Beiträge von Keller-Kicker

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    Interessant, wie man sportartliche Mix-Übungen variieren kann. Hatte ja auch Base-soccer/Fußball oben beschrieben, aber mit Toren... Dazu würde der TW dann passen, den Tibo einsetzen will. Gelernt würde da eine Menge: weite Abschläge (bzw. Flanken) in den freien Raum (statt Gegner), dosiert Wege abschätzendes Laufen zwischen den "bases", schnelles Zusammenspiel etc. Man könnte neben "bases" vllt auch noch Zonen einbauen, um taktisch komplexes Zusammen/Mitspielen im Kopf zu animieren... Oder?

    Das Bild, das sich bot, war aber schön anzusehen. Von 8 Kindern, die nicht im Urlaub waren, kamen 7 ständig zum Training (von 1, 2 Abmeldungen wegen anderer Aktivitäten mal abgesehen), und teilweise tauchten in den Ferien auch Eltern beim Training auf


    Da musst du was richtig machen! Ich stelle mir das bei uns in Zukunft so vor, dass alle heiss auf Training sind, von sich aus kommen wollen, aber wie kriegt man das hin? Die Trainer reden zwar zZ bei uns immer davon, dass Spass das Wichtigste sei, wenn aber kein Drittel kommt, einige davon jammernd, dass sie nur da seien, weil Papa gedroht habe, sonst kämen Computer u. TV ausm Kinderzimmer, was fürs Kind offenbar solch Schrecken bedeutet, dass es dann sogar zum Fußball geht ?( Und das ist noch der stärkste Akteur, also "Vorbild" für andere. Kann man da was machen, dass die Moral steigt (ohne dass die anderen Trainer sauer würden, da der Neue gleich sich aufspiele)? Oder einfach mal abwarten, sich nicht "produzieren"...

    Im bezahlten Feriencamp - ob bei Werder o. Rummeninge - trainieren z.T. 3 Jahrgänge zusammen; im Verein meint man offenbar, dass schon Erste und Zweite eines Jg nicht zusammen können und erst recht jüngerer u. älterer Jg der D Wenn ich nun sage, dass bei mir alle mitmachen dürfen, damit es genug werden (ich würde auch mit 4 Kindern trainieren, sähe aber blöd aus so ein versprengter Haufen u. beim nächsten Mal kämen noch weniger), könnte es am Ende heißen, ich machte anderen Konkurrenz, obwohl bei denen bisher eh nichts stattfand... Weitere Option: vereinsoffen wie eine Ferienfreizeit anbieten, offiziell (wg Versicherung) wie ein Probetraining, aber dann weiß man nie, wer kommt, ob alle selbst mitmachen wollen usw

    Fussballcamp unseres Vereines


    Das ist sicher eine Maßnahme: freiwillig + intensiv. Aber was soll man in diesem Fall machen: wir haben 4 D-Teams. 3 Teamtrainer wollen Training machen, aber jeder für sich. Es kommen je 3 bis 7 Kinder, Ergebnis: Training fällt fast immer aus, nur bei einem findet es von Fall zu Fall statt (ab 6), Absage 120 Minuten vorher (was unser Kind dann enttäuschte, da er sich extra nicht verabredete, Ergebnis: will sich nun nicht mehr anmelden). Wie in 2 Vereinen vorher (wo es ähnlich lief: jeder für sich, erst Planung, dann Ausfälle) machte ich den Vorschlag doch EIN gemeinsames D-Training für alle anzubieten, wäre nur zu klären, wer wann wo... - bekam aber keine Antwort.


