Ich hab schon mehrere Lehrproben gehalten und eine Übung muss immer zu Ende gespielt werden, wenigstens im theoretischen Aufbau der Übung. Beim Thema Ballan- und Mitnahme von hohen Zusapielen stand z.B. bei unserer Lehrprobe (aus meiner damaligen Gruppe) am Ende auch ein Torabschluss, auch wenn das nirgends in der Aufgabe erwähnt wurde. Torabschlüsse gelten doch als motiverendes Element und ich glaube es wäre genau falsch, wenn man dieses wichtige Element ausklammern würde, auch unter dem Hintergrund, dass um eine Vorbereitungsübung auf den Torabschluss geht.
Beiträge von Nela
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Ich würde es so verstehen, dass verschiedene Passstaffetten mit drei bis vier Spielern erfolgen sollen, die dann mit einem Torabschluss enden, wobei das Hauptaugenmerk auf den Passstaffetten liegt udn nicht auf dem Torabschluss. Wenn ich das Thema richtig verstanden habe, gäbe es hierzu ein paar schöne Übungen in der, glaub ich, vorletzten Ausgabe der Zeitschrift fussballtraining des DFB. Hab ich auch im Training gemacht und waren gute Übungen. Variationen wäre dann teilaktive und aktive Gegenspieler. Zuerst könntest du zwei/drei Passvarianten mit teilaktiven Gegenspielern aufzeigen, die die gleiche Grundaufstellung beinhalten und dann am Schluss die Spieler selber entscheiden lassen, welche Passstaffette sie dann mit aktiven Gegenspielern anwenden
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Ich finde deine Infos jetzt auch recht wenig. Kann mir unter deiner Erklärung, was du bisher ausgearbeitet hast, gar nichts vorstellen. Könntest du das noch ausführlicher beschreiben, so wie tobn schon angefragt hat. Du musst ja für ne Lehrprobe normalerweise auch einen Lehrplanzettel (oder wie das heißt) schreiben, den könntest du doch hier vorstellen, dann können wir uns was vorstellen.
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Also wir waren am Wochenende mit den U15-Juniorinnen bei der Kreismeisterschaft, wurde auch ohne Bande gespielt. Ich fand es schrecklich und was man so von den anderen Mannschaften gehört hat, diese auch. Es wurde mit einem normalen Lederball gespielt und ständig war der Ball im Aus. Effektive Spielzeit ging in den Keller, Einrollen en masse. Dabei haben die Mädels zum Teil echt gute Bälle gespielt, aber der Ball hupft einmal auf und weg ist er. Wir spielen aber Ende Januar ein richtiges Futsalturnier mit und da bin ich dann mal gespannt, wie sich das verhält mit nem anderen Ball.
Vielleicht habe ich auch keine so schlechten Erfahrung mit der Bande gemacht, da bei den Mädels nicht so rumgegrätscht wird und auch keiner steil über die Bande geschickt wird. Und bei dem Turnier am Wochenende, bei dem es keine Bande gibt, gab es auch ne megamäßigen Zusammenstoß zwischen ner Stürmerin und ner Torhüterin, weil keine zurückgezogen hat. Anschließend musste die Torhüterin minutenlang behandelt werden und das Turnier war für sie gelaufen. Hat nicht gut ausgeschaut. Also so Sachen passieren auch ohne Bande. -
Muss ganz ehrlich sagen, dass ich auch die Gruppe C und D nicht ganz einfach finde, da gibt es auch ein paar Stolpersteinchen. Gruppe A ist schon sehr langweilig. Freu mich auch auf lauter spannende Spiele der deutschen Mannschaft vom ersten Augenblick an und bei ner EM ist es halt so, dass man meist stärkere Gruppen hat, als bei einer WM.
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Um welche Altersgruppe handelt es sich denn und wie teuer pro Mann/Kind darf es denn sein?
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"Wenn ihr nicht selbst dafür sorgt, das euer Sport mehr begeisterte Anhänger findet, dann macht es sonst keiner!"
