Aufteilen, wie Andre vorschlägt, kann auch gut positive Vorbilder erzeugen: ein Training für alle, ein zweites für die, die es freiwillig wollen und sich dabei verpflichten, auch "trainieren" i.S.v. Lernen zu wollen: wer beim 1.Training gut mitmacht, wird zum zweiten eingeladen. Ganz schnell dürften das fast alle wollen ![]()
Beiträge von Keller-Kicker
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Kinder in dem Alter wollen eben noch gar nicht 1 o. 1,5 Stunden LERNEN, Fußball SPIELEN. So sollte Training dann aussehen: sie abholen, wo sie sind, nicht zuviel an Ehrgeiz, Zielen etc. aufzwingen, denn der Spielplatz ist Freizeit, nicht Schule. Wenn die Kids mit dir noch ihren Spaß haben können: gut so! Dass evtl. einige Eltern wollen, dass du ihnen Disziplin beibringst, würde ich ignorieren: das sollen sie die Woche über zuhause tun, Kindern ihren Fußball und dich in Ruhe lassen, solange die Kinder dich mögen. Bist du unzufrieden, muss du einfach mehr als Vorbild faszinieren. Ich habe grad gestern beim Tennistraining wieder selbst gemerkt, dass es nervt, wenn ein Trainer etwas unbedingt erklären und abfordern will, man aber im Kopf es gar nicht selbst will oder (wg Stress) kann: weniger ist da mehr. Auf eine Sache (hier: Stellung zum Ball, Griffhaltung, Schwungbogen, Treffpunkt etc) fokussieren, nicht den perfekten Bewegungsvollzug auf einmal durcheinandern einpauken, in deinem Altern: einfach sagen, wir machen jetzt 5 Minuten gutes Passtraining, das reicht Kindern schon, falls du es nicht spielerisch für alle gestaltet bekommst. Viel freies Spiel ist kindgerecht und dabei mal dies und das im Anschluss an Aktionen hautnah erklären zB, mehr wäre vllt zuviel. Entweder das Spiel reisst die Rumalberer mit oder nicht, zuviel Sollen kann das kindliche Sein nur problematisieren, üben muss man wollen, sonst ist's zwecklos und treibt nur den Spaß aus, bringt mehr Unruhe: Konzentrierst du dich auf die, die wollen, sehen die anderen bei denen Fortschritte, Vorteile, kommen sie bald von selbst, um mitzumachen o. Fußball ist nicht ihr Ding.... Und klar: 25 sind zuviel.
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Der Vorfall wurde heruntergespielt, der Verein steht ganz klar hinter dem Trainer und dieses "Spiel" wird künftig nicht mehr durchgeführt.
Der Trainer weigert sich, die Kinder von 2 betroffenen Eltern zu trainieren, um sich vor künftigen Angriffen auf seine Person zu schützen.
Der Vorstand hat den Eltern nahe gelegt, sich einen anderen Verein zu suchen, wenn die Diskussion nicht zum ruhen kommt oder sie mit dem Trainer nicht klarkommen.
Das Problem dabei ist, dass auch noch tiefste private Differenzen zwischen Trainer und zumindest einem betroffenen Elternpaar bestehen und dies eher in den Vordergrund gerückt ist / gerückt wurde. Man könnte fast meinen, dieser Vorfall wurde zum Anlass genommen, um unliebsame Kritiker aus dem Verein zu werfen.
Daher unterscheide ich gern zwischen Trainer- und Teamfußball, vor allem im KiFu herrscht meist ersterer vor: Kinder sollen, müssen gehen, die Konfliktverursacher aber bleiben. Bei den Herren solidarisiert man sich, wenn es Grund dafür gibt, aberEltern sind insgesamt zu gleichgültig dafür: geht ja nur um ihre Kinder, nicht sie selbst - und Kinder sind eben längst kaum nochmal der Lebenssinn o.ä. Wenn ich so etwas lese, wie nun das wohl besonders betroffene Kind vom Trainer zum 2. Mal bestraft wird, werden darf: macht mich wütend! Wie hoch steht da der Trainer über den beiden Kindern, das er so verfügen darf, Kinder rauszuwerfen: und "der Verein" (daher genau sind Vereine oft Unternehmen einiger weniger u. florieren oft nicht!) steht hinter ihm, so dass er Kinder die Zeche für sein Fehlverhalten bezahlen lässt, nicht alle Eltern aus Solidarität daraufhin streiken? Nun denn, ich klinke mich aus: immer dasselbe: alles ausgetragen auf Kinderrücken, zum Ko.... und leider wohl unabänderlich wie so vieles in unserem tollen Land. Unsere Zukunft wächst zunehmend nicht aus unserer Mitte auf: zu teuer, muss von fern her importiert werden, seit vielen Jahrzehnten: es wird sich nicht mehr ändern, wir haben irgendwo fertig, Nachwuchs, Kinder sind eben nur ganz wenig wert in unserer Gesellschaft, außer sie versprechen Profit, Siege, Erfolg, da reissen sich alle um sie
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dass 12jährige bereits kleine Persönlichkeiten sind, dazu brauch ich keine empirische Untersuchungen, das merkt man wenn man vernünftig mit ihnen umgeht, ihnen mit ihrem Alter entsprechenden Respekt entgegenkommt und entsprechend behandelt. Dazu brauch ich mich nicht auf ihre
Ebene begeben, sondern behalte durchaus meine Erwachsenenfunktion.
