Beiträge von Tom Bombadil

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    Das man im Text herausstellt, dass es Albaner waren, finde ich nicht o.k., weil es Stimmung macht und die Vorurteile aus dem Keller lockt,

    Ich gebe dir Recht. Zumindest teilweise. Man hätte es nicht erwähnen müssen. Als Leser reagiert man zuerst mal mit einer totalen Abneigung gegen Albaner.
    Was natürlich falsch ist.


    Bemerkenswert ist aber (nein, ich will hier keinen ausländerfeindlichen Thread aufmachen), dass es subjektiv häufig Menschen aus dieser Gegend Europas sind,
    die so oder ähnlich auffallen.
    Ich bekomme z.B. regelmäßig die 'Amtlichen Mitteilungen' unseres Verbands. In diesen werden alle Strafen und Urteile aufgeführt. Ich möchte es nicht betonen, aber es sind überproportional viele Südländer vertreten.


    Woran liegt das? Ich selber hab gut 35 Jahre Erfahrung mit Fußballspielen gegen andere Teams auf dem Buckel. Von der G-E fallen immer wieder Trainer und Zuschauer negativ auf und ab der D kommen dann auch noch die Spieler dazu.


    Hatte letztens ein Gespräch mit dem Schirireferenten des Kreises. Dieser sagte, dass die meisten Spielabbrüche Ausländerteams betreffen.


    Warum ist das so? Haben diese Menschen einen höheren Hormonspiegel gepaart mit einer geringeren Hemmschwelle?
    Sind sie so stolz, dass sie nicht anders können?
    Klar, es wird von allem etwas sein.


    Nur mir geht dieses Verhalten mächtig irgendwo drauf.
    So, das musste mal eben raus. Jetzt geht's wieder ;)

    Ich bin gemäßigter Schalke-Fan und ärgere mich darüber, dass das Tor gegen Nürnberg nicht galt

    Hehe, Du gemäßigter Schalke-Fan . Der Gegner hieß Freiburg. ;(


    Hast aber Recht.
    Wie sagte der Felix doch gleich so schön süffisant? Richtig: wenn Amateure über Profis bestimmen...


    Also ich hab mich sowas von geärgert. 2 Punkte, die fehlen.

    Habt ihr eigentlich schon mal daran gedacht, dass es auch möglich ist, unter Einhaltung altersgerechten Trainings und den richtigen Umgang mit Kindern und Eltern auch Erfolg und damit Spaß haben zu können? Für mich hört sich das teilweise so an, als wäre das unvereinbar. Werden die Kinder ordentlich und richtig trainiert, sollten sich ja auch Lernfortschritte einstellen und der Erfolg kommt dann auf diese Weise ganz von selbst. Ohne Geschrei von außen und Druckaufbau, der hier oftmals unterstellt wird.

    Das unterschreibe ich zu 100%. Hier wird häufig nur in der Farbe schwarz oder weiß gedacht. So eine schöner, alles umfassender Grauton wird dabei außer Acht gelassen.
    Es ist ein Spagat, aber es ist möglich den Spaß zu behalten, die Kinder zu respektieren, Ausbildungsinhalte zu vermitteln und diese, dann und wann, auch durch
    Erolge (ja, Siege) bestätigt zu finden. Ich finde das nicht verwerflich.


    Wenn ich nur Trainer bin, um den Kindern Spaß zu vermitteln, dann wäre ich besser Kindergärtner geworden.


    Ach ja, Glück auf und 3 Punkte in Freiburg ;)

    Ich unterscheide dabei, um welche Art Turnier es sich handelt.


    Bei Feldturnieren sind immer alle 12 dabei. Da kann ich zur Hälfte des Spiels auch schon mal 6 auf einmal einwechsel oder die Jungs spielen abwechselnd.


    Bei Hallenturnieren unterscheide ich zwischen wichtig und weniger wichtig (ich weiß, Andre, es gibt keine wichtigen Turniere...).
    Zur Kreishallenmeisterschaft nehme ich die 'Besseren' mit. Zu den normalen Hallenturnieren dann den Rest. So spielen alle gleich viel.


    Ich hatte bei den Hallenturnieren auch schon alle dabei, aber das ging gar nicht. Das war Chaos pur.

    Wenn die anderen Trainer schlecht sind dann versuche doch guten Ersatz zu finden

    Gerade die kommenden D2-Spieler hatten in den letzten 4-5 Jahren großes Pech mit ihren Trainern. Da wurde viel gewechselt unter den Trainern. Meist nicht zum Guten für die Jungs.


    Aber einfach so neue, gute Trainer beschaffen?


    Das ist, gerade für einen Dorfverein, nicht so einfach. Wir können
    glücklich sein, überhaupt eine ausreichende Anzahl von Trainern zu haben. Darf
    man da wählerisch sein?


