Beiträge von Keller-Kicker

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    Karl: das steht alles auf S.3, wo ich die Satzung ja ausführlich zitierte. Gemeinnutz ist der Zweck, dh alle Mitglieder sind gleichberechtigt, keiner darf begünstigt werden, alle Veranstaltungen stehen im Prinzip jedem offen etc.Natürlich kann man nie alles im Detail per Vorschriften o. Bestimmungen regeln, auch klar und Veranstaltungen sind irgendwann voll, es gibt Jugend- wie Erwachsenenabt. (schon wg. versicherungsrechtl. Aspeklen) etc. Aber die Satzung ist in ihrem Zweck eindeutig verankert! Wird nun also die 1.Herren erkennbar (außer für die, die sich blind stellen wollen) besser behandelt als andere Teams, wird der Zweck hintergangen. 1 Mittel, sich dagegen zu wehren/verwahren, wäre es dann, an dieser Veranstaltung gemäß Zweck und Satzung des Vereins teilnehmen zu wollen, dies zu fordern. Speziell bei Kindern fragt sich aber, wie man dies durchsetzen könnte, wenn wer durch bestimmte Praktiken rausgeekelt/mobbt (vgl. Thread von centman) wird. Notfalls sollte man öffentlich machen, dass ein Verein nicht wirklich gemeinnützig ist/agiert, - nur: wo fände dies Gehör, z.B. bzgl. dem Platzhirschen vor Ort, der per Vorab-Selektion der (für wen: die Oberen?) Besten, Bestverwertbaren nicht mal mehr jedes Kind in seinen Verein lässt, also hohe Mauern für creti und pleti errichtet? Die Stadtpolitiker machen doch mit, also wen interessiert es in Deutschland überhaupt, ob Vereine ihrem Zweck, dem Gemeinnutz, gemäß agieren, wirtschaften, für die Gemeinschaft da sind, offen stehen?


    Das ist eine sehr entscheidende Frage, da viele Vereine längst Profitunternehmen ähneln, wo hier Einzelne ihrem privaten Hobby steuerbegünstigt fröhnen, dort Einzelne über wie unterm Tisch zT erhebliche Summe abkassieren, was vom öffentlichen Vereinsrecht absolut nicht mehr gedeckt ist. Folge: vielen Vereinen müsste ihr Vereinsstatus mit allen immensen Vorteilen längst aberkannt sein! Offenbar hat von denen, die im Land das Sagen haben, aber niemand daran Interesse, auf die Gemeinnützigkeit von Vereinen zu achten, sie näherhin zu prüfen... Wollte ich also eine Firma, zB nen Fitnessclub, gründen, würde ich ihn als Verein aufziehen u. dann mich selbst und meine Kumpels anstellen, sofern er nicht so konzipiert ist, dass er irgendwann enorme Gewinne erwirtschaftet und als solcher großen Wert, aber wenig Risiko erbringt. Im Kleinen vollzieht sich dies längst, wo zB ein sog. Kreisklassen-Spieler-trainer (o. eben der Freund des Vorstandes) neben Handgeldern auf 400-Euro-Basis dafür bezahlt wird, dass er de facto nur für einen Verein als Verstärkung spielt. Dies Geld fehlt dann logischerweise woanders, meist in der Jugendkasse, da die Jugend eben ohne Stimme ist im deutschen Verein... Eigentlich ein Skandal, für mich jedenfalls, denn genau dementsprechend sieht es dann in vielen Vereinen faktisch aus!

    Karl: wenn dem so wäre, hätte die Jugend definitiv keine Stimme/Mitsprache/Kontrolle (über sich u. eigene Angelegenheiten) u. es wäre absolut nicht verwunderlich, dass zum Fußballabteilungstreffen keinerlei einfache Eltern kommen: Sie haben ja als Mitglieder bzw. Mitgliedervertreter dann eh nichts zu sagen. Ist zwar völlig unsozial und leistet dem Ausplündern ihrer Jugendkasse in der beschriebenen Form Vorschub, ist aber Vereinsrecht? Ok, dann könnte man Vereinen nur in Bezug aufs Kindeswohl aus rechtlichen Konstruktionsgründen jeden Gemeinnutz absprechen, denn wer stimmlos ist, ist auch wehr- und rechtslos - wer das einfach nur "begreift", wundert sich in unserem Land vermutlich auch sonst über nichts, oder? ;)

