Beiträge von Keller-Kicker

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    suche ein paar gleichgesinnte Väter mit Söhnen (die gibt es sicher) und macht ein extra Training, so, wie ihr Euch das vorstellt


    Im Prinzip guter Vorschlag: ich hatte genau das 6 Monate gemacht, leider nur allein. Probleme: 1. wo findet man einen geeigneten Platz? Praktisch nur bei Vereinen. Ein LZ war bereit, uns parallel zu ihrer U10 mit trainieren zu lassen, Abschluss: Trainingsspiel (das "wir" aber stets verloren, Mix war nicht gewollt => schon nächstes Problem: Motivation...) 2. Da alles kostenlos + vereinsfrei war, kaum Disziplin seitens der Eltern : man kam u. ging, wie man lustig war (es grad bzgl. Einkaufen passte etc.) 3. Nach 6 Monaten wechselten 3 Kinder - mit die besten, zuverlässigsten, motiviertesten (auch bzgl Eltern) - ins LZ u. ich galt ringsum als der LZ-Chefabwerber.... 4. Förderteam also nochmal geschwächt (in den Vergleichsspielen), ich (wo ich auftauchte) ringsum geächtet, reihum Trainer, die "ihren" Eltern verboten, zum Förder-Event zu gehen (sonst sollten die gleich gehen)... Ergebnis: Finito, Projekt tot.
    Die Idee bliebe für mich lohnenswert: eigenmotovierte Talente ab 9 o. 10 mehr in der Breite fördern, motivieren, ohne von außen zu selektieren nach sog. "Leistung", Elternportemonnai, Vitamin B u.ä. Man könnte so dem ein wenig begegnen, dass in Vereinsteam Leistungsscheren aufreissen, ohne dass motivierte, aber von (Subjektiv von außen aburteilenden) Sichtern aussortierte Kinder selbst ihres Glückes Schmied werden dürften. Wie aber jene Probleme lösen?


    Da fehlt mir bis heute die Antwort. Vereine müssten kooperieren, das tolerieren o. gar im individuellen Kindinteresse unterstützen, offener für Kinder, ihre Entwicklung als höchstem Zweck werden. Aber hier bei uns wollte das keiner: als ich Fachwarte dann einlud, sich zwecks Gründung eines übervereinsmäßig mobilen Förderzentrums mal "privat" zu treffen, alles mal live statt Gerüchte zu hören (worum es gehen solle), kam keiner, ich wurde verspottet mit Bemerkungen, dass ich nun da wohl der große Chef werden wolle: an mehr mochte man offenbar nicht denken. Wer aber da Chef würde, war gar nicht Thema, hätte wegen mir jeder sein können: der dem Anliegen dienen will. Das waren so Probleme. Nur Werder, bei denen ich auch fürs Konzept warb, setzte nun mit dem Camp-on-tour den Gedanken mobilen Förderns um, als ein Element, aber: es ist mitnichten kostenfrei, dh für alle offen. Klar , hat man da Frust, kann den nicht immer standhalten o. andern raten, Gleiches zu versuchen, aber wer es trotzdem tut, vllt die Probleme besser zu lösen weiß als ich damals, hätte meinen höchsten Respekt! Denn er hätte (mE) scheinbar Unmögliches erreicht: Fördern ohne Besitzansprüche, ohne Geldverdienen, ohne Ichfixierung im Ehrgeiz als Ideal, dann noch Erfolg im Umsetzen, das wär's, würde im KiFu was revolutionär bewegen: Kinder, die schwächsten Glieder, ihr Wohl zuförderst, Fördern ganz um ihrer willen im Mittelpunkt!

    weiter diskutieren, ohne hier den Faden zu belasten


    das ist mal gut, kannst mich gern anrufen! Immer im Thread beim Thema bleiben, find ich. Fremde Nummern gebe ich aber nicht raus, den Namen nennen war eigentlich schon zuviel, aber ok - ich werde ich jetzt noch löschen, besser so: der hätte Null Verständnis für die Diskussion hier.


    ps Habe grad die Beurteilung von germancoach zu deiner Aussage im anderen Thread gelesen - auch da scheinst du Falsches zu verbreiten, zumindest mein ich nicht, dass g. Falsches schreibt - oder? Ist mir auch egal: nur vorsichtiger sein, bevor man anderen Unwahrheiten zu verbreiten unterstellt (wobei man sich verletzt fühlen muss) u. dann so im Glashaus sitzt, oder?

    Du solltest dich mal hinterfragen, warum du dreimal als Trainer abgelöst worden bist, obwohl du alle deine Mannschaften unglaublich nach vorne gebracht hast.


    Ich lass es, unsinnig. Ruf doch im DFB-stp Hahn an u. alle, die freuen sich bestimmt ;)


    ps: bitte immer sauber zitieren, so bezieht man sich seriös auf andere!!!

    wieder Unwahrheiten verbreiten


    Gebe ich gleich zurück, wobei du Unwahrheiten nicht nur behauptest, sondern auch noch sie als Basis benutzt, anderen Unwahrheit zu unterschieben. Was hat man davon nur? Das Forum wird so ja zum permanten Hauen und stechen ohne jede substanz, unerträglich! Informiere dich mal zu den Kreisen, etwa Ammerland: da wurde zum älteren F-Jugendjahrgang sehr wohl gesichtet (zumindest damals vor einigen Jahren) u. Auswahltrainer n.n. (Anm: Name nachträglich gelöscht, Z. aber nun bekannt, falls...) bemühte sich damals, unser Kind noch ins Team zu bringen, das aber selbst gar nicht wollte, leider. Muss ich noch mehr ins Einzelne gehen, willst du ihn o. den stp-Leiter anrufen oder was? Oute dich doch einfach mal, wenn du den Mut hast u. wir telefonieren dazu: denn hier geht es um ganz anderes...

    gezielt (!) eingestztes Lob stärkt natürlich sein Selbstvertrauen.
    aber kein BlaBla - Lob, sondern es muss passen und zutreffen, Kinder merken den Unterschied sehr schnell, und gerade diese
    Zurückhaltende sind oft sehr sensible Typen


    Da gebe ich dir nun voll Recht, ebenso natürlich mit den kleinen Fortschritten. Jedes Kind hat seine individuell-eigene Biografie, die man als simpler Teamtrainer nicht en passant entschlüsseln kann. Man kann sich mE nur um achtsamen Respekt bemühen u. Kinder immer viel lachen lassen: wenn sie das in der Niederlage noch "vermögen", sind sie "mental" stark u. du als Trainer mehr wie Trainer: ein Freund... Mehr ist nicht zu erreichen, daher damals ausnahmsweise mein Bericht zum (eben sonst gern unterschlagenen verlorenen) Punktspiel (wofür ich dann im Beispiel eeben rausflog). Wer es schafft, dass sein Team gut verlieren "kann", der hat "mental" viel erreicht, was er aber meist nur zu-lassen muss...

