Beiträge von schleppi

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    Darf ich mal ein Zwischenfazit ziehen?


    > Bei uns in der Stadt gibt es leider nur einen Verein, wo die Kinder ordentliche Fussballausbildung bekommen.
    > Die Trainer sind schlicht und einfach irgendwelche Eltern, die wenig Ahnung von der Sache haben
    > Ich meine, dass Trainer die werden, die einfach Zeit haben



    Was denn nun? Ordentliche Fußballausbildung oder "ahnungslose Vatertrainer"?


    Was möchtest du denn nun lesen? Und warum rückst du nicht mit der Information raus, wie alt dein Sohn ist? Das Alter ist nämlich ein ziemlich wichtiges Kriterium.


    Ich habe als absoluter Trainerneuling mal eine U08 trainiert. Hinter mir standen dann die Eltern und haben mir "den Rücken gestärkt". Alle waren eigentlich viel bessere Trainer als ich. Hatten leider nur alle wegen Schichtdienst keine Zeit. Und haben während des Spiels taktische Anweisungen reingebrüllt, dass es eine Freude war. Als ich dann hinter meinem Rücken hörte, dass darüber philosophiert wurde, dass ich die Mannschaft nicht richtig auf den Gegner eingestellt habe, war es das für mich. Und kurze Zeit später war es das dann auch für die Mannschaft. Im Nachhinein war es für mich aber eine sehr lehrreiche Zeit, die ich nicht mehr missen möchte. Aber währenddessen war es für mich die Hölle.


    Und Väter, die mir vorwerfen, ich sei ein ahnungsloser Vater mit zu viel Zeit, der ihren Jungs nichts beibringt, habe ich wirklich geliebt...

    In der Hallenserie der Juniorinnen/Junioren werden folgende Futsal-Bälle zum
    Einsatz kommen:


    E-/D-Junioren/-innen: Gewicht ca. 350 - 360 Gramm


    Was ich im Kreis Schaumburg nicht verstehe ist folgendes:


    In der Halle spielen die E-Junioren mit einem 350er Ball. Und draußen wird mit einem 290er Ball gespielt.


    Die NFV-Jugendordnung sieht einen 290er Ball vor (Anhang 1 zur Jugendordnung).


    Soweit ich das mit den Ballgewichten verstanden habe, geht es insbesondere darum, die Gelenke der Kinder zu schonen. Warum wird dann in der Halle auf den schwereren 350er Ball bestanden?


    Hat da jemand eine sinnvolle Erklärung?


    Bei uns im Landkreis Harburg schreibt man in der Ausschreibung:
    "Jede Mannschaft hat einen wettspielfähigen Futsal mitzubringen."


    Damit dürfte dann die Jugendordnung gelten.


    Mich würde interessieren, ob es sich im Kreis Schaumburg um eine bewusste Entscheidung für die schwereren Bälle handelt oder ob das nur verschusselt wurde.


    Ich habe mal per eMail beim Vorsitzenden des Jugendausschusses nachgefragt.

    Daher habe ich mich nach vielen Gesprächen, Meinungen und Überlegungen gestern dazu entschieden, bei diesem Verein definitiv aufzuhören. Und - nach zahlreichen schlaflosen Nächten - konnte ich heute Nacht erstmals wieder gut schlafen. :)


    Da ich nach wie vor sehr motiviert bin, werde ich auch woanders wieder einsteigen. Nur nicht jetzt sofort, ein paar Tage Pause müssen sein.


    Viele Grüße
    Micha


    Ich habe an irgendeiner Stelle dieses Threads geschrieben, dass du eigentlich weitermachen könntest, wenn dir etwas an deiner Mannschaft läge.


    So, wie sich das jetzt weiterentwickelt hat, hast du die beste Entscheidung getroffen.


    Ich wünsche dir jetzt erstmal die nötige Ruhe zum Auftanken. Und dann kannst du bei einem anderen Verein wieder voll einsteigen. Wichtig ist, im Vorfeld klare Absprachen zu treffen und diese nachvollziehbar zu dokumentieren. Im Idealfall hat der neue Verein so etwas wie ein Leitbild, das dir zusagt. Aber welcher Verein hat so etwas schon? Ich könnte mir vorstellen, dass für dich die Position als Jugendleiter gut geeignet wäre. Zumal du ja aus eigener Erfahrung weißt, was ein schlechter Jugendleiter ist.


    Gruß
    Christian

    Da war völlig egal, womit man diese Bälle berührte, sie waren hart wie Stein! Und natürlich auch schwer wie Sau, bei der Menge Luft, die sie enthielten... Ich hatte damals noch keinen Luftdruckmesser, wobei der Anzeigebereich meines jetzigen sicher nicht gereicht hätte..


    Bis eben dachte ich, dass sich der Luftdruck bzw. die Luftmenge nicht nennenswert auf das Ballgewicht auswirkt.