    Karl: Ich weiß nicht, wieso du unfair meine Antwort an guenter (o. auch dich - muss jeder selbst entscheiden, ob er sich angesprochen fühlt) so präsentierst, als richte sie sich an TRP?? Das verwirrt, soll es das? Guenter hatte mir Arroganz etc vorgehalten, daher dann auch eine etwas arrogante Antwort, damit dies als sich selbsterfüllende Prophezeiung auch Bestätigung finde u. weil guenter das schon versteht, selbst mit harten Bandagen schreibt/streitet. Ich bin eben der letzte bzw. hartnäckigste Störenfried des eitel Sonnenscheins, wo alle anderen längst weg wären, halte ich die Stellung des Uneinsichtigen... Egal, geben wir es doch alle erstmal dran, ist wohl das Beste für uns alle ;)

    Karl: Das Erstaunlichste für mich ist, dass heute praktisch keiner mehr zu verstehen scheint, was ein Verein als gemeinnützige Institution öffentlichen Rechts zu sein hätte: die demokratisch versammelte Mitgliederschaft, nicht eine irgendwie nach innen sich verschließende, hierarchisch-oligarchisch abgestufte Obrigkeit. So soll und darf jedes Mitglied eben selbst bestimmen, welche Versammlungen es besuchen möchte und ihm dies keiner von oben herab vorschreiben bzw. verbieten. Natürlich kollidieren solch Mitgliederrechte mit der heute als normal geltenden Aufstellungsmacht der von Obrigkeiten eingesetzten Trainern, so dass jene im Verbund mit den übergeordneten Verbänden alles versuchen, den ursprünglichen Vereinsstatus zu unterlaufen, um die Macht in die eigenen Hände ihrer Zirkel einer quasi-geschlossenen Gesellschaft zu bekommen bzw. zu behalten, statt ein offenes Miteinander zuzulassen. Ich nehme es dir aber nicht übel, dass du meinst ich hätte nicht verstanden, da deine Auffassung eben ganz den eingepflegten Usualitäten entspricht, die als normal gelten. Wie wenig Bereitschaft überall vorhanden ist, die allseits als üblich eingebürgerte Zweckentfremdung der Vereine mal in Frage stellen zu lassen, über andere und eigentlich korrekte Formen mal nachzudenken, das verwundert mich sehr, wobei ich natürlich auch einsehe, dass es nicht gut wäre, wenn jeder Fußballneuling gleich darauf bestehen würde, auch in der Ersten mittrainieren zu dürfen. Sofern es sich um einen Verein (e.V.) u. nicht einen Club (GmbH/GbR o.ä.) handelt, stünde es aber jedem zu. Da aber jeder bzgl. seiner rechte lt Satzung darauf verwiesen wird, sie vereinsintern durchzusetzen, liegt das eigentliche Problem genau darin: wie sich in seinen individuellen Mitgliedsrechten gegen alles, was seit Jahrzehnten als normal institutionalisiert u. mehrheitsdominant wurde, wehren? Dafür scheint es weder nutzbare Mittel noch gangbare Wege zu geben, so dass die normale Usualität fast unantastbar, obwohl rechtswidrig erscheinen muss... ?(


    PS: Das ist die Krux mit dem Normalen. Man weiß als der, der von ihm zum anomalen Abweichler gestempelt wird, dass es Normales im Grunde gar nicht gibt und dennoch ist es unwiderlegbar in Praktiken sedimentiert und beherrscht uns gemeinhin als handlungs- und wirkmächtig (ist also transzendental uns entmündigend gültig als wahr). Der radikale Konstruktivismus wie auch die Systemtheorie setzen hier an, ohne ich das ausführen könnte o. sollte. Wichtig nur: die von mir sog. Obrigkeit ist nur Stellvertreter jener transz. Wirkmächte, also auch nie im Handeln frei, mithin nur mittelbar mit sich glücklich u. seinsmäßig "unerfüllt" (daher auf sich beharren müssend).

