Beiträge von Nela

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    Andre, die Entscheidung, die dein Sohn getroffen hat, steht jedem einzelnen selber zu. Ihm war in dem Momenat das Geld der wichtigere Anreiz. Für mich war das Geld noch nie der wichtigere Anreiz, denn ich verzichte auf Geld, indem ich meinen Ehrenamt als Trainer ausübe. Was daran liegt, dass ich Arbeitsstelle und Einkünfte, die mir mehr eingebracht hätten, aber die am Wochenende gewesen wären, nicht angenomme habe. Und zwar, weil ich lieber als Trainer arbeite.


    Jeder muss selber entscheiden, was einem wichtiger ist. Für mich ist das Verbringen meiner Freizeit mit meinem Team und im Freien wichtiger. Für mich ist dies mein persönlicher Luxus. Für andere ist es wichtiger noch 50 oder 200 Euro mehr am Monatsende in der Tasche zu haben. Mein Mann hat eine besser bezahlte Stellung, ungefähr 400 Euro im Monat, abgelehnt, weil es ihm wichtiger war Zeit mit seinem Sohn zu verbringen. Auch das ist seine eigene Entscheidung. Wir fliegen im Urlaub nicht weg, sondern verbringen diesen in Deutschland.Wir fahren keinen BMW, sondern einen Ford. Auch das ist unsere Entscheidung. Für uns ist Geld nicht so wichtig, wie viele andere Sachen.


    Ich habe auch gejobbt in meiner Jugend, neben dem Fußball. Ich hätte mehr jobben können, wenn ich nicht Fußball gespielt hätte. Ich habe dann bei Weggehen halt nicht drei Halbe getrunken, sondern nur zwei. Dafür hab ich am nächsten Tag lieber gekickt. Auch meine eigene Entscheidung.


    Wenn es der Gesellschaft wichtiger ist mehr Geld zu verdienen, um sich den schönen Urlaub leisten zu können, dann ist es die Entscheidung der Leute. Ich brauche diese schönen Urlaub nicht, denn ich muss nicht zwei Wochen auf die Kanaren um mich auszuruhen. Ich arbeite als Ehreamtler und habe hier meinen Ausgleich vom Job. Wenn man sich darüber definiert, welches Auto man fährt und wo man in Urlaub hinfliegt, dann hat man natürlich andere Wertvorstellungen. Ich definiere mich nicht darüber. Ich definiere mich darüber, wie viele Jugendliche ich gewisse Wertvorstellungen vermitteln kann.


    Wenn aber der andere Punkt, das Geldverdienen, das wichtigste in unserer eindimensionalen Gesellschaft ist, dann soll es so sein. Das ich das nicht richtig finde, ist meine Meinung und das ich meine, dass unsere Gesellschaft momentan eine ganz arme ist, dann ist das auch meine Meinung. Natürlich gehe ich auch arbeiten, weil ich ein Haus gebaut habe und selber ein Auto fahre. Was sind wir nur für eine verwöhnte Generation. Unsere Großeltern haben mit 6 Kindern in fünf Zimmer gewohnt. Wir bewohnen zu dritt 250 m². Meine Eltern gingen noch zu Fuß jeden Tag fünf Kilometer Hin und fünf Kilometer zurück in die Schule. Heute fährt der Bus vor. Ich behaupte uns geht es so gut, wie noch nie. Und unseren Kindern wird es aufgrund der Wirtschaftslage schon nicht mehr so gut gehen. Aber von unserem hohen Roß kommen wir auch nicht runter. Früher haben sich die Leute einfach mit weniger zufrieden gegeben und ein anderes Sozialverhalten gezeigt. Da hat man sich in der Dorfschenke getroffen, heute schreibt man über WhatsApp. Wenn ihr das richtig findet und mit Zahlungen unterstützen wollt okay. Ich werde kein Geld für meinen Trainerjob nehmen, da ich die Einstellung der jungen Generation ändern will. Und wenn ich das bei einer schaff, hab ich Erfolg gehabt.


    Natürlich müssen beide arbeiten gehen, damit man sich den ganzen Luxus leisten kann. Man könnte aber auch etwas kleiner bauen und ein etwas kleineres Auto fahren. Man könnte auch seine Kinder nicht in die Kita schicken und diese dafür daheim aufziehen und nebenbei ehrenamtlich tätig werden. Der sogenannte Sozialstaat bei uns entwickelt sich in eine schreckliche Richtung finde ich. Es ist normal seine Kinder mit einem Jahr abzugeben. Die Kinder wachsen nicht mehr daheim in einem Mehrgenerationhaus aus, sondern in einer Kita. Warum? Weil man ja auch ein eigenes Haus braucht. Man möchte ja mit den Schwiegerletern oder Eltern nicht zusammen wohnen. Man könnte das noch weiter ausführen, was ich nicht will und was am Thema vorbei wäre.


    Aber das Problem liegt doch eindeutig in unserer heutigen Denke. Hier wird Geld höher bewertet als alles andere. Ich persönlich bewerte aber die Zeit mit meinem Kind und mit meinem Freunden höher. Das kann mir keiner für Geld kaufen.

    Warum dann aber nur die Trainer Andre? Sind wir so toll, so wichtig, dass nur wir eine Entlohnung verdient haben. Was ist mit dem Jugendleiter, dem Vorstand usw. Das führt zu einer Zweiklassengesellschaft in einem Verein, zu unzufriedenen Ehrenamtlern "Der macht es doch soweiso nur wegen dem Geld", "Warum kriegt der was und ich nicht".


    Wir hatten letztens die Diskussion im Verein nach der Anerkennung des Ehrenamtes und zwar unter den Trainern. Da wollte keiner Geld, sondern es ging eher um ein Danekschön, um eine kleine Geste. Mehr wollen doch die meisten auch gar nicht. Warum dieses System der zufriedenen und motivierten Eheramtlern, der guten Vorbilder für unsere Jugend, verbiegen und daraus auch wieder eine Wertstellung nach monitären Gesichtspunkten machen? Warum?


    Die Fragestellung müsste doch andersherum lauten: Was können wir tun, um der heutigen Generation wieder Wertvorstellungen mitzugeben, die unabhängig zum Geld sind. Warum nicht die Zeit und die Kraft in die Ausbildung unserer Jugendlichen in die weichen Faktoren investieren. Wir sind doch dafür verantwortlich die Ehrenamtler der Zukunft zu schaffen. Wir müssen doch die Jungs und Mädels zur Seite nehmen, ihnen das Vertrauen schenken und sie Jobs übernehmen lassen. Unsere A- und B-Jugend und unsere Mädchenteams im Verein sind voll von engagierten Jugendliche. Wir müssen sie aber auch machen lassen...wir müssen ihnen das Vertrauen schenken...sie anleiten, aber nicht kommandieren.


    Vielleicht ist es bei euch in der Gegend auch Usus, dass die Jugendlichen sich in sogenannten "Bauwägen" treffen. Und da schaffen sie auch alles selber. Sie gehen zm Bürgermeister und klären das rechtliche, besorgen das Material, organisieren die Arbeitseinsätze, bauen aus einem alten Container eine Stätte in der sie sich treffen, organsieren da wieder den Getränkeeinkauf, Partys usw. Werden sie dafür bezahlt...mit Sicherheit nicht. Unsere Jugendlichen haben einen hohen Eigenantrieb, aber wir müssen ihn fördern. Und der Eigenantrieb ist nicht das Geld, sondern, dass sie was bewegen wollen, dass sie was leisten wollen, dass sie dazulernen wollen.


    Und hier muß ich als Verein ansetzten, da muss ich sie abholen und auf den Weg bringen. Dann habe ich auch in zehn Jahren kein Ehrenamtsproblem.
    JFG's schießen aus dem Boden. Ich behaupte die Vereine bürden sich damit selber viel aus. Die Jugendlichen verlieren den Kontakt zu den Vereinen, sind mal hier mal da. Die Identifikation geht verloren. Diese werden nur sehr schwer später Ehrenamtler werden.


    Ich behaupte Geld löst das Problem nicht, sondern ein Umdenken. Das "Material" ist da, wir müssen es auch nutzen. Du selber sagst wir denken kurzfristig. Ich glaube eher, dass du kurzfristig denkst. Geld löst Probleme auf die schnelle Art. Klar, wenn ich jetzt deinen Wertansatz reinstecke, habe ich auch bei uns im Verein jede Menge Trainer oder jene die es werden wollen. Wie lange geht das gut? Ich behaupte nur kurzfristig. Denn wenn ich für ne Leistung Geld kriege, dass muss ich auch liefern und zwar gewaltig. Und wollen sich die Eltern den Sport für ihre Kinder dann auf Dauer leisten? Vielleicht, aber vielleicht will das Kind dann auch lieber die neue Playstation zum Geburtstag, satt der Jahreskarte fürs Fußballtraining.


    Aber fange ich jetzt an die Jugendlichen heranzuziehen, von kleinen Jobs in unteren Jugenden bis zu größeren Jobs in den älteren Jugenden, nehme ich die Jugendlichen bei der Hand, höre ich ihnen zu, lass ich sie ihre Ideen einbringen und auch umsetzten, dann habe ich in zehn Jahren motivierte und geschulte Vereinsmitarbeiter auf allen Ebenen. Und dafür habe ich keinen Cent in die Hand genommen. Ich habe Leute, die aufgrund ihrer positiven Jugenderfahrungen immer Positives mit dem Verein verbinden und eine hohe Bindung entwickeln. Denen es ein Selbstvertsändnis ist anzupacken. Ich habe eine Gesellschaft in der man sich hilft, weil man will und nicht weil man dafür Geld bekommt.


    Ihr sprecht vom Problem der heutigen Generation. Nicht die neue Generation ist das Problem, wir sind das Problem. Wir stellen Geld über alles andere. Mit Geld löst sich alles. Aber Zeit in unsere Jugend wollen wir nicht investieren. Wir müssen umdenken. Wie müssen den Jugendlichen Wertvorstellungen vorleben. Die bekommen doch genau mit, dass ihr Trainer Geld bekommt. "Der macht es wegen dem Geld, nicht wegen uns". Und das sagen sie auch, wenn man nur zwei Euro die Stunde bekommt. Nein ich nehm nichts und meine Spieler sehen und lernen. Und sind auch da. Aus unserem Team sind aktuell vier Speielrinnen im Trainerbereich tätig. Und das obwohl sie selber spielen. Es wären sogar noch mehr, wenn manche nicht so spät aus der Arbeit rauskommen würden. Dann hätten wir nämlich noch drei mehr zur Verfügung. Und das bei 15 Leuten im Kader. Warum ist das so? Weil das was ich vorher geschreiben hat hier gilt. Das ganze hat mich über zehn Jahre Arbeit gekostet. Aber die waren es wert. Einer der schönsten Sätze war mal " Alle Mädchen und Damen spielen wegen dir Fußball." Gibt dir das zu denken? Wenn ich Geld bekommen hätte (und sei es nur ne Aufwandsentschädigung) wäre ich nicht das Vorbild was Ehrenamt betrifft, sondern nur jemand der nen Job macht und dafür kassiert. Ich hätte meinen Spielerinnen nichts beigebracht.

    Andre:


    Wenn das Ehrenamt nur bestehen kann, wenn es bezahlt wird, dann ist doch die ganze Ehrenamtsschiene falsch. Dann haben wir keine Ehrenämter mehr (sagt ja schon der Begriff), sondern bezahlte Jobs. Und dann hier die Thematik nur auf die Trainer runterzubrechen, ist auch, nur weil es gerade unser Bereich ist, viel zu einseitig gedacht. Dann geht es weiter. Unserem Hausmeister, der die Hecken schneidet, muss ich dann auch Geld geben. Dann allen Vorstandspositionen, allen die nur eine Stunde arbeiten für den Verein. Und auch beim Thema Fortbildung kann ich das auch andere Bereiche umlegen, nicht nur auf die Trainer. Ein Vorstand kann sich fortbilden, ein Kassier, der Hausmeister auch. Nicht nur die Traienr durch den Erwerb eines Trainerscheines. Dann muss ich erst recht von meinem Vorstand verlangen, dass er sich bildet. Dann kann ich den Verein zu ner Firma machen, die als Leistung Sport anbietet und nicht z.B. Kleidung. Wäre für mich okay. Denn ich habe ja dann alle gleichgestellt und nicht nur die Trainer. Also muss ich mich entscheiden, was ich mir leiste. Denn so wie ich entscheide, ob ich nen neuen PC oder lieber den Kurzurlaub bezahle, so muss ich mich entscheiden, ob ich lieber Fußball spiele oder ins Fitnessstudio gehe.


    Und dann kann ich alles Ehrenamt abschaffen, wenn die Gesellschaft nicht funktioniert. Den netten Herren, der den Bürgerbus fährt, den gibt es auch nicht mehr. Und die nette Oma aus der Suppenküche auch nicht. Und denken wir doch mal an die freiwillige Feuerwehr. Ist ja unveschämt, dass die Nachts um Drei ausrücken müssen um die Straße abzusperren. Wer gibt den denen was?


    Ehrenamt ist unbezahlte Leistung, die ich aus gewisser anderer Motivation leiste. So funktioniert für mich eine Gesellschaft. Dass es Probleme im Ehrenamt gibt, liegt an der heutigen Gesellschaft, die sehr geldlastig ausgelegt ist. Sieht man z.B. schon daran, dass die Kinder heute zehn Spielsachen haben, wo früher eines war. Aber dafür haben die Eltern keine Zeit mehr für sie, denn sie müssen ja arbeiten gehen um noch mehr Geld für mehr Spielzeug zu verdienen. Aber diese Zeit könnte ich auch investieren um mit meinem Kind ins Fußball zu gehen und hier auch mitzuhelfen, was für mich selbstverständlich wäre. Weil es mir als Kind so vorgelebt wurde.


    Verlangst du von deinem Nachbarn Geld, wenn er dich bittet im Urlaub die Blumen zu gießen oder machst du das gerne für deinen Nahbarn? Über Traienrbezahlung kann man diskutieren, aber dies löst nicht das Problem. Stell dir vor du zahlst die Trainer nach deinem System. Wer kommt denn dann als nächstes? Der Platzwart, der Hausmeister, der Schriftführer, die Frauenbeauftragte? Ja diese arbeiten auch, also musst du diese im nächsten Schritt auch bezahlen. Und so geht es weiter und weiter.


    Das Ehereamtsproblem ist nicht durch Geld zu lösen, sondern durch ein gesellschaftliches Umdenken. Und ich leiset meinen kleinen Beitrag, in dem ich meinem Team und meinem Sohn gewisse Dinge vorlebe. Und es kommt nicht von ungefähr, dass wir in der Mansnchaft eine enorm hohe Quote an Spielerinnen haben, die sich mittlerweile, so wie ich ehrenamtlich im Verein engagieren.

    Ich hab jezt den Rest der Posts nicht gelesen Andre, aber zu deiner Vergütung...


    Ich bin Trainer und war vorher Spielerin im Verein. Ich bin voll zufrieden, dass mir der Verein an Weihnachten und zum Sommerabschluß ein Essen und zwei Freigetränke spendiert. Zur Grillfeier unserer Mädchenteams, wo wir einen Zuschuß vom Verein erhalten, bringe ich gerne auf meine Kosten noch einen Kuchen oder einen Salat mit. Mir macht es nichts auf auf meine Kosten die Mädchen zum Training abzuholen. Ich fahre auch gern am Sonntag früh nochmal zum Sportplatz und pfeife ein Kleinfeldspiel. Ich verwalte auch nebenher die Homepage. Stehe meinen Trainerkollegen für Anfragen im Orga-Bereich zur Verfügung. Knipse auch schnell mal das Sponsorbild für die neue Trikots der F-Jugend.


    Kriege ich dafür Geld...NEIN...will ich dafür Geld...NEIN


    Ich finde es ein wenig eindimensional (entschuldige den Ausdruck) immer nur alles an Geld zu messen. Was ist das bitte für eine Geschellschaft, in der alles immer nur mit Geld aufgewogen wird? Ich gehe in die Arbeit und verdiene mein Geld. Mehr brauche ich nicht zum Leben. Was mir der Verein gibt, was mir meine Mannschaft gibt, das ist viel mehr. Ich habe einen unglaublich großen Freundeskreis. Wenn ich mit meinem Zug 30 km von meinem Heimatort stehen bleibe, weil die Bahn nen Defekt hat, fallen mir aus dem Stegreif 10 Leute ein, die mich abholen würden, nur weil sie es gerne tun. Ich komme bei uns ans Sportheim und treffe immer jemanden mit dem ich ratschen kann. Wenn ich ne Feier mache und frage, ob mir jemand nen Salat machen kann, hab ich durch eine einzige What-App Nachricht in meiner Mannschaftgruppe 15 Leute die sich anbieten.


    Ich lasse mich nicht auf Geld runterknechten. Kein Geld dieser Welt kann Freundschaft aufwiegen. Kein Geld dieser Welt schenkt dir das Lächeln einer Mädchenmannschaft, die ich mal vor vier Jahren für ein halbes Jahr trainiert habe und die mich heute noch quer über den Platz "Hallo" zuschreien und frenetisch winken, wenn sie mich sehen.


    Ich bekomme einen viel anderen Lohn. Viel etwas wertvolleres. Lasst doch euer blödes Geld stecken. Ich will keinen Lohn für meien Tätigkeit. Und trotzdem habe ich einen Traienrschein und bilde mich kontinuierlich weiter. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Nur für die Leute, die meinen Geld wäre alles. Arme Gesellschaft...alles muss mit Geld entlohnt werden.

    Hallo zusammen,


    wir stellen im Verein gerade einen Leitfaden für neue Trainer auf. In diesem sollen organisatorische Dinge erklärt werden, wie z.B. von wem kriege ich den Kabinenschlüssel, wer ist mein Spielgruppeleiter usw.


    Ein Teil soll sich aber auch auf Sportliches beziehen. Hier ist die Grundlage, dass die wenigsten Trainer im Verein eine Lizenz haben und wir viele Quereinsteiger haben. Hier möchten wir jedoch auch ein gewisses Grundwissen schaffen. Natürlich empfehlen wir immer Training online vom DFB und viele andere Wissensquellen. Jedoch schauen sich die meisten Trainer rein die Übungen an, suchen sich welche raus, hängen die aneinander und wissen trotzdem nicht was sie tun.


    Ich habe als eine der wenigen eine Trainerausbildung und kann mich von der Ausbildung her noch an die Vermittlung gewisser Grundlagen erinnern. Hier ging es darum eine Trainigseinheit auch sinnvoll zu gestalten. Ein Beispiel wäre, dass der Trainer bei Ansprachen immer darauf schaut, dass er in die Sonne schaut und nicht seine Spieler, damit ihn alle auch richtig sehen können. Ein banales Beispiel. Ein anderes wäre, dass man das Training auf Kleingruppen aufteilt um hier viele (Ball)aktionen zu schaffen. Ein anderes wäre, dass man einen Leitfaden hat und sogenannte Übungsblöcke bildet, z. B Block A a vier Woche "Verbesserung der Annahme hoher Zuspiele". Ein weiteres Beispiel wäre das Vormachen der Übung aus verschiedenen Blickwinkeln und nur kurze prägnante Erklärungen dazu. Ein weiters Bespiel wäre Steuerung des technischen Anspruches, der Laufbelastung, der Zweikampfintensität durch die Größe des Übungsfeldes. Ich hoffe ich konnte dadurch vermitteln worauf ich hinaus will.


    Viele Sachen, die viele Leute hier schon gehört haben. Ich finde nur meine Unterlagen nicht mehr und bringen auch alle Ansätze nicht mehr so zusammen, dass ich sie schriftliche als Leitfaden niederlegen könnte. Darum habe ich gedacht ich wende mich an das Forum und wir könnten zusammen versuchen diese Gedanken bzw. die praktischen und theoretischen Erfahrungen von euch allen hier zsuammen zu tragen, sodass wir hieraus einen Leitfaden für Trainigeinheiten heraus arbeiten könnten. Hier geht es definitiv nicht um die Inhalte, sondern um die Gestaltung.


    Da ich das ganze dann sowieso für den Verein schriftlich aufsetzten würde als Merkblatt, könnte ich das "Werk" dann auch an alle Forumsmitglieder weitergeben. Ich glaube, dies wäre für alle eine schöne Hilfe, Erinnerung, usw. Denn man vergißt auch wieder vieles im Laufe der Zeit bzw. beachtet dies nicht mehr.


    Wer Lust hat, kann einfach mitarbeiten, indem er sein Wissen hier in diesem Thema mitteilt. Das können Stichpunkte oder Erklärungen sein. Ich werde alles dann bündeln und thematisch sotieren und wie gesagt am Ende an euch weiterreichen.

    Bei uns im Verband darf der ältere Jahrgang der U13 in der U17 spielen, aber ds ist von Verband zu Verband verschieden geregelt.


    Bezüglich des Einsatzes bei der U17 kann ich mich meinen Vorrednern nicht ganz anschließen. Habe lange genug selber Mädchen trainiert und da gibt es etliche Mädchen in den jüngeren Jahrgängen, die die Älteren auch wirklich alt aussehen lassen. Bei den Mädchen ist alles etwas anders, was auch damit zusammenhängt, dass es entgegen den Jungs einen sehr großen Anteil an Späteinsteigerinnen gibt. Diese beginnen oft erst mit 15, 16 Jahren. Und dann gibt es diejenigen, die schon ab der F bei den Jungs mitspielen. Gerade diese Spielerinnen sind oft robuster und haben kein Problem Jahrgänge zu überspringen. Ich hatte da bei mir auch immer mehrere Spielerinnen, die das locker geschafft haben. Da hat sich in den vielen Jahren auch nie eine einzige Spielerin verletzt. Aber jeder muß das für sich entscheiden undn natürlich die Mädels auch entsprechend kennen. Bei allen kann man es sicherlich nicht machen.

    Das Löchern hat auch ohen Quarzsand einen Sinn. Wirst du dann bei der Maßnahme auch sehen, wieviel Material dann raus kommt. Auch das kann dann hergenommen werden um die kleinen Unebenheiten zu beseitigen usw. Aus der Ferne ist das schwierig zu beurteilen. Normalerweise würde ich Quarzsand empfehlen, wenn ihr einen mittleren bis schweren Boden habt, um den Wasseranfluß zu verbessern. Habt ihr allerdings von Haus aus einen sandhaltigen Boden, dann wäre das eventuell rausgeschmissenes Geld.
    Mit einem zweiten Angebot seid ihr sicher gut beraten, vielleicht empfiehl eine andere Firma auch andere Maßnahmen.


    Ich habe mal in der Branche gearbeitet, deshalb gewisse Kentnisse, wobei ich schon lange raus bin, aber die Grundlagen sind noch da.
    Mittlerweile arbeite ich in einer anderen Branche, habe aber auch immer mal wieder mit Rasenpflege- und Sanierung zu tun. Von daher weiß ich da, was die Plätze zum Machen kosten. Und wie meine Vorredner geschrieben haben, ist man mit € 10.000 bei nem Großspielfeld gleich mal dabei. Und wenn du das dann auf nen Kleinen runter brichst, kannst du es dir ungefähr ausrechnen. Dazu kommt noch, dass du Fixkosten, wie die Anfahrt natürlich zum gleichen Preis hast, wie bei nem Großspielfeld.

    Düngen könnt ihr auf jeden Fall selber machen, ihr müsst euch nur hinsichtlich des Düngers Gedanken machen. Sollte es sich um eine Frühjahrsdüngung handeln, braucht ihr einen schnelllöslichen Stickstoffdünger. Geht es um die Folgedüngungen, wird nomalerweise ein sogenannter Langzeitdünger verwendet, bei dem der Stickstoff Stück für Stück freigesetzte wird. Im Herbst setzte man normalerweise auf einen Kalidünger, da Kali was mit dem Turgordruck der Pflanzen zu tun hat. Einfach gesagt, dadurch wird die Anfälligkeit für Pilzkrankheiten vermindert. Noch vor ein paar Jahren war zu viel Stickstoff im Herbst verpönt, da es genau das Gegenteil bewirkt, mittlerweile tut sich auch da neues auf. Ausserdem empfiehlt sich bei Neuanstaaten Phosphor, da die Jungpflanzen diesen zum Wachstum benötigen. Man könnte noch ziemlich viel dazu schreiben, aber für's erste reicht es.


    Wenn ihr € 1.200,-- für alle anderen Maßnahmen zahlt, handelt es sich aus meiner Sicht sogar um ein günstiges Angebot. Ich gehe mal davon aus, dass kein Quarzsand verschleppt wird, denn der spezielle Sportplatzsand kostet relativ viel Geld. Normalerweise bringt man etwas Quarzsand auf, wenn man aerifiziert (also Löchert oder Stöpselt), denn dann wird dieser gleich schön mit der rausgebrachten Erde vermischt und dann wieder eingeschleppt. Dadurch wird die Wasserableitung wesentlich verbessert, was bei alten Plätzen, die oft verdichtet sind, nicht unerheblich sind. Des weiteren hat dies noch den praktischen Nebeneffekt, dass kleinere Unebenheiten ausgegelichen werden können. Also das Geld würde ich mir überlegen auch nochmal in die Hand zu nehmen, wenn ich die Firma schon da habe und der Rest gemacht wird.

    Vielen Dank für eure Antworten und die vielen Beispiele. Ich versuche es mal zusammenzufassen.


    Generell sollte man versuchen ruhig zu bleiben, auch wenn der gegnerische Trainer eine "auffallende" Art hat. Die Stimmung am Rand überträgt sich auch leicht auf das Speil der eigenen Mannschaft. Die Souveränität beginnt am Spielfeldrand. Es gibt aber auch hier gewisse Grenzen, die einem zum Einschreiten "verführen" bzw "zwingen".


    • Beeinflußung des Schiedsrichters zu Ungnsten der eigenen Mannschaft
    • Aufforderung durch den gegenerischen Trainer zur unfairen Spielweise
    • Beleidigungen oder arrogantes (=unsachliches) Verhalten


    Mögliches Einschreiten ist:


    • Gespräch mit dem Schiedsrichter
    • Gespräch mit dem gegnerischen Trainer


    Was man nicht tun sollte:


    • Streitgespräch mit Trainer anfangen
    • selbst das Meckern beginnen
    • Spieler anstacheln

    Habt ihr noch weitere Punkte?

    Seid ihr die einzige Mannschaft im Verein...mich hat nur die Aussage stutzig gemacht, dass eure Trainerin Leiterin der Damen/Mädchenabteilung ist. Dann müsste es ja noch andere Teams geben? Wenn ja, wie sind diese dann organisiert?
    Sehen es in deinem Team alle so, wie du oder nur vier Spielerinnen (also die vier, die nach Saisonende aufhören wollen)? Warum wolle die anderen weiterspuelen? Gefällt es ihnen? Haben sie keine anderen Möglichkeiten? Wie ist die Traininsgbeteiligung so? Wie die Spielbeteiligung so? Fehlen die Leute, weil sie gute gründe haben (Krankheit usw) oder nur, weil sie keine Lust haben? Ist eure Trainerin mit Engagement im Training bei der Sache? Seid ihr mit Engegament bei der Sache? In den Spielen? Wann genau ist denn Treffpunkt vor den Spiele? Es gibt ja auch Auswärtsspiele. Wir fahren z.B. immer so, dass wir ne Stunde vorher beim Gegner sind. Und bei den Heimspielen ist auch ne Stunde vorher Treffpunkt.


    Mich würden die ganzen Fragen interissieren, um noch einen tieferen Einblich zu erhalten.


    Ohne restliches Hintergrundwissen würde ich aber auch eine große Gesprächsrunde empfehlen. Trainerin, Spielerinnen, Vorstand, Fußballabteilungsleiter, Jugendleiter. Und hier mal alles auf den Tisch und zwar von beiden Seiten. Danach weiß man, ob es weiter miteinander funktioniert. Wenn es das nicht tut, anderen Verein suchen, halbes Jahr mittraineren wg Sperre und ab nächster Saison wieder in Punktspielbetrieb einsteigen.

    Am Wochenende habe ich wieder einmal eine Erfahrung gemacht, die mir heute im Kopf rumgeht.


    Wir hatten ein Punktspiel gegen den Tabellenführer. Wir sind eine Damenmannschaft aus der zweitunterste Spielklasse. Unser Gegner war eine zweite Mannschaft eine ambitionierten Vereines. Dieser will mit seiner ersten Mannschaft in die zweite Bundelisga aufsteigen. Aktuell spielen diese Landesliga. Die Zweite will auch in die Bayernliga aufsteigen. Die Zweite ist ungeschlagender Tabellenführer, wir Vorletzter. Ich bin normalerweise auch ein emotionaler Traiener, versuche mich aber derzeit zu kontrollieren und ruhig am Spielfeldrand zu sein. Demenstprechend habe ich im Spiel nur fachliche Anweisungen gegeben und diese auch nur sehr vereinzelt. Da das Spiel ein Nachholspiel war, kannte ich den gegnerischen Trainer nicht, hatte über ihn aber schon mehrmals negatives gehört.


    Nun war dieser Traienr von der ersten Spielminute an sehr emotional. Beschwerte sich über jeden Pfiff gegen seine Mannschaft, ging den Schiedsrichter massiv an, schimpfte mit seinem Team. Man kann auch sagen, dass es für seine Mannschaft nicht so rund lief. Der Gegner hatte aufgrund der Tabellensituation wohl mit einem schnell entschiedenen Spiel gerechnet, aber nicht damit, dass wir Paroli bieten würden und am Anfang auch die stärkere Mannschaft sein würden. Ich hab mir das Geschreie die gesamte erste Halbzeit über angehört und nichts dazu gesagt, auch zum Schiedsrichter habe ich nichts gesagt. In meinen Augen hat er beide Teams gleich behandelt. Auch wir bekamen mehrere Freistöße nicht. Das normale halt. Ich fand den Schiedsrichetr besser als den Durchschnitt der bei uns pfeift. Der gegnerische Trainer wurde zweimal vom Schiri verwarnt.


    In der zweiten Halbzeit wurde mir das ganze nun langsam etwas zuviel. Ich habe dann mal zum gegenrischen Trainer gemeint, dass es auch genügen würde, wenn er sich über jeden zweiten Pfiff beschwert und nicht über jeden. Was natürlich gar nichts gebracht hatte. Die Lamentiererei ging weiter. In einer Anschlußaktion nach seinen Protesten habe ich es mir dann nach einem nicht gegebenen Freistoß für uns nicht nehmen lassen zu sagen, dass ich hier jetzt mich auch aufregen hätte können. Dann folgte ein Protest vom gegnerischen Trainer, was ich denn da als Foul gesehen hätte.


    Der gegenrische Trainer hüpfte auch mehrmals auf und ab, so wie ein aufgezogenes Duracelmännchen. Ich habe mich immer noch zusammen genommen. Dann folgte zehn MInuten vor Ende das 0:1 für unsere Gegner. Die Mannschaft feierte auf dem Feld, lief komplett zusammen. Dann kam der Trainer an der Auslinie an mir vorbei geschossen an, lief Richtung Eckfahne und forderte seine Spielerinnen auf, da nochmals mit ihm zu feiern und einen Jubelkreis zu bilden. In dieser Szene ging es mit mir über, denn das sah ich als absolut unsportlich an. Ich habe dann auch den Schiedsrichter lautstark aufgefordert das zu unterbinden (was er sofort tat) und mich lautstark beim gegnerischen Trainer über diesen Jubel beschwert. Als Antwort bekam ich, ob ich denn keine Bundesliga schauen würde. Das Spiel lief dann weiter. Eine Spielerin von uns wurde von hinten in die Beine gefoult, ich beschwere mich drüber. Der gegnersiche Traienr meint was ich denn jetzt habe. Darauf war meine Antwort, dass es wohl okay ist, wenn er 80 Minuten schimpft, es aber Scheiße ist, wenn ich einmal was sage. Gottseidank war das Spiel dann bald vorbei. Ich bat dann den Traienr noch die Eckfahnen aufzuräumen, wenn er denn sowieso daran vorbei käme.


    Meine Mannschaft hat in der Kabine gesagt, dass sie unterm Spiel zu den Gegnern gesagt haben, dass sie ja lieber verlieren, bevor sie so einen Traienr haben.


    Jetzt ist meine Frage an euch: Wie reagiert ihr? Was macht ihr in solchen Situationen? Bleibt ihr cool, weil ihr von außen der ruhige Trainer sein wollt, der vernüftig agiert oder reagiert ihr irgendwann. Was macht ihr, wenn sich der Schiedsrichter von dem Geschreie eines Traienrkollegen beeinflußen lasst? Schreit ihr dann auch mit, um euer Team zu schützen und begebt euch so in die Situation, die wir ans ich nicht wollen. Zwei schreiende Trainer am Spielfeldrand. Oder bleibt ihr cool und nehmt alles hin. In der FairPlayLiga hatten wir glaube ich mal, eine ähnliche Diskussion, die aber an sich auf was anderes abzielte. Was macht ihr,w enn hier ihr das Fairplay einhaltet, der Gegner dies aber mit Füßen tritt?

    Kein Problem TW-Trainer.


    Die Einladung zum Geburtstag kam in meinenm Augen nicht aus Berechnung. Das ganze ist eine größere Feier.


    Vergangene Woche kam unsere ältere Torhüterin bei Trainingsbeginn zu mir und anschließend zur ganze Mannschaft. Sie teilte uns mit, dass sie schwanger ist. Tja, das ist jetzt eine neue unerwartete Wendung. Ich glaube, dass der Konflikt die Entscheidung zur Familienplanung etwas beschleunigt hat und für sie Fußball nicht mehr an erster Stelle stand. Ich glaube nicht, dass sie irgend jemanden was auswischen wollte. Gerade in so einer Sache macht man das wirklich nicht. Sie hat mir gegenüber auch gesagt, dass sie nicht damit gerechnet hatte, dass das ganze so schnell gehen würde, quasi im ersten Versuch. Und das glaube ich ihr auch. Denn das ist auch eher selten. Bin da selber ein gebrandmarktes Kind.

    Wieder mal ein Update.


    Die Vorbereitung hat begonnen. Nun haben es beide Torhüter geschafft zur gleichen Zeit krank zu sein, leider auch noch längerfristige Krankheiten.
    Das erste FS-Spiel wurde vom Gegner abgesagt.
    Beim Zweiten hätte ne Feldspielerin fangen sollen, musste aber kurzfristig absagen. Die Jüngere ging dann rein, spielte aber mit Schmerzen. Die Ältere hat zugeschaut. Nach dem Spiel fand eine Spielersitzung statt. Auf dieser hat die Ältere alle zu ihrer Geburtstagsfeier eingeladen.
    In der folgenden Woche ist die Jüngere wieder ins Training eingestiegen. Bei der Älteren hat sich der Gesundheitszustand wieder verschlechtert.
    An diesem WE hat die Jüngere gefangen
    Die Ältere hält mich über ihren Gesundheitszustand telefonisch immer auf dem Laufenden.


    Die Stimmung im Team ist bisher gut, alle ziehen voll mit, auch im Training.Wie es sich weiter entwickelt wird man sehen, wenn auch die Ältere wieder gesund ist.

    Mach ich auf alle Fälle.


    Klar stecken wir noch im Abstiegskampf :D
    Ich hätte vielleicht auch noch erwähnen sollen, dass die ältere Torhüterin beim letzten Gespräch auch nochmals dargestellt hat, dass sie sich reinhängen wird und nochmals an sich arbeiten wird. Vielleicht ist sie doch mal zum Nachdenken gekommen und legt nun die etwas lasche Trainingseinstellung ab.

    Kann ich dir jetzt nicht ganz zustimmen. Die Ausgangssituation hatte sich ja geändert. Wahrscheinlich hast du das in der Fülle der Posts übersehen oder überlesen. Grundlage war, dass die Zweite nen eigenen TW hatte. Dieser hat sich jedoch bereits zur Vorrunde verletzt, wobei wir zu Anfang von ner kurzzeitigen Verletzung ausgingen. Nachdem die Beschwerden nicht abgeklungen sind, man wieder zum Arzt ging, da warten musste usw, hat sich in der Zwischenzeit heraus gestellt, dass es ein Schulterbruch ist und diese Torhüterin die ganze RR ausfällt. Also hat sich die Situation insofern verändert, als dass wir in der Zweiten nun auch einen Keeper gebraucht hätten. Hier war die ältere Torhüterin nicht bereit zu fangen. Durch unsere Gespräche, einiges Nachdenken usw haben sich die Goalies auf den Wechsel geeinigt, wodurch nun auch die zweite Mannschaft mit nem Torwart versorgt ist. Besser hätte es aus unserer Sicht nicht laufen könne. Na klar, ich hätte jetzt auch stur bleiben können und hätte zu den Spielern der Zweiten gesagt, dass es mir egal ist, dass sie ohne TW jedes Spiel abgeschossen werden. Ich bin in der Hinsicht hart geblieben, dass ich den Wunsch der Älteren nicht erfüllt habe in der RR in der Ersten fertig zu fangen. Da gab es ein klares Nein. Das wir jetzt eine Lösung haben, die beide Torhüterin zufrieden stellt, die Spieler und uns beide Trainer der ersten und zweiten, soll also jetzt total schlecht sein und mich als schlechte Trainerin auszeichnen.
    Na klar, ich hätte auch die Zweite Mannschaft nach der Sasion auflösen können, da der Motivationsfaktor ins Bodenlose gesunken wäre nach lauter Klatschen. Wenn das die richtige Lösung ist nur auf die Erste zu schauen ndn die Zweite außen vor zu lassen: Klar, dann hast du recht.
    Und die Lösung hatten wie bisher nicht. Nun fangen sie einmal in der ersten und einmal in der zweiten. Letzte Saison haben sie einmal gefangen und danach ne Woche Pause gehabt bzw. die jüngere dann auf dem Feld gespielt, was bei ihr zu Preoblemen mit dem ständigen Feld-Torwartwechsel geführt hat. Nun fangen beide kontinuierlich jedes WE.

    Jetzt fand das letzte Gespräch statt. Beide Torhüterin haben zuvor nochmals miteinander geredet. Sie wollen sich beide abwechseln, sie halten das beide für die beste Lösung. Das Gespräch verlief sehr harmonisch. Beide haben betont, dass sie gegenseitig Rücksicht nehmen, wenn mal was ist und einer der Torhüter verhindert ist. Von daher haben wir nach langen Überlegen und vielen Gesprächn wohl doch die richtige Entscheidung getroffen. Auch wenn das einige anders sehen. Normalerweise hat man ja einen Cotrainer um mir diesem solche Sachen abzuklären. Da ich diesen nicht habe, rede ich schon gerne mit den Spielführer über ihre Meinung und sehe mich hier wiedermal für mein Vorgehen bestätigt. Woanders funktioniert dies vielleicht nicht, aber ei uns schon. Jedes Team funktioniert nunmal anders. Der Trainer unserer zweiten Mannschaft ist auch happy und freut sich über einen Torwart.


    Ob es noch ne Freundschaft ist, wenn mir jemand sonst was an den Kopf wirft und dann sagt, dass wir ja schon seid längerem nicht mehr miteinander klakommen wage ich zu bezweifeln. Auf so was lege ich dann keinen Wert. Ich werde die ehrenamtliche Tätigkeit nicht aufgeben, nur weil es Streß mit einer Person gab. Dafür ich habe ich 20 andere Damen mit denen ich mich sehr gut verstehe und bei denen das Verhältnis bei einigen auch sehr freundschaftlich ist. Mit diesen keien Zeit mehr verbringen zu können, würde mich wesentlich härter treffen. Wenn man immer hinwirft, nur weil es mal Streß gibt, hat man in meinen Augen kein Rückgrat. So will ich nicht durchs Leben gehen. Denn dann kann ch auf 100 scheinheilige Freunde verzichten und nehme lieber die 10 ehrlichen. Und vielleicht hat uns das beiden mal gut getan und wir haben uns mal ausgesprochen und unsere Meinung gesagt, die wir uns nicht sagen trauten.


    Und jetzt erzählt mir nicht, dass eine wahre Freundchaft alles an Ehrlichkeit ertägt. Das glaube ich nämlich nicht, denn gewisse Dinge muss man nicht immer sagen, nur weil man sie anders sieht.

    Ich vollziehe keinen gewollten Altersumbruch. Dieser findet natürlicherweise momentan statt, da die älteren Spielerinnen schon sehr lange bei den Damen spielen (10 Jahre) und die jungen langsam nachrücken. Wir haben aber auch noch viele in der zweiten Truppe, die jedoch noch ein wenig brauchen. Bei den älteren Spielerinnen besteht immer die Gefahr, dass das Thema Familienplanung in den Mittelpunkt rückt. Danach kehren die wenigsten in den aktiven Spielbetrieb zurück, da es schlichtweg schwer zu händeln ist. An dieser Schwelle stehen wir derzeit auch. Aber ich lege viel Wert auf die Erfahrung der älteren Spielerinnen, wovon die jüngeren nur profitieren können.


    Von doppelt besetzten kann keine Rede sein, derzeit besteht der Kader aus 14 Spielerinnen, da eine Spielerin längerfristig ausfällt. Nur mit einer Torhüterin gerechnet.


    Das mit der jüngeren kam anscheiend falsch rüber. Sie stellt keine Ansprüche. Völlig verständlich aus meiner Sicht hat sie keine Lust von Februar bis Juni jedes Wochenende (also Samstag und Sonntag) für den Fußball zu reservieren, da sie ja erst unter der Woche erfahren würde, wo sie spielt. Sagen also ihre Freundinnen, dass sie im Mai auf ein Konzert fahren, kann sie nicht mal sagen, ob sie mitfahren kann oder nicht. Ihren Einwand finde ich in dieser Hinsicht völlig legitim.


    Aber du hast recht. Wahrscheinlich mache ich mir auch zu viele Gedanken und viele Dinge regeln sich von alleine.

    Stimmt auch Jenny. Sie ist schon dazu veranlagt. Leider kapiert sie es nicht, dass sie es immer vor Leuten macht, die auch meine Seite sehen und mich dann über so was informieren. Sie meint, dass alle "alten" Spielerinnen ihre Meinung teilen. So musste sie ihre Lästerei dummerweise genau in einer Runde mit der Spielführerin vollziehen. Diese hat mich dann informiert ohne mir jedoch den genauen Wortlaut und wer was gesagt hat mitzuteilen. Sie meinte nur, dass ein weiteres Gespräch gut wäre um falsche Anschuldigungen auszuräumen. Denn in der "netten" Runde wurden dann einfach auch Unwahrheiten weiter gegeben. Für mich ist das ganze schon belastend, zumal die ältere ja auch ne Freundin von mir ist. Sie hat sich in der Runde davon aber auch distanziert. Ich werde mich am Riemen reißen und alles ausblenden, wenn es um den sportlichen Bereich geht. Dass wir privat wohl nicht mehr Best Friends sind ist wohl auch klar.

    Ich gebe euch beiden recht. Darum ist das ganze ja so schwer zu entscheiden. Und es kommt immer auf die Mannschaft und ds Klima dort an.


    Ich habe gottseidank den Vorteil, dass ich mit der zweiten Torhüterin sehr gut kann, wir immer sehr offen miteinander reden und sie mir ihre Meinung auch immer unverblümt mitteilt. Auch 80% der Mannschaft hatte ich seid der Jugend an und wir sind richtig zusammen gewachsen. Ich habe mit diesen Spielern die Erfahrung gemacht, dass sie auf Ehrlichkeit stehen und dann auch mal unangenehmere Situationen meistern. Die "älteren" Spielerinnen bei uns sind sehr neutral, halten aber auch absolut zu mir und geben mir in dieser Frage auch ihren absoluten Rückhalt. Lediglich in unserer zweiten Truppe sind noch Spielerinnen, die sich auf die Seite der älteren Torhüterin ziehen lassen und hier beeinflußbar sind. Da diese aber hier auch nur noch zum Jux spielen, wenn sie Zeit haben, ist dieser Verlust gegebenfalls verschmerzbar.


    Als die Forderung der älteren Torhüterin kam in der RR noch fertig spielen zu dürfen und dann aufzuhören, gab es auch ein klares Nein von mir, da ich das als äußerst unfair empfunden und ich mir sicher bin, dass die Mannschaft dies genauso sieht und hier nicht mitgezogen hätte.


    Die Meinung der Spielfühererin schätze ich sehr, da sie es immer schafft, die Emotinalität auszublenden und nach dem Verstand zu gehen. Darum habe ich mich mit ihr nochmals beratschlagt, da mir ihre Meinung äußerst wichtig war und ich mich ihr anschließen muss, dass man fairerweise das ganze sportlich lösen muss. Mein Fehler an dieser Stelle war, dass ich dies auch in der VR schon hätte tun sollen. Aber erstens ist man nachher immer schlauer und zweitens stellte sich die Situation damals noch anders dar. So war z.B. der TW der Zweiten noch nicht verletzt.


    Ausschlaggebend war für mich aber das Gespräch mit unserer zweiten Torhüterin. Sie selber hat den Wechsel vorgeschlagen, der ihr lieber ist, als die sportliche Enstcheidung. Nicht weil sie glaubt, hier schlechter dazustehen, sondern weil sie nicht für drei Monate lang jedes Wochenende komplett für Fußball reservieren will und nichts planen kann, weil sie erst in der Woche davor erfährt an welchem Tag sie spielt. Das Argument kann ich absolut nachvollziehen, da wir ja im Breitensportbereich sind. Das weitere wichtige Argument war, dass wenn ihr was passiert, wir ganz ohne Torwart dastehen. Also sie z.B. ne Grippe hat und wir keinen Torwart mehr. Durch den Wechsel wäre dieses Problem nicht vorhanden.


    Ich werde aber im Gespräch, das noch folgt, auch ganz klar sagen, dass keiner eine hundertprozentge Einsatzgarantie hat. Aso auf die faule Haut im Training legen ist nicht. Wenn ich das Gefühl habe, dass es jemand schleifen lässt, muss man auch reagieren. Ich glaub, dass beide das Kapieren und den Ehrgeiz hierzu dann auch aufbringen.


    Aber ich gebe dir recht TW-Trainer, die andere Lösung wäre ein Ende der ganzen Geschicht und wir haben so immer die Gefahr, dass es weiter geht. Aber ich habe ein Auge darauf und werde auch die Mannschaft entsprechend informieren und bitten ihre Meinungsäußerungen, wenn dann mir mitzuteilen, aber nicht öffentlich. Denn Unfriede wäre Gift und dann muß man reagieren.