Beiträge von Tom Bombadil

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    Hallo zusammen,


    einmal eure Meinung bitte.


    Bei uns stehen im Sommer ein paar Turniere an, die wir ausrichten.
    Da wir nur einen Platz zur Verfügung haben und in der Altersklasse D-Jugend, bei 8 teilnehmenden Teams, 20 Minuten Spielzeit (pro Spiel) vorgesehen sind, ergeben sich
    sich Leerzeiten von bis zu 90 Minuten.


    Die Idee ist nun, dass spielfreie Teams ein Elfmeter-Turnier, abseits des Platzes, in diesen Pausen durchführen. Es gäbe also 2 Siegerehrungen am Ende.


    Praktikabel sollte das Ganze sein. Da bin ich mir sicher. Aber kommt das bei den Teams auch gut an? Wie würdet ihr reagieren? Dankbar, weil die Spieler gut beschäftigt sind
    oder eher gestresst, weil der Zeitplan etwas straffer ist?

    Problem erkannt - Gefahr gebannt? Wohl eher nicht.
    Den von dir beschriebenen Spieler haben viel von uns, so auch ich.


    Ein Techniker unter dem Herrn und mit einem Ballgefühl ausgestattet, dass ich nicht in den Fingern habe.
    Aber sobald ein Gegner 'buh' macht, zieht er zurück, spielt vorsichtig bis unscheinbar und versucht, jeglichen Körperkontak zu vermeiden.


    Das alles ist m.E. eine Wesensfrage. Selbst wenn er sich anstrengt, kann er nicht anders.


    Ich hoffe auf Besserung, wenn bald die Hormone das Kommando übernehmen und er naturgemäß und im positiven Sinne aggressiver wird.
    Um auf deine Frage zu kommen, ich denke nicht, dass es ein Training gibt, was Abhilfe schafft.

    die optimale Lösung sieht für jeden Verein anders aus

    Richtig, aber je starrer ein System, desto schwieriger ist es die optimale Lösung zu finden.
    Ich finde, ab und zu muss man mal in sich gehen und hinterfragen, ob eine Regelung noch zeitgemäß ist oder ob man mit leichten Modifikationen nicht vielleicht erhebliche
    Verbesserungen erzielen könnte.

    Etwas mehr Flexibilität wäre schon wünschenswert.

    Genau das meine ich.


    Der Anspruch des DFB, möglichst 'mächtig' zu bleiben auf der einen und der zukünftige Kampf der Vereine um's nackte Überleben, lassen, wenn man den demografischen Faktor betrachtet, eigentlich gar nichts anderes zu, als mehr Flexibilität ins Spiel zu bringen.


    Was Ranwie schildert, wird es häufiger geben. Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel. Eine blöde Anzahl an Spielern. Was nun? Ein paar Spieler bleiben übrig. Sie werden den Verein vielleicht verlassen.
    Schade egentlich. Alles nur, wegen einer starren Regel.

    Nun sagen sie, dass sie Probleme befürchten, wenn sie in der D (zumindest im älteren Jahrgang)
    kein 11er spielen.

    Das war bei uns genauso bevor letzten Sommer die 9er D-Jgd eingeführt wurde.


    Das Ende vom Lied war, dass es 2 Regelungen gibt:


    Die Kreisebene spielt 9er und die Leistungsklassen 11er.
    War im Pokal sehr interessant. Dort trafen wir natürlich auf eine LK-Mannschaft, die partout nicht 9er spielen wollte. Tja, und da oben unten sticht, musste ich wohl nachgeben.

    Was ist dann mit dem Spieler, der am 25.09. Geburtstag hat.
    Oder wen nimmst du, wenn du 3 Spieler hast, die im Dezember Geburtstag haben.

    Natürlich muss es irgendwo eine Grenze geben.


    Wovon ich spreche, ist eine flexiblere Regelung, als die, die zur Zeit Gültigkeit hat.
    Man könnte auch die Anzahl der Altspieler mit jüngeren Spielern ausgeleichen.


    Davon ab ist es so, wie Zamorra schon sagte. Früher war der Stichtag im Sommer. Somit konnten wenigstens Klassenkameraden zusammenbleiben.
    Der Grund für die Änderung dürfte die Angst des DFB gewesen sein, möglicherweise nicht mehr wettbewerbsfähig zu sein.


    In den Leistungsklassen macht die aktuelle Regelung ja auch Sinn. Aber in den unteren Klassen, in denen sich die meisten von uns tummeln, empfinde ich es schlichtweg als falsch.

    Hallo zusammen,


    ich pack das mal unter 'Konflikte', weil es einen solchen für mich darstellt. Mal wieder :O


    Alle Jahre wieder muss ich mich von meinem 98er (27.12.1998 ) Spieler trennen. Er ist ab dem Sommer nämlich zu alt für die D-Jugend.
    In der F ist er bei mir geblieben und hat auf die offiziellen Spiele verzichtet. In unserem 2. Jahr E ging er in die D.
    Jetzt ist es bald wieder soweit. Er muss in die C und hat so überhaupt keine Lust auf Mannschaft und Trainer. Deshalb wird er bleiben und mal wieder auf die Meisterschaftsspiele verzichten.


    Per Zufall habe ich erfahren, dass frei nach dem Motto 'andere Länder, andere Sitten', dieses Thema von unseren Nachbarn völlig unterschiedlich gehandhabt wird.


    So zum Beispiel in Dänemark, wo 2 Spieler, die nach dem 1.10. des letzten Altersklassenjahrgangs geboren sind, in der Mannschaft verbleiben dürfen.
    Warum geht sowas nicht bei uns?


