Beiträge von Keller-Kicker

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    @paulwurf: Wer nicht verstehen will, versteht auch nicht, sondern erfindet sich frei seine Version. Wo stand im aktuellen Beispielfall etwas von Totschlag? Die Tat war angekündigt, sicher heimtückisch und tötete ein Menschenleben, so dass folglich normalerweise die Anklage auf Mord hätte lauten müssen, doch halt: es war ja nur ein Kind, das zudem noch nicht "sichtbar" war - also: illegale Abtreibung. Und was wurde da "abgetrieben", ein Mensch, nein, dann wäre es ja eben Totschlag oä, es war nur ne bessere Sache. Die "Höhe" des Strafmaßes von 2,5 Jahren liegt nur darin begründet, dass jene "illegale Abtreibung" das Leben der Mutter, als Erwachsene, gefährdete, sie körperlich verletzte etc. Aber natürlich hat sich für dich die Behauptung, die sich zudem eher auf frühere Zeiten bezog, einfach als falsch erwiesen, da in deinem Kopf aus illegaler Abtreibung irgendwie mit einem für all die Unwissenden mitleiderfüllten "Ach" Totschlag wurde, du dies dann für Diskutieren hälst? Aus meiner ganz persönlichen Kindheit noch ein Fall zu Kinderrechten: mit 13 wurden mein Freund und ich beim nächtlichen Ausbüchsen von einem netten Erwachsenen zum Schauen "schwedischer Filme" verführt, nachher bei mir ne Vergewaltigung versucht, ich konnte abhauen, und mein Freund so maßgenommen, dass er erstmal eine Woche lang Schmerzen und ein wundes Hinterteil hatte. Der Peiniger gestand dann auf Anwalt's Rat alles reumütig, zahlte 3000 Mark Strafe und das war's. Wir waren halt nur Kinder. Ich habe es ja noch einigermaßen verarbeitet, da nicht direkt betroffen, mein Freund wurde immer aggressiver und unausgeglicher, hat sich dann mit 19 totgefahren.* So ist das in unserem sauberen Land mit Kindern und Erwachsenen, mit Opfern und Tätern eben, ach, wer sollte da schon viele Worte machen, wo "man" doch immer noch Argumente gegen die Wahrheiten im eigenen Kopf fordern kann und Kinderleid in der Erwachsenenwelt damals wie heute fast nichts zu zählen scheint..Wir sollten es dabei belassen, eall diese Indifferenz regt mich zu sehr auf und ich sage ja:es ist ein langer Weg, bis Kinder als gleichwertige Menschen, statt als Unglück, Falle, Kostenfaktor als sie selbst gelten dürften, vielleicht, irgendwann :(


    *Parallel hat dann ein Jahr später der Vater eines Klassenkameraden seine ganz Familie, 6 Kinder ausgelöscht, da seine Tankstelle mit 30.000 D-Mark überschuldet war, die waren in seinem Kopf wohl mehr wert, wichtiger - ohne solche Erlebnisse wäre ich sicher auch nur ein träger Mainstreamjunkie (um an den "Empörungsjunkie" mal anzuknüpfen), so aber fühle ich einfach, was Kinder in unserer Gesellschaft bedeuten - und fühlst es scheinbar nicht. Da helfen dann Argumente für Kinderrechte auch nichts, denn man muss es, Kinder fühlen, Punkt.

    diese juristische Einschätzung ist hierzulande noch gar nicht so lang her, wie man im allg. Bewusstsein denken würde


    Wann soll das gewesen sein? Quelle?
    Kann hierzu so überhaupt nichts finden...


    Wenige Minuten nur - so schnelles Recherchieren dürfte sich logisch im Urteilen fortsetzen. "gar nicht so lange" - was meintest du denn, was das heißen sollte, gestern, vor einem Jahr? Hier ging's um Komplexes, gemeinte Fälle liegen zwar Jahrzehnte zurück, aber nicht im Mittelalter, wie man denken könnte; dazu treten oft auch heute privilegierende Tatbestandsmerkmale, z. B. straferleichterte Kindstötung gemäß § 217 a.F. StGB, vorgeburtliche Kindstötung usw. - führt aber eindeutig zu weit. Juristen finden immer Vieles, um Dinge umzudeuten! Wann wird nochmal wer wg. Mord verurteilt, selbst wenn ganze Rudel auf einen losgehen und ihn abstechen o. tottreten, heißt es später nur Totschlag - noch nicht mitgekriegt? So, man hängt sich ja nur gern an Nebensätzen u. Unwichtigstem auf, um den wesentlichen Inhalt: gleiche Menschenrechte auch für KInder zu ignorieren, oder? Dazu noch verkleinert ein aktuelles trauriges bloß "illegales Abtreibungs"-Beispiel, nur für dich, da du dies erbeten hattest, sonst gehört sowas hier nicht hin. Dies Kind wurde ganze 2 Tage alt, ist das, aber man hat für derlei Fälle eben nur flapsige Bemerkungen übrig, oder? Das trifft mich ins Herz, ehrlich. Wenn ich solch Fälle immer lese, dann sehe ich einen großen Unterschied, wie Gerichte Kinder- vs Erwachsenenleben beurteilen, abgesehen überhaupt davon, wie Opfer generell vs Tätern bewertet werden; aber vllt bin ich damit ja allein. Ist auch nicht Thema, aber du fragtest bzw. hast danach gleich quasi dein Urteil (über mich) gesprochen - etwas mehr kann man schon mal über Rechte von Kindern bei uns nachdenken, oder meinst du, sie stehen in unserer Gesellschaft hoch im Kurs, außer, sie versprechen Erfolg, Transfersummen etc.?
    "Empörungsjunkie" - dies Wort richtete sich zwar gegen Andre, trifft mich aber auch, ins Herz - ja, prima, so kann man Andersdenkende mit einem Wort stigmatisieren u. auskonternd an den Pranger stellen, großes Kino. Das Problem fehlender Rechte o. Achtung für Kinder, ihre noch zukunftsoffenen Lebenswege einfach lösen, indem man Ball und Tor kauft, ist doch alles so einfach, wozu weiter dazu diskutieren... :(