Ja, es ist erstaunlich, wie vernünftig "Kinder" dann schon sein und mitreden können. Grad so kann man auch viel animativ erreichen, sie motivieren. Umgekehrt aber gilt auch, dass sie "Gewalt" hilflos gegenüberstehen. Papa2013 gibg es nun aber nich um die vernünftigen Trainer und auch nicht um 12-jährige, daher stiftet das Abschweifen Verwirrung: ich habe wie Callahan auch erst im 2ten Lesen bemerkt, dass du nun von einer anderen Altersklasse sprachst...Wer Elternkritik kontert mit "Dann geh (du)! doch woandershin" und das zu betreuende Kind dabei völlig übersieht, disqualifiziert sich als Kinderbetreuer. Ich denke, darin sind wir einig, ebenso bei der Bewertung von Gewalt, die man nicht unbedingt anhand Spuren sexueller Übergriffe, blauer Flecken o. blutender Nasen sehen können muss. Übrigens kann man auch Erwachsene noch mit Bashing o. Anprangern so demoralisieren und mobben, dass sie am Ende kaum nen Ausweg mehr sehen. Daher versuche ich es auf die Frage zu reduzieren: wer o. was tut Kindern, Spielern, Mitgliedern wirklich gut bzw. wann wird dies zweifelhaft und muss dann auf die Agenda kommen statt eben einfach zu sagen: Nimm doch dein Kind und geh... Genau dies hat mir auch mal ein Trainer gesagt, seines Zeichen Staatsanwalt am Gericht. Grund: Er hatte nur Augen für sein Kind. Menschlich und natürlich zu verstehen, bei Trainern eines Teams aber ein No-go, wenn andere dafür zurückgesetzt werden. Und wer da kritisiert, soll dann weg. So funktioniert die Welt meist: hast du einen Prügelknaben im Team, verbreitest an ihm exemplarisch Angst und Schrecken, kannst du als Trainer Macht demonstrieren und keiner stellt dich teamintern in Frage. Funktioniert auch in der Firma oder Politik: der äußere Feind stabilisiert die eigene Position nach innen. Ist keiner zur Hand, baut man eben Strukturen auf, die jedem damit bedrohen, in diese Rolle zu geraten... Aber es ist schwer, "strukturelle Gewalt" zu enttarnen, wenn es heisst: ist doch alles nur Spaß... -
Diese Gewalt wird jedoch nicht dikskutiert.
Hab ich doch grad! Ich denke, dieser "Trainer" traut sich an Eltern nicht ran, kann ihnen nur per Arroganz über seinen "Machtposten" begegnen: "Dann-geh-doch-...." - nicht mal kapierend, dass Kinder da den Verein wechseln müssten, nicht sein Gegenüber! Wegen ihm u. auf seinen Rat hin: wieder sollen Kinder für Konflikte mit Eltern haften!? Offenbar sieht hier ein "Kindertrainer" gar nicht, dass er Kinder be-treuen soll! Da ist er keine Ausnahme, das sei zu seiner Ehrenrettung gesagt (konkretisiere doch mal deine Beobachtungen "andere, häufiger vorkommene Sachen, wo Kinder damit konfrontiert werde, stärker belastet sind, als das Arschschiessen", guenter), aber umso schlimmer für Kinder. Wer Zwänge so verordnet, ist psychologisch immer selbst als "Zwangscharakter" einzuordnen, pädagogisch nicht rragbar u. gefährlich. Aber im KiFu darf halt jeder ran, solange er den Verein nichts kostet...
Dein Arschschießen hat damit weniger zu tun, so wie du es als Spaß schilderst. Obwohl ich dies durchaus kritisch sähe: ich kenne kein Kind, dass mit 12 seinem Trainer im Konflikt offen widerspricht. Woher du also dein Wissen nimmst, dass Kinder dort schon solch Persönlichkeit hätten, ist mir schleierhaft: Ist das Privattheorie o. hast du auch wiss.-empirische Belege dazu? Ich habe ja kürzlich als Mentalcoach eine Bundesligateam mit 16-jährigen gehabt: was die mir erzählten, wollte ihr eigentlich ganz netter, offener Trainer danach schlicht nicht glauben! Mit dem Ergebnis, dass er mich zwar ständig anrufen wollte, meine Arbeit ja toll fand, sich real aber nie wieder meldete, damit ich weiter mit dem Jungs arbeitete, redete (ohne dass er dabei war, was er - immerhin - also ebenso wie das Beiwohnen seiner Kabinen- bzw. Halbzeitansprachen nur einmalig zuließ). Kontrolle ist eben oft nicht erwünscht, wenn sie kritisch wird. Dann setzt man lieber auf Macht bzw. die "Handlungsgewalt", dies zu unterbinden. Es geht halt um Erniedrigung: wo die anfängt, wo sie nach gewissen Anfängen enden kann, für einzelne Betroffene. Schon eine kleine Bemerkung vorm Team, ihren Freunden, kann Kinder sehr verletzen u. belasten, psychisch. Und keiner wird es sehen, merken... Und ich fürchte, dass meist dieselben Kinder fürs Straf-Arschschießen inkl. allgemeiner Belustigung herhalten müssen, deren Eltern eben nicht so zuverlässig sind, viel arbeiten müssen o. die weiter weg wohnen. So werden dann in einer Hierarchie die Prügelknaben des Teams herausgestellt - bis sie irgendwann nie mehr wieder kommen und jede weitere Lust auf diesen für sie schrecklichen Fußball verloren haben.