    Ich denke, sing. geht es eher darum, dass sein Kind nicht früh den Anschluss verliert, da die Trainings qualitativ wenig hergeben, so die Leistungsschere zu LZ-spielern immer weiter aufreißen muss. Kein Talent ist groß genug, dagegen anzukommen, das wurde mir von vielen Experten stets bestätigt, auch wenn meine Rechung: 10% sind Talent, 90% Training zu simpel ist, da ohne jedes Talent auch alles Training nie ausreichen dürfte.


    Mir hat grad vor genau 6 Tagen ein bekannter LZ-Trainer offen gesagt: wäre dein Kind vor 2 Jahren zu uns gekommen, als ich ihn wollte, wäre er vermutlich heute Teamleader, nun, nach 2 Jahren fast kontraproduktivem Training ist er meilenweit weg u. wir werden ihn sicher nicht mehr fürs Bezirksliga-Team berücksichtigen können... Ich meine zwar, dem "müsse" nicht so sein, aber ok, das ist ne klare Aussage. Davor dürfte sing. sich fürchten, denn so läuft es nun mal. Und ich kenne etliche Ex-DFB-stp-Kinder, die bis zur D o. länger im Dorfverein blieben, die sind heute alle weg vom Fenster, waum auch immer: ob nun plötzlich das Talent weg ist, ihr Training zu mau war, die Motivationsstimulierung fehlt (was ich meine, also: würde die wieder erweckt, hätten sie alle ne Chance, die ihnen so aber pauschal vorenthalten wird...) - egal, kann man eh nicht ändern; aber ich versteh das Anliegen von sing. sehr, sehr gut, die Angriffe gegen ihn aber nicht! Entwicklung braucht gute Trainings - sonst wären gute Trainer ja generell ganz entbehrlich...

    Ich glaube nicht, dass du ihm seine Nationalmannschaftskarriere verbaust, wenn er noch die E- und D-Junioren in seinem jetzigen Verein "verschwendet", wo er sich scheinbar ganz wohl fühlt.


    Und das sagt "man" dann immer gern, geht aber völlig an der Realität vorbei! Wenn es danach ginge, dürfte es wohl gar keine National- o. auch nur BuLi-spieler geben! Hier wird simple Wahrscheinlchkeit doch zur Wahrheit erklärt, oder? Da es unwahrscheinlich ist, dass es einer von uns schafft, kann man ja gleich davon ausgehen, dass es wohl eh keiner schaffe... Und wo bleibt da das individuelle Kind?


    Warum "selektieren" denn DFB-stützpunkte bei uns denn schon Ende der F, die LZ noch früher? Haben die alle nur nichts begriffen? Aber sie haben leider nicht genug Mittel für alle, aus denen was werden könnte, u. aus eigenen Ehrgeiz einen kurzfristigen Horizont: so sortieren sie dann Kinder in Kästchen, die - aktuell leistungsmäßig, nicht gemäß Talent als Potential - Guten ins Töpfchen, die "Zu-schlechten" ins Kröpfchen, denn: sollte man ganz irren, tauchen die halt später noch auf, sonst aber merkt es eh keiner... Das ist der Kritikpunkt, denn: wo bleibt da das individuelle Kind in seinem Talent?Generell haben Kinder, die nicht mit 9 o. 10 Jahren im LZ sind, kaum noch Chancen, je wieder aufzutauchen bzw. eben nur "herausragende", so etliche LZ- o. DFB-Trainer in privaten Gesprächen zu mir. Leuchtet auch ein, finde ich, wenn man die wissenschaftliche Literatur beeachtet, etwa zum sog. "Fußballalter" (dass min. 10.000 - gute - Trainingsstunden betragen sollte, so Experten).


    Was wäre sing. zielführend zu raten? Ich wüsste es selbst gern, denn in der Lage stecken viele Tausende Kinder fest, sprich: in Teams, die zB nur 1mal die Woche o. eben qualitativ miserabel trainieren können. Ihre Eltern sehen das in seltenen Fällen zwar klar, aber was können sie tun: selbst (besser) trainieren - macht nur im Team gruppendynamisch Kids voll Fun! - können o. dürfen sie oft nicht, in den LZ stehen sie vor verschlossenen Türen, da die ihre "Elite" längst selektiv gesichtet haben u. sie dank weit mehr u. besserem Training auch kaum erreichbar ist. Einziger Trost: es geht vielen so, Fußball ist nicht alles im Leben u. die Wahrscheinlichkeit spräche eben eh dagegen! Doch wieso spielen Menschen Lotto? Weil es darum nicht geht... Und wer bleibt außen vor? Vielleicht grad die sensibel spielintelligent Gehemmten, die beim Talenttag nicht gleich obust einsteigen u. zur sache gehend alle beeindrucken, die Probleme etwa zuhause haben, die...? Vielleicht grad die Guten, man denke an den zu kleinen Messi...


    ps Klar, wie ich drauf komme! Unsere kinder sind recht intelligent, sensibel, waren beide mal auf den Listen von LZ wie DFB, wollten aber damals bei den Freunden bleiben. Wir ließen sie - und dann, als sie evtl. gewollt hätten, waren andere - leistungsmäßig - enteilt. Dass dies uU daran läge, dass die 2 Trainings etc. mehr bei besseren Trainern bzw. "peer groups" hatten, das interessierte nicht im LZ, da nützen auch alle Kontakte o. Argumente nicht, dass aktuelle Leistung u. Talent Äpfel u. Birnen, nicht gleich seien. Was am Ende zählt: die KL-Quali, die Bezirksliga zu halten etc. Und wenn dann später genau die fehlen, die mal Ruhe reinbringen, die kreative Pässe statt Blutgrätsche u. Temposprint im sinnlosen Mann-gegen-Mann-Fight brächten, dann jammert man...

