Meinung, dass mit dem Verstreichen der Sommerferien zwischen E- und D-Jugend sich die Welt der Kinder, und das sind für mich Zehn- und Elfjährige noch, nicht auf einmal völlig anders dreht
Der "Punkt" ist auch zielführend, gilt aber ebenso für die E, wo LZ ja längst überall am Einsammeln sind; teils wollen da auch schon Kinder selbst leistungs/erfolgsorientiert wechseln bzw. eben mehr im Training lernen dürfen, was oft nur im LZ (leider nach dem äußerlichen Sichten, dem Abchecken nach Objektkriterien als geschlossene Gesellschaft) realmöglich ist. Bei uns ist in der D sogar der Zug dank massiver LZ-Förderung längst fast abgefahren, wie mir grad vorgestern ein Insider wieder in Bezug auf unseren 11-jährigen offen sagte: der Radar habe ja alle längst erfasst, andere würden nicht mehr systematisch beachtet, nur, per Zufall vllt, wenn wer wo "herausage" - superman lässt grüßen... Nun hat er zwar ne Einladung zum Herbsttraining, will aber nicht hin, auch mal Pause haben (wie die anderen, die aber eh diese Chance nicht haben), Papa dreht nun völlig am Rad, Mama triumphiert: gut so, mal entspannen, er will gar nicht - hihihi...
Absurdes Theater, da alles viel zu wichtig gemacht, aber ne 2. LZ-Chance wird's bei Absage wohl nicht geben... und in seiner Ex-E spielten auch Leistungsschwächere schon keine Minute mit, mussten aber brutal still auf der Bank schmoren: so sie mal nen Einladungszettel zum Großen Punktspiel ergatterten, die immer wichtig verteilt wurden: die einen kriegten sie immer, andere ganz selten, offiziell aber waren alle gleich, tja, das böse Los entschied eben leider gegen einige... Wir schwanken also zwischen Extremen u. sollten doch immer für die goldene Mitte streiten! Es ginge dann beides u. auch die Leistungsschwächeren könnten für sich entscheiden, ob sie echte Gewinner werden wollen o. nicht, denn per Gleichheits/Mitspielgarantie auf der Leistung anderer mitzuschwimmen, bringt sie nie selbst sportlich voran. Entscheidend ist nicht Entweder-oder, sondern sowohl-als-auch: keinen Rumsitzen/stehen lassen, aber auch kein Blanko-Mitspielen ohne Leistung fürs Team o. kein Nur-Hinterherlaufen-Müssen (wenn Gegner zu stark), dann lieber Heranführen per separaten Übungen für die, die noch nicht soweit sind, erst lernen dürfen sollten, wie es geht: bevor evtl alle Lust u. Moral verlieren.
Glückliche Kinder per Vereinen ihrer verschiedenen Ansprüche, darum geht's, oder? Leicht ist was anderes: Differenzen zeigen sich oft nur in Nuancen, noch klein... Man kann sie verkümmern lassen, Kinder darin ausbremsen o. bestärken, jedes für sich!