Wer mehr verlangt, muss auch mehr bieten.
Ich hadere schon die ganze Zeit mit mir, ob ich mich zu dem Thema äußern soll.
Zum einen ist klar: Ein Verein muss allein aus Beitragszahlungen überlebensfähig sein. Wenn das nicht der Fall ist, muss der Beitrag angehoben werden.
Was mir hier im Forum so ein bisschen sauer aufstößt ist, dass viele hier ganz laut darauf hinweisen, wie wertvoll ihr Beitrag für den Verein ist und wie wenig
die Mercedes-fahrenden Eltern doch bezahlen.
Hier werden lustige Berechnungen angestellt, die zeigen, dass die Stunde Fußball nur 30 Cent kostet, aber der Klavierlehrer mal eben10 oder 15 Euro in derselben Zeit in seine Tasche fließen lässt.
Und mit Euros in den Augen wird dann gerufen: Das will ich auch. Und, nicht böse gemeint, ich unterstelle mal dem einen oder anderen (nein, nicht Du, der das gerade hier liesst
dass da auch ein bisschen an die eigene Kohle gedacht wird. Wie gesagt, ich mag da falsch liegen.
Insofern würde ich folgendes unterstützen:
- Fußball ist Breitensport (in erster Linie) und muss von allen bezahlbar bleiben
- moderate Anpassung auf Basis der effektiven Kosten(keine Gewinnmaximierung, sonst droht Verlust der Gemeinnützigkeit)
- keine Aufwandspauschalen im Bereich Ehrenamt (wir sollten unser Geld woanders verdienen)
- Trennung der Jugend von den Senioren im Bereich Finanzen (Gruß an Peter Pan)
- Glücklich sein und freuen, dass es auch noch günstige Dinge in diesen teuren Zeiten gibt
Ich sehe aber auch die andere Seite.
Es gibt auch ne Menge Leute hier, die über das normale Maß hinaus ihren Einsatz bringen und sich aufopfern.
Aber hier wird's schwierig. Was der eine fordert und auch verdient, will der andere auch.
Und ich sehe auch, dass ein Mitgliedsbeitrag, der hoch genug ist, pure Motivation für diejenigen wäre, die das Thema Beteiligung am Training/Spiel
ansonsten eher lapidar handhaben.
Zum Vorschlag von Peter Lustig aka Andre
was die Staffelgebühr und die damit verbundene Offenlegung meines Gehalts angeht nur soviel:
Niemals.