Beiträge von Keller-Kicker

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    guenter: Deshalb habe ich ja gefragt: Wissen zu testen, ist oft der Einstieg, um wen zu interessieren. Wer alles weiß, hat sich seiner vergewissert und braucht keinen Kurs. Wenn aber zB ein lizensierter Trainer in der D-Jugend meint, er mache alles mit den "Jugendlichen" (zT 11 Jahre) allein aus, die Eltern haben sich rauszuhalten, Elterntreffen seien auch völlig überflüssig, und der Test widerlegt solch Ansicht (was ich ihm natürlich schon vorher als unangebracht nahezubringen versuchte), da genau dies abgefragt wurde, hätte ich ihn auf diesem Weg gern ins Nachdenken gebracht, ob denn er oder ich samt den Testverfassern falsch liegen. Dass er den Test rigoros ablehnte, hat vermutlich den Grund, dass er genau weiß o. zumindest erahnt, dass er Unsinn als Wissen verbreitet und meint, jede Kritik damit kontern zu können, dass er ja "nen Schein" habe und das (blöde) Elternteil nicht. Schein heißt aber noch lange nicht Sein, was sich so beweist, wobei da schon wichtig ist, ob ein Löw, ein NLZ-Leiter oder eben nur ein Uwe die Testfragen zusammenstellte, denn leider dürfte der Verweis auf Uwe ihm völlig gleich sein, der auf einen NLZ-Leiter (als DFB-Fußballlehrer) aber kann es nicht, da der eben im Lizenzwesen weit über ihm steht. Wenn er dessen Wissen als Unsinn abwertet, könnte ich es mit seinem ebenso, da es aus der gleichen Schule stammt ;) Im Coaching gilt die Binsenweisheit "Wer fragt, der führt". Durchs Fragen aber lässt man sich führen, was dann bedeutet, dass sich darin Gelassenheit führen lässt durch die Impulse der anderen, statt gewaltsam von sich aus führen zu wollen. In diesem Zusammenhang zB würde mich da der Hintergrund der entsprechenden Testfrage zur C-Jugend interessieren, wo ich bewusst die Aussage nicht ankreuzte, wohlwissend, was der Verfasser hören wollte, ich jedoch aus besagtem Aspekt falsch finde...
    Dass sog. Trainer, die ohne Ausbildung o. sogar Fußballpraxis sind, sich also eigentlich gar nicht Trainer nennen dürfen sollten (man stelle sich vor, die der Schule unterrichten Lehrer Englisch, die kein englisches Wort sprechen: absurd, sofern Kinder was lernen sollen, was sie nicht bereits von selbst können!), mit solch Test Schiffbruch erleiden dürften, ist zu erwarten, obwohl auch da viele so tun, als ob sie wer wären, ohne es zu sein. Diejenigen mit Ausbildung könnten aber durchaus auch eine Überraschung erleben, so ins Nachdenken kommen und wieder motiviert werden, an sich zu arbeiten statt sich als perfekt zu inszenieren: Was mancher vllt scheut, sich so verweigert, denn über sich nachzudenken ist eben schwierig. Wer sich aber gewiss ist, gut zu sein u. alles richtig zu wissen, wer guten Gewissens sein kann, würde sich aber wohl kaum anstellen, sondern einfach den Test mit Bravour bestehen, um sodann für sich sagen zu können: bitteschön! Der Test ist ein guter Weg, sich selbst online, kostenlos zu beweisen, dass man ein (guter) Trainer ist. Wer durchfällt, ist es eben dann erstmal nicht, muss nachsitzen, einiges neu o. auffrischend lernen - wäre jedenfalls positiver statt nur auf seinem "Schein" zu beharren, aber evtl. Angst vor der Nagelprobe zu haben.... (Aber man sieht ja immer weider: die Person wird vor, über die Sache gestellt und gegebenenfalls entstellt: dass wir 2 Jungs u. folglich sie 2 Trainer haben, ist wohl kaum ein wundersames Ereignis, sondern nur völlig logisch...)

