Beiträge von Nela

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    Ich finde es auch löblich, dass er die Saison mit allen Konsequenzen zu Ende spielt.


    Auch wie Günter ne andere Geschichte. Mein Cousar mit 17 das Fußballspielen aufgehört, davor alle Jahrgänge durchlaufen und immer einer der Top-Drei-Spieler. Aber es war einfach der Bauwagen, Weggehen und der Alkohol wichtiger. Nach drei Jahren wieder angefangen in der Reserve zu spielen. Dann in die Erste aufgerückt. Nun mit 30 schon seid drei Jahren Spielführer in der Ersten und auch immer da, egal ob Training oder Spiel.


    Noch anderes Beispiel. Sohn von ehemaligem Landesligaspieler, auch talentiert. Hatte aber ab der A keinen Bock mehr, dann in Reserve, wenn überhaupt, dann vorne in den Strum gestellt und geschaut, was so passiert. Jeder ihm eingeredet, was er doch für ein Talent ist und warum er nichts draus macht. Nichts geholfen. Nach fünf Jahren iwann Bock bekommen, ab da immer im Training, in die Erste gerutscht und heute neben Stammspieler Erste auch noch Jugendtrainer.


    Manchmal brauchen die Jungs einfach eine Auszeit, was vielleicht auch an der langen Zeit liegt, die sie schon spielen,wenn sie 18 sind. Ich hab zu nem anderen Thema schon mal geschrieben, dass wir bei den Mädels diese Probleme nicht so haben, da diese erst später anfangen und daher auch mit 18 noch Bock auf Fußball haben.

    Ich bin auch der Meinung, die Vereine sollten professioneller sein. Verträge mit AGBs und Preise für die Dienstleistung.
    Fertig mit Vereinsstatuen die bald 100 Jahre alt sind. Fertig mit unterschiedliche Commitements für jedes Team.
    Fertig mit Einteilung in B1 und B2 etc.
    Viel besser wäre; Einteilung in B-Kurs 1 und B-Kurs 2. Solche die in B-Kurs 1 mitmachen, kriegen Spielbetrieb und X Trainings pro Woche. Solche die Kurs 2 wollen trainieren lediglich ohne Spielbetrieb. Somit sind im Kurs 1, die willigen und im Kurs 2 die Junioren wie zB. der Philipp. Im Kurs 1 würde ich für den Spielbetrieb eine Kaution verlangen in der Höhe von 150 Euro. Wenn man den Kurs wahrnimmt kriegt man am Schluss des Kurses, die 150 Euro zurück. Wenn man aus Eigenverschulden X mal (würde nur 1 Abmeldung dulden) fehlt, verfällt der Betrag zu Gunsten des Veranstalters.

    Wäre doch fair? Oder? Es wäre dann eine richtige Dienstleistung.

    Ich glaube, dass der Weg durchaus in diese Richtung gehen könnte. Denn langsam stehen die Kosten in keinem Verhältnis mehr zu den Aufwendungen (und da rede ich noch gar nicht von bezahlten Trainer): Strom, Wasser, Düngung, Platzpflege, Reinigung Kabinen, Sportgeräte, Bälle usw sind mit den Mitgliedsbeiträgen nicht mehr zu finanzieren. Von daher würde ein Dienstleistungssystem auch mehrere Fliegen auf einmal schlagen. Wenn bezahlt wird, dann wird auch teilgenommen (siehe Fitnesstudios). Mit dem Geld kann man qualifizierte Trainer bereitstellen. Ob so die Teams noch gebildet werden könne, steht auf einem ander Zettel, aber vielleicht ändert sich aufgrund der hier exsistierenden Bevölkerungsprobleme mittelfristig auch einiges. Ich bin gespannt, wie der Fußballverein in zwanzig Jahren ausschaut.

    Zitat von »baileys3«


    Denn ich bin mir auch nicht so sicher, ob es hier nicht ein rechtliches Problem geben würde.

    Ich kenne die Vereinsstatuen nicht genau... aber wo siehst Du Rechtliche Probleme?
    Ich sehe keine Probleme. Es ist ein Verein. Keine Firma.