    Ok, beim 1.Betreuertreffen flogen z.T. unter den Kollegen die Fetzen, hier: nur Pädagogik bzw. Spaß am "Rum-Spielen", dort 100% Leistung u. der Erfolg (wer zu schlecht sei, soll wohl nur auf der Bank sitzen bzw. gleich gehen) das Maß - passt also persönlich kaum zusammen. Dennoch: wo alle das Interesse vereint, in den Ferien Training anzubieten (sei es nun zwecks fun o. Leistungserhalt), müsste doch was gehen? Ein Camp dauert ja meist konzentriert 5 Tage, mir ginge es darum, durchweg wenigstens einmal die Woche die Willigen sinnvoll zu beschäftigen, fit zu halten: wie kriegt man die anderen dazu? (Wenn eine D-1 "aufsteigen" soll, kann man da 2 Tage vorm 1.Pflichtspiel mit einem Trainingsspiel beginnen, dann gleich was erwarten?) Mein Motiv: ich kann zwar nun privat versuchen, meine Jungs fit zu halten per "Waldlauf", aber da murren sie natürlich: es wird eher zum Zwang vs Fun... Irgendwie unbefriedigend alles. Oder könnte man nächstes Jahr (Ostern) einfach selbst einen für alle offenen Trainingstag je Woche anbieten, damit mehr kämen? (In einer D-4 ist die Motivation der Kids leider "traditionell" wohl am geringsten, da hätte ich als Anbieter für mein Team allein kaum Chancen, dass genug mitmachen...) Hat wer Tipps, wie man die anderen "rumkriegt"?

    Basti: Ok, die Kids wollen vllt voll in den Zweikampf, kommen aber ja ungestüm gar nicht rein, wo Angreifer den simplen Haken schlagen. Also muss man sie da ein wenig bremsen, zur Vor(aus)sicht ermahnen: ist der erstmal weg, dann kommst du kaum hinterher, da du 1. wenden und 2. starten und wieder in Gang kommen musst, was zs schnell 2, 3 Meter macht. Die meisten resignieren da lieber gleich u. akzeptieren ihren Fehler, zu früh drauf gegangen zu sein, bleiben stehen... Ich schließe nun, dass du in der Ausbildung was anderes als der besagte Trainer gelernt hast: Patt! Ich soll da bei ihm natürlich "popelig" aussehn, wenn der sagt, er habe es in offzieller Schulung richtig gelernt, also "muss" es ja richtig sein (wenn nicht der "Schein" trügt). Ich Dummie kann so nicht mehr mitreden... - Nur warten bis Stürmer Fehler machen, wirkt sicher etwas wenig/passiv, aber: dem, der kaum mal gravierende Fehler macht, kann man den Ball auch kaum mal eben so abnehmen, daher ist "defensives" Abwarten, devotes Beobachten, bloßes "Zu-Stellen-versuchen" nicht so riskant u. schon anspruchsvoll genug; bei dem aber, der nicht so stark ist u. Fehler macht, kommt man mit Geduld sicherer weiter als mit ungestümen Draufgehen, zumal wenn der schnell (weg) ist, oder? Daher mag "nur stellen" zwar wenig selbstbewusst erscheinen, aber effizient dürfte es meist sein: an mir kommt so jedenfalls auch mit 50 kaum mal wer vorbei, sei er (in der Bunten Liga) auch pfeilschnelle 20, notfalls wird er per Körper geblockt (würd ich aber 11-jährige noch nicht üben lassen: wirkt zu brutal). (vergessen: Stellen istr schon für mich eher "Erw-fußball", da spieltaktisch motiviert: aber die Kids sollen eben auch was lernen: dass der Kopf mitspielt, noch nicht mit 6, aber mit 10...?)