    Nach 3 LE wäre ich auch vorsichtig. Nur verstehe ich nicht: in 2 Tagen kann sich doch alles ändern, zumindest für die Defensive o. als Ersatz könnt's da doch reichen, wenn er so stark, es ein "Derby" ist, oder? Da will man ja dabeisein. Unser hat nach OP 2,5 Wochen kein Training/Sport o. Bewegung: und hat wie immer gespielt. Daher find ich "kein Training, kein Spiel" Quatsch, außer aus disziplinarischen Gründen bei Schwänzen.

    Mir erschliesst sich auch nicht, warum der Junge für das Spiel nicht krank genug, jedoch fürs Training zu krank sein soll.


    Vielleicht weil das Training 2, 3 Tage früher war? Es sollen schon Kranke gesund geworden sein, bei manch Kindern geht's binnen Stunden. Ob sie es sind, entscheiden Ärzte, notfalls Eltern, die es bis 18 verbieten können. Ob das gut, das 'Kind' reell zu krank ist, sei dahingestellt, kann man aus der Ferne eh nicht sagen: aber keine Medis, kann's da so schlimm sein? ;)

    Danke, Uwe, verstehe. Im Fußball sagt halt oft der eine so, der andere so... Und als wahr gilt meist das, was wen gewinnen lässt. Wie haben nun einige Kumpels bei FB nach dem Barca-Fiasko das Ende von Tikitaka gefeiert, vielleicht sogar dieselben, die vor einigen Jahren dies Faszinosum allseits priesen...? Ich hatte mich beim C-Jugend-Test auch zB gefragt, wieso man als Trainer nur führen, nicht auch sich führen (leiten) lassen soll (da man so uU allererst hilfreich erkennen kann, wer der Heranwachsende werden will). Ich wusste, was man ankreuzen sollen dürfte, hab's dann aber unterlassen: falsch, keine Punkte. Nun gibt es ja viele verschiedene Ansichten, wie man - grad Pubertierende - führen bzw. laufen lassen soll, daher war ich mich über die einfache Antwort gestolpert, da es genau konträre Theorien gibt (vgl. etwa Hattie). So wäre es auch interessant, wer wieso vor welchen Hintergründen die Antworten verfasst hat. - Aber hier war der Punkt nicht inhaltlich, sondern, dass Leute scheinbar von vorneherein meinen, dass eine C-Lizenz schon den guten Trainer ausmache, man keinen Selbsttest brauche. Da wundere ich mich, denn schon Neugier müsste doch reizen, es, sich mal auszuprobieren - und keiner erfährt es, falls man daneben schoss, ja, man kann es sogar für sich wie ich oben so verarbeiten, dass man im eigenen Krähwinkel sagt: und ich habe trotzdem Recht, auf meine Weise sowieso immer. Besser geht's doch nicht. Trotzdem noch besser: mal zu Inhalten nachfragen können o. diskutieren ;);(

    Wie gut, dass unser Ältester einen vernünftigen Trainer hat, der es sich nicht so "einfach" macht und Ärzten in Sachen Gesundheit mehr vertraut als sich selbst und seiner merkwürdigen "Fürsorge". Er dürfte spielen, obwohl bis gestern 2 Wochen krank geschrieben u. so nie bei Trainings. Gut auch fürs Team, da er mit 2 Toren trotz letzter Mann hinten wie vorn ihren Sieg sicherte. So sollte es sein: keine allmächtigen Trainer, die sich über Ärzte stellen, alles besser wissen und bestimmen wollen! :D


    PS: Bei akuter Grippe kein Sport, Gefahr der Herzmuskelentzündung! Auf Ärzte hören also: Experten, die es gelernt haben.

    zum Thema diskutieren, statt sich in allerlei seltsame Vergleiche zu verirren


    Es ist schon merkwürdig, selbst mit dem seltsamen Vergleich "Tatort" aufzuwarten und dann mich dafür abzuwatschen, dass ich drauf eingehe und zu differenzieren versuche...