Meine private Theorie: mancher von ihnen könnte uU später in die Stadien gehen, um Randale zu machen, sich so an "dem Fußball" rächen: wer ihn nie mit Respekt achtete, gegenüber dem dreht er nun - selbst erwachsen, zur Gewalt i.e.S. fähig - den Spieß um. In der Psychologie ist dies so erkannt ("Geist der Rache") - alles hängt eben mit allem zusammen und die sog. Fans sind sicher nie nur zufällig beim Fußball gelandet... Relativieren, Bagatellisieren, Verharmlosen, ich weiß nicht, ob das irgendeinen Vernunft-Diskurs weiter bringt, finde Klartext besser: der braucht nen Arschtritt; Ich will, dass ihr euch den Arsch aufreisst - oder ich tue es; Sich-bücken-müssen fürs Arschschießen etc. Wer tut das? Was soll es signalisieren? Nur lustig, gerechte, angemessene Strafe o. Erniedrigung bis hin zu sexuellen Assoziationen? Wieso dies despektierliche A-Bild im Umgang mit Kindern, Spielern? Es fragt sich doch immer: lustig für wen, für den, der seinen A herhalten soll o. für den, der von hinten etwas mit dem anderen machen dürfen soll?! Sehr fragwürdig, diese Praxis und sicher absolut kein sinnvolles Training: wofür denn bitte, was lernt man dabei?
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Man steht da in erniedrigender Haltung und harrt hilflos der Dinge, die da kommen werden - das Gelächter hinter sich hörend, denn einigen Schützen macht es offensichtlich großen Spass.
Ich bin hier für radikales Aussprechen von unbequemen Wahrheiten ja bekannt: 1. Verantwortlich sind in diesem Alter in aller Regel Eltern, nicht Kinder. Soll der Trainer also Eltern zum Arschschießen antreten lassen. Die sind ihm zumindest in etwa ebenbürtig beim möglichen Neinsagen und bei denen, die den "Spaß" mitmachen, dürften es dann echt fast alle Kinder lustig finden. 2. Was passiert, wenn der Trainer selbst mal zu spät wäre (statt der Viertelstunde früher) o. etwas vergisst etc? Dürfen alle Eltern auch ihn (dann bitte mit voller Gewalt: das schmerzt zT erheblich u. könnte ihm eine Lehre werden!) "abschießen"? Das fänden Kinder uU noch lustiger... 3. Spaß beiseite: hier geht es um psychische wie körperliche Gewalt gegen Kinder im Sinne von "Ein Klaps/Eine Ohrfeige hat noch keinem geschadet"! Dies ist - von Erwachsenenen befohlen oder ausgeführt schlichtweg verboten und strafbar, man lese mal die Gesetze...Da mit diesem Trainer im Guten nicht zu reden gewesen ist, würde ich hier je nach Brass entweder mit einer Strafanzeige drohen oder diese sogleich stellen. Dann wird sich objektiv klären, wer im Recht ist und wer sich einen neuen Verein suchen müsste: Kinder o. Trainer. Es haben ja zum Glück der Kinder nicht hier die Befürworter solch glasklarer Gewalt zu entscheiden, sondern objektive Gerichte. Vielleicht hätte ein Urteil in solch Fall gar bundesweit Signalwirkung, würde mancherorts, wo sicher Ähnliches geschieht, zum Diskutieren über übliche, darum aber noch nicht gute Praxis anregen, so Kindern über den Nahbereich hinaus helfen? Dazu gehört natürlich erstmal viel Zivilcourage, da man so "Dorfgespräch" würde, uU zunächst einmal im Schlechten, so gut die dahinter stehende Absicht: Kindern gegen Peiniger helfen letztlich wäre. Aber durch solch Rückgrat hat am Ende schon mancher ein (Bundes-)Verdienstkreuz erhalten, daher sollte man nicht immerzu Angst vorm Risiko haben, wenn es um gute Sachen geht! Also viel Mut, wer weiß, was eure Kinder noch alles erdulden müssen, ohne dass sie davon zu erzählen sich trauen: unbedingt nachhören, vllt ist Arschschießen nur Spitze eines Eisbergs: von "Du kannst gar nichts!", "Hau ab!" über Strafrunden, Haareziehen, Griff ins Genick mit Fingernägeln bis zu Schlimmeren, alles schon da gewesen, beobachtet. Was mich dabei so stört: Kinder sind nie gleichrangige Gegner, dem Großen meist sprachlos ausgeliefert, können sich kaum wehren, schon daher liegt immer strukturelle Gewalt vor, was leider nur wenige verstehen, da es zu lange her ist, dass sie Kinder waren, Kinderliebe in Deutschland eh oft Fremdwort ist, vieles noch immer als "normal" gilt (entgegen der Rechtslage), Kinder fast nie etwas zu sagen sich trauen...

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guenter: Ein Problem ist, wenn immer die gleichen Akzente und Kriterien gelten, dass auch immer die gleichen Kinder gewählt werden. Da kannte ich auch einen Torwart, dessen hochengagierte Trainer im Winter bei 8 Turnieren waren und der alle 8mal zum besten TW gewählt wurde: dem waren die Pokale egal, business as usual. Andere hätten sie enorm motivieren können, aber die erhielten nie etwas, da sie wohl nicht so spektakulär hielten, nicht so gute TW-Trainings o. soviel Praxis hatten etc. Aber so ist das ganze System nunmal gestrickt, dass immer dieselben hervorgehoben werden. Dass viele auch nicht sehen, was mannschaftsdienlich und so vielleicht wichtiger als der Abstauber vorn ist, daran muss man sich bei diesen Wahlen natürlich gewöhnen...