    @TRP: centman ist vermutlich vernünftig, hat sich von allem zurückgezogen, da seine Elternschaft eben nicht so solidarisch mit ihm wie den von ihm gut betreuten Kindern war, aus Protest aufzustehen... guenter: mir musst du das nicht erzählen. Ich denk auch, dass mein Vorgänger seinen Sohn, der gleichwohl ja gar keine Wahl hatte, psychisch beeinflusste, daher die Ironie an bestimmten Stellen. Nur war/ist der Vater auch verzweifelt, wie mir seine Frau erzählte; Der will auch nie mehr zum Fußball gehen, hat mit Fußball abgeschlossen! Was will, kann man gegen Leute machen, die die führenden Posten in Vereinen besetzen, aber deren Herz kaum für den gut Sport schlägt, sich sich profilieren wollen und längst überall ihre Kreise gebildet haben. Bei euch mag das so nicht vorkommen, hier schon. Dann steht in der Ersten eben der Trainersohn im Tor, komme was wolle. Dann fliegt der Bessere o. Beliebtere eben raus, da er dem Alteingesessenen den Rang bei den kindern ablief. Dann darf man genau die stärksten Torwarte nicht ins TW-Training einbeziehen. Und dann muss eben ein Trainer wie centman weg, wenn er sich über Mobbingstrukturen in Kinderteams (die nur dem Muster der Erwachsenen folgen dürften) laut beklagt. Klar war auch Centman so unklug wie ich, laut zur Ordnung eines Guten zu rufen, aber sein Beispiel zeigt mir eben: ich bin alles andere als allein, wie oft gern getan wird. Immer wieder tauchen ja diese Fälle auf, nur die betreffenden Opfer meist bald wieder ab, um sich psychosozial zu stabilisieren, da alles eben so schwer erträglich, belastend ist und lange bleibt. Ist dies nun Sport oder Politik - im Kleinformat. Und du bzw. andere wollen doch irgendwo auch, dass Leute wie ich von der Bildfläche verschwinden, sei da bitte mal ehrlich: ist dem nicht so? Dann herrscht Ruhe für euch u. alles sieht wieder nur gut aus, da die, die anderes meinen/wahrnehmen/erleben mussten, weg sind ;) :(

    Es geht ja um ein Grundgefühl: Klar, sagen mir auch Freunde hier Ähnliches! Die Jugend kommt überall zuletzt, ist nur Unterbau, sponsert heimlich die 1.Herren als Aushängeschild - normal! Wenn ich nun wirklich so eine Ausnahme bin, dass ich dagegen angehen will, soll dann auch noch der letzte Mohikaner nur aufgeben, um seine private Ruhe genießen zu können. Das fordert übrigens meine Frau auch: weil ihr Fußball schietegal ist, Hauptsache gute Schulnoten! Kann ich aber nicht, leider, so sinnlos es sein mag :(

    Karl: Also im besagten Verein sind Betreuer von Beiträgen befreit, alle bis auf einen: mir hatte es damals keiner gesagt... Im Prinzip finde ich das auch ok, da sie eben "Dienstleister" für Mitglieder sind bzw. sein sollten, kein "großer Zampano", der dafür aber auch stets als Prügelknabe unter Erfolgsdruck ist u. Schmerzensgeld bekommt, so dass es um eine faire Arbeitsteilung geht: er ist der Kopf, der aber zum, in den ganzen Organismus gehört. Wer dies vergisst, sich statt authentischen Teamgeist obenan stellt, ist im Herrenbereich meist nicht lange Trainer! Denn es soll eben nicht nur ihr Hobby sein (wofür dann wenigstens Beitrag statt Bezahlung angebracht wäre), ist ein Job: fürs Team dazusein. guenter: wenn du das alles weißt (hab ich mir doch gedacht!), wieso schreibst du dann das Gegenteil? Soll evtl. provokant sein, stiftet aber nur Verwirrung bei denen, die es nicht so genau wissen. Und nur, weil dir etwas nicht untergekommen ist, ist es trotzdem hier x-mal passiert. (Grad hat der Sohn meines Trainervorgängers mit Fußball aufgehört: dürfte hier im Verein nie in der Ersten ins Tor, was ungerecht u. unfair/sportlich war. Auch ein Kind bemerkt dies natürlich irgendwann. Daher hörte der Vater auf, wechselte mit Sohn u. dessen Freund zum Nachbarn, wo aber schon 2 Top-TW waren, der höherklassig ist.... Aber der Sohn "wollte" ja ins Feld.... Nein, er wollte wohl nur weg vom hiesigen Trainer! Und nun, da ohne Chance auf die TW-Position, hat er aufgehört... Ich würde auch mit Fußball aufhören, wenn ich einem "Großen" als Trainer ausgeliefert wäre, der mich als leidenschaftlichen Feldspieler u. Läufer auf der "6" ständig zwingt, im Tor zu stehen, du etwa nicht...? Für Kinder ist das tragisch! ;)