    Und selbst wenn wir neue Trainer aus dem Hut zaubern würden, was würde mit den Alten passieren?


    Wer würde ihnen sagen, dass sie nicht mehr gut genug sind? Auf einem Dorf führt sowas zu großen Schwierigkeiten.



    in diesem Thread hast du zu diesem Thema noch kein einziges mal im Hinblick auf Sichtung oder Rotation von Ausbildung gesprochen

    Das ist korrekt, was Du sagst.
    Die kommende Sichtung ist m.E. erstmal völlig losgelöst von der Ausbildung und soll zum Tag X den aktuellen Stand reflektieren.
    Auf dieser Basis sollen die Teams aufgeteilt werden.


    Ausbildungsinhalte sind im Schwerpunktplan dokumentiert.

    Eigentlich hatte ich gehofft, wir würden ein wenig mehr über die Art der Sichtung in meinem Verein sprechen. Die finde ich nämlich klasse.


    Aber ihr schießt euch so auf die Rotation ein.
    Ich hatte es schon mal erwähnt: Auch ich bin nicht zu 100% davon überzeugt. Ob Dorfverein oder nicht, macht erstmal nicht so den großen Unterschied.


    Im wesentlichen sollen die Spieler (und auch deren Eltern) damit bei der 'Stange' gehalten werden und eben nicht den Verein verlassen, weil sie in die D2 kommen.
    Wir haben 32 Spieler nächstes Jahr und ich weiß mit 100%iger Sicherheit, dass sich 5-7 Spieler abmelden werden, wenn sie nicht bei mir bleiben.
    DAS wäre ein Killer für die D2. Also ist diese Rotation eine Chance für die D2-Spieler in der D1 und somit bei mir zu spielen.
    Das klingt voreingenommen und arrogant: Die anderen D-Trainer kann man leider vergessen. Und das wissen sowohl die Kinder als auch die Eltern.


    Da sich aber mein Verein das Wort Leistung ab der D ins Leitbild geschrieben hat und der befreundete Nachbarverein eben genau diese Rotation praktiziert, möchte unser Jugendvostand auch genau das umgesetzt sehen.


    Für mich wird das alles nur schwierig. Ich hätte nichts dagegen, mit den stärksten Spielern zu arbeiten, mache mir aber berechtigte Sorgen, dass die D2 auseinanderbricht.
    Und was passiert dann? Richtig. Dann bekomm ich den Rest. Und das ist mir zuviel.

    1. Sie würden sich auch hier festspielen
    2. Diese Form von Rotation gehört nicht in einen Dorfverein
    3. Gehört nicht in einen Dorfverein, weil es für D Jugendlich viel zu stressig ist
    4. Warum sollen D-Kinder in dieser Form hoch und runter wechseln. Keiner sagte es exakt, aber wenn ihr Euch die/eure Statements mal genau anschaut, ...dann verfallt ihr zurück in die altern Verhaltensmuster.

    zu 1:
    richtig, hier müssen wir aufpassen


    zu 2:
    aha, das sagst du. und warum?


    zu 3:
    stressig wird's eher für mich


    zu 4:
    doch, hab ich. sogar mehrmals.
    die d2 spieler haben es selber in der hand, sich durch einsatz und leistung anzubieten.
    und die d1 spieler müssen sich ebenfalls anstrengen.

    Du kannst mich immer noch nicht überzeugen

    Hey TRPietro,


    mal ganz ehrlich? Ich bin auch noch nicht so richtig von der Sache begeistert. In der Theorie wird es funktionieren, aber in der Praxis?
    Schwierig, aber nicht unmöglich.


    Ob es nun de facto 4-5 oder doch nur 2-3 Spieler sind, die hoch und runter wechseln, wird sich erst noch zeigen. Sicher, je weniger, desto einfacher.
    Desweiteren trainieren alle zur selben Zeit und je nach Übung auch miteinander.


    Die fehlende Homogenität ist sicher ein Problem. Deswegen kommt die Sichtung zuerst. Danach sollte klar sein, wer zu welchem 'Stamm'gehört.
    In der Mitte gibts es dann theoretisch eine Schnittmenge. Und um die geht's.


    Was die Trainer angeht, so wird auch das nicht einfach. Wir werden wohl klare Strukturen haben, zumindest auf dem Papier.


    Und wenn alle Stricke reißen, dann heißt's 'back to the roots'.

    Ich sehe es im wesentlichen wie DSV: Abwarten und Tee trinken. Das wird schon.
    Stecke die Ziele etwas kleiner und warte nicht schon in der F auf den großen Fußball.


    Wahrscheinlich hast Du, wie die meisten hier, eine typische Durchschnittstruppe. In der E wirst Du mit Sicherheit einen schönen Enzwicklungsschritt erleben.