    Rheine: Afghane tötet ungeborenes Kind seiner deutschen Freundin
    18.1.2012 von Redaktion
    Zwei Jahre und neun Monate Haft erhält ein 21 Jahre alter Afghane wegen illegaler Abtreibung. Im März 2011 hatte der Mann das sieben Monate alte Kind im Bauch seiner Freundin durch Faustschläge schwer verletzt. Es starb schließlich zwei Tage nach einem Not-Kaiserschnitt. Das Paar hatte sich heftig gestritten, weil der Mann es nicht ertragen konnte, daß ausnahmsweise einmal ein männlicher Frauenarzt seine Freundin untersuchte. Der Mann soll gesagt haben: „Du wirst mein Kind nicht lebend auf die Welt bringen.“ Die Staatsanwältin konnte sich die Tat nur so erklären, daß die Behandlung durch einen männlichen Arzt “nicht mit seiner Mentalität, möglicherweise auch nicht mit seiner Religion vereinbar“ sei.

    Quelle: Rheinische Post

    Bei uns schlummert er noch, der besagte "Privattrainer" ist der einzige, den ich kenne - und einen Trainingsplatz hat er nie bekommen, da ging es ihm wie mir, nur dass meine vereinsoffene Förderinitiative immer für alle offen und kostenlos war, was mich aber vor Verdächtigungen, irgendwas im Schilde zu führen, umso weniger befreite: "ohne finanzielles Interesse" Kinder fördern, da musste ja wohl was oberfaul sein. Am Anfang hatten wir einen alten Sportplatz, doch als der ortsansässige Verein bemerkte, dass dort "schwarz" Kinder als die "Bananas" statt jenseits der Fuchtel des FC XYZ mit wem trainierten, hat er solange im Rathaus gemault, bis er auch diesen Platz bekam und dann unter Verschluss halten konnte vor, so dass die 3- bis 6-jährigen irgendwann mit mir vor verrammeltem Tor standen - und das war's dann mit dem freien KiFu vor Ort, denn mehr Wiesen gab's nicht mehr... Leider hatte ich zudem vergessen, mir gleich nen lebenslangen Beratervertrag unterschreiben zu lassen: da drei Kids von damals heute Ministars im hiesigen LZ sind, wäre ich ja vllt bald nen gemachter "Manager" mit meiner Wilde-Wiesen-Philosophie fußballerischer Freiheit ;):P

    Ganz früher hieß es, ein Gott, 1 Stimme, dann ein weltlicher Herr, 1 Stimme, dann ein Familienoberhaupt, 1 Stimme, dann ein Mann, 1 Stimme, dann ein Erwachsener, 1 Stimme, - ob wir je bei allem Gerede von Menschenwürde (in der Theorie diskutiert man gern schon übers Embryo, in der Praxis behält man aber Kinder stets außen vor) reell dahin kommt zu sagen: ein, jeder Mensch, 1 Stimme? Man mag solch Gedanke Philosophie schimpfen, ich nenne es lieber Logik, - falls man es mit Menschenrechten ernst meinen will! Aber ich verstehe, dass die Vereinspolitker lieber der großen Politik folgen. An den Taten sollt ihr sie messen... Immerhin ist man ja schon davon weg gekommen, dass ein Mord an Kindern nur ne Sachbeschädigung sei, denn diese juristische Einschätzung ist hierzulande noch gar nicht so lang her, wie man im allg. Bewusstsein denken würde ;)

