Beiträge von Thomekz

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    Hallo,


    wie sicherlich einige wissen, finden für die Kinder der DFB-Stützpunkte regelmäßig sportmotorische Leistungstests statt. Zumindest bei uns in Hessen, vielleicht auch dort nicht überall.


    Es werden dort verschiedene technische und motorische Fähigkeiten überprüft. Schnelligkeit, Antritt, Jonglieren etc.


    Mich interessiert, was alles überprüft wird und wie die Test dazu aussehen.


    Vielen Dank, falls jemand dazu genaue Infos hat bzw. eventuell sogar eine Broschüre dazu besitzt.

    Hallo nochmal,
    erstmal DANKE für die Antworten bisher.



    Die Initiative für ein solches Konzept ging von mir aus,
    wurde in Absprache mit der Jugendleitung auch von mir entworfen und bereits
    einmal kurz für alle anwesenden Betreuer zur Diskussion gestellt. Die Reaktionen
    waren, sagen wir mal, bescheiden bis desinteressiert. Die E-Jugendlichen laufen
    zum Aufwärmen also immer noch 10x um den Platz.



    Ich werde mir auf jeden Fall zum Ziel setzen dieses kurze
    Konzept bis zum Ende der Saison durchzubringen.


    Für weitere Tipps bin ich
    weiterhin dankbar.

    Hallo,



    aufgrund der größtenteils nicht kind- und altersgerechten
    Ausbildung in unserem (Dorf-)Verein soll demnächst ein knappes Konzept an
    die Betreuer herausgegeben werden, in dem die wichtigsten Punkte zu jeder
    Altersklasse kurz erläutert werden.



    Meine Befürchtung ist, dass dieses Konzept gerade von denen,
    die am wenigsten kind- und altersgerecht betreuen, nicht ernst genommen wird.



    Wie schaffe ich es also, dass die Bedeutsamkeit und
    Wichtigkeit eines solchen Konzepts für jeden Betreuer klar wird?

    Eltern versuchen zu viel Einfluss zu nehmen – Lösungen?


    Magst du mir kurz schreiben, was dir an dem dort geposteten Link nicht zugesagt hat?

    Der Link sagt mir schon zu, allerdings sind mir dort etwas zu wenig Informationen, warum genau ein solches Verhalten schädlich ist."Der Erik braucht das, um gut zu spielen.", "Ich will doch nur helfen (schließlich will ich ja nicht, dass mein Sohn verliert, ohne dass ich alles dafür getan habe)." etc. Eltern fällt immer etwas ein...ich brauche die richtigen Antworten auf deren Meinungen... ;)


    So nebenbei: Weiß jemand, wie ich an die Plakate von "Fair bleiben, liebe Eltern" komme?

    [...]Es gibt genug Texte, die klar nahelegen, wie schädlich Einmischung von außen während dem Spiel ist:[...]

    Danke für die Tipps. Wo genau finde ich solche Texte. Ich habe mir überlegt, eventuell mal einen kurzen Infozettel an die Eltern zu geben, warum ein solches Verhalten schädlich ist.

    Hallo,



    ich möchte mich in den folgenden Wochen mehr mit dem Thema
    beschäftigen, wie ich alle Eltern (meiner Jugendspieler) dazu bringen kann, ein
    Jugendspiel in aller Ruhe von den Zuschauerplätzen anzuschauen und nicht, neben
    dem Spielfeld oder hinter dem Tor zu stehen, um ständig irgendwelche Kommentare
    abzugeben.



    Mir ist dieses Thema sehr wichtig und wenn sich in den nächsten
    Saisonspielen keine deutliche Besserung andeutet, überlege ich, in der nächsten
    Saison die Mannschaft an jemand anderen
    zu übergeben.



    Ich persönlich sage während dem Spiel kaum etwas. Es gibt
    vor dem Spiel ein paar Anweisungen und nach dem Spiel oder in der Halbzeitpause
    werden bedeutende Fehler kurz angesprochen. Leider scheint dies auf einige
    Eltern so zu wirken, als wüsste ich es nicht besser und sie versuchen während
    dem Spiel von allen Seiten Einfluss auf ALLE Kinder zu nehmen.



    Ich hätte nun von euch gerne ein paar Argumente, warum diese
    „Anweisungen“ während dem Spiel nicht förderlich sind etc.



    Oder sehe ich es sogar falsch und ich muss die Kids wirklich
    mehr „lenken“?