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Bei uns (D-Jugend) werden keine Tricks trainiert. Grund: beide "Trainer" sind keine Fußballer! Tja, so etwas ist im deutschen System Fußball eben möglich, zT normal. Ansonsten werden die gezeigten Dinge den kindlichen Spieltrieb durchaus animieren, auch wenn die Effektivität innerhalb realer Spielpraxis sich nicht so demonstrieren lassen wird wie im Film, in dem etwas viel geredet wird

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Karl: Das weiß ich ja. Es geht dabei aber nicht um uns oder das Dass, sondern die Kinder - und denen ist das enorm wichtig - bzw. das Was: eine mögliche Akzentverschiebung bei der faktisch nunmal oft vorgenommenen Wahl... . Ob man Einzelne wie in der BuLi den Torschützenkönig aus allen herausheben, was man da vermitteln sollte: eine andere Frage. (Im Training gestern fühlte sich der am WE erwählte Beste gleich wie der Star, stand wieder nur vorn rum - klasse Bestätigungs-Effekt!) Aber es passiert bei uns ständig, meist steht nur der beste Schütze im Fokus, ab und an bei tollen Paraden der Torwart oder ein technisch versierter Dribbler oder genialer Passgeber (natürlich in die Spitze) - und dann hört es schon auf. Das sind dann Signale für alle Kinder, worauf es ankommt: Tor machen, Tor verhindern, Schluss! Ok, im Ergebnis ist dem so, wenn dann aber im Spiel viel Zurücklaufen o. Laufen in freie Räume nichts mehr zählt, unterbleibt, keinen Spaß mehr macht, muss man sich halt nicht wundern, oder? Plötzlich aber leidet das Spiel aller deutlich darunter. Würde nun mal Laufarbeit belohnt, sähe es vllt anders in Kindern aus (in der D wohlgemerkt, nicht in der G!): ?
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natürlich liegt der Grund dafür, dass Kickers Offenbach z.B. gegen den VfL Wolfsburg im DFB-Pokal-Viertelfinale ein Abwehrpressing gespielt hat, darin, dass sie sich dessen bewusst sind, individuell nahezu, wenn nicht sogar sämtlich ihren Gegenspielern unterlegen zu sein, und zwar in jeder Hinsicht. Damit misstrauen sie sich nicht selbst, sondern sie schätzen ihre eigene Stärke realistisch ein und verfallen nicht in Größenwahn.
Aber wieso gewinnen sie dann? Ich meine, da sie ein Ziel wahrhaft vereint, das über sich hinauswachsen lassen kann: sie haben diese eine Chance, sich als größer zu zeigen, als sie in allgemeiner Wahrnehmung sind, nichts zu verlieren, können nur gewinnen, brauchen nicht kalkulierend nachdenken, nur Vollgas geben. Des Pokal's eigene Gesetze! Das war mit individueller Situation gemeint, die im Glücksfall zum echten Teamgeist als unwahrscheinlichen Sonderfall "mutieren" kann. Dies aber kann man auch systematisch mental trainieren, per Esprit suggestiv Spielern mitgeben. Wir sind das Besondere, spielen nicht Schema F etc. Da sehe ich eher die Rolle eines Kopp, Tuchel oder Streich (in Vereinen, die nichts zu verlieren hat, solche "Typen" ihrerseits zuließen): verrückt sein, Verrücktheit zulassen und dies deutlich, authentisch vermitteln. Ob das im Wesenskern eine taktische Sache ist, die man kopieren, lernen kann? Zur taktischen Raffinesse kommt es durch die absolute Fußballvrrücktheit jener Pro-tagonisten im Hintergrund, der Risiken persönlich abdeckt, allen darin proaktiv den Rücken stärkt und auf Situation, Gegner, Zeit spontan statt systemisch gebunden reagieren. Das ist aber keine fertige Theorie (kein Stein der Weisen) von mir, nur eine eher unausgegorene Beobachtungsthese. Taktik also nicht ursächlich, sondern als Folge der Freiräume im Kopf, die sich enorm flexibel auszugestalten wissen: sich nicht taktisch ein-, sondern ständig umstellen, wie Willi es beschreibt? Wer keine Superstars hat, kann nicht einfach stark auftreten, sein Spiel anderen aufdrücken bzw. machen. Könnte man nicht auch von Frei-Raum-Orientiertem Spiel sprechen, wobei klar ist, dass die Lücke im Kopf beginnen muss, da sie eben nicht offensichtlich da sein kann...? Das Spontane, beim Pressing in Rückkehr zur spontanen Traubenbildung - Rückkehr in die Kindheit, die es so niemals gab? Nur mal so dahin gesagt, wie es grad im Kopf ist
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motivierender und fußballspezifisch
Ok, denk ich noch mal nach
Jetzt bitte nicht ganz ernst nehmen: ich weiß schon, dass man Kinder da abholen muss, wo ihr Interesse liegt: beim Spiel mit Ball. Unterschätzen wir sie aber nicht, wenn wir meinen, in der D würden sie noch nicht verstehen, worauf es ankommt: aufs "fußballspezifische" Laufen ohne Ball? Ich habe da halt andere Erfahrungen schon in der E gemacht. Und mein 11-jähriger war beim letzten Turnier ganz enttäuscht, dass nicht er zum besten Spieler gewählt wurde: obwohl er ständig nicht nur vorn mit seinem Spielpartner die Tore machte, meist per Auflegen, sondern auch mit Turbo hinten die Bälle "ohne" laufend holte. Sein da zum besten Spieler gewählter Mitspieler hatte zwar am Ende 2 Tore mehr gemacht, war aber immer lässig vorn stehen geblieben, ließ sich die Bälle zuspielen, um dann cool ausgeruht per Haken gut auszusehen. Da ich auf Laufarbeit stehe, fand ich es nicht nur als Vater auch ungerecht, dies lauffaule Verhalten zu belohnen und zu bestätigen 
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Wenn aber nicht das gesamte Team mitmacht, kann es fürchterlich in die Hose gehen. Wenn also z.B. im Zentrum nicht richtig die Passwege geschlossen werden, andere Spieler aber eben nach vorne gerückt sind, und dann der gegnerische Pass ins offene Zentrum mit anschließender Überzahl der gegnerischen Angreifer gegen zwei oder höchstens drei Verteidiger gelingt...