    Premutos, mal andersrum gesehen: Welche Übungen haben dir für die Offensive denn effektiv weitergeholfen? Grund: wir haben immer wieder TW + 2 Defensivspieler gegen 3 oder sogar 4 Angreifer gespielt. Ergebnis: die Angreifer haben in E o. D meist nur eine Chance von 10 ins Tor gebracht, die Defender die Mitte auch trotz kreuzender Centrals zu geschickt eng und zu gemacht und sich in "2er-Kette" voll motiviert verschoben (die Außen nur stellend), wogegen die Angreifer im Zusammenspiel schnell konfus wirkten, auch dank mitdenken/spielendem TW. Also hab ich mich umgekehrt gefragt: wie ihnen helfen, wie sie zu besser herausgespieltem Torabschluss (Bolzen war natürlich tabu, Schießen nur bei freier Lücke zum Tor erlaubt) trainieren? Gute Defensivspieler hab ich immer bald gefunden/gebrieft, offensiv aber oft nur dribbelnde Egoshooter (die es ja 1:1 bringen: nur dass es für mich nicht Fußball i.e.S. ist: als dynamisch kreative Teambewegung). Wie da ohne von oben verordneten u. Kreatives blockierenden Abspielzwang (sonst: Auswechslung) Spielkultur reinbringen mit 10 o. 12 Jahren? Wie hast du da die Fortschritte im Teamplay reingebracht? (Bei mir spielt bisher nur einer kreativ ab, findet aber kaum mal wen, der mit dem schnellen Ball rechnet, in freie Räume geht o. dann den Doppelpass auch noch macht). 1.1 ist für mich ja nie das Problem, aber 2:3 etc.: wie schnell eine Gleich/Überzahl nutzen, das mit 11 trainieren? Die Broschüre-Links werde ich noch "studieren"! Kostet aber ja viel Zeit+Nerv....

    Bin bzgl. F-Aerobic grad auf "Ballkorobics" als Variante gestoßen, mit Copyright usw. Na ja, mich würd da nur mal interessieren, ob wer eine besonders geeignete Musikauswahl (in Verwendung für KiFu) o. ein paar Basisübungen hätte, eine "Ausbildung" scheint mir etwas viel. Noch etwas, was für mich durchaus auch eine "Übung", speziell für jüngste Torleute, war: einen schönen Ball vom Lieblingsverein u. mit ihm statt dem Teddy einschlafen, dabei an tolle Paraden denken, dann von träumen (á la "Traumhüter Leese")... Vielleicht nur was für Fußballverrückte, müssen daher nur noch die Eltern erlauben.

    eine Übung einbauen, bei der es für den Verteidiger nur darum geht, einen Torschuss zu verhindern - und nicht, den Ball zu erobern. Sie sollen den Stürmer also quasi nur "ärgern" und stören, nichts weiter.
    Dafür müssen sie sich immer zwischen Tor und Stürmer bewegen, und ihm immer nur den Weg zustellen.


    Ich bin ja deiner Ansicht, aber... Das "Stellen" habe ich auch mal Abwehrspielern als 1.Weg, besser defensiv in die Zweikämpfe zu kommen, beigebracht. Klappte auch schnell ganz gut. Dann aber kam einer der "Schein"-Trainer, den ein Elternteil "alarmiert" hatte, an und meinte, das sei "Ewachsenenfußball" und ich läge völlig falsch, es gelte immer die Regel: Gewinne den 1. Zweikampf! (Übung dazu: "wilde Sau".) Er meinte, er habe das in der Trainerschulung schließlich so gelernt. Frage also dann erstmal: was ist denn kindbezogen richtiges Abwehrverhalten: Gegnerstellen o. den ersten Zweikampf gewinnen? Von mir als Abwehrspieler wurde beim Stellen auch von fast jedem Trainer immer gefordert, ich solle drauf gehen ("Keine Angst!" langes Rumreden, warum ich lieber erstmal ihn in seinem Laufweg stellen will, waren meist vergebens nach dem Motto: entweder du spielst, wie ich sage, oder wanderst auf die Bank...) Kann man wo was dazu o. jeweils eine begründende Argumentation zur jeweiligen Maxime irgendwo nachlesen? Denn auch bin ein Fan vom "Stellen" (inkl. "nur auf den Ball schauen), aber viele in der Praxis grad nicht.

