Oliver, ich bin ja kein Missionar, daher erkläre ich jetzt nicht nochmal, wieso Nichtwissen die Voraussetzung für Fortschritt im Wissen bzw. Verbesserung ist. Die Links führen nicht zu wiss-empirisch validen Untersuchungen (objektiv, neutral, vielschichtig), sondern PR: man verfasst selbst, dass man gut arbeitet. Kritiker kommen da nicht zu Wort, Zweifel u. die, die nie ins LZ kamen o. scheiterten, tauchen mit allen Folgen gar nicht auf. Trotzdem danke. Aber sonst: egal, es bringt nichts, darüber weiter so zu streiten.
Beiträge von Keller-Kicker
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Oliver, dies Eingeständnis hatte ich hier doch schon x-mal gegeben: ich weiß, dass ich nichts weiß. Nur trifft dies mehr o. weniger auf jeden zu, außer er hat eben eine wiss. Untersuchung bei der Hand. Wobei auch diese methodisch immer viel impliziert (zuerst den Subjektstatus), also auch niedas Ganze trifft, sondern eben nur ein eigenes Weltbild. Daher geht Wissenschaft immer weiter. Mit so theoretischen Erwägungen kommen wir aber hier nie weiter. Daher gibt's Debatten, wo jeder seine Ansichten präsentiert u. verteidigt. Aber bitte nie mit absoluten Wahrheitsansprüchen. Und doch, es ist mir Unrecht: ich diskutiere gern, auch mit dir u. jedem, nur nicht über Niveau derweise, dass man es nur bei sich selbst sieht u. anderen abspricht. Dies entzieht gleichberechtigter Diskussion doch den Boden. Und ist es sportlich fair? Fakten, Fakten, Fakten, daher die Frage nach deinem empirisch validen Wissen. Ist es einen Quantensprung größer wie meines? Ok, aber ich muss los, zum Spiel, prüfe die Infos nachher

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Wieso "oft"? Butter bei die Fische: Auf intime Kenntnis wievieler LZ stützt sich diese Deine Erkenntnis?
Gegenfrage: Gibt's irgendeine empirisch valide Untersuchung zur Arbeit von LZ? Nein? Warum nicht? Ist dies nicht gewollt u. erwünscht, da keiner genauer Einblick nehmen soll, darf? Hat man was zu verbergen? Im DFB gibt es quasi keine kritische Opposition: alle schwimmen doch im von oben eingesteuerten Mainstream, sind seit jeher nur happy, von unten her dazugehören, sich hochdienen zu dürfen: am besten irgendwann ihren DFB- o. NLZ/LZ-TR-Anzug u. die Nase einen Tick höher als der Rest tragen u. mit verdienen! Oder funktioniert nicht so dies System? Ich hatte mal nen "offenen Brief" an den DFB geschrieben: wollte niemand drucken; vom DFB kam erwartungsgemäß auch keine Anwort. Da die Basis als kritische für die Oberen dort gar nicht existiert? Hätte man mir je geantwortet, wäre irgendwo mal offene Kritik zuässig (vgl. den TV-Beitrag zum Geschäft mit Kindern, wo weitere Arbeit auch nur per Einflussnahme ausgebremst wurde: du wirst es nicht glauben wollen, ist aber so, ich weiß es, werd die Quelle aber nicht nennen, da es für sie fatal wäre), wenigstens an den sportwiss. Unis ein offeneres Klima spürbar, ich würde alles vllt anders sehen. Und wenn Ex-Schiri Rafati dann von Mobbing u.ä. redet, wird er schnell u.a. durch 4 bestellte Dementis niedergemacht, die den Fandel o. die Grundstruktur entlasten. Nur keine offene Diskussion zu sowas: da es hinter den Kulissen doch Alltag ist? Danach hört man nie wieder genauer Aufklärendes dazu. Aber so ist es eben: genaue Erkenntnisse soll es nicht geben! Da sie keiner hat? Da Fußball längst ein Mia-Geschäft ist, sollte man davon nicht ausgehen: die inneren Kreise dürften nähere Erkenntnisse haben, nur die Öffentlichkeit soll sie nicht erhalten, damit sie eben nur wie ich im Trüben stochern, man Kritik dies dann sogleich anlasten kann. Klar, ich "weiß" gar nichts, hab keine Chance auf tiefere Erkenntnis, aber sie nutze ich: zum Fragen!

PS: Vllt habe ich auch zuviel Systemtheorie studiert, ok. Aber jedes effektive System funktioniert so, dass es sich als solches max. verbirgt, Kritik keinen Anhalt gibt, damit per se kritikresistent wird. Spaß ist dann das, was man den anderen erlaubt, könnte man sagen, und (Nach/Hinter-)Fragen eben nur Unwissen. Verallgemeinert habe ich aber nichts, da dies System eben als Ganzes von Teil her betrachtet nur hypothetisch existiert. Anderes würde ich nie behaupten: ich weiß nur, dass ich nichts weiß, wie Sokrates schon gegenüber den Sophismen seiner Zeit meinte (was aber bekanntlich bereits reichte, um ihn zum Tode zu verurteilen). Aber was du mit "Level" meinst, tät mich schon interessieren! Letztes Edit, sorry: unser Sohn hat nächste Woche ein Probetraining in einem LZ, kenne ich wieder eins mehr: fänd ich alles nur pauschal Mist, gingen wir wohl nicht hin

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Sorry, Olvier wg dem Editieren, stimmt, blöd. Im Ideal sind LZ klasse, in der Realität werrden die Werte aber oft nur vorgeschoben, daher hier der Eindruck, dass man weit vom Ideal weg sei... Über die Motive in den NLZ dürfte doch Klarheit herrschen: Unterbau. Gute Arbeit, aber eben nur für die, die Rendite versprechen. Ob die Auswahl immer gut, klug, fair, kindgerecht, pädagogisch sinnvoll sei, ist eben die Frage...