    Wichtig ist immer, auf Freiwilligkeit zu bauen - ein "Grundsatz" für mich. Wer nicht von sich her kommt o. offenbar Hilfe sucht, in den sollte man eher nicht "gewaltsam" dringen wollen. Lachen und Weinen, das wären nach Plessner die Wege, zu sich als Mensch kommen zu lassen, aber sie können nur "von selbst" her wachsen... Mehr ist da kaum zu sagen o. es liegt grad an mir.


    Wenn es doch wenigsten ne G-Diskussion wäre, wo man ja konstruktiv die Kontroverse sucht: sich im "selbst" riskierend wagt - von sich her offen in der Position: für den "Anspruch" statt verschlossen den schlagabtausch zu praktizieren... nun nicht dagegen zu sein, vorher aber alle ohne Ausbildung eben unverantwortlich zu nennen, wo es die gar nicht gibt (Psychologie ist was völlig anderes: ich hab's ja studiert! Andere zu benennen, wäre aber interessant: wo bitte?). Plötzlich waren nur "gewisse Grenzüberschreitungen" gmeint? Ehrlich, ich dreh da nur noch am Rad, macht mich total wirr: "MentalesCoachen ist für mich was anderes. das kann man natürlich anders sehen, vor allem dann, wenn man gewisse normale Sachen mit hochtrabenden Bezeichnungen beschreiben will"? Ja was ist MT denn nun, bitte dann auch benennen, keine Leerformeln. Oder ist es wichtiger andere wg. ihrer - natürlich auch komplett unbenannter - "hochtrabenden Bezeichnungen" zu geißeln? Ich find das nicht konstruktiv, es macht mich fertig, da ich ähnliches oft in Vereinen erleben/erleiden musste: man macht Dinge, die bei Kindern prima ankommen, viel bewegen, begeistern und dann kommen Leute daher, die sich damit gar nicht 1mal ernsthaft befassen u. kicken dich eifersüchtig raus, weil man anders ist, bei den Kindern eben zu gut ankommt. Man wird eben schon gehasst, da man anders ist, Bücher liest, mit Kindern so zu reden versteht, dass sie auftauen, sich begeistern...


    Kinder können sich ja nie wehren; da kann man mal die Mißbrauchsfälle letzter Jahre beachten: da schwiegen die Opfer Jahrzehnte lang, ohne Mut zu Offenheit, da unsere Gesellschaft eben ist, wie sie ist: wer den Mund zu öffnen gegen Bestehendes wagt, der wird verteufelt, verdächtigt etc. Das verfolgt jeden lebenslang, der Zivilcourage auch reell riskiert und nicht nur auf Plakaten - von andern - fordert. Kann jeder mal ausprobieren: stellt euch mal hin, wo alle satt, zufrieden mit sich, träge u. einig sind, sagt denen unbequeme Wahrheiten. In Windeseile seid ihr die Hexe, die man jagt u. verbrennen will! Übrigens eine prima "mentale" Übung für Fortgeschritte, sich extrem angreifbar und verletztlich machen, versuchen, den Druck des Kollektivs, der Überzahl auszuhalten, ohne einzubrechen: als Mensch - vor der Zahl. Auch einfach mal laut öffentlich lachen, wer das in Deutschland schafft, gar in einer Niederlage, ist innerer Freiheit schon näher gekommen. Ausprobieren! Ich habe Trainer wie Eltern gesehen, die haben Kinder wie toll angebrüllt, an den Haaren gezogen, ja einmal gar geschlagen: weil die Kinder lachten! Und wer war nachher jedesmal selbst schuld? Die Kinder! Oder die Vorfälle wurden geleugnet - und wer sie ansprach, der war nur ein Verleumdner und bekam Anwaltsschreiben mit... schickt mir eure Fax-Nr., ich schick euch jene! Vertraulich.


    Abgedriftet? Bin ich - aber nicht unbedingt, wie man vllt meint: das gehört alles zum Geisteszustand in unserem Land, im KiFu. Mental ist nicht nur das, was Menschen stark werden lässt, so natürlich auch gern teuer verkauft wird, oft aber nur korrigieren soll, was verloren ging: in der Kindheit. Was ich hier suche, ist auch das, was uns ganz klein u. schwach: gehorsam, sklavisch machen soll, was schon ganz früh beginnt, wo oft gar "Kinderspaß" drauf steht. Belege gefällig? Fax-Nr. und man kriegt die Infos. Aber Nietzsche o.ä. lesen bringt mehr - als Anfang, von dem aus wahrhaft Positives erst in den Blick kommen könnte, mit Glück und viel Fragen danach. Was mag deinem kleinen TW zugestoßen sein, dass er derart angsterfüllt schüchtern ist, sogar bei dir, den er doch mag? Man kann es nur dunkel erahnen, verleugnen, da "positives" Wissen fehlt, darf man es aber nicht. Da ist etwas, denn grundlos sind Kinder nicht so. Mich macht es ergriffen, so etwas zu lesen, aber wenn man genau hinsieht, ist es eben nur ein extremes Beispiel, im Grunde Alltag, natürlich nicht nur im KiFu. Wie man derart eben real Negativem begegnen könnte, tja, wüsste man die Antwort! Hinsehen, Anteil, Rücksicht nehmen - das ist schon was, das merken Kinder und es hilft ihnen, nur unmerklich für die, die ihre kleinen Fort-schritte nicht beachten mögen! Aber es hilft, sonst würde er dich nicht mögen!!!


    ps an günther: wenn ich heute überempfindlich bin, sorry. Aber ich schick dir dann gern mal Belege, was unsere Kids so alles erleiden mussten dank KiFu: grad auch "mental". Vllt akzeptierst du danach manches eher.