Genau, TW-Trainer, da kann ich 1000%-ig zustimmen. Meckern brint rein gar nichts, sondern aktives Handeln ist gefragt und sich hinstellen in seinem eigenen Verein und zu sagen, dass man nicht akzeptiert ist und keinen interissiert, ist das einfachste, aber dann wird sich aber auch nichts ändern. Wer ein gutes Image und hohe Akzeptanz will, muss dafür arbeiten und das fängt bei Kleinigkeiten an, z.B. dass die Damenmannschaft mal bei einem Fest des Vereins hilft, dass man Frauen in die Vorstandschaft integriert, dass man sich in der Presse darstellt usw. Das ist auch kein Prozess, der von heute auf morgen funktioniert, sondern der Jahre dauert. Nur mal ein Beispiel. Wir haben einen sehr gute Trainer bei uns im Verein, für den Frauenfußball immer lächerlich war, auch als z.B. seine Schwägerin in der Damen-Mannschaft gespielt hat. Nun spielen seine Mädels selber seid vier Jahren Fußball und das Ergebnis war, dass er die Mädchenmannschaft sogar im der vergangenen Saison als Co-Traienr betreut hat und hier auch voll dabei war. Aber zwischen den beiden Ansichten liege einfach zehn Jahre.
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Regeln aufstellen finde ich jetzt auch etwas schwierig, beim nächsten Mal gelten diese wiederum nicht, was ja eher verwirrend ist. Regeln kann man ja im Training aufstellen um was zu fördern, aber im Spiel finde ich das eher deprimierend für den Gegner, da dieser die Regeln bestimmt mal mitkriegt. Und was machst du, wenn einer mit rechts ein Tor schießt, das zählt ja dann trotzdem. Ich würde es vorwiegend mit Positionswechseln versuchen und mit einer schwächeren Aufstellung. Auch wenn du angesprochen hast, dass du noch keine festen Positionen hast, glaube ich, dass trotzdem ein überwiegender Teil deiner Spieler an einer bestimmten Position spielt. Du kannst ja auch mal den Torwart als Feldspieler einsetzten, was bestimmt für seine fußballerische Ausbildung auch ganz gut ist. Ein wenig merkwürdig finde ich, dass du zwar Sonderregeln aufstellen wilst, damit es kein klares Ergebnis gibt, aber gleichzeitig Angst hast, dass dein Team verliert. Ich dachte es ist nur ein Freundschaftsspiel, da ist doch das Ergebnis echt zweitrangig, da geht es eher darum, mal was auszuprobieren bzw. darum bestimmte Sachen (z.B. Doppelpässe) einzufordern. Auch wenn die Jungs ehrgeizig sind, müssen sie lernen mikt Niederlagen umzugehen. Wir hatten letzten Jahr auch ne erfolgreiche F1-Mannschaft, die hat in der Vorrunde gleich gar keiner geschlagen, aber in der Meisterrunde mussten sie dann plötzlich auch Niederlagen einstecken. Hat der Entwicklung der Spieler aber nicht geschadet, die sind ja manchmal schon ein wenig daher gestiegen. Also ich finde, dass Niederlagen dazu gehören. Und sollten diese in einem Freundschaftsspiel sein, dass hast du ja noch nicht mal Punkte verloren.
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tobn: Das hört sich bei euch nach nem Mix zwischen Futsal und dem Hallenfußball mit Bande und dass macht mit Sicherheit nicht viel Sinn, weil hier die Nettospielzeit wirklich drastisch nach unten sinkt. Dann erklärt sich auch, dass ich mit ein/zwei Auswechselspieler locker klarkomme, da ja ständige Verschnaufpausen herrschen. Da würde ich dann auch Futsal bevorzugen, da hier dann wieder mehr Spielzeit herrscht.
Zum "Bolzen" wegen der Bande: Das habe ich bei uns an sich noch nicht erlebt. Meine Mädels spielen immer sehr überlegte Pässe mit der Bande und das ist für mich an sich sogar ne Heranführung an den Doppelpass, da sie hier sehen was direkt dabei rauskommt. Ich hab auch schon oft gesehen, dass Mannschaften die einfach mal so gegen die Bande brettern dafür bestraft wurden, da der Pass z.B. direkt vor den Füßen des Gegners, der frei vor dem Tor stand, landete. Damit hören die das Bolzen auch sofort wieder auf. Was nicht zu unterschätzen ist, ist an sich die Unfallgefahr, die aber auch nur auftritt, wenn jemand den Spaß in den Hintergrund stellt, denn dann kann man an der Bande natürlich ganz schöne Fouls verursachen, die aber gottseidank bei den Schiris konsequent bestraft werden.
