Beiträge von Keller-Kicker

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    @daddln: Ok, ich war etwas provokant wie spekulativ. Nur wo sich wer bloß wie ne beleidigte Leberwurst o. Null-Bock fühlt, wieso am Stuhl kleben? Als Trainer hat man die Dinge doch selbst in der Hand, oder? Für die Spieler, die besser drauf sind. Das wäre ein positives Motiv. Oder doch auch nen wenig, damit es kein anderer noch besser mache, lieber alles so negativ, bei Spielermangel bzw. Team-Ruin bleibe? Davon kenn ich durchaus welche u. leider ist dem in vielen Vereinen so: bis zum bitteren Ende für Teams der Kids. Man leidet mitunter eben vllt (s. stupidedia.de) unter der weit verbreiteten Krankheit “calva fatigabit faeces”, also nicht du o. ich, aber all die andern* ;):D


    *Ausnehmen will ich da nur immer gern Kinder, die sind meist noch nicht infiziert, mangels Selbstbewusstsein... :thumbup:

    @Daddln: In deinem letzten Beitrag fällt mir ne Ich- vs Team-Betonung auf. So sehr auch ich deinen Frust versteh: vielleicht überträgt sich dies Ich, Ich, Ich - mit den 11 Hanseln, wegen denen dir nen halber Samstag "abging" - eben negativ im Team weiter bzw. stößt diese Distanzierung von dir her sogar pro-aktiv viele ab? Dein wichtiger Vortrag zB ist allein Problem deines Ego, verlieren aber tut ihr als Team, oder? Auch kein Co. - warum denn? ;)


    PS: Nen Trainerschein vermittelt nie schon die nötige Selbst-Distanz vs Selbstbezüglichkeit....

    DSV: Man könnte meinen, du überträgst eine Profi-Einstellung 1:1 auf Kinder als deren Pflicht(-Schuldigkeit), nur dass grad von Profi-Trainern keiner solch Pflicht von Spielern abfordern würde. Warum? Weil er ein gutes, das bestmögliche Spiel des Teams will, dh niemand, der nur ohne eigenes Wollen mitspielt, da er soll, gar muss. Erste Aufgabe des Trainers, dass er jeden zu 100% dieses Wollens motiviert: etwas zu leisten, etwas zu lernen, zu gewinnen.
    Von G bis E kommen alle Kids noch, da sie von sich aus unbedingt mitspielen statt auf der Bank sitzen etc. wollen, da kann man evtl. leichthin als großer Zuchtmeister disziplinierend wirken. Ab D schon endet diese für Trainer schöne Leichtigkeit, Jungs individualisieren sich in ihren Motiven, sind schneller persönlich verletzbar... Da zu viele Trainer mangels pädagogischer Ausbildung dies nicht begreifen wollen, meinen, auch Pubertierende wie Kleinkinder behandeln zu dürfen, abkanzeln o. abstrafen zu können, folgt der Dropout in 'ihren' Teams. Ich hab's schon x-mal vor Ort beobachten müssen, wie dann Spieler um Spieler aus "Unlust" u. Frust aufhört o. wechselt, aber die Verursacher es einfach nie kapieren WOLLEN. Also genau, was sie stets Spielern abfordern: ihre Aufgabe leisten zu WOLLEN, tun sie selbst nicht, lokalisieren so die Gründe der Negation ihrer Spieler im Mitmachens nur in denen statt in sich selbst. Obwohl sie eben die individuellen Motive aller ignorieren, nur ihr Ding durchziehen wollen: wie in der F o. im KiGa, wo die großen Betreuer allein das Wort führen, natürlicherweise alle folgen. Dahinter steckt letztlich ne Art 'Amtsmissbrauch': der Trainer selbst WILL nicht zuerst fürs Team dasein, sondern das Team-ganze soll für ihn als einzelnes Teil kämpfen, gewinnen, funktionieren. Er projiziert seine Motive in alle 1:1 hinein, WILL NICHT betreuend dienen, sondern einfachhin im Ehrgeiz sich (oft narzisstisch, dh bespiegelnd, befriedigend) über alle herrschen. Dafür würde aber auch bei den Herren o. Damen niemand auf Dauer Beitrag bezahlen, Vereinsmitglied bleiben wollen. So instrumentalisieren lassen sich eben nur kleine Kinder u. ab D sollte jeder Trainer einfach aufhören, in so selbstsüchtigen Kategorien zu denken, demokratischer im Teamplay mitspielend, NIE nen Egoplay für alle nur in- wie obstruieren. Per "Ich-will" contra Teampsychologie. Kein Mensch muss müssen, die Abstimmung der sich ohnmächtig fühlenden Jungs folgt meist nur mit den Füßen statt in Widerworten...
    Jeder Trainer hat natürlich sein Recht sich zu fragen: will ich dies Hobby weiter betreiben o. nicht? Wenn ja, dann richtig im Grundmotiv: vom Team her denkend u. wollend - als Vorbild! Steckt dies Vorbild nicht genug an, hätte jeder nicht zu jammern, sondern sich selbst zuerst zu hinterfragen, wieso nicht: Zwänge, in denen wer agieren zu müssen meint, sind immer vor allem die eigenen in Kopf o. Psyche (nachzulesen unterm sportpsycholog. Stichworte "Zwänge"). Daher sollte man sich "Zwänge" verbieten... :thumbup:



    PS: Die 1. Verantwortung fürs Teamplay hat der Trainer - als Pflicht. Sie in Spieler weg zu projizieren, wird ihr nicht gerecht, ist Unwille. Er führt letztlich nur zum Versagen: not-wendig.

    die Ente kackt am Ende...zahlen tun die anderen!


    Ich kenne noch die Weisheit, dass ein Stürmer nen großes Ego haben muss, wogegen ein Sechser eben nicht nur bewegungsfreudig, sondern auch sozialer für andere Löcher stopfen wollen u. können sollte. Wer schon Heranwachsende nicht individuell sehen, tolerieren mag, alle "ideologisch" u. vielleicht gar wider biologische Entwicklungsstufen über einen, seinen Kamm scheren will: euch pfeif ich schon rein, wie ich das will, der wird weder erfolgreich Teams führen noch Kindern gerecht. Er will sie eher nach seinem Gusto verbiegen, da er dies vor Ort "von Amts wegen" (u.U. auch ohne Qualifikation, kompetenter Ausbildung, eigenem Leistungskönnen) darf. Da diese TR-Anzugsträger z.T. der Fall sind, hielte ich eine gewisse Vermittlung von pädagogischen Erkenntnissen für wichtig, damit aus Amtsschimmel o. Anzugsträgern auch echte Trainer wie Verantwortungsträger werden: überall u. nicht nur per Zufall hier, dort aber nicht... Und dann würde man zuerst EGO-Dribbler wie Passgeber o. eben die "Lunge" im Team jeweils für sich zu schätzen wissen, danach sein Spielsystem etc. zimmern, denke ich.