    Mein Versuch eben beim 290er Derbystar ergab folgendes:


    0,2 bar = 301 Gramm
    0,6 bar = 304 Gramm
    1,2 bar = 307 Gramm


    Ganz interessantes Ergbnis, wie ich finde.

    An den Teilen hat man sich echt den Fuß gebrochen...


    Du solltest dir abgewöhnen, mit der Pieke gegen den Ball zu treten... ;)


    Ich zitiere mal aus dem Derbystarkatalog:


    Eine Latexblase von Derbystar in Ballgröße 5 können Sie auf die 24fache Größe aufpumpen, ohne dass sie platzt.



    Also so schnell platzt kein Ball.


    Mich haben gestern im Training zwei meiner Mädchen angequakt, dass die Bälle zu weich seien. Ich hatte eigentlich mal gelesen, dass Mädchen tendenziell eher etwas weichere Bälle bevorzugen. Ich pumpe deshalb immer auf den unteren Bereich auf. Also 0,6 beim Derbystar (0,6 bis 0,8 bar) und 0,4 beim Uhlsport (0,4 bis 0,5 bar). Aber vielleicht wollten sie mich auch nur verscheissern.


    100% Zustimmung.


    1. bringt keinerlei Veränderung und der JL wird auf deine nächsten "Fehler" warten und hinter den Kulissen Stimmung gegen dich machen
    2. ist eine Vollkatastrophe und knallt richtig


    Ich fände auch 0. am besten. Oder eben 3., wenn 0. nicht geht. Ich fürchte, 0. geht nur mit neuem JL.

    Zudem ....zeigt der LInk einen 8 m Strafstoß
    -hier wird die 9 Meter Strafpunktmarke benannt


    Hallo Andre,


    bei uns hat man in der Ausschreibung für die Juniorinnen die Strafstoßmarke von 8 (Saison 2011/12) auf 9 (Saison 2012/13) Meter verlegt.


    Ich habe über meinen Abteilungsleiter beim Verband nachfragen lassen (direkt darf ich ja nicht), ob man das wirklich so meinte oder ob das ein Schreibfehler sei.


    Antwort vom Verband: Es ist ein Schreibfehler in der Ausschreibung.


    Soviel dazu...


    Gruß Christian

    Ich kenne Trainer, die lassen absichtlich mit zu schweren Bällen trainieren. Da haben Sie im Spiel den "Vorteil", dass ihre Kinder diesen Ball gewohnt sind bzw. bei korrekten 290er Bällen die Schüsse noch besser aus der eigenen Hälfte ins gegnerische Tor gebolzt werden können.


    Aber der weitaus größte Anteil sind die Ahnungslosen. Wenn da bei den E-Junioren ein blauer Derbystar auf dem Anstosskreis liegt und ich den Schiedsrichter darauf hinweise, dass der Ball zu schwer ist, gucken die mich einigermaßen sparsam an. Die wissen a) nicht, dass es überhaupt Unterschiede im Ballgewicht gibt und b) das man das beim Derbystar sehr gut erkennen kann (blau = 350 gr. und rot = 290 gr.). Die wundern sich c), dass ich das Gewicht bemängele, ohne den Ball überhaupt in der Hand gehabt zu haben.


    Und dann denke ich an die Hallenhoffnungsendrunde im Landkreis: alle Spiele mit dem richtigen Gewicht (roter Derbystar). Und dann kommt das große Finale um die goldene Ananas, beide Mannschaften laufen feierlich ein, und vorneweg der Schiedsrichter in leutende gelbem Profidress und einem blauen 350er Derbystar in der Hand. Da wäre ich fast über die Bande gefallen...

    Der Trainer hat den Spielbericht falsch ausgefüllt. Ich würde vom Trainer eine Erklärung verlangen, derzufolge er den bzw. die Spielberichte falsch ausgefüllt hat. Notfalls würde ich beim Verband gegen diesen Trainer vorgehen. Zumindest für die Klassenreise müsste ja der Nachweis zu erbringen sein, dass der Junge - obwohl auf dem Spielbericht aufgeführt - nicht für seinen alten Verein gespielt haben kann.


    So ein Arschloch...

    ist es nicht so, dass unter solch JL ein Klima der Angst vorherrschen muss, weshalb dann immer alles beim Alten bleibt, sich keiner traut, was offenzu sagen, Neues zu riskieren o. nach Qualität zu fragen? Ist das Absägen echt so leicht o. kann man was tun?


    Ich finde, dass es ein normaler Vorgang ist, dass der "Cheftrainer" die Zusammenarbeit mit seinem "Cotrainer" beendet (ihn entlässt), wenn die Zusammenarbeit nicht funktioniert.


    Letztlich glaube ich aber, dass Qualität sich durchsetzt. Und wenn die Eltern oder die Trainervorgesetzten (also der OB) den Eindruck haben, der Cotrainer wäre geeigneter, als der Cheftrainer, kann es auch mal sein, dass der Cotrainer Nachfolger des Cheftrainers wird.