    Es ist leider, auch in unserem Verein so, dass die Trainer weder die Vereinssatzung noch die Jugendordnung kennen. Wäre das der Fall, wäre auch manches einfacher. Wo liegt das rechtliche Problem? Durch das Unterschreiben deines Mitgliedsantrages hast du die gültige Vereinssatzung und die Ordnungen anerkannt. Diese sind sozusagen das Gesetz des Vereins. Wenn etwas in der Satzung nicht geregelt ist, so greift das BGB. Wenn du mit deinem Team ein eigenes Verhaltenswerk ausarbeitest, auch mit Unterschriften, dann ist das zwar schön für euch, hat aber keinerlei rechtliche Wirkung im Verein. Ein Ausschluss von Mitgliedern kann nur die Satzung regeln, nicht euer unrechtliches Unterwerk. Schließt du also deinen Spieler vom Training aus, der aber Mitglied im Verein ist, handelst du gegen die Satzung, was du nicht darfst. Oder anders ausgedrückt, wenn dein Spieler heute abend im Training auftaucht, kannst du nichts dagegen tun, du mußt ihn dulden (wobei die Duldung ja sehr weit gehen kann...so sind 90 Minuten um den Platz laufen auch ne Duldung). Denn er ist ein Vereinsmitglied und hat ein Anrecht die Stunden im Verein zu besuchen. Außer es gibt hier Beschränkungen, die durch die Vorstandschaft, die Jugendabteilung und dergleichen in ihrem zsutändigen Rahmen getroffen wurden. So können z.B. Stundenbeiträge für einzelne Stunden erhoben werden, ohne deren Zahlung man deren nicht besuchen darf. Ein Beispiel wär z.B. der Beitrag für die Fußballabteilung. Habt ihr solche Beschränkungen aber nicht, also z.B. in eurer Jugendordnung niedergeschrieben, das ein Trainer aus dem Grund "Nichtabsage von Traininingseinheiten" einen Spieler aus dem Training ausschließen darf, dann kannst du das auch rechtlich nicht tun. Es dürften aber auch hier nur die Spieler dann aus den erlaubten Gründen ausgeschlossen werden. Das hat nichts mit Firma und Verein zu tun. Ein Verein ist nunmal ein rechtliches Konstrukt. Dass hier zwischen Theorie und Praxis ein riesen Unterschied ist, ist klar. Und das die meisten Regeln nicht beachtet werden auch. Aber wenn es hart auf hart kommt, sitzt dein Spieler wohl am längeren Hebel. Wobei der Vorteil ist, dass dies dein Spielr sicherlich nicht weiß. :D Wenn ihr hier solche Regeln einführen wollt, wie man Spieler "abstrafen" kann, solltet ihr euch mal mit eurer Vorstandschaft und eurer Jugendleitung zusammensetzten und entsprechende Ordnungen und Satzungen ausarbeiten. Außer ihr habt das schon. Da müsstes du dich mal entsprechend informieren.

    TRPietro: Vor lauter Suspendierung hab ich mich falsch ausgedrückt. Der Spieler hat einen Schiedsrichter massiv beleidgt, worauf er vom Verein vom Spielbterieb für eine Zeit ausgeschlossen wurde (als später das Sportgerichtsurteil kam, war die Sperrfrist zufällug deckungsgleich). Dies wurde den Eltern in einem Gespräch mitgeteilt, an dem auch der Vereinsvorstand teilnahm. Der Spieler wurde aber nicht vom Trainingsbetrieb ausgeschlossen, da dies bei uns noch nie gemacht wurde und auch nie gemacht wird. Denn ich bin mir auch nicht so sicher, ob es hier nicht ein rechtliches Problem geben würde. Mal nen Blick in die Vereinssatzung werfen, da steht nämlich drin, wann man Mitglieder ausschließen darf oder notfalls auch in die Jugendordnung. Wenn nirgends was steht, dann gilt das BGB. Und ünbr dien Satzung und das BGB kann sich kein einzelner Trainer stellen. Aber das ist auch nur Theorie. Und die unterscheidet sich deutlich von der Praxis.
    Dann hätte ich noch eine weiter Frage. Du eröffnest ja ein neues Thema, weil du ein Problem hast. Dann gibt es hier verschiedene Leute, die Lösungsvorschläge bringen und zwar unterschiedlichster Natur. Es geht hier auch nur um Vorschläge, denn die Optimallösung gibt es nicht und auch jeder Verein ist anders gestrickt. Aber egal, was man dir anbietet, du fühlst dich nur angegriffen und verweist darauf, dass du Recht hast. Warum dann ein Thema aufmachen. Wolltest du Bestätigung? Ich weiß es nicht und kann es auch nicht beurteilen, da man durch das geschriebene Wort natürlich auch einen Teil der Emotionen nicht rüber kriegt. Das was ich geschrieben habe, waren halt meine erfahrungen. Vielleicht bin ich die einzige auf der Welt, die solche Erfahrungen gemacht hat. Kann schon sein. Aber grundsätzlich war ich nur bestrebt,d ass was ich erlebt habe und welche Schlüsse ich daraus gezogen habe mitzuteilen. Ob diese Tipps für andere taugen, muss jeder selber beurteilen. Angreifen brauchts du mich deswegen nicht. Und was ich deinen bisherigen Posts entnehmen, wie gesagt, vielleicht bleicbt ein teil auf der Strecke, bist du selber auch inkonsuqent und suspendierst erst, als plötzlich mehr Spieler zur Verfügung stehen. Naja, jetzt habt ihr halt anscheinend 25 Spieler im Kader.