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Alles verständlich, zeigt nur, wie unvostellbar der reale KiFu hier für Außenstehende ist. ich beneide euch um eure (guten) Vereine ja tierisch, nur sind die mir fast unvorstellbar, ich kenne nur die kleine Welt hier

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Ja, man muss mitunter halt mehr als 1+1 addieren, um das Ganze zu erahnen. Qualität hat eben nicht jeder, meine Rede

PS: Der Sozialwart im Verein hat nun eine Mediation angesetzt, bei der man dann natürlich einer versammelten Runde gegenüber sitzt. Für mich war's kein Problem, da ich ja fair, sportlich, rational zur Sache streite. Aber nun rate mal, wer da kneift? Genau, der Trainer, der mich absägte: er sähe keine Probleme, wir verstünden uns doch auch gut (deshalb ja dies Gespräch), unser Sohn fühle sich auch wohl (weiß er halt mal eben so), daher komme er nicht... Ach ja, Regeln: kaum war ich weg, setzte er seinen in der "Ersten" festgespielten Sohn plus Freund regelwidrig in der Zweiten (mein Ex-Team) ein. Aber alles interessiert keinen, der Buhmann ist nur der, der sich daran stört!? Nun denn, sei froh, wenn ihr ein echter u. guter Verein seid. Hier in der Region findet man den leider kaum, Ausnahmen aber gibt's schon. - Aber wieso müssen die Strafen die Kids betreffen, hält man sich nicht an die Eltern, wenn die doch Mist machen? Ist man zu feige? Ja, Kindern kann man leichter treffen, fußballerisch ihr Rückgrat brechen, aber ist es deshalb gut??? Ne, ich verstehe wohl, dass eine Mehrheit so denkt, aber wie das sein kann, wo all doch nur Kinder fördern, sie voranbringen wollen - das werde ich nie kapieren! Grad vorgestern sprach mich wieder die Mutter eines kleinen Finn an: ihr eigetnlich gut spielender Sohn habe nun schon gar keine Lust auf Fußball mehr, ob nicht ich was machen könne. Wenn ich das höre, wird mir nur übel, zumal schon 3 Jungs aufhörten, seitdem man mich beseitigte. Wieder wird alles seinen Gang gehen, ein Team sterben, da es keinen interessiert, ja nur Kinder sind...
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Langer Beitrag, auf den ich kurz antworte: hab nie von allen kleinen Vereinen geredet. Im weiteren Umfeld kenn ich zB in Tungeln o. Mühlen kleine Orte, in denen man in früher Jugend mit Topclubs mithält, aber aus Realismus Spieler auch abgibt. Kinder zu sperren wg Probetrainings andernorts wäre da nie Thema. Wie ich sagte: natürlich ist's fair, darüber zu informieren. Wer es nicht tut, dürfte meist einen nicht ganz vertrauenswürdigen Trainer vor der Nase haben, daher wissen, warum er seinem Kind lieber Heimlichkeiten zumutet. Gern dürfte dies ja niemand tun, da Kinder selbst so Loyalitätskonflikte haben! Sie da nachher noch fürs Tun der Eltern abzustrafen (da man an Eltern nicht rankommt), spricht Bände über Werte im aktuellen "System Fußball". Ich find's widerwärtig: Die, die am wenigsten für alles können, die schwächsten kleinen Glieder sollen stets die Zeche bezahlen? Vereine, Erwachsene untereinander können sich gern rumstreiten, mit Geldstrafen bekriegen, aber aufm Rücken von Kindern ihre Streits auszutragen, ne, da fehlt von oben her jede humanistische Moral. Da kann man nachher noch so sehr von Toleranz, Respekt, Fairplay labern. Ich messe die Leute an ihren Taten statt Worten, seh hin u. weiß Bescheid, das man da nicht ums Wohl von Kindern - das der einen gegen das anderer verrechnend, kann nur keinem ins Gesicht schauen, als Individuum achten - besorgt ist. Sorry, aber ist ja nur meine Meinung, die Mehrheit findet das alles ja wohl eher gut, nickt deshalb ab, was all diese Sperren u. Strafen auf Kinderrücken erst möglich macht. Vereine/bände aber sind nur Konstrukte, keine realen Menschen: sie repräsentieren diese meist so, dass wenige das Sagen oben haben, ihre Interessen verfolgen u. die Mehrheit unten schweigt, schweigend alles akzeptieren soll, ähnlich wie Staaten (wo alte Männer oben entscheiden u. junge Menschen dann als Fußvolk mit kleinem Geld verlockt in Afghanistan etc. in letzter Konsequent abgestraft, getötet, später psychisch krank werden - nennt man wohl dann politische Arbeitsteilung, den normalen Gang der Dinge, dass die Zeche immer unten bezahlt wird, wo keiner hinguckt)


PS: Hat schon Gründe, wieso aus unserer Region seit ewigen Zeiten kein Spieler oben ankam. was du aber über "diese typischen Eltern" schreibst, nehme ich doch recht persönlich: du hast nur leider keine Ahnung, worüber du redest! Wochen-, monatelang habe ich vor der Teamauflösung bei Jüngsten gebettelt, doch helfen zu dürfen, natürlich devot nur als Co-Trainer o. wie auch immer - nur Funkstille herrschte. Und da haute der Trainer mit seinem Sohn ins LZ ab, ließ alles im Stich, der überforderte Co soll Kinder geschlagen haben, aber vom JO bekam man nicht mal ne Antwort aufs Hilfsangebot. Ja, aber es sind eben alle nur diese typischen Eltern - auch ein Weltbild, echt. Oder nur naiv? Im neuen Verein wurde ich vom Kollegen abgeschossen, da ich bei den Kids beliebter, aber neu war. Nun laufen ihm die Kinder davon, bei den letzten Hallentrainings kamen von 26 Jungs grad mal 10, aber "der Verein" (ein paar Männer, alle Rumpelfußballer, aber sie leiten die Abteilung - watn Elend!) blockt nur alles, denn auch da bettle ich wieder, die jahrgangsältere Zweite übernehmen zu dürfen, deren Trainer offen sagte, er habe keine Lust mehr, wolle das Team im Sommer auflösen: da könnte ich dann wenigstens mit unseren Sohn hin fliehen, was aufbauen, aber offenbar haben alle Angst, man könne erfolgreich arbeiten, dies Team per attrktiven Trainings u. Stimmung retten... So sieht die Realität hier aus, na ja, du erlebst sie eben nicht! Wenn bei euch jeder Trainer werden darf, der es kann: prima, habt ihr es besser!
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Ups, dies hatte ich eigentlich gelöscht, da nicht gut genug o. falsch, daher: weg damit!
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Hobby-Trainer betreiben als Trainer ihr Hobby. Wegen fehlender (pädagogischer) Ausbildung gilt als Maß ihres Erfolges dabei idR der Sieg, Titel, Aufstieg. Klappt's nicht, haben Kinder versagt, wird geschrien. Wer widerspricht, macht sich unbeliebt - gefährlich, denn unbeliebte Leute stellt man ungern auf! Siege u. diese Handlungsvollmacht ist für die meisten Trainer meist ihr einziger Lohn, wo es monetäres Honorar (wie Kontrolle) nicht gibt. Nur wenige vermögen, sich "inständig" zu reflektieren, zurückzuhalten und (alle) Kinder in ihrer Entwicklung als Primärwert obenan zu stellen: fördern vs fordern. So die leider bisher von uns als Eltern stets zu erduldende Realität.