Danke. Daher die allgemeine Scheu, Angst vor offensivem Spiel: Man misstraut sich selbst als Team, spielt lieber defensiv. Aber liegt nicht hierin der Schlüssel? Taktik im Team ist eben eine mentale Sache, daher mentales Coaching entscheidender, sonst existiert die taktische Marschroute vor allem auf dem Reissbrett... Wer heute glaubt, Barca's Erfolgspiel mal eben taktisch kopieren zu können o. auch einfach auf individual orientiertes Mentaltraining bauen zu können (wie wohl alle heute in der Bundesliga), der dürfte da wohl scheitern...PS: Wie der Kopf individuell im Team mitspielt, indem er frei wird, ist da entscheidend...
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wenn ich jedoch nur 2 mal die Woche trainiere, vergeude ich die Zeit nicht mit reinem Laufen, da gibt es ja nicht nur Wichigeres, sondern Laufen ist da ja inbegriffen.
Klar, deshalb sprach ich auch vom LA-Training: Fußball ist Fußball, kein Lauftreff, Kinder kommen natürlich, um mit Ball zu laufen, um ihn zu bekommen, zu behalten. Aber Standfußball ist auch keiner! Klar: freiwillig, zusätzlich! Auch mal ohne Ball laufen anzubieten, kann zeigen, wie Laufen als Bewegung Spaß bringt. Das Problem beim Laufen seh ich nicht nur, aber gerade für Kinder zB auch bei der Atmungs- bzw. allgemeinen Körperkontrolle: viele laufen da schon mal in vielerlei Hinsicht falsch! Zum einen teilen sie sich ihre Luft o. Kraft falsch ein, Tempowechsel sind Problem, Traben als Stabilisierung will auch erlernt sein; dann haben sie oft Fehlstellungen des Fußes, setzen ihn falsch auf, bewegen sich zu hektisch oder unruhig etc. Wer lernt, den Ball abzuspielen, bevor er völlig außer Puste ist, ihn dann notwendig verliert, ohne nachsetzen zu können, erspart sich viel Frust und Gemotze der Mitspieler. Aber es muss trainiert werden als Selbstgefühl. Das alles 1mal korrigiert kann viel Erfolgserlebnis beim Laufen bringen usw. Und grad Schwächere können sich so beliebter im Team machen, wenn sie immer zur Stelle sind, wo andere schon mangels Luft aufgegeben haben. Daher hab ich immer den Tipp als Angebot gegeben, neben schnellerem Abspiel läuferisch stärker zu werden, um sich erstmal als Defender zu etablieren: grad Kindern reicht's 5- o. 6mal zu trainieren, schon haben sie in ihrer Leistungskraft ihr Quantensprung-Erlebnis!
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@willii: Ball-, Mann-, Raum-Orientierung, alles je nach Lage der Dinge ok, aber Pressing: hieß es nicht früher einfach Forechecking? Gegenpressing: ist das nicht nur die Wendung des Wortes in sich selbst oder habe ich das noch nicht verstanden?
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Die Testfragen sind schon clever konzipiert: Man merkt so gar nicht, wie man das Richtige lernt. Doch wer verbürgt es letztlich? Ich hatte auch einige Fehler bzgl. der für mich grad aktuellen D-Jugend: Kopfball mögen viele noch nicht so gern, daher trainiere ich es auch ungern - war aber falsch. Etliche 11-jährige schießen bei uns bereits mit links genauso stark wie mit rechts, da fand ich die Frage etwas missverständlich formuliert: natürlich soll man weiter beide Füße trainieren lassen, aber "betont" doch eher bei denen, die es noch nicht können - oder ist es so, dass jeder automatisch den schwachen Fuß "diskriminiert", "schont", man daher immer gegensteuern sollte? Und zuletzt: Lauftraining. Ich habe zwar alles richtig angekreuzt, aber nur, da ich wusste, was man hören will
In Wahrheit finde ich Lauftraining nicht verkehrt, habe ich früher schon in der "E" - aber nur zwecks Grundfitness zu Saisonstart im März - auf freiwilliger Basis angeboten, insbesondere für die, die gern Mittelfeld spielen: Wo man eben laufagiler sein muss, um nicht ständig nach Ballverlust mangels Puste vorn stehenzubleiben, was alle anderen im Team und natürlich auch der Trainer nicht so toll finden... In der Schule gehört Laufen auch zum Programm, LA aber wurde im Verein eher weniger besucht. Dennoch: der Erfolg war der, dass so durch "Dranbleiben" viel mehr Duelle gewonnen wurden, viele eher bereit waren, mal auf Verdacht in freie Räume zu laufen und so auch bald Pässe dahin gespielt, also die teambezogene Spielintelligenz gesteigert wurde etc. Klar, gezwungen wurde keiner, aber viele wollten dann mitmachen und beim als Ziel abschließenden Volkslauf lief das gesamte Team der 9- und 10-jährigen die 5 km (nennen die Veranstalter auch Fitnesslauf) durch, bekam ihr Lauf-T-Shirt als Trophäe und war stolz, Einige konnten in der Schule per mehr Lauffreude ihre Sportnote verbessern, wofür sie oder Eltern sich bedankten... Woher also die große Aversion gegen Lauftraining im Fußball - oder betrifft das nur die reine Trainingszeit, da sie dem ballorientierten Training vorbehalten werden sollte? (Dass da in LA einige 9-jährige schon sich in enormen Tempo über 10 km mit von merkwürdigem Ehrgeiz verspanntem Gesicht quälen, finde ich auch bedenklich, zumal sich so das Herz über Gebühr erweitern kann mit gefährlichen Folgen - was da wohl weder Trainer noch Eltern interessiert:?)PS Muss dazu sagen, dass ich sehr gern zur Entspannung 5, 6, 7 km laufe und mich immer freue, wenn ich im Spiel dann am Ende mich noch mühelos bewegen kann, wo andere nur noch stehen... Laut empirischer Neurogenese soll viel Laufen auch das Gehirn wachsen und sich beschleunigen lassen, zudem werden so die Gene leistungspositiv verändert, sprich: Laufen macht uns schlauer, so die Gehirn-Wissenschaft! Frage also: ist das außen vor, bewusst o. vergessen bzw. unberücksichtigt?
