in einem Bereich gibt es D-Jugend-Leistungsstaffel, zweittiefste Staffel, darunter als Unterbau noch 2 Staffeln.
da kann man doch wohl kaum von Leistungsfussball reden
Frage bliebe da immer: wer ist "man", wer legt fest, wovon "man" rede (bzgl Leistung) etc. Für die Einzelnen ist es sicher Leistung u. Erfolg, nicht zuunterst zu spielen. Das soll da offenbar signalisiert werden. Trainer dieser Art LK sollten sich aber sicher nicht zuviel darauf einbilden, der Name ist eher für Kinder als Motivation adäquat...
Und welch Wirbel wird vor Ort oft schon um die 1.Herren in einer 1.KK gemacht: Die kriegen teils Vollaussattung, 3 auf 400-Euro-Basis bezahlte Trainer, wo für die Jugend (die dann gar in der sog. LK o. KL des Landkreises, also formal höher spielt!) nicht mal Geld für Trainingsgerät wie K-Leiter o.ä. da ist. Weil es da ja nur um den berüchtigten "Spaß" gehe, man folglich nichts investieren muss, keine Bier trinkend für Umsatz u. laute "Präsenz im Dorf" sorgende Zuschauer kommen o. jeder "old daddy" Trainings (dann mit bloßen Bolzübungen + Dutzend an-stehende Kids, da er sogar nie selbst Fußball praktizierte: denn Kids klagen ja nie laut!) machen könne... Hauptsache: er schwimmt mit im Strom, verhält sich angepasst-ruhig, es kostet nichts, so dass man auch ja nichts von den Herren als - leistungsmäßigen??? - Aushängeschild des Vereins abzwacken muss! Für mich als Freund guten KiFu ist das erstmal bitter: für alle Kids, die - in ihrer Leistung, die ich gar nicht "theoretisch" so tief in ihrem "Wert" diskutieren mag
weil es die ihre ist u. wir immer für sie als Selbstwert/zweck dasein sollten, statt sie zu verrechnen für uns, die wir ihr Leisten von außen sodann bewerten - nach Tauglichkeit für UNSERE Zielformulierungen, unsere Erfolgsfiktionen) augenscheinllich "per se nichts wert" sind!
Das ist m.E. auch das Kernproblem in der Was-ist-Eingangsfrage, das wahrzunehmen man aber erstmal zulassen muss: als Wechsel der Leitperspektive! Wer leistet für wen was, soll etwas leisten in Form eines "Wertes". Es ist eben viel zu normal u. uns selbstverständlich, dass zuerst die Kinder sich beweisen sollen in ihres von Erwachsenen "aus-gewerteten" Leistung statt umgekehrt! Einfach alle gleichviel (vs unterschiedlich lang) spielen lassen zu wollen, löst das in seiner Gestalt komplexe Problem mitnichten, auch wenn es in Reaktion aufs Bestehende so erscheinen mag: Da es um wesentlich mehr zu gehen hätte, so nur die Leistungsstarken, die zB 60 min durchspielen können u. müssten, um angemessen gefordert wie gefördert zu werden, ausgebremst zu werden drohten...
Wenn Kinder in ihrem Leisten per se Wert wären, käme die Alternative "Breiten- vs Leitungssport" gar nicht auf, da sie nur unfair gegen das je individuell nicht für unsere Blicke, besser Visionen (von uns selbst als Kopf ihrer Teams) verrechenbare Kind als wesentlichem Zweck von allem pädagogischem Bemühen sein kann... Weltoffene Perspektivenwechsel, das wäre mE im KiFu gefragt und - bitter - nötig! Nur meine Ansicht, sorry, wenn ich damit alle so belästige: als Überzeugungstäter muss ich es, kann nicht schweigen, obwohl ich vllt nur ein KiFu-Idiot auf verlorenem Posten bin, der nie was erreichen wird, da die Zeichen der Zeit eben in die ganz andere Richtung weisen u. dem längt die Kraft ausgegangen ist, noch etwas konkret zu wollen (was mir schon klar ist, daher auch das oft "Verzweifelte" im Ton, da ich im Gefühl selbst Kind: ohnmächtig geblieben bin, vllt weil ich dank gleichgültiger Eltern erst als 12-jähriger in den F-Verein ging, in 3 Monaten als "lahmer Gaul" - O-Ton des Trainers - u. Bankdrücker nie über Straf-Runden im Training hinauskam, wohl biograf. Trauma: meine 1. Minute Spielzeit im Verein erhielt ich mit 38 Jahren, obwohl ich mit 5 o. 7 Jahren auf der wilden Wiese unter den anderen Kids noch der stets zuerst gewählte "Ministar" war - Verein aber, das war für meinen Freund u. mich als Kind tendenziell eine Hölle auf Erden: das Glück war anderswo, auf der freien Wiese, wo wir nach 3 Monaten wieder zu uns selbst fanden - und viel hat sich seit damals nicht verändert, nur: dass es nirgends mehr Wiesen dieser kindlichen Freiheit gibt! Ehrlich, also bitte mir nicht arg übel nehmen, wie ich KiFu erlebe, die Leit-/Leistungsfrage bewerte...)
Bei uns gibt es ein E-Team, da spielen alle mit, alle 10 spielen super, Topfußball: weit besser, spielintelligenter als in den qua Alter doch geistig reiferen D-Teams. Wie das, wo es doch auch da Leistungsschwach geben müsste? Warum? Vllt, weil die Trainer ganz viel leisten, seit langem echt für alle Kiddies als Zweck da sind, ohne "Protegés" o. für KiFu destruktive Ziele, "Eigenwille" etc. Es geht also, das mit dem "Leistungsfußball", man muss nur am richtigen Ende mit dem Leisten anfangen, darauf will ich hier hinaus: nicht die Kinder sind bzgl. "Minderleistern" Kern des Problems, sie sind immer nur Opfer der Verhältnisse, so sollte "man" sie "sichten". Nur klopfen hier längst die LZ an, um aus diesem Team die "Leistungsbesten" herauszuholen, ihnen die wahre Leistung zu ermöglichen, dies Team aufzusprengen, des "Erfolgs" willens u. immer nur für die Talente....