    Vor allem im Winter waren bei 8- bis 10-jährigen oft anregende "Trainingsformen" jenseits des F-Platzes beliebt, vor allem, um Teamgeist erleben zu lassen. Einige Beispiele, die erstmal nichts mit Fußball zu tun haben, eigentlich aber doch einiges (im Kopf) bewegen könnten:


    "Mein Glücksstein! - Wir sind in ein Kunstatelier im Jugendhaus, wo jedes Kind aus Speckstein formschön seinen Glücksstein zurecht feilte und polierte (danach wurde im Jugendhaus noch gekickert, Pizza gefuttert usw). Einige Mütter mussten ihn sogar in die Trikothose einnähen, andere nahmen ihn nur so mit, z.T. noch heute..."
    "Tanzen: Was heißt es, dass man Gegner austanze? Das wurde in einem Tanzstudio vermittelt, veranschaulicht, zu dem Eltern gute Kontakte hatten, für das so indirekt auch geworben wurde, bei Eltern wie für später beim Nachwuchs: schnellste triitfolgen verwirren, man kann kaum folgen, beschwingte Bewegungen erzeugen Flow, der Gegner kurz staunen lassen kann etc."
    "Rasenschach: Mit einem privaten Schachlehrer wurden den Kids die Spielzügen der Schachfiguren in Analogie zum Fußball erklärt: jeder bewegt sich anders, hat einen anderen B-Radius. Der Schachspieler ist wie ein Trainer (die Figuren also das Team je der Kids: ganz schön schwer, die alle im Verlauf immer richtig "aufzustellen" ;-)), der König z.B. als TW, Dame Sechser und Zehner zs im Mittelfeld (der Traumspieler jedes Trainers), der Turm der Außenverteidiger, Läufer Innenverteidiger, der Springer sucht vorn freie Räume, leider mit den Bauern nur zuviele, die Mittelstürmer sein, Tore machen wollen, ohne drauf los stürmen zu können: wo ist die Lücke, viele Chancen, doch wenig kommen durch zum Tor...? Und der Trainer muss immer ruhig bleiben, warten, warten, warten können, wenn alle alles tun, um dem Torwart/könig rettend beizustehen...."
    "Aerobic - die Aerobic-Trainerin improvisierte zu der Musik, die die Kinder mitbrachten, Konditionstraining kann auch viel Fun bringen..."
    "F-Baseball in verschiendenen Varianten: einer vom Team bolzt den Ball so weit weg, wie er kann; die anderen rennen - alle o. nur einer - von Rettungsboje zu Rettungsboje bis ins Ziel, während die Gegner den Ball holen und z.B. über verschiedene Zonen passend zu einem Tor transportieren, in dem dann wieder vom anderen Team noch ein TW stehen kann o. nicht, das klein o. groß sein, auch per Pylonengang noch verschoben nur im Teamwork erreicht werden kann etc. Werden laufende Mitspieler des 1.Teams vom Tor dann jenseits von Rettungsbojen müssen sie o. das ganze Laufteam zurück, es können aber auch für die, die es schon ins Ziel schafften, Einzelpunkte vergeben werden, so dass nur der Team-Bonuspunkt fürs Zielerreichen aller entfällt... Klingt kompliziert, in der Praxis finden sich die Kids aber schnell rein"


    Hat wer andere Kombi-Ideen (Fußballgolf hatte mich eben drauf gebracht, F-Tennis ist ja auch noch bekannt) o. wie könnte man die Modifikationen von Fußball im Kopf noch ergänzen? Ansonsten fußballspezifisch wollten die Kids doch am Ende meist am liebsten aufs Tor bolzen. Dazu demnächst noch was (mangels Zeit jetzt).

    ich finde dass diese Rubrik hier ein paar mehr Einträge vertragen könnte.