Wer vor Ort einen zuerst dienenden statt herrschenden Ideal-Trainer hat, darf sich im KiFu glücklich schätzen, er ist selten. Im Vordergrund des KiFu steht nach meiner Erfahrung also immer der mal mehr, oft aber weniger gute Trainer und sein Interesse, nicht die (professionelle) Ausbildung von Kindern. Die müssten Eltern viel teurer bezahlen, was viele nicht wollen, das monopolistische System aber auch für die, die dazu bereit wären, nicht vorsieht, dh als qualitativ stimulative Konkurrenz nicht erlaubt. So bleibt vielen, wie es anno dazumal schon war, außer in der Spitze, wo Profi-Clubs den Rahm abschöpfen wollen: die herausragenden Talente - als "Unterbau" der 1.Herren, des großen Geschäfts mit dem Fußball. Hier hat Ausbildung dann Priorität, wird kontrolliert, ob gut mit Kindern gearbeitet wird. Daher stehen ambitionierte Eltern hier auch Schlange u. machen alles mit, falls ihr Kind erwählt werden sollte. Denn leider aber ist dies de facto die Ausnahme, nicht die Regel für die breite Menge der Kinder, die fußballerisch nur pädagogische Magerkost (Hauptsache kostenlos vs gut) erhalten, so kaum zu Größerem erwachsen können...

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Wildern o. Werben? Man stelle sich vor, ein Werkstatt o. ein Tante-Emma-Laden vom Dorf fordert Strafen für seine Azubis, da die sich in der bösen Stadt irgendwo vorstellen, um etwas mehr zu verdienen. Ist das ein realistisches freiheitliches Weltbild o. von anno dazumal? Das Problem liegt nicht im Werben, sondern im passivem Rumjammern derer, die sich nicht an besseren Leistungen der beklagten Vereine/Trainer orientieren, sondern quasi Kids bei sich per letztlich verlogenem Moralisieren einsperren, mittels Drangsalieren fesseln wollen. Klingt vielleicht hart, aber so sehe ich das, obwohl ich die "Großen", die finanziell von Stadt wie Firmen gesponserten LZ kritisch betrachte: da ihr selektives Auswählen ebenso auf Besitz abzielt wie im Dorfverein. Informationspflicht zwecks Planung: im Prinzip gut u. fair, aber: wer besser nichts sagt, wird wissen wieso, solange Gegenseitigkeit nicht geregelt ist. Ich habe bei meinem Sohn mit 4 Jahren schon erlebt, was passiert: nachdem der Verein entschied, den jüngeren Jahrgang ab Sommer abzuspalten, ließ der Trainer Jüngere nurmehr 2, 3 Minuten von 40 spielen: er müsse an "seinen" künftigen Stamm denken! Beschwerden wg demoralisiert verstörter Kinder: sinnlos. Da es viele solch unfairer Trainer, aber keinerlei Kontrolle gibt, passt man sich zum Kinderschutz uU besser an. Sorry: wer hat da Macht über wen, wer reagiert nur, um Kinder zu schützen, oft notgedrungen?*
Also, man sollte immer das Beste für die kindliche Entwicklung suchen: gemeinsam! So das Ideal, aber in der Ist-Realität ist das naiv. Daher ist für mich vieles vom Prinzip des Eigennutzes her verlogen - Sein vs Schein. Und wer wollte ein Kindtalent in Elsfleth o. Hude begraben, für "sein" Team bunkern, falls Werder Bremen - o. auch ein JFV, wo es weit mehr lernen kann - es einlädt? Muss man dies sagen, damit hausieren gehen, sich möglichem Psychoterror aussetzen: so machte ein Trainer unseren Älteren, nachdem ich im April fair informierte, dass er im Sommer wechseln soll, nurmehr runter (:was willst du da, du schießt doch nur vorbei - was dann auch viel häufiger geschah als sonst u. unser Kind sehr unglücklich machte: da ich so fair, dh so dumm war!)? Sollen Gute sich selbst für alle anderen in ihren Chancen beschneiden müssen: wer will dies vorm Kind verantworten, ihm seine Erfahrungen zu rauben? Die Schwächeren haben ja bloß Freizeitansprüche, können durchaus mit anderen Jahrgängen o. als SG zs spielen bzw. eben untereinander ohne großen Ligabetrieb: wildes Kicken wie wir früher: das ist Spaß. Nur Trainer o. Vereine bräuchte es dafür eigentlich nicht, bestenfalls ne Aufsicht.
Niemand sollte verlangen, dass Talente ausgebremst werden o. sich outen müssen, um vor Ort Teamstärke zu sichern. Das ist ihre Entscheidung, sie kennen ihre Leute vor Ort besser als die Bürokraten im Verband. Ist unsere weltoffene, freie Wettbewerbs-Gesellschaft nicht anders gestrickt? Denn wie war's früher auf dem Dorf? Heute zählt das weltoffene Individuum mehr als das dörfliche Kollektiv, das de facto auch früher meist als Enge und Zwang statt als Wiege der Kreativität empfunden wurde: die geschlossenen Kreise. Daher haut die Jugend nämlich vom Dorf ab, sobald sie kann! Sorry, aber jeder soll die Jugend selbst entscheiden lassen, was sie will, gut ist. Sie nicht althergebracht bevormunden u. bestrafen, falls nicht gehorcht wird. Abwerben mit Geld - so funktioniert heute der Sport real. Dies aber sollte in der Jugend bitte noch tabu sein. Ehrliches Werben mit sportlicher Perspektive, sie ausprobieren aber hat jedes Kind verdient, dem sie sich bietet! Freie Konkurrenz belebt Geschäft u. Geist: für die kleinen Kunden, sichert ihr Recht! Wer sie fürchtet, weiß idR warum...

*Trainer, die oft gar keine Fußballer o. pädagogisch ungeeignet nur auf Siege aus sind: da eben unbezahlte Hobby-Kräfte (eben ihr Hobby, denn aus Pflichtgefühl dürften die wenigsten den Job kostenlos machen!), haben über Kinder eine absolutistische Aufstellungsmacht. Es wäre leicht u. zwingend, da verbandsseitig für faire Gleichbehandlung/-rechtigung insbesondere bei Wechseln zu sorgen, Vorgaben bzgl. gerechter Spielanteile für alle zu machen, die Kinder- bzw. in Vertretung Elternrechte zu stärken, da Kinder kein Spielermaterial sein dürften - Fehlanzeige! Es gibt Null,Null Handhabe, wo Kids einfach nicht eingesetzt o. diskriminiert werden! Alle möglichen Interessen werden berücksichtigen, aber faire Schutz-Regeln pro Kind scheinen im KiFu nicht angesagt, so dass sie total abhängig sind vom Trainer/Vereins-Gusto? Stattdessen wird das schwächste Glied in der Kette auch noch unter Strafe gezwungen, sich bei stets nur notwendigen Wechselabsichten als privater freier Wahl komplett zu outen, danach der Willkür preisgegeben.Unser 11-jähriger war in 3 Vereinen: da mit 5 Umzug, mit 10 schon Teamauflösung im Dorfverein (da Trainer zuviel Mist machten, die Besten eben wegliefen) - aber eine Koordinationsleiter zB hat er noch immer in keinem Verein kennengelernt, geschweige denn Tricks o. Finten lernen dürfen. Kindern nichts bieten, aber sie bestrafen, so sieht das System Fußball aus... Und dem Team helfen dürfte man als Vater auch nie - toll, so sind die realen Verhältnisse, "man" bleibt gern unter sich statt "Macht" offen mit jedem zu teilen, wie es das Vereinsrecht eigentlich qua Gemeinnutz geböte...

