Wer gewinnen will, muss zuerst lernen, verlieren zu können, vor allem als Ruhe ausstrahlen sollender Trainer. Bei Rückständen herumzutoben ist meist kontraproduktiv, außer das ganze Team wäre im Tiefschlaf. Komisch: das, was man "unter Männern" soll, klappt unter Frauen oft besser, zumindest im Fußballsport ![]()
Beiträge von Keller-Kicker
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Oh, oh, jetzt war ich grad mächtig irritiert, da ich dich mit stefan67 verwechselte - das wäre ja eine Gesinnungswandel gewesen

Es gibt eben gute u. schlechte Trainer wie Menschen. Die Frage ist doch: was tut das Fußballsystem, damit schlechte allen Kindern erspart bleiben, nicht nur starke alsbald nach oben aussortiert werden u. beste Betreuung kriegen: da sich das rentieren könnte/soll, sei es über Titel, Ausbildungsentschädigung etc. Wie werden "schutzbefohlene" systematisch konkret geschützt? Ich sehe in der Praxis wenig Kontrolle o. auch nur Wille zu ihr. Die FPL ist eine Option, aber bei uns auf freiwilliger Basis, dh Gutwillige, die es gar nicht so nötig hätten, werden sich dran halten, die andern verspotten die FPL: so wie es mir bisher im Werben für sie ging. Daher bewundere ich R. Klohr, dass/wie er es schafft, dem Thema Be-Achtung zu verschaffen. Bei uns aber ist FPL noch Fremdwort, nur die Elternzone nahm man bereitwillig auf: ich denke oft weniger, um Kinder zu schützen, als sich selbst: nein, nicht alle sind schlecht, viele haben das überhaupt nicht nötig, aber einigen nützt es, den Abstand zwischen sich und anderen zu vergrößern, Mitsprache und echten Teamgeist verhindern wollend, da man Luft aus der Ego-Blase ablassen wollen könnte! Die meine ich, nicht alle! Die zeigen für mich den Riesenfehler im Sinn eines Kinderfußballs, der Kinder optimal voranbrächte, ihr Wohl förderte.Also: Mut zusammen nehmen, immer die ansprechen, die Kinder ganz klein u. runter machen, die sie aufhetzen o. siegbegierig machen, nicht formal was durchsetzen, so dem der rechte Geist abgeht. Freunde findet man vllt nicht, aber jene passen sich an, werden vorsichtiger, fahren sich was zurück: in diesem Freiraum können dann Kinder besser wachsen!
schleppi: Meine Teams waren leider immer die "Zwoten" wie auch jetzt, die "Ersten" waren ja immer in fester Hand. Daher kenne ich nur 0:16 o. 0:14 Niederlagen, nicht die andere Version. Will ich aber auch gar nicht... Doch warum spielen wir Fußball? Um immer zu gewinnen - aber: it's just a game!

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mir fällt nicht ein Trainer ein, von dem ich sagen würde, dass er relativ "gerecht" nominiert hat. Nicht einer.
Ich gestehe dir auch, dass ich oft Kinder bei engen Ergebnissen mal "vergessen" habe, o. eben die Zeit, gar nicht mal bös berechnend, sondern da man mit fiebert u. weiß: bring ich x für y, wird es noch enger. Immerhin gab es nie Kritik von Eltern, also habe ich die Ungerechtigkeiten offenbar nicht allzu oft o. stark praktiziert, aber frei davon ist kein "Trainer", da es ein sportlicher Wettbewerb ist u. jeder gewinnen will: dafür rennt u. ackert man ja! Der Be-Treuer der Kinder aber muss im Gewissen dann einschreiten: Nein, du bringst jetzt trotzdem den Leistungsschwächeren. Gelingen tut das nicht immer, bemühen o. eben auf Kritik mit Fairplay reagieren aber sollte man können: als Kinder-Trainer. Bei den Herren ist es mir gleich, da wird viel vorher versprochen (mir früher gern die 10), nachher gebrochen (wenn der Trainer plötzlich noch einen Besseren findet, heißt es: Bank o. Abwehr...), aber da muss man eiben in die Bunte Liga, ein unteres Team, ausweichen o. im Halbjahr dank mobilem Kfz wechseln: das können Kids meist alles nicht! Zudem sind sie verletzlicher in ihrer Entwicklung etc., daher ja "schutzbefohlen", nur dass dies oft nicht beachtet wird... -
defamierungen
...wären zu belegen. Ich verstehe jeden, der dünnhäutig regiert, da er evtl. selbst mit nervigen Eltern Zoff hat. Ich habe das aber in ca. 3 Trainerjahren nie erlebt, daher glaube ich solchen Berichten vllt. eher, aber jeder nimmt Dinge eben anders wahr. Umgekehrt habe ich viele Willkür-Aufstellungen erlebt, viele Teams, die plattgemacht wurden (Belege gern per Mail, kannst dann alles nachprüfen). Man sollte akzeptieren/tolerieren, dass Welt wie Wahrnehmung nicht überall gleich ist u. schon klingt auch das Gegenteil von dem, was man selbst so kennt, interessant, eine Überlegung wert: oder? Dann fragt man höchstens mal nach: kann das so und so wirklich sein? Zweifel sind da immer gut, da nur einer was schildert, der andere nicht! Mit dem No-go hat Uwe aber 100% Recht. -
dass es auch mal Menschen gibt, die NICHT sofort nach Narzistischen Neigungen und vergewaltiger der Kinderseelen schreit, nur weil jemand hjer etwas berichtet.
Wir kennen ale die Hintergründe nicht oder nur unvollständig.