    Richtig, man könnt auch die Lieblingsübung des Monats wählen (lassen). Damit Kids ein Verhältnis zu ihren Übungen kriegen und sie bewusster machen, hab ich die früher durch die Kids in der letzten Trinkpause im Monat kurz wählen lassen, die kam dann ins rote Buch zu den "besten" Übungen (aus Blickwinkel des Kinderteams), wurde ab und an wiederholt. F-Golf gibt es bei uns auch durch kommerzielle Anbieter (z.B. am "Bernsteinsee" in Connefornien/-de). Durch Kindergeburtstage kennen Kids die Bahnen aber schon - nicht mehr spannend. Aber man kann ja mal in den Wald wie früher bei der Schnitzeljagd gehen: kleine Tore (hab die aus Hartplastik von Umbro), Mülleimer/Papierkorb, Kisten/Kartons, Kinder-Basketballkorb, so zaubert man den Parours in den Wald. Z.T. sind die Ziele erstmal nicht sichtbar gewesen, eben wie bei der Schnitzeljagd mussten erstmal die Hinweise - kollektiv - gesucht werden. Jeder hat seinen Ball, zählt seine Ballkontakte selbst im Beisein aller. Allerdings viel Arbeit, der Kurs muss ja erst recherchiert und dann angelegt werden. Mit einem Vereinsteam wäre die Versicherungsfrage zu klären: wenn die Eltern unterschreiben, dass dafür keine Unfallversicherung existiert, jeder bei Teilnahme selbst haftet, vllt geht's, denn wer wird schon wollen, dass sein Kind fehlt...

    Vor 4 Jahren habe ich in unserem Landkreis ein "mobiles Jugendförderzentrum" (Vorbild amerikan. youth soccer academy) real kostendeckend zu kalkulieren versucht, Grund: die beiden hiesigen, die KiFi-szene beherrschenden u. prägenden LZ, wo ich kurz selbst trainierend tätig war ("G-Jugend ist Spitze!", http://www.vfl-oldenburg-fussb…ipple-fuer-die-1-g-jugend - siehe auch GB-Diskussion). Dort wirbt man eben wie über benannten Bericht schon in der G über Elternehrgeiz die besten Minis in den Lk ab, prägt so dort das Klima, bringt ihnen dann das Drücken, Drängeln, Grätschen bei... Fun gibt's da nur über stolze Titel, am besten jedes WE ein Turniersieg. Das "kostet" auch Kinder: viel Fun (natürlich nie geldwert zu messen, nur soziale "Unkosten", die uns allen viel später serviert werden als weitverbreitete soziale Defizite in den Köpfen). -


    Lustige Ballschule ab 2 vs Ballern? Aber wie Alternativen, freien/fairen Wettbewerb, seine Impulse als Leistungsstimui anderer Art privat finanzieren bei vielfach subventionierten Preisen in Vereinen? Da kämen dann scheinbar "Mondpreise" raus, die nur im besten Fall reale Kosten grad decken, doch im Vergleich zu anderen Förderern (Musik/Theater/Kunst/Tennis/Golf) noch billig wären: da keiner mehr als über viel reelle Arbeit hinaus wie auch in Amerika (wo die soccer-Idealisten oft 70 bis 80 Wochenstunden für Kids abreißen) was verdiente. Natürlich will ich Amerika nicht verklären: Da ist Erfolg auch das Maß, aber dies müsste man so ja nicht übernehmen, nur das Wertbewusstsein pro KiFu: Kinder als Kunden in ihren Bedürfnissen von unten nach obenan stellen (Zuerst fördern, nicht neben schulischem Lern-/Leistungszwang noch in der Freizeit soviel fordern: von Leistung, Grätsche, Wegdrücken anderer, Erfolg, Toren, Titeln, die Vereinsobere wie im LZ als Lohn ihrer Mühe ja meist wollen, Kinder abfordern). Was nichts kostet, sei nichts wert, so sprichwörtlich denken viele, daher wäre mir volle Kostentransparenz/-gerechtigkeit im Bewusstsein - es geht nicht nur um Beiträge vs Bezahlung - so entscheidend.