    Verlockungen windiger Angebote


    Das zeigt nur, dass da ein Riesenmarkt ist bzw. schlummert. Bei uns bot der LZ-Leiter sog. Privattrainings ähnlich wie beim Tennis an. Was gemacht wurde? Mit 1 bis 8 "Kandidaten" eher stinknormales Training, zB Dribbelslalom zum Abwinken, wie ihn jeder Papa auch im Garten trainieren lassen könnte, - falls Sohnemann ohne die LZ-Leiter/Trainer-Autorität mitmacht! Kosten waren: bei 8 Kids 10 Euro die Stunde, Einzelstunde 70 Euro cash auf die Backe. Indirektes Versprechen dabei: so lerne ich euren Ministar mal richtig intensiv kennen, dann schafft er es schon ins LZ. Da die unterklassigen Vereine aber Sturm liefen und - völlig zurecht - (bezahlte) Abwerbung witteten, konnten die Privattraining bald nicht mehr im LZ stattfinden, ein Platz auswärts, abgelegen, nicht einsehbar wurde gesucht - wie im Verein meines Sohnes einer war. Also: dein Sohn will auch mal zum Probetraining, verlockt wird halt fast jeder - schön, aber nochmal ne Frage, kannst du mir da evtl. helfen... Das ging 2 Monate so mit dem Hinhalten, bis klar war, dass unser Verein gar nicht erst mit dem Privatier in Sachen Training reden mochte. Damit war dann auch o.g. Probetraining finito, auf dass Sohnemann 2 Monate umsonst hin gefiebert hatte, Motto Leistung u. Gegenleistung. Ein Mosaikstein mehr, der mir dann irgendwann die Augen öffnete, dass das nicht irgendwie immer nur einzelne Übeltäter sein können, die da auf Kindesrücken ihre Vorteile zu realisieren suchen, dass das schon "System" hat, wenn auch schwer greifbar.
    Doch wo fängt das Windige dann an, ist es noch reell, wenn die Stützpunkttrainer vorgeben, die besten Talente ausfiltern zu wollen (können), um sie zu fördern, sie real aber eher nach Siegen der Auswahlen bemessen u. folglich danach selektieren werden? Von Exzessen: "Auslandangebote" (bei uns zB aus Holland) o. Multi-Konkurrenzen im Ruhrgebiet mal ab: einerseits kocht jeder sein eigenes Süppchen, andererseits gehorcht er dabei aber ungeschrieben-unterschwelligen Regeln, die doch System haben u. auf die konkreten Kids immer weniger achten, Rücksicht zu nehmen scheinen - oder? Gibt's überhaupt Treiber (im Hintergrund: Spieler-Berater/Manager zB) o. sind alle letztlich doch nur Getriebene? Doch von was (Ehrgeiz, dem Ego, Geld), warum, ist's erkennbar, veränderbar?

    auch mit Wahlrecht verändert sich nichts. Weil die meisten Eltern nicht hingehen.


    Da denkst du wieder von dir aus viel zu statisch: woher willst du das wissen? In jedem Fall böte sich mit Wahlrecht die Chance, die Eltern zu interessieren u. übers Interesse zu mobilisieren. Dann hätte auch nur die eine Person, die etwas verändern wollte zugunsten der Jugend, immerhin eine Chance, einen Hebel zum Ansetzen, der ohne fair gleichberechtigtes Wahlrecht für alle Mitglieder per se fehlt!


    PS: Der äußerlich faktischen Entrechtung einer Gruppe von Mitmenschen, hier: von Kindern, entspricht immer innerlich eine Entwertung, die jene erst ermöglicht.

    Ein Bauer, der wie wild am Ackern ist, hat meist nicht nebenbei einen Doktortitel erworben, so wie der kopflastige Stratege oft in innerer Distanz wie neben dem Schlachtfeld steht, statt sich mitten ins Getümmel zu werfen... Fußball braucht mehr als Rennpferde, ist kein 5- o. 10-Km-Lauf - schon mal überlegt? Daher gilt: in der Ruhe wohnt die Kraft und wer immer nur am Rennen ist, kann sicher keinen Überblick übers Spiel gewinnen! Mach deinen Spieler also nicht mit deinen für ihn ganz falschen Ansprüchen kaputt, knete ihn dir nicht nach deinem Bild zurecht, sondern nimm ihn so, wie er ist: Ein Mensch muss nicht müssen! Abgesehen davon ist er Kind.