    Ich sehe da auf den ersten Blick nur Vorteile. Wohlbemerkt, wir reden über den Breitensport. Da ist Freundefußball auch in einer D-Jugend noch absolut erwünscht.
    Wie seht ihr das?

    wenn es denn ein online-shop sein muss:


    vereinsexpress.de.


    guter shop, großes sortiment, sehr günstig


    p.s.: kauf lieber beim sportgeschäft um die ecke. die können meistens ebenfalls gute preise machen und du stärkst deine region.

    Die Feldgröße sollte ein Halbfeld sein, damit man auch 2 D-Jugendmannschaften parallel spielen lassen kann

    Findest Du nicht, dass das nicht etwas zu eng ist. Eine Außenlinie, die man sich teilt auf der einen und das feststehende 7-Meter-Tor auf der anderen Seite?
    Und wenn man bedenkt, dass gerade in unserer Gegend Kura-plätze entstehen, die so eben das Mindestmaß erfüllen, dann wären parallel stattfindende Spiele ganz schön 'überfüllt'.


    7er Teams in der D halte ich ebenfalls für sinnvoll.


    3 Jahrgänge in einem Team halte ich persönlich für erstrebenswert

    Richtig, denn anders wird's in Zukunft kaum gehen, wenn man nicht die Anzahl der Teams stark reduzieren möchte.


    die Lösung mit 3 Jahrgängen in einem Team halte ich persönlich für überhaupt nicht erstrebenswert, da die körperlichen Unterschiede sich dann noch stärker bemerkbar machen.

    Wenn wir früher gekickt haben, war der Altersunterschied teilweise noch größer. Klar, das war Straßenfußball. Klappte aber hervorragend. Auf einen Verein bezogen würde das lediglich bedeuten, dass Spieler zu mehr Fairness erzogen werden müssten.

    So, ich habe die Übung gestern mal durchgezogen.
    Unter dem Strich fand ich sie sehr gut.


    Aber..., ich habe so einen Haufen Klugscheisser ;) im Team, die mich mit Fragen überhäuften und zwar während der Übung :cursing:
    Muss der 'schneidende' Pass erst angenommen werden, bevor sich alle hinfallen lassen?
    Muss der Ball überhaupt angenommen werden oder kann der Pass auch ins Nirwana gespielt werden, Hauptsache zwischen den Spielern durch?
    Ist der erste Ball 'frei'?
    Wie verfahren beim Beinschuss (ist ja auch fast mitten durch)?
    Und so weiter...


    Es gab noch mehr Fragen. Alle während der Übung. Boah, nervig. Hab dann meine Jungs mit Antworten versorgt. Beim 2. Mal lief die Übung dann auch recht glatt.
    Kann ich absolut empfehlen.

    Der Verein muss Angebote schaffen und sich durch zum Beispiel Weiterbildungsmöglichkeiten von Trainern zu lizensierten Trainern atraktiv machen

    Das ist ja richtig, nur nützt es nichts, wenn das Ende der Fahnenstange erreicht ist, sprich, wenn das Potenzial weitestgehend ausgereizt ist.

    Ich möchte mit euch über diese Themen diskutieren. Bitte schreibt eure Meinung.

    Dieses Thema wird das mit Abstand wichtigste Thema der nächsten Jahre.
    Noch ist es nicht überall angekommen. Noch gibt es Vereine, die über ausreichenden Zulauf verfügen. Aber nicht mehr lange.


    Ohne Kinder keine Vereine. Das ist die Kernaussage.


    Natürlich können wir etwas unternehmen, aber eben nur bedingt. Die angeführten Vorschläge, wie z.B. in die Schulen gehen und aktiv werben sind gut, aber irgendwann ist das Potenzial ausgeschöpft. Es gibt eben auch Kinder, die wollen nicht zum Fußball. Jeder Angelverein dürfte dieselben Probleme haben.


    Tja, und dann kommen auch schon die lebensverlängernden Maßnahmen ins Spiel. Das sind die kleineren Teams oder auch die Ausweitung auf 3 Jahrgänge pro Mannschaft.
    Und was kommt dann? Nicht mehr viel.
    Auf jeden Fall werden sich Vereine zusammenschließen müssen, um zu überleben.


    Wie gesagt: Ohne Kinder keine Vereine.
    Armes Deutschland.

    Wieso kommt jetzt eigentlich der 9er Fußball so in Mode???

    Ich denke, der DFB trägt damit der abnehmenden Zahl der Spieler Rechnung. De Facto kann man so sogar die Anzahl der Mannschaften erhöhen.
    Offiziell jedoch sagen Sammer & Co, dass weniger Spieler mehr Ballkontakte haben. Das sehe ich ähnlich.



    Bei uns können immer 2 D-Jugenden parallel spielen.

    Hm, das wäre mir zu eng. Beide Spiele teilen sich ja somit eine Außenlinie. Denke, es ist störend, wenn der Ball häufig auf das andere Spielfeld gerät.



    ---------TW---------
    -SP--SP--SP--SP
    ----------SP---------
    -SP-------------SP-
    ----------SP---------

    Das sieht m.E. sehr defensiv und, gerade in der Abwehr, sehr eng aus.
    Ich spiele so:


    ------------TW------------
    AV---------IV-----------AV
    ------------6er-------------
    MF----------------------MF
    ------------10er------------
    -------------ST-------------


    Das klappt ganz gut. Der Stürmer steht auch nicht nur dumm rum, sondern ist ständig von links nach rechts, je nachdem wo der Ball gerade ist, in Bewegung.