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bitte nicht jedes Wort
Alles gut, aber es waren halt einige "Reizworte". Da ich aber oft gescholten wurde, als ich behauptete, Trainer würden zB 8-jährige wie "Spielermaterial" (ist in LZ de facto so) betrachten - manchem tropft da bei Sichten schon fast Speichel aus dem Ma.., äh Mund, hab ich mich über deine ehrliche Wortwahl ja fast gefreut als Bestätigung, da musste ich zupacken
Auch ich meine, dass nicht alle 8- o. 10-jährigen nur wie Kleinkinder zu behandeln sind, manche schon gern Grenzen (auch des Trainer's Nerven) austesten - ok, da muss man dann auch "disziplinieren", fragt sich nur immer wie. Auf die eigenen Kinder fixiert zu sein, ist ein Naturgesetz (im Gegensatz zu moralisch politisch korrekter Gleichbehandlung), deswegen muss sich keiner schämen, es nur einsehen, danach als in seiner Verantwortung mannschaftsdienlicher Trainer versuchen, das nicht allzu unreflektiert für sich auszuleben, da es dem Teamganzen dann schnell schadet, insbesondere den anderen Kids, die nicht ins eigene Konzept passen. Daher mein Tipp, wirklich nur mal Vater zu sein, so schwer es fällt, wenn zugleich Trainer ist, so denkt und vllt auch besser wäre als der andere. Und klar, Erfolgserlebnisse aber brauchen Kinder unbedingt, um zu wachsen: als Selbstbestätigung, die motiviert, weiter sich anzustrengen. Daher bin auch ich gegen Nur-Spaß und Erfolg-egal-Gesinnungen. Trainer sind nicht dafür gut bezahlte Sozialarbeiter, haben eigene Ziele. Wichtig: die kennen, offen sagen und auch passend umsetzen. - im LZ Siege, im Freizeitteam Spaß, am besten beides zugleich, da es sich auch bedingt. Man muss den Mittelweg im Fördern finden. Fordern sollte man solange, wie Kinder nicht wirklich die Stimme erheben und Nein zu sagen vermögen, aber nie, sofern man nicht "herausgefordert" wird von ihnen: dann muss man natürlich reagieren, das wollen sie ja grad erfahren: was macht der nun... Dribbeln aber fasse ich unter ursprünglichen Spieltrieb und Kunst der Ballbeherrschung: wird heute viel zu früh quasi ausgetrieben, da Passen effizienter wirkt - und später hat man dann keinen, der mal das Spiel an sich reisst, was riskiert per Alleingang etc. Also ist's wieder ambivalent und der Mix macht's!Die starke Fixierung von allem auf "den Trainer" finde ich generell falsch: dir als Vater (weinger als Kollege, das find ich problematischer:Konkurrenzdruck) steht Kritik zu, falls es für die Kinder nicht optimal läuft. "Abschießen" ist aber ein unschönes Wort, das man dir - egal wie berechtigt es war - leicht im Mund herumdrehen, dann als Anklage präsentieren kann. Ich selbst bin als Trainer schon von neidischen (da schlechter ankommenden wie erfolglosen) Rivalen bzw. Eltern (die so ihrem Kind unfair Vorteile verschaffen wollten) "abgeschossen" worden. Da hab ich gemerkt: alle Beliebtheit bei den Spielern/Kindern/Mitgliedern nützt ebensowenig wie erfolgreiche Arbeit, wenn wer bei den Oberen die Connections hat. Daher bin ich da "sensibel". Kenn auch Kollegen, denen es so erging: war auch nie schön u. nie berechtigt, da holt einer nen Vater als Sponsor rein, vertraut ihm und der arbeitet hintenrum an dessen Entfernung - leider geht es so mitunter. Die aber, wo es angebracht erschien wie zB Eltern als Nichtfußballer, die man gar nicht als "Trainer" bezeichnen dürfte (da sie nichts vom Fußball verstanden), einzelne, die etliches Geld verdienten, dafür aber umso mehr herumschrien oder drakonisch bestraften, die blieben, da sie im Verein zu gut nach oben vernetzt waren. Bei dir hörte es sich ein wenig so an, als ob die Trainer unter Druck stünden: im Prinzip finde ich das ja gut, man soll zumindest erst selbst was fürs Team leisten, bevor man vom Kinderteam Leistung bzw. (für sich) Erfolge fordert, um gut dazustehen, was nun mal auch von mir als Alltagsmotiv erlebt wird: sonst kriegt man ja auch nichts, nur die Vorteile fürs eigene Kind per mehr Spielzeit, mehr Beachtung, Lieblingsposition u.ä. oder eben das Prahlen mit dem Sieg im Vereinsheim. Gönn ich jedem, sofern die eigentlichen Ziele kindlicher Entwicklung, Teamgeist o. Harmonie darunter nicht leiden. So würde ich also argumentieren o. erstmal wahrnehmen: Haben 12 von 13 Kinder Spaß so, wie es ist, im undisziplinierten Chaos, nur dein Kind nicht, dann hat der Trainer Recht; sind 10 von 13 frustriert, dann du, Veränderung von ihm zu fordern. Aber nicht um ihn abzuschießen. Erstmal muss er ja sehen, was du siehst und du musst ihn überzeugen, mit klaren Worten u. Unterstützung der anderen zB. Denn er muss, sollte dem Team dienen wollen. Übers Wie kann, darf man immer streiten - im demokratisch geführten Verein...