    @TRP: Es ist ja gut, dass du so ehrlich schreibst. Mit der Ansicht, dass der Schiri ein A. sei, der Ohrfeige/Watschen kann es anfangen, der andere schlägt im affektiven Reflex zurück und es artet aus... Vorbild für die Jugend? Aber die "Folgen" bewertest du - sorry - doch total über: 3 Spiele Sperre u. 100 Euro, gib's nicht Schlimmeres? Es gab schon Leute, die jahrelang unschuldig für nichts im Knast saßen, was sollen die da sagen? Kann man auch mitunter in der Zeitung lesen: Recht haben, Recht bekommen - der Junior könnte einiges fürs Leben lernen, wenn du es ihm vermittelt. Immerhin hat er ja was getan, nur hat's der Schieri schwerer bewertet, bezeichnete als du. Man muss sich mit Niederlagen, Fouls, Lügen, Unrecht u.v.m. im Leben abfinden können, auch mal was bezahlen, was man ungerecht findet. Gut, wenn man es kann, gelernt hat. Natürlich ist es Mist, falls wer schlampig o. bequem Berichte ausfüllt, die andere reinreissen, aber: Das System dahinter weiß dies doch auch, aber es ist ihm eben egal und der Schieri bewegt sich nur im Rahmen dessen, was jene ermöglichen, die das System verantworten sollten, "Motto: "Ist ja nur Breitensport... dafür haben wir keine Zeit!" Genauso ist das. Dem Schieri war sein Fehler vllt erst nicht bewusst, dann musste er quasi - so gelernt - als unfehlbarer neutraler Unparteiischer auf die übliche 'Tatsachenentscheidung' machen. Sonst hätte er als Schieri ja sein Gesicht, seine Autorität verloren. Solltest du es nicht mal so realistisch sehen und dem Junior vermitteln, statt dich übermäßig zu ärgern, dass du verarscht wurdest? Egal, wäre nur mein Tipp: nicht der schieri ist hier verantwortlich. Will man keine haben, muss man ohne Schieri als Spielleiter spielen: habe ich Jahrzehnte in der Bunten Liga gemacht. Ob man so nun mehr oder weniger Ärger hat, weiß jeder, der dort sowie im Verein spielt, sind etliche ;)

    Wie das Gut zum Kunden bringen? Ich habe gestern dem Trainer meines Sohnes den Link zum D-Jugendtest (aus gutem Grund: nicht nur, da ich selbst nur 75% schaffte, sondern da dort einige "richtige Antworten" drin stehen zu dem, was er genau andersherum handhabt) geschickt, Reaktion: er habe die C-Lizenz (bei einem polnischen Ex-Bundesligaspieler) gemacht, da er einer der besten Jugendtrainer sei (ob im Verein, vor Ort o. auf der Welt schrieb er nicht). Hhm, da habe ich ihn erinnert, dass er und sein Co meinen Sohn anfangs gar nicht wollte und heute von ihm als herausragend o. "Granate" (auch ne Bezeichnung für nen Kind) reden u. den den Link zum C-Jugend-Test geschickt, da sie im Sommer dahinkommen. Keine Antwort mehr, nur keine Zeit für so Unsinn. Also: er ist schon ganz ok und ein guter Trainer, der was bewirkt, so nicht, aber wie dem begegnen, wie so jemand zum Test o. gar Kurs bringen? Was spricht dafür, so dass man nicht alles als Unsinn abtun kann? Ist er von nem Promi erstellt, oder nem NLZ? Danke, würde mich freuen, wenn man ihn dazu kriegen würde, da er eben gut, aber noch lange nicht der beste ist ;)

    He Leute, in den USA ringt grad ein wegen ner Fehlentscheidung zusammengeprügelter Schieri um sein Leben :( Wieder mal ein "Ausraster" gegen Schieris u. ihr ergeht euch darin, dass man Verständnis hat, wg. u.U. falschen Eintrag bzw. Wortwahl im Rapport? Aber wer nichts verstehen will, versteht auch alles nur falsch und redet von "Sammelsurium", wo man selbst mit dem Tatort kam. Lustig??? Den Unterschied zwischen einem in Passivität versetzenden TV-Konsum und nem aktiven Egoshooterspiel (Anders Breivig zB, Zeitung Lesende wissen: leidenschaftlicher E-Spieler) kann man auch nicht verstehen? Ehrlich, Gewalt ist ein zu ernstes Thema für solch Späße und Verständnis dafür (so rechtfertigend) sollte niemand äußern, auch nicht im Brass! Wer ein Problem mit einer Kommissionentscheidung hat, muss sich dort wehren. Wenn er das ganze System ablehnt, wofür ich ja Verständnis habe, muss er es sachlich kritisieren, nicht einfach titulieren, dass "<die> Schiedsrichter mit Unehrlichkeit" nerven und man Verständnis für Ausraster gegen sie habe. Wer anderen lange Leitung unterschiebt, kann ja mal die eigene hinterfragen und die Eingangsaussagen evtl. korrigieren: Fehler eingestehen (wie vom Schieri so sehr gefordert) - oder?