    Ich habe in diesem Beitrag das Wort Breitensport sehr oft gelesen. Und TW-Trainer wurde auch vorgeworfen, dass seine Ansichten auf den Breitensport nicht über tragbar sind. Zum einen argumentiert ihr damit, dass man ihn einem Breitensportverein immer sehr gemischte Kader mit größerer und kleinerer Motivation habt und dort nicht 15 Leute die konsequent durchziehen. Andererseits werden Spieler suspendiert und darüber geklagt, dass B und A Jugendspieler alles andere im Kopf haben als Fußball. Ja ist dass dann nicht euer zitierter Breitensportverein. Ist es hier nicht genau so, dass Spieler nicht den Fußball in den Vordergrund stellen? Ist es hier nicht so, dass Fußballer kein Geld fürs Kicken kriegen und deshalb die Arbeit wichtiger ist. Ist es hier nicht so, dass es nur darum geht später mal in der ersten oder zweiten Mannschaft des Heimatvereines zu spielen in einer der unteren Ligen? Also wenn man für einen Breitensportverein argumentiert, und ich bin auch aus einem solchen, dann mus man auch mit den Konsequenzen leben. Natürlich gibt es Regeln, die jeder Trainer selber aufstellt und bei denen jedem etwas anderes wichtig ist. Wie man damit umgeht, wenn diese Regeln nicht befolgt werden muss jeder selber wissen. Ich persönlich würde nie zu einer Suspendierung greifen und habe das auch noch nie getan. Ist denn der Junge erst seid dieser Saison so oder schon länger? Hat er momentan irgendwelche Probleme, vielleicht auch einfach dasjenige, das er gerade seinen Platz in der Welt sucht? Wie war früher die HandhabungHandhabungvoin dir bei Nichtabsagen. Ich finde dass Fußballerziehung schon in den unteren Jahrgängen losgeht.Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Darum ist ein Kurswechsel in der A oder B für manche schwerer durch zuziehen.
    Dann noch ein paar andere Dinge:
    Generell halte ich einen 21 Kader immer zu gross. Wir hatten das bei uns auch schon zweimal...am Ende bleiben ca. 15 Leute über, denn es ist ein gravierender Unterschied in der Einstellung, ob ich kommen muss, weil das Team sonst jede Woche zu wenige Leute haben ( ich werde gebraucht) oder ob es egal ist, ob ich komme, denn es sind ja noch 20 andere da. Manchmal hat man keine andere Möglichkeit. Aber sobald sich die Chance ergibt würde ich zwei Teams machen. Lieber zahle ich im Winter die Strafe für nen Mannschaftsrückzug, hab es aber probiert. Der 21 Kader ist natürlich bequemer, denn 11 Leute werde ich immer zusammenbringen und damit muss ich niemanden großartig hinterher telefonieren oder mich mit nem anderen Trainer zwecks Leihgabe beschäftigen. Wir haben momentan in der A bis zur C je 15 Leute. Wir haben uns bewusst gegen das Zusammenwerfen in 2 Teams entschieden. Und wir haben auch Verletzte, Jungs, die gerade das arbeiten anfangen, ne Freundin haben usw., Wir haben vor der Saison die Heimspiele auseinander gelegt um hier Ausleihen zu können. Wir haben auch einen suspendierten Spieler aufgrund einer sehr krassen Schiedsrichter Beleidigung. Also auch aufgrund des kleinen Kaders lassen wir nicht alles durchgehen. Die A und B trainieren zur selben Zeit und können so auch zusammen trainieren, wenn sie zuwenig Leute sind. Auch bei uns haben die Jungs manchmal was anderes vor. Aber sie wissen, dass sie wichtig sind und sind am Wochenende da.
    Zum punkto Trainings Gestaltung glaube ich auch, dass hier ein hochqualifizierter Trainer dastehen könnte und es würde keinen Unterschied machen. Denn hier haben die Spieler in den unteren Klassen auch zu wenig Vergleichspunkte. Meist trainiert ja ein Trainergespann ziemlich lange. Und was jeder persönlich unter gutem Training versteht ist auch subjektiv. Der eine will Spielchen machen, der andere aufs Tor schießen, der nächste laufen. Aber eine gewisse Qualität ist schon wichtig, denn wenn der Trainer keine Ahnung hat, wird er auch ganz schnell durchschaut und dann ist gar nichts mehr zu retten.
    Viel wichtiger ist es für mich, denn Spielern einen starken Zusammenhalt zu vermitteln und das kann meiner Meinung nach nur neben dem Platz passieren. Ein heutiger Verein muss den Spielern viel mehr bieten, als nur Fussball. Es müssen gemeinsame Aktionen durchgeführt werden. Wir haben zu viel Konkurrenz durch andere Freizeit Aktivitäten, so dass man hier leider mit muss. Und wenn das Umfeld stimmt und die Spieler sich als einTeam fühlen, sind sie auch da. So habe ich das auf jeden Fall immer wieder erlebt.
    Was ich jetzt nicht verstehe ist dein Argument, dass du jetzt vier Spieler mehr hast und nun auf Phillip nicht mehr angewiesen bist und deine Suspendierung nun durchziehst. So wie ich das aus dem ersten Post herausgelesen habe, kam das Thema Suspendierung auch erst auf, als diese vier Leute dazu kamen und du dir schon fast sicher warst, dass sie kommen. Also erzieherische Maßnahmen müssen dann schon immer durchgeführt werden und nicht, wenn es der Kader erlaubt. Denn das ist ansonsten eine Abschwächung der eingehen Stellung und das kapieren die Spieler auch recht schnell.

    Soweit ich das von meiner Trainer Fortbildung noch weiss, darf ein Koordinationstraining sich nicht einschleifen. Sprich nach drei Wiederholung soll die Übung geändert werden, da es sonst zu einem wie Günther sagt, auswendig lernen kommt und der eigentliche Effekt weg ist. Von daher würde ich das mit dem Spiegel/Video eher lassen, da ich es mir schwierig vorstellte in drei Wiederholungen den Übergang zwischen Gesehenen und Eigenkorrektur hinzukriegen. Dabei gehe ich auch davon aus, dass der einzelne Spieler nicht unbedingt weiss was er falsch gemacht hat, da er im Spiegel/Video auch mehr mit dem Übertrag von eigenem Beobachten zu tun hat. Hier halte ich einen geschulten Trainer für effektiver, der einfach weiß, wo man hinschauen muss. Jeder Spieler weiß nämlich meines Erachtens nach nicht, was denn überhaupt alles zu korrigieren wäre. Beispielsweise ist für uns Trainer klar, dass die Hände mitgehen, um das Vereinfacht auszudrücken. Ich schätze aber, dass sich dessen ein Großteil der Lernenden nicht bewusst ist.