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nur stell dir auch die umgekehrte Lage vor.
Für mich sollte eben der Verein für die Mitglieder dasein. Wieso hat der Fußball soviel Angst vor der Freiheit an der Basis unten? Vielleicht, da es dort in Wahrheit viel Unzufriedenheit gibt, die man nur mittels Strafen, d.h. dann Angst, im Zaum halten zu können meint? Ich meine, es ist bewiesen, dass freie Märkte die Qualität genau durch den Druck offenen Wettbwerbs (wie im Sport aufm Platz ja auch: da stellt man fürs gute Spiel auch nicht erst Anträge!) steigern. Wem Spieler weglaufen, dem meist zurecht. Und die Dörfer: ich wollte bei uns ein mobiles Jugendförderzentrum im Kreis gründen, um den Talenten eine Alternative zum Abwandern in die Stadt zu bieten. Aber es herrschte Kleinstaaterei, man stritt um Posten, unterstellte mir Profilierung, statt erstmal die Sache zu starten. Dies ist doch oft der Grund, wieso dann jedes Dorf für sich allein dasteht und nicht Paroli bieten kann: jeder denkt da für sich,d.h. kleinkariert,wundert sich, wenn es bei 4000 Bewohnern kein Topteam, sondern nur 1en Topspieler je Jahrgang hat, der dann geht. So ist es jedenfalls bei uns;daher haben die LZ auch so gute Karten beim (Ab-)Werben. Es ging auch anders, aber man steht sich oft lieber selbst im Weg, nachher jammert man, den wahren Schaden aber tragen Kinder davon, wo Teams zerbröseln!
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Schwachsinn so was.
Ich finde es geradezu Frevel am KiFu, perfide u. da kriege ich echt einen Hass auf dies System. Die oben kassieren Riesengeld, dürfen noch in laufender Saison wechseln, aber Kinder nicht mal ein Probetraining machen, als wären sie Vollprofis? Friede den Hütten, Krieg den Palästen oder wie ging dieser Spruch? Wenn Xedo nun 5, 6 Spieler mal mitmachen lässt, darf er am Ende locker über 1000 Euro berappen, dafür ist er dann als kostenloser KiFu-Trainer tätig? Man sollte echt nichts mehr tun, aber wilde Wiesen voller Kinder als Alternative gibt es eben längst nicht mehr, der Vereinsfußball hat eben Monopolstellung u. genau deshalb wurden all diese "fairen" Regeln durch Feinde der Freiheit wohl aufgestellt u. ausgebaut: Gäbe es Konkurrenz, könnten diese Obrigkeiten sich dies nie erlauben u.die Basis damit quälen und schröpfen. Leider weiß auch ich nicht, wie man gegen all dies angehen könnte u. so ist es gut, dass du Xedo warnst, bevor er seinen Verein noch durch sein Engagement für spontanes Miteinander u. eigene Wahl jedes Konsumenten (übrigens Zeichen fairen Wettbewerbs im freien Markt u. Demokratie!) ruiniert

PS: Wenn ein anderer Vereine eine halbe Mannschaft haben will u. die geht, hat man etwas verkehrt u. nicht gut gemacht, sonst hätte der ja keine Chance, oder? Alles selbst hier wäre gut so: freier Wettbewerb als "gut Sport", so dass jeder sich frei umschauen dürfte. Buh zur Sabotage informeller Transparenz für alle, für die Kleinen, die "man" so ja nur "unten" halten u. drangsalieren will! Bis die Stimmung mies ist, es keinem mehr Spaß macht u. die kleinen Vereine ihr Geld für Strafen derer oben statt Trainingsmaterial für Kinder ausgeben müssen?!
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Wenn die Interessenten in anderen Vereinen spielen, müssen sie eine Probetraininingbescheinigung des Vereins mitbringen.
Wird ohne Erlaubnis trainiert und der andere Verein bekommt das mit wird es mächtig Palaver geben.Der andere Verein kann euch vor dem Fußballkreis anzeigen. Da sind Geldstrafen von 200 - 300 Euro fällig.Sogar Punktabzüge sind möglich, sowie Spielsperren des Spielers.
Also eine ganz heiße Kiste.
Da ist es wieder: das Kind als Spielermaterial der Vereine o. Trainer. Hast du dazu etwas Konkretes? Xedo, ich finde es super, frühzeitig zu planen! Unser Jüngster hat im Nachbarverein auch 2 Vorbereitungsspiele mitspielen dürfen, da der Trainer ab Sommer den D-Kreisligaplatz erbt, ihm starke Spieler fehlen. Ich fand das klasse, dass er so früh fürs Kennenlernen der Jungs sorgt u. frage mich, was unsere private Freizeit irgendeinen Sesselpupser im Fußballkreis angeht. Die sollten für Kinder dasein, nicht ihr eigenes Ding und sich wichtig machen: unsere private Freiheit mit Füßen tretend. Palaver: genau! Sowas regt mich tierisch auf, dies bürokratische Blockierertum, das nur gesunde Konkurrenz und die Besseren sabotieren u. die, denen zurecht Kinder weglaufen, noch beschützen statt bestrafen soll: sie strafen ja sich selbst, indem man sich LEIDER umorientieren muss! Unser Ältester hat im hiesigen LZ ohne Bescheinigung ein Probetraining, geht aber nur aus Neugier hin, hat da zZ eh keine Stammplatzchance: Künstliche Hürden, Papierkrieg statt Bürgerfreiheit in der Vereinswahl - oh Mann, was ist das für ein Fußball! Und am Ende soll dann das Kind wieder bestraft, gesperrt werden, damit einige Erwachsene ihre Machtüber den KiFu u. Interessen demonstrieren können? Das ist echt zu krank, ehrlich, das würde ich gern mal nachlesen, wo solch Mist steht, wer das über unsere Kinder verfügen zu dürfen meint!

