiktion" so erleuchte mich doch mal mit lösungen statt mit kritik?
beantworte mir doch mal folgende fragen:
- woher kommen zukünftig die kinder?
- wie hoch müssen beiträge liegen, damit unkosten des vereins 14 jugenteams undd 3 seniorenteams davon finanziert werden können?
- wie hoch ist ein angemessenes trainergehalt?
- woher kommt das?
- woher kommen die sponsoren wenn es bei 150,000 einwohnern, 40.000 sporttreibenden nicht nur 20 fußballvereine gibt, sondern auch andere sportarten?
- wie bekommen wir die kinder zum platz, wenn das ÖPNV entweder nicht funktioniert oder den betrieb eingestellt hat?
- wie bekommen wir trainer mit lizenz dazu, auch entsprechendes training durchzuführen?
- wie brechen wir alte vereinsstrukturen auf, wo alle auf ihren pfründen sitzen?
- woher bekommen wir unsere ehrenamtlichen betreuer und helferInnen, wenn hingegen ein anderer teil bezahlt wird?
- ...
ihr anderen könnt mir hierzu auch gerne antworten.