    Wenn erstmal die Mitgliedsbeiträge der Kids in ihrer Abteilung blieben, statt dass Kinder ausgewachsene Herren mit finanzieren müssen, wäre schon mitunter was gewonnen. Würden sie dann auch nochmal einfach vom sportlich fairen, vertrauensvollen JO selbst gefragt, wie zufrieden, gar glücklich sie mit ihrem Trainer sei o. ein wenig dessen Geschäft (oder Geist) belebende Konkurrenz zugelassen, sprich alternative Bewerber, falls es sie gibt, wäre der KiFu schon ein Stück weit selbst- und basisbestimmter. Wie schon geagt: Ich hatte nie ein Problem, besserwissende Eltern schnurstraks einzubinden o. mal machen zu lassen, so hatte sich die Konkurrenzfrage, wer nun besser sei, stets schnell gelöst. Komisch, dass grad die, die nun ich kritisch sehe und denen ich nur gern mal ein wenig Unterstützung bieten würde, offene, freie Konkurrenz meiden wie die Teufel das Weihwasser. Warum wohl, aus Panik vor dem Jubel der Kids, wenn die eine Alternative bekämen? Das Stimmrecht wäre dann nur auf JO-Bewerber o. bei nötigen Kontrollzwecken (wo Verdacht besteht, dass etwas verquer läuft, das Geld der Jugend umgeleitet wird etc.) von Belang, denn die Masse der Eltern will eh nur ihre Ruhe. Alles Null Problem, wäre da nicht die Frage, wie einige Leute ihre Macht o. Pfründe erhalten können, auf die sie bei demokratisch bzw. marktwirtschaftlich freien o. sportlich gemäß Leistung fairen Verfahren wohl objektiv bald keinerlei Recht mehr hätten.
    Das ist doch hier eigentlich der Punkt: dann würde 2mal im Jahr auf Seite 34 links unten in kleiner Schrift ein anderer Name als wichtig stehen, müssten nicht alle zwecks Aufstellung ihres Kindes 1mal wöchentlich den Kotau einüben u. zu Weihnachten trotz allem Frust für ein Geschenk für unseren so tollen Trainer zusammenlegen - und das wäre alles ganz, ganz schlimm. Da schauen wir doch lieber weg, wenn es Kindern schlecht ergeht, ihr Geld bei der 1.Herren landet, fast überall von vielen lauthalsig Ergebnis- statt Erlebnisfußball zelebriert wird... :(

    guenter: Nun, ich mache nichts in diesem Verein. Fußball spiele ich nur noch in der Bunten Liga (endlich keine Bierkiste mehr mit Trinkzwang nach den Spielen usw.), Tennis woanders, Joggen mit nem Kumpel - mehr Sport geht in meinem hohen Alter nicht. Ich wäre also reines Fördermitglied, wobei ich de facto erstmal nur die 1.Herren sponsern würde, da dort alles hinfließt. Und Illusionen, dies hier jemals als Einzelkämpfer ändern zu können, mache ich mir keine. Da der Trainer meines Jüngsten mir schon sagte, wenn ich weiter "Ärger machen", dh Kritik üben würde, müsse mein Sohn gehen, sitzt der Maulkorb nun fest ums freche Mundwerk. Was soll man machen: dass die ohne Rücksicht auf jede fußball-trainingsdidaktische Sachargumentation mit 5 auf 1en gehen, andere Eltern mich zwar erst hintenrum noch anstacheln, dann den Schwanz einziehen, wenn's um Gegen-den-Wind-anpinkeln geht, habe ich nun oft genug erfahren ;)


    *Der kleine Dickkopp liebt aber sein Team, will den Verein ums Verrecken nicht wechseln will, obwohl er beim netten, wie (wie ich) fußballbesessenen Nachbarvereinstrainer schon 3mal "schwarz" (der pfeift auch auf offiziöse Regeldiktate, mir sehr sympathisch subversiv) mitspielen dürfte, 1e Klasse höher, auf seiner Lieblingsposition - erstmal als positiver Beginn - "gesetzt" wäre, da im Training viel mehr lernen könnte. Der Trainer will ihn unbedingt, und je mehr der sich bemüht, will mein Sohn nicht - das ist dann wohl mein Schicksal! Ich bin ja auch schon ein wenig "Siegfetischist" (inwiefern sich in Siegen ja auch Spielkultur u. die Ausbildung dafür ausdrücken) und nun verliert sein Team trotz Topeinzelspielern sogar 1:6 gegen die Teams, gegen die sein altes Team immer gewann (aufgelöst, nachdem die Trainer keinen Bock mehr hatten u. der Verein den einzig bereit neuen Kandidaten - na wen wohl - nicht wollte, da der sich ja schon länger die Kehrtwende zu mehr Qualität u. Spielintelligenz im Teamplay konsequent auf die Fahne schrieb u. die ganzen Bolz-Trainer kritisierte, durchaus höflich, aber in der Sache konsequent), 4:7 gegen die Zweite eines unterklassigsten Durchschnittvereins (gegen die in der Hinserie vor meiner Demission meine Zweite mit all den Aussortierten, die nicht Erste spielen dürfen, noch besser aussah)... Ja ein anderer Vater aus dem alten Team rastet regelmäßig - hinter den Kulissen - aus, hat sich vor Frust zuletzt die Faust an ner Hauswand blutig geschlagen, da er den Niedergang nicht fassen kann. Es ist alles eben absurd: ein Nichtfußballer kann Kindern numal überspitzt nur nicht-fußball-spielen beibringen, eigentlich logisch und doch so schwer zu vermitteln, wo keiner auf Logik hören mag... Sorry, genug gejammert, hast es aber auch herausgefordert: Vereine sind für mich die wahre Hölle auf Erden, ich bin ja nur notgedrungen Mitglied, da man sonst eben nirgends Tennis spielen kann, auch im Tennis das Anbietermonopol da liegt - nur Joggen wäre mir doch zu sozialfern, öde: meine Jungs - so nennt man sich ja noch in der Ü40 - hab ich ja immer geliebt, trotz Biertrinkzwang, den ich für sie ertrug bzw. spöttische Bemerkungen, wenn man das Jever mal gegens Malzbier tauschte... :P