PS: Ich habe auch immer Kinder mit trainieren lassen, wenn ein Spieler mal einen Freund mitbrachte, der grad zu Besuch war. Alles verbieten, per teutscher Obrigkeit? Da war ich dann wohl ein Halbkrimineller, oder was? Unfassbar dies System, und alle halten nur die Füße still? Ich verstehe es nicht, es sollte hier um Kinder und ihr Wohl gehen, nichts sonst, aber die Kinder und die, die es gut mit ihnen meinen, stehen offenbar allseits im Feuer!
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LZ darf sich jeder Verein nennen, das hat quasi NULL Aussagekraft. Das sind Vereine, wie alleanderen "Dorfvereine" auch, nur spielen ihre Männer und Jugend etwas höher, so dass sie gute Jugendspieler anziehen.
Das sehe ich etwas anders: die Aussagekraft muss aber unterfüttert werden. Im Wesentlichen geht es um Geld, da vieles finanziert werden muss. Also in "meinem" Fall wurde das LZ quasi von einem vermögenden Spielervater allein finanziell aufgebaut, per GmbH, über die er sich dann als für die Jugend alles bestimmende Kraft in den Traditionsverein "einkaufte". Die Stadt sponsert dies dann mit Plätzen inkl. einem Mio-teueren neuen Kunstrasenplatz. Öffentliches Geld zu privatem Geld - und da der städtische Etat sehr beschränkt ist, bedeutet das: es wird bei anderen echteren Vereinen eingespart!. Soll und Haben: So wird das LZ dann zur Macht in der Region, seine Macher scheinen über allen anderen zu schweben: von allen finanziert, aber nicht als öffentliches, dh für alle gleichermaßen offenstehendes Gut, sondern untransparentes Privatsache. Wer rein draf, bestimme "Ich"... Im Prinzip, wenn auch nicht in der Praxis (da da Leistung bzgl Ergebnissen noch wichtiger ist, aber eben nicht: Fördern von bloßen Potentialen im Talent) dürfte es bei den NLZ wie auch in den meisten Vereinen ähnlich sein: einige wenige entscheiden, bestimmen, was Sache ist, der Rest mus sich fügen. Natürlich ist es in Parteien nicht anders: "Klientel- u. Symbolpolitik". Das Problem betrifft also nicht nur den Fußball, Subventionen fließen de facto immer denen zu, die dann hierarchisch über sie als Mittel verfügen, meist ohne öffentliche Kontrolloption, und Gleichbehandlung bleibt Illusion, vieles läuft nach Gusto. Wer was hinterfragt, wird meist arrogant abgebügelt, hat 100% verschissen. Kriterien bleiben da "geheim". Mir ist dies im Streit für faire Kinderrechte in Vereinen in den letzten Jahren extrem aufgefallen, s. Beispiel sponsernder Vater vs talentiertes Kind, "Club/GmbH" mit 10 Team = 5 Plätze+Kunstrasen, Verein (Vorrecht 1.Herren, da sie in die Presse bringt) mit ca 30 Teams = 2,5 Plätze => Kinder(interesse) real zuletzt!PS Ich hänge halt der vllt illusionären Vorstellung an, dass ein Verein u. seine Übungsleiter für alle Mitglieder, zumal Kinder in ihrem Wohl, zugleich da und offen sein sollte - und "gemeinnütziger, mit allg. Steuern mitzufinanzierender Verein" genau dort endet, wo dies nicht mehr so, ein Privatinteresse dominant ist. Dienen LZ wie NLZ nicht dem Mio-Betrieb des Profifußballs: dafür Sozialtransfers in Form von kostenlos EXKLUSIV nurtzbaren Plätzen, Hallen, Stadien (inkl. viel Personal, Steuervorteilen, Spendenanrechnung etc.)? Leider driftet die Förder-Praxis von Kindern schon qua "Selektion" (sie gehört eigentlich ins Reich der Tierzucht) in andere Richtungen als echt "gemeinnützige". Muss es TSG Hoffenheim, Werksclubs mittels Steuergeld geben? Riesenprämien an Profis für die EM-Quali etc? Jeder, der über hohe Steuern jammert, kann ja mal fragen: wo gehen die Transfers hin, leider ist da die Datenlage im Einzelnen sehr dünn, unüberschaubar, grad im Sport. Keiner hier konnte bisher klar sagen, wieviel ein Proficlub als Verein an Transfers aus öffentlichen Kassen erhält bzw. uU an Steuern bezahlt, ob er untern Strich zumindest kostenneutral wäre, vom Nutzen aller oft auch für ihn erbauten Infrastruktur etc. mal abgesehen. Alles im Dunkel. Ich würde zwar gern echten Breitensport im Verein, nicht aber Profi-LZ o. eine 1.Herren mit 4-stelligen Handgeldern je Monat in der Kreisliga inkl. der oben getragenen Nasen mit meinem Steuergeld finanzieren, wo es dann für die Jugend nicht mal zu Koordinationsleitern o.ä. Trainingsmaterial reicht. Wurde mir auch erst die letzten Jahren vage bewusst, was da läuft - im ganz Kleinen, dem Dorfverein, wo einige unter Hand Geld kassieren, angefangen bis hin zu Mio-Stars: Bin ich deshalb so anomal

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@guenter/karl: Ich schrieb, dass ich Zahlen nur bzgl. dem hiesigen JLZ (Club 4.Liga) kenne: die fördern nur ganz wenige ausgewählte Kinder, haben schon doppelte soviele Plätze bei 10 vs 30 Teams u. bekommen nun von der Stadt vollfinanziert "ihren" Kunstrasenplatz (da dort Eigenleistung ja nicht geht: man hat nur Geld, arbeitet aber nicht gern mit am Platz). Wie es bei FCB & Co bilanziell läuft, Steuerabgaben vs Subventionen, kann ich buchhalterisch nicht wissen, aber offenbar kennt auch sonst niemand Zahlen: wieso? Muss es so unter der Decke gehalten werden, dass es nicht jedem zugänglich gemacht wird? Egal, jeder weiß auch so, dass Vereine alimentiert werden u. es abenteuerlichste Konstrukte gibt: das JLZ ist GmbH, also ne Firma, trainiert aber auf den Plätzen des e.V. kostenlos, also sponsert der gemeinnützige Verein die privatwirtschaftliche GmbH statt umgekehrt etc.