Wenn man Herkman nicht für glaubwürdig hält, sollte man das entweder nachweisen o. einfach nicht antworten: "sofort" nach irgendwas "schreien" kann hier ja schon mal keiner und wer hat was von "Vergwaltiger" geschrieben, hab ich das überlesen? ich will H. nichts unterstellen u. glaube seiner Darstellung: solange, bis wer auf die konkrete Lage bezogen - er kennt doch die Hintergründe, wir aber nicht u. können folglich nicht gegen H. darüber spekulieren - das Gegenteil behauptet. H. hat um Rat gebeten, er sollte ihn einfach bekommen, nicht verdächtigt werden, nur weil wir hier bislang nicht alle anhören konnten. Natürlich gilt immer bei aller subjektiven Wahrnehmung dessen, was ist: sofern stimmt, was H. hier berichtet. Natürlich muss man immer Abstriche machen, da keiner eine reine Wahrheit schildern dürfte und der Widerspruch in der Mail (gehe von aus, sie ist echt) ist ja auch offen: hier Diskussionsangebot, dort thematisch zugleich Diskussionsausschluss - ? Am besten schauen wir alle zuerst mal aufs Kind, dass offenbar von 70 Minuten Bewegungsspiel ca. 60 auf einer Bank hocken musste - das ist doch das Drama bei allem!!!Der Konflikt zwischen Trainer u. Vater interessiert mich da nur am Rande, sollen die sich doch schön im Zeitvertreib gegenseitig stressen, aber: das Kind gehört aus diesem "Männerspiel" raus! Da ist ganz klar: kein 8-jähriger darf grundlos bzw. "da Trainer mit Papa steitet" fast nur auf die Bank verbannt werden in seinem Kinderteam/spiel! Oder ist das etwa ok bzw. der Widerstreit der beiden Erwachsenen im KiFu viel wichtiger??? Vllt ist H. auch Ursache, das kann er sich mal fragen, aber ansonsten ist nach seinem Bericht jener Trainer nicht kompetent, wenn er Kinder so behandelt, aus ihrem Kinderspiel auf die Bank verbannt, finde ich. Der fragende H. sollte aber erfahren dürfen, dass er mit seiner Erfahrung nicht allein dasteht u. andere nicht mal eben so was anraten, sondern weil sie es ähnlich erfuhren. Freien Erfahrungs u. Meinungsaustausch (wie freien, sportlich fairen Leistungs-Wettbewerb, daher mein Votum gegen Posterschacher, der nunmal vielerorts ein Faktor sein kann, anders wären Verhältnisse wie mutmaßlich bei H. gar nicht möglich) sollte keiner verbieten wollen: das wäre dann intolerant.
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Danke für deine Verständnisfrage. Ich will nicht pauschalieren, nur akzentuieren u. wir meinen wohl das Gleiche. Ja, ich rede natürlich zuerst über mich selbst, aber das tut jeder, auch wenn man noch so ehrlich meint, sich mit anderen auszutauschen: man dreht sich biochemisch im eigenen Kopf (kommunikationstheoretisch im eigenen Zeichensystem).* Egal! Wieso bin ich schlechter Trainer, mach es nur, da keiner da/bereit ist, diesen unbezahlten Job zu machen? (Diese Woche zB "darf" ich so als Hobby wieder 2 x 1,5 Trainingsstunden allein 2 Teams "betreuen", da von den Eltern der 25 anderen Kinder keiner es macht, es sonst ausfiele. Da ist nur "Aufsicht" reell möglich... Kein Hobby, pure Not! Die Ursache ist für mich sonnenklar: Kinder sind es gesellschaftlich nicht wert, mehr als das Nötigste für sie zu tun: Kostenfaktor statt oberster Investitionszweck, darin für Eltern selbstzweckhaft ihr "Weiterleben". Das heute für unser Entscheidungshandeln fast einzig relevante "Ego", sein Vorteil, zehrt von der Vision seines "Überlebens", hat für alle wie keine eine echte Gestalt: nur über Geld aufgeblasen, ohne etwas zu "sein", süchtig nach immer mehr Vorteilen, da diese auf Dauer gar nicht realmöglich sind! Und was ist Geld, in dem als Maßstab heute alles bewertet wird: Kinder nur als Rentenabsicherer? Eine Zahl auf Papier, ja als elektron. Datum, mehr nicht - und das soll uns mehr sein als unsere Kinder? Wie kann es geschehen, dass dem beinahe selbstverständlich so ist? Aber da sind wir nun voll im Philosophieren, mit dem ich keinen weiter belästigen will.)
Die Frage der Bezahlung von Trainern als Kinder-Betreuern hat für mich mehr als nur 1 Seite: vom Kind her betrachtet bedeutet die Weigerung, in Bildung mehr als ganz wenig zu investieren: als Kind bin ich nicht mehr wert. (Der Etat der 1.Herren in einer 1KK liegt zB bei 25.000 Euro u. man leistet sich 3 Trainer á 400 Euro-Job, der der gesamten Jugendabt. mit 14 Teams bei ca. 5.000 - das sind doch die Relationen, was Kinder im Fußball monetär wert sind...) Wo fließt gesellschaftlich das Gros unseres Geldes hin wenn nicht in Nachwuchs, seine Existenz, Versorgung, Ausbildung: zZ in Bankenrettungen usw, gevchenkt, dann aber in Urlaube, Autos, Häuser, Geldanlagen (Geld als purer sich vermehrender selbst-Zweck), (Renten-)Versicherungen fürs Ich: seine Einbildungen. Mein Wunsch: eine Gesellschaft, ein Fußball, wo Kinder, ihr Wohl ganz obenan stehen, nicht Funktionäre,. Posten o. Gewinnschäume bzgl. der berüchtigten goldenen Ananas. Wie das erreichen?