    @paulwurf: Natürlich nicht die Kinder, sondern die, die die Mitgliedsbeiträge bezahlen und sie lt Threadtitel vertreten dürfen müssten, aus sozialen Gründen. Dann hätten A. oder g. 3 Stimmen*, nicht nur eine für sich selbst statt ihre Kinder als Mitglieder! Vielleicht würde das dann manch Eltern doch hinterm Ofen vorlocken, aber generell ist deren Desinteresse halt groß: Kinder abgeben, schnell die freie Zeit für sich nutzen und noch gutes Gewissen dabei, da ja mit Sport versorgt - a too good deal!


    *Käme da nun der Papa der Migranten-Großfamilie u. hätte 10 Stimmen - der Horror für den guten altdeutschen Verein, oder? Bei manch Publikumspräsenz könnte er sich ganz allein selbst wählen ;)

    @paulwurf: Aber die 3 Kinder u. ihre Interessen gelten hier als Mitmenschen nichts im Verein, das ist der Punkt. Ginge guenter selbst in den Verein, würde er nicht für diese 3 Kinder, sondern als Erwachsener für sich als Mitglied Einfluss nehmen, 1mal abstimmen und nur dafür ein Recht haben? Demokratisch, humanistisch, gemeinnützig, wenn grad die Kleinsten nichts wert sind und gelten? Man könnte ja auch die letzten noch wild vorkommenden Kinder gleich ganz abschaffen, kosten doch nur, stören überall, machen Ärger - wäre das nicht DIE neue Wirtschaftswunder-Lösung aller Probleme? Nachkommen kann man viel billiger praktisch einführen als selbst herstellen, oder? :D

    guenter: Warum habe ich eigentlich über lange Zeit immer nur so viel Gegenwind bekommen, wenn du u. andere doch genau die gleichen Erfahrungen habt? Ok, du beobachtest das von außen, redest mal mit diesem und jenem, aber was da mit, in den betroffenen Kids seelisch-innerlich passiert, ist doch das Entscheidende: und geht das nicht weit über Fußball hinaus? Denen wird doch fürs Leben der wahre Sportsgeist, u.U. der Spaß am Sichbewegen, der kommunikative Sinn für Fairplay u. soziale Gleichberechtigung aller als Menschen geraubt, oder? Die Lernen: Kleine haben zu dulden, zu gehorchen, zu leiden, Große machen, was sie wollen. Also: groß, machtvoll werden, um jeden Preis!? Dann muss man sich auch über die langfristigen Folgen für sie wie die ganze Gesellschaft Gedanken machen: wenn die ihren (Kinder-)Fußball später nur als Horror, innerste Wut im Kopf haben, inaktiv nurmehr zuschauen, wundert mich nicht, wenn die schnell ausrasten, zu destruktiver Gewalt wie unwissendem Motzen neigen - alles wurde doch so von oben, durch solche Trainer jahrelang in allg. Akzeptanz, Anerkennung als richtig vorgelebt, vorgegeben, oder? Daher mein fatalistischer Blick auf "den KiFu", auch wenn irgendwo in für mich ganz abseitigen NLZ in Einzelfällen ein Müller, Özil o. Götze herauskommen, robusten Naturen das alles nichts ausmacht o. am A. vorbeigeht ?(

    In den Fussballvereinen ist alles und trotzdem nichts üblich.


    So erlebte ich es auch, immer wie es "den Herren" grad passt, ist's Recht. Das Beispiel aus der "E" hier belegt ja, wie riskant es ist, mit offenen Karten zu spielen: 10-jähiger wird fürs normale Probetrainieren im höherklassigen Verein aus Neid u. Eifersucht des kleinkarierten Wichtels einfach rausgeworfen. Man sollte sich also grad mitunter hüten: Denn Risiken vorherrschender Willkürmacht gehn am Ende meist zu Lasten des Kindes, dem nun u.U. eine kleine Odyssee durch diverse Teams bevorsteht. Alles ist oft eben Glücksache, wie auch guenter grad schrieb, und die Schäden für die kindliche Psyche dabei, kann man in Einzelfällen gar nicht abschätzen, denn auf die im Schatten, die, wo das mentale Rückgrat irgendwann gebrochen wurde, schaut am Ende ja keiner - traurig, aber wahr :(

    @ Kicker ...du hast ja soo Recht. Ich denke es war einfach ein "Exempel statuieren"


    An Kindern sein Exempel statuieren - ja ich dachte, wir wären im 21. Jahrhundert! Aber wie sich bei euch in der E-Jugend bereits das Transferkarussell dreht: Wahnsinn! Das kann Kinder auch schnell überfordern, so hier begehrt, dort verfemt zu sein. Pass also auf, dass dein Junge die innere Ruhe "mental" nicht ganz einbüßt über all die Konkurrenzen... Toitoitoi!

