Beiträge von Dobrin

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    Dein Punkt b) ist genau das was ich meine. Der Passgeber ist nur das Endstück in der Kette der Handlungen und vorher müssen die Empfänger aktiv werden.

    Vielleicht war das zu kurz oder auch mißverständlich ausgedrückt, aber genau das steckt dahinter. Genau das habe ich oben auch formuliert:


    Es gibt eigentlich eine einzige Situation, die der Passgeber selbst
    bestimmt: der Pass auf die zukünftige Position (in die Gasse,
    Flugball/Flanke). Das setzt aber voraus, dass der Empfänger die Lücke
    sieht. Ansonsten wird der Passgeber vom potentiellen Empfänger immer
    geführt.

    Beim Jonglieren gibt es eigentlich keine Unterschiede zwischen dem starken und dem schwachen Fuß. Vielmehr ist das eine Frage der Motorik. Wenn man den Kindern erklärt, dass sie immer abwechselnd links-rechts-links jonglieren sollen verstehen sie sehr schnell, wie das funktioniert. Zwei Mal hintereinander mit dem selben Bein liefert bestimmte Schwierigkeiten:


    1) Sie verlieren das Gleichgewicht bis hin zur Rücklage
    2) Aufschlagen-Aufsetzen-Aufschlagen bedeutet eine zusätzliche Bewegung, die wenig Zeit für die Einstellung der Balance zulässt. Diese Bewegung ist immer ein hastisches Aufsetzen für sehr kurze Zeit und meistens fast nur auf Fußspitze.


    Durch Abwechseln fehlt diese Zwischenbewegung und das Kind bleibt immer wieder stabil auf beiden Sohlen. Auch hat man genug Zeit für die Positionierung.
    Ich habe einigen Kindern gezeigt, wie das funktioniert mit den entsprechenden Erklärungen. In weniger als 15 Minuten haben sie 5...6Stück geschafft. Der Aha-Effekt hat die entsprechende Motivation erzeugt. Nach einigen Tagen konnten sie locker 100 mal am Stück jonglieren. Die Voraussetzung ist natürlich, dass die Kinder eine einigermaßen brauchbare Motorik aufweisen. Der nächste Schritt macht den Kindern noch mehr Spaß: jonglieren zu zweit :)


    Mittels Aufforderung macht es meistens keinen Spaß. Es muss zuerst "Klick" machen


    Meine Antwort mit der Nr. 55 war ernst gemeint. Was ich in diesem Forum sehe entspricht selten dem tatsächlichen Verhalten auf den Fußballfeldern. Umgangston und Fußball an den Grenzen der Kunst im realen Leben? Fehlanzeige! Statt dessen "klare" Zurufe wie: Heeeeey, schick diiii, beweg dein Arsch, Schiiiiiiriiiiii du Pfeifeeeeee...
    Das Leben dieses Forums ist kein Ausschnitt aus dem wirklichen Leben. Die Realität deckt die gesamte Palette von den verbalen Aggressionen bis hin zu Schlägereien auf dem Platz und wenn das nicht durch die eigene Mannschaft passiert, dann garantiert durch die gegnerische.
    Einem Kind kann jeder Erwachsene, der ihm über den Weg läuft ein Vorbild darstellen. Meinem Sohn habe ich ganz einfach eingetrichtert, dass er aus dem Verein nur die fußballtechnischen Dinge mitnehmen soll. Für seine Erziehung bin ich zuständig ;)

    Andere Übungen hierzu wäre für mich der Dribbelwald, wo du in Gruppen von cirka 6 Spielern, die sich im Kreis aufstellen mittig einen Hütchenwald erzeugst. Auch hier sollte man mit zwei Bällen aggieren. Spieler A dribbelt mit dem Ball durch den Hütchenwald, ...muß -nebenbei gesagt- dort noch einem anderen Spieler ausweichen, ...kommt dann aus dem "Wald" heraus und paßt einen auf Position stehenden Mitspieler an, welcher dem Pass unter Beobachtung des Trainers entgegen kommt. Der Passgeber läuft seinem Pass halt nach und nimmt die Position des zuvor angepaßten ein.

    Eine derartige Übung wäre eher dazu geeignet, um eine Situation in Unterzahl vor dem Tor zu lösen. Der Stürmer ist allein gegen mehrere Spieler und hat keine andere Wahl, er löst die Situation im Alleingang und kommt zügig zum Abschluss. Ansonsten kann es sein, dass die Spieler daraus lernen, immer wieder ein Mal zu viel zu dribbeln anstatt den Pass bei der ersten Gelegenheit abzugeben.