Wenn ich mit den Leuten rede, merke ich: Jeder pocht darauf Trainer, nicht "nur" Betreuer von Kids zu sein (so wird höchstens der Co o. Assistent "geschimpft"); schon innerfamiliär ist es doch en vogue, Kinder möglichst sofort mit 1 Jahr in 'Krippen' - nettes Wort - abzuschieben statt selbst zu betreuen; so will es die Wirtschaft (des großen Geldes) u. man lässt sich drauf abrichten, sofern Kinder nicht gleich als störender Kostenfaktor zwecks "freier Ich-Verwirklichung" (das Wort "selbst" vermeide ich da) "weggemacht" werden... Trainer aber wäre für mich wie Lehrer eher Beruf u. Job, Betreuer eher Berufung u. Hobby: für Kinder dasein, ohne Hintergedanken. Eltern denken naturgemäß erst Recht, wo Mangel (an Spielzeit o. viel ins Spiel einbezogener Positionen) ist, zuerst an ihre Kinder/Familie (auch ich). Neutral Trainer fürs Team zu sein bedingt also Rollenkonflikte, die alle belasten. Daher bin ich zZ trotz aller Mühe qualitativ ein schlechter, voreingenommener Trainer, denn mein Kind spielt im Team.
Ich kann zwar als Be-treuer aller versuchen, jeden gleich zu betrachten, aber dies zu schaffen, wäre widernatürlich, ich müßte "mein" Kind verleugnen, was es mir als Vater wiederum verüblen würde (wie ich bei vielen Vatertrainern auch beobachtete: die Reaktion auf die irgendwann mal nötige Auswechslung o. die taktische Aufstellung in der Abwehr, wo meist kein selbstsicheres Kind spielen will)... Vom Charakter, sich zu engagieren, sind Vatertrainer natürlich super
, oft die letzte Rettung, von der Funktion als Agent des Teams aber zwiespältig zu sehen. Ich suche jedenfalls emsig Ersatz für mich, habe nur das Ziel, mich überflüssig zu machen. Leider war aber bisher keiner bereit, für 75 Euro im Halbjahr den Job anzunehmen, zumal der Nachbarverein 9,3 Euro je stunde bezahlt, mehr Platz, Trainingsmaterial stellt etc... Dort aber muss man sich der Führung ganz unterordnen, muss schon in der E Leistungsziele akzeptieren etc. Da ich dort opponierte, nur mit ein paar Fragen zB, ob man nicht die FPL kenne und deren Prinzipien gut wären, flog ich raus. Ist diese Erläuterung ok o. noch missverständlich?*Das war zB das Erste, was ich früher als Berater Unternehmen vermittelt habe: auch wenn der Kunde offiziell im Fokus steht, stehen soll, dreht ihr euch zumeist nur um euch selbst. Es ist klar, dass die meisten Mitarbeiter solche Berater wie Feinde ansehen, da das gegen die Ehre im Alltag geht, daher werden Berater auch als neue Mitarbeiter "eingeschleust"... Und genau da liegt "die" Belohnung, die man als Betreuer von Kindern selbst bekommen kann: ihnen treu sein, so von ihnen lernen, als "Ich" unwichtig bzw. einfach unverstellt "mit anderen" fröhlich zu sein, in sich verrückbar und verrückt etc. Disziplin - eine Erwachsenentugend, die man gern Kinderteams aufdrückt statt erstmal das Lachen mit ihnen wiederzuerlernen. Das schulische Lernen, sein Druck geht dann in der Freizeit, die den kindern selbst gehören sollte, weiter, obwohl jeder in seiner Freizeit das recht haben sollte, es spaßig und lustig zu haben. Aber wer fragt schon Kinder, was sie wollen... Wir sind endlich, unser "Alltag" und unsere Position darin nur "Illusion": Kinder leben noch so, daher können sie sich ganz zum Positiven o. Negativen entwicklen, verrückt spielen, flexibel viel akzeptieren u. kreativ "verarbeiten", aber auch erschüttert o. zerstört werden (s. "Trauma-Forschung" bei Kindern).
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Trainer, Eltern, Erwachsene wollen wichtig sein. Wer aber so ge-wichtig ist, dem fällt es immer schwerer, auch mal über sich lachen zu können. Das aber war uns als Kind noch einfach möglich, weil wir eben fast immer ganz unwichtig waren... Und über andere zu lachen, braucht immer deren Witz oder auch Missgeschick, weshalb bei Erwachsenen die Schadenfreude über andere oft der einzige Weg zu einem Lächeln wird - die Tragödie im Altern... Wer aber von Kindern wieder was zu lernen bereit wird, der kann auch ein klein wenig häufiger lachen - ohne äußere Anlässe, über sich selbst. Dies Lachen befreit: von "sich selbst" im Missverständnis als großartiges Ego, das unsere Freiheit vom Ich für sich gepachtet zu haben scheint als bloßes Versprechen - der Grundirrtum! Die Freiheit zu lachen wohnt in uns, nicht im Fernen, das unsere Blicke verlockt. Also: heute schon gelacht?
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Da Ihr ja so herrlich über die Papa-Trainer herzieht, bin ich froh kein Papa zu sein.
Nur eine Mama, die natürlich den Kindern Spaß mitgeben will.