    das war ja auch einer meiner lösungsansätze, die wohl überlesen wurden


    Vllt Problem beim Problemlösen: man beißt sich gern an was fest wie Beitragserhöhung für Kids, um Trainerqualität - über Honorare effektiv motivierend (oder besser per kooperativer Hilfe vs interne Konkurrenz o. Hickhack?), dann kontrolliert (ob möglich?) - zu erhöhen u. überliest anderes: z.B. auch Einsparpotenziale o. Kostenverteilung! Viele Vereine meinen ja, kein Geld für nichts zu haben: Wo fließt ihr Geld (Beiträge aller) denn nun aber real hin? Wer ist den Vereinen i.d.R. mehr wert: Kinder o. eine 1.Herren o.a. Erwachsene, die Interessen lautstark vertreten, was einfordern für sich? Und die sozialen Folgekosten finanziell vernachlässigter statt mit mehr Aufmerksamkeit, Wertschätzung o. Dank "honorierter" Jugendarbeit (nicht nur bzgl. der Toptalente, die mal eine "Rendite" bringen sollen) bitte auch immer mal bedenken: die könnten gemessen am eingesparten Aufwand enorm sein!


    Kostenbeispiele vereinsseitig könnte ich etliche liefern, wenn gewünscht, aber jeder dürfte ja eben wissen, wohin meist das große Geld, die meisten Ressourcen o. die Präsenz hin fließen: an die oft schon halbjährig wechselnden F-nomaden, die dem Verein u. den Oberen dann in der Kreisklasse im Dorfvergleich o. gar dem allseits visionierten Aufstieg in die Kreisliga dann "ganz großen" Erfolg und Ruhm einbringen. Werden Vereine dafür von den Gemeinden massiv geldwert mit Plätzen, Halle, Gebäuden u.a. Mitteln gesponsert (dass die privaten "Gönner" oft nur am "Aushängeschild" kleben, leider schon klar)? Wer mal alle (Un-)Kosten auflistet, Fußball im Verein finanziell "bilanziert", der weiß, wie sich alles um die Erwachseneninteressen dreht, wie wenig der Nachwuchs eben kosten darf, wer die Vollaussattung aus der Vereinskasse kriegt (natürlich Adidas, wo Kinderteams Vereinstrikots von KiK selbst finanzieren dürfen)? Die einen: unwichtig, nichts wert (O-ton: die Jugend kostet uns nur - wirklich?), die anderen: "hofiert", mit Geld o. wenigstens Beitragsfreiheit gelockt fürs Mitspielen etc. Umsonst ist in Wahrheit nur der Tod, heißt es sprichwörtlich, wohl wahr. In wem lebt man ein klein wenig weiter, für wen opferte man sich früher ganz selbstverständlich (aber eben nicht "selbstlos", nur familien- und zukunftverpflichtet) auf?
    Antwort: Kinder, die heut nur als störender Kostenfaktor gelten, an denen u. deren Ausbildungsqualität man sparen, sparen und sparen muss bzw. die man in Mehrzahl am besten gleich "verhütet" (investiert wird schon, aber: in mein Haus, mein Auto, mein Boot...), aber dann soll ganz viel aus dem kleinen superman werden, damit er unsere Rente verdiene, wir dank seinem Erfolg schon in der G stolz (auf uns?) sein können, Tore, Tore, Tore, Siege, Siege, Siege (Verlieren, Verlierer = out!) - "auf Kosten" seiner unbeschwerten Kindheit eben? Mein Wort zum.... Sorry.

    macht es Sinn weiter zu Zanken, um die alten seilschaften de alten jsg zu zerschlagen um die kinder, nicht nur meine eigene, wie ich meine besser zu foerdern