    Merke: der Verein, der KiFu, das Team der 12 bis 20 Kinder, also auch dein Sohn, ist schließlich nur für diesen Trainer da und nicht etwa umgekehrt. Ich, ich, ich! Wer die Chance hat, sich in einem Bundesliga-NLZ weiter zu entwickeln, tolle Dinge zu erleben, muss also abgrundtief bösartig sein und ist sofort als untreue Seele und Giftpille rauszuwerfen. Das war's, ICH habe fertig! Wie darauf reagieren: keine Bombe unters Auto packen, auch wenn man wollte, mit dem Vorstand oder JO drüber reden und auf mehr Vernunft hoffen. Denn die Hoffnung stirbt zuletzt, bei 3 Trainerwechseln in 6 Monaten, ist sie aber mit Vorsicht zu genießen... ;)

    Eins bedingt das Andere: da Kinder o. in Vertretung Eltern ohnehin kein Mitsprache/entscheidungsrecht haben, interessieren sich dann auch keine, kommt keiner. Wozu auch, sinnlos! Den aussichtslosen Gang durch verschlossene Instanzen, ne "Stunksitzung" mit der eigenen, einzeln dastehenden Person als allg. Buhmann will sich kaum wer zumuten. Bewusstsein fehlt eh: es sei doch hier nur Fußball (Eltern), seien dort nur Kinder (Vereine), wozu sich groß drum kümmern? In der Zeitung steht nur mal die 1.Herren (neuerdings auch 1.Damen), Schule ist viel wichtiger, wie alles irgendwie zusammen hängen mag, viel zu kompliziert: artet ja in Arbeit aus. Also sind sich da auf einer Ebene der Gleichgültigkeit die eigentlich opponierenden Parteien (Eltern vs Vereinsobrige) dunkel einig und alle dürfen ein gutes Gewissen haben:
    Eltern haben Kinder ja per Abgabe aum Vereinstor mit sportlicher Bewegung versorgt und gut ist, Funktionäre können immer sagen, dass Erziehung ja Elternsache, man nur für Fußball zuständig sei und auch für Aufmerksamkeit von Medien und Sponsoeren nichts könne: es stehen halt die 1.Herren im Fokus, Punkt, alles gut, wenn nur die einzelnen Stinkstiefel nicht wären, die Probleme machen wollen, wo doch sonst keiner welche sieht, auch die Kinder mangels Entwicklungsstatus nicht, klar. Wer also ist verantwortlich - vielleicht alle? Wer behauptet so etwas schon, will sich mit allen anlegen - nur Verrückte, ja genau: Kinder- wie zugleich Fußballverrückte. Aber die gibt es eben so wenige, so seltene Spezies offenbar im Lande, dass nie eine Zeitung o. gar TV darüber berichten würden. So dreht sich der geschlossene Interessen-Kreis der Erwachsenen zum gordischen Knoten, wer hätte da schon Mut wie Macht, ihn zu zerschlagen? Rechte im Herzen zu gewähren, damit finge es an: zB 4stellige Transfers von der Jugend- zur Herrenabt.-Kasse als unrichtig zu erkennen, wo die Jugend nicht mal Trainingsgeräte hat. Aber dies scheint äußerst schwer zu sein...
    Es ist immer nur eins von vielen zur Hand: Mut, Macht, Interesse an Kindern o. Fußball... Also bleibt das Selbst-Erkenntnisproblem? Aufwärtsspirale initiieren: Kinder sind unsere Zukunft, Fußball als Teamsport formt ihre ganze Persönlichkeit, dies ist nicht nur individuell, auch gesellschaftlich dann höchst relevant, folglich wäre es ein Pflicht für alle, sich um Qualität, Optimierung zu sorgen, Fürsorge neu zu verstehen: frage nicht was Fußball, Kinder, Gesellschaft für dich tun sollen u. können, sondern was du dafür tun, macht dich dies nicht viel glücklicher? Vielleicht, irgendwann, klingt für Hier-Jetzt-Lebende nur immer etwas zynisch nach Sankt-Nimmerleinstag, nicht ich, die anderen sollen zuerst anfangen mit dem Aufräumen im Kopf, Herzen, in der Seele??? ;)

    dann gab es die zeit der kritik und unzufriedenheit, man wollte den alten vorstand abwählen.
    als erstes liess dieser dann die seniorenteams reich beschenken und kaufte sich deren stimmen.
    als dies dann auch nicht mehr reichte, schrieb man die satzung kurzerhand um und es gab kein vertretendes stimmrecht mehr.
    so dachte man, könnte man diese kritischen gegner ebenfalls mundtot machen.