Wer nicht bereit ist, auch über sich selbst herzuziehen, dem fehlt oft schon mal das nötige selbst-kritische Distanzvermögen: zB, wenn andere Eltern sich bei dem Elternteil beschweren, das oft per bloßen Zufall auch grad als Trainer fungiert (aber ohne "Lizenz" bzw. rechte Eignung, eben nur so als Hobby, wo Kompetenzaneignung nur noch mehr Zeit kosten würde...) Leider gibt es gemessen am Bedarf viel zu wenige, die dies als "Hobby" real betreiben mögen, unbezahlt (aber noch bei "Vergehen" von Bestrafungen bedroht etc.). Daher springen meist "Papas" o. auch Mamas ein, vom Verein dann dankbar u. blind akzeptiert trotz dem zwangsläufigen Rollenkonflikt. Eben weil dieser Job nicht reell "honoriert" wird und werden kann, wird letztlich fast jeder akzeptiert, sofern er nur bereit ist, sich vereinsintern mit allen anderen, ihren Mängeln o. fachlichen Missständen zum Trotz zu arrangieren. Dann hat jeder sein "Revier" und alle haben für sich ihre Ruhe, so der Kern des Arrangements: bei einem zählt zuerst das Gewinnen, spielen nur die "Guten" mit u. der Rest wird rausgeekelt, beim anderen ist alles egal, Hauptsache Fun u. beim letzten stehen seine "Kumpels" o. bestimmte Typen (die in sein Konzept passen) obenan...Alles wird folglich auf Zufall statt Leistung zum Wohl der auf Gedeih und Verderb betroffenen Kinder gebaut. In den USA wäre dies ein Unding, da dort in den Clubs echte Honorartrainer arbeiten, gemessen an ihrer Leistung für die Kinder. Allerdings kostet diese Förderung die Eltern dann eben weit mehr als hierzulande, wo der relative Wildwuchs aus Tradition fast kostenlos zu haben ist. Mir ist jenes US-System sympathischer, ich hätte es mir als Alternative gewünscht, da meine Kids nunmal fragwürdige "Zufallstrainer" hatten (die zT nicht mal Fußball spielen, gar nicht vermitteln o. erfassen konnten) u. ich bereit wäre Trainerleistung auch reell zu belohnen, sprich: zu bezahlen. Dafür würde ich lieber auf meinen Urlaub verzichten, - aber offenbar steht man mit den "Ich-opfere-meine-Hobbies-für-unsere-Kinder-Gesinnung" heute recht einsam da.
"Unsere" bezieht sich dabei für mich sowohl auf die eigene Familie wie die Gesellschaft als solche, da Kinder für mich Selbstwertcharakter besitzen: als unser Nachwuchs! Viele aber leben heute lieber ihr Ego aus, statt für den Nachwuchs etwas von sich zu opfern - das ist doch das Traurige. Man behält lieber sein Geld für vich statt es in Nachwuchs u. seine Förderung zu investieren, das sollen immer "die anderen" tun: das "Ich" fliegt lieber heute nach Afrika u. morgen nach Amerika, um die Welt zu sehen statt einem glücklichen Kind in die strahlenden Augen... Und das verstehe ich nicht, warum vielen Geld mehr bedeutet als ihr Kind o. Kinder ihrer Gesellschaft, woraufhin lebt man dann? Kinder wieder obenan zu stellen, ihre Bildung uns was wert sein lassend, das wäre doch hier der Punkt.
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Hier mal seine Mail, die ja eigentlich schon alles sagt:
" Ich würde mich gerne mit Dir bzw. euch beiden über die Zukunft von XXX in der F1 unterhalten. Mich hat es offen gesagt geärgert, dass Du mich wieder vor den Kindern bzw. XXX zu den Spielzeiten angesprochen hast. Ich habe während des Turniers keine Zeit und keine Lust, mich auf diese Diskussionen einzulassen. Wenn sich Kinder über die aus ihrer Sicht zu geringe Spielzeit bei den Eltern ?beschweren?, dann sollte die Antwort zu den Kindern immer sein, dass das der Trainer (unabhängig welcher) festlegt und es dazu keine Diskussion gibt. Die Kinder müssen das akzeptieren lernen. Danach kann man das dann gern in Ruhe ohne Kinder besprechen."
Ich habe ihn übrigens nicht vor den Kindern angesprochen, habe mich nicht beschwert, dass mein Sohn nicht gespielt hat sondern habe lediglich wörtlich folgendes gefragt: "Du Trainer ich hab heute den ganzen Tag hinter dem Grill gestanden und hab daher von den Spielen nicht so viel mitbekommen. Wie lange hat denn mein Sohn heute schon gespielt?" Das war erstens nicht vor den Kindern und zweitens keine Kritik am Trainer...).
Ich werde jetzt den JL informieren mit der Bitte das ganze vertraulich zu behandeln, nicht auf den Trainer zuzugehen sondern sich nur dazu zu äußern, wie der Verein zu dem Thema steht.Die Frage ist immer, ob jemand wirklich (Kinder-)Trainer "ist", nur weil er vereinsintern irgendwie einen Posten ergatterte. Die Kinder/Mitglieder sollen sich qualifizieren müssen, um überhaupt mitspielen zu dürfen? Aber was qualifiziert diesen "Trainer" (immer vorausgsetzt, dass stimmt was du angibst)? Er sollte wissen, dass in einer F alle Kinder in etwa gleichviel spielen sollten, es keine krassen, vom Trainer früh eingesteuerten, das von Kindern meist per se praktizierte Teamplay blockierende Hierarchien geben sollte. Er antwortet, bietet Diskussion in Ruhe/unter 4 Augen an, das ist ok u. richtig. Aber er schließt das Thema vorab aus, um das er dir geht...?