    Ich habe auch über Jahre wie du gedacht und gekämpft, Ergebnis: Drohungen und mehr, als ich dann (mit wohl zu guten Karten) zum Vorstand kandidieren wollte, was ich da eingeschüchtert unterließ; aber man hat lieber schon viele Jugendteams sang- u. klanglos kaputtgehen lassen, als irgendwas im strukturellen Denken zu verändern. Ganz ehrlich: Noch heute sind die Nerven o. "Sinne" davon ruiniert (da man's als als eben für Kids sensibler Mensch nie "abschließend" verarbeiten kann), wäre ich bloß gleich vor Jahren mit Familie gewechselt! Allein hat man gegen Klüngel 0 Chance, bleibt nur: entweder hintenrum eigene, Fortschritt o. Kritik gegen sich dann später auch blockende Klüngel aufbauen (was man ja grad ablehnt) o. flüchten (dicke Bretter muss man - für Kinderjahre zu - lang bohren), dahin, wo es besser läuft: für deine Kids, bevor jene Verhältnisse ihre Talente, ihren Fun, ihre Moral u. Motivation verderben! Ich habe zu spät reagiert u. bereue das sehr: wozu loyal zu denen sein, die dich, euch per Machtseilschaften lähmen, zählt der Fun deiner kids nicht mehr? Nur: wie ist es mit der Wechselfrist, bist du doch zu spät? Viel Glück!

    Kosten sind vielschichtig: im einen Verein wurden Trikots o. Turniermeldegbühren gestellt, im anderen nicht. Und obwohl dort offiziell jeder Torwart einmal im Jahr Handschuhe vereinsseitig bekommen sollte, hat dies nur bei Herren "geklappt", dort sogar halbjährig, was auch bei uns nötig war. Unser Junge war TW (obwohl er lieber im Feld spielte, aber er wurde eben im Tor - angedrohte Alternative: auf der Bank - "gesehen") u. hat nie was bekommen: Kosten zwangsläufig nochmal ca. 20 Euro extra p.a. - oder hätte er ohne TW-Handschuh trainieren u. spielen sollen? Dazu kamen noch Fahrtkosten: im o.g. Verein wurden die Kinder immer im Vereinsbus gefahren, Fahrten u. deren Kosten waren Privatvergnügen der Eltern. Im anderen Verein "mussten" Eltern die Kinder zu Auswärtsspielen (auf dem Land, z.T. 50 km hin und zurück) bringen, was dann an den Gutwilligen hängen blieb, meine Kosten je Kind im Jahr min. 100 Euro. - Hier habe ich nur die nackten direkten Beiträge angegeben, aber die notwendigen Nebenkosten können je nach Verein so differieren, dass sie den Beitrag (in beiden Vereinen 7 Euro/Monat) mehrfach übersteigen...

    Mehr Geld kann sogar auch Probleme schaffen: im Verein, wo meine Jungs trainierten, bekamen Trainer mit Trainerschein 9,4 Euro je Zeitstunde. Einer meines Älteren, der mir mal sagte, er habe nur einen nebenbei erworbenen LA-Betreuerschein, u. zudem kein Fußballer war, bekam da trotzdem dank Vitamin B dies Geld für qualifizierte KiFu-Trainer. Er hat es aber nur abkassiert: Fortgebildet hat er sich über die Jahre nie, nie einen Trainingsplan gemacht (nur 12 warten, 1er draufbolzen), viel individuell - laut u. nur negativ - kommentiert etc. Fazit: Team von 15 Kindern kaputt, aber egal: gleich wieder on the job dank Vitamin B unter Pfründen... Geld: nur Mittel, wenn der Zweck dahinter richtig it, die Dinge mit Geld zum Guten richtet!

    Diesen "Luxus" haben bei uns auch die Funktionäre (Vorstand, Platzwart...) und interessanterweise auch die meisten Spieler der 1. Mannschaft , war ja klar.