    Hat in den Vereinen, die ich kenne noch immer geklappt - Mann, habt ihr ein Glück! - Andre, schön dass DU mal diese Frage stellst! Ergebnis dessen, dass für Kinder de facto bei Sitzungen keinerlei reelle Vertretung ihrer Interessen vorgesehen ist, ist bei uns, dass das Geld ihrer Beiträge im Etat direkt wie indirekt zum Herrenetat verschoben wird, dass Trainer nach Willkür und Gusto statt objektiv vertretbarer Qualifikation o. pädagog. Eignung in bestimmten Erwachsenenkreisen ausgekungelt werden - und interessierte Eltern diesen Sitzungen komplett fernbleiben, da sie ohnehin keinerlei Mitsprache- bzw. Veto-Rechte für ihre Kinder hätten. Das Ganze wird dann nach außen in langer Tradition als sozial, gemeinnützig verkauft, erhält so einzig die massiven Zuwendungen aus öffentlichen Kassen (Plätze/Hallen/Umkleiden u.a.), so dass es zu jenen meist die 1. Herren auch noch bei bloßer Kreisklasse privilegierenden u. subventionierenden Vereinen für Kinder wie Eltern fußballerisch keinerlei vernünftige weitere Alternative, dh keinerlei fairen u. freien Leistungswettbewerb auf Anbieterseite geben kann, nur eben das indirekte über Verbände wie Vereine institutionalisiert übermächtige Monopol auf jeglichen Kinderfußball, das gleichwohl m.E. ganz eigene Interessen verfolgt...


    Die Folgen sind für die Jugend dann mitunter fatal, da zufallsbestimmt: es mag gute Vereine, wohl eher strukturell bedingt: einzelne Betreuerpersonen geben, die die Jugend reell als zuerst soziale Hilfe empfangen sollende Gruppe obenan stellen, in der Breite aber beobachtete ich über Jahre nur Transfers weg von der Jugend, unausgebildete Trainer (Hauptsache umsonst, die Kasse nicht belastend, so für jene Finanztransfers pro Herren schondend und angepasst trotz vieler Missstände nur Ruhe über alles haltend). Ausnahme: sog. Talente, die nach aktueller Leistung selektiert Vorständen auch regional schön Erfolgsbilanzen, Sponsoren lockende Aufmerksamkeitsanker ("Jugend-Bundesliga") o. künftige "Stars" erbringen können. Tja: warum? Weil es eine von Lobby und PR dominierte Schweigespirale statt kritischer Berichte der Massenmedien dazu, also keine Öffentlichkeit, sondern nur ein paar sich abseits des Mainstreams dazu Gedanken machende Idioten wie mich (und dich?) gibt, die man vor Ort leicht isolieren, wegmobben o. gar psychopathologisieren kann (der Vorstand des Vereins meiner Jungs schrieb öffentlich über mich angesichts von Kritik, dass ich schon psychopathische Züge habe: tja, so macht man das in Diktaturen: wer weiderspricht, muss schon sehr geisteskrank sein, dies angesichts all seiner Ohnmacht zu wagen Fazit: Verändern kann man dies nur von unten, indem sich alle Gutwilligen mehr zusammentun und das Thema als Issue gegen all die Positiv-PR weiter zu prolancieren, unbequem zu bleiben versuchen, damit KiFu endlich durch die Bank kindgerechter, sportlich fairer werde, nicht per Zufall, sondern systematisch, wie es gemäß Gemeinwohlanspruch sein müsste.


    Ein Vertreter-Stimmrecht, wie siebener es beschreibt, hätte in allen Satzungen gemeinnütziger Vereine als Pflicht verankert zu werden! Wie sollen sonst die Interessen derer, die keine Vertretung haben, gewahrt werden - aus purem Goodwill? Das ist welt-, lebens- u. realitätsfremd! Denn es ist eben schon so, dass selbst Eltern dann zu träge sind, sich die nötige Zeit zu nehmen, um jene Interessen wahrzunehmen, Sitzungen mal zu besuchen und mit abzustimmen. Verantwortung und Fürsorge? Bei Punktspielen zB eigenen Ehrgeiz per lautem Zuschauen zu befriedigen, sich dort im augenscheinigen Misserfolgsfall laut Ergebnis (die Staffel/Liga aber wird meist schon gar nicht mehr beachtet) hintenherum, ergo unfruchtbar und unfair über Trainer zu mokieren o.ä., dafür aber haben ja viele Eltern genug Zeit - schon traurig, soviel Vernachlässigung auf breiter Front. Meine Erfahrung: will man objektive Kinderinteressen ins Spiel bringen, bleibt man isolierter Einzelkämpfer (idiota), fühlt sich auch so und muss alsbald wg. Indifferenz resignieren - schon 100mal hier artikuliert, aber nur, weil sie das Grundproblem im KiFu ist und bleibt.... :(