    Mit der Ente ist doch vllt auch die "Zeitungsente" gemeint: der TR-Bluff des einen alle aufstellen dürfenden Kopfes, für den am Ende alle den Kopf hinhalten müssen, wenn das Teamganze in Geist, "Play"/Spielintelligenz, Motivation u. Moral zugrunde gerichtet wird. Und dann bezahlen eben auch die Eltern u.U. den Preis mit: indem sie ihre Kids 3mal die Woche in die Ferne (bei uns 12 km) fahren, dort 2 Stunden herumlungern müssen - und wer kann sich dies leisten? Kann man es nicht, haben die Kids ihren Fußball u. er sie verloren. Auch jener eine Dickkopf hatte nur auf Zeit eine Ego-Stellung über allen gewonnen, in Wahrheit verliert auch er, jedoch zT dank neuem Job am wenigsten wie am verdientesten. Dies ist so, wo hierarchisch statt im Team geführt wird, wo die Zeit vor 50, 80 Jahren fast stehengeblieben zu sein scheint. Merke: Ego-Spieler sind 1er von vielen, nicht maßgebend für alle wie die Trainer. Sie werden meist u. evtl. am besten über kurz o. lang vom Team selbst "diszipliniert", wie früher im Straßenfußball: der Egodribbler wurde irgendwann kollektiv nicht mehr angespielt, da der Ball eh weg war, außer er war fürs Team der Gewinnerbringer - dann hatte er u.U. spielerführend gewisse Narrenfreiheit. Jeder musste, dürfte zeigen, was er kann. Leistung zählte reell, im Teamplay: wurde vom Team selbst immanent bewertet vs von äußeren Trainern/Sichtern als oberster, zT auch willkürhafter, darin aber stets unantastbarer Entscheidungsmacht, die im KiFu in Differenz zum Herrenfußball quasi unkündbar bleibt - "von Amts wegen". Daher lobt der DFB wohl jenen Straßenfußball noch heute, obwohl er selbst funktionell anderes betreibt... ;)

    Konkurrenz belebt das Geschäft.


    ...und im selbstkritisch positiven Fall auch den Team-Geist (im Leistungs-outcome)! In jüngeren Klassen schicken Eltern die Kids, zT nicht mal ganz freiwillig. Alternativen, Mobilität, Mündigkeit, neue Freunde statt nur der in der GS vor Ort o. bei uns sogar (ab 16 Jahre) ne Bunte Liga - vieles neue Optionen konkurrieren ab D, C, B mit dem Vereinsfußball. So trennt sich die Spreu vom Weizen: wer keine Qualität liefert, wird als unattraktiv verlassen, verliert erst Mitglieder, dann Spiele, zum Schluss wie in offenen Märkten, wo jeder frei wählt, alles: ganze Teams. Wer da nicht bereit ist, sich vorher gründlich Gedanken zu machen, kommt wie hier mit Gewaltaktionen wohl zu spät: jeden zum Training kommen lassen, wird ja Vereinsmitglied - und hernach kann man ihn per eigener "Begeisterung" o. entspanntem Klima - s.o. - überzeugen, wenigstens als Stand-by-Aushilfe zur Verfügung zu stehen ;)

    Karl, bisserl off topic: Ersteres ist sicher korrekt - ich hab mich auch gewundert, dass man mit so undifferenzierten Aussagen den wiss. Grad erlangt: die vielleicht auch "Politik machen" sollten für Vereine, die eben Kunstrasenplätze fordern, wofür der Neu-Bachelor (selbst Jugendtrainer im JLZ wie Herrenspieler, also mit subjektiven Interessen involviert) den Dropout dann etwas sich verrenkend als Argument lieferte. Passt unterm Strich aber trotzdem, nur nicht so übertrieben. Jeder weiß, dass Sport als körperlicher, aber auch psychosozialer Ausgleich: Bewegung contra Stress etc. wichtig ist, daher hinken m.E. die üblichen Argumente Schule, Multimedia, Mädels. Eher "stressen" manch Verbindlichkeiten, die letztlich ich- o. zielfixierteTrainer allen aufdrücken, aber zum Bumerang werden können, wenn Spieler overstressed dann resignieren u. ganz aufhören. Besser pubertätsbedingt Zugeständnisse machen, den Jungs signalisieren: ICH nehme EUCH ernst, sehe EURE Sorgen, Nöte, Frustigkeiten, akzeptiere EUCH als Menschen trotzdem: EUER Ego. Dann bleibt das TEAM ein Stück sportliche Heimat: als soziales Zuhause statt Belastung empfunden. Trainer sind die Herren, die verantwortlich über dem organischen Teamplay rangieren - als dessen Kopf. Klappt dieses nicht, sollten sie sich, ihre Arbeit unbedingt in Frage stellen, stellen lassen, bevor per Dropout der Team-Geist aller Kids als bloßes Kartenhaus zusammenbricht. Echter Gemeinsinn zeigt sich eben in (Ich-losen) Taten, nicht Worten, in gelebter Solidarität statt Beharren auf ichfixiertem TR-Amtsschimmel...

    Ab einem bestimmten Alter ist das Punktspiel am Wochenende offensichtlich nicht mehr der Lohn für die Arbeit im Training, sondern eine Belastung. Ich habe mich schon gefragt, ob das auch an meinem Training liegt, allerdings kommen hier selten weniger als 16, oft mehr als 20 Jungs ins Training. Letzte Saison hat mich sogar einer offen gefragt, ob er nur ins Training kommen darf. Ich habe nein gesagt...


    Wenn Training mehr Spaß als Spielen bereitet, ist das bedenklich. Läge es nur am Timing, sollte man Spiele auf wochentags Abend verlegen, aber das allein dürfte es kaum treffen: es ist auch bei mir der Druck o. der bewegungsferne Mehraufwand. Ich wäre gestern wohl auch lieber zum Tanz mit rassigen Südamerikanerinnen gegangen, wollte aber mein Team nicht im Stich lassen o. auch meinen Platz nicht per Abwesenheit verlieren. Ich musste 90 min hinten als IV rumstehen, kaum Bewegung war gefordert, wir gewannen 9:0, alles öde: Nachher also hab ich es bereut, obwohl wir in der Bunten Stadt-Liga NICHT 1 Stunde vorher dasein, NICHT weit über Land fahren müssen, mir NICHT ein Platz auf der Ersatzbank drohte. Ohne dies dreimal "NICHT" aber... Wie das Punktspiel attraktiver machen? Vorher festlegen, wer zur Startformation gehört. Der Rest muss erst für Notfälle min. 5 Minuten vor Spielbeginn antanzen, um nicht sinnlos Zeit zu vergeuden. Er muss nicht auf der Bank in Trainer-Reichweite sitzen, sondern darf sich frei bewegen, wenn er mag: 2 vs 2 auf kleine Tore nebenan, so hab ich es schon in der F-Jugend (unter Aufsicht eines Elternteils oder des Co) praktiziert. Die Ersatzspieler hatten weniger Druck, mehr Spaß, mehr Ballkontakte - ja, es gab Stammspieler, die fragten, wann sie auch mal raus und nebenan mitspielen dürften. Elternstress blieb zudem aus, da alle Kinder spielten, es nie Bankdrücker gab.