Wenn der Vorwurf, du würdest ihn vor Dritten u. den Kids zur Rede stellen, nicht stimmt, heißt das, dass sein gekränktes Ego - das sich vor Dritten nicht einer Kritik zu stellen weiß - vor Manipulationen der Fremdwahrnehmung eures Konfliktes nicht zurückschreckt, was Teamgeist natürlich konterkariert. Du mußt wissen, wie der JL dazu steht, richtig, aber dem steht "sein" Trainer sicher näher als du (außer er will ihn selbst abschießen), er darf u. wird wohl deine Vertraulichkeits-Bitte missachten und mit jenem Trainer vertraulich reden. Du hättest erst klären müssen, ob er deine Fragen vertraulich behandeln würde... Wie auch immer: der Trainer ist fürs Team da, nicht das Kinderteam für ihn - ein "Grundgesetz", das leider oft nicht gilt. Erreichen kannt du aber nur etwas über andere Eltern, insbesondere seiner "Leistungsträger": wenn die sich nicht solidarisch zeigen, das "Teamplay" unterstützen, bei dem alle gleichmäßiger integriert werden, stehst du bald als einzelner Nörgler eines Kindes da, dass den Erfolg des Teams eh nur gefährde, am besten gehen sollte...
Auch das ist leider Fußball, in dem es allen (zumal am "Erfolg" sich messende/gemessene "Trainer") immer zuerst ums Gewinnen geht, das treibt nämlich jeden an. Verlieren und Verlierer will keiner, auch wenn es brutal klingt. Erwachsene haben die Chance, zB bei uns zwischen 5 KKL, KL, BL und BuLi zu sortieren, Kinder vor Ort meist nur einen Verein u. sie entwickeln sich eben noch. Daher sollte KiFu nicht nur als brutal selektiver Wettbewerb/-kampf gesehen werden, sondern viel "soziale Arbeit", die dann mit steigendem Alter ab 10, 11 Jahren schrittweise erfolgsbetonter o. selektiver wird (doch eher so, dass die Leistungselite - der eine Beste - gehen sollte: ins LZ, nicht die vielen Mittelprächtigen. Weil es vereinsseitig Breitensport ist! Ein sportlich ambitionierter Trainer denkt natürlich oft eher an seine Topspieler, will die nicht abgeben, da beißt sich dann die Katze in den...) Im Guten kannst du eurem Trainer mal o.g. These unterjubeln, aber vermutlich wird er narzisstisch den Unterschied nicht sehen wollen und weiter obenan stellen zu siegen, wozu dein Kind ihm offenbar eher uninteressant, "unnütz" erscheint. Wie sollte man wen, der so denkt, umstimmen???
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Man sollte bei Kinderteams immer hinschauen, wie oft dort gelacht wird/werden darf, bevor man seine Kids ihnen anvertraut. Kinder können auch noch lachen, wenn sie verlieren, Fehler begehen etc. Die Reaktion Erwachsener darauf oft: schreckliches Geschrei, da sie einfach nicht mehr verstehen können, dass es Humor ist, wenn man trotzdem lacht, dies innerlich stark macht bzw. Rückgrat verleiht, weil alles nicht so todernst, sondern entspannter genommen und Negatives o. die Niederlage einfach schnell vergessen wird...
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Ja, es sind doch immer dieselben Probleme und leider gibt es offenbar keine Lösungen o. entsprechende Wahrnehmungen bei denen, die dafür sorgen könnten/müssten. Die Gäste-Lösung finde ich schon ganz gut, denn bei uns pfeifen Trainer o. Eltern des Heimteams: auswärts fühlt man sich eher unsicher, dürfte so fairer pfeifen. Was lernen unsere Kinder denn, wenn ein "Unparteiischer" so Kinderspiele verpfeift, wie du schilderst, Eltern o. andere Trainer anpöbelt? Es ist fatal! Das Punktspiel unseres Ältesten wurde auch am WE voll verpfiffen, meine Frau meinte nur, gut, dass ich nicht dabei war: ein Kind nach Foul mit Schlüsselbeinbruch ins Krhs, der "Unparteiische" ließ es trotz gellender Schmerzenschreie einfach weiterlaufen, solange "sein" Team den Ball hatte. Unser Kind wurde von hinten umgegrätscht: kein Freistoß, aber eine zentimetertiefe Fleischwunde, die den "Unparteiischen" nicht interessierte, als meine Frau sie ihm präsentieren wollte: sie wurde nur mit Platzverweis bedroht. Und das Übelste: am Ende wurde diese "Unparteiischen"-Leistung mit dem 3:2 "seines" Teams belohnt, das Geschick kann grausam sein... Unisono waren sich die Kinder im Team wohl einig: nächstes Mal zahlen wir denen das heim. Wie sie dies genau meinten, fragte keiner der Erwachsenen nach, aber ich erahne es. Ist das kiFu, muss er so sein? Tja, und wenn man da aus Protest zur Halbzeit gehen würde, wer bkäme dann eine Bestrafung? Man kann nichts gegen tun, so meine Erfahrung, aber traurig ist das.
Mein Team muss in 3 Wochen zum Auswärtsspiel zu diesem Verein, ich wurde schon gewarnt: die treten alles von hinten um und nie gibt es einen Freistoß, so ein benachbarter Kollege. Aber wir müssen hin, will ich nicht bei Null Entgelt fürs Engagement noch teure Bestrafungen wg. Nichtantritt zahlen... (In der F-Jugend habe ich gegen eine berüchtigte Tretertruppe mal Folgendes gemacht: den unfairen Wettkampf verweigert. Wir gaben sofort den Ball ab, standen dann Beifall-klatschend Spalier bis zum 5:0, danach habe wir locker ein bisschen mit gespielt und 13:0 verloren. Geändert hat es nichts, vereinsintern musste ich mir viel anhören, aber die Knochen der Kinder blieben heil und sie fanden es sehr lustig, hatte Spaß, wogegen die Treter dumm drein sahen bei ihren Toren. Unsportlichkeit kann man letztlich nur begegnen, indem man ihr irgendwie den Spiegel vorhält - vielleicht, wer mag, aber in einer D kaum eine Option mehr...)
