Beiträge von Keller-Kicker

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    Off Topic:
    @FB ("wenn du sowieso alles nur schlecht redest was über die Ambitionen eines KuschelwohlfühlHortleiters hinausgeht") - was dir o.a. so alles er-scheint... Aber was sagst du? Dürfen überall nur noch Jasager u. Claqueure herum laufen, die vorgeben, alles positiv zu finden, hurra und super schreien: um dir o.a. zu gefallen? Das hatten wir in Deutschland ja schon 2mal in jüngerer Geschichte: sicher hast du Recht, dass viel dafür getan wird, um derartige Verhältnisse im Fußball politisch zu fördern. Ob das bzw. was positiv sei, darf einstweilen zum Glück letztlich aller aber noch immerhin jeder für sich selbst entscheiden: Und ich finde meine Einstellung sehr positiv zum Fußball - als Sport von Aktiven! Nur ist mein Interesse dabei etwas anders gelagert als das der meisten, die viel drüber reden, damit Geld o. "Ehre" verdienen wollen, daher gern ein Riesenproblem in so missliebige Personen hinein projizieren, am liebsten wohl jeden nach ihrem Bilde umerziehen würden. Ob die dann so "positiv" zu bewertende Betreuer von Kindern abgeben können, sei mal dahingestellt. Ich würde mir aber wünschen, man würde erstmal richtig zu lesen lernen: konkrete Fragen dann beantworten, Hinweise ernstnehmen etc., statt immer bloß (negativ!) "bashend" eigene Vorurteile ohne jede Belege (gibt dafür extra ne Zitierfunktion!) gegen kritisch reflektivere Stimmen zu reproduzieren, also im Kern nur sich selbst zu produzieren, q.e.d.


    Was ist denn heute Fußball, erstmal Big Business, falsche, meist gewinnsüchtige Träume von Toren, Titeln, die man gleich in bare Münze umzusetzen versucht: es gibt ja im auf alles prägend abfärbenden Profibereich heute viel mehr Manager, Berater, Scouts, Agenten etc. als Spieler! Schon mal über solch hybride Phänomene etwas nachgedacht? Oder einfach Null Bock dazu? Das könnte doch hier der entscheidende Punkt sein, warum der, der dies tut, so überaus "negativ" dargestellt werden muss: ein psych. Abwehrkomplex. Tja, wer etwas anders sieht, soll sich gefälligst vom in Besitz genommenen Fußball bzw. Sport verabschieden, sich in irgendeiner unauffälligen Nische verstecken, aus dem Revier all der Macher abgeschoben werden - ich glaube da drückst du ganz gut einen Konsens derer aus, die heute den Fußball als ihr Geschäft betreiben u. unter sich aufteilen wollen: Allen Leuten mit stets voller Massenmedien-Breitseite einredend, dass es anderen Fußball gar nicht (mehr) gebe(-n könne) - schöne neue Welt? Was du übersiehst: Dinge sind stets bereits von selbst in Veränderung, nur die meisten bemerken dies gar nicht: da sie viel zu statisch statt dynamisch denken, Ist-Zustände für die eine Realität halten, da es so am bequemsten für den eigenen Kopf erscheint u. Nachfragen hier nur stören. Doch wieso heisst es, die Hoffnung stirbt zuletzt? Du willst für mich, alle bestimmen, was allein zu hoffen sei? Ist dies nicht sehr, gefährlich vermessen? Sei mal ehrlich, dh möglichst uneitel bei deiner Antwort an mich Hortleiter, der durchaus meint, dass Kinder eher Kuscheln o. Wohlfühlen bräuchten als ne Pfeife, nach der du o.a. sie ja gern zwecks Resilienz-Experimenten tanzen lassen wollen: für eure Ehrgeiz-Befriedigung, eure Erfolgsziele? Ja, da stört wer ungemein, der die Kinder selbst, ihr Wohl als Ziel in den Fokus rücken will ;)

    20% reines Glück
    20% familiäres Umfeld, sozialer Status und Kontakte
    10% Vereinsherkunft/ -Laufbahn
    40% Mentale und soziale Fähigkeiten
    10% Technisches Talent


    "Züchtung" - ein gedanklich wegweisendes Wort von dir weiter oben Darum geht's ja im Kern beim Talentsichten: als ein die Besten ausselektierender Macher will der selbst inaktive Sichter nen Homunkulus heranzüchten - vom kleinen Talent zum großen Star, vom pro-aktiven Kind zum Übermenschen - der vor allem macher-eigener Selbstfantasie entspringt u. sie bedienen soll... Dumm nur, wenn dann dies Talent nur 10% ausmachen soll, oder? Man müsste sich dann vielleicht doch bequemen die restlichen 90% mal mehr zu betrachten, obwohl dies eben viel schwieriger einzuschätzen, der Spekulation da einleuchtenderweise Tür u. Tor geöffnet ist. Der Sichter ist somit also Teil des uU noch unterbewerteten Faktors "Glück" - würde ich sagen.


    Die oft innerhalb ihrer Kreis selbsternannten, daher 'hoch-gedienten' Machertypen - wer ist hier gemeint? Die sich geistig abspaltenden Trainergötter in Unterscheidung derer, die sich bescheidener als bloße Trainerköpfe eines Teamplay verstehen, dessen Entwicklung dialogisch als einem gemeinsamen Organismus gestatten, die sich im Urteil in Akzeptanz ihres mangelhaften Vermögens zurückhalten, die in Summe reell dem Ganzen zu dienen ver-mögen statt alles per hoch getragener Nase beherrschen wollen zu müssen! Viele meinen ja stets, sie könnten von außen als Subjekt im Talent als Objekt irgendwas positiv verstärken: da war dein Hinweis auf Resilienz mal prima. Nur dass man die nicht etwa auch wieder per Maßnahmen fördern zu können meinen sollte! Wieso?


    Resilienz bezeichnet eine Leidens-Fähigkeit u. niemand (egal, ob ehrgeizig zerfressene Eltern o. Trainer) hätte das Recht, talentierten Kids gezielt Leid, Schmerz o. Stress nach dem Militär-Motto "Was dich nicht tötet, macht dich stärker" zuzufügen! Inwiefern das Talent dabei verobjektiviert werden soll, ist der Gedanke zudem kontraproduktiv. Denn Resilienz (vs mentale Stärke) zielt nie starr auf Widerstandsfähigkeit als Endziel ab, sondern ist diese, als ein innerlicher Wegbegleiter von bestimmten Kindern selbst, nicht von ihnen erlernbar o. Außen-Subjekten manipulierbar! Deine o.g. Auflistung zeigt ja, dass zwar viel erlernbar, positiv wie negativ beeinflussbar ist, aber konkret eher indirekt, nicht 'mit Gewalt'. Das kann schnell in die Hose gehen: dann kommen so Sprüche der Verantwortlichen: "Das hätt ich nie gedacht" o. sie selektieren die, die nicht wie von ihnen gewollt funktionieren, einfach aus u. das war's für sie als "Instrumente" fremden Ehrgeizes...

    Sichtung ist nicht gleich Sichtung, auf die Ziele, Methoden, Auswahlkriterien kommt es an. Man verfolgt damit ja eben einen "Sinn" u. wer nicht später als Eltern enttäuscht werden will, sollte ihn kennen wie tolerieren. Im Grunde wäre keine "Vorbereitung" die beste, denn geschieht sie von außen durch "Autorität Großer" etc. fremdbestimmend, dann kann das den Willen des kleineren Kinds im positiven Verstärkenwollen überlagernd nur von einem selbst her beeinflussen, bedrücken, abschwächen (vs spielerischem Sich-ausprobieren seiner selbst). Im Grunde soll dies Vorbereiten das Ergebnis, die Auswahl ja manipulativ für sich steuern, und zwar über das Kind, was es unbewusst spüren wird. Daher zB verstecken sich gute Sichter gern nebenbei hinter Bäumen - nur niemand auffallen, damit Eltern nicht das sichtbare Bild verfälschen wollend hinrennen, ihrem Kind einbleuen: da ist ein Sichter, nun gib Gas, zeig alles, was du kannst u. streng dich nur ja an - was den neutralen Blick o. Chancengleichheit nicht akzeptiert, scheitern lassen will.
    Es ist vorbildhaft, früh neben der hoffentlich noch kindeigenen Vereinswelt fördern zu wollen, auch einen Zeitkorridor vorzugeben u. den Rhythmus auf einen Termin die Woche als Stimulus zu beschränken, um nicht zu überfordern. Von daher würde auch ich mich für mein Kind bemühen, dort unterzukommen, da der Ansatz durchdacht statt besitzen-wollend erscheint. Doch wenn du uns nur die Knochen u. nicht auch etwas Fleisch lieferst, können wir das Gericht kaum beurteilen. Wieso also kein konkreter Hinweis aufs Konzept dahinter: Trainingsakademie-Homepage? Könnte man eh herausfinden, sofern sie bereits real, dies kein Testmodus ist... ;):(

    Oliver: 1. Siehe oben bzw. diesbezügliche Threads von mir (MTC/Sichtungskriterien, da steht längst jede Menge). 2. Bin ich wer, der behauptet Starkoch zu sein? Nein, ich behaupte vielmehr grad, dass es diese nie u. nimmer rational (qua "reiner Vernunft") geben kann bzw. dürfte, 3. Es wäre also an denen, die die These aufstellen wollen, dass sie zielgenau Talente, Stecknadeln aus dem Heuhaufen herausfiltern können, ihr Konzept genau nachprüfbar zu offenbaren!, so bliebe 4. die Frage: geschieht dies irgendwo? Meines Wissens nicht, sonst würde ich es mir gern kritisch anschauen u. könnte eben rational Stellung beziehen. 5. Bedeutet dieser Ist-Zustand, dass man gern so argumentiert, dass man auf 'geheim Verborgenes' zurückgreift, dass nur einem selbst, "Eingeweihten" sich offenbare, also Dritten unvermittelbar eigenen Insider-Zirkeln zustünde: exklusiv Gläubigen also, die konfessionell dazugehören u. allen anderen Lehren blindlings abschwören... ;)


    Wer aber vorrangig glaubt, vom Sichtbaren dubios aufs Unsichtbare rückschließt, dabei vermutet, der spekuliert in der Regel, er "weiß" also gar nicht was Genaues. Daher die Angst vor Nachfragen von seinem Urteil Betroffener, daher muss er dann die erst-letzten Gründe seiner Argumentation, seiner Wahl, seines Systems ja verbergen, scheut den offenen Austausch so sehr: jede rationale Auseinandersetzung mit Externen, mit Nicht-Insidern, erst Recht, wo sie "positiv-wissenschaftlich" daherkommen, seiner Position mehr auf den Grund gehen wollen! Genau deswegen errichtet man dann gern gegen Abtrünnige wie Abirrende sektiererisch Mauern um sich u. das eigene nebulöse Begriffssystem: auf dass nur keiner gedanklich tiefer bohrend nachfrage! Diffuses Getue u. maskierte Verkleidung, nen fetter TR-Anzug voller prominenter Sponsoren-Logos zB, macht am besten für Fragen unangreifbar, dazu die oben getragene Nase, das Abblocken jedes Dialogs mit Eltern als nur lästigen Kind-Lieferanten etc. Ok, ich übertreib ein wenig ;) ´All das, was die M.-Scholl-Werbung per Understatement als Haltung so schön kontert. Wer aber tut so etwas der Tendenz nach u. warum? -


    Wie sollte nun ich diese Fragen beantworten, wo ich dies grad nicht praktizieren will, auf Äußerliches nie abfahren mag? Ich bin für freiheitliche, alle Kids in der Breite offene, jede Eigenmotivation fördernde Initiativen (Coole-Kidz-Ini hieß das hier vor Ort: lief prima, bevor Vereine ringsum dagegen mobil machten, sie allen verboten u. mich zur Unperson erklärten, da sportlich zu erfolgreich damit) - statt fremdbestimmend selektive u. obrigkeitliche Systeme, gegen die erwachsene Menschen überall auf der Welt aufstehen, freie Märkte wie Demokratie für sich fordernd. Bei Kids aber ist's sowohl beim Teamaufstellen wie beim Teamauswählen üblich, das System im Prinzip über ein Jahrhundert alt im Denken - finde ich.
    Man sollte sich Teams Heranwachsender viel mehr von selbst entwickeln lassen, mehr moderierend statt dominierend tätig sein. Auch wenn es an der Ehre eines eingebildeten Status (Nomos - am Namen als bloß Schall u. Rauch) als Trainer kratzt: grad deshalb sogar! Wer sich entmachtet, ermächtig die, um die es gehen sollte zu mehr Eigeninitiative, mehr Entscheidungskraft, mehr Selbstverantwortung für sich als Individuum wie Team - alles nur positiv, für Kids! Wer da aber nur Negatives sieht, an wen scheint der zuerst zu denken? Wieso schmerzt ihn solch Nachfrage sogleich zuinnerst so sehr, dass die meisten sehr empfindlich abwehrend reagieren? Nun antworte du bitte mal, aber ohne Kränkung, Missgunst u. brutal ehrlich (auch gegen dich selbst, deinen Status), denn ich meine nur die Trainerrolle, ja niemand "persönlich" in seiner Identität - wäre supertoll!!! :thumbup:

    Gringo: Du wiederholst dich, drehst dich ohne 1en eigenen Inhalt zu liefern im Abwerten nur im Kreis! Bediene doch bitte die Ignore-Taste bzgl. meinen Beiträgen, die du weder verstehen zu können noch zu wollen scheinst. Das für sich ist zwar vllt dumm, nicht schlimm. Aber hier immer wider dreist mir Pauschalisieren zu unterstellen, was grad du ohne jede reelle Belege, Nachfragen o. sachliche Antithetik selbst tust, das lenkt nur massiv vom Thema ins Persönliche ab - und nervt ungemein ab! Lass mich in Ruhe, kümmere dich doch einfach mehr um dich selbst, da liegst du richtig ;)


    PS: Dass dir meine Ansichten nicht passen, hat nun wohl jeder hier kapiert, ok. Mangels Inhalts kann man deine eigene aber nicht erkennen u. so sachgerecht nichts beantworten o. reagieren. Diese Leere nervt voll ab: liefer eigene Inputs statt nur negativ zu bashen o. zu fordern. Das kann ja jeder Troll, oder?!!!

    Oliver: Du schreibst für mich in Rätseln: was meint man, ich bzw. du denn nun konkret? Die Beiträge von Alex hab ich zuvor gelesen. Was sei da nachvollziehbar? Inwiefern? Auffallen zählt primär, stand da, der Rest ist nachrangig. Mit dem RAE hat's weniger zu tun. Er war bei mir auch nur augenfälligstes Beispiel, zu dem es m.E. gar keine 2 verschiedenen Meinungen, nur Selbstmissverständnisse geben kann: or? Bitte klär mich auf, sind in Deut. einfach die Jan.- o- März-Kids bessere Talente, in Engl. Jul- o. Sept-Kids? Logische Konsequenz dabei ist mir nie aufgegangen: eher spekulativ? Die Teambestückung nach RAE aber ist reell Fakt, sagte auch Alex... Egal, meine Position ist ja klar, klinke mich aus, wir drehen uns ja im Kreis ;)

    @Folkao: Dito, würde auch mehr erwarten wollen! Man "vermutet"? Solch Bonus, so er denn allg. existierte, würde ja nur die Subjektivität der Sichtungsweisen krass belegen! Was soll denn dann nun den Ausschlag geben: objektive Leistung, subjektiver Bonus o. schlicht spekulative Willkür jedes einzelnen, der auswählt bzw. aufstellt?
    Es ist in Schulen ja sogar wenig anders, wie empirische Untersuchungen zeigten: exakt die gleichen Klassenarbeiten wurden von verschiedenen Lehrern zwischen 1 u. 4, 2 u. 5 bewertet. Dies zeigt das ganze Ausmaß, wie eitel erwachsene Pädagogen über ihnen anvertraute Talente urteilen, eben irren können: nur zwischen 1 u. 5 schwankte die Bandbreite nicht, aber dass ist beim Auswählen absoluter Leistungsspitze wie im KiFu ja nun kein Thema: da gilt's eher, zwischen 1+ u. 1- zu bewerten. Das vermag eben kein Mensch neutral! So wäre jedes Konzept, das dafürRichtlinien aufstellen o. gerechtfertigt begründen will, im Wesenskern menschenverächtlicher Unsinn: Jeder kann ja gern sich selbst derweise auf- o. abwerten, aber nie andere, ihm meist ganz fremde u. zumal noch heranwachsende Kinder!


    Ist das alles nicht ne missverständliche Anmaßung von Projektion, die vom eigenen Kopf Bilderscheinungen auf reale Personen und deren Wesen übertragen lässt? Wie man in der Breite des Fußballsystem derart halsstarrig daran glauben, festhalten kann, tja, das kann für mich nur sektiererisch "konfessionelle" Hintergründe haben, die das eigene Selbst übers "Spielermaterial" stellen wollen, sorry. Dass es im Prinzip schon Unterschiede gibt, sei unbestritten, nur inwiefern man die von außen - am besten für alle Zukunft - nach innen bzw. vorher bestimmen kann, das eröffnet eine derartige Bandbreite, dass es für mich schon an besessenen Wahnsinn grenzt, hier per Daumen hoch oder runter Urteile über Menschen fällen können zu meinen. Oder gibt's rational reelle Argumente gegen meine Kritik an solch Verhalten, die derartige Selektion begründbar machten, nicht nur im selbstbezüglichen Wunschdenken, sondern in realer Zukunftsprognose? Dass natürlich sich nach der Selektion viel per "selbsterfüllender Prophezeiung" ergibt, sich alle trotzdem viel Mühe geben etc., sei ebenfalls unbestritten.... :D

    PS: Ausgangspunkt war hier zB mal das sog. RAE-Ranking in Auswahl-/LZ-Teams, dass wissenschaftlich-empirisch zu belegen scheint, dass es weniger ums Fördern von Talent u. Potential als eine schnelle Selbstbestätigung im Auge des Betrachters, also aktuell für Trainer/Sichter nützlich erscheinendes Leistungs-Outcome geht - Titel- u- Sieg- statt echt spielerindividuelle Selbstwirksamkeit. Nicht das individuelle Wesen des Spielers/Kindes (und sein förderliches Flow/Selbst-Erlebnis), sondern seine Erscheinung (das Ergebnis unterm Strich für die "Verantwortlichen" inkl. Vorstände, Sponsoren etc. die so in Medien präsent sein wollen etc) zählt dann in Wahrheit zuerst...

    Das sieht gut aus...Individuelle Qualität ist schwerer zu erlernen als mannschaftliches Zusammenspiel...Passspiel trainiere ich schon in der U9, nicht nur wegen der kinästetischen Differenzierungsfähigkeit


    Richtig! Entscheidend ist es, dass Trainer es Teams erlauben, ihre Probleme auch ein wenig selbst zu lösen (soziale Problemlösungs-Kompetenz): dies moderieren statt per Machtwort o. Strafaktion vom überwachenden Big Boss dominieren. Viele Trainer wollen vor-entscheidend das einschleifen, was - sie - gut aussehen lässt. So lähmen sie Entscheidungskraft im Kind. Zwar gibt es - zumal in früher Jugend - nie reine Passspiel- vs Dribbel-Teams, aber eben Intentionen in Trainerköpfen, die sich, ihre Spielsysteme durchsetzen wollen, bis hin zu psychosozial rigider Manipulation/Miss-Handlung: wenn du nicht machst, was ich sage, bist du draußen... Dies als Gewaltakt top-down soll u. wird den eigenen Willen des Kindes zs-brechen lassen, falls es resigniert statt sich zu verabschieden. Daher: Kein Entweder-oder: Passen u. das Blick-öffnen (Kopf hoch) "natürlich" trainieren mit entsprechenden Übungen im Flow-Erleben, also gewaltfrei, es vermittelt zB auch die sog., eben erlernbare Mentale Stärke: ICH kann mich im, durchs u. dank Team entlasten, verstärken: indem ich abspiele und weiß, der Ball kommt eventuell zurück, wenn dies passt u. wir Glück haben, dass mein Du dies erkennt. Es (das Spiel) denkt, nicht ich. Das lässt den Hitzkopf gelassen, cool werden. Individuelle u. Team-Stärke erscheinen irgendwann nicht mehr als Widerspruch, so wird auch die Konkurrenz des evtl. Stärkeren u. Besseren tolerierbarer bzw. als belebende, herausfordernde u. so sich innerlich/intrinsisch bewegen lassende Challenge positiv akzeptabel....
    Kannst du die kinästet. Differenzierung nochmal erklären: läuft sie für dich bewusst ab o. kann man sie lernen, aber nicht-bewusst steuern, dh bringt jenes "es" mit ins Spiel? Dann bedeutet sie mehr als die heute so beliebte Formel vom peripheren Sehen, etwas Intrinsisches, oder? Wie könnte man dies über bloßes Passüben hinaus vertiefend trainieren bzw. auch im Sichten erkennen, be-achten? Was soll spielentscheidende Dominanz bei 9- o. 11-jährigen sein, entscheidet die auch später über Spielstärke? (Wählt man gern in Trotzreaktion Kleine, da Große eh stark erscheinen, man sich mit ihrer Wahl nicht 'sichtbar' als Kenner auszeichnen kann? Für Große werden auch schnell 2 hart spielende Gegenspieler abgestellt, der Schieri pfeift seltener Foul für sie, wogegen wenn die kleinen Dribbler fallen, wirkt das zT wie Artenschutz...) Danke vorab!

    @FB: Mir gefällt, wie du dich mit Gott u. der Welt, allen anlegst, so narzisstisch es erscheint! Aber es gilt auch: lesen (wie denken) bildet, kann fast jeder, außer man wäre Analphabet, auch in der Schweiz eher selten bei denen, die viel frei heraus (dh ohne Quellenverweis, Belege etc.) schreiben können. Wo Einbildung war, wird so schrittweise Ausbildung.... :P;)


    Hast natürlich z.T. Recht, aber es gibt sogar erfolgreiche Kinderphilosophen, nicht nur für Hochbegabte. Ich selbst habe schon für 9-jährige im Seminar der Jungen Vhs "Dein Spiel gewinnst du im Kopf" für Taktik begeistern können, preiswert für alle Eltern, aber bezahlt, dh reell als Leistung honoriert - gern per PM für dich nachweisbar... Natürlich soll man Kids nie begrifflich überfordern, vielmehr Freiräume lassen: für ihre eigene Kognition! Aber: hier schreib ich ja für Erwachsene, rede nicht mit Kids. Den Umgang, was ich hier bzw. dort an immanenter Selbstreflexion bzw. Verstandesmühe verlangen will, kann ich ja schon unterscheiden.


    Lesenswert für dich daher "Burn on, Homo sapiens!", S. 300 ff: Erst durch die kognitive Wertung wird Emotion innerlich zum Gefühl. Innenleben entsteht eigendynamisch, originär individuell.... Resilienz, Ressourcing, Aus-Reifung per authentischem Erfahrungslernen: Überall in der Gesellschaft und Medizin liegt der Fokus auf Negativem, einer äußerlich manipulativen Defizitorientierung vs Selbstheilungskraft im originären Lebewesen (Anm.: im kindlich Heranwachsenden vs statuarisch erwachsen Selbstgewissem)... Die wesenhaft kreative Elastizität im Erfahren kann nur von innen stimuliert werden... Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das über sich hinaus nachdenken kann (Anm.: aber nie muss bzw. immer schon tut: es benötigt ein Gewissenhabenwollen). Dies versetzt ihn in die (ex-zentrische) Lage, Einblicke in die eigene Systemkonzeption (als situativer Überlagerung) zu erhalten. Eignen Sie sich durch Literatur u. andere Medien ein Grundwissen über menschliche (Selbst-Welt-Spiegel-)Systeme an! So... ist es sinnvoll, im Hinterkopf zu haben, wie sich Körper, Seele und Geist (nur im Gemeinwesen, konkret dialogisch lebensecht eksistent) entwickeln, in welch Wechselwirkung sie miteinander stehen (Anm.: wie fallen)...." -


    Klingt irgendwie doch nach deinen Theorien, ergänzt sie aber um die menschliche, sich via Burnout, Deprivation, Depression o. -Moralisierung (vs üblichem Hyper-Moralisieren) zeigende Seinsschwäche als destruktiv-degeneratives Moment der Kehrseite aller Systemkonstrukte, oder? Teamplay - was motiviert (!) Spieler selbst dazu? Der Trainer, Drill, Zweifel, gar eigene (notwendige) Stärke im Kind...? Wäre dies in seiner originären Kraftquelle nicht als Erstes Kriterium einer Auswahl vs Fremdselektion? Was stört, ist eben nur, dass sich dies stets innerlich verbirgt, nicht so äußerlich sichtbar hervorscheint... :D

    Wenn man davon ausgeht dass kaum 1% von denen es dann mal in die 1. Liga schaffen ist davon auszugehen dass 99% keine besonderen Talente sind


    Nun, in professionellen Bundesligen sind da stets zuerst die Trainer, ihre Arbeit in Frage zu stellen, fast nie Spieler in ihrem Ego oä, Ausnahme vllt Robben... Der passt aber ja auch nicht in dein Konzept. Wieso ist das im KiFu, wo Spieler grad besonders noch heranwachsende sind, stets so anders definiert? Passt das echt zu dem, was du sonst erzählst? :P


    PS: Sollten sich Kinder nicht selbst gegen überstarke Egos unter ihnen wehren dürfen u. können (Stichwort Resilienz)?

    dass ein EGO-Spieler mehr zum Ärgernis wird


    Nur ein anderes Ego ärgert sich u.U. übers starke Ego eines Anderen... Wo steht dies so bei Wein, kannst du das wörtlich irgendwoher zitieren o. interpretierst du es in ihn hinein? Ich glaube, er das so nie sagen würde, da ein Stürmer eben ein sehr starkes Ego (als fiktive Um-Schaltzentrale im Kopf) haben, zB viel ein- u. wegstecken, aber auch auf sich u. seine Entscheidungs-Stärke sich fokussieren können muss. Er wäre daher in seiner Egozentrik nicht zu verletzen, sondern so zu unterstützen, dass er auch erlernt, Widerstände als die u.U. unbestreitbar seinen besser, relationaler, auch mal peripherer bzw. früher wahrzunehmen. Um besser u. entscheidungsschneller reagieren zu können: Also nichts abblocken im Heranwachsen, sondern Horizonte sich ausdehnen, erweitern lassen! Daher sollte sich der Trainer dann auch unbedingt selbst zurücknehmen KÖNNEN gegenüber dem Teamganzen in seiner individual selbstbestimmten Eigendynamik, dh jedem Spieler als Individualsubjekt seine angemessenen Freiräume geben statt ein im Kopf fixes Spielsystem vorgeben, gar zwecks sklavisch 'positionstreuen' (wie man dies euphemistisch nennt) Gehorsam vorschreiben... Zu oft seh ich 'Machtkämpfe' zwischen natürlich stärkeren Trainern u. sog. Ego-Spielern, wo denen regelmäßig sehr ihre Flügel gestutzt, pro kopflastig fremdbestimmten "System" gebrochen werden: find ich für sie fatal!


    PS Handlungstempo (iSv Automatisieren) ist mE eine mythisch in Spieler projizierte Erfindung deren Beobachters. Sie gibt es nicht, da menschlich echtem Handeln stets das Denken vorauszugehen hätte (latent rekursiv bzw. reflexiv), wie zB schon der US-amerik. Pragmatist W.James unterstrich.* Jeder, der bewusst meint zu handeln, hat schon eine Theorie von Welt, dh gedanklich sich von seiner Umgebung sein Bild gemacht. Somit fragt sich nur, wie gut o. schnell er dies zu verändern, zu korrigieren in der Lage ist (also grad nie: nur automatisiertes Ablaufen). Dies ist er- wie verlernbar (mentale Stärke gegenüber Ereignissen, wo diese eben überraschen). Da dies in Leistungsvereinen selten beachtet wird, ergibt sich dort oft ein krude automatisierter Mix aus Hektik u. Routine. Der lässt dann nurmehr wenig originär selbstbestimmte Kreativität per "exzentrischer Positionalisierung" (Plessner) des Ich-Subjekts zu, meine ich...
    (*Wiki: "Dem Pragmatismus zufolge sind es die praktischen Konsequenzen und Wirkungen einer lebensweltlichen Handlung oder eines natürlichen Ereignisses, die die Bedeutung eines Gedankens bestimmen. Dabei ist das menschliche Wissen für die Pragmatisten grundsätzlich fehlbar (Fallibilismus). Entsprechend wird die Wahrheit einer Aussage oder Meinung (Überzeugung) aufgrund der erwarteten oder möglichen Ergebnisses einer Handlung bestimmt. Die menschliche Praxis wird als ein Fundament auch der theoretischen Philosophie (also insb. der Erkenntnistheorie und Ontologie) verstanden, da vorausgesetzt wird, dass auch das theoretische Wissen dem praktischen Umgang mit den Dingen entspringt und auf diese angewiesen bleibt... Und im hermeneutischen Selbstzirkel allen Daseins vice versa! Bedeutung schnell sehen, dann Konsequenzen gemäß entscheidend handeln: je nach Ereignis anders, auch seine Theorie von Welt/Umfeld umwerfen könnend...)

    so wie hier pauschalisiert wird


    Wo? Reicht es auch dazu, die Zitierfunktion zu bedienen, um das eigene negativ abwertende Pauschalisieren contra "pseudopsyche" zu lassen? Oder die eigene Rechtschreibung zu verbessern? Sonst würde ich es lassen, einen auf Schlauschnacker zu machen: kommt dir nicht wirklich... :thumbup:


    PS: "Selektion" ist nicht Natur, sondern 1e zT widerlegte Theorie von Darwin über Natur! Übrigens ergänzt zB per Mutation, also eigendynamischer Selbstbestimmung, von Nischen - nochmal nachlesen: falls es dazu reicht!? Nicht nur einzelne Begriffe rauspicken: den ganzen Zusammenhang zu denken versuchen! Dann bist du - vielleicht - des Richtens würdig, kein "falscher fufziger" u. verstehst etwas mehr das, was ich oben schrieb!

    Das Schöne am Fußball: jedes Ego kann seine Position finden! Wer sich gern auf sich fixiert mutig durchbeisst, wird Stürmer, soll Tore machen wollen; wer ängstlicher, gehemmter ist, lebt seine Vorsicht defensiv aus; wer sozial intelligent sein kann bzw. will, spielt öffnende Pässe; wer gern viel läuft.... - der Trainer darf nur vorerst keinen gemäß seiner privaten Theorie zum sog. "DFB-Positionsidioten" machen, so auf sein Ergebnisziel zentriert alles ihm nicht in den Kram Passende: Menschen als Andere abwürgen statt jedem Heranwachsenden sein Chancen zu lassen, sich frei auszuprobieren u. zu erleben. Oder? Dass besonders kleine Kinder gern aufs Tor schießen, ist aber nur normal, daher schließt man Übungen damit ab, wird dies empfohlen...

    Völlig richtig, Karl. Daher sollte jeder Trainergott sich hinterfragen: lebt, denkt, ist er selbst gern nur Schwarm? Und, falls er selbstherrlich auf (seine subjektive) Selektion unter anderen baut, predigt er als Selektor da Wasser u. trinkt Wein? Da Kids so schön unterlegen, biegsam, willig sind, wo der Große Schlauschnacker mit seinem Baukasten für den Fußball-Homunkulus daherkommt, Druck ausübt, alle für seine Ziele einnorden will? Hat man da wenigstens soviel Humor, auch mal Kritik einstecken zu können? Denn diese Hoheit gibt's doch faktisch nur im KiFu: ist er so nicht wie ein Aquarium zuhause, die kleine Welt, über die man ganz selbst der Herr ist, die man sich untertan machen darf, also wie ein Biotop o. Eldorado zu bestücken für Narzissten? Weil: bei wehrhafteren Herren greift im Misserfolg schon in der Kreisklasse die im hierarchischen Konkurrenzdenken befangene Selektion zuerst beim Trainer! Statt bei einzelnen Spielern als Sündenböcken vs Mini-Stars :) bevorzugt Söhne jener 'gottgleichen' Team-Schöpfer).
    Wer andere selektieren zu dürfen vermeint, müsste sich auch rechtfertigen, seine Kriterien genau benennen und die Wahl vor allen als zu schlecht Aussortierten rational nachvollziehen lassen können. Vermag er dies nicht, ist er oft nur ein dummdreister Dillettant, der anderen was vorzugaukeln sucht, um selbst groß raus zu kommen. u. sich über andere: das Team zu stellen! Daher möge jeder zuerst in den Spiegel, dann auf andere herabsehen - oder mal das neue Buch "Die Narzissmusfalle" studieren: könnte ihm im Selbsterkennen helfen - verspricht jedenfalls der klinische Chefarzt der Psychiatrie Haller (auch sein "Das ganz normale Böse" o. seine wiss. Untersuchungen über Sucht: wie jeder seine Abhängigkeiten, sich besiege...). Lesenswert: stammt alles ja gar nicht originär von mir un richtet sich auch nur an sich selbst angesprochen fühlend Betroffene, der mal etwas über sich nachdenken mag, da tiefergehende Einsicht ja als erster Schritt zur (Selbstver-)Besserung gilt. Wer ein jeder ist, entscheidet er zum Gut-Teil selbst, so er will - lassen wir dies immer bei Kindern so zu, wie wir es für uns fordern, beanspruchen. Dies als Soll zu verankern: ne schöne kategorisch imperative Präambel für jedes "moderne" (Selbst- vs Welt-)Konzept, oder ;)

    Wie kann ich die Kinder vom Denken an Toren abbringen.


    Im Prinzip gar nicht: daher baut man in der F Übungen ja so auf, dass sie im Torabschluss enden. Als Trainer will man natürlich wider den kindlichen Trieb, die Ball- o. Torverliebtheit für Spielfluss im Teamgeist sorgen, aber Spielintelligenz lässt sich nicht erzwingen, ohne intrinsische Eigenmotivation auszubremsen, zu verletzen. Daher muss man per Fragen wie ermutigendem Lob bzw. (Aus-)Wechseln (aber nie Tadeln o. Strafen!) sanft führen: wer abspielt, wird gelobt, der mannschaftsdienlichste (bzw. abspielfreudigste) Spieler im je nächsten Spiel zum Spiel-Führer erhoben (bzw. auch vom Team erwählt, je nach Einsicht/Alter); wer zuviel für sich allein als im Team spielt, gewechselt, dann ihm - wenn er murrt, fragt - nie vorher, da er erst dann offen für die Antwort sein dürfte! - erklärt, wieso er leider fürs Spiel des Teams zu schwach war, obwohl er als Einzelsportler supertoll sei... Das bringt dann meist das Gehirn ins Rotieren, sprich: Denken. Ego-Tripper fragten dann bei mir immer wieder nach: aber wenn ich so supertoll spiele, wieso darf ich nicht wieder mitmachen? Nochmal erklärt, dann eingewechselt, bei wiederholten Alleingängen nur den Namen gesagt, kurzer Blickkontakt: irgendwann verstand auch der vorher noch so scheinbar von uns Erwachsenen her schließend "ichbesessene", in Wahrheit aber nur schwächer im Spieltrieb sich kontrollieren könnende Spieler, lächelte gleich: "Ja, ja, ich weiß..." Dann bemühte er sich zumindest - und so fängt erstlich alles Lernen an. Dauert aber naturbedingt...
    Probiere es mal aus! Gewaltaktionen top-down mit "bösem Blick" u. lautem Tonfall hingegen wecken meist nur Trotzreaktionen statt An-Erkenntnis, Einsicht. Sie demonstrieren ja Macht, und ihr unterwirft sich der sog. "Ego"- bzw. besser: Spieltrieb- u. später erst Willens-Spieler ja grad umso weniger gern. Wir Großen dürfen nie unseren ausgemachten Willen in Kinder projizieren, dann sie missverstehend wütend werden ;)

    @FB: Hat der, der per Machtwort, Strafen, Überwachen gegen den Willen von Menschen (nicht nur Kindern, da aber besonders wg. fehlender willentlicher Kontrolle von Frustrationstoleranz: Resilienz funktioniert biophänomenal eben völlig anders wie jene!), "Motivation" denn etwa richtig verstanden? Oder verdirbt er nicht grad intrinsischen Chancen für nachhaltige Motiv(ations)arbeit? Da viele Trainer dies kaum jemals vom Kind her reflektiert zu haben scheinen, sind hinleitende Konzepte (o. dies endlich mal besser klärende Ausbildung im DFB, wo man auch rigide leistungsfixiert zu denken scheint, s. nur das reelle RAE-Bild der Auswahlen) eben so wichtig, grad in sog. Profi-Vereinen, die eben - in ihren "Kreisen" be- u. gefangen, so fast unbelehrbar - selten in professioneller Effizienz (dh allem voran selbstbestimmen lassender, kindgerecht ermutigender Pädagogik) mit Talenten arbeiten! Ursünde: das eitle Selbst- vs Menschenbild! Jeder will in seinem Wissen, seinem Wollen, seinem Status o. Ich über allen anderen stehen, statt sich "radikal" (von der Wurzel her) in Frage stellen zu lassen, sein Verfehlen von insgeheim sich-eingebildeter Perfektheit an-erkennend. Das ist der Ab-Grund alles Menschlichen, der schon den ersten rigoros nachfragenden Philosophen Sokrates (Ich weiß, dass ICH nichts weiß) von der Menge der sophistischen Dogmatiker auf die Schnelle zum Tode verurteilen ließ: Problem "politisch" sich engführend beseitigt, scheinbar...


    Fazit: Ich zweifle (an mir selbst), also "bin" ich - wie Descartes Aufklärung als temporäre Chance bestimmte. Lasst uns alle in diesem Sinne unseren Status mal mehr bezweifeln, dann ließe sich viel mehr zum Besseren verändern, hätten die richtigen Konzepte auch mal ne Chance, stringent umgesetzt, verwirklicht zu werden, ohne dass der Sinn ihrer geduldigen Worte alsbald wieder verfälscht, alles doch beim Alten bleiben u. das (philosophische) Bonmots "Erst denken, dann handeln" dem Spott der im Prinzip blindlings agieren wollenden, abgezockteren 'Politiker' ausgesetzt würde. Denn das ist ja der "ewige" modernistische Streit wider Theorie, wider Fragen, wider den Geist: Machen, das wirkt halt schneller. Nur muss man dafür die Frage, was sachgerecht, richtig sei, leider ausblenden, was Pragmatiker ('terrible simpllifikateur') aber noch nie beunruhigte: so kommt's mal eben zu Kurzschlusshandlungen bis hin zu Weltkriegen. Sollten wir alle da nicht froh sein, wenn jemand erst denken, dann handeln, sich etwas nicht allzu einfach zu "machen", mal ein durchdachtes u. darin stets nachvollziehbar wie veränderbar bleibendes Konzept als rationale Basis (zu) erstellen (ver-)möchte? Meine Praxis hat sich stets nur verbessert, nachdem ich bereit war, im Kopf, theoretisch (inkl. learning by doing in der theoretisch offenen Bereitschaft für neue Er-Eignisse: auch objektiv vergleichend mich wie Bessere streng gegen meine eitlen Einbildungen beobachtend) an mir zu arbeiten... ;)

    Auch ich bin Natur. Also ist es die Natur die sich selbst ins Handwerk pfuscht ?


    Mein Lieber, wer wollte denn mit dir ins Bett gehen - ich nicht! Mach dir da keine falsche Hoffnung... :P Aber du wüsstest, wenn du dich mit Autorschaft intensiver befasst, dass jedes Werk sich autobiografisch herleiten lässt: ob es authentisch ist zB. Auch Sichter tun übrigens gern auf "unnahbar", als seien sie nicht eine Person wie andere auch, als stünde ihnen (als einzigem Subjekt) so irgendwie in höherem Maße, transzendental "Objektivität" etc., so wie sich viele gern als "Trainergott" fühlen, inszenieren, profilieren, was eben im KiFu gegenüber den Kleinen, den Unmündigen besonders einfach für fast jeden ist, weshalb es dort nach meiner Beobachtung auch viel mehr negative Auswüchse, viel weniger Dialog auf Augenhöhe (bzw. eben Eltern-Bashing o. -Distanzierung) als im Herrenfußball gibt. So etwas aber zB darf man oft schon kaum mehr sagen, da gingen mir gegenüber Trainer meist gleich "an die Decke"... Seien wir ehrlich: du fühlst dich recht toll,. ich auch, viel andere ebenso, dass ist die notwendige Reaktion auf das Vereinzeln von uns Menschen zum Ego: wer nicht meint, über anderen zu stehen, der steht unter allen, wird nichts, außer per sehr viel Demut, die ihn vor solch Hybris-Tendenz evtl. bewahrt. Der Kompromiss von Demut und Hybris: der selbstkritisch offene Sachdialog, der wiss. positiv rationale Diskurs miteinander - ausgehend vom Selbstzweifel als Schrittmacher möglichen eigenen Fortschritts vs dem auch nur (mit Sinn statt Geld) zockendem Begriffs-Buchmacher, der gegen alles Neue, Andere, Fremde per se dicht macht, da es nicht in sein sich 'biblisch' allem Selber-Denken vorschreibenden Buchstabenkult passt...


    So, nun entscheide also dich selbst: bist du Natur, unterliegst du willentlich all ihren Gesetzen, oder willst du gottgleich Geist werden, dh die Schöpfung (inkl. Teams, Kindern, Fußball) dir untertan machen, mehr wie Natur sein: auch wenn dies am Ende scheitert, du als Sterblicher unweigerlich ein-, zurückgeholt wirst auf die Erde, wo du wieder zu ihr wirst. Hast du diese Demut, das an-zuerkennen o. willst du wie heute fast alle Menschen zwanghaft, da zur Freiheit des Ego verurteilt in profilneurotischem Trotz über Natur hinaus, sie be- u. vernutzend, für dich, den Trainergott, der seine Kriterien herleitend meist schon in sich zu finden vermeint, statt empirisch wirklich offen seiner Lebenswelt, zB Kindern in ihren Talenten gegenüber zu treten? Sei bitte nicht gleich beleidigt, ich beziehe mich in alle Verblendungszusammenhänge durchaus als Kind der Moderne ein: ein Kind des toten Gottes, das für sich erwachsen sein, alles beurteilen o. begreifen können will - ein gottes- wie kindermörderisches "enfant terrible"? Obacht, wenn dem so wäre, ist jeder sich selbst am Ende doch der größte Feind! Es lohnt sich also, gegen sich als dies Ego wie den inneren Schweinehund anzukämpfen, sich zu hinterfragen, zu bezweifeln - und so langfristig eher auf unserem kurzen Lebensweg voranzukommen. Kriterien also - alles Quatsch, wenn auch der höheren Sorte: sofern man sich über sie Gedanken machen, ihr Inbegriffliches wieder verflüssigen will zu neuem Denken. Wer aber Kriterien nur fix übernimmt, als Ist einmal erlernend abhandelt u. dann danach Kinder behandelt. der irrt gewaltig: auf ihrem Rücken! Nochmal zB Schwarmintelligenz im Praxistest: bist du gern (auf natürlich Art im Strom nur mitlaufend) Schwarm? Hhm...


    PS Ich denke, dass grad du dies weder willst noch tust, oder? Du hast halt nur wohl nicht schon über 20 Jahre lang Philosophie studiert, um die menschlichen Irrungen u. Wirrungen tiefer zu erblicken, wenn auch nie vollends zu verstehen. Weshalb mein Dozieren auch nie arrogant rüberkommen soll! Ich bin genauso wie du nur Sternenstaub u. zwischenzeitlich ein Spieler - auf dem Spielfeld des Lebens aufgestellt, trainertechnisch im KiFu leider nur als Bankdrücker, da der Bessere oft den vermeintlich Guten (wie eben auch in ihrem Zirkel selbsternannte Sichter als Thema oben) nur als bedrohlicher Feind gilt, inwiefern ihnen jene Demut abgeht, die jeden sich als nichtig anerkennen, so übrigens auch von arg viel Stress befreien ließe. Dies verkennt jeder, der eilfertig Philosophen extreme Negativhaltung unterschiebt, nur, da sie kritischer auf die Welt wie sich selbst als (Mit.)Mensch blicken, so anderen den Spiegel vorhalten, der ihnen ihr eitel schönes Angesicht mit tiefgreifend für 'nichts' sprechenden Falten zu verzerren droht - nicht, um sie zu beleidigen, sondern um sie als alt, vergangen, Kinder mehr denn üblich als jung, zukünftig zur Geltung zu bringen!!! Und dies ist ein unwiderstreitbar fast absolut positives Unterfangen, nur mögen viele alte Leute in ihrer Verdrängungskunst bzgl. dem Altern als Bruder des Sterbens (Nietzsche's Lebensdefinition als Wille zur Macht ignoriert hier eben auch das Kind, wo Macht kaum je schon fix ein Faktor ist, Leben noch von völlig sich, dem Leben selbst als Sinn u. Zweck dient im Lernen, Leisten...) dies ganz u. gar nicht wahrhaben, fürchte ich. Oder?


    Ach so: der Mensch ist da, wo er authentisch "menschlich", also von Natur u. bloßem Leben zu unterscheiden ist, natürlich" als keine Natur mehr zu begreifen, sondern als - Leerstelle. Wenig schmeichelhaft, aber diese Definition erklärt alle menschlichen Seinsphänomene - oder? Sieh dich also mal im Spiegel als das an, was du evtl. im lebensechten Ereignis in tiefster Wahrheit (die uns nie verbindet, sondern aufspaltet - vgl. Jaspers) bist: als Leerstelle (vgl. Heidegger's Seinsdefinition der modernen Menschheit im "Ge-Stell). Sorry, drifte da etwas zu sehr ab....

    Dann sieht es schon ganz anders aus, gell .


    Nix da, bestenfalls ein wenig! Denn so, wie du dies Lernen erläutert hattest, lernt man da weniger spielerisch ent-, als vom Trainer fremdbestimmt dosiert belastend. Am WE kann das ok sein, in der Woche aber? Letztlich veröffentlichst du aber nie konkrete Trainingspläne o.ä. Das man alles kaum beurteilen kann, hat so mE eher mit flüchtigem Schreiben denn Lesen zu tun. Sicher, du willst damit Geld verdienen, musst so positiv Leistung abliefern: das macht mich ja so neugierig! Denn in den Hinz- u. Kunz-Vereinen muss der Trainer dies meist nie u. in den hiesigen Leistungsvereinen, halten alle wie Pech u. Schwefel zs gen außen. Da ist kaum mal Neues zu erfahren u. zu holen...


    So ähnlich war's aber auch mit der Schwarmintelligenz: sie kann ein kleiner Aspekt im Mentalcoaching sein, wenn man zB leichter im Herdentrieb einer Gemeinschaft seine Runden im Wald läuft: psychisch entlastet wie dumpfsinnig motiviert. Das trägt die Beine, aber den 'Kopf'? Es ist längst nicht alles, denn: kreativ sind Schwärme nun grad nicht, nur die geballte Masse zählt u. schützt zB vor Fressfeinden - für eine höhere Spielkultur im Teamgeist reicht diese Intelligenz also niemals hin. So bliebst du das (spiel-)entscheidende "missing link" schuldig: womit du dich ganz auf den ausgetretenen Pfaden der Trainer-, Sichter- u. Scout-Gilde (kaufmänn. Zs-schluss Gleichgesinnter*) zu bewegen scheinst, die ihre Kunst global durchzusetzen u. gegen alle kritischen Widerworte kollektiv zu verteidigen u. so das Ganze sich zu unterwerfen wissen. Ich verstehe ja die Eitelkeit jeglicher Menschen im endlichen Dasein, aber Nach-Fragen sollte man schon mal zulassen können o. ist dann schon mit aller Weisheit Schluss? Das Leben ist vielschichtiger u. hält immer alternative Antworten bereit - bleib also reell in allem auf der Suche statt zu meinen, etwas gefunden zu haben, das nun fix Bestand habe: Reden vom positiven Stress ist ja uralt, und wer hat's erfunden? Nun sag nicht, auch ein Schweizer ;)


    *Wer ehrlich in den Spiegel blickt, gesteht sich ein: ICH will der Natur ins Handwerk pfuschen! Es kann da aber ohne ingeniös gottgleich sein lassende Begnadung eben nur Pfuschwerk herauskommen. Man bleibt unter Menschen: ein kleines Licht, geistig beschränkt, daher hätte man notwendig für Kritik offen zu bleiben, so sehr man sich auch in den Himmel über allen anderen stehend wähnt: jedes Kind weiß viel mehr als der Erwachsene - nämlich, dass es zumeist nichts weiß u. noch viel zu lernen hat! Würden Kids sich anmaßen, Menschen rationalistisch selektieren zu können? Woraufhin denn? Es ist kein Verdienst, erwachsen zu werden, sondern ein Abfall von göttlicher Gnade (ohne dass ich Kirchgänger bin: ich mein immer Gott als den abwesenden: unsere Unzulänglichkeit, die man heute so gern vergisst, verleugnet, verdrängt - in dubio pro reo, im Zweifel für die Täter, dh hier auch die Sichter. Sie sind stets fein raus, auch wo sie irren: tauschen sie Kids eben wie Spielermaterial quer aus, der Rest ist Schweigen der nietzscheanisch "tollen Menschen" im pseudo-demokrat. Walde von Staat, Team, Verein, Firma - male ich zu dunkel? Dann versetze dich mal in die Lage der Kids, denen man, du neben allem Schulstress noch mehr zumuten will, meist per Druckmittel der Aufstellung: da sie wehrlos kaum Nein sagen können, sonst draußen sind. Oder eben aus 100 den 1en auserwählend: ich hab mich noch nie getraut offen zu sagen, an wessen Praktiken mich dies Selektieren verdammt erinnert - an die schlimmste Zeit deutscher Geschichte, nur dass man heute statt äußerlich von Rasse von Leistungsklasse faselt, die man von außen nach innen ausmachen zu können meist: die Guten ins eigene Töpfchen, die schlechten ins ... - oder? Ok, damit macht man sich Feinde bei denen, die sich ertappt fühlen im System für Radfahrer u. Hubschrauber: nach unten treten, nach oben buckeln; und wer sich nur rasend um sich selbst dreht, hebt ab, gehört zu den oberen 10.000, die massenmedial wie Drohnen über dem Rest zu schweben beginnen dürfen... Ich hab aufgehört, mich hochdienen zu wollen. Klar, dass viele sich gemäß Anmoderation mit denen oben solidarisieren, dorthin fantasieren, die Großen im KiFu zB nachahmen u. ihre Träume leben wollen, um so ihr Stück vom Himmel mit erleben zu können. Sonst ist ja alles dicht vermauert, wir taugen eben nur zum Fugenmörtel, zum Fan... Daher auch meine Nihilist. These nur an dich: bist ja hart im Nehmen, oder? Wer's sonst liest: ignore!).


    PS: Nochmal - wieso lässt du keine PMs zu, hast kein Profil, keine Freunde??? Ist doch klar, dass das suspekt wirkt...

    Wer mag einem Hoeneß glauben, das er von einem Sponsor (Addidas) 20.000.000,- ? zum Verzocken bekommen habe, wenn man einem Wulff für ca. 700,- ? geldwerte Vorteilsnahme mit Korruptionsvorwürfen gerichtlich belangen will? Und wenn, warum bekommen andere Vereinsbosse von ihren Sponsoren nicht ähnlich wertvolle Geschenke?


    Also für mich war u. ist völlig klar: alles stinkt meilenweit gen Himmel! Es ist ein abgekartertes Spiel, nen Deal großen Ausmaßes. Ich hab ja das Buch "FIFA Mafia" gelesen, wieso sollte in München plötzlich nur der heilige Geist zuhause sein, der halt mal nen Fehltritt machte? Hoeneß wird Freigang erhalten, pro forma kamerawirksam ab und an mal abends in seinen Luxusknast einrücken u. das war's - man wird schon alles so drehen, dass es wie geschmiert läuft. Bei über 27 Mio. Betrugssumme konnte man ihn leider nicht mehr direkt freisprechen per "Bewährung"... Aber einen Gustl Molach, der gegen die "steuersparenden" Tricks einer Bank mobil machte, den sperrte man ganz real 7 Jahre für nichts weg, ihn unter Drogen haltend. Wer nichts bemerken will, merkt auch nichts in dieser himmlisch scheinheiligen Demokratie, die so all ihre ausgemachten "Feinde" im Würgegriff hält. Totschweigen - unsre 1. Bürgertugend? :(