    Ehrlich, ich kann nicht mehr! Ich möchte nicht ständig angegriffen, unter Rechtfertigungsdruck gesetzt o.ä. werden. Es macht mich fertig. Ich möchte zum Thema inhaltlich vorankommen, habe dazu selbst Fragen gestellt und bin kein Dr. Allwissend. Antworten gern, aber nicht immer nur so. Sag gern, was MT für dich ist, wo du Ausbildung siehst etc. Danke!

    ganz einfach ....


    die meisten Trainer* freuen sich über eine Unterstützung die mithilft, nicht besser wissen - sondern helfen


    Ich würde darauf ja gern mit meiner Wahrheit antworten, aber sie würden viele wie gehabt nicht mögen und ich ertrage dann nicht feindselige Reaktionen auf meine "Ketzerei", davor habe ich schlicht Angst. Also lass ich es lieber, mich zu wehren, was weiter zu erklären etc. Dass ich x-mal (Vater-)Trainer war, ist ja bekannt, was alles zur Pauschalisierungsthese sagt. So "einfach" ist's nach meiner Erfahrung nicht. Wichtig ist nur, dass ich dem Fragesteller offenbar helfen konnte. Zum Umgehen damit ist es natürlich richtig, dass du versuchen solltest, dich einfach positiv einzubringen, falls möglich. Nur: wenn die Kinder dich dann besser finden, du beliebter und/oder erfolgreicher bist, könnte (Konjunktiv!) man dich ganz schnell wieder rauskicken. Mir ist genau das 3 Mal passiert, das erlaubt keine Pauschalisierung, aber eine gewisse Skepsis. Dass natürlich nun kommt, dass ich da wohl selbst schuld sei, doch nicht etwa das System, erinnert mich dann leider irgendwie an unser Finanzsystem, das ja auch super ist, unsere Erde toll macht und wo deshalb jeder systemrelevante Player zu retten ist, auf Kosten der kleinen Leute natürlich... Was nur eine kleine Ironie sein soll, also bitte nicht wieder ganz viel Negatives reinlegen, nur mal vllt mal bedenken, dass Mehr- und Wahrheit unter Menschen nicht immer ein und dasselbe waren, so sehr man auch gern so tut, als ob dem so sein müsste und der einzelne Kritiker dann die A-Karte hat. Also: nicht böse sein, mehr als so abstrakt wehre ich mich ja nicht, ok?

    Solches oder ähnliches macht aber doch wohl jeder vernünftige Trainer. oder?


    Es gab aber auch schon Trainer, die liessen ihre Spieler aus mentalen Gründen über Glasscherben und glühende Holzkohlen laufen.


    wo ist die Grenze des positiven Mentalen?
    wer mag ohne entsprechende Ausbildung beurteilen, ab wann das positiv Gedachte zum Schaden der Psyche eines Kindes
    oder Jugendlichen geht.


    Du hattest es recht einsilbig und pauschal als "absolut unverantwortlich" bzw. "höchst kinderschädlich" abgeurteilt, in diesem Bereich ohne Ausbildung tätig zu werden. Dies ehrkränkende Urteil kann nur auf Ahnungslosigkeit beruhen, denn wir waren längst weiter: Wer denn bildet aus? Nur die Uni Salzburg bietet da "seriös" i.S.v. "offiziell" was an, alles andere erscheint im Prinzip als Graubereich. Wer schon allein deshalb alles als nur schädlich verurteilt, wird den vielen Mitmenschen, die sich da idealistisch (manche! auch gegen Geld, ok) sehr engagieren in keiner Weise gerecht - und absolute Urteil finde nun ich grad suspekt. Jetzt schreibst du differenzierter, erkennst, dass ähnliches wohl jeder vernünftige (!) Trainer mache - eben! Es wird irgendwie gemacht, über die Grenzen, die Wirkungen - im Einzelnen wie Team - oder die möglichen Fehler dabei aber kaum jemals tiefer nachgedacht. Und dies Praxis finde ich nun weit eher "unverantwortlich". Wenn man zB alle auf den Sieg oder Kampf "heissmacht" oder auf eine Taktik/Strategie/Aufstellung "einschwört", wer fragt denn da erstmal, was überhaupt der vielbeschworene "Team-Geist" sei, woraufhin er in wem erwachse, wie er entstehe etc., gerade und vor allem, bei Kindern, weil hier nämlich einzelne Erwachsene in der Tat "riesengroß" oder "gottgleich" wirken (!) können?


    Meine Beweggründe sind - wie bei jedem letztlich - natürlich persönliche, der Erfahrung im Hier-Jetzt entsprungen. Als Kind dürfte ich keinen Vereinsfußball betreiben: weil der als geistloser Proletensport galt. Heute ist das Image zwar weithin ein anderes, die besten Fußballer wohlinszeniert tonangebende Stars für die ganze Gesellschaft, die die Stadien füllt, obwohl viele gar nicht oder eben auf falsche, gewaltsame Weise "mitfiebern" etc. Alles erscheint wie geleckt super und megawichtig, doch wer schaut denn genauer dahin, wo die Wurzeln von allem heranwachsen, auf den KiFu? Ich will jetzt nicht die hier ja ständig präsenten Probleme allesamt aufzählen, denn sie sind dominierend. Vielen vor Ort, die nicht das selbstreflektierte Niveau der Diskussionsteilnehmer hier haben, kommt es dabei gar nicht in den Sinn, dass sie einen starken "mentalen" Einfluss auf einen Haufen fremder Kinder haben, ganze (Fußballer-)Leben prägend ausüben (worauf im Erfolgsfall dann auch gern ständig hingewiesen wird: den und den habe Ich trainiert, will sagen: gemacht, und umgekehrt, in all den Fällen, wo Kinder die Lust einbüßen, gehemmt auf dem Platz rumstehen, wo sie früher mal in voller Beweglichkeiten herumliefen, Aggressionen im Fußball ausleben, die natürlich dann nur gesellschaftlich bedingt sein sollen?) - und darin ein Problem: für Eltern, den Fußball und die Gesellschaft liegt: falls die Werbe-Credos stimmen sollen: Fußball sei Fußball, man lerne dort fürs Leben, zB soziale Führungs-Kompetenzen wie Ausstrahlung, echtes Selbst-Bewusstsein oder -Vertrauen bzw. eben das Gegenteil: Ängste, Gewaltsamkeiten etc.