    Und hierauf aufbauend gehts dann weiter....nämlich die Situation, dass der Passannehmer den Pass inne hat und dann


    -entweder abprallen läßt um sich danach frei zu laufen ODER er nimmt an und mit und geht in den Angriff und startet durch
    -was für den Spieler der von hinten kam bedeutet, dass er zügig auf Abwehrverhalten umstellen sollte (Gegner stellen, ableiten, Ballablaufen).

    Hier soll der Verteidiger versuchen zu verhindern, dass sich der Angreifer in Richtung Tor umdreht.

    Prinzipiell versuche ich, das bei sämtlichen Spielformen immer wieder zu fordern. Außerdem habe ich eine spezielle Übung dafür, die ich hin und wieder zum Aufwärmen mache, hoffentlich kann ich die halbwegs verständlich in Worten beschreiben: 3 Spieler, 3 Hütchen, 1 Ball; 2 Spieler (vorderer mit Ball) am Hütchen 1, 1 Spieler (Blick Richtung Hütchen 1) am Hütchen 2 (Abstand ca. 6 m), Hütchen 3 steht 2 m hinter Hütchen2; Spieler mit Ball dribbelt in Richtung Spieler 2, der gleichzeitig rückwärts zum Hütchen 3 läuft. Am Hütchen 3 startet Spieler 2 explosiv nach vorne, bekommt in diesem Moment den Pass und führt den Ball zurück zum Ausgangspunkt.

    Unterhalb der D-Jugend assoziieren die Kinder die Übungen selten mit Spielsituationen auf dem Feld. Ein gewisses Verhalten bleibt aber dennoch hängen. Du kannst selber im Spiel beobachten, was dann passieren wird. Durch diese Übung lernt der Passgeber, zuerst dem Empfänger entgegenzulaufen, bevor der Ball abgegeben wird. Einerseits kommt dadurch der Pass einige Sekunden zu spät und auf der anderen Seite wird das Spiel eng gemacht. Wenn der Pass dennoch ankommt, wird sich der Passgeber immer herausreden, er habe seine Aufgabe erfüllt, der Empfänger soll nun die Situation lösen. Führe diese Übung vor einem Spiel durch, beobachte dann was im Spiel passieren wird und danach reden wir wieder darüber

    1) Das ist für mich eine der wichtigsten Eigenschaften überhaupt. Daher trainiere ich es immer und immer wieder. Nicht spezifisch. Sondern ich verlange bei jeder Passübung, dass IMMER ein bis zwei Meter dem Ball entgegen gegangen, auch wenn es nur Pässe über 5-6 Meter sind.


    2) Jede Torschussübung, der Pässe vorgeschaltet sind, beinhaltet das. Ich fordere die Spieler z.B. auf in diesen Übungen, ihren Ball erst abzuspielen, wenn der Partner einen Schritt entgegengekommen ist usw.


    Steter Tropfen höhlt da den Stein...

    1) Eigentlich sollte der Passempfänger einen Abstand von 6 Metern nicht durch Entgegenlaufen um 1...2 Meter noch weiter verringern. Das Ziel sollte es sein, das Spiel so breit und tief wie möglich zu gestalten. Ansonsten befinden sich die Spieler in kürzester Zeit auf einem Haufen.
    2) Im nachfolgenden Link gibt es einige gute Anmerkungen
    http://www.trainerblog.fussbal…egner-im-ruecken-323.html


    Es gibt eigentlich eine einzige Situation, die der Passgeber selbst bestimmt: der Pass auf die zukünftige Position (in die Gasse, Flugball/Flanke). Das setzt aber voraus, dass der Empfänger die Lücke sieht. Ansonsten wird der Passgeber vom potentiellen Empfänger immer geführt. Das ist das Beispiel in dem obigen Link, wie es gemacht werden sollte. Dem würde ich hinzufügen, dass der Empfänger dem Passgeber zeigen sollte, wohin der Pass abgespielt werden soll (die Position mit Finger zeigen). Gleichzeitig sollte er sich laut melden.


    Andre hier ist genau das, was ich mit dem Drehen oben meinte: "Reagiert der Gegner nicht schnell genug, bei der Ballannahme sofort nach
    vorne aufdrehen (spieloffene Annahme) und mit Ball offensiv werden". Der Verteidiger sollte den Angreifer stören.