Natürlich hast du Recht, dass man dann im Prinzip offensiv einen Spieler mehr hat, aber das erfordert auch einen sehr aufmerksamen Torhüter, der auch gedanklich mitspielt und hier viele Pässe von der Bande weg abfängt. Meine Torhüterin hatte das nach zwei Saisons in der Halle super raus und ich finde, dass sie dadurch auch draußen besser mitspielt und die Situationen besser einschätzt. Ich finde auch, dass es nicht dem Spiel Draußen widerspricht, da ich auch in der Halle die innere Linie zumachen und die Äußere offen lasse, was aber natürlich wieder aufmerksame Mitspieler und Torhüter erfordert, die hier auch ein wenig vorrausdenken müssen und das Spiel mehr beobachten und sich demenstprechend verschieben müssen.
Also ich mag meine Bande, aber als Alternative zu eurem System würde mir auch Futsal wesentlich besser zusagen.
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@ tobn: Das finde ich sehr schade, da mir gerade der Hallenfußball mit RundumBande besonders gefällt, da hier Action pur herrscht und hohes Tempo. Da der Ball nie aus ist, müssen die Kids ständig weiterspielen und jede Aktion erfordert Aufmerksamkeit. Ich habe mir schon oft Futsalturniere (WMs und dergleichen) im Fernsehen angeschauit und finde die oft total langweilig, weil das ein ständiges Ball Hin- und Hergeschiebe ist. Ich werde mit Sicherheit kein Futsalfan mehr, auch wenn das Thema beim DFB ganz oben steht und die langsam bei uns mit dem Zeug auch anfangen.
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Dobrin: Ich spreche jetzt nicht von der Frauenfußballbundesliga oder dergleichen, sondern von einem ganz normalen Verein. Da macht es sehr viel aus, ob die Vorstandschaft hinter dem Frauenfußball steht oder nicht, das hat nichts mit Geld zu tun...bei uns wird weder Geld in den Frauenfußball, noch in den Herrenfußball investiert...aber die Akzeptanz für beides ist sehr hoch, weil in den letzten Jahren immer Befürworter des Frauenfußballes in der Vorstandschaft gessesen waren und die Frauen einfach in den Verein integriert sind... wir spielen immer Sonntags in der Früh und haben hier so 30 - 50 Zuschauer, was ich sehr viel finde für Frauenfußball in der "Hammelklasse" (gut wir spielen jetzt Bezirksliga, aber das wäre bei den Männern vielleicht mit Kreisklasse von der Gruppeneinteilung vergleichbar, nicht von der Spielstärke, das mein ich nicht)...und wenn ich als Trainer der Mädchen auf den Sportplatz komme, dann fragen mich auch total viele Leute, wie die Mädels gespielt haben...also bei uns sind Jungs und Mädels einfach gleichberechtigt, was aber nicht von Anfang an so war, sondern sich einfach durch gute Imagearbeit usw. entwickelt hat
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Welche Jugend betreut ihr? A- und C-Mädchen
Was ist eurer Meinung nach das Besondere am Hallenfussball? Technisch anspruchsvoll, viele Ballkontakte, schnelleres Spiel, da der Ball nie aus ist (darum liebe ich Hallen mit RundumBande), viele Zweikämpfe
Wie sieht eure Taktik aus? Auf welche Besonderheiten achtet ihr? Wir spielen im Rautensystem und das gefällt mir wesentlöich besser als das 2:2-System. Da gab es mal ne Veröffentlichung in der Trainerzeitschrift "Fussballtraiing" mit einem extra Trainingspocket (also einem kelinen Extraheft), wo alle Taktiken erläutert wurde. Da muss ich sagen, dass das die Kids dann auch sehr schnell umgesetzt haben udn ihren Gegnern taktisch etwas vorraus waren.
Wann und wie oft wechselt ihr aus? Optimalerweise habe ich vier Auswechselspieler dabei, wobei zwei Spieler immer die selbe Position besetzten und auch selbstständig wechseln. Das haben wir das letzte Jahr das erste Mal gemacht und hat super geklappt. Wir haben gleich unser erstes Turnier mit zehn Mannschaften gewonnen. Ich hatte auch schon das Blockwechselsystem, wo ich aber kein so großer Freund bin, da ich immer entweder einen schwächeren Block habe oder die besseren auseinanderziehe und dann zwei mittelmäßige Blocks hat. Bei nur 1-2 Auswechselspieler (hatte ich natürlich auch schon) ist das Problem, dass man relativ oft die Spielpostionen tauschen muss und bei der kurzen Hallenspielzeit von zehn bis zwölf Minuten, dann keine Eingewöhnung zum Spiel besteht. Ich muss dazu sagen, dass die Mädels in der Halle auch richtig Gas geben, was ich auch fordere und wir dadurch ca. alle drei Minuten wechseln, weil sie dann platt sind. Aber das will ich auch so. Wenn ne Spielerin nach zehn Minuten noch kann, hat sie mir in der Halle zu wenig Gas gegeben.