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WIe macht man ein Team
INFO: Jahrgang 2004...Spielermaterial ist echt gut, ich hätte gerne den einen oder anderen bei mir oben. Dieses gute Material zum arbeiten hatte, bzw. haben ich nicht in meinem Team gehabt.Die ersten beiden Trainer gingen, weil die Kinder den Spaß am Fußball zu verlieren drohten. Den zweiten hab sogar ich „abgeschossen“.
Mein Sohn jammert schon deswegen. Er ist leider der Einzige der rackert, weil wenn er es nicht tut von mir einen sogenannten Arschdritt verpasst bekommt. Er sieht aber „zu recht“ nicht mehr ein warum er immer die ganze Arbeit machen muss.
Ich weiß dass da eine Teilschuld auch im Elternhaus liegt....
Mit deinem Beitrag, seiner Sprache tue ich mich echt schwer: "Team machen", "Jg 2004...Spielermaterial", Rackern "weil wenn er es nicht tut von mir einen sog. Arschtritt verpasst bekommt", "Teilschuld auch im Elternhaus" - welchem? Ich finde das Vorgehen des erfahrenen Trainerkollegens gar nicht so verkehrt: die kleinen Jungs erstmal frei laufen, spielen, lernen lassen! Du wirkst sehr auf deinen Sohn fixiert, das ganze Team soll so spielen, dass es ihm oder besser: dir Spaß macht? Nur alle für einen? Du sagst, du begehrst etwas dies gute Spielermaterial, das so gut aber nicht sein kann, wie du es beschreibst: ? 2 Trainer haben das Team aufgegeben, wieso? Einen hast du "abgeschossen", da seine Arbeit deinen Vorstellungen nicht entsprach o. wirklich, weil Kinder keine Lust mehr hatten (kenne ich in dem Alter so nicht)? Nicht grad nett jedenfalls solch Umgang, den du aber immerhin ehrlich einräumst, dafür Respekt. Wir reden aber hier von 8-jährigen, oder? Und dein Sohn rackert ja offenbar nur, weil er sonst von dir getreten wird - wörtlich zu verstehen oder "psychologisch"? Biedes scheint die kindliche Eigenmotivation nicht grad zu beachten. Er will vllt auch viel lieber wie die anderen Kinder frei spielen, dribbeln, was altersgemäß völlig normal, legitim ist, egal, ob man so auch mal deftig verliert: das will alles erstmal selber erlernt werden! - Andererseits liegt dir am Kindgerechten: wie sieht's denn für dich aus: ständiges Rackern, nur Passen, nie Dribbeln, sich einordnen in ein von dir o. dem Trainer "gemachtes" Team?
Also, du wolltest ja sicher einen ehrlichen Rat: erstmal würde ich die eigene Sprache überprüfen und dem Anspruch des Kindgerechten anpassen. Doch gemäß dem "freudschen Versprecher" sind solch Ausdrücke oft unfreiwillig Zeugnisse fürs inhaltlich wahre Denken. Träfe dies zu, kann ich nur raten: sei einmal wirklich nur Vater, lass den Trainer arbeiten, wie er es für richtig hält: nach 6 Jahren Erfahrung sollte er wissen, was er zu tun hat. Und lass dein Kind sein Spiel "machen", nicht deines, dann wird er sich selbstbestimmt in sein Team integrieren können und auch nicht mehr soviel jammern o. zwischen den Fronten stehen müssen. Mein Rat, mehr nicht.Nachsatz: Zu deinem jetzt erst entdecktem 2. Beitrag hätte ich die Frage, wo denn für dich "das Grundproblem" liege? Erst dachte ich, du suchst Bestätigung dafür, dass du auch den 3.Trainer abschießen solltest... Das scheint offenbar nicht das Interesse zu sein, aber zu sporticher Disziplin o. Teamplay zu animieren, wäre natürlich schon seine Aufgabe. Man kann ja nicht einfach behaupten, alle anderen Kinder außer deinem Sohn (bzw. ihre Elternhäuser) seien vermaledeit, oder? Also wie gesagt: Tue mich echt schwer beim Lesen, da du ja formal grad für echten Kinder- statt Erwachsenenfußball plädierst, die Inhalte aber dazu nicht recht passen...
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Mir kommt die Galle hoch.