    Mit dem Thema Entgegenkommen sollte man eigentlich vorsichtig umgehen. Wenn darunter sich vom Gegner lösen bedeutet, oder aus dem Schatten des Gegners heraustreten, wie die Übung von BJL vorschlägt, dann bedeutet das eigentlich Freilaufen nicht Entgegenkommen. Hat ein direkter Pass den notwendigen Druck nicht, so sollte der Empfänger entgegenlaufen. Eher sollte aber der Druckpass richtig gespielt werden.
    Zum größten Teil wird dieses Problem dadurch gelöst, dass die Jungs zunächst lernen, das Spiel immer breit und tief zu gestalten. Dadurch gibt es beim Umschalten auf den Angriff immer ein gewisses Zeitfenster, wo sich die Spieler freilaufen. Wird dieser Zeitpunkt verpasst, so versuchen sie immer wieder mittels Freilaufen anzubieten, wie in dem Link oben. Wird wieder der Zeitpunkt für die Passabgabe verpasst, so laufen sie wieder zurück. Es soll wie eine pulsierende Masse aussehen und wie in dem Link oben:


    "3. erst bewegen, wenn der Mitspeler am Ball passbereit ist, dann aber explosiv, d.h. auf den Punkt freilaufen"


    Was die Spieler noch lernen sollten ist der Schulterblick, sich ständig umschauen und die Situation überblicken: wo befinden sich die Mitspieler, wo sind die Gegner, biete ich mich dem aktuellen oder dem voraussichtlich nächsten Passgeber an. Das sind aber wiederum Dinge, die in der Regel ab der D-Jugend wirklich verstanden werden

    Ich habe vorhin versucht, mit ihm zu reden. Aber ich bekomme nicht viel aus ihm heraus. Auf seinen Trainer lässt er aber nichts kommen. Als ich ihn fragte, ob ihn sein Trainer nervt, hat er das vehement bestritten.


    Kopfball ist nicht drin - da macht ihm seine fast 3 Jahre jüngere Schwester locker was vor. In Zweikämpfe traut er sich zwar inzwischen - aber immer noch sehr zaghaft.

    Zwei Dinge sind mir während des Bayernspiels aufgefallen:


    1) Vielleicht ist es dein Druck. Selbst dann solltest du einen Spezialisten aufsuchen
    2) Kopfball ist auch in der C-Jugend nicht wichtig. Das hat mit der Stabilität der Schädelknochen zu tun. Auch hier kannst du einen Spezialisten befragen


    Wie ich schon sagte, dafür gibt es ausgebildete Spezialisten. Ein Fußballforum ist zu wenig geeignet für solche Fragen

    Das Thema scheint richtig komplex zu sein. Auch wenn das lapidar klingt, kann ich nur empfehlen, einen Psychologen zu konsultieren, vielleicht einen der auf Verhaltensweisen spezialisiert ist. Solche Spezialisten gibt es in diesem Forum höchstwahrscheinlich nicht und ich persönlcih würde nicht auf gut gemeinte Ratschläge setzen.
    Ich wäre vorsichtig was die Sanktionsmaßnahmen, Drohungen und Therapien durch irgendwelche Trainer angeht. Der Einsatz ist einfach zu groß: dein Sohn

    tobias.Hameln


    Ich hatte eigentlich nicht beabsichtigt, dir noch irgendeine Antwort zu liefern. Der Grund ist relativ einfach: ich habe die Diskussion mit dir als absolut uninteressant empunden. Dazu kommt eine gewisse Arroganz rüber. Wenn diese Arroganz zumindest durch interessante Aussagen wiederum gemildert wäre, könnte man eventuell hinweg schauen.

    Man kann alles zerreden und jeder weiß sowieso alles besser, es wäre jedoch schön, mal wieder zum Ausgangsthema zurückzukommen.
    Dazu wäre es doch sinnvoll, nicht irgendwie umherzuspekulieren sondern bei den Fakten zu bleiben.

    Ich werde für dich keine Daten oder Fakten als Belege suchen und auch nicht meine Biographie offen legen. Das einzige, was ich bereit bin zu sagen, ist es nur, dass sich mein Wissen auf meine eigene Erfahrung stützt. Ehrlich gesagt ist es mir vollkommen egal, ob es dir aufgrund meiner Darstellungen wärmer wird oder nicht. Einige Empfindungen scheinen auch nicht so weit daneben zu liegen. Bitte schön:


    http://www.altstadtkriterium.a…er-zum-schulabbruch.story


    Niemand führt statistiken darüber, welche Kinder wegen des Versuchs mit dem Fußball im puncto Schule gescheitert sind oder erfolgreich waren. Selbst wenn das der Fall wäre, interessiert mich persönlich dieses Thema nicht ausreichend genug, um eine umfangreiche Recherche zu starten, nur um die Neugierde eines Unbekannten zu befriedigen. Von mir aus kannst du das selber tun, wenn dir etwas daran liegt meine Aussagen zu widerlegen.
    Die Belastung durch Leistungssport macht einen erfolgreichen Schulabschluss nahezu unmöglich. Die Ausnahmen halten sich in bescheidenen Grenzen. Brauche ich dazu einen Beleg? Nein, kein Interesse! Was du damit machst ist mir absolut egal.