    Ich hab da immer ein wenig die Runde ausgeglichen. Wußte ich z.B., dass wir in der Punktrunde schwere Gegnerm hatten und dort viele Niederlagen einstecken würden, habe ich in der Vorbereitung gern leichtere Gegner genommen, damit hier auch mal Erfolgserlebnisse da sind. Waren wir in der Punktrunde gut unterwegs, dann hab ich eher schwierigere Gegner gesucht. In der D-Jugend halte ich jetzt auch nichts davon gg E- oder C-Jugenden zu spielen, da sollte man schon in seinem Jahrgang bleiben. Bei den Mädels war das immer eher verwischt, da wir heir z.B. aufgrund ein/zwei Spielerinnen die älter waren im älteren Jahrgang gespielt haben (also z.B. B), dann habe ich in der Vorbereitung gegen C-Mädels gespielt, damit sie hier mal gg Altersgenossinnen spielen konnten.

    Nur mal als Gedankenansatz:


    Wir Trainer hier im Forum sind allesamt nur auf das Gewinnen aus, weshalb wir uns auch so intensiv über Ausbildungskonzepte unterhalten. Es ist schon ein ganz schön hartes Stück finde ich, dass du hier mal alle Trainer pauschal angehst und dich selber als den großen Andersdenker hinstellst. Anscheinend sind wir hier alle nur auf das Gewinnen aus und genießen es nicht unsere schlechten Teams zu fördern. Schon mal der Gedanke gekommen, dass hier wahrssheinlich 90% unterklassige Teams trainieren und in diesem Forum von anderen Ligagefährten und auch höherklassigen Coaches einfach was mitnehmen wollen.
    Vielleicht hab ich dich auch komplett falsch verstanden, aber es kam so rüber.


    Und dann die ganz große Frage: Warum diskutierst du über Defensivtaktik, wenn du dein Team angeblich nur fördern willst. Grundsätzlich habe ich den Ansatz, dass es im Ausbildungsbereich der Jugend nur das Offensivspiel geben kann. Denn du überlegst ja schon, wie du am besten Tore verhinderst. Aber sollte das Ziel nicht sein, Tore zu erzielen. Worüber jubelt ein Fußballer? Dass er gerade ein Tor verhindert hat? Also gerade das würde für mich für ein 3erSystem hinten sprechen. Wenn du jetzt auch noch über die D-Jugend hinausdenkst, ist es ja ein Ziel, dass deine Defensivspieler ganz viele Zweikämpfe haben und in viele defensive 1:1 Situationen geraten. Denn dadurch werden sie optimal gefördert. Und nicht dadurch, dass sie durch eine Überzahlsituation den Ball erobern. Ich habe sogar mal von einem Jugendtrainer der 60ger gehörft, dass hier bewußt mit einer Dreierkette gespielt wird um einen starken Innenverteidiger hevorzubringen. Allso muss man auch ir die Frage stellen, was denn deine Ziele sind, denn Ausbildung umfasst nicht nur eine Saison, sondern ein ganze Konzept über mehrere Jahrgangsstufen hinweg. Und das wollte dir glaub ich auch TW-Trainer vermitteln.

    Wie alles andere auch, haben auch Vereine ihre Strukturen und ihre Satzung (was für den Verein das Gesetzt ist). Diese Satzung muss beachtet werden und wenn nicht, kann man sein Recht hier einklagen. Zusätzlich zur Satzung ritt noch das BGB ein, das manche Dinge regelt, die in der Satzung nicht explizit aufgeführt sind. Und dann gibt es noch die Ordnungen, wie vorher schon einmal beschrieben auch eine Jugendordnung. Diese Vorschriften sind für den Verein und für alle Mitglieder bindend und es ist in diesen auch ganz klar definiert, welche Positionen es im Verein gibt und wie diese gewählt werden. Ist eine Position, wie zum Beispiel der Jugendwart, in der Satzung verankert, muss er auch besetzt werden. Und es ist in der Satzung auch definiert, wie der Jugendwart gewählt wird. Wenn das in eurem Verein von der Mitgliedern ab 18 auf der Jahreshauptversammlung passiert, dann ist dies so geregelt und vorerst unumstößlich. Generell wurde eure Satzung, wie jede andere auch, von dem obersten Organ im Verein, der Mitgliederversammlung so festgesetzt. Sprich, man setzt im Verein um, was einem die Mitgliederversammlung vorgibt. Wenn zu dieser nur 30 von 800 Stimmberechtigten kommen, dass setzten die 30 die Satzung fest. Darüber braucht sich aber auch kein anderes Mitglied zu beschweren, denn es hätte ja nur kommen müssen. Die Satzung kann jedoch jederzeit verändert werden. Wie das geschieht, kann man aus ihr entnehmen bzw. steht im BGB, wenn es die Satzung nicht regelt. Wenn du Änderungen willst, musst du dich an die Vorgaben halten und dann mit den entsprechenden Unterstützern auf der Mitgliederversammlung auftauchen um dein Vorhaben in die Tat umzusetzten. Wenn du die erforderlichen Stimmmehrheiten auf dich vereinst, kann kein Vorstand etwas dagegen unternehmen. Wie du siehst, ist im Verein alles gesetzlich geregelt. Man muss sich halt mit diesen Gesetzten befassen und sie dann entsprechend umsetzten. Wir haben im Verein vor vier Jahren die Satzung komplett überarbeitet und geändert und vor drei jahren alle Ordnungen. Haben da z.B. auch ein völlig neues Vertretungssystem für die Jugend installiert. Bei uns wählen nun die Jugendlichen ab 14 und die Jugendbetreuer auf einem eigenen Jugendtag ihren Leiter. Man kann viele Varianten im Verein verankern, muss sich dazu aber an die Vorgaben halten, aber generell ist das Vereinsrecht recht durchlässig.
    Was natürlich gar nicht geht, ist ein ein Elternteil zu sein und dann das Stimmrecht für die Kinder einzufordern, nur weil man diesen Beitrag zahlt. Dann musst du selber Mitglied machen, dann hast du auch ein Stimmrecht. Und wenn die Satzung kein Stimmrecht für U18 vorsieht, ist das von den Mitgliedern irgendwann einmal so beschlossen worden. Dies kann jedoch durch einen neuen Beschluss geändert werden, wenn denn die Mehrzahl der Mitglieder das auch so will. Demokratische Wahlen also.

