Wie kann man so ins Privat-Persönliche abdriften? Ich hatte nur (leider) F. daraufhin geantwortet, nun willst du weiter machen: wozu? (Andere als Person abkanzeln, um sich selbst zu erhöhen, so der Rhetorikratgeber?) Also laut F. kennst du nicht mal die NLZ richtig (oder?), außerdem schrieb ich LZ! Unterschied nun erkannt? THEMA sollten hier aber die (falschen/richtigen) Sichtungskriterien sein, die Frage danach, nicht wo mein o. dein Sohn spielen... BITTE zum Thema (da meinetwegen nach Stp, NLZ, LZ differenzieren)!
PS: Mein Kind ist auch erstmal nach dem Talenttagen zum Training eingeladen. Ich weiß, dass man noch an 2 o. 3 Kindern "dran" ist, die schon seit 3 jahren in Auswahl/Stp sind, dort also genau daraufhin (genormte Kriterien, auf die es Trainern ankommt?) trainiert wurden, was "man sehen will". Kommen die, dürfte mein Sohn wieder draußen sein: wenn nicht auch die Biografie u.ä. beachtet wird! So erklärt sich meine o.g. Frage dann auch: wer nicht gut genug ist, ok, der kommt nicht rein, wer aber nur 3 Jahre lang miese Trainer (die nicht mal selbst Fußball spielen können, dafür aber wie die Löwen für den Sieg schrieen, Kids runtermachten bei Rückständen statt etwas lehren zu können...) hatte, der muss ja nicht auf ewig schlechter sein, bleiben wie die, die gute u. zudem noch den Stp als Förderung hatten. Würden die im Stp nicht reell weiter gebracht, machte er keinerlei Sinn, also sollte mir bitte keiner aberwitzig erzählen, es sei alles ganz egal, mein Sohn sei nicht biografisch im Nachteil, da er ja im Dorfverein u. auf der Wiese spielen konnte... Würde ich Trainer o. was Größeres sponsern, wäre ein "Kriterium" in einem der beiden hiesigen LZ erfüllt, er käme dort rein; aber diese "Kriterien" sollen hier nicht Thema (gehörten aber in einen realistischen K-Katalog mit rein) sein, die kennt man längst, doch: wie schaffen es Kinder selbst? Kenne da eins, das für mich der beste ringsum wäre (daher vermittelte ich ihm 3 Probetrainings im LZ), hat aber nie eine Chance bekommen, Gründe: Papa ist Hartz-4, der hielt seinen Sohn für den Größten (fragte den LZ-Trainer, wieviel man für sein Kind zahle, wo dessen Konkurrentenvater 5.000 Euro mitbrachte an "Spende"), Training nur im Dorfverein (spielte dort 2 Jahrgänge über dem eigenen, war da aber immer Stärkster!) usw. Heute spielt der schon (wie Papa) Fußball vor allem auf der Playstation, Talent hinüber: Schicksal o. Systemversagen...? Ich finde es nur z.T. schon erschreckend, wie manche Kinder abwerten, aburteilen, in deren Obhut man Kinder zu geben meint. (In einem anderen Thread sind sich alle einig: 11/12-jährig Problemfälle rauswerfen, dazu hat man ja die Macht, fertig und gut ist...) Nachvollziehbare Kriterien scheinen eben bei der Auswahl gar nicht so wichtig, man kriegt sie nirgends transparent an die Hand: was dann doch mich (als bloßen Papatrainer, kein "Profi im Stp/LZ": da würde ich nicht funktionieren, schnell quersteuern u. rausfliegen, daher nehme ich Offerten nicht an) im Verdacht relativer Willkür bzw. dass es nicht wirklich zuerst ums Talent selbst geht (sondern seine Verwertung zum Nutzen Dritter) bestätigt, oder?