    guenter: Eigentlich hatte ich nur eine klare Frage gestellt: was kann man als Betroffener tun, wenn gegen die Vereinssatzung verstoßen wird, hier im Speziellen: wenn ein Kind gern auch im Team seiner Freunde mittrainieren will, wo zuletzt ganze 7 Kinder (vs 20 bei ihm) waren, er schon oft bei Spielen aushalf etc. Zwecks Hilfe, wobei ja keiner antworten muss (zumal, wenn er nicht kann). Eine echte - und sei es versuchsweise - Antwort, ein Tipp o.ä. kam bisher überhaupt nicht, stattdessen wird man angegriffen, persönlich hinterfragt, über Kinder (die man gar nicht kennt) wild spekuliert... Und dann versucht man sich in diese Bedrängnis bzw. derart an den Pranger gestellt zu erklären und wieder kommst du nur und beschimpfst mich als völlig arrogant, weil ich die Binsenweisheit anführe (überall in Trainingsratgebern o. beim DFB nachlesbar), dass Kinder ab einem gewissen Alter eben nicht nur theoretisch von Nichtfußballern (die sich Trainer nennen und TR-Anzüge kaufen) zugetextet, sondern mittels praktisch vorgeführten Beispielen animiert werden sollten... Woher ich "diese Arroganz" nehme? 3 Kinder haben schon mangels Lust aufgehört, seitdem ich weg bin, fast alle jammern, wie schlecht das Training sei, gestern bettelte unser Sohn solange, dass er nicht zum Training wolle, da es überhaupt keinen Spaß mache, bis meine Frau sagte, dass er nicht hin "müsse"... Und da soll man als vom Klüngel abgeschossener Trainer nicht Frust haben und den, der das alles verursacht, als "Trainer" hochachten. Mann, Mann, ich schreibe jetzt hier gar nichts mehr: Hilfe kommt absolut keine, nur Häme o.ä.? Guenter, für einen Trainer ist es ungemein wichtig, Persönliches auszublenden, hintanzustellen, jeden gleich zu behandeln o. zu bewerten, um so jedes Teammitglied zu fördern, im Aufstellen jedem gerecht zu werden zB: beurteile dich selbst, ob du das mir gegenüber tust - mir kommt es nicht so vor. Wieso keine hilfreiche Antwort, dafür solch ein Anprangern? Und: ich habe nicht das Handtuch geworfen, sondern wurde wie schon ca. 7 Kollegen vorher (in 6 Jahren) entfernt, bitte bleib da bei der Wahrheit statt mir sowas anzuhängen...


    Baert: Ich habe ihn nur beim Arzt gelesen und Hattie war genau einen Tag vorher bei uns an der Uni. Es ist schon komisch, dass diese Einsichten aus Neuseeland kommen müssen, als einem wirtschaftlichen Randgebiet der entwickelten Welt, und bei uns alles nur auf den Schülerschultern lastet, abgeladen wird: welches Kind scheitert, hat so selbst die ganze Schuld zu tragen, gilt als Versager, muss aus der Klasse bzw. von der Schule runter... Hattie erinnert uns bzw. die Lehrerschaft an ihre Rolle - und dies kann man natürlich m.E. auf den KiFu voll übertragen, das war ja der Tenor meines Beitrags zu Hattie, anknüpfend an die Vorab-PR der Uni, Titel: "Auf den Lehrer (i.d. Trainer) kommt es an!". Diese Position vertrete ich hier ja seit jeher. Klar müssten daher schlechte bzw. Pseudo-Trainer zum Schutz der Kinder in ihrer Motivation, ihrem Lernwillen wie ihrer Leistungsfähigkeit z.T. dringendst ausgetauscht werden, zB bevor ganze Teams aufgelöst werden "dank ihrer Arbeit". Deren Mühe sei unbestritten, aber es muss um Qualität gehen, weil es um Kinder als unser eigentlich höchstes Gut geht. Schau dir zB jetzt die "Alternative für Deutschland" an: woran hängen die sich wieder vor allem auf - am Geld, der D-Mark vs Euro, der egozentrisch verankerten Profitökonomie.... - also eigentlich gar nichts Neues, nur dass man sich wieder protektistisch abschließen statt "seine Schatulle" für alle aufschließen will: Maßgabe ist u. bleibt aber das Geld als oberster "Wert.", weil man gar nicht begreift, dass Geld nur Zahlungs-Mittel im Wertersatz ist wie sein sollte, keine in sich ruhender Zweck, kein Wert... Dies ein letztes Mal gesagt, da sich eben auch im Fußball längst alles ums Geld dreht u. Kinder ganz unten stehen im sog. "Wertgefüge", veranschaulicht am o.g. Verein, wo die Jugendabt. die Herren- wie Damenabt. bis zum qualitativen Ausbluten sponsert, subventionieren muss, gleichwohl außer mir aber kein einziges bloßes Elternteil bei der Abteilungsversammlung war, was dann eben ein Freibrief dafür gibt, das Geld der Jugend zweckzuentfemden, letztlich dem Trainer der 1.Herren in die Tasche zu stecken.