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Im Fall des Threaderöffners geht es wohl eher darum, dass ein Trainer einen Spieler loswerden will.
That's it! Und über das Kind den Vater. Wer das so auf dem Rücken "schutzbefohlener" 8-jähriger betreibt, dass das Kind in seinem Team fast gar nicht spielen darf, "ist" dann KiFu-Trainer?! Da liegt doch viel im Argen bei diesem KiFu-System, das so unfaires, willkürhaft diskriminierendes Verhalten gegen Kinder ermöglicht, ja strukturell protektioniert... Leider steht man mit dieser Wahrnehmung aber oft allein, sonst gäbe es diese Verhältnisse ja bestenfalls als äußerst seltene Ausnahme und nicht regelmäßig. Ich selbst hatte auch diese Probleme mit "Trainergöttern" kraft eigener Einbildung u. leider viel zu lang etwas zu verbessern versucht, was nur fruchtlos bleiben konnte angesichts der Machtverhältnisse. Daher mein Rat: einmal Dialog mit JL probieren, dann nichts wie weg, da das Kind hier offenbar in der Mühle zermahlen werden soll... Und "sportliche Belange" setzen voraus, dass auch sportlich gedacht wird. Wo Kinder so nicht mitspielen, da der Trainer den Vater nicht mag, ist Antisport Fakt und der Rest Etikettenschwindel. Denn wer sportlich agiert, hat ganz praktisch klare Kriterien, kann die kommunizieren, ist gegen jeden anderen sportlich fair, zumal gegen 8-jährige Kinder! -
"Ich stell die Mannschaft auf, ich lass mir da nicht reinreden."
Diesen Kinder-"Trainer"-Typ kenn ich zu Genüge: er macht es eben als "sein" Hobby, also kommt zuerst sein Ego und dann der Rest: das Team, die Pädagogik, die Chancengleichheit für alle... Wer ihn zu kritisieren wagt, dessen Kind muss erst Recht auf die Bank als Machtdemonstranz: mit den zahlenden Eltern wie ein Dienstleister am Team diskutieren, das wäre die ultimative Zumutung: ICH diskutiere nicht mit Eltern, will sagen: Untergegebenen - überspitzt gesagt. Was tun? Wenn "der Verein" diesen Teamsport-Trainer im Egotrip uneingeschränkt stützt (da er ja zB kostenfrei sich "engagiere" - fragt sich nur wofür, für wen), auch nichts offen. rational u. ehrlich diskutieren will, obwohl der de facto gar kein Teamcoach o. kindertauglich ist, dh einzelnen Kindern, aber indirekt auch dem Klima, Team und Verein in ihrer Entwicklung schadet, bleibt nur der Vereinswechsel, der in München ja ortsnah möglich ist. Traurig fürs Kind, dass so seine Kumpels verliert, aber: besser ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende.Ändern wirst du diesen sich irrational vergötternden Typ mit Fragen o. gutem Zureden eher nie u. bist in seinem Freund-Feind-schema sicher fix ganz unten, damit auch dein Kind... Jeden guten KiFu-Trainer ist klar, dass in diesem Altern alle gleich viel spielen sollten zwecks Teamgeist u. Fairplay: Erlebnis- statt Ergebnisfußball. Wer derart davon abweicht, weiß nicht, was KiFu ist. Ab der D-Jugend wird bzgl. Einsatzzeiten leistungsorientierter "selektiert", da Kinder selbst sonvt Druck ausüben. In der F sollte aber keiner Kinder so abschreiben, das dürfte schon auch gegen dich gehen (Rausekeln) - willst du nun auf dem Rücken deines Kindes weiter diesen Kampf? Klar, bis Winter kommt ihr kaum raus, also mal den JL etc. ansprechen, aber damit droht auch die Eskalation, wenn die zusammen kungeln...
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zum Riesenglück gibt es dann jedoch Männer und Frauen, die ihrem Kind zu Liebe aktiv werden, und von deren ehramtlichem Wirken, dann
auch andere profitieren.ganz bewusst provozierend gewesen jetzt.
Mir geht es gewaltig auf den Keks, dass in unserer Gesellschaft immer mehr der Gedanke sich breit macht, dass für eine Leistung eine Gegenleistung erfolgen muss
TomTom hat ganz Recht: auch die meisten jener Hobby-Papa-Trainer (wie ich selbst) sorgen schon für eine Gegenleistung: ihr Filius spielt immer durch, auf der besten Position im Mittelfeld, lähmt dabei über Jahre andere, die eigentlich besser wären, aber zum seinem "Schutz" in der Abwehr rumstehen oder als Torwart trotz besserer Leistung auf die Bank sitzen müssen (um 2 Beispiele aus meiner Beobachtung zu nehmen). Offiziell geht's da oft immer "nur um den Spaß der Kinder", obwohl doch jeder weiß, dass es um Wettbewerb geht, der bzgl. Aufstellung o. Erfolg nunmal ein Nullsummenspiel bleibt: einer gewinnt bzw. spielt mit, ein anderer verliert o. hockt draußen auf der Bank!Wer "von Natur aus" voreingenommen ist, als Papa zuerst das eigene Kind im Auge hat, kann nicht topgeeignet sein. In unserer Gesellschaft sollen Markt und Honorar es regeln, dass es objektiv u. professionell zugehe, da sonst Vitamin B o. "interne Kreise" das "unter sich" regeln, was per se für viele im Verein das "Hobby" darstellt: wer mit wem gegen wen, wie welchen Posten ergattern u. dann - eben nicht per objektivem Leistungswettbewerb o. freiem Meinungsaustausch möglicher Trainerkandidaten, sondern gern hintenrum - verteidigen. Das schreckt grad viele ab, die etwas verbessern wollen würden u. ist ja nicht grundlos als Vereinsmeierei in Stadt u. erst recht Land (wo es oft - für kleine Kinder - zu viele Kilometer weit weit keine Alternative zum in allem fest eingefahrenen Verein vor Ort neben der Schule gibt) die Rede. Folgen: viele Kinder verlieren die Lust am Fußball o. werden nachlässig im Trainieren, Teams lösen sich dann mangels Masse auf, Privilegien u. Protektion für Trainerkinder, die sich team- wie vereinsschädigend auswirken etc., doch wer darüber offen reden möchte, ist der Feind all derer, die auf den Posten hocken, ihn im Kollektiv wie einen jungen Hund gleich an die Kette legen o. rausbeißen. Grund: da keiner etwas für die fußballerische Ausbildung seiner Kinder bezahlen will außer einem Mini-Vereinsbeitrag, kann Qualität nur Zufall bleiben, jeder, der was sponsert gleich machtvoll mitbestimmen (abwerbendes Locken - der Eltern - mit Vollausstattung für Kids o. professionelleren Trainern zB), herrscht hinter den Kulissen des "Vereinten" viel Gegen- statt Miteinander auf dem Rücken der Kinder.