    Falsch, das ist ja gerade, wieso Tatort seit Jahrzehnten funktioniert: er zeigt das Böse als böse, eindeutig, man erkennt es praktisch immer mehr u. am Ende wird es trotz aller Raffinesse der Täter besiegt. Welt in Ordnung - ohne was tun zu müssen! Fiktion - wen interessiert's? Schierischelte ist im Prinzip ja angebracht, da es ist, wie guenter schreibt: auch nur Menschen, die Fehlentscheidungen machen, aber fast nie einsehen u. korrigieren, daher ja auch ewig lange keine Torkameras wollten. Tatsachen-Entscheid: der Entscheid ist Tatsache, die Tatsachen selbst: uninteressant! Das ist das Prinzip, das Schieris zu per se neutralen Unparteiischen erklärt (noch wo im F-Jugendspiel ein völlig parteiischee Spielerpapa pfeift, leitet dann der mit "totaler" Autorität das Spiel aller, die zu gehorchen haben), die wie göttliche Richter über allem schweben, und das ist sicher "unehrlich", da Menschen nunmal irren. Wo Offizielle, vor allem Trainer, als reale Autoritätsperson einzelnen Schieris dies unterstellen, schürt das aber "Ausraster", da es eben keine erkennbare TV-Fiktion ist - den Unterschied kann man ja nicht einfach verwischen! Es geht nicht um Ausreden, sondern Animation per Reden - oder wieso meinst du, legen sich Werber, Politiker, Rockstars u.v.m., auch Trainer übrigens gern in ihrer "Ansprache", verbal so ins Zeug, um Leute (zum Mittun, zur Aktion) zu bewegen?

    Lange

    as Urteil hängt auch oft davon ab, wie sich die Spruchkammer zusammensetzt, von der Stellungsnahme des Betroffenen (bzw. des Vereins)
    und auch vom Auftreten der Betroffenen vor der Spruchkammer.
    aber auch, und das ist für mich schlimm, vom Netzwerk des betroffenen Vereins. man kann dazu auch Beziehungen sagen.


    "Jetzt nerven auch die Schiedsrichter mit Unehrlichkeit" - so stand's fett geschrieben: Verständnis für "Ausraster" gegen Schieris bekundend! Nicht einer, "die", nicht vielleicht, feststellend. Lange Leitung, ne, hab schon verstanden, ein Unschuldslamm soll geopfert werden: die Beine hängen sich ein, na ja, wie oft hat man so was schon gehört, immer diese bösen Beine, ehrlich, die sollen sich mal am Riemen reissen! Ich wollte es nicht so sagen, aber finde ich auch nicht ganz glaubwürdig, die subjektive Sichtsweise so über die eines Schieri zu stellen... Mit dem Verein ist's wie gehabt: die einen haben Beziehungen, für sie wird alles Mögliche bezahlt, auch personengebundene Strafe (verursacht übrigens fast immer von älteren Spielern, mitbezahlt aber unterm Deckel des Schweigens auch von den jüngsten o. Spielerinnen!), die extra ein Gremium zur Abschreckung verhängt, um faire Sportler zu schützen, die andere sollen es bezahlen und für ihr oft viel vertretbareren Belange sei dann kein Geld da. Ja, da habe ich auch gern mal ne lange Leitung und keinen Kurzschluss ;)