    Wo Fehler o. auch mal ne Spur Eigensinn aufm Platz aber frei erlaubt, Siege, Höchstleistung o. volles Verletzungsrisiko nie absolute Pflicht sind, alles cooler abläuft, steigt der Spaß, die Freiheit hin zur puren Bewegungsfreude - alle spielen nicht nur befreiter, glücklicher, mit mehr eigener statt verordneter (Arbeits-)Moral, letztlich meist auch per von fremd auferlegten Zwängen gelöstem Flow-Erleben besser: (negativen Alltags-)Stress ab- statt aufbauen, relaxter werden dürfen... Wenn man am Ende nach ner unglücklichen o. auch mangels Können o. Wollen verdienten Niederlage gemeinsam - gar inkl. Gegnern, nachdem man gemeinsam auf Aggro-Fouls aufm Platz verzichtete - lachen darf u. kann, statt sich gegenseitig zu zerfleischen, ist nochmal mehr an Teamgeist gewonnen u. die Lust an der Beteiligung könnte dank dem Trainer als Motivationscoach steigen. Der Trainer soll sich natürlich nicht zum Gute-Laune-Bär verrenken o. nur Spaß abfordern müssen, aber nen bisschen lockerer (wie vllt im Training) könnte man manches angehen, so die (authentisch gute Überein-)Stimmung erhöhen, oder?

    Das Trainer und wegschauende Vorstände die Hauptschuld daran tragen, dass kaum noch ein Spieler bis zur A-Jugend durchkommt, dass ist leider traurig Realität. Denn ist ein Jahrgang erst einmal vom egoistischen Trainer "kaputtgemacht" worden, dann kann die entstehende Spielerlücke kaum noch wieder gefüllt werden. Diese Jungs sind für ewig für den Vereinsfussball verloren.


    Top! Nur was dagegen konkret tun? Hatten die Frage grad bzgl. EGO-Spieler, wo kaum wer um Antworten verlegen ist. Was macht Trainer so anders, so mächtig, so im Ego unantastbar, dass es da oft kaum gelingt, noch rechtzeitig gegenzusteuern? Wir haben grad auch wieder nen Fall: Trainer geht im Sommer, darf bis dahin weitermachen wie bisher, obwohl alle wissen: dies ist fürs Team das Ende. Zwei "zu schlechte" wollte er im Sommer nicht, drei vertrieb er dann im Winter, einer kommt nurmehr zur Not zu Spielen, trainiert nicht mehr mit, weitere (min. drei) haben schon andernorts Verträge unterschrieben, um dort schon trainieren zu können, aber alle Fragen werden nur in Hinhaltetaktik auf Mai vertröstet. Widerstand sinnlos. Wie kommt sowas? Zur Eingangsfrage: natürlich Wahnsinn solch von abwegigen Interessen motiviertes Verschieben zulasten gesunder Strukturen. So macht man doch nur die nächsten Teams auch noch kaputt, da jeder, der vernünftig ist (Jugendlicher o. Eltern) wechseln sollte, um in seinem Jahrgang zu spielen... Versuch offen drüber zu reden, ist ne Minichance, dass es fruchtet!
    Karl: Auch top! Besser solch "Vereine" (gemeint ist ja eigentlich nur deren Kopf, gegen den der Fisch aber nicht ankommt) hören auf als immer mehr Kinder!

    Karl: Genau. Daher auch die hohe Animosität derer, die ihre Vereine lieben, gegen solch Begriff, wogegen der des "EGO-Spielers" leicht von den Lippen kommt, ohne das dahinterliegende Problem zu spüren? Aus Angst: was käme dann? Radikale Veränderung täte Not, nur fehlt die Vorstellungskraft für sie? Da könnte sich jeder auf den Grund zu gehen versuchen, bevor das Vereinsleben weiter latent zugrunde gerichtet wird. Das tut weh, sicher doch: die echten Trainer werden ja immer weniger, da bin ich mir im Wahrnehmen auch hier ja mit vielen einig! Auch der Dropout-Effekt ist Fakt, wird oft wissenschaftlich untersucht, nur werden Schlussfolgerungen von der Praxis kaum mal zur Kenntnis genommen: bei uns kenne (also vllt gibt's noch andere) ich nur einen Verein - er hatte mich als Mentalcoach, das hieß im Klartext vor allem Trainer-Supervisor eingestellt - nach 2 Monaten flog der 6 Jahre erfolgreich arbeitende JL raus, ich erhielt keine Antwort unter dieser Nummer mehr ;)


    Ich weiß, du wirst gleich kontern, ob dies mich nicht ins Grübeln bringen müsse. Tut es, aber in alle Richtungen! Ich war finanziell auf diesen Job nicht angewiesen, nicht deshalb, sondern weil ich gescheitert bin im Ansinnen, das Trainer-Ego vom Trainer- zum von mir propagierten "basisdemokratischen" Team-Fußball zu bekehren. Mit konsequenter Positions-Rotation zB als Konsequenz: jeder darf, keiner muss... Das Motto "Die Mannschaft ist der Star" ichbezogen als Trainer ernstzunehmen, Kids hingegen erstmal ihr Ich psychisch gesund heranbilden zu lassen, bevor man es zu domestizieren versucht. Mein Ego hätte die offenen Fragen bzgl. dem gemeinsamen Scheitern gern rational abgeklärt, doch dazu kam's wie gesagt nie. Ist 1,5 Jahre her. Also versuch ich zB hier Antwort aufzufinden (MTC-Thread), eher vergebens, leider! Viele fühlen sich offenbar angesprochen, angegriffen, aber zum echten Austausch übers Warum u. Inwiefern kommt es bestenfalls stückweise, der Reflex auf den Angriff, die Abwehraffekte überwiegen: vielleicht auch, da bei mir zuviel Frust mitspielt!? Dies will ich gar nicht ausschließen, ich bin ja auch nur Mensch, nicht Über-Gott (Vorsicht Ironie): so sehr mir diese Rolle auch gefallen könnte, da mir ein bloßes EGO wohl viel zu wenig dünkt ;)


    *Aktuell K. Ribau's Bachelor-Abschlussarbeit: "Beunruhigen sollte uns, dass wir sehr viele Jungen in der C-, aber auch der D-Jugend verlieren...Zum Beispiel sind aus 45 E-Teams in 2008 nur 25 D- u. 19 C-Teams in 2012 geworden. Die Entwicklung ist dramatisch, zunehmend..." - seine vorgeschlagenen Maßnahmen aber sind äußerst mau: Bau von mehr Kunstrasenplätzen o. ortsnahe Ausbildungsangebote für Trainer. Nun kenne ich viele C-Lizenztrainer vor Ort, die schon mehrere Teams platt gemacht haben: aus 10 Teams in 2007 wurde zB ein einziges in 2013, und selbst dies wankt quantitativ; grad dank Trainerlizenz aber stets ungefragt neue bekommen: an ihnen kann's ja nicht gelegen haben? Es ginge letztlich wohl um weit mehr...)