Wie sollen sich eure Kinder taktisch verhalten? In der gegnerischen oder in der eigenen Hälfte angreifen? Da muss ich auch auf das Pocket verweisen, dass hier super Erklärungen lieferte, z.B. "Wie stelle ich mich bei einem gegnerischen Torabwurf" und welche Pässe des Gegners provoziere ich dann und wie erobere ich mir dann geschickterweise den Ball wieder. Auch waren hier schöne Varinaten für den eigenen Spielaufbau drin. Grundsätzlich gehen wir einheitlich vor, bei gegnerischem Abstoß stören wir natürlich (auch bedingt durch die Regel mit der Mittellinie), aber wenn der Gegner am Ball ist aus dem Spiel heraus (z.B. durch einen offensiven Fehlpass von uns) ziehen wir uns mannschaftlich geschlossen zurück um bei Balleroberung schnelle Konter mit Platz fahren zu können.
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Das liegt aber auch daran, dass Frauen in den Vereinen keine Führungspositionen inne haben, denn wenn man z.B. in der Vorstandschaft sitzt, kann man auch mehr erreichen. Bei uns wären die vorher geschilderten Verhältnisse undenkbar, was aber auch daran liegt, das seid Gründung der Damenmannschaft immer schon Damen aus dieser in der Vorstandschaft saßen und auch jetzt immer noch mindestens eine Spielerin aus der Damenmannschaft in der Vorstandschaft sitzen. Mittlerweile ist das nun schon normal, dass bei Neuwahlen auch immer darauf geachtet wird, dass jemand von der Damenmannschaft mit dabei ist.
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Mit welcher Formation stehst eigentlich du und der Gegner zu Beginn der zweiten Hälfte auf dem Platz? Hat der Gegner vielleicht, aufgrund des Vorsprunges, einige Wechsel vorgenommen und lässt jetzt Schwächere spielen, während du mit der besten Formation auf den Platz stehst?
Das andere Thema ist sehr schwierig und ich mache da mit meiner Mädchenmannschaft ähnlich Erfahrungen. Anstoß und Gegentor könnte man sagen. Schwierig hier ne Lösung zu finden, aber es hat sicherlich was mit dem Aufwärmtraining und der Ansprache zu tun. Werde hier auch einmal Variationen probieren.
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Vielleicht kannst du deine Jungs ja auch animieren daheim etwas zu tun, dass wäre dann mit Sicherheit auch wertvoller, wie dreimal zu trainieren. Eventuell könntest du ein kleines Hausaufgabeprogramm stellen, dass die Kinder aber nicht als Pflicht sehen (so wie Schulhausaufgaben), sondern eher als Belohnung. Dann würde ich die Übung die ich als Hausaufgabe gegeben habe, das nächste Mal im Training machen lassen und dann kannst du ja die Spieler loben die sich besonders verbessert haben. Ich denke da an vielleicht den Ball hochzuhalten, den Ball hochwerfen und stoppen, den Ball dribbeln, draufsteigen und umkehren. Gibt es ja zig Möglichkeiten. Außerdem funktionieren diese Sachen ja erst bei zigfacher Weiderholung (also am besten tägliches Üben) und nicht wenn man es einmal im Training für zehn Minuten macht. So könntest du zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.
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Es muss doch auch bekannt sein, wer da am Wochenende kickt und die Tore beschädigt. Ich würde diese Spieler mal mit einer kleinen Delegation abpassen (vielleicht Vorstand, Fußballabteilungsleiter, Jugendtraienr) und mit denen direkt reden, vielleicht sind ja sogar Spieler des Vereins dabei. Der Sportplatz ist ja wahrscheinlich auch irgendwo im Gemeindebereich, vielleicht könnt ihr da ab und zu einen vorbeischicken, der nur schaut, wer da spielt. Wenn dann die Tore beschädigt sind, würde ich diejenigen darauf ansprechen und um Erstattung der Reperaturkosten bitten. Die werden sie zwar nicht zahlen, sind aber vielleicht abgeschreckt, weil man sie gesehen hat.