    Was die meisten Vereine vergessen bei Finanzierungsplanung, nachdem sie die hohen Anschaffungskosten finanziert haben:
    Der Kunstrasen verzeiht keine Pflegefehler...er muss regelmäßig gereinigt, gekehrt und mit neuem Granulat versehen werden. Nach einer gewissen Zeit muss das Granulta auch ausgetauscht werden, was hohe Entsorgungskosten nach sich zieht. Auch das neue Granulat kostet. Ein Kunstrasenplatz muss nach 15-20 Jahren in der Oberschicht erneut ausgetauscht werden, sonst ist er nicht mehr bespielbar, was ca. 200.000 kostet. Ich hab zuviele Plätze gesehen,die in einem absolut maroden Zustand waren, weil man sich die Pflege nicht leisten konnte. Auch bei Vereinen, die diesen erst zwei Jahren hatten und das Granulat aus Zeit- und Kostengründen nicht gekehrt haben. Da lag dann alles in der Mittelachse und links und rechts nichts mehr. Auch ist der Kunstrasen biologisch tot, weshalb wirklich jeder Fremdkörper (wie z.B. Blätter) runter müssen, damit hier keine Schmierschicht entsteht. Auch der Winterspielbetrieb funktioniert nur bei entsprechender Pflege. So muss nach Schneefall auch geräumt werden, wird dies verpasst, entsteht schnell eine Eisschicht und der Spiel- und Trainingsbetrieb ist nicht mehr möglich. Also man braucht auch dringend eine Person, die sich um das ganze kümmert und hier einige Stunden reinsteckt und zum Schneeräumen die entsprechenden Maschinen.


    Kunstrasen rentiert sich nur dort, wo aufgrund geografischer Lage zu wenig Platz für mehrere Spielfelder fehlt. Des weiteren ist er auch am ehesten dort sinnvoll, wo Witterungseinflüße zu einer starken Verminderung des Spielbetriebes führen, also ein ausgefallenes Vorbereitungsspiel ist kein Argument.


    Kunstrasen müssen hoch ausgelastet werden, damit sie sich lohnen. Eine Belegung von 6 bis 21 Uhr abends und ein paar Wochenendespiele reicht da nicht um auf die errechneten Wochenstunden zu kommen.


    Die Hersteller verkaufen natürlich immer ihr Produkt als das goldene vom Ei und gehen oft auf die Nachteile nicht ein (was für alle Belagarten gilt), deshalb solltet ihr wirklich bei einigen anderen Vereinen nachfragen. Und dort auch kritisch die Pflegekosten, die Nutzung usw abfragen.

    Hast du schon mal nen Blick in die Satzung geworfen? Da sind die Vertretungen geregelt und in weiteren Ordnungen, wie z.B. die Jugendordnung ausdifferenziert.
    Ich will aber erinnern, dass fast alle Mitarbeiter im Verein ehrenamtlich tätig sind. Du drohst mit Anwälten usw, erklärst hier aber gar nicht worum es konkret geht. Würde auf mich jemand zukommen, der mir als Jugendleiter (und das bin ich aktuell) mit Anwalt droht, weil ich die mir Schutzbefohlenen nicht angemessen vertrete, dann würde ich mein Ehrenamt hinterfragen in dem Zusammenhang, ob es Wert ist seine Freizeit zu opfern und dann noch rechtlichen Ärger zu bekommen. Also würde ich da auch erst mal dicht machen. Der Ton macht halt die Musik.
    Weitere Ausführungen wären sicherlich noch hilfreicher um konkret Antwort zu geben.