    Es gibt zwar einige Themen darüber, aber bin ich bei der
    Suche auf so viele Treffer gestoßen, dass ich gerne ein eigenes Thema dazu
    hätte.

    Wir haben zwei Mannschaften. Ich betreue beide, d.h. alle
    trainieren zusammen (ca. 16-20 Kinder pro Training), wobei bei Spielen die Betreuung
    der 2.Mannschaft ein Vater übernimmt, der früher selbst als Jugendtrainer aktiv
    war.



    Beide Mannschaften spielen auf Kreisebene, die 1.Mannschaft
    allerdings in der starken Gruppe. Meisterschaften, Auf- und Abstiege spielen
    keine Rolle. Eine Meisterschaft wäre ein schönes Sahnehäubchen, ist aber nur
    schwer möglich, vor allem, wenn man die Prinzipien des Kinderfußballs so gut
    wie möglich befolgen möchte. Die Kader sind relativ fest, allerdings verschiebe
    ich immer mal 1-2 Kinder aufgrund von Ausfällen, mangelnder
    Trainingsbeteiligung o.ä.



    Mein Standing ist sehr gut, denke ich. Ich werde häufig
    gelobt und die Kinder kommen sehr gerne zu mir. Der Jugendleiter hätte es
    natürlich auch lieber, wie die ehrgeizigen Eltern, dass wir noch mehr Punkte
    hätten, schließlich wird nur auf die Tabelle geschaut. Er muss aber mit meiner
    Arbeit sehr zufrieden sein :) In meinen Augen ist deren Meinung allerdings stark
    ergebnisorientiert und nicht förderlich. Insgesamt ist in unserer
    Jugendabteilung sehr wenig vom „kind- und altersgerechten“ Training angekommen.



    Dass Rundenlaufen nichts ist, ist mir schon klar. Aber wie
    mache ich das den Eltern klar?



    Freue mich auf weitere Tipps.

    Hallo,



    ich trainiere eine D-Jugend eines Dorfvereins. Daher gibt es
    unter den Spielern auch gewisse Qualitätsunterschiede, allerdings habe ich das
    Glück, dass ich so viele Kinder habe, dass problemlos zwei Mannschaften
    gebildet werden konnten. Ich unterteile nach Leistungsvermögen, d.h. auch wenn
    ein Kind eher klein ist, dafür aber fußballerisch begabter, ziehe ich diesen
    dem Größeren fußballerisch weniger begabten vor, auch wenn die Ergebnisse dadurch
    eventuell etwas schlechter sind. Insgesamt sind die Ergebnisse mittelmäßig. Im
    Grunde verlieren wir entweder 3:0 oder wir gewinnen 3:0.



    Nun kommt es in letzter Zeit häufiger vor, dass einige
    Elternteile versuchen Einfluss auf meine Entscheidungen zu nehmen.



    Zum einen kommen immer wieder Elternteile auf mich zu, die
    andere Aufstellungen verlangen und fragen, warum der große Erik nicht in der
    starken Mannschaft spielt, er könne doch viel besser mit den großen
    Gegenspielern mithalten als der kleine Louis, schließlich bräuchten wir mehr
    Punkte. Ich persönlich versuche möglichst oft die Positionen zu wechseln, allerdings
    muss ich schon das ein oder andere Mal Kompromisse eingehen.



    Außerdem passiert es öfters, dass einige Elternteile während
    dem Spiel einige Kinder anbrüllen und ihnen Anweisungen geben, auch den fremden
    Kindern. Zu Beginn der Saison war es für die Eltern, aber auch für die Kinder,
    ungewohnt, dass an der Seitenlinie ein Trainer steht, der nicht während dem
    Spiel brüllt. Die Kinder haben die anfängliche Skepsis gut überstanden, leider
    scheinen einige Elternteile diesen Part nun übernehmen zu wollen.



    Zudem ist es zurzeit offensichtlich, dass einige Kinder
    Konditionsschwierigkeiten haben. Meiner Meinung nach bedingt dadurch, dass wir
    während der doch sehr langen Winterpause in einer sehr kleinen Halle trainieren
    mussten. Rundenlaufen kommt bei mir nicht in Frage, dennoch wird dies nun von
    einigen Eltern gefordert.



    Was kann ich den Eltern entgegnen? Wie kann ich ihnen den
    Kinderfußball näher bringen ohne „klugscheißerisch“ zu wirken? Hilfe vom
    Jugendleiter kann ich nicht erwarten.