Ich finde die Situation an sich schon sehr dreist. Schlösser aufbrechen mit denen Tore abgesperrt sind, ist ja wirklich Verwendung von fremden Eigentum. Ich würde mir da auf jeden Fall die Arbeit machen (vielleicht auf mehrere Personen im Verein verteilen) und hier immer mal wieder nachschauen. Und auch mit dem Sportamt würde ich das Problem ansprechen, so dass ihr hier Unterstützung habt. -
Spieler wegen eines Fehlverhaltens vor der ganzen Mannschaft zu kritisieren birgt immer die Gefahr, dass der Spieler aufgrund der öffentlichen Kritik auf Stur schaltet und du reden kannst, was du willst, ohne dass er es aufnimmt. Darum ist dein Vorgehen mit dem Einzelgespräch schon richtig. Ich hab mir angewöhnt, dass ich, bevor ich irgendetwas zu dem Thema sage, erst einmal den Spieler nach seiner Sicht der Dinge frage. Meistens kommt da nämlich heraus, dass sich die Situation grundsätzlich anders darstellt. Außerdem nimmt sich der Spieler dann von Anfang an ernstgenommen, wenn er erst einmal seine Sicht der Dinge erzählen darf, bevor du ihn zurechtweist. Vielleicht hat das ganze auch einen anderen Hintergrund, dass sich die beiden Spieler vielleicht schon in der Schule verhakt haben und das ganze im Training nur weiter ausgetragen wurde. Eventuell könntest du auch Mitspieler befrragen, die du als Neutral einschätzt und so vielleicht auch an wichtige Hintergrundinformationen kommen.
Schiedrichterbeledigungen sind von Spielerseite aus zu keiner Zeit zu akzepteiren und sollten auf dem Feld umgehend angesprochen werden, das heißt der Spieler darauf hingewiesen werden. Wenn es nochmal vorkommt, würde ich ihn runternehmen, auch wenn er noch so gut ist und ihm die Situation erklären. Denn langfristig akzeptierst du ja seine Kritik an den Schiris, wenn du nicht darauf reagierst und vermittelst den Eindruck, dass das okay ist. Und dann hast du irgendwann einen A-Jugendspieler, der zwar gut kicken kann, sich aber selber im Weg steht, weil er nur den Schidsrichter angeht und in diesem Alter dann dafür auch mit Platzverweisen usw. bestraft wird.
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Wir hatten auch immer ein Mädchen b ei den Jungs dabei. Bei den C-Junioren durfte sie noch mit Ausnahmegenhemigung (vom BFV) mitspielen. Ab der B musste sie auch in unser Mädchenteam, da hier nur noch Ausnahmegenehmigungen für Auswahlspielerinnen und dergleichen erstellt werden. Also ist in Bayern so, wie es woanders ist, kann ich nicht beurteilen.
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Bei uns kriegen die Kinder immer ein Geschenk (10 € Beteiligung vom Verein, der Rest über die Eltern oder Sponsoren), sowie ein Essen im Vereinsheim und dann noch ein gemeinsamer Ausflug (Bundesligaspiel, Eishockeyspiel, Bowlen usw.). Damit sind wir auch einer der wenigen Vereine in der Gegend, wo die Kinder so beschenkt werden. Man merkt mit der Zeit schon, dass die Kinder, dass dann als selbstverständlich hinnehmen und den Sinn ein wenig verlieren, was auch nicht schön ist. Da alles ist aber auch nur finanzierbar, das wir vier Altpapiersammlungen im Jahr durchführen, sonst wäre das von den Mitgliedsbeiträgen her nicht möglich. Besonders schön bei uns finde ich die Waldweihnacht für die jüngsten Kicker. Da kommt dann auch noch der Nikolaus und liest für die Spieler was vor (was sie halt alles so "verbrochen" habe), alles findet draußen statt, bei Lagerfeuer und Glühwein und Punsch.
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@teeja
In unserer A-Mädchenmannschaft ist die Hälfte noch für die C-Mädchen spielberechtigt, sie sind nur schon seid vier Jahren zusammen und so trenn ich sie nicht. Mit acht Spielerinnen macht ein Training schon Sinn, ist klar, aber von den acht Spielerinnen, sind ja nie acht Spielerinnen da, sondern meisten so sechs Leute. Auch mal ab und zu ein Training zu sechst zu machen ist okay, aber nicht auf Dauer von einer Saison. Außerdem trainieren wir nicht immer getrennt, mal misch ich die Gruppen, mal trenn ich sie, kommt ganz auf die Übung an und welchen Leistungsanspruch ich dahinterstelle. Ich kann ja den A-Mädechen, die seid vier Jahren spielen nicht Passübungen machen lassen, die die C-Mädchen noch brauchen, da sie gerade anfangen zu Kicken. Da machen wir bei der A schon etwas anspruchsvollere Sachen. Außerdem hab ich ja auch noch ne Co-Trainer, der dann eine Gruppe überwacht.