    Das ist nicht meine Welt, das regt mich tierisch auf, vor allem die scheinbar absolute Ohnmacht dagegen und, dass es so doch überall sein solle (so der Abteilungsleiter, der sogar den angesichts der Überschüsse der Jugendabt. schon lächerlichen Antrag auf Erwerb eines Koordinationstrainingspakets für 99 Euro unterschlug: damit dies nicht peinlicherweise von allen abgelehnt werden müsse. Leider hatte ich nach verlorener Wahl keine Kraft mehr in mir, dagegen, also für die Antragsverlesung, noch zu opponieren. Sorry, wenn ihr das alles richtig, gar toll findet, nur verteidigt, dann trennen uns auch Welten... Und wie gesagt: unser Jüngster ist nun hin- und hergerissen, er war bei mir in der D4, spielt jetzt in der D3 als der Ersten (deren Besetzung 3mal jährlich zelebrierend vor allen Kindern verlesen wird, um Hierarchien zu zementieren: denn in Erster u. Zweiter sind stets die gleichen Kids, die Ersten jubeln u. johlen dann, die Zweiten drücken sich weg, teils fast Tränen in den Augen...), sein bester Freund aber ließ sich nicht dadurch fangen (von der D4 in die D3 aufzurücken), spielt nun D2, alles oben ja genauer beschrieben. Ich hatte natürlich den Fehler gemacht, die beiden in die D4 zu nehmen, auch als Zeichen, dass dort eben nicht (außer bzgl. Torwart) alle Schlechten vom Trainer einsortiert werden, aber klar: mein Sohn war deshalb nur sauer, da er eben dann beim Teameinteilen nicht jubeln u. johlen konnte, als Sieger über den unten plazierten Rest. Daher wollte er unbedingt zeigen, dass er D3 war und ist, obwohl es ihm in der D2 (die aber wiederum deren Trainer mangels Lust im Sommer auflösen wollte, wie er mir im Dez. sagte) im Training besser gefällt, dort sein Freund ist, er mehr Lernimpulse kriegt etc. - es sind eben Kinder, die wissen noch nicht exakt, was sie wollen! Daher müssen Eltern für sie entscheiden, was das Beste ist, nach bestem Wissen & Gewissen. Und nun verbietet der D3-Trainer ihm (der einfach hingehen wollte) die zusätzliche Trainingsteilnahme, um ihn/uns auszubremsen, ihm zu schaden (im sanften Übergang), ihn für sich zu bunkern - satzungswidrig... Wem es zu verdanken ist, dass er sich nun so hin- u. hergerissen fühlen muss, was schon für sich viel energetische Fokussierung raubt, ist ja wohl auch klar: mein Sohn kommt gar nicht mehr klar, steht auch kurz davor, aufzuhören, wie sein Freund o. der Sohn meines Vorgängers :(

    guenter: Tut mir leid, du solltest nochmal beim DFB nachlesen, was KiFu bedeutet: keine "Positionsidioten" bis zur D/C-Jugend! Wenn Kinder es so empfinden, dass sie (für abstruse Trainervorstellungen von ihrem Fußball) müssen statt zu können u. wollen, haben sie alles Recht dieser Erde lustlos zu werden! Und leider ist es meist auch so, dass solche Kinder dann irgendwann resignieren u. aufhören, falls keiner eingreift u. sich für sie, ihre Rechte stark macht. Kinder sind keine Mini-Profis, die Trainer nach Belieben aufstellen dürften!!! Für sie bezahlen Eltern Beiträge, zwecks Erziehung, da es Kinder sind, wogegen Profis Geld verdienen, als Arbeitnehmer!!! Teamgeist bedeutet übrigens: da steht keiner als Autorität drüber, der allen ohne Gehör für sie diktiert, was sie zu tun haben... Leider trifft Letzteres aber oft zu, im KiFu besonders fatal für Spieler u. Team, da Kids selbst sich kaum dagegen wehren können. Daher ist Aufklärung so wichtig!!! ;(