    guenter: Allerdings fände ich eigenes Zahlen immer sinnvoller, wo der Spieler die Strafe zurecht bekommt und verschuldet hat. (Sonst wäre es ja eine Fehlentscheidung des "Gerichts" und nicht einfach "normal", sondern übel!) Wieso soll der Verein, dh alle, auch die, die immer fair waren, dafür haften? Wer ist der Verein: auch harmlose TurnerInnen, Kinder, SchwimmerInnen etc. Wieso sollen die solchen Fußballern aushelfen, ihr schuldhaftes Tun subventionieren? Sollten die Spruchkammer willkürhaft nach subjektivem "Sehen" o. bloßen Hörensagen urteilen, hat der Fußball da ein echtes Problem, aber nicht ein Gesamtverein, oder? Aber gut, dass du das so ehrlich beschreibst, da das mal wieder bestätigt, was man immer so hört: bei uns hatte auch ein Mitspieler einen Gegner per rüdem Spiel per Wadenbeinbruch vom Platz gefegt u. die Strafe fürs Rot wohl "der Verein" übernommen, ich fand das unmöglich, da er der Sohn von ... war, dargestellt wurde es aber damals als Teamgeist... Ach so, das Foul war sogar eins mit Ansage in der Kabine (Den tret ich gleich um), aber das wussten ja nur wir teamintern - und wer würde sich trauen, das auszuplaudern :(

    Die einen reden nur so (Trainer/Autoren), andere tun dann mitunter (Spieler/Leser), da sie sich bestätigt o. animiert fühlen - das ist doch die Gefahr, die man aus der Politik kennt, weshalb auch Egoshooter-Spiele oft eine Rolle bei entsprechenden Tätern spielen. Daher finde ich, man darf das nicht so verharmlosen, so leid es mir tut und so wenig ich glaube, dass TRP irgendwen animieren WOLLEN würde. Daher war ich darüber etwas schockiert u. seien wir ehrlich: hätte ich dies geschrieben, da ich mit einem Trainer meiner Söhne u. seiner ungerechten Behandlung differiere, über mich wäre ein Donnerwetter hereingebrochen. Es ist da aber völlig gleich, wer etwas sagt, wenn das, was gesagt wird, auf Gewaltakte hinausläuft und andere sich darauf später berufen könnten, in innerer Rede: der Trainer xyz im Forum hat auch geschrieben, dass er das täte, keiner ihm widersprochen, also bin ich wohl nicht allein damit, alle denken so, was wollt ihr von mir? Ich finde es grundsätzlich gut, dass TRP sich so ehrlich in seinem Furor outet, problematisieren muss ihn trotzdem, damit jeder verstehe: so denkt jeder vielleicht mal, aber schon offen sagen sollte man es nicht, bevor ein Dritter dies handelnd aufgreife... Ansonsten denke ich, dem Schieri ist die Differenz nicht klar genug, da eben keiner unfehlbar o. allwissend ist. Dass man Schieris so inszeniert, als müssten sie unantastbar sein, ist nicht ihnen, sondern dem System geschuldet, dem man dann dies ankreiden müsste, oder? Nichts für ungut aber, ehrlich währt am längsten, obgleich die Anthropologie uns Menschen die Lüge als einzigartige Gabe und Fähigkeit gegenüber der Natur zuschreibt, was man auch beachten sollte. Buße ist nötig und gut, wo Schuld als zweifelsfrei erwiesen gelten kann: wo nur ein subjektiver Schieri etwas gesehen zu haben meint, kann dies nie der Fall sein, aber das System will so tun, als wäre dem so. Ist da also der einzelne Schieri Schuld? Unglaubwürdig - das kann man dazu sagen, unehrlich: ? ;)

    Dem Schieri links und rechts wischen - klingt nach Ohrfeigen, Gewalt: willst du das wirklich? Interessant, dass ein seriöser Trainer so formuliert! Luft ablassen (verbal) - gut so, ok! Aber so formuliert? Was "nicht gesehen" - doch völlig normal! Darum "unehrlich"? Ich habe es schon oft betont: alle sind nur Menschen, auch die oben, die über einfachen Mitgliedern o. Spielern stehen: Trainer, Schieris, Funktionäre. Der junge Spieler geht ruhig vom Platz, du regst dich auf - doch worüber wirklich?