    Und ein Cotrainer, der in einem "Klima der Angst" seinem Cheftrainer in den Allerwertesten krabbelt, wird über kurz oder lang immer scheitern.


    In meiner Position als Cotrainer bin ich da sehr entspannt. Ich schlage den beiden Cheftrainerinnen hier und da etwas vor und habe auch gewisse Vorstellungen, bin aber kompromissbereit. Da gibt es natürlich allerletzte "Verteidigungslinien", bei deren Überschreiten ich dann sagen würde, dass die Zusammenarbeit keinen Sinn macht. Und dann würde wohl ich als Cotrainer gehen und die Cheftrainerinnen würden im Amt bleiben. Das finde ich auch nicht schlimm. Mein Leben ist auch ohne die Tätigkeit als Trainer oder Cotrainer lebenswert.


    Es kann aber auch laufen wie bei meinem Sohn. Da hat der Cotrainer seinen Rücktritt erklärt, weil er mit dem Cheftrainer nicht mehr zusammenarbeiten wollte und konnte. Und dann hat nach einigen deutlichen Elternreaktionen der Cheftrainer seinen Rückzug erklärt. Und nun ist der Co der Chef und hat einen neuen Co. Und ein Klima der Angst vermag ich nicht zu erkennen. Aber vielleicht bin ich nun endlich im richtigen Verein gelandet... ;)


    Im Kreisverband Harburg (NFV) wurde gerade letzte Woche eine eMail vom Staffelleiter an die OBs gesandt, dass ausschließlich die OBs für die Kommunikation mit den Staffelleitern zuständig sind und eMails von Trainern an die Staffelleiter als "nicht geschrieben" betrachtet werden.


    Und ich kann die Staffelleiter sogar ein wenig verstehen. Wenn ich zu einem Problem aus einem Verein von 5 Trainern eine eMail bekomme, obwohl ich das Problem mit deren OB längst diskutiert und geklärt habe, ist das einigermaßen nervig. Es kann nicht angehen, dass die Staffelleiter für die Kommunkationsschwächen einzelner OBs mit Anfragen zugeschüttet werden.


    Und wenn dann im Herbst 2012 oder Frühjahr 2013 witterungsbedingt viele Spiele ausfallen, beschwert man sich, weil im Frühjahr die englischen Wochen stattfinden und fragt sich, wie man so blöd sein konnte, die Zeit im Herbst zu verschenken...

    Ich finde ja eine Anstosszeit 20:45 Uhr sehr schön...


    Kleiner Scherz.


    In meinen Augen haben die einen Knall.


    Ich muss mit meinen E-Juniorinnen auf einem Mittwoch um 18:30 Uhr antreten. Da sind auch 2004er dabei und ich finde das spät. Aber Niedersachsen ist ein Sonderfall. Wir haben ein extrem kurzes Schuljahr (03.09.2012 - 26.06.2013 - 42 Wochen) und zaubern können die Staffelleiter auch nicht.


    Aber in Bayern sind die Schuljahre doch immer ziemlich exakt 46 Wochen, oder?


    Ich würde den Staffelleiter um Spielverlegung bitten und - falls diese abgelehnt wird - nicht antreten. Natürlich nebst Beschwerde bei der nächsthöheren Instanz.

    Wenn ich das nicht tue, liegt mir nichts an der Mannschaft?


    Dieser Umkehrschluss ist Blödsinn.


    Die Jungs mögen dich, die meisten Eltern mögen dich. Da hätte ich mir gewünscht, dass du dich gegen den behämmerten JL durchsetzt. So, wie der agiert, ist er doch bald Geschichte. Du bist in er Position, in der du dich durchsetzen kannst. Jetzt davonzulaufen ist völlig überflüssig.

    Wenn dir noch etwas an deiner Mannschaft liegt, dann nutzt du deine jetzt relativ starke Position aus. Du gehst zu deinem JL und diktierst ihm deine Bedingungen. Dass du die Mannschaft so weiter und nach den KiFu-Grundsätzen trainierst. Und das du deine gesamte Energie in deine Mannschaft investierst und der JL seinen Job machen soll, nämlich die Turnierorganisation.


    Wenn er einverstanden ist, machst du eine Versammlung mit den Eltern und dem JL und erklärst, dass dein Rückzug auf einem Missverständnis beruhte und du mit dem JL einig bist, die Mannschaft nach den KiFu-Grundsätzen zu trainieren.


    Über kurz oder lang sollte der Verein allerdings einen neuen JL wählen.


    Und du bist sicher, nicht mit dem Zwillingsbruder des JL gesprochen zu haben?


    Ihr müsst da irgendwie aneinander vorbei gesprochen haben. Oder ist das einfach nur ein ganz falscher Hund?