    Baert: Ich glaube, man kann nicht beides gegeneinander ausspielen, da eben im Ideal 11 Freunde Fußball spielen. Kinder haben noch nicht so "realistische" Blicke auf ihr Spiel, wie wir Erwachsenen es dann betrachten. Daher sind Eltern wie Trainer als Erzieher gefordert, damit Kinder überhaupt Ziele erreichen können... Weiter oben hatte ich Hattie erwähnt, im letzten Spiegel ist nun auch ein Bericht dazu drin gewesen - die haben wohl hier mitgelesen, und immerhin was Richtiges. Hatte übrigens 2 Söhne ;)


    PS Wieso so viele Trainer nicht verstehen wollen zu scheinen, was Erziehung ist und fordert: ??? Freizeitpark liegt vielleicht unsportlichen Ehefrauen am nächsten, aber Trainern? Im Fußballverein sollte es zuerst um Fußball gehen, in allem, was er positiv ist!

    Bessere Torwarte fliegen in Ecken, eilen heraus statt sich ängstlich wegzuducken. Tja, und wenn die Nr. 1 mir dann noch sagt, dass sie gar nicht im Tor spielen will, wogegen die aktuelle Nr.2 ständig mault und hetzt, alle anderen Kinder im Team jammern, sollte man meinen, dass etwas nicht stimme, oder? Es ging mir andernorts um das, was man bei Kindern nicht sehen könne, zB hemmende Ängste, bloße Potentiale, familiäre o. teaminterne Probleme etc. - Nicht um klar Ersichtliches bzw. von Kindern selbst Bekundetes. Aber das weißt du sicher sehr wohl, wie man erkennt, ob wer gern TW ist o. nicht, oder? Wer aber glaubt, dass immer alles stimmen müsse, was ein "trainernder" Nichtfußballer kraft Posten über alle verfüge, den werde ich in diesem Leben vom Gegenteil nicht mehr überzeugen können ;)

    Zunächst ist man auch froh und ich finde den Titel "11 Freunde" super, richtungsweisend für ne Fußballzeitung. Aber der Preis "fast nichts lernen" dafür stimmt mich doch bitter, da Fußball eben nicht nur Freunde bedeutet, auch Sich-verbessern im Wettbewerb, Leistungsvermögen steigern, sich in Potentialen ausprobieren und erfinden... Es ist sehr schade, wenn man im Sport-Verein zwischen "gut Sport" u. Vereintsein mit Freunden wählen muss - und meine Frau macht selbst Null Sport, daher hat sie eher sportphobe Affinitäten: ihr wär's egal, ob unser Sohn im Halma- o. Fußballteam spielt ;)

    @TRP: Es stimmt, mir ist die Situation von centman bestens bekannt. Entscheidend ist, ob "Mobbing" gegen Kinder nur kurzes Ärgern war o. "System" (Rausekeln) hat. Schon ein benachteiligendes "Aufstellen" einzelner Kinder ist für mich immer ein "Gewaltakt", kann schon Mobbing "beinhalten". Unser Jüngster "musste" beim alten Trainer zB in Tor u. Abwehr, da dort die Offensive den Trainersöhnen u. dem Sohn eines Bekannten vorbehalten schien. Unser Sohn wirkte oft lustlos, gefrustet, unwillig. Ab Sommer darf er nun endlich im Mittelfeld ran, da das Team schwächer besetzt, der Trainer gleichgültiger o. auch sohnfixiert ist (nur ist eben der TW, so dass unser Sohn nicht mal TW-Training mitmachen darf, aus Angst, er könne irgendwann ins Tor wollen), und wirbelt dort viel herum o. macht auch die Tore, wogegen der Sohn o.g. Bekannten nun oft Abwehr ist, da er fast nie trifft. Nur ist leider das Training miserabel, Klar, "die Kids wollen einfach Fußball spielen", aber das dürfen sie eben nicht. Dein gleiches Kind muss also mal ins Tor u. mal darf es gar nicht, je nachdem wo der Trainersohn spielen soll? Das sind so sportlich abwegige Aufstellungs- bzw. Trainingskriterien, aber wehe du trittst für Kinder, ihre Interessen und ihr Wohl gegen die tonangebender Erwachsener ein, dann fliegt man wie centman o. eben ich nur raus. Ich sage es selbstbewusst (auch wenn einige es arrogant finden mögen, aber mein Rückgrat lass ich mir nicht per Mobbing brechen, dafür kenne ich dies "soziale" Phänomen zu genau) zu centman: weil man zu gut für diese Vereinswelt war! Daher würde ich aus heutiger Sicht centman raten, das Risiko, von denen, die ihn absägten, als böser Abwerber dargestellt zu werden, eingehen... Aber ich denke, die Sache ist mittlerweile eh gelaufen: Ich würde gern von c. den aktuellen Stand hören...