    Chips: "Ich würde sicherlich jederzeit helfen, NUR .... unser Trainer hat 3 nominierte CO-Trainer die genauso wenig..." Fußball spielen o. vermitteln können, von KiFu verstehen - dann wärst du in unserem Team. Das ist nämlich das Problem: da kommen die neunmalschlauen Kommentare "Mach doch selber was statt nur zu motzen", da man es gar nicht kennt o. erkennen will, dass dies oftmals nur blockiert, der Hilfsbereite als Gefahr ausgegrenzt wird von eifersüchtigen "Posteninhabern", die die Angst ("Enge im Kopf") treibt, dann könne wer besser arbeiten und sie so bloßstellen. Bei uns wollte ich als vermeintlicher Trainer der Zweiten, faktischer weisungsgebundener Co-Trainer des dominanten Über-Trainers der Ersten zB auch die Teams trennen, da ich ständig allein die Trainings für 2 Teams machen musste, dafür aber nichts zu melden hatte, fair nach dem Motto: du kriegst die selbstausgesuchten stärksten 12, ich den Rest, der dich bisher eh kaum mehr als einen Dreck gekümmert hat, die für den Verein nur Füllmasse waren. Oh, da war ich der böse Spalter der armen Kinder, die man doch nicht trennen dürfe, die doch ein Team wären - toller Grund, mich als Rivalen sofort vom befreundeten JO entfernen zu lassen (war da plötzlich dann eben nur der "Co"). Nun haben die mittlerweile schon von 26 auf 23 geschrumpften Kids zwar 4 Trainer, aber nur 1ner macht Training und das so, dass viele Kinder wie meiner zuhause betteln, heute mal nicht hin zu müssen... Da dies gerade von denen kommt, die von anderen Trainern als starke Spieler begehrt und beworben werden, umso bitterer, da sie so um ihre Lernchancen als potentiale und Perspektiven gebracht werden. Wenn dein Sohn auch im Team nicht so drin ist u. Fußball nur Freizeitspaß ist, hast du noch Glück: dann kann man es lockerer sehen und wird er zumindest selbst wechseln wollen, es ihm nicht in der Qual der Wahl wehtun, dafür nicht nur auf einzelne Freunde, sondern auch sein Team in Zukunft verzichten zu müssen. Die Idee mit der Broschüre hatte ich in mehreren Verein bereits so umgesetzt, dass ich einen Trainer-, Eltern- und Kinder-Verhaltenskodex auf je einer Seite - als Hilfe, das Richtige zu tun, auf eine Erfolgsspur bzgl. der eigenen Aufgaben zu kommen etc. - verfasst und Jugendobleuten zugeschickt zur Abstimmung. Nie kam eine Reaktion: Trainer einem (Ehren-)Kodex zu unterwerfen, so dass dann richtiges Verhalten belegbar, nachprüfbar, kontrollierbar würde: wo kämen wir denn da hin. Nein, es ist im System offenbar Teil des "Honorars" für Trainer, dass sie mir unseren Kindern im Prinzip fast alles machen, verfahren können, wie sie wollen. Die einen arbeiten dann gut, das ist schön für Kids, aber andere eben schlecht und das darf nicht mal wen kümmern!?