    Ich glaube hier gibt es keine pauschal richtige Antwort. Wir haben auch jedes Jahr dieses Problem. Und eigentlich das ganz gleiche Problem, wie du beschrieben hast vor exakt einem Jahr. Wir haben uns für die Schiebevariante entscheiden und eine A-, B- und C gestellt und die D unbesetzt belassen. Besonders weh tat dies noch, weil die B bis D in der Kreisklasse aktiv war und dies der Verein seid Jahren nicht mehr hatte. Da wir dem jungen Jahrgang aber nicht auch noch die Kreisklasse zumuten wollten, haben wir uns für einen Rückzug in die Gruppe entschieden.
    Die andere Alternative, die wir gehabt hätten, wäre eine SG in der A und D gewesen, wobei die D dann in der SG in zwei Truppen aufgeteilt worden wäre. Unsere Befürchtungen, die den Ausschlag zu der anderen Varianten gaben waren: Abgang nach der Saison von A-Jugendlichen, da der SG-Verein eine Klasse höher spielt, und dafür bekannt ist Spieler abzuwerben. Auch zahlt dieser Vereind en Spielern Geld, was wir nicht tun und für nen 18jährigen schon verlockend sein kann. Das zweite Problem war die D, da die sieben Spieler dort leistungsmäßig auf zwei D-Teams aufgeteilt worden wären, was auch schwierig geworden wären, da dann die Jungs in einer fremden Umgebung wieder getrennt worden wären. Nächstes Problem war, dass die A bis C knapp besetzt gewesen wäre (mit 14 Spieler), was ständiges Ausleihen und Verschieben bedeutet hätte. Zudem wäre dies wohl nicht so einfach geworden, da ja die B und C in den Clubs wieder selbsständig gewesen wäre, da nur SG in A und B.
    Leider hat die damalige Führung den großen Fehler gemacht, die zwei Varianten zunächst einmal in eienr Diskussion zu stellen, statt sich im kleinen Kreis (sportliche Leiter) darüber zu unterhalten und für eine Variante zu entscheiden. Raus gekommen ist eine Mega-Diskussion im ganzen Verein, in der jeder mitgeredet hat, der dachte was sagen zu müssen.Und so ist dann Streit entstanden. Zudem haben wir auch einen Trainer, der gern sein eigenes Süppchen kocht und seine Dinge durchzieht. Dieser spricht hinten herum die Spieler an und zieht seine Idealvorstellung durch. Er hat ein hohes Standing bei den Spielern, heißt wenn er sie überzeugt hat, hat man keine Chance mehr. Dieser Trainer wollte eine A-Jugend bei uns, sprich die andere Variante mit der SG hatte von daher auch schlechte Karten.
    Generell schlagen sich die meisten Teams so durch und leiden natürlich unter der körperlichen Unterlegenheit. Schlimm sind die Elteren der B-Jugend, die sehr erfolgsverwöhnt sind und jetzt mal mitansehen müssen, dass ihre Jungs auch mal verlieren (was ich persönlich auch mal ganz gut für den Charakter finde). Was ich viel schlimemr finde ist, dass einer der C-Traienr unbedingt die andere Variante wollte und nun auch ein wenig Stimmung macht, von Haus aus immer schlecht gelaunt ist und sich das auch auf das Team überträgt. Der andere Trainer denkt da anders, nimmt die Sache so hin, wie es ist und hilft damit der Mannschaft wesentlich weiter.
    Die jetzige Variante ist nicht optimal und schwierig, die andere wäre aber genauso schwer geworden, da hätten sich die Personen halt über andere Sachen beschwert...denn meckern kann man immer. Deshalb mein Tipp:
    Der Verein, die Traienr und die Eltern müssen mit aller Konsequenz hinter der letzendlich getroffenen Enstcheidung stehen, denn das Schlimmste sind Querschießer, die nur schlechte Sctimmung machen. Manchmal gibt es keine optimale Lösung und irgendjemand kommt immer zu kurz. Entweder junge Jahrgänge am Ort oder Fahrerei mit gleichatrigen. Es lassen sich für alles Pros und Contras finden und irgendwo steigt man immer jemanden auf die Füsse bzw. jemand leidet unter der Enstcheidung. Man muss halt vorsichtig abwägen und sachlich diskutieren. Bei uns ist das damals in nen Streit ausgeartet, der mehr kaputt gemacht hat, als es eine schwierige Saison machen kann.

    Damals gab es keinen Trainer in der F-Jugend, weil es ja gar keine F-Jugenden gab...mein Vater ist 60. Da war das Bolzplatzspiel die Beschäftigung und ab der C mal in nem Team. Keine Probleme in den kleinen Jahrgangsstufen, da nur auf dem Bolzplatz (soviel zur Fair-Play-Liga). Und mein Vater redet heute noch von seinem damaligen Fußballtrainer...genauso wie alle in seinem Bekanntenkreis...der Stock kam da wohl nicht zum Einsatz...ist das vielleicht nicht auch ein Klischee?