    Prävention - nun scheint man es zu erkennen, dass Exzesse o. auch schon rigide an "Realitätsverlust" leidende "Anweisungen" als Krux im KiFu durchaus die Fangewalt mit bedingen können... Auch die modifiziert ergänzte Trainerregel gefällt mir schon besser wie früher. Eltern als bloße Fans zu verbrämen, dh. in ihrer Erziehungspflicht quasi außen vor zu lassen bzw. zu degradieren etc., nun denn, daran wäre noch zu arbeiten, damit auch ich glücklich erstrahle, falls bei uns die FPL verbindlich eingeführt würde. Denn: auch wenn manch Eltern sich wie verrückt als Fans aufspielen, wären Eltern in der Regel zuerst Eltern, erst danach als Fans zu betrachten, zumindest ich: indem ich auch guten Aktionen der Gegner zB Beifall spende o. Trainer korrigiere, wenn sie gern den Kids erzählen, sie hätten zwar besser gespielt, aber unglücklich o. nur wg. dem unfairen Schieri verloren - was in aller Regel eben gar nicht stimmt, wenngleich subjektiv so gesehen. Merke: auch Trainer sind nur Menschen u. nicht so perfekt, wie sie vllt sein sollten. Daher sind Schiri wie Eltern! mitunter als Korrektiv gar nicht soo übel... ;)


    PS: Manch Eltern muss man sicherlich als Trainer noch beibringen, wie Eltern sich verhalten sollten. Daher wäre der KiFu-Trainer-Job in Differenz zum System viel höher einzuschätzen als der Herrentrainer, der neben den (sich im KiFu je nach Alter ganz verschieden darstellenden) Trainings nurmehr Teams aufzustellen, nicht aber Kinder wie Eltern zu erziehen hat...

    = ?(



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    Hhm, so bekommt man dann doch mit, dass auf "ignore" gestellte Genossen "im Westen nichts Neues" schreiben... Der EGO-Spieler treibt offenbar ganz schön um. Wieso aber nicht mal der EGO-Trainer, wird der, der ihn anzusprechen versucht, nur negativ abgewertet u. in ne Ecke gestellt? Hhm, da gab's doch mal sone Rede von blinden Flecken (im Selbstbespiegeln als eigenes Strahlemann-Gesicht ausmachbar, nur so als Tipp), die man mit etwas Humor, der nicht im eigenen Ego endet, auch verstehen könnte. So kann man auch H.Wein gegen sich selbst missbrauchen, seine Intention im eigenen Sinne verkehren, falls Zuhörer nie selbst kritisch nachdenken ;)


    @Uwe: Wo läge uU ein gemeinsamer Nenner alles Gutwilligen? Auf freiwilliger Basis jeden in seinen Motiven stimulieren statt gewaltsam intruieren? Wenn wer wie Coerverfan nur das Lied dessen singen soll, der ihm sein Brot bezahlt, vergisst der Kritiker ja eins: er muss es als reelle Leistung noch nachhaltig verkaufen, um nicht zu verhungern! Im Vereins-KiFu dagegen kann man auch das Erfolglose viele Jahre lang "leer verkaufen", da die Leute nicht nachdenken: wenn es fast nichts kostet, die Betroffenen selbst aber, Kinder, unmündig wie immobil vor Ort wie all ihre Freunde festsitzen: auf Gedeih wie Verderb gefangen, da zu klein!
    Dies verleiht den Leerverkäufern dann Macht, wo bei einem Coerverfan notwendig, da marktlich geregelt in hartem Wettbewerb, echte Leistung zu stehen hat! Insofern hinkt das Argument seiner besser voranzukommen vorgebender Kritiker gewaltig; sie müssten erstmal beweisen, dass auch sie wie er da zurechtkommen, wo Menschen viele echte Wahlalternativen statt ein Quasi-Monopol geboten wird!So wer also Coerver gegen Bares vermittelt, dies Ziel erreicht, spricht's nur für, nie gegen ihn: Sonst würden die Leute nicht für sich freie Märkte u. demokratisch faire Wahlen wollen! Nur bei Kindern als Heranwachsenden, in denen sich Zukunft noch pos. o. neg. entwickeln kann, meint man abstruserweise, drauf verzichten zu können: da Kids kaum reelle Lobby, Stimme in Vereinen u. dem System für sich haben! Der eine TR-Anzug-Träger (zu unterscheiden von den selteneren, echten Trainern!!!) könnte also willkürhaft alle Ego-Dribbler als Non-plus-Ultra, spielentscheidend fördern, der andere aber den Ego-amputierten Pass-Schieber. Und wenn in der jeweiligen Vor-Ort-Sekte (so stellt sich meiner zynischen Vernunft der Otto-Normalverein nunmal dar, sorry: wieso sollte ich diese freie Meinung verschweigen müssen?) einzelne "KiFu-verrückte" Eltern - insbesondere bei Misserfolgen - nur mal nachfragen wollen, warum der eine so, der andere so anders trainiert, aufstellt u. spielen lässt, erdreisten sie sich nur, unverschämt den Aufstand gegen den autokratischen Pro-Akteur aller anzuzetteln.*
    Falls Coerverfan zB mal zu uns käme, seine Kompetenz animativ vorführte, dürfte dies einen ungeheuren Gewinn bedeuten, nur: man ließe es nie zu, dass "Externe", die mit Fußball reell Geld verdienen, die Vereinsplätze betreten. Ich hatte mal in meiner Frühzeit als Trainer die Experten einer Fußballferienschule für nur 100 Euro je Trainingseinheit auf eigene Kosten gebucht, damit die Jungs mal ein tolles Training bekämen, ich was lernen könne: es wurde noch während dem Training vom herbeigerufenen Vorstand untersagt. Daher glaube ich zu wissen, was jeder zu leisten hat, wenn er sein besseres Können in Vereinen verkaufen will! Zwar bin ich in der Sache dafür, dass sich in Kindern jenes gesunde Ego allererst auch aufm Platz heranbilden darf, dies nie zwanghaft in ihrer Freizeit unterbunden, mechanistisch ödes Teamplay zu früh (bevor die geistvermittelten Ressourcen zu seiner Kreativität da sind) eingeschliffen wird, dennoch würde ich jedem einmalig dazu ne Chance geben: wenn die Kinder es Mist finden, sollte sie dies nachher bekunden dürfen: wenn der Mistige dann nie wieder käme, hätten sie nämlich ein ungemeines Erfolgserlebnis, indem sie ihre freie Ansicht äußerten u. die Erwachsenen demgemäß handeln, es sich also gelohnt u. keinen Zwang hat.