    Guenter, dazu zitiere ich noch mal aus Kapitel zu Jens Lehmann im Buch "Psychologie im Leistungssport der Reihe "Sport und gesellschaftliche Perspektiven" vom in Fachkreisen renommierten Prof. Schweer:
    "entscheidend für die Entwicklung mentaler Fitness sind die Sozialisationserfahrungen... Das hier entstehende Ur-Vertrauen oder U-Misstrauen (und damit zusammenhängende sichere bzw. unsichere Bindungserfahrungen) sind für den förderlichen resp. hemmenden Umgang mit Stress- und Belastungssituationen von hoher Bedeutung. Allerdings können unzureichende positive Erfahrungen im Elternhaus sehr wohl durch relevante andere Bezugspersonen außerhalb der Familie kompensiert werden und insofern signifikant den Aufbau mentaler Fitness fördern. Speziell in der Jugendphase hält Jens Lehmann den Aspekt einer fundierten sportpsychologischen Betreuung für wichtig..., bezeichnet aus seiner eigenen Erfahrung einige Trainer als gute Psychologen, andere wiederum haben aus seiner Sicht nur sehr geringe o. gar keine diesbezüglichen Kompetenzen. Da nun aber der Trainer (vor allem für jüngere Spieler) eine ganz wichtige Vertrauensperson (Anm: als sportspezifisch potentiell lebenslangen Vertrauensanker!) darstellt, hält er eine grundsätzliche sportpsychologische Schulung von Trainern für wichtig. Zur Förderung einer positiven Vertrauensbeziehung sollte der Trainer mit Blick auf sein (Anm: vorbildhaft prägendes) Entscheidungsverhalten 'Transparenz' und 'Konsequenz über die Zeit' (Anm: charakterliche wie fachliche Konsistenz) zeigen. Unklare zT widersprüchliche Aussagen o. Verhaltensweisen sind hingegen für die Spieler kaum zielführend" (S. 131f.)
    Dabei ist zu beachten, dass JL bereits früh in hochklassigen Vereinen eine hervorragende Leistungsförderung mit hohen Ansprüchen erhielt, von der viele andere Kinder in unterklassigen Vereinen naturgemäß oft nur träumen können, - und dennoch vermisste der die Praxis seines KiFu reflektiert erinnerende JL z.T. jegliche sportpsychol. bzw. mentale "Kompetenzen"...


    Grad für unzureichend sozialisierte, ängstlich-gehemmte, destruktiv-aggressive oder Aufmerksamkeit suchend viel störende Kinder (ohne viel familiär positiven Rückhalt) wäre also als Kompensat ein mental versiert unterstützender Trainer als echte Lernperspektive, dh Ausgleichs-Chance für gelingende Lebensführung. Oft aber werden sie mangels Ausbildung oder Fußball-, dh Teamplayherz von Trainern o. Lehrern nur als Belastung gesehen, erneut vernachlässigt, abgeurteilt und fürs Individuum fatal ausgegrenzt. Falls sie aber erfahren, dass irgendwo ihre reell in fairem und freiem Wettbewerb erbrachte Leistung bzw. deren Verbesserung und das Bemühen darum, dh ihre eigene Person, zählen - und nicht Willkürmacht, Bewertung nach bloßem Leistungs-Ist o. gar Vitamin B (elterlicher Beziehungsstatus wie oft beim Trainerkind o. Bekanntschaften), dann kann dies einen neuen mentalen Fokus initiieren. Er weist, leitet in eine Richtung nach vorn, weg von vergangenen wie aktuellen Missständen in die Zukunft als Chance leitet, was so exponentiell voranbringen kann. Sie begreifen dann anhand des Trainers als lebensechten Vorbildes, dass es durchaus an ihnen selbst liegt, was aus ihnen noch werden kann, dass sie an sich arbeiten und so selbstgesetzte Ziele erreichen können, dann auch sozial integriert oder beliebter werden. Besonders für Torleute ist mentales Coaching dabei unabdingbar, inwiefern das Kind zu erlernen hat, Fehler Krisen, Probleme, Misserfolge besonders allein mit sich ausmachen zu können...

    Ich wundere mich, dass keiner mehr konkrete Fragen zum Mentalen hat, - obwohl zT die Diskussionspunkte daraufhin zielen. Präsenz des Individuums (im Körperlichen wie eben Team-Geistigen), Selbstvertrauen o. Selbstbewusstsein auf dem Platz zB sind doch eine mentale Frage und oft spiel- bzw. situationsentscheidender als bloße Technik, Artistik o. Schnelligkeit. Wann und wie bringe ich zB den eigenen Körper zwischen Gegner und Ball, wie trainiere ich dies? Da Gehirnwissenschaft nachgewiesen hat, dass soziale Stimulation vs Vernachlässigung sogar direkt das Gehirn in seiner Aktivität wachsen bzw. schrumpfen lässt: muss dies nicht auch etwas für die Eigendynamik des Teamplays bedeuten? Ist das Thema hier nur ne Mode gewesen o. noch Interesse da? Oder waren schlicht die Antworten auf Fragen zu unbefriedigend? Da ich weiter versuche, Vereinsführungen für Mentales Teamcoaching zu interessieren, muss ich mich zunächst selbst dafür interessieren, wieso das Interesse am Thema entweder nur kurzatmig bleibt oder fehlt, Skepsis zur Reaktanz führt, die Benefits zu diffus o. unverständlich, die Probleme zu komplex bleiben etc. Danke also für etwas Aufklärung, wieso das einst rege Interesse hier eingeschlafen ist!