    Ich bezweilfle nicht, dass es durchaus AHDS-Kinder gibt, das meinte ich mit meinem Statement nicht. Im Bekanntekreis ist auch ein Kind. Wenn ich aber nur eine Generation zurückdenke, an meinen Vater, dann war es damals normal, dass die Kinder wild waren, herumgetobt sind und es war auch normal, dass sie miteinander gerauft haben. Das Kind das ich kenne, wäre damals ein ganz normales Kind gewesen und gar nicht weiter aufgefallen, vielleicht sogar noch ein kleiner "Anführer", da ein großer Tober. Heute wird gleich eine Krankheit diagnostiziert, weil der Junge im Bus auf dem Weg zur Schule nicht stillsitzen kann. Aber ich denke es gibt genügend Kinder, die halt mit sechs noch nicht Stillsitzen können. Aber deswegen sind sie nicht krank. Genauso gibt es den anderen Fall, dienjenigen die ne Zeitlang überlegen und deswegen sehr still wirken, wie Tagträumer, aber sind sie deswegen Tagträumer oder sind die eher Beobachter, die alles erstmal lieber anschauen, bevor sie tätig werden? Ich hab nen Sohn mit zwei Jahren und selbst in seiner Alterklasse und in unserem Umfeld mit dem Nachwuchs, haben wir so viele verschiedenen Charaktäre. Mein Sohn ist ein stiller Typ, der zu den Beobachtern zählt und seine beste Freundin ist genau das Gegenteil, sie probiert alles ohne Nachzudenken und kann weder fünf Minuten mit nem Spielzeug spielen, noch ruhig sitzen. Aber die beiden an sich ergänzen sich super. Und so ist es dann doch erst recht mit Sechsjährigen, die einen ruhig, die anderen wild, die einen schon etwas weiter, die anderen hinterher (die Kinder fangen ja auch nicht alle gleichzeitig mit dem Laufen an, oder mit dem Sprechen). Und ich finde die Gesellschaft tut sich viel zu leicht, alles in bestimmte Vorgaben zu pressen. Ich merke das schon bei den U-Untersuchungen. Ja nicht einen Schritt nach links oder rechts raus. Wir hatten in nem Kurs ein Kind, das konnte sich wunderbar drehen musste aber Krankengymnastik machen (mit sechs Monaten) und warum: Weil es einfach an dem Tag, als es bei der U war nicht ausschlafen konnte, müde war und sich deshalb nicht so fit verhalten hat. Und schon war das Kind in ne Kategorie eingeteilt. Uns so zieht sich das durch alle Alterstufen. Und das Schlimme an dem Tabelettenkonsum ist ja, dass man dann wirklich abhängig wird. Einmal damit angefangen, gibt es ein Leben lang kein Zurück mehr. Die Kinder können dann ohne diese Tabletten keinen normalen Alltag mehr führen. Natürlich gibt es auch kranke Kinder, aber es ist schon verwunderlich, wenn der Entdecker der Krankheit am Sterbebett gesteht, dass er die Krankheit erfunden hat und es um den Absatz der Pharmaindustrie ging (das stand dazu letztens sogar ein riesen Bericht in irgendeiner Medizin-/Apothekenzeitschrift).


    Nach klar ist es schwer für einen Fußballtrainer damit umzugehen, vor allem, wenn man das Ganze noch ehrenamtlich macht. Udn das man da an seine Grenzen stößt ist auch logisch. Zmal diese Kinder ja auch schon längst unter Medikamenteneinfluss stehen. Und ich kann auch keinen Tip geben, wie man damit umgehen soll, weil ich noch nie so einen Fall in der Mansnchaft hatte. Aber ich schätze, das ist ein Thema, auf das wir in Zukunft öfter stoßen werden und wir uns Gedanken machen sollten. ich wollte nur einmal anregen, dass diese Kinder oft nur verhaltensauffällig sind in unseren beschränkt denkenden Gesellschaft, wo es nur noch geradlinige Kinder geben soll. Vor einer Generation wären viele Kinder ganz normale Kinder gewesen. Und gerade bei den Jungs wird dies Krankheit ja auffällig oft diagnostiziert im Gegensatz zu den Mädels, weil Jungs von Haus aus eben ein wenig wilder sind. Auch dies kam in dem Bericht, den ich gelesen habe, sehr schön raus. Ich wünschte ich hätte ih noch. Vielleicht finde ich ihn nochmal.

    ADHS wurde vom amerikanischer Psychiater Leon Eisenberg ERFUNDEN. Dazu hier mal ein Beispielsbericht, wie es mittlerweile viele Berichte gibt (http://pravdatvcom.wordpress.c…t-adhs-gibt-es-gar-nicht/), da Hr. Eisenberg kurz vor dem Tod einem Journalisten die erfundene Krankheit gestand. Heutzutage wird jedes Kind, wie auch schon mein Vorredner TW-Traienr, angeschnitten hat, in ein DIN-Schema einsotiert. Ich nenn es mit Absicht Deutsche Industrie Norm, denn Kinder die nicht perfekt funktionieren, werden schon als verhaltensauffällig eingestuft. Ich finde das ein ganz schlimmes Spiegelbild unserer Gesellschaft. Zum einen dürfen die Kinder nicht mehs so toben wie früher (z.B miteinander Rangeln, auf Bäume klettern usw.) und die dadurch nicht rausgelassene Energie führt dann zu Zappelphillips, die dann einfach mit Tableten wieder ruhig gestellt werden. Und schon ist man in der Abhängigkeit von diesen Tabletten. Und das unter dem Hintergrund, dass ADHS erfunden wurde, um die Pharmaindustrie reich zu machen, Wenn wir jetzt im Sport (Breitensport) auch noch absolut hohe Ansprüche an die Kinder stellen, sind wir keinen Deut besser. "Wenn das Kind lieber grad Gänseblümchen pflückt, dann lasst es doch". Kinder in diesem Alter müssen noch nicht perfekt funktionieren und wenn man den Ausbildungsleitsatz im Kinderfußball hernimmt, ist das heir auch kein Proeblem. Ein Problem wird es erst bei zu erfolgsorientierten Trainern, wo dieses Kind natürlich stört. Werden jedoch die Kinderleitsätze durchgezogen, stört dieses Kind auch nicht mehr.