    Hallo,


    aufgrund des "nassen" Wetters ist unser Platz ziemlich aufgeweicht. Leider verfügen wir über keinen Ausweichplatz. Deshalb suche ich derzeit Tipps, wie ich das Training trotzdem kindgerecht gestalten kann. Fallen euch Übungen ein, die ich auf dem Platz machen kann, ohne dass dieser zu sehr kaputt geht? Habt ihr Alternativen, was ich stattdessen machen kann?


    Vielen Dank schonmal

    Hallo,


    ich finde diesen Ansatz für eine Seniorenmannschaft nicht schlecht und ich denke, dass ein solches Schwerpunkttraining selbst im Seniorenbereich besser ist, als "langeweiliges Seniorentraining" (Warmlaufen, Übung, Torschuss, Abschlussspiel). Jedoch habe ich keinerlei Erfahrung als Seniorentrainer und kann nur Empfehlungen aussprechen, wie ich das als Spieler vermutlich sehen würde.


    Du solltest beispielsweise beachten, dass die Schwerpunkte

    Zitat

    - Finten 2 TE
    - 1 vs 1 Offensiv 4TE
    - 1 vs 1 Defensiv 4TE

    bedeuten, dass die Spieler im Grunde 3-5 Wochen fast nur Finten (ohne Gegner/mit Gegner) einüben. Hier sehe ich beispielsweise die Gefahr, dass es für Männer langweilig werden kann, da diese vermutlich nicht mehr so lernfähig sind wie Kinder und Finten als Brotlose Kunst sehen.


    Aber insgesamt glaube ich, du solltest das so durchziehen und schauen wie es bei deinen Spielern ankommt. Interessiert mich wirklich, ob so ein Schwerpunkttraining wie man es wenn überhaupt nur aus dem Jugendtraining kennt, auch bei Erwachsenen besser ankommt...

    Ich hatte auch schon einmal begonnen mir mögliche Fragen aufzuschreiben.


    1. Ich fühle mich in der Mannschaft wohl.
    2. Der Trainer behandelt mich fair.
    3. Ich finde, der Trainer ist gut organisiert.
    4. Ich komme gerne ins Training.
    5. Ich empfinde das Training als abwechslungsreich.
    6. Ich merke, dass ich im Training deutliche Fortschritte mache.
    7. Ich werde im Training ausreichend gelobt.
    8. Der Trainer erklärt Übungen so, dass ich sie gut verstehe.
    9. Ich denke, der Trainer kann mein Können richtig einschätzen.
    10. Der Trainer ist mir gegenüber ehrlich.
    11. Der Trainer gibt mir ausreichend Hilfestellungen im Training, wenn ich etwas nicht kann.
    12. Wenn ich einen Spaß/Witz mache, lacht der Trainer mit mir gemeinsam darüber.



    Ich denke, es können durchaus noch ein paar mehr werden.
    Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ein solcher Fragebogen die richtige Methode ist. Ich habe die Befürchtung, dass ich den Kindern zu viel "Macht" gebe, sie den Fragebogen nicht ernst nehmen oder vieles gar nicht einschätzen können. Beispielsweise wollten die Kinder zu Beginn, dass ich während dem Spiel mehr brülle, aber richtig wäre das eben nicht, was die meisten nun vermutlich auch erkannt haben.

    Die Beziehung von den Veranlagungen der Eltern zu denen der Eltern ist sicher ein schweres Thema, da Veranlagungen schlecht bis gar nicht gemessen werden können.


    Um eine einfache Vermutung aufzustellen, woher es kommt, dass wir es häufiger so wahrnehmen, dass die sehr talentierten Kinder oft Eltern oder Geschwister haben, die nicht so hoch veranlagt sind, denke ich, dass die talentierten Kinder sich nicht ihre Eltern oder Geschwister als Bewegungsvorbild nahmen.


    Ich glaube auch, dass die ersten Jugendtrainer nämlich auch genau das sind: (Bewegungs-)Vorbilder. Schieße ich als F-Jugendtrainer selbst ständig nur mit der Spitze, ahmen das einige vermutlich nach. Diese falschen Bewegungsabläufe sind dann schwerer in richtige Bewegungsabläufe zu korrigieren.


    Ich denke, wenn jeder das macht, was dem Alter angemessen ist, dann kann man nicht viel falsch machen und es ist besser als nichts. Wirklich optimal wird wahrscheinlich kein Kind dieser Welt in den ersten Fussballerjahren betreut.