    PS: "Denn sie wissen nicht, was sie (Kindern an-) tun", richtig, das ist seit langem mein Thema. Ich frage daher mal dich als betroffene Mutter (keine anderen!): empfindest du das, was euer Trainer mit eurem Kind macht nicht schon als eine subtile Art seelischer Kindesmisshandlung? Denn das Kind wird um vieles gebracht: seine aktive Beteiligung am sozialen Teamprozess, an realen Spielen, am Sich-freuen in sportlicher Bewegung etc. Letztlich dürfte es irgendwann resignieren, dh Fußball als Aktivensport, also ein Teil seines Selbst für es gestorben sein. Aber dieser Teil ist eben nicht einfach so "verschieden", er wurde ihm dann systematisch ausgetrieben von jemand, der sich auf seine Fahne schreibt: "selbstlos" unbezahltes soziales Engagement für Kinder, Ehren-Amt, Fürsorge... Das ist für mich ein Skandal. Wer aber versucht, ihn öffentlicher zu machen, gegen den erfolgt schnell eine Hetzjagd, der Ausschluss aus dem "System Fußball". Er wird allseits zur Unperson, zum Freiwild für Beschimpfung, Vertreibung, Verleumdung, Ausgrenzung etc., wie ich dir versichern kann. Daher musst du sehr vorsichtig agieren, wenn du für dein Kind etwas erreichen willst: dir vieles zwar denken, aber im Sagen u. Handeln verleugnen, in höchster Vorsicht "lieb Kind machen", da du sonst schnell zur Hexe erklärt und rausgemobbt werden dürftest: plötzlich ist "Verein" gar nicht mehr in einem Interesse pro Kindeswohl, Sportsgeist, Dialog, Fairplay vereint, so meine Erfahrung. Und der DFB: Sucht man bei ihm o. seinen Subverbänden Hilfe gegen Mobbing, Ausgrenzung, respektlose Hexenjagden - man erhält nicht mal Antwort! Die drucken nur gern Plakate mit heeren Appellen, planen in der Praxis Integrations-Projekte, die die Politik mit viel Geld versorgt, aber ansonsten: keinerlei Interesse an reeller Integration auch von kritischen Stimmen Andersgläubiger. Dem privaten Bündnis "Gegen Mobbing im Verein" dürfte der DFB nie beitreten, was im Klartext heisst: man ist dafür, schaut bewusst weg, um seine Klientel nicht zu verprellen... Ich weiß, andere juckt es bei diesen Worten, wieder ein Donnerwetter gegen mich loszulassen - dies richtet sich aber nur an Chips, da sie dies wissen sollte, um sich qua Sich-auseinandersetzen" richtig zu entscheiden: auf den DFB würde ICH da zuallerletzt hoffen! Die, die im DFB eine Position haben o.ä., werden, müssen dies natürlich anders beurteilen, klar, aber CHIPS mit ihren Idealen hat dies nicht, ist auch außen vor, benötigt reelle Tipps, darum geht's hier, nicht um die, die im DFB verortet sind, sich daher angesprochen fühlen: eure Welt ist ja in Ordnung, da sollte es leicht fallen, einzelne Stimmen der Kritik gelassen zu ertragen, also bitte nicht statt Meinungs-Toleranz übliche Schimpfkanonaden einiger (die durchaus verletzen!): chips ist hier Hauptperson, nicht ich. Sie benötigt m.E. im Kindesinteresse diese Warnungen, muss ja nicht meine Fehler begehen. Ok?

    Mal ne Überlegung: Die Stürmer ernten nur, was von hinten heraus an Offensive gesät, an Spiel aufgebaut wird. Es ist ein Riesenfehler nur zu meinen, die Defensive gewinnt, da sie bestenfalls ein Remis sichert. So wie die Defensive vorn mit Forechecking/Pressing beginnt, so die Offensive beim Torwart und den Innenverteidigern. Sie müssen als first mover pro-aktiv erkennen, besser: erspüren, auf welcher Seite grad was gehen könnte, ja "sehen", welche Spieler grad so präsent, offensiv und angriffslustig/-listig sind, dass sie die erahnte Lücke oder Tiefe im Raum auch temporär zu nutzen bereits sind. Daher stellen viele instinktiv ihre Egozentriker, Leistungsschwächeren o. Unsicherheitskandidaten in den Sturm, wo sie weniger Unheil anrichten können. Gute spielintelligente Akteure verschwendet man besser nicht, nutzt sie im Spielaufbau. Dass auch eine gute Defensive viel kollektive Intuition bzw. Intelligenz erfordert, wird zT auch unterschätzt. Daher heißt es wohl oft, dass die Defensive -mit ihren spielentscheidenderen Spielern - gewinnt, als Basis, obwohl die Offensive die Tore "absahnt". Ein guter Sturm aber kann kaum soviele Tore schießen, wie eine löchrige und nach vorn ängstliche Hintermannschaft verbocken kann. Ideal ist da nun aber das Team, dass so flexibel variiert, dass die Stärksten vorn wie hinten voll zur Geltung kommen. Oder?