    *Warum ich dies schreibe? Das Team meines Sohns hat grad gegen zwei über die Jahre in etwa gleichstarke Gegner gespielt, einmal 1:13, einmal 0:0. Nun schrieb ich als (obwohl auch kostenlos tätiger) geschasster Ex-Trainer, wie "wir" (im DFB-Sinn: alle als 1 Team: Trainer, Spieler und last but not least Eltern) nicht 1:13 verlören. Statt nur als Vater, wie gern getan wird: mit doppelt soviel Trainerstationen u. mutmaßlich mehr Erfolg: was aber nicht ausschlaggebend sei: nur der Spaß - 1:13 zu verlieren... Mein Tipp wurde erst nur ignoriert, im zweiten Spiel aber umgesetzt. Nachher erzählt mir der Trainer stolz, dass er eben aus dem 1:13 gelernt habe (immerhin positiv, lernfähig ist in seinem Alter kaum mehr wer wirklich: außer unter Schmerz, und der war offenbar auch bei ihm wg. der Blamage auf Ansage von mir groß genug). Das 0:0 nun sei allein sein Verdienst; ich erinnerte in dieser Hybris daran, dass es doch zuerst der Verdienst der toll fightenden Kids sei, aber sein Lernen immerhin auch verdienstvoll sei, wenn es auch sportlich schöner gewesen wäre, er hätte diese Einsicht vor den 1:13 gehabt. Doch er konnte nicht über seinen Schatten springen: die Einmischung von mir als Vater in dessen eigene Angelegenheiten (den Erfolg seines Sohns, dessen Teams) sei nur unverschämt, denn Eltern hätten im Team nichts zu sagen u. auch, wenn er als Trainer Fehler begehe, hätte ich zu schweigen statt zu meinen, dem Trainer Tipps geben zu dürfen. Ob die richtig o. falsch seien, sei völlig egal. Und wenn das Team daran bald zerbreche, sei dies eben Pech u. zu akzeptieren... Ein "typischer Trainer" (Andre) eben, der im KiFu rein auf seine Macht statt reelle Kompetenz setzt, strukturell setzen darf? Muss diese vorsintflutartig destruktive Emphase Einzelner über dem Teamplay/-geist auf ewig so massiv bleiben, da jeder auch als Trainer-Gringo den Gott sich vorspielen darf? Ich versuchte noch zu erklären, dass ich eben auch schon in "Leistungszentren" als Art Supervisor in Mentalcoach-Funktion Trainer auf Fehler zu beobachten u. zu analysieren hatte, um Teams zu mehr Erfolg zu verhelfen, nicht gegen Trainer, sondern letztlich für sie, da auch sie Erfolg wollen, sich nur oft dabei selbst - wie jeder Mensch - im Weg stehen. Alles Reden half nichts, wie ich dem "unverändert" böse verärgerten Gesicht zu entnehmen meinte. Nur 1 Beispiel von Hunderten aus meiner hier ja schon oft im Nachweis belegten Praxis: pädagogische Qualität o. Kompetenz pro Kindeswohl u- .Interesse darf meist gar nicht thematisiert werden, zu sehr fürchtet man sich vor der Konsequenz: den Zacken, die da aus der eingebildeten Krone brechen? Der Teamerfolg wird idR leider niedriger als sie angesetzt. Merke: Nur mund-tote Eltern sind im KiFu gute Eltern!? Für wen? Es sollte im KiFu stets zuerst um die Kids selbst gehen dürfen!!!


    Gringo: Hab nochmal bei Wiki nachgelesen, wer ein Gringo ist - ganz witzig: es ist der, der allen griechisch vorkommt... Das trifft wohl eher auf die neuronale Rückspiegelung zu, aber egal: was denkt man sich, sich als Trainer solch Namen zu geben? Kommt man allen spanisch (die deutsche Übersetzung) vor? Um mich da nicht selbst auszuklammern: als Kellerkicker bekannte sich unser Bunte-Liga-Team dazu, dass wir alle gleich viel gelten, egal ob "gut" o. "schlecht", dass wir auch im Tabellenkeller zusammen o. den Kopf oben halten statt uns in Frust zu zerfleischen wie die meisten anderen etc.
    Zweite Ergänzung, da ich dir ne Antwort noch schulde (falls die Frage ernstgemeint war): Mir hat der meinen 8-jährigen Sohn 1 Jahr lang strikt auf die TW-Position zwingende, ihn nach dessen Weigerung des Trikotanziehens 3 Monate auf der Bank parkende Trainer mal auf Kritik gekontert: ich habe nicht nur Macht, ich bin Gott für dich! Das hat so gesessen, dass ich es halt noch heute wie nen Trauma im Schädel habe. Das Gequatsche ist also nicht so böse gemeint, nur ein Reflex gegens Schädelbrummen. Dieser "Trainergott" weigerte sich strikt, irgendne DFB-Empfehlung nachzulesen u. war selbst nicht mal Fußballer, wogegen ich damals als Spieler wie Trainer recht bekannt war. Und da soll man im eigentlich gesunden eigenen Kopp dann nicht irgendwann abdrehen, wenn der Sohn mal wieder mit Tränen Strafrunden läuft? Seitdem wohl bin ich nen eher abgedrehter Kopf... Sei also froh, falls du dir sowas nicht mal vorstellen kannst, da es von deiner Realität so weit weg ist ;)

    @: Spielerisch zwangloses "Lernen", dem der "Trainer" nur das Auge leiht - da schon noch ganz in sich ruhende Kleinkinder (von Ego trotz Ballverliebtheit keine Spur) nach Anerkennung, Beachtung, Aufmerken streben, es sie motiviert, wenn wer - still - zuschaut... Tja, dürfte jeder Erwachsene noch so zweckfrei spielen (keine Vorschriften, nichts muss!), wie schön interaktiv befreiend wäre dies! :thumbup:

    Uns unterscheidet deutlich, dass ihr nicht kritisch mit euch selbst seit. Nein, ihr seit Könige...so führt ihr euch auf...typisch Trainer!


    Mutig! Es darf eben nur ein großes Ego geben im, überm Team - keine kleinen Egospieler. Jeder Mensch möchte nicht nur König, sondern gottgleich sein, und sei es im Kleinen, in seinem Revier, das im Verein jeder Schulterklopfer o. Speichellecker für sich nach dem Radfahrerprinzip (Buckel nach oben, tritt nach unten) zugeteilt kriegt: grad im KiFu quasi unkündbar u. mit Persilschein für sein (An-)Tun, gegen das sich de facto meist keiner - wg. Indifferenz auch elternseits - wehren kann bzw. will. Wehe daher jedem, der mit kritischem Blick kommt, reell was für Kids verbessern will, in derem statt der Erwachsenen ihren Interessen: der fliegt schnell raus, wird abgesägt. So bleibt "man" perfekt so "unter sich" wie Mensch es am liebsten will (statt per Challenge noch sportlich aktiv über sich hinauswachsen, sich freiem wie fairem Wettbewerb ohne Stammtisch-Hinterhalt, mobbender Intriganz o. im Hinterhältigen nie zu ahndenden Foulspiel reell stellen zu wollen). Ich schreibe daher auch hier kaum mehr etwas: man will sich vereins-alike eben nie wirklich auseinandersetzen, nur Wenige sind auf der Suche nach dem, was es unter den Vielen, Menschen nie mit Bestand geben kann: freidenkerischer Geist.*