"Und alle haben geschwiegen" auch nur annähernd mit dem heutigen Kinderfussball zu vergleichen ist eine totalte
Verunglimpfung aller im Kinderfussball tätigen Personen.7 Trainer treten zurück. in einem (!) Verein . angeblich nicht in der Lage vernünftige Vorstellungen umzusetzen
oder Veränderungen herbeizuführen.stattdessen wieder Schimpfe auf DFB-Strukturen, fehlende Vereinskonzepte, ahnungslose Funktionäre.
es ist ja so einfach, auf Alles und vor allem Andere zu schieben.
gg
Oh Günter, werde doch mal etwas toleranter! Ist deine Galle der Nabel der Welt? Total war hier gar nichts verunglimpft, wie auch jenes Special ja durchaus nicht gesagt hat "in allen Heimen/Kirchen/Schulen". Andere sehen Dinge anders, toleriere dies doch statt solch Wortungetüme gegen andere Meinungen aufzutürmen, bitte. Das nämlich sorgt dafür, dass man sich seine Ansicht nicht zu äußern traut - und das ist nicht gut! ich überlege ja schon ständig: was darf ich sagen... Ist das Meinungsfreiheit, wenn man Angst hat, dass andere gleich verbal an die Decke gehen? Mich hat das Special "total" betroffen gemacht, bis 4.00 Uhr konnte ich nicht schlafen: da ich vieles wieder erkennen zu können meinte. Es ist meine Meinung, bitte toleriere sie. Wo hätte ich "alle verunglimpft - das ist nicht wahr!
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Weil der DFB nur Konzepte (Bambinifussball, FairPlay League, etc. ) liefert, aber keine Hilfe leistet, um erstmal die dafür erforderlichen Strukturen zu schaffen und Leute auszubilden.
Es darf nichts kosten, ist daher ohne jede höhere Kontrolle etc. von denen abhängig, die es halt schon immer machten, die eben auch gar nicht "professionell" denken können: Konkurrenz belebt da nicht Geschäft der Kunden und eigenen Geist, sondern ist Feind. So wird jede Menge intern gegen- statt miteinander gekämpft, in Vereinen, Ortschaften, Verbänden... Schuld sind immer die anderen und die Schwarmintelligenz - bekanntlich ist das eine sehr wirksame, aber darin doch keine höhere - regiert über einzelne kritische Geister. Oder? Der DFB, ja, der setzt auf erstere, denn es ist ein Mengengeschäft für ihn, das zwar die Basis darstellt, aber eben möglichst "umsonst" sein bzw. Geld bringen statt kosten soll. So sind dann Prioritäten und Schwerpunkte verteilt: Nationalspieler (und im Kleinen die, die es gemäß Scouting mal werden sollen) sind einem teuer, der Rest....Ich weiß, man macht sich wenig Freunde mit solch Ansichten von der Fußballwelt, aber dann, wenn man selbst mal was "von unten" aus der Wurm- statt Vogelperspektive erleben musste, wird man schon zugänglicher, nur will man Leid eben lieber verdrängen, schnell abhaken, als (wie in einer Psychoanalyse) sich bewusst zu machen, was erstmal längere Zeit mehr Schmerz bringt und am Ende auch selten die ersehnte "Freiheit"... Sorry, aber ist es nicht so? Von den ehemaligen DDR-Bürgern geht es ja den meisten ganz gut, da Deutschland eben reich ist, viele aber hatten sich mehr versprochen, mehr selbstbestimmte Freiheit. Irgendwie ist sie ab und an mal Blüte, aber wann reift sie mal zur echten Frucht: ehrlicher Verantwortung, wie unser Bundespräses sagen würde...?
Im DFB ist man halt auch sich am nächsten, denkt an Wahlen, nächste Titel statt "die Zukunft" o. Nachwuchs. Heute wird gelebt, man sitzt lieber als Honoratioren in Stadien, wo die Stars spielen, mit denen man in die Zeitung kommt, als auf KiFu-Plätzen nach dem Rechten zuschauen. Und wenn ein Oberer da mal hinkommt, ist alles schön vor- und aufbereitet, wie bei den angekündigten Kontrollen in unseren Mast- u. Eierbetrieben: Hochglanz und Dauergrinsen überall... Denn man freut sich ja, wenn ausnahmsweise mal wer von oben kommt, wo man sonst unter sich bleibt. Die oben aber wollen unten doch vor allem Ruhe bei der Menge, das muss genügen, denn die Musik spielt für sie woanders... -
Ich glaube nicht, dass vielen Eltern all diese Dinge bewusst sind. Aber mit meinem Wissen vom Kinderfußball bzw. Kindern schaue ich natürlich etwas anders hin. Und das gefällt mir leider überhaupt nicht.
Das kenne ich, geht mir ebenso. Gestern habe ich das ZDF-Special "Und alle haben geschwiegen" und ein vom Opfer nach 40 Jahren zitternd gestammelter Satz stach heraus: Wo Reden aufhört, beginnt die Gewalt. So ist es, erschütternd. Nun mag jeder einmal nachdenken, über wievieles im KiFu nicht offen geredet wird, werden darf, wieviel Kinder schweigend hinnehmen müssen, obwohl es besser möglich wäre.... Ja, ich kenne diese Angst, frage mich aus ihr heraus auch ständig: was darf du sagen, wo ziehst du lieber wie im Film das Opfer den Kopf ein, damit man ihn dir, natürlich in verbalem Schlagabtausch, aber seelisch ins Mark treffend abreisst... Auch ich möchte mitunter stammeln: und ich bin 50 Jahre alt, aber ich habe Angst, große Angst in diesen Vereinen, wo Kinder nichts wert sind und jeder, der dies verändern will, als größter Feind gilt. Denn auch ich habe vor 2 Stunden eine lange Brandmail erhalten, eine Rundmail, die nur einen Gegenstand hatte: mich. Warum? Damit sich kein Anwalt der Kinderinteressen auf die anstehende HV wage mit seinen lästigen Fragen, wieso zB ein Team den ganzen Winter über nicht trainieren darf, schon im Dez. mit Blick auf den Sommer aufgelöst wird.... Ja, wo ist Sport am schönsten? Fragt sich nur für wen, kleine Sportler, die Ohnmächtigen, o. große Politiker, die Macher!? Micha, ich weiß, was du durchmachst!