    Was heisst also mental? Glaube, Gefühle wie Gedanken, oft: Ängste, Exzessivität (bzw. auch der neumodische "Sport-Extremismus" á la Baumgartner, Seiltänzer o. Freeclimber ohne Sicherung - Spiele mit dem Tod, allein zwecks Thrill o. einer Menge Schaulustiger bzw. Geld?) Depressionen oder Burnout... Davon ist unsere Gesellschaft ganz und gar voll - und wer ujntersucht denn aktuell, worauf all diese für mich im Kern stets suizidalen Phänomene zurückgehen? Der Fußball kann Kinder sozial auffangen, ihnen "spielerisch" einen Rückhalt fürs Leben geben, aber auch im Gegenteil dessen berauben und zerstören! Wenn zB. vor Ort in einem stetig anwachsenden suburbia-Dorf in einer C- und D-Jugend noch vor wenigen Jahren 5 Mannschaften existierten und heute nur noch eine, dh ca. 70 bis 80 fußballbegeisterten 10- bis 14-jährige auf 16 zusammenschmolzen und "man" dennoch meint, alles sei in Ordnung, sich als "Verein" feiert und den, der da mal - schon lange im Vorfeld - Kritik wagte, nur rauskickt, stimmt dann alles "mental" im deutschen KiFu? (Link gern per PM als Beleg, da man mangels Programmierer nämlci die 5 Teams noch auf der Homepage hat...)


    Nicht, dass es überall so schlimm sei, aber dass so etwas überhaupt als völlig normal möglich ist, keinen (außer mich) näher kümmert, abgesehen davon dass für mich jedes Kind zählt, dem "sein" Fußball "mental" kaputt gemacht wird? (Meine Jungs spielen zwar noch, aber fragt nicht wie: 50% des Leistungsvermögens fehlt heute...) Bin dann ich unverantwortlich, weil ich lästige Fragen stelle, diesen Dingen nachgehe, nicht locker lassen mag, weil das schon alle sonst perfekt leisten? Daher war dein Urteil für mich nur "absolut" zynisch, sorry, das jetzt mal ganz persönlich, da es mich persönlich sehr traf, mir den Schlaf raubte. Es soll aber nur eine Rechtfertigung bzgl. der Motive sein, die mich ein - bewussteres - "Mentaltraining" (das eben praktisch jeder macht) einfordern lassen, gerade im KiFu... Ok, oder soll das alles wieder nur negativ sein? Ist es aber nicht, soll ein nur positiver Ansatz sein, KiFu neu zu denken: als geist- wie gefühlvollen! Denn Kinder verdienen mehr, als sie aktuell von den Vereinen kriegen, in denen sich zumeist alles um die 1.Herren dreht, wo Trainer Schieris u. zT sie selbst finanziell alles kriegen, und Kinder eben nur so mitlaufen, möglichst wenig kosten sollend (oft nicht Trainingsgerät wird bezahlt)... Das ist doch die wahre Realität, oder?

    Individual sind schon von meinem Aufwand her eher Trainer meine Zielperson, da dies nur über Jahre aufgebaut werden kann und sollte. Hier müssen erstmal ambitionierte Trainer sensibilisiert werden, dass sie jeden einzeln und so alle als Team voranbringen können, wenn die erlernen, auf den Punkt im Kopf zu 100% fit sein zu können, statt zB wie ja oft üblich im Kollektiv, dh Teamplay, erstmal 15 Minuten aufm Platz zu benötigen, um mental wach zu werden. Da hilft es dann, wenn ein BuLi-Jugendteam den Anfang macht, Interesse fürs vielen suspekte Thema zu wecken, obwohl man eben nicht auf die Schnelle zaubern kann, wie Trainer sich das natürlich wünschen würden. (Selbst habe ich schon vor über 20 Jahren als Studi Kurse wie "Comedy for Kids - frei und locker präsentieren lernen" gemacht, damit von Schule, Eltern, Mitschülern, Geschwistern eingeschüchterte Kindern sich besser vor ihre Klasse o.ä. "stellen" lernten. Der KiFu in unserem doch so freien Deutschland aber war für mich z.T. echt erschreckend, wie rabiat dort kleine Kinder wie Spielzeug für Erwachsene auf- und eingestellt wurden. Klar, wer daran rüttelt, Kinder davon ein wenig befreien will, der macht sich dann nicht grad viele Freunde - und seien wir ähnlich, bis hin zu den Profis haben wir es bei allem Starrummel doch selten mit "autonomen Individuen" zu tun: jeder soll, muss sich ein- und unterordnen, als sei dies per se der Weisheit letzter Schluss im Umgang mit Teams, - aber die werden immerhin bezahlt, sind so halt "Angestellte" des "Vereins", nicht ihn bezahlende Mitglieder...)


    Teambezogen finde ich Mentaltraining aber weitaus interessanter, nur wo findet mal dazu etwas, dass über motivational übliche Teambuilding-Maßnahmen hinausginge? In der Wissenschaft, in der Praxis? Ich bin da selbst unbedarft, eher Suchender statt Wissender, aber mir will scheinen, da könnte ein Schlüssel zum Erfolg liegen. Wobei es egal ist, ob es nun um Bundes- o. Kreisliga geht, denn Erfolg sucht jeder im Sport als Wettbewerb um die bessere Leistung: im Fremd- wie auch im Eigen-Bezug! Letzterer ist nämlich zB Ursache fürs sog. Senioren-Doping etwa im Ausdauerbereich: auch 70-jährige wollen noch ebenso gewinnen wie 4-jährige und spritzen dann schon mal wider jede Vernunft was vorm großen Berlinmarathon etc. Daher sollte man auch keinem im Namen von Spaßfußball den Willen zur Leistung, zu Erfolg als Selbstverbesserung, rauben, nur eben richtige Akzente setzen: immer fair, immer gesund, immer sozialverträglich, halt möglichst auch "vernünftig" und Zufall - als Kick, Überraschung, Thrill - akzeptierend Sport als Glücksspiel betreiben. Wer übers eigene Pech jammert, lenkt sich nur ab, gönnt anderen vice versa das Glück nicht, das dem eigenen Pech korrespondiert: betrügt sich selbst um die nötige Geduld, Gelassenheit, Freude über die eigene Leistung, die auch bei einer unglücklichen Niederlage stimmen, umgekehrt aber beim glücklichen Sieg o. ungleichen Gegnern trotzdem zu schwach gewesen sein kann... Schuld bei anderen zu suchen, wäre mental ohnehin tabu, wenn man Teamgeist haben, Teamplay leisten will. Ich hoffe, du verstehst, worauf ich hinaus möchte. Die (eher transzendental-meditativen, also unlauten) Methoden sind zZ noch in der Reflektion bzw. dann in Erprobung: bei 17-jährigen, von deren Trainern überwacht, also keinen Kleinkindern! Über jede Quelle dazu freue ich mich.