Da liegt einfach vieles im Argen, da KiFu in einer, unserer gelddominierten Gesellschaft (die Leistungswert praktisch fast nur in Geld bemisst - leider!) uns - Eltern, Fußballvertretern, Politik, Geldgebern, Verwaltern der Öffentlichkeit - so wenig wert ist: die GANZE KiFu-Abteilung oft viel weniger als EINE 1. Herrenmannschaft... Darum gehr es mit, hier mehr gutwilligen Mitmenschen die Augen zu öffnen, dass uns unser Nachwuchs mehr wert werde als ein Notnagel, der auch ich bin: nicht weil ich nicht bemüht wäre, sondern weil ein Papa eben von allen im Team ganz anders wahrgenommen wird wie ein neutraler "Fußballlehrer"... Aber die drängen sich eben mangels Eigninteresse sehr selten auf und werden dann noch oft von o.g. Interessenvertretern ausgebremst u. vergrault. Aber das ist nur meine Beobachtung im Umfeld u. damit will ich niemand persönlich zu nahe treten!
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Erstmal Gratulation fürs Ansinnen! Ich hab's auch mehrfach versucht, nie was bewirkt. Aber das soll nicht ent-, vielmehr ermutigen: es wird dann nicht nur dir so ergehen, dass man dich demoralisieren will; falls du es packst, kannst du umso stolzer sein! Wie man's schaffen kann - frei nach dem kleinen Prinzen: Erkläre Bremsern u. Miesmachern nicht, wie sie ihr Boot/Team besser (auf)bauen, sondern mach sie hungrig nach dem Meer: ihrem Erfolg. Denn den wollen sie letztlich alle, egal, wie sozial o.ä. sie sich verkaufen, ohne es dann zu sein. Im Grunde treibt wohl eher Eifersucht: was nicht von mir kommt, wo nicht mein Name in der Zeitung stehen wird, das muss schlecht sein: weg! Neues ist eh verdächtig. Also: Lass Vorstände obenan stehen. Lade alle ein, Kritik zu äußern, Ergänzungen vorzuschlagen... Vorlage zB beim FC Rastede, die haben ihr Jugendkonzept frei unter Dokumente zugänglich eingestellt, andere sicher auch. Darauf kann man hinweisen!
Man kann auch mal den FIFA-Kodex auf die Agenda setzen beim Betreuertreffen, darüber diskutieren und dann zufällig darauf kommen, dass ein konzeptionell strukturiertes Vorgehen "wie bei vielen anderen" vielleicht gar nicht schlecht wäre: Arbeitsgruppe bilden statt sich allein vor eine Meute stellen, die doch nur drauf wartet, johlend wen als ... durchs Dorf zu treiben und ihn fallen zu sehen. Ich werde es auch demnächst im neuen Verein nochmal versuchen, für einen Plan bei allem zu werben: man muss aber seine Feinde und ihre Praktiken kennen, sonst steht man von Anfang an auf verlorenem "Posten"... Viel Glück u. stell uns dein Konzept doch mal irgendwie im Detaill vor, bin neugierig!
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Hier mal wieder eine Glaubensfrage: der F. soll ja nun das Non-plus-ultra an Übungsform sein... sicher schult er schusstechnisch die Flexibilität des Einzelnen hervorragend, das UFO dürfte aber vorerst nur in Dortmund o. München landen... Und sollte überhaupt der Fokus so sehr aufs (in reaktivem Tempo) perfekte "Bolzen" (so verstehe ich den F.) gelegt werden o. kann das trainingsdidaktisch nicht auch kontraproduktiv wirken: wenn bald jeder aus allen Lagen perfekt schießen kann, dann wird er es auch tun wollen. Und das Teamplay als Qualifikationsschlüssel für Handlungserfolg ablösen?