    Ich war früher ein totaler Gegner von reinen Mädchenteams, muss jedoch mittlerweile alles revidieren, denn bei den Jungs reden wir anduernd über Spaß am Fußball, Breitensportgedanken, jeder soll spielen können usw. Und bei den Mädchen kommen wir plötzlich mit dem Ansatz: "Die sollen bei den Jungsspielen, dann lernen sie mehr." Ja klar ist das richtig, aber wie viel Mädchen spielen dann nicht, weil sie bei den Jungs und den Jungstrainern aus vielerlei Gründen nicht das Standig haben und sich dort im Training ständig anhören müssen, dass sie nicht so besonders gut spielen und im Spiel auf der Reservebank versauern. Aber da wäre das dann okay, weil das Mädel viel mehr lernt. Ja es gibt die Mädels, die sich durchsetzten, weil sie auch von Anfang an dabei sind und keine Angst vor den Jungs haben, aber schon die Mädels, die nur ein Jahr später mit dem Fußball anfangen, sind entwicklungstechnisch hinterher und werden dann von den männlichen Mitspielern belächelt "Bist halt ein Mädel und die können ned spielen" und vom Trainer auch. Wer tut sich das in seiner Freizeit an. Wir haben seid zwei Jahren ein D-Mädchenteam und das boomt geradezu und ist auf nen Kader von 20 Spielerinnen angewachsen, so dass wir hier auch schon wieder trennen müssen. Und die Mädels haben einen riesen Spaß, weil es ihnen völlig egal ist, ob die supertolle Kicker sind und auch keine vor hat ne Nationalmannschaftskarriere zu stareten. Sie wollen einfach mit ihren, zum Teil auch neuen Freundinnen, Zeit verbringe, sich im Training austoben und alle am Wochenende zum Einsatz kommen. Und von diesen Mädels sind maximal zwei dabei, die sich das ganze bei den Jungs angetan hätten, der Rest hätte niemals gegen nen Ball getreten, aus Angst zu versagen und bei den Jungs ausgelacht zu werden. So ist leider die Realität.

    TW-Trainer: Ja stimmt schon, im Damenbereich ist nichts normal :D Ich war nur etwas überrascht, dass es zwei anscheinend komplett voneinader getrennte Damenteams gibt. Was würde jetzt passieren, wenn das Kreisklasseteam aufsteigt...beide können ja nicht in eienr Liga spielen. Wäre die zweite Mannschaft dann mit ihrer Rolle weiterhin zufrieden, oder nicht. Der Einblick ist halt in nem Forum ein wenig schwierig, wenn man die ganze Sachlage nicht genau kennt. Vor allem, weil es in diesem Fall auch ein wirklich schwieriges Thema ist.

    Ich habe mich keineswegs gegen Wettkämpfe ausgesprochen, ich halte sie für wichtig. Aber es geht um die Einstellung, wie ich diese Wettkämpfe angehe. Erfolg über Spaß? Absolutes Nein, da ja schon der zweite Platz bei einem Turnier der erste Verliererplatz ist, von daher wird es immer nur einen Sieger und ansonsten lauter Verlierer geben. Also ist es egal, wo ich lande, so mein Ansatz. Und dann sind Wettkämpfe wertvolle Erfahrungen für die Kiddies, da ja dort schon die ganze Atmosphäre anders ist, als in einem Training.
    Ich habe auch nicht behauptet, dass der Drop-Out bei zwei Trainings höher ist, als bei einem. Ich hab das betreffende Wort um das es mir ging extra groß geschrieben, was aber anscheinend zu wenig Hinweis war. Reines FUßBALLTRAINING halte ich für gefährlich, denn wenn ich nur 13 Jahre dies mache, verlässt mich irgendwann die Motivation. Also Abwechslung ins Training, mal Bewegungsspiele, Fangspiele, Völkerball...es ist soviel möglich in den unteren Bereichen, was auch zugleich die Koordination spielt, das Denken und dann in den höheren Stufen wieder wertvoll wird, da gut allgemeinbeweglich ausgebildet. Man darf dabei auch nicht vergessen, dass dieses Problem früher nicht so exsistent war, als die Kinder noch mehr selber unterwegs waren und sich so selber koordinativ gebildet haben (z.B. auf die Bäume klettern, Räuberbande spielen). Heute ist ein Teil der Kinder schon mit Rückwärtslaufen überfordert.


    Schimanski: Wie sollen Halbtalentierte gegen Athlenten und Sportskanonen bestehen? Hab's jetzt ned so ganz kapiert. Du meinst, wenn ich in der F und E schon voll auf Ergebnis pusche, werden in der C und D die Halbtalentierte gegen die Sportskanonen und Athleten bestehen können und wenn nicht, dann haben sie später keine Chance? Nur verständnishalber nachgefragt.

    Hallo Derzehner,


    ich finde dass schon ein bißchen komisch, dass die erste und zweite Damenmannschaft bei euch so strikt getrennt ist. Habe ich so jetzt auch noch nie erlebt. Normal trainiert man da doch zusammen, oder? Aber das tut ja jetzt nichts zur Sache. Habt ihr ne Chance an ne Betreuerin zu kommen, vielleicht auch ne ältere "Spielertrainerin"? Bei uns gibt es immer Freizeitteams, die 7:7 oder 9:9 im Ligabterieb spielen. Da könntet ihr ja dann eure Neuen parken, eigenständig traineren (Betreuer) und alle hätten Spielzeit.