    Das kenn ich und regt mich auf! Da gibt es vllt wirklich Kinder, die wg. Beitragshöhen nicht im Verein trainieren können u. die 1.Herren, um die sich alles dreht, die im Winter o. viel mehr Training die Plätze ruinieren, die Kosten per Dauerduschen, viele/weite Fahrten undundund treiben, kriegen alles beitragsfrei. Ja, das ist dann wohl das Gemeinnützige am heutigen Verein, Kinder müssen zahlen o. fliegen raus, aber die Herren werden noch voll eingekleidet u. hinten gepudert, damit man mal in der Zeitung als erfolgreich steht... sorry, da gehen die Gäule mit mir durch: Geld ist nämlich fast überall da, nur wo fließt es hin/rein, wer ist was wert im Verein: der der sich um Kids kümmert o. der, der Tore macht u. danach (wie ich als Kicker auch) sein Bier trinkt?

    Gute Idee bzw. Praxis: Eine kostenlose "Ehrenmitgliedschaft" fürs "Ehrenamt" wäre eine kleine "Honorierung". Denn ich sehe auch nicht ein, von 90 bzw. 75 AE im Halbjahr noch bei 12 Euro pro Monat Mitglied zu werden (obwohl das eigentlich gut wäre, da man ja ein Verein wie Team sein sollte), wenn ich nun mal glücklich in einem anderen Verein spiele, da schon Mitglied bin, bezahle u. z.Z. keinen Wechsel möchte. (Würde ich auch spielen, würd ich auch gern bezahlen, so aber nicht.)

    gegen eine bezahlung sagt hier wohl niemand etwas, nur woher sie kommen soll ist hier vakant.


    Da liegt das Problem: DFB, LZ, Ganztagschule locken mit Geldbezahlung u. mehr gesellschaftlicher Anerkennung (wir werden real "honoriert" u. hochwertig ausgestattet, wir sichten u. wählen die Guten aus, die fast alle zu uns wollen, wir bieten mehr, also sind wir besser, über den anderen u. wichtiger), d.h. materiell wie ideell: Aufwertung des Jobs. Eine Leistungsschere tut sich da auf, ob wir wollen o. nicht: hier die "abgeworben geld-werten" und dort... Wer Geld bietet, hat das sagen (wie schon der Großsponsor im Verein), die Macht u. freie Auswahl, der zieht fast alle Leute kalt o. offiziell schon in der Jugend nach "Leistungswert" abwerbend an (ob Geld nun gleich deren Charakter verderbe sei dahin gestellt, aber fast jeder Kicker ist heute rein käuflich zu erwerben, nicht anders - nur normale KiFu-Trainer nicht? Da sie das Rad so am laufen halten...?)


    Das Lehrerbeispiel hinkt: sind verbeamtet, daher kaum "Maßregelung" möglich bei Verstößen, also Motivation nur durch sich selbst, jeder fast, wie er will (muss quasi nur die U-Zeit abreissen, egal wie und kann sich noch krankschreiben lassen, wenn er sich danach fühlt) usw. - "Amerikanische" Verhältnisse als Parallelsystem brächen das (natürlich nur:) Quasi-Monopol auf, würden viel bewegen u. mich z.B. frei Jungtrainer motivieren lassen, die on the job überall fair, reell "honoriert" werden (auch als Schieri), nur der Jungtrainer würde als Co bei uns 35 Euro im halbjahr kriegen, traurig, dass er nicht mehr wert sein soll! das verdient ein Jungschieri (da kriegen wir am Anfang viele), wenn er am WE 3 Jugendspiele (je 12 Euro plus Fahrtkosten) hintereinander pfeift in 3 "Arbeitsstunden"...

    Ich habe die Übung oft in F und E gemacht, aber ohne Freistoß (da Unterbrechung) u. Minitore, jeder mußte sein Hütchen nur erst wieder aufsetzen, danach dürfte er weiterspielen. Zählte die 2-fache Koordination. Die Kids hatten viel Fun dabei. Jetzt in einer neuen D mal versucht, die pubertierenden Kids fanden's blöd, daher habe ich es nun gelassen, obwohl sie sinnvoll bleibt.