Mir wäre ein Platz mit Passanten lieber: wie im früheren Straßen- o. brasilian. Slumfußball slaufen oder stehen die in relativ unberechenbaren Haufen auf dem Feld herum als eigenbewegliche Hindernisse, die es neben Ball, Gegner und Mitspielern zu beachten gilt. Die periphere Wahrnehmung später im "ordentlichen Spielbetrieb" wird dagegen ein echtes Kinderspiel, wenn die Aufmerksamkeit sich an den gesteigert ganzheitlichen Blick gewöhnt hat... Mein einziges Problem: wo bekomme ich die Passanten her? In einem Testspiel habe ich es mal mit Eltern versucht, die sich nicht neben, sondern auf dem Platz verteilen und unterhalten sollten. Da es in 5 Minuten nur Chaos gab, war die Geduld bzgl. diesem Blödsinn (O-Kommentar) rasch am Ende und jede Erklärung der langfristigen Effekte sinnlos, da es ja erstmal in der Tat nur durcheinander ging, keiner proaktiv das Teamplay zu ordnen oder zu "sehen" verstand...
Ist Bolz- bzw. Techniktraining doch angebrachter, diese Übungsidee zum indirekt erzwungenen "Wahrnehmen aus einer Totale", die es eben nicht gibt, nur intuitiv geschult werden könnte, wirklich nur Mist? Ich mag mich im Kopf noch nicht davon verabschieden... Was meinen andere Trainer?
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In der Regel möchte ich die Trainingstage "allein mit bis zu 26 Kids" nun als freiwilligen Spiele- und Miniturnier-Tag gestalten, sofern ich nicht (kostenneutral zB im Austausch) Gasttrainer gewinnen kann: ein Gastteam kommt, wir spielen über Kreuz Hin- und Rück-Trainingsspiele als Miniturnier Gast vs Heim-1A, Gast vs Heim-1B, Heim-1A vs Heim-1B und zurück... Da Freundschaftsspiele bei uns (NFV)ab 9er-D zwingend gemeldet werden müssen (mit Schieri-Pflicht, was dann zusätzlich Geld, Aufwand, Zeit kostet), nur so unfallversichert seien (bzgl. Gast, so unser Jugendwart), wäre die Frage, wie es bei "gemeinsamen Trainings" in Form des Trainings-Miniturnier ist: müssen diese dann auch komplett gemeldet werden, um nicht in Teufels Küche zu kommen? Dann wäre die Idee wg Zeit/Geldaufwand für uns gestorben... Weiß wer, wie es sich verhalten könnte, wo man infos bekommen kann (vereinsintern weiß keiner eine Antwort)... Danke!!!
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Vielen Dank, dann weiß ich Bescheid. Ich weiß, im LZ sind Kinder zB hochmotiviert, machen viel "automatisiert" von allein: da "wollen" alle! Hier aber ist es ein bunter Haufen mit vielen "Störern", um die man sich intensiv kümmern müsste: wie sollte da fürs Training der Motivierten, gar individuelle Beobachtung und Korrektur, Raum o. Nervenkraft bleiben? Ich jedenfalls sehe mich dazu nicht imstande, allen irgendwie gerecht zu werden, kann nur gratulieren, wenn man das schafft...
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Man kennt diese blöden Vorher-Nachher-Erfahrungen: vorher geht man zB davon aus, dass man was - das Training einer 2001er D3 und D4 - gemeinsam macht, nachher steht man allein da, mit 2 Teams u. bis zu 26 Kindern: trainingsdidaktisch sicher eh katastrophal, aber wie sieht es versicherungstechnisch aus? Kann man das überhaupt auf seine Verantwortung nehmen? Ein 16-jährige Sohn des "Trainerteam"-Kollegen soll kommen u. helfen, kann aber 1. nicht verantwortlich die Aufsicht führen und hat 2. mir gesagt, dass er gar nicht wolle... Ich hatte bisher 1mal in einem Notfall mit 20 Kids,12-bis 13-jährigen, Training gemacht, war nur Unruhe, Stress, aber nun soll die Not die Regel werden und Abhilfe ist nicht erwartbar: so ist das eben, wenn Jugendtrainer mit nichts bezahlt werden: viele schicken ihre Kinder hin, doch kaum einer will es oft machen... Aber gibt es Regeln, was noch zulässig, verantwortbar ist bzgl. der Aufsicht (an viel Beibringen ist ja kaum zu denken)?
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Ich würde in jedem Fall rotieren! Meine beiden Jungs wollten auch mal ins Tor, beim älteren hielt das grad einen Monat, der jüngere hätte mit 8 in die Auswahl gesollt, wollte da aber gar nicht mehr ins Tor, verzichtete... Beide sollten mangels Alternative im Verein gegen ihren Willen ins Tor mit fatalen Folgen, diese fremdbestimmt "feste" Positionen eben bald zu hassen. Daher würde ich in dem Alter immer - wie ja auch alle Experten sagen - Kindern ihren Willen lassen, keinen auf feste Positionen zwingen, bevor sie am Ende "bocken", ihren Fun verlieren, denn er ist die 1. Basis für Motivation und umgekehrt.
Erfolg, an den du oben bzgl. dem stärksten Feldspieler denkst, kommt im kindlichen Denken erst danach bzw. von Trainer/Eltern her, dh wirkt eher hemmend, wo er zum Maß bei der "Positionswahl" gemacht wird. Wenn DU Glück hast, wird jenes Kind bald von selbst die Lust am TW verlieren, was dann allerdings gleich auf andere abfärben könnte, so dass aus dem Luxus ein echtes Problem wird: keiner will mehr hinten der Doofe sein, der rumsteht, zuschauen u. die Tore kassieren muss, am Ende gar noch irgendwie schuldig sein soll... Je länger viele ins Tor wollen, um diese Position streiten, umso besser langfristig fürs Team, denn: es gibt zwar nur 1nen Torwart im Team, diese Knappheit macht die Position zuerstmal interessant, Fußball als Teambewegung spielt man aber mehr im Feld. Daher verlieren viele eben bald wieder die Lust am TW, meiner Erfahrung nach... Abwarten u. Tee trinken, mit 8 muss die Position noch nicht fix entschieden werden!