    Die Hallensaison hat für die meisten begonnen. Die ersten Trainingseinheiten in der Halle wurden absolviert. Die Hallenmeisterschaft und viele andere Turniere stehen bevor. Zeit sich ein wenig auszutauschen…
    Welche Jugend betreut ihr?
    Was ist eurer Meinung nach das Besondere am Hallenfussball?


    Wie sieht eure Taktik aus? Auf welche Besonderheiten achtet ihr?
    Wann und wie oft wechselt ihr aus?
    Wie sollen sich eure Kinder taktisch verhalten? In der gegnerischen oder in der eigenen Hälfte angreifen?

    Wenn ich das richtig verstanden habe, dann hast du derzeit bei einer F-Jugend das Problem, dass sie nicht gewinnen "wollen", weil du immer betont hast, dass das überhaupt nicht wichtig ist, richtig?


    Deine Kinder scheinen nicht schlecht zu sein, da du sagst, dass sie dem Gegner deutlich überlegen sind, aber dennoch verlieren sie oft hoch. Ehrlich gesagt, ist das für mich schwer vorstellbar. Woran liegt es deiner Meinung nach, dass sie ihre vielen Torchancen nicht nutzen? Wenn sie Spaß haben wollen, dann ist es doch für sie am tollsten, Tore zu schießen, denke ich mir.
    Allerdings denke ich auch, dass es für F-Junioren wirklich nicht schlimm ist zu verlieren, vielleicht können sie ja wirklich nicht besser.


    Ansonsten würde ich, dem Gefühl nach, bei den kurzen Ansprachen vor dem Spiel wieder öfters Begriffe wie "Gewinnen", "Tore schießen", "Tore verhindern" etc. einbauen, um den Ehrgeiz zu wecken. Die Kinder sollten meiner Meinung nach schon denken, dass Gewinnen wichtig ist, nur der Trainer sollte nicht danach handeln.

    Die Schnelligkeit ist vom Anteil der verschiedenen Muskelfasertypen (schnelle & langsame) abhängig. Da der Anteil der jeweiligen Muskelfaser größtenteils genetisch vorgegeben ist, ist die eigentliche Schnelligkeit durch Training nur bedingt beeinflussbar.
    Allerdings ist durch gezieltes Krafttraining und Koordinationsübungen eine Steigerung möglich. Bei Untrainierten ist natürlich deutlich mehr Potential nach oben als bei bereits Trainierten.
    Zudem gibt es auch neben der „Bewegungsschnelligkeit“ auch die „Reaktionsschnelligkeit“, welche beispielsweise durch Konzentrationsaufgaben etc. gesteigert werden kann.
    Zu empfehlen sind hierzu einige Videos von DVD-Fussballtrainer.de (darf man hier sagen oder?).


    Zur eigentlichen Ausgangsfrage, was die absolute Grundlage/das Fundment (Ausbildungsfundament) für alles sei, denke ich folgendes:
    Die Leistungsentwicklung eines Fussballers hängt von folgenden Komponenten ab:
    - Psychische Fähigkeit (Einstellung, Wille etc.)
    - Technik
    - Taktik
    - Kondition (Schnelligkeit, Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit)
    - Konstitution (Körperbau)
    - Soziale Fähigkeiten


    Hierbei, glaube ich, dass die Psychische Fähigkeit die Grundlage dafür ist, dass sich alles andere entwickeln kann. Deshalb ist es auch so wichtig, dass die Kinder von Anfang an Spaß am Fussball haben, damit sie mit ausreichender Bereitschaft bei der Sache bleiben.
    Da „Spaß“ allerdings eher ein Kriterium für die Planung des Trainings ist und kein Ausbildungsziel, sehe ich als oberstes Ausbildungsziel die soziale Fähigkeit. Respektvoll miteinander umgehen, sollte auch in leistungsschwachen Mannschaften das oberste Ziel sein, vorgelebt durch den Trainer.

    Wahnsinn war (ist?) die Internetseite, auf der man Lehrer benoten konnte und jeder diese Benotung sehen konnte. Bei diesem anonymen Austausch sehe ich das ganze weniger kritisch. Wenn ich es richtig verstanden habe, dann können sich Lehrer dort registrieren und bekommen anonym von ihren Schülern Rückmeldungen. Richtig?


    Ich denke, dass eine solche anonyme Rückmeldung für Trainer auch hilfreich sein kann. Ich glaube aber auch, dass man eine solche Rückmeldung auch über einen Fragebogen erfragen kann.