    Günther, du musst es ja wissen, wer "unverantwortlich" u. "höchst kinderschädlich" sei, wo du Kontakt zum "Absoluten" hast: der dir das als gewiss einflüstern kann? Da kann ich nicht mithalten, nur mich ein wenig gekränkt fühlen, wie schnell du aus der Ferne mit dem Urteil bist, sorry... :(;)


    PS: Ich kleiner Mensch kann mich nur an unmaßgeblich reale: positive Resonanz derer halten, mit denen ich früher arbeitete o. grad arbeite. Die zählt für mich. Lesetipp: Nietzsche - Schopenhauer als Erzieher: "Niemand kann dir die Brücke bauen.... Es gibt auf der Welt einen einzigen Weg... wohin er geht? Frage nicht, gehe ihn" (340). Wo jedes Kind erstmal von außen "aufgestellt" wird, dies als KiFu-üblich zu akzeptieren lernen muss, da hat es dies Gehen seines Weges aber zunächst mal verlernt. Ihm die Chance zu geben, sich ihn wieder gehen zu trauen, mag schädlich sein, fragt sich nur für wen, fürs Kind? Einfach mal eine der anerkannt geistigen Größen unseres Kulturkreises lesen, dann findet "sich" die Antwort evtl., bevor man sie - unentdeckt - "immer schon" zu wissen vermeint (wie 'der im Geist Absolute'). ;)

    Trainer sind schlicht und einfach irgendwelche Eltern, die wenig Ahnung von der Sache haben


    Quasi das übliche Problem... In den auf Erfolg hin "von-außen-sichtenden" LZ "zählen" meist nur: Tempo, Physis, Technik, nicht (kollektive Spiel-)Intelligenz, kreative Sensibilität, Fußballalter, Biografie u.ä. Denn man will schnell gewinnen. In der U17 bis U19 wundert man sich dann, warum es spielerisch nicht klappt, stellt aber eigene allzu rigide Ausiebe-Mechanismen nie in Frage; so bleiben viele kreative Talente lebenslang unentdeckt, denn wer mit 8 o. 11 die falschen, eher Kinder im Elan ausbremsenden Trainer hat, kann dies in aller Regel später nie mehr adäquat aufholen... Was tun? In den LZ für mehr Offenheit für kreative Kinder werben, obwohl die oft eben naturellbedingt erstmal gehemmt und ängstlich wirken. Versuchen vor Ort im Verein ausgleichend tätig werden zu dürfen (freiwillige Fördertrainings, keinen Dank erwarten - doch wie der Eifersucht begegnen?) o. andere Impulse suchen. Es ist schwer, da Kinder sich eben oft "schwarmartig" (qua Freunde statt Trainingsqualität) treiben lassen, nicht bewusst selbst wählen können, was sich in Zukunft positiv für sie auswirkt etc.


    Ich drücke dir die Daumen, aber trotz allem: immer sollte das Kind selbst: frei "wollen"! Das sollte man beachten, selbst wenn es irgendwann im LZ genommen werden sollte u. Papa natürlich jubelt, da es nun endlich mehr lernen kann/darf, vorankommt statt gebremst zu werden: der Mensch ist ein soziales Wesen, Kinder noch ganz besonders...

    Also könnten Deine Konzepte durchaus eine Bereicherung für andere sein.

    - so doll sind die vllt auch nicht, waren auch nur für die Verbandsebene als Denkanregung. Hintergrund sind eben bloß die rigiden Ergebnis/Erfolgstrainer hier u. die selbsternannte Spaßtrainer dort (die damit oft nur Indifferenz o. eigene Inkompetenz verbergen), immer der Nahwelt entlehnt: hier der, der ödes Training macht, dann aber unsere Jungs 6-/7-jährig in schmerzlichen Brüllattacken zusammenschiss, wenn sie verloren, Jahrgangsjüngere nach Gutsherrenart auf die Bank verbannte (o. gar nicht erst Pässe beantragte), auf den Hinweis, dass es doch um Kinder gehe, - ganz ehrlich immerhin - antwortend: "Nein, es geht zuerst um mich, denn ich habe das Team hier aufgebaut und ein Recht, dass auch was herauskommt!" (der, der andermal schon aggressiver meinte, er sei Gott für mich); dort der, der sein Kind zwar in der Ersten plaziert, diese auch für sich allein beansprucht, obwohl er ihnen als Nicht- bzw. Antifußballer nicht nur nichts beibringen kann, sondern sogar viel verkehrtes, aber alles als nur den großen Spaß für alle verkauft...
    Wenn nun Sich überhaupt mal wer darum kümmern würde, dass Kinder reell im Fokus stünden, dass sie etwas sportlich lernen können (von Fußballern statt Karnevalisten, die sich als F-Trainer verkleiden), dass sie mal gefragt werden, ob o. bei wem sie denn real Fun u. Flow erleben etc. - dann wäre schon viel gewonnen. Dazu ein Kodex, ein Lotse/Mentor für Anfänger, ein offenes Ohr, falls mal wer kritische Fragen stellt, statt den Vorschlaghammer gegen ihn o. Verbände, die auch mal hinschauen/hören, wenn irgendwo es Kindern schlecht ergehen soll. Im Grunde recht einfach, gegenzusteuern, wo was schiefläuft. Und wüsste man unten, dass man sich oben konkret kümmert, nicht nur seine Ruhe will, würde schon den Anfängen gewehrt u. vllt viel verhindert: vielleicht, denn wissen kann das vorher keiner, uU sehe ich es auch zu simpel. Doch nur geschlossene Türen u. Gesellschaften, wie ich es nun mal erlebte, das kann es nicht sein, da sollten Kinder mehr wert sein, auch wenn sie nur Breitensport treiben, keinen Profit verheißen... In LZ geht es ja, da lernen alle viel, haben viel Fun: am guten Fußball! Nur, weil da die Ministars sind, die man hofiert? Und die anderen, nichts wert als Besitzansprüche (wie nunmal stets erlebt)? Na ja, vllt habe ich aber auch nur Frust, kann sein...