    Sven


    Für Laien sieht die Technik im Video sauber aus. Die meisten erkennen nicht, wie unbeholfen die Ausführung aussieht. Um keine Äpfel mit Birnen zu vergleichen, sollte man nicht die Kreisliga der Herren, von der ich übrigens nichts halte, mit der Mannschaft von FCB vergleichen. Das bringt nicht viel


    Stevo
    Du hast nichts verstanden und ich werde ehrlich gesagt nicht viel Zeit darin investieren, dir diese Sachen zu erklären. Vielleicht schaffst du aus eigener Kraft, meine Aussagen wirklich zu verstehen. Ich beabsichtige hier nichts zu verbieten. Nur in deinem Kopf kreist dieser Rückschluss herum. Ich sage nur ganz einfach, dass bestimmte Dinge sinnlos sind. Kommst du mit?

    1) Ich behaupte mal ganz einfach frech, dass ich das besser weiss als du. Ich war in dieser Welt. Und du?
    2) Welchen Stellenwert die Schule neben dem Profitraining hat? Du hast keine Ahnung. Ein Schulabschluss irgendwie hinzuzaubern ist möglich, wenn man jemanden kennt, der jemanden kennt...Sportschulen sind der ideale Partner dazu. Das hat aber Grenzen. Finde darunter die Profis, die einen Hochschulabschluss haben und komm zurück. Dann unterhalten wir uns. Bäcker, Schlösser, Automechaniker usw. zählen zu den Abschlüssen auf Papier. Selbst, wenn ein Profi so ein Papier in der Hand hält, sollte man wirklich hinterfragen, ob derjenige mit weniger Fußball eventuell mehr gekonnt hätte. Und dann sollte man sich die Frage stellen, was aus der Breitenmasse geworden ist, die nur einen nicht wahr gewordenen Traum eingekauft hat. Dort ist der Schmerzpunkt dieser Gesellschaft

    Also tut mir leid Dobrin ich kann deine Aussage wirklich nicht so ganz teilen. Gerade was die Technik bei Frauen betrifft solltest du dir mal ein paar Spiele von höherklassigen Frauenmannschaften angucken. Gerade bei der Technik sind Frauen wirklich gut. Das einzige was sie nie erreichen werden ist das Tempo und die Intensität des Männerfußballs. Und Gefahren gibt es ja wohl bei jeder Sportart.


    Ich frage mich welche Sportarten deiner Meinung nach Frauen ausüben sollten, die deinem Frauenbild entsprechen ?


    Gruß Sven

    Die Technik bei Frauen erreicht einen Stand, in dem für die Außenstehenden die Fehler akzeptabel sind. Besonderheiten gibt es aber nicht, auch bei höchstklassig spielenden Frauen nicht. Das weibliche Pendant von Pele ist immer noch nicht geboren und eigentlich einige Stufen darunter auch nicht. Ich habe eine bestimmte Vermutung, warum das so ist. Es hat wahrscheinlich mit den Unterschieden in der Anatomie zu tun, aber nachdem ich kein Spezialist auf diesem Gebiet bin, möchte ich das Thema nicht in diese Richtung treiben
    Klar gibt es bedingt durch die Medientrommel einige Anhänger und Zuschauer, aber die Euphorie hält sich deutlich in Grenzen. Warum? Warum wird Frauenfußball nicht annähernd als Event wie der Herrenfußball wahrgenommen?
    Selbst wenn der "talentierte" Mann Stöckelschuhe mit Eleganz tragen würde und dabei die Hüften gut in Schwung bringt, ist es nicht das gleiche. Eine Menge Anhänger könnte er auch haben, aber sicherlich nicht im gleichen Ausmaß wie das weibliche Spiegelbild.
    Gefahren gibt es außerhalb des eigenen Hauses jede Menge und eigentlich auch innerhalb. Dennoch ist das alles nicht digital, es gibt eine Skalierung. Diese Art der Argumentation ist wie der Vergleich zwischen Rauchen und der Gefahr des auf den Kopf fallenden Ziegelsteins. Zieht nicht, möchte ich einfach nicht vertiefen.
    Handball ist übrigens ok, Leichtathletik formt den Körper der Frau in Richtung Schönheit. Es gibt eine Menge Sportarten, aber Boxen, Fußball