    Lieber Andre, mir wird mir oft nur schlecht, wenn ich lese, wie selbstherrlich mancher in seiner Optik Kinder, ihr Wohl o. Interesse, übergeht. Im echten Sportsgeist sucht jeder sich aktiv miteinander zu messen, darf jeder konkret aufm Platz zeigen, was er selbst reell kann. Das lieben grad Kinder noch, aber man versucht es ihnen zu rauben, treibt ihnen ihr aufkeimendes Ego wie ihre Ballverliebtheit rigide aus, wenn sie sich grad zu entwickeln sucht. Die psychischen Folgen kann ich nur erahnen, denn untersucht wurden sie nie. Ich sehe aber den Dropout vieler Kids mangels Lust auf diesen Fußball, sobald sie mündig werden (Pubertät). Ich sehe später im Wesen fußballfeindliche Randale als Fan-Aktivität neben den Plätzen u. meine im Mitleiden, hier eine Reaktion auf frühkindliche, tiefste Verletzungen zu spüren. Nicht Fußball, sondern die Schule ist die Lehranstalt, in die Kinder zwecks "Lernen" unter Zwang, als Pflicht müssen. Wird man dies unter Vereinstrainern jemals in der Breite begreifen. Ich fürchte nicht - und du weißt warum. Ich muss s dir nicht schreiben u. damit andere nur provozieren. Daher ist auch alles Werben für mehr Achtung vor Kindern, ihrem Sichentwickeln, ihrer Eigenmotivation etc. wohl sinnlos. Man ginge auch nicht in ne Scientology-Church, um gegen Oberguru R.Hubburd zu predigen...


    Kinder sollte man zumal in ihrer Freizeit jenseits der Schule sich von selbst entwickeln lassen. Doch diese eigene Unwichtigkeit ertragen als Trainer nur: allzu wenige: die meist zurückgezogen vom Vereinstrubel und -jubel still wie uneitel ihrer Aufgabe u. Verantwortung nachkommen. Man bemerkt sie kaum, nur plötzlich spielen ihre Teams groß auf. Was dann Neid, Missgunst auf den Plan ruft. Viele aber sehen in ihrer Wichtigkeit grad ihr monetär ausbleibendes Honorar, an dem man sich eben selbst bedienen kann u. muss, will man nicht systemisch zu kurz kommen. Ein grad im Kollektiv sich immer enger führender Teufelskreis im ignorant Egozentrischen: man echauffiert sich übers kindliche "Ego", sieht den Splitter in ihrem Auge, doch den Balken vorm eigenen Kopf, den sieht man nicht?


    Man kann es keinem zum Vorwurf machen, denn endlich ist der Mensch! Nur ich-zerstörerische Typen springen über den eigenen, im Kollektiv eben riesenhaft werdenden Schatten, bemerken dann: anstrengend, aber Leben geht weiter, oft besser. Aber letzteres hängt nunmal von allen anderen ringsum ab: wir Erwachsenen können gegenhalten, uns erwehren, doch Kinder, kleine zumal, die sind allem ausgeliefert - das ist das, weshalb mir oft so übel ist, das Schlimme. Dennoch werden wir keinem Kind helfen können, dass einmal in die Fänge dieses Fußballs als System geraten ist: jedes Kind muss 1:1 mitmachen o. ist, fliegt aus "dem" Fußball raus, den allein es heute noch für Kinder gibt u. der der Entfaltung eines, ihres eigenen Ichs nicht eben gut tut. Natürlich hab auch ich das Passen geübt, aber nie im Spiel instruiert, denn es gibt die alte Weisheit: Was man seinem Team im Training nicht vermittelt hat, das kann man im Spiel nicht mehr herbeireden. Im Training aber wollen Kids selbst vor allem eins: spielen! Dafür kommen sie nämlich, nur dies ignorieren schätzungsweise 90, 95% der Trainer. Sie instrumentalisieren diesen kindlichen Willen, indem nur am Ende kurz gespielt werden darf: falls vorher schön brav u. still duldsam nach Trainer's Vorgaben gespurt wurde. Das nenne ich Fremdbestimmung - und die ist kindlichem Wollen wie Motiven alles andere denn zuträglich, zerstört ihre Selbst-Entwicklung!


    *Da ich als Kind nur 3 Monate im Verein deren KiFu erdulden musste, dann nurmehr auf unseren wilden Wiesen kickte, wo alles unendlich viel freudvoller und sozialer war, liebte ich lebenslang Fußball über alles: diesen kindgemäßen Fußball! Als dann unsere Kinder in den Verein gingen, da es jenen anderen Fußball heute praktisch nirgends mehr gibt, mangels freien Plätzen für Kinder u. ihre gesunde Selbstentwicklung (Ego ist ne geisteskranke Projektion auf sie, haben sie noch gar nicht!) geben kann, da ging das Elend für sie wie mitleidend mich los. Ich bekam im ersten F-Team alle aus 3 Jahrgängen Aussortierten, die werten Kollegen sprachen nur abfällig von meiner Gurkentruppe, von den Kinder pauschal als den Loosern, was ihre Spieler dann in der GS so fortsetzten. Ich ließ mich leider typisch männlich infizieren, wollte es denen zeigen, mit allem Einsatz von mir, aber per Übertragung auch den Kids, obwohl ich stets nur animativ statt verordnend arbeitete. Daher liebten sie mich trotz meinem kranken Ehrgeiz. Sie überstanden dies ganz gut, ich aber landete im Krankenhaus, wäre fast hops gegangen. Daher musste ich aufhören u. mein Nachfolger hatte offenbar nur eine Aufgabe: die Abwicklung der Gurkentruppe. Nach 3 Monaten Drill, Strafen, Druck etc. ohne Ende waren von 15 einst begeisterten Kids noch sechs übrig u. das Ziel war erreicht: Teamauflösung. Ich versuchte die Kids zu verteidigen, da viele Kids bereits zu mir gekommen waren: bei dir machte es so Spaß, da würden wir gern wieder spielen - keine Chance fürs Team. Man bestand auf seinem Ende u. unser Sohn wurde zugeteilt, da der Trainer der Ersten längst sein Auge auf ihn geworfen hatte - als Torwart, der er bei mir spielerisch geworden war, um dort dem Team am meisten zu helfen. Das wollte das Kind zwar nicht immer (als Positionsidiot auch in der nun meist haushoch überlegenen Truppe, deren Gegner z.T nicht eine Torchance haten) spielen, aber er wurde gezwungen. Ich hatte resigniert, ging kam mehr hin. Ein Jahr später verweigerte er das Trikotanziehen wie schon vorher den Platz in der "Auswahl", wurde zur Strafe mit knapp 8 Jahren drei Monate Bankdrücker, bis ich ausrastete: seitdem das Trainer-.Feindbild fest im Kopf, obwohl ich selbst noch öfter Trainer - stets der "Zweiten" war - jedoch eben anders, daher stets gehasst. Bei mir war's ein wilder Haufen, lauter kleine "Egos" - und 2mal schlug dann nach 1, 2 Jahren die Zweite der als zu "schlecht" Aussortierten zB gleich dreimal hintereinander die Erste, da meine Jungs wie die Weltmeister rannten, kämpfen, "spielten", die anderen versuchten, nach Trainer's Anweisung statisch u. im Kopf passiv Bälle hin und her herzuschieben. Dann kam es, wie es im Verein musste: ich sollte gut die Hälfte "meiner" Jungs in die Erste abgeben, deren Hälfte dafür übernehmen. Da wehrte sich nicht nur mein eitles Ego, auch die Jungs wollte nicht. Also meldete man uns als jüngerer Jahrgang mit mehr als der Hälfte noch E-Spieler in der obersten D-Staffel. Ich trat aus Protest zurück, meldete meinen Sohn woanders an, ein anderer übernahm u. es zerlegte das Team, deren Spieler man so gern aufteilen wollte: unter sich. Doch von seinen 12 Spieler blieb nur einer dem Verein mangels Mobilität treu, einer wechselte woandershin, 10 hörten komplett mit Fußball auf. Zwei Spiele hatte ich mir aus der Ferne angesehen: bitter, reihenweise liefen die Jungs mit Tränen herum, blieben heulend nach leichten Berührungen aufm Platz liegen, nur damit sie bei 0:10 o. höher ausgewechselt, so dieser Hölle entkommen würden. Nach der Hälfte der Punktrunde kamen keine Mannschaftsstärke mehr zustand, das Team wurde abgemeldet, war Geschichte... Solch Beispiel erlebte ich zuhauf: aus 10 Teams in 5 Jahrgängen ist heute noch eines in diesem Verein übrig u. auch dieses soll nun evtl. nurmehr als SG spielen können...