    Es geht hier doch um erzieherische Verantwortung, Lernziele, da das richtige Leben nicht nur im Freizeitpark statt hat. Das ist ja das üble Dilemma, wo Leute im Fußball tonangebend sind, die eigentlich ihre eigene Suppe kochen, also zB ein Kind ins Tor stellen, das dies weder kann noch will, dafür andere ausschließend. Soll man nur wegschauen o. Zivilcourage zeigen, auch wenn's nur Ärger bringt. Was, wenn "Trainer" Kindern das Trainieren verbieten, obwohl ihnen lt Satzung alle Veranstaltungen offen stehen müssten? Wenn schon x Kinder aus erzeugter Unlust aufgehört haben? Wenn ein Trainer deinem Kind etwas einredet, was es sich nachher nicht zu sagen traut, man nur sieht: vorher wollte es unbedingt im Team seiner Freunde mittrainieren, wogegen deren Trainer auch nichts hatte, nachher nicht mehr u. dieser Trainer will es plötzlich auch nicht mehr? Das ist dann Hinterzimmer-Politik statt echter Sportsgeist im Miteinander. Es geht hier um konkrete Probleme, die solch Trainer Kindern - ihnen Schaden zufügend - und so Eltern bereiten, erst produzieren (wo alles so einfach wäre), nicht theoretische Fragen. Wenn wenigstens Motive und Ziele klar wären: will solch ein Trainer, dass Kinder aufhören o. gehen, aber wieso dann nicht auf sanftem Weg im Guten? Oder meint er durch Trainingsverbote - sei es von TW-Trainings (seinerzeit bei mir) o. zusätzlichem Training - sie für sich bunkern zu können? Der Fall ist zu kompliziert, um ihn erschöpfend darzustellen. Überlege dir mal: dich schießt wer hintenrum als Trainerkollege ab, da du seiner Autorität u. Stellung wg mehr Beliebtheit o. Qualität und "sportlicheren" Vorstellungen der Teamführung (nicht Papa's Kind wird zur Nr. 1 bestimmt, sondern die 2, 3 besseren Torleute erhalten ihre faire Chance o. wenigstens auch TW-Training, denn hier lernen sie ja das Meiste, nicht im Spiel) "gefährlich" wirst, dann gehen schon mal 3 Spieler, dann blockiert er dein Kind, das mehr trainieren wollte (da im Teamtraining bei Nichtfußballern eben kaum was läuft und gelernt werden kann), nimmt es dagegen und gegen dich ein... alles normal und nur schweigend hinzunehmen? Natürlich leidet dein Kind, wenn du versuchst, für mehr sportliche Vernunft, Sozialität oder Fairplay für alle zu sorgen, da Stress gemacht wird, aber alles, dein Kind als Fußballer, nur aufgeben, ist das die bessere Alternative, um Ruhe zu haben?


    Dieser innere Konflikt zerreisst dich dann u. schlaue Sprüche, faule Witze oä dazu kannst du eigentlich nicht mehr hören, zumal du im 7 km entfernten Nachbarverein einen Toptrainer gut kennst, der deinen Sohn unbedingt gern hätte, wobei der aber zu sehr an seinen Freunden vor Ort hängt: die einen sagen dir, dass es im Fußball zuerst um guten Sport, Potentialentwicklung, nicht lustige Geselligkeit gehen solle, die anderen wie deine Frau liegen dir in den Ohren: lass das Kind doch einfach Spaß mit seinen Freunden haben. Ist nicht lustig... ;(