    Habe ich heute morgen aus Ärger darüber überlesen, dass ich Dich als Scharlatan bezeichnen würde


    im Grunde bin ich ja auch einer im sokratischen Sinn: wissend, nichts zu wissen. Doch kann man dies immer nur für sich selbst, nie über andere sagen. Klar, mir sträuben sich die Haare, wenn ich lese, dass die schulische Mentaltrainerin mit Engeln reden könne, schon vor 20 Jahren den eigenen Krebs besiegt habe (ein Hausverkäufer wollte auch mal Krebs haben, uns so noch vor seinem nahen Tod sein - allerdings durchweg versteckt abbruchreifes - Haus für seine Familie verkaufen u. lebt immer noch: wie kann man damit "Handel" treiben u. so Witze machen, mir ein Rätsel!) o.ä., aber ein letztes Urteil kann ja keiner "über" sie fällen, der die Fakten nur mutmaßt. Du siehst ja, man selbst überliest auch einfach mal was u. vllt überhören wir diese "Lebensengel" bloß, die andere heilen o. zu Höchstleistung verhelfen, wer weiß. Armstrong hat ja auch nie gedopt...;)
    Im Ernst, Beispiel 1 ist klassisch: positive innere Erlebnisbilder "heraufbeschwören". Wie zB Meditation u. analog dazu Sport im ursprünglichen Bewegungsfluss (zB beim selbstbestimmten Joggen) im Gehirn wirkt, dazu gab es bei NANO (31.8.12) einen guten Beitrag. Aber all dies muss man eben trainieren, damit es optimal funktioniert. Viel spannender aber für uns als Fußballer: Kann das nur bei Einzelsportlern klappen o. auch im ganzheitlichen Teambezug? Zuerst müssen Konflikte, Hemmungen, Ängste (untereinander) offengelegt werden, da sie den spielerischen Fluss einsichtig blockieren dürften: unbewusst per kurzem Zögern o. gar dem für andere "blinden" Egoshoot statt Abspiel zum besseren stehenden Mitspieler. Ebenso Vertrauen: ich muss auf den Doppelpass innerlich bauen können, um ihn zu spielen, loszulaufen, bevor der Ball auch nur beim Passgeber ist. Wenn alles gut läuft, benötigt man kaum mentale Hilfe; wenn aber erste Auflösungserscheinungen spürbar werden, Frust öfter ausbricht, sich gegeneinander artikuliert, dann kann man evtl. gegensteuern statt nur auf gut Glück zu hoffen, aufmunternde Worte in der Kabine zu reden o. eben den Trainer als verantwortlichen "Kopf" zu feuern, damit sich was neu bewegen u. uns psychologisch aus der Abwärtsspirale reisse, indem mental etwas vorgespiegelt wird: der Neue als der Bessere, gar Messias...


    Mehr mentaler Realismus, das würde da oft vllt genügen, oder? Magath aber ist für mich ein ungünstiges Beispiel, da er ja ein schleifender Quälix (bzgl. Physis) sein soll, quasi anti-mental eingestellt, daher soll ja das Team gegen ihn gespielt haben - gut möglich, unbewusst. Oder? (Geisteswiss. Trias: psycho-, sozio- und theologisch... klar, beim letzten wird's spekulatius...)

    kenne ich das Surfverhalten der Trainer und wie genervt sie sind, schon wieder etwas über Kinderfußball lesen zu sollen. Für viele, sehr viele ist das alles Quatsch von irgendwelchen Weltverbesserern. Für mich und einige andere hier wäre es viel einfacher das Thema zu lassen, schön bequem und nur noch darüber zu berichten, wie ich aus meinem Team ein Spitzenteam forme und wie schön der Fußball ist.


    Es gibt teure Werbespots über Migration, Gewalt, Krebsvorsorge etc. (die alle wichtig sind), es gibt aber nichts über Kinderfußball. Warum eigentlich nicht?


    Genau das ist "die" Frage! ich fürchte die wahre Antwort zu kennen: da Kinder es in Deutschland viel weniger wert sind als jene anderen Themen! Aber dann jammern wir, dass unsere Renten o. unsere Straßen nicht mehr wirklich sicher erscheinen? Ja warum denn?! Wo qualitätsgerechte Erziehung von Nachwuchs bzw. schon seine Erzeugung die meisten de facto so gleichgültig lässt, wie soll es denn da enden? Ja, Fußball ist vllt die schönste Nebensache der Welt für viele, gut so, auch der Wille, Kindern guten Fußball erfolgrich (entscheidend dabei wie in der BuLi: die pädagogische Eingangsleistung der ersten Trainer, nicht das, was herauskommt, -kommen soll, worauf immer die meisten "ergebnisorientiert" so arg fixiert sind: statt darauf, die basics dafür selbst zu erbingen!) beizubringen, - solange man weiß, dass er Nebensache ist, die der Entspannung dient - fürs Wichtigere im Leben, allem voran gesunden statt schon früh menschlich gekränkten (bzw. gleich als für die luxuriöse eigene Lebensführung "zu teuer sich eingespartem") Nachwuchs. Nun gut, ich gebe zu, ich bin ein undeutscher "Kultur-Defaitist", der aber echt leidet unter all den Verhältnissen...


    Kicker,
    ich habe nicht behauptet, dass es derlei Auswüchse nicht gibt. Ich habe von meinen Erfahrungen gesprochen.
    ... Und wenn ich Dich dann frage, wie ein von Dir beschriebener Eignungstest aussehen sollte, dann könntest Du doch mal "Butter bei die Fische geben", wie Du es doch auch immer gerne forderst.
    Aber auf konkrete fragen flüchtest Du Dich gerne ins Unkonkrete, wie mir scheint.