    http://www.spiegel.de/sport/fu…t-skeptisch-a-961078.html


    Ist ja schön, wenn jetzt im jeden Sommer "hochrangige" Turniere veranstaltet werden. Die Gefahr einer Verwässerung von Europameisterschaften besteht aber definitiv. Komisch, daß so etwas in Rekordzeit aus dem Hut gezaubert wurde! Wandelt Platinin nun auf Blatters Pfaden??? :D


    Der Mensch ist in seiner Mehrheit nun mal vor allem Säugetier. Das begehrt modern Geld als Nahrung für seine Geistesblüten im Kopf, die nur leider wg dem Schnelllebig-Liquiden monetärer "Werte-Blasen" (heute Elektronikfolgen statt Papierscheine: beide aber im Wesen ihres Seinsinhalts völlig wertfrei!) niemals zur Frucht heranreifen werden. Solange aber die meisten Erwachsenen sich gern von den Glotzen betören lassen, bekümmert mich nur die Jugend, die kaum noch ne Chance hat, diesem Fahrwasser zu entkommen. Daher würde ich gern die Erziehungs- wie Fürsorgepflicht aller Eltern mehr betont sehen, die eben nicht nur Fan-Status haben, sondern volles Verantwortungs-Bewusstsein erlangen wollen sollten. Also: keine fanmäßige Abstandshaltung, sondern viel mehr elterliches Involvement scheinen mir erforderlich, so gern das Fußballsystem unter der FIFA andere Maßstäbe verbreiten will! Hier muss man Verständnis wecken, massiv Überzeugungsarbeit ableisten, um ein wenig gegen die Macht der massenmedialen Einflussnehmer anzustänkern, ein wenig nur, da mehr nicht drin ist: ne winzige Flamme des Widerstands am Leuchten haltend. Das obliegt jedem Einzelnen, der nicht im Betriebssystem als bloße, im Ganzen völlig winzige Nummer ein- u. untergehen, sondern sich noch im eigenen Geiste kraft eigener Revolte zu erheben, aufrecht zu gehen ver-möchte. Denn das bedeutet Menschsein! :thumbup:

    tobn: "Man" sollte sicher auch wissen, wovon man redet: wann sich erst ein Ego bewusstseinsmäßig bildet. Sonst unterstellt man u.U. von sich aus Kindern etwas, was es gar nicht gibt, reagiert darauf, also eigene Kopfgeburten negativ o. gar böse. Das kann sich für die kindeigene Entwicklung gefährlich auswirken, Integrität wie mentale Stärke sehr verletzen. Daher plädiere ich auch so oft für ne pädagogische Grundausbildung von Kindertrainern, so illusorisch dies aktuell auch erscheine... Aus Verantwortung: wo Kids uU die Leidtragenden von Fehleinschätzungen sind, sollte jeder Be-treuer ein wenig wissen, was er da (pos. vs neg. individuell in Motiven grundverschiedenen Kids an-)tut. Leider ist diese Ansicht zZ vor Ort o. auch allg. nicht mehrheitsfähig im Fußball: da zu teuer. Geld erscheint eben wichtiger...

    Tobn, richtig: F-Kids spielen vor allem aus Angst vor Ballverlust ab, nicht da sie wollen - die Motive sind also negativ besetzt! Soll man sie darin etwa bestärken? Das Gegenteil ist in der Praxis meist der Fall, man sollte sie zum Dribbeln ermutigen! Natürlich nur, wenn es - etwa in 1:1-Situation vorm Tor - mangels Mitspieler o.a. Optionen angebracht ist. Der individuell starke Spieler macht nunmal offensiv idR den spielentscheidenden Unterschied, das sollte jeder erlernen dürfen: noch in Herrenteams wichtig, da die mutige Individualaktion jedem schon als kleines Kind in dieser Qualität oft mit Gewalt ausgetrieben wurde: von sehnsuchtsvoll Herrenteams imitierenden Trainern, die sich so in ihrer Arbeit neuronal im Teamplay bespiegeln wollten??? Dass es schon in der F, also wo Kids noch 'äußerst' verformbar, da innerlich plastisch offen (ver-)biegsam, im Handeln fremd (ein-)prägbar sind, geschieht, dokumentiert der Thread in Teilen.
    Später sind dann die letzten nicht vor ihrer Zeit gestorbenen Egotripper gefragt, wogegen die Mehrheit der öden Ballschieber hinten ihr auf max. Sicherheit bedachtes Defensiv-Bollwerk überraschungslos verrichten. Das macht "modernen" Fußball so langweilig. Nun denn, entweder man sieht hin, welch Spieler die innerlich wahrhaften Siegertypen sind o. eben nach alter Schule nicht. Aus sozialen Gründen kann man natürlich von mental stärkeren Jungspielern mehr Abspiel erbitten; es abzufordern, dh Dynamik ausbremsen aber ist nunmal kontraproduktiv für sie wie das Team, langfristig völlig verkehrt. Denn alle erlernen es ohnehin von selbst: über den Teamgeist, dh interaktive Prozesse zwischen den Spielern in homogen besetzten Teams. Dies wirkt sich viel effizienter aus als Machtworte o.g. Trainerköpfe, die im Spiel nunmal ganz außen vor, niemand sind u. so in ihrem Wirken nur künstlich erscheinen, aufgesetzt wirken, falls sie sich nicht dem reellen Teamplay moderat, dh. Differenzen nur wie ein Mediator moderierend, unterzuordnen verstehen statt teameigene Dynamik zu (zer-)stören, statt immer weiter eröffnen zu helfen: pro mündige Spieler aufm Platz! Das meint nämlich das Trainieren von (individuell motivational) mentaler Stärke, und nicht irgendein Guruismus mit Hokuspokus u. wiss. Begriffsmonstern (die der Mentalcoach gleichwohl für sich im Kopf haben muss, um zumal teambezogen die Komplexität interaktiver Prozesse ein wenig in Abfolgen bringend strukturieren zu können).
    Wenn Fußball zu 70% Kopfball sei, muss im Kopf auch ein starker Wille stecken, nicht nur der flexible weiche 'Teamplayer', der gern abspielt; aber der natürlich auch: dies zu lernen, erfolgt nur später - im Team von jedem selbst bestimmt mittels Widerständen der Mitspieler. Wozu da in der F künstlich ein-, ihnen vorgreifen? Der Starke holt sich sein Recht, wartet nicht, bis man es ihm gebe, ihm dazu verhelfe - er ist damit aktiv u. realistischer, versucht nicht nur Ball, auch Situationen (inkl. Gegnern natürlich) zu beherrschen... Oder?