    BON: Ob und wie nun Eltern, Knder o. Trainer ursächlich eine "Schuld" haben, weiß keiner genau. Aber der Trainer hat die Letztverantwortung u. den Letzten beißen die Hunde, zumindest in der Bundesliga, in der Jugend oft bis zum bitteren Ende von Teams nicht. Dass du Fragen stellst, auch an dich, wäre schon mal ein guter Weg: ist das Training nicht attraktiv, so dass alle begeistert hin, keines versäumen wollen? Warum nicht, wie kann man dies verändern? Mal Trainings anderer beobachten, Tipps vor Ort in der Praxis einholen, sich austauschen, mal Gasttrainer für eine alternative Gestaltung und von den Betroffenen (ehrliche) Feedbacks holen, was ihre Motvie sind...
    Regeln ja, aber keine Zwänge. Aufgeben gilt nicht, solange man noch nicht alles ausgereizt hat, dann bliebe die persönliche Niederlage im Kopf, entweder zu Recht o. zu Unrecht, beides schlecht für einen selbst, eben wegen der Verantwortung. Falls im Feedback alle aber sagen, dass sie dich nicht mögen, dann könnte man erhobenen Hauptes aufhören, da man die Ursache fand u. vor sich selbst nicht Halt machte, um sie zu beseitigen. Das kann stolz machen, denn wann ging bei den Profis mal ein Trainer von sich aus statt am Sessel zu kleben - die absolute Ausnahme: wer freiwillig Platz für Neues macht, ist kein Verlierer, macht andere zu Gewinnern. Bei Werder zB würde ich mir so etwas in der Art wünschen... ;)

    Karl: Jede Autobahn hat idR 2 Richtungen. Wo alle nur in 1 Richtung fahren, endet es vllt im Stau... Es ist also ein Ziel-Problem! Wer in Wahrheit kein eigenes hat, treibt sich im Strom, Richtung egal. Mir ging's ja um die Satzung: die gibt die Ordnung vor. Was aber tun, wenn die, die das Sagen haben, in gemäß Satzung falsche Richtung steuern, die Schwächsten zu Verlierern, im Elefantenrennen plattgemacht werden. Wo ist die Abfahrt zum Umkehren ?(

    guenter: Noch schlimmer wären Eltern, die Kinder gleich zur Hauptschule schicken, da sie dort locker durchkommen, man sich so um nichts mehr kümmern muss. Wenn dann zudem die Lehrer der GS nur mitspielen, ein vllt begabtes Kind ignorieren, aussortieren, kann es sich nur verlieren. Immerhin könnte es später, erwachsen, selbst entscheiden könnend, noch sein Abi aufm Abendgymnasium nachmachen, falls es nicht aus innerem Frust resigniert hat. Im Fußball ist mit 12, 14 Jahren quasi das Feld der Chancen ein für allemal bestellt, - aber es bleibt ja noch, in Zukunft Rasenhalma zu spielen... ;)

    Weiters glaube ich Dir sofort, dass Du mit deine Junioren ein guten Verhältnis hast.
    Solche Trainer wie Du sind für eifersüchtige 0815 Trainer die jährlich rumjammern weil Sie die Kids, eben nicht begeistern können und somit mit Drop Outs zu kämpfen haben, sehr problematisch, weil die Spieler bei den 0815 Trainern aufhören und zum GUTEN Trainer (also zu Dir) wechseln. Eifersucht und Unbeliebtheit ist Vorprogrammiert...
    Centman
    Der Schmerz kann dauern... ich weiss wie es ist. Ist nicht einfach.
    Ich kann Dir nur empfehlen, da sofort Abstand zu nehmen. Such Dir einen neuen Verein


    Auf Centman bezogen vllt richtig, da man vermutlich sogar schon länger auf nen Anlass gewartet hatte, ihn abzuschießen. Was aber nun verloren geht, dass es nicht nur ums Mobbing des Besseren durch u.U. Nur-für-sich-Gute ging, sondern Kinder die scheinbar im Verein vorherrschenden Verhaltensmuster übernahmen, es Opfer unter ihnen gab. C. hat evtl. "überempfindlich" reagiert, da er sich selbst dunkel auch gemobbt fühlte, dies aber eben nicht fassbar vortragen konnte. Sucht er sich nun bloß für sich einen neuen Verein, bleiben die betroffenen Kids mit dem Problem allein zurück, oder? Aber es stimmt schon, etwas zum Positiven zu verändern, dürfte ihm gemäß der Darstellung nicht gelingen, er hat es wenigstens versucht u. falls sein Team ihn nicht fallen lässt, könnte man geschlossen wechseln, so ein Zeichen setzen. Ich würde - bei aller juristisch gebotenen Vorsicht - gleichwohl prüfen, ob der Anlass nicht öffentlich gemacht werden soll, um Kinder davor zu schützen. Es gibt helfende Initiativen wie "Gegen Mobbing im Verein"!