    Du suchst etwas Praktisches zum Anfassen?
    Ich habe seinerseit häufig Warm-up-Spiele gemacht, z.B. 7 gg 7 auf Minitore. In der Mitte des Kleinfelds habe ich eine Raute aus Hütchen aufgebaut, die nicht durchquert werden durfte.
    Damit sollte das typische 'immer durch die Mitte' vermieden werden. Auf jeden Fall haben meine Jungs dadurch ein besseres Verständnis für die Aufteilung des Spielfelds
    bekommen und liefen dann irgendwann eben nicht mehr alle zum Ball.


    Vielleicht bilde ich mir auch nur ein, dass gerade diese Übung dabei geholfen hat. Und wenn, egal. Den Jungs hat's immer gefallen.

    Richtig.
    4-5 Positionen variabel. Rotation ist erwünscht. Nicht nur auf den Positionen, sondern auch zwischen den Teams.
    So der Plan.
    Wie die Umsetzung in der Realität tatsächlich aussehen wird, ist ungewiss.
    Da fehlt noch die Erfahrung.


    Auf jeden Fall bedeutet es für die D2-Spieler ein Chance auf die D1.
    Umgekehrt können sich die Jungs der D1 nicht entspannt zurücklehnen.
    Es hat also nicht mit fehlender Trainerkompetenz zu tun.


    Das die Sache nicht einfach wird, hatte ich an anderer Stelle schon erwähnt.
    Eine, von mehreren Voraussetzungen wird sein, dass die Mannschaft nicht zu hoch spielt.
    Dann wäre der Erfolgsdruck zu groß und die Rotation ein zu hohes Risiko.

    Hi TRPietro,


    denke, Du hast da was falsch verstanden.
    Es geht weder um ständige Spielerwechsel, noch um inkompetente Trainer.
    Denke, das vorgestellte Konzept ist nicht so schwierig. Lies einfach nochmal.

    Was meinst Du mit " ein bisschen aufpassen müssen wir dabei schon " ?

    Wir betreten sowohl mit der 'Sichtung' zur D-Jgd und der 'variablen Schnittmenge' zwischen D1 und D2 absolutes Neuland.
    Es ist ein Versuch, der bis dato nur in der Theorie besteht.
    Bis jetzt ging es immer nach alter Väter Sitte: Der eine nach oben, der andere nach unten. Und so blieb es dann die ganze Saison. Entschieden wurde am grünen Tisch.
    Das führte häufig zum Unmut der D2-Spieler.


    Klar,der Festspielparagraph macht sie Sache nicht eineinfacher.
    Ein befreundeter Trainer eines Leistungsklasseteams macht es genauso. Er hat, wie wir, einen ausreichend großen Kader.
    D.h., er kann aus den Ersatzspielern und den variablen Spieler immer wieder etwas bauen.


    Fakt ist, die Zufriedenheit der Jungs ist subjektiv höher, so wie auch die Trainingsbeteiligung.


    Und Ferien, sowie spielfreie Tage helfen ebenfalls die Wirkung des Festspielparagraphens etwas zu neutralisieren.

    Sichtungstraining B-JGD. welche Übungen ?

    Irgendwer schrieb es bereits: Wo Menschen am Werk sind, geht es immer subjektiv zu.


    Wir haben dasselbe Problem mit der neuen D-Jugend.
    Bei uns geht das nunmehr viel folgt.


    Nach den Osterferien steht für 32 98er und 99er Spieler ein großer Test an, der sich sehr stark an FSKT anlehnt.

    • Ballan- und Mitnahme
    • Dribbling
    • Torschuss
    • Passpiel
    • 50-Meterlauf
    • Cooper-Test
    • Bewertung von Spielen 4:4 (mehrer Trainer bewerten gleichzeitig nach Schulnotensytem)

    Wir haben für die o.a. Punkte (bis auf den Letzten, denn der ist von einer Meinung abhängig) einen sehr objektive Bewertungsschlüssel gebaut, der
    uns ermöglichen wird, 2 Teams nach Leistung aufzustellen.


    4-5 Positionen von beiden Mannschaften bleiben variabel, d.h. es wird von Woche zu Woche entschieden, wer in welchem Team spielt.
    Das gibt den Spielern der D2 die Möglichkeit auch in der D1 zu spielen und die D1 Spieler können sich nicht sicher sein zur D1 zu gehöhren und sich
    'auszuruhen'.


    Wir holen die Eltern mit ins Boot, damit es keine Abmeldungen innerhalb der D2 geben wird, da ihr Kind nun gerade nicht in der ersten Mannschaft spielen wird.


    Alles in allem ein höchst faires System, was unseren Dorfverein in der gesamten Umgebung einzigartig macht. Denn selbst bei den großen Nachbarn
    wird nach wie vor am 'grünen Tisch' entschieden, wer wo spielt.