    @Uwe: Also wo mir wer schreibt, "Erstens hast du keinen Blassen", mir gönnerhaft empfiehlt, "bleib mal da, wo du dich auskennst, im Dorf nämlich" - ist das wohl ein Kompliment? Hat FB keine Lust mit mir zu diskutieren, wie er schrieb, soll er es doch bitte lassen statt mich wider allen Fakten (um die er sich nen Teufel schert) zum Dorftrottel zu erklären, oder? Das muss keiner nur tolerieren. Wenn ich da frage, ob wer fantasiert, ist das beleidigen? Ok, ich trete auf die Bremse, und lass es, das ist mir zu blöd, danke!
    PS: Ich selbst hatte FB gleichwohl gebeten, mal nachzuweisen, dass seine Selbstzuschreibungen irgendeine Realität für sich haben. Er blieb jeden Nachweis schuldig, ist unerreichbar, nen bloßer Fantasiename: was soll man da denn bitte denken? Meine Identität ist bekannt u. ich muss mich nicht verstecken, bot daher gegenseitige Identitätsprüfung an. Wer hier "keinen Blassen" hat, da spricht dies für sich... Ach egal, lassen wir's!

    absolut asozial...Dribbeln mit dem Kopf nach unten ist zwar einfacher, aber FALSCH. Beim Fahrradfahren würde man...


    Alle Kinder bzw. auch Erwachsene, die Abläufe noch zu koordinieren lernt, muss erstmal seine Bewegung visuell kontrollieren, das weiß nun wirklich jeder Depp. Wer also soll "Man" sein, der das sofort korrigierte? Ich klinke mich aus diesem Thema aus, empfehle das Andre auch: alles Richtige wurde längst gesagt, geht wohl nur dem Alleinunterhalter ohne echte Identität hier nicht in den a.a. Kopf - das ist so zu sinnlos, bei allem Humor, den man aufzubringen gewillt war... :thumbdown:
    @Uwe: Da weiß ich nun die Ignore-Taste zu schätzen: FB scheint nicht mal zu erahnen, dass es leichter fällt, in Pedalen zu treten als nen Ball aufm Platz zu kontrollieren: hat er da überhaupt schon mal was mit Fußball zu tun gehabt? Ohne Nachweis kaum mehr vorstellbar für mich... ;)

    @FB: Ich glaub, du kennst dich nicht mal in deinem Dorf o. Kopf aus: Fantasierst du, merkst es nicht mal u. stellst dich ständig auf einen Sockel, der nur eigener Anmaßung entspringt? Wird doch Schriftsteller u. schreib Romane: im von mir eröffneten SACH-Thread waren Sichtungskriteirum Thema! Und wo steht denn, dass dies ein reines KiFu-Forum sei? Hast du mehr solch Visionen?
    PS: Altkanzler Schmidt empfahl: wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen. Ich wünschte, dies täte jeder. Soviel Zeit, wie du hier zum Schreiben aufwendest, setzt du selbst sicher gar nichts real um! Wie Admin Uwe ja x-mal andeutete (KORREKTUR 19.45 Uhr wg. Kritik weiter unten): dich um Nachweis so einiges bat (zu ergänzen wäre dafür noch alles zu "Lügen") etc* Wie ich auch: ich glaub dir kein Wort! Du bist nirgends Teil des organisierten Fußballs außer in deinen Fakes. Also lass bitte endlich das Labern: oute dich, beweise mal was - in der Tat! Sogar wem wie dir nachzuweisen, dass ich reell Kurse für Trainer gebe, dafür auch erfolgreich studiert u. sicher weit mehr Kompetenz als du habe, bot ich dir an. Aber du bliebst lieber nur anonymes Pseudonym: wieso wohl? Also nerv bitte nicht weiter als Troll ab o. mail mir vertraulich deine Daten zwecks Prüfung, ob's ne reale Person hinterm visionierenden Pseudonym gibt... :thumbdown:


    PS: Alternativ - eröffne eigene Threads (die erstmal 10000 u. mehr Zugriffe erhalten müssen), die ich u. manch anderer dann sicher meiden wird - da Zeitverschwendung! Denn ich will Strukturen (die stets bestimmte Interessen verbergen u. bedienen) verändern, nicht nur statisch denkfaul absegnen - basta!


    *Ergänzung 2: vgl. Hoeneß-Thread als Quelle (ich hoffe, dies ist so dann korrekt: eigentlich wollte ich ja über die viel wichtigere Sache statt sowas diskutieren, da wer im Thread zur Sache zu diskutieren keine Lust hat: "Ich finde ihn grundsätzlich gut so wie er ist", und so lieber mich persönlich wie oben nachlesbar anging, da ich nicht grundsätzlich zu allem ja sagen mag? S.o. Nun denn, sollte ich mich darüber etwa amüsieren, dass ich so blöd sein soll - was ja ein Topargument so aus anonymer Ferne ist...? Sorry, wer regt sich da nicht auf? Wieso ist es denn sooo schwer, mal sachlich zu bleiben, wo Selbstkritik gefragt wäre? Also, Aufregung damit abgebaut, ich klinke mich damit aus dem von mir wg. dem Sachinteresse eröffneten Thread aus. FB kann mir gern ne PM dazu schicken, dann vergleichen wir, wer wo in was reell tätig ist....)

    Andre: Wenn man manchen Leuten in die Suppe spuckt (die aus Kids besteht?), dann setzt es gleich was mit dem Knüppel! Leider sind viele solcher "Egos" im KiFu sehr aktiv, da ja stets Personalnot herrscht, KiFu arschbillig sein soll, damit die Riesensumme nach oben verteilt, alles für alle beim Alten bleibe. Selbstkritisch in den Spiegel zu schauen, ist zeitgeistig nicht "in", Miteinander idR nur leere Talkshow u. der Sport - Doping fürs Ego! Da sehe ich das Riesenproblem bzgl. positiven Veränderungen... Wer hat denn in jedem Kinderteam meist das mit Abstand größte EGO, obwohl er eigentlich nur Randfigur sein sollte? Da könnte unser Forum, seine Figuren durchaus mal Historiker beschäftigen: Spiegelbild der Gesellschaft? ;)