    Das scheint dir nur so ;) Vor Ort habe ich zB mehrere Trainer-Kodexe (angelehnt an den der FIFA, aber eben KiFu-modifiziert) in Vorschlag gebracht, um grad neuen Kollegen (aber dann eben auch Eltern per Transparenz für Qualitätskontrolle) etwas konkret an die Hand zu geben, was Trainerqualität betrifft. Da sich aber keiner an somit prüfbarer Qualität messen lassen mochte, wurde dies komplett ausgebremst. Weiter habe ich zB ein Lotsen- und Mentorsystem vorgestellt, bei dem dem Newcomer jemand mit anerkannter Erfahrung anfangs beigestellt wird, wofür ich natürlich zur Verfügung stellte, was aber auch ein JL o. Fachwart hätte übernehmen können. An Verbände schickte ich wie gesagt ganze Konzepte, die vom Landesverband mit Rückverweis auf die Vereine abgewiesen, vom DFB gar nicht beachtet wurden... Ok, irgendwann ergibt man sich dann auch mal dem Frust, muss den abbauen, aber nicht selbstzweckhaft, sondern um den Kopf frei zu kriegen, danach wieder Kraft für neue Vorhaben wie den Ansatz via Mentalcoaching (bzgl. Teamplay!) zu schöpfen etc. Aber es gibt eben viele, die immer nur gegen alles wettern, was dann Frust erzeugt, Kräfte raubt... Muss das sein?

    Auf die wesentlichen Fragen gehst Du leider wieder nicht ein


    Welche meinst du, warum benennst du selbst sie denn nicht? Komisch. Beantwortet habe ich ja einiges u. wenn du nun behauptest, das beträfe nur unwesentliche Fragen (von dir), müsstest du das doch zumindest klarstellen, wenn du an Antwort interessiert bist u. ich zu doof war, das Wesentliche herauszulesen, oder? ;)


    Hatte ich dich ganz missverstanden, dass du mir entgegentratst, das aktuell Übliche zu verteidigen? Irgendwie "Heißmachen" tut doch jeder normal erfolgreiche Trainer - die, die ich kenne, ca. Hundert also. Und wie läuft das dann ab, in der von mir natürlich "unwissenschaftlich", aber empirisch abgeleiteten Regel? Minimal 2 Drittel reden Trainer, 1 Drittel der Rest vom Team: die, die dann aufm Platz für die spielerische Wahrheit einstehen sollen und müssen, wogegen er draußen "mitfiebert". In der BuLi gilt dennoch stets der Trainer als "Kopf" des Teams (bestenfalls der Kapitän als sein Satellit auf dem Feld), wird folglich entlassen, wenn 'es' nicht läuft... Weil "man" eben fest meint, er müsse auch für den motivationalen "Teamgeist" aller als (einzig wirklich im Agieren freier) Kopf einstehen: wen denn sonst sollte man als Bauernopfer feuern, heißt es dann.


    Ok, der Trainer kann unbestritten in der üblichen Praxis einiges bewegen bzw. unterdücken, aber er ist eben auch nur ein Mensch, kein Gott, Dämon, nirvana o. Yingyang... Also macht man es sich augenscheinlich doch arg einfach bei dieser Art ("Ab-" bzw. Zu-)Rechnung von Teamgeist/play. Das ist das, um was es mir hier geht, nichts sonst, wobei ich im Training eben in dieser Konsequenz kollektiv- statt individuellmental ansetzen möchte. Klar, das ist aktuell ein sehr diffuses Betätigungsfeld, ich versteh auch die Ironie, mir einen Magath - als ganzes Gegenteil - zu unterschieben, bringt das aber weiter? Willst du mich da nicht in meiner Thematik etwas "vorführen" - ins Abstruse o. gar Absurde? Wozu, ist's hier zielführend? Das kann mir ja (inkl nahegelegt spinnender Parallelen) nicht so gefallen, oder?

    Das wundert mich, dass Du Teil des Systems werden willst, das Du sonst so harsch kritisierst. Ist das jetzt auf das Team bezogen, das Du betreust, oder siehst Du Dich an der Seite von Magath stehen?


    Das ist doch mal ne schön provokante Frage! Also: mit dem BuLi-Team fange ich nur an: 1. weil ich nachgefragt wurde u. dies natürlich nun mal klassierungstechnisch eine höhere "Ehre" bedeutet 2. es mehr Aufmerksamkeit: für die Sache! bringt 3. hier ein Interesse eher da ist, den Dingen der sonst so unhinterfragt technisch-physischen Leistungserbringung :) die normalerweise ja fast "ausschließlich" trainiert! wird: ein Heißmachen von außen, kurz vorm Spielbeginn ist ja kein Training i.e.S., nur ein vom Trainer erwünschtes Übertragungsphänomen: darin, wo - wie offenbar bei dir - erfolgreich, eben grad eher manipulativ statt vom Team selbstgesteuert: redest also vor allem du o. das Team, wäre hier die entscheidende Frage, oder?) mehr auf den Grund zu gehen. Erfolg: ein versehentlich anwesender Spieler der U-.. kommt nachher u. meint wünschend, dass so etwas sein Team auch mal bräuchte...


    Jugendliche aber merken sehr sensibel, was für sie gut ist, etwas konstruktiv bewirkt, zumal, wo außenstehend. Daher hat mich diese Wunschäußerung natürlich gefreut u. ich fühle mich dadurch auch zusätzlich zum Vertrauen von Trainern wie Team bestätigt, kein Scharlatan zu sein, wie du leider aus der Ferne negativ zu mutmaßen scheinst: deine Meinungsfreiheit, ok, aber kein positives Wissen, oder? Ein System kann man von außen nur gewaltsam verändern, daher muss man es schon versuchen, von innen "subversiv" etwas zum Guten o. Neuen zu bewegen.


    Probleme dabei: 1. sich unterwegs nicht unterschwellig so verbiegen, dass man die ursprüngliche Identität im übermächtigen Gehäuse ringsum (wie zB einst viele 68er) einbüßt und 2. nicht aus Ungehaltenheit o. Ungeduld das Ziel frühzeitig aufgeben, contra Strategie "auszurasten" o.ä.: nurmehr aus Verbitterung passiv "schmollend" (wie der andere Teil jener 68er: die, die heute im 48. Semester an ihrer Doktorabeit eher unproduktiv hocken o. zu hocken vorgeben) - so meine menschlich-kleinwüchsige, dh. in sich endlich kreisende Weltanschauung aktuell: jede Horizonterweiterung durch lästige Fragen bleibt willkommen ;)