Nun ganz abseitig - ich hab mal als Co unter jenem H4-Vateer gearbeitet, bewusst: für denen waren die 5 Euro Zuschuss/AE je Stunde existenziell wichtig, motivierend, für mich nicht. Klar hätte auch ich die 60, 70 Euro gehabt, zumal er dafür eben Zigarretten u. Alkohol erwarb, er war nicht mal Fußballer. Als dann der Sohn im LZ abgelehnt wurde, sein Team dank Vereinspolitik zerbrach, der vater nichts mehr kriegte an Geld wie minimaler Anerkennung, da zerbrach er völlig. Die Kinder hingen nurmehr durch, waren in keinem Verein mehr etc. Ja, hier gestehe hier: ich rief dann beim Amt an, machte Druck, dass die Jungs wenigstens wieder Fußball spielen dürften, aber Ämter entscheiden eben nicht immer, wie man sich es vorstellte. Nun ist die ganze Familie kaputt u. die, die da eine Mitverantwortung hätte: LZ u. der Unternehmer, der mit Geld sein Kind rein drückte, werden sich dieser wohl nie bewusst werden. Später aber, wenn jene H4-Kinder auch ihr Leben in der sog. "sozialen Hängematte" verbringen, ist es nicht nur tragisch für diese unsere Mitmenschen, mit denen keiner solidarisch sein muss, sondern auch teuer für uns alle. Ich hatte dem Jungen, der für mich in Stadt und Kreis der stärkste Spieler u. unglaublich motiviert war, damals gesagt, dass er mal bei Werder spielen werde u. ich oft total begeistert von ihm war, wie er mit 8 die zwei drei Jahre Älteren reihenweise stehen ließ. Heute aber muss ich mich revidieren: aus ihm wird gar nichts werden, in der Hauptschule schon hängengeblieben, kaum Fußball mehr spielend, nur Null Bock, traurig kaputte Augen. Ich sehe nur solch ein Kind u. alle diese Berechnungen sind da für mich - na ja, typisch deutsch o. irgendsowas: es hat ja Gründe, wieso Kinder bei uns solch seltenes Gut sind...
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Oliver: Was sind die Förder-Ziele, gemeinnützige? Ich wähle mal ein anderes Beispiel: wenn ein Hundezüchter Rassehunde heranzüchten will, um damit Geld zu verdienen, wieso soll die Allgemeinheit dann sein Gelände kostenfrei stellen, das mit Steuergeld sponsern? Würde ein Verein alle verwahrlost armen Hunde aufnehmen, sie aufpäppeln, ok, wäre ne gute Sache, hätte Steuervorteile o. Subventionen verdient. FB warf die "Strategie" der "Vereine" auf: mich würde interessieren, wieviel geldwerte Vorteile aus öffentlicher Kasse im "Förderbetrieb" der Vereine wie Verbände landen, wo man dazu was nachlesen kann, da ich diesen nicht als gemeinnützig sehe... Der Rest sind ja nur Beispiele dafür, dass Chancengleichheit für Kinder/Talente nicht recht existiert. Würde der FCB an U8-Frühförderung echt glauben, wäre ein Fahrtkostenzuschuss für zu arme Kinder Peanuts. Dass es ihn nicht gibt, legt nahe, dass es - wie FB meinte - um anderes als Talentförderung geht. Gleichberechtigung würde erfordern, leistungsfremde, aber beeinflussende Vorteile von Kindern fair zu beachten u. arge, zum Ausschluss führende Nachteile auszugleichen: um die wirklich stärksten Talente zu fördern, dem eigenen Anspruch gerecht zu werden, nicht um Geld zu verlieren: die Selektion ist ja schon nicht sozial motiviert, von Eigennutz getrieben: man will Mio-teure Stars heranzüchten statt gemeinnützig Schwachen helfen, will selbst offiziell die Besten vs die, deren Eltern Fahrdienste o. Sponsering leisten können. Der Subventionsdschungel bei uns wäre generell zu durchforsten, nicht nur im Fußball, klar: wozu, für wen, mit welchem Erfolg? Für Kinder, alle gleich ok, vorrangig für Reiche, fänd ich absurd: Da geht's nicht um Kids!
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Wir sind abgedriftet, aber es ging mir um die ökonomische Logik von Sozialtransfers: nach oben umzuverteilen ist völlig sinnfremd. De facto hängt der Fußballbetrieb ja am staatlichen Subventionstropf, ohne dass ich mangels Transparenz (wohl gewollt) genauere Zahlen wüsste, - oder ? Massives Fördern als Pushen per Trainingsintensivierung in der U8 ist zudem wenig zielführend. Auffällig war, dass der Demmer-Bruder des Bayernspielers trotz weiter Entfernung (35 km) schon in der U8 landet. Ich zählte da 1 + 1 zusammen, da dies den Auswahlmustern bei uns vor Ort entsprach: man kennt sich... Nun eine H4-Debatte loszutreten (nach dem Motto: Wir geben denen nichts, gemeint: die Eltern, treffend: Kinder, die keine Schuld trifft - ist es so schwer, zwischen Eltern u. Kindern zu differenzieren? Das ist genau, was ich meinte!), ist völlig unangebracht, da es nur um Chancengerechtigkeit von Kindern (als solchen) bzw. Umverteilung nach oben vs soziale Kosmetik ging. Neid auf Arme: werd ich nie verstehen, erst Recht nicht bei Kindern! Der betreffende H4-Vater war alleinerziehend,Frau abgehauen, 3 Kinder, um die er sich in keiner Weise kümmerte, Alkohol u. PC-Spiele waren Lebensinhalt, das Amt schaute lang zu, da 3 Kinder unterzubringen eben tierisch viel Geld kostet: Wohnung Müllhalde, Schule Fiasko, am Monatsende meist nichts zu essen - diese Kinder hattne nur Fußball als Lebensinhalt! Und da kommt man, kickt sie aus dem LZ-Verein, da ein Unternehmervater sein Kind mittels "Spende" (auch steuerlich absetzbar) reindrückt, per Taxi über 40 km kutschieren lassen kann etc. Aber worüber regt "man" sich auf: dass wer auf die Idee kommen könnte, der armen H4-Kind Förderung zu ermöglichen, indem man evtl. den Vater per Fahrtkostenzuschuss anregt, den A hochzukriegen fürs talentierte Kind?*
Ja, ok, so sieht es aus, man denkt so. Ich finde es nur traurig für Kinder, die für Eltern haften sollen. Und guenter: wieso dichtest du mir mal wieder was an: nie habe ich gesagt, die Allgemeinheit solle jedes Kind fördern, nur: wenn man so tut, als fördere man neutral u. fair Talente, dann muss die Selektion wenigstens auch leistungsgerecht sein u. nicht am elterlichen Geldbeutel hängen. Da der Fußball eben schon immer von enormen Sozialtransfers lebt! Ich hab den Zusammenhang glasklar dargestellt, wieso unterschiebst du mir da so ne abwegige Ansicht? Bitte zitiere doch sauber u. seriös, wenn du anderen etwas in den Mund legst, ok? Was man tun sollte: soziale wie biografische Verhältnisse so mit berücksichtigen, wie es wissenschaftlich naheliegt: bisheriger Input, "fußballalter", soziale/psychische Probleme, Gepushtsein vs Vernachlässigung etc. Weil dies logisch wäre: wer nie gefördert o. motiviert wurde, erst mit 6 statt 3 in einen Verein kam, zuhause eine kleine Hölle hat, dessen Leistungsoutput muss leiden, so dass schon pure Leistungsselektion unfair ist. Bringt solch Kind nun aber trotzdem die bessere Leistung, wird es immer noch aussortiert, da sein H4-Vater nichts sponsert wie der des Konkurrenten. Alles prima so o. lernt dies Kind: Fußball, diese Gesellschaft etc. ist Mist, mein Papa hat schon Recht, nur die Füße hochzulegen, das mache ich nun auch? Mich regt es tierisch auf, da andere da nur deine alles ad absurdum führende Unterstellung lesen u. meinen ich hätte dies gefordert, obwohl es um Grundanderes ging: wahrhaft gemeinnützige Kindgerechtigkeit statt tendenzielles Abzocken von Steuergeld für Eliten im sozialen Deckmantel!

*Und Karl, bitte keine Milchmädchenrechnungen: was glaubst, was nun 3 Kinder den Staat kosten, die bei Pflegeeltern untergebracht sind? Hätte man dem Vater per Talent des Sohnes Türen zurück ins Leben geöffnet, wäre ein Fahrtkostenzuschuss etwas kostengünstiger geworden! Macht man lieber 3 Kinder fürs Leben kaputt, spart man gar nichts, sollte sich lieber mal reell ausrechnen, was die in Zukunft alle kosten, falls Kosten hier alles bedeuten: die werden vermutlich nun auch H4-Empfänger o. ähnliches u. werden diese Gesellschaft zurecht ablehnen, die ihne schon mit 8 keine faire Chancengleichheit gab, obwohl "gemeinnützig" o. "Talentförderung" über allem prangt. Der Junge hatte definitiv mehr Talent als der, der dann genommen wurde, der Unterschied lag aber im Geldbeutel der Väter, der Reiche war für den "Verein" attraktiver, sponsert noch immer etc. Ist das kind-/talentgerecht? Sorry, ich rege mich halt noch drüber auf, wenn unschuldige Kinder für ihre Eltern bestraft, diskriminiert werden u. das dann "gemeinnützig" heisst. Daher: Kein Förder-Zirkus per U8, bis zur C-Jugend nur allen Kindern Impulse geben, in der Breite, offen, das wäre faire Gleichberechtigung, gemeinnützig, politisch sinnvoll. Oder?
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Baert: Man muss dies anders sehen. Wer schon im Boot sitzt, ist näher dran, so ergibt sich schon vieles. Hier im lokalen LZ ist Geld Mangelware u. so offenbar zT ausschlaggebend, beim FCB sicher nicht. Aber wie gesagt: der Unternehmer kann sich Taxifahrten zum LZ u.v.m. leisten, der Hartz-4-ler nicht. Daher findet man eh mehr Kinder reicher Eltern dort. Wieso dann dieser "Verein" mit 7 Jugendteams trotz bereits 5 Rasenplätzen noch einen Mio.-teuren Kunstrasenplatz auf aller Kosten bekommt, der mit 30 Jugendteams u. 2,5 Rasenplätzen nicht, sich auch niemand groß aufregt, das zeigt, wo die Reise im (Kinder-)Fußball unweigerlich hingeht, öffentliche Mittel zu Vereinen mit großen Namen, großem Geld, erfolgreichen 1.Herren, der Elite etc. Dafür ein soziales Image. Kinder von creti und pleti dürfen da real aber nur mal eine Ferientraining für sauviel Geld buchen, dafür die letzten Cent zusammenkratzen o. wieder draußen bleiben, alles im Fußball sehr sozial also...
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Karl: Klar, das ist es, was ich sagen wollte: Eltern geben zT mehr den Ausschlag als das Talent - woran dann aber die ausgewählte wie ausgemusterte Kids glauben, glauben sollen! Etikettenschwindel: Die Gründe liegen dann gar nicht im Kind selbst u. nicht es wird per Versprechen bestmöglicher Ausbildung gefördert: Fahrtkostenzuschüsse, die der FCB bei den Kleinsten nicht bezahlt, braucht nicht jeder, ein Hartz-4-Empfänger aber existenziell. Also scheint sein Kind fern aller Leistung im FCB nicht gefragt, wieso wohl: da es auch um gut betuchte Eltern (die beim Probetraining dabei sind) geht? Ist das "gemeinnützig", muss mit Steuergeldern aller subventioniert werden? Natürlich ist ein Kind, dass Trainer, Verein/Club, Sponsoren Erfolge bringt auch immer beliebter, aber eben nie als Kind, in seinem Nutzwert! So ist das Prinzip. Daher ärgere ich mich, wenn man so tut, als wolle man 1. Kinder fördern u. sei 2. gemeinnützig. Man sollte sich ehrlicher machen: es geht fast jedem zuerst um sich selbst. Nur wer das weiß, kann versuchen, möglichst fair gegen alle: als Kinder sein, falls er es denn will. Kinder vor allen anderen pushende Nachhilfe, damit sie die Besten seien, bezahlen sonst aber Eltern fairerweise privat statt aus öffentlicher Kasse. Und natürlich zahlt sich Frühförderung schon aus, profitiert das Kind, wird fokussiert, so dass es immer ein paar Schritt weiter ist wie andere (die zB von Nichtfußballern u. Cholerikern Fußball lernen müssen), abgesehen vom Positiverlebnis, ausgewählt zu sein, fast "immer" zu gewinnen, nur klappt's nicht zielsicher gen Bundesliga, da Talente zu tiefschichtig sind. Weichen aber werden gestellt u. wie FB sagte: Imagegründe, Grundstock, aber auch gewisse Klientelpolitik. Alles ok: privat, aber aus Steuermitteln?
Wer einen so tollen Trainer (von dem ich hier nur in ganz großer Ferne träumen kann) u. Verein wie der Yannick hat, wieso sollte er mit 10 zum FCB, außer dass so mal der Mercedes ausgefahren wird? Unsinn, Luxus für Reiche! Gute Entscheidung, nicht zu wechseln. Wenn ich aber die Koinzidenz von Film u. SZ-Artikel sehe (mal abgesehen davon, dass 7-jährige mal locker so als Hassobjekt - geschrieben, als wär's geil - benannt werden, immer gewinnen müssen sollen, mal eben der wie mit 20 schießende große Kleine abgeworben wird): wer mag dies lanciert haben, Papa Demmer, Bekannte mit Vitamin B, Trainer? Journalismus o. PR: zufällig war der SZ-Autor ja wohl nicht dabei (falls überhaupt)? Der FCB gewinnt natürlich noch, da erahne ich, wer's geschrieben hat. All die Namen, die da auftauchen, sind schon bedenklich: zum seriösen Schutz sollte da wie sonst stehen, die nicht namentlichen Personen sind der Redaktion bekannt. Aus Eitelkeit, über 8-jährige sich profilierend? So ist's ja wohl leider oft, dazu lancierte einer unserer Trainer auch mal nen Bericht, geschrieben - natürlich - von seinem Kind, erwähnt nur er u. die Spiele, wo er Tore schoss, ungenannt dabei auch unser Sohn, der im Tor den Kasten sauber hielt u. die Siege absicherte, wobei mich weniger ärgerte, dass nur Trainer Trainersohn u. Kinder befreundeter Eltern großartig mit Namen raus kamen, sondern dass der Torwart hier wie generell nichts wert war, erst, als der Co-Trainersohn dies wurde. Alles wurde ausgedruckt u. vorgelesen - toll für genannte, enttäuschend für ungenannte Kinder. Da ist oft mehr Politik als Sport. Und bald später war dann der so gelobte Junge im örtlichen LZ, Trainer weg, Team aufgelöst, bitter, aber halt alles gemeinnütziger KiFu. Wie gesagt: wenn unsere einst auch voll begeisterte Kinder per Zufall nen Trainer wie der Yannick mal gehabt hätten, aber das ist eben Glücksspiel o. Sache von Zeit, Geld, Vitamin B u.ä. Gleiche Chancen für alle als Kinder, auf sie zugeschnitten gemeinnützige Fördersysteme etc. seh ich nicht, wird aber alles gern so verkauft, als wäre es sozial, kindgerecht

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Jeder TopVerein möchte dem ihn subventionierenden Steuerzahler und den Vereinen der Region suggerieren, dass auch er aktiv was für den Kinderfussball beisteuert.
Probetrainings sind zT eine Farce, etwa im Bambinibereich. Das ist ähnlich wie im kirchlichen KiGa: die Gemeinheit bezahlt, bestimmt aber wird "privativ". Hier frage ich mich natürlich: inwiefern ist ein FCB noch Verein? Ein Verein soll allen gleich, dem Gemeinwohl dienen, was schon bei den meisten Kreisligavereinen kaum mehr recht der Fall ist: Da hier vor allem wie im FCB die 1.Herren im Visier aller Bemühung der Vorstände steht, natürlich auch bzgl. finanzieller Transfers. Umverteilt wird da fast immer von unten nach oben statt zu Schwachen, Kindern. In inoffiziellen JLZ unserer Stadt ist's interessant zu beobachten, wer da stets in U8- bis U11-Teams ist: Söhne von Sponsoren, Trainern, Funktionären, Journalisten u.ä.: deren Eltern halt im Boot sitzen. Mitunter fördert man sich selbst, bezieht dafür besondere Mittel aus öffentlichen Kassen, die sodann grad nicht einer Allgemeinheit zur Verfügung stehen, zB Kunstrasenplätze für Vereine mit 8 Jugendteams, nicht aber für die mit 30, die auf besseren Äckern kicken müssen.
Ein Sinn von Frühförderung liegt elternseits darin, per mehr Förderung für ihre, einzelne Kinder im Talent deren Selektionschance im Vergliech künstlich zu erhöhen, wie in Schulen, wo einzelne meist betuchte Eltern Kinder per Nachhilfe o. in der reichlicher vorhandenen Freizeit im Lernen pushen. Ergebnis: Nicht die in IHRER Leistungskraft besten Kinder fallen auf, bekommen gute Noten, werden gefördert, sondern die, deren Eltern viel investieren, zT auch Druck machen etc., so dass im Grunde diese Eltern u. ihre Ambitionen mit Steuergeld gefördert werden, nicht Talente. Was pädagogischen Bemühungen um chancen- u. leistungsgerecht gleiche Fairness für alle Kinder, dem Grundgesetz widersinnt, nach dem Motto, Kinder mit reichen Eltern, deren Vitamin B, Lenkungsmacht etc. werden privilegiert, der Rest herkunftsbestimmt diskriminiert - eine absurde, gleichwohl völlig normale u. kaum je hinterfragte Verwendung von Steuermitteln! Wo eine AG, GmbH o. ein Vorstand u. Sponsoren Soziales draufschreiben, muss es also nicht drin sein, vielmehr werden "Vereine" zunehmend von Finanziers okkupiert, die dann ihre Spiele betreiben, auf denen leider immer noch Fußball draufsteht. Eigentlich sind es Finanzwettspiele, gesponsert von allen wie bei Banken... Wobei wohl keiner im Einzelnen beim FCB oder anderen Clubs weiß, inwiefern sie als "gemeinnützig" (also "sozial") am Steuertropf hängen, obwohl sie Gegenteiliges bewirken. Bei uns aber baggern beide "Topvereine" stets massiv bei Stadtpolitikern, hofieren sie im VIP-Zelt etc, bekommen so vor allen anderen, dem Breitensport, was sie wollen: "gemeinnützige" Geldmittel folgt den großen Finanzen im sozialen Deckmantel, eine gefährliche Tendenz...
Mein Kernerlebnis war, wie ich einen hochtalentierten Spieler meines 1998er Teams 8-jährig zum LZ-Probetraining schickte: er war bei mir der stärste im Team, als Ende 2000 Geborener. Ich wolllte opfern, nicht Egoist sein. Sein Vater bekam Hartz 4 u. dann kam leider ein Unternehmerssohn aus einem Leistungsteam 50 km entfernt: der sponserte mal eben eine 6-stellige Summe ans LZ u. schon war sein Sohn drin: der wurde dann 4mal die Woche per Taxi hin- u. herkutschiert... Mein Talent musste da weichen, war frustriert: spielt heute nicht mehr, da der Vater Alkohol trank, er zu Pflegeeltern ist, die als erstes Fußball verboten: lenkt zuviel von der Schule ab! Das ist KiFu!? Obwohl also die Struktur des Fußballs längst alles andere als gemeinnützig ist, vielmehr elitär, per für kleine Leute intransparenter Selektion auf geschlossene Gesellschaft aus, hält sich das traditionelle Bild mit traditionellen Vereinsnamen, Werks- u. Retortenclubs stören hier das Bild der heilen Welt vom intakten Vereinsfußball, wie jüngst zu vernehmen war. Dabei ist da die Differenz marginal, entscheidend wird's im KiFu, den ich daher ganz nüchtern als frühkindliche Geschäfte betrachte, wo es ums "Talentfördern" geht, Ausnahmen exklusive...