    Ich habe mich trotz Laufstärke und -begeisterung mitunter gern statt im anspruchsvollen Mittelfeld in der Verteidigung aufstellen lassen: dort teilt man eher aus statt immer einstecken zu müssen. Natürlich sollen Kinder nicht als "Positionsidioten" hinten hingestellt werden, aber für früh erfolgsverwöhnte starke Stürmer wird es im Alter je nach Klasse immer schwerer, dass nicht die Defensive gewinnt: zT aufreibend, auch viel Druck. Wenn alle immer die Torschützen bejubeln, muss der Trainer die Abwehr mal hervorheben, so ausgleichend wirken, zudem jedem Vorstöße gestatten (Fernschüsse/Scorerpunkte). Der Torwart kann im Training Vorteile haben, außerdem spielt er zT als Einziger durch, ohne sich "überarbeiten" zu müssen. So sollten mit der Zeit alle Positionen ihre Favoriten finden können, wenn sie positiv entdeckt werden ;)

    @chips/Andre: "DFB...Würde er das tun und dieses viele Geld was er einnimmt an die Vereine steuern, dann könnte man den Empfängern auch vorschreiben was sie zu tun haben. Das findet leider nicht statt und dort wo kurz gedacht wird -wie du richtig erkannt hast- findet das statt, was der einzelne Trainer will. Vermutlich habt ihr Trainermangel sonst hättet ihr ein zweites Team bei 22 Leuten. Schon hier hat die Geschichte einen Beigeschmack" - der Verein nimmt zwar wie der DFB über Kinder nie so "viel" Geld ein, trotzdem würde ich mal die Bilanz einzusehen fordern: was passiert mit euren Beiträgen im "gemeinnützigen" Verein, in dem alle Mitglieder gleichgestellt zu sein haben? Werden die überzähligen Kids nur als Einnahmequelle gesehen: wo fließt "ihr" Beitragsgeld hin, kommt es ihnen zu Gute o. umverteilend anderen? Wieso gibt es nur 1nen Trainer für 22 Kids: will o. darf keiner sonst? Gibt es ein Konzept, Vorgaben für seine Arbeit o. ist alles egal, allen nur gleichgültig, was mit den Kids konkret geschieht? Erst intern, dann (wenn's eh nichts im Guten bringt) öffentlich fragen: bringt zwar evtl. auch wenig, aber man hat sich wenigstens gewehrt, das Kindeswohl aktiv verteidigt statt nur weggeschaut und totgeschwiegen: u.U. wäre der Trainer dankbar, wenn er die "Erste" der 8 Starken + x bekommt und ihm wer die anderen als Zweite abnimmt, sofern er darin keine Konkurrenz für sich wittert (indem zB plötzlich seine Spieler vom besseren Training des anderen Trainers schwärmen, da dies in Schule o. unter Freunden Thema wird)? Welche konkret durchsetzbaren Rechte einzelne Mitglieder auf korrekte Verwendung ihrer Beiträge o. Interessen im Verein haben, weiß ich aber leider selbst nicht genau... ;(

    Man kann übrigens auch Trainer "sein" ohne Posten, im eigenen Kopf o. auf dem Lizenzpapier, so wie zB Neuruhrer immer mal wieder, als arbeitsloser Trainer auf Jobsuche, der irgendwann wieder nen Job kriegt, zeigen kann, was er drauf hat. Umgekehrt kann wer dank Vitamin B auf nem Posten hocken, gar erfolgreich anderer Kopf fordern, ohne Trainer i.e.S. zu "sein". So war's natürlich gemeint statt auf alle und jeden bezogen - aber nur dort, wo es dem Vorstand egal ist, was bei raus kommt: in breitensportlicher Jugend. Bei Profis, Erwachsenen undenkbar, die protestieren da nämlich bald. Jeder fühlt sich angesprochen o. versteht es so, wie er will... :rolleyes:

    @peter-pan: Solch eine Situation ist sogar für mich kaum vorstellbar. Doch es gibt eben ein Grundgesetz: Das System hat immer Recht. Hätte der Gegner-Trainer dich beleidigt, dir in der Tat ein paar gelangt, der "Unparteiische" dann dich vom Platz dafür verwiesen samt Sonderbericht und schöner Geldstrafe - die anderen hätten halt Recht! Ich weiß aber nicht, was genau dein Vorwurf wäre: war der Schieri samt Anhang nur überfordert durch das halbe Dutzend Aggro-Betreuer oder meinst du, er war nicht unparteiisch und hat "gemeinsame Sache" gemacht?