Und außerdem trainier ich zwei Mannschaften, ich war ja schon froh, dass ich für die E-Mädchen zwei Trainerinnen gefunden habe. Hab ich die ganze letzte Saiaon mitgemacht, dass ich zwei Teams zu unterschiedlichen Zeitpunkten (also vier Trainings die Woche) trainiert habe. Dann noch zwei Spiele, dann pendle ich jeden Tag drei Stunden in die Arbeit, sprich ich steh um fünf auf und komm um halb sechs heim und dann gehts gleich ab ins Training. Willst mir da nicht ernsthaft vier Tage die Woche zumuten + zwei Punktspiele am Wochende, also sechs Tage die Woche nur Training und Spiel, und das ehrenamtlich und nebenbei noch schwanger im fünften Monat...das finde ich dann doch ein wenig viel. Außerdem hab ich auch noch nen Haushlat daheim, der irgendwann machen braucht, auch wenn das die Männer immer vergessen
Die jetzige Variation mit der A- und der C- klappt ansonsten super. Die C schaut sich sehr viel von der A ab und ist dadurch schon viel weiter gekommen, also ich kann da nur von positiven Erfarungen sprechen. Es geht ja nur um drei so Störer, der Rest ist ja wunderbar.Ich mach das ganze jetzt schon seid sieben Jahren und hab da schon alles durch von motivierten Truppen bis zu Trainigseinheiten immer nur mit vier Spielerinnen und schauen wie ich am Wochenende sieben Leute auf den Platz kriege, wohlgemerkt im Breitensportverein. Ich bin auch niemand der auf dem Platz großartig rumschreit und ne klare Linie hab ich auch drin (denk ich jedenfalls, da müsste man dann wirklich die Mädchen fragen). Und wir haben mehr als nur etwas Spaß in unserer Runde. Ich habe auch schon genügen Schulungen mitgemacht, genügen Bücher gelesen, tausche mich mit genügend Traienr aus usw. Das Problem in einem Forum ist immer wie man was darstellt und da ich hier keine Romane schreiben kann um den ganzen Background darzustellen, kommen bestimmt einige Sachen anders rüber, als sie dann in Wirklichkeit sind. Das ist aber auch das Problem, wenn man selbst auf andere Beiträge antwortet und sich dann fragt, ob man seinen Vorredner richtig verstanden hat. Das mit den Trainerentscheidungen wäre wirklich mal ein interissantes Thema zur Diskussion. Aber hier ist jeder Spieler anders, da der eine die Ersatzbank ohne Murren hinimmt und ein anderen damit nicht klarkommt, obwohl man bei beiden vom Grundsatz her in der gleichen Situation die gleiche Enmtscheidung getroffen hat. Denn jeder Spieler ist einfach ein Individuum. Also kann man gar nicht alle Spieler gleich behandeln, da auch gleiche Behandlung zu anderen Reaktionen führt. Also muss man seine Spieler doch wieder individuell kennen (was ja eine der Hauptaufgaben des Trainers ist), das soziale Umfeld kennen, von Problemen daheim/in der Schule wissen usw. Nur dann kann man Entscheidungen treffen. Und dann ist die Frage, ob man der harte Typ ist, dem die Nebenaspekte egal sind und der somit dann alle "gleich" behandelt oder ob man der verständige Typ ist, der auf die individuelle Situation eines Spielers eingeht. Ich sehe mich das eher als den individuellen Typen, da mir meine Spieler sehr am Herzen liegen und Fußball nicht ihr Lebensinhalt ist, sondern ein Hobby ist, dass sie mit Freude ausüben sollten. Und wenn ich für die Spieler dann auch noch eine Figur bin an die sie sich wenden, wenn sie Probleme haben oder auf derren Meinung sie auch noch drei Jahren nachdem sie die Mannnschaft verlassen haben zählen, dann hat man nicht alles falsch gemacht, auch wenn man jeden Spieler individuell behandelt hat und vielleicht in der gleichen Situation zwei verschiedene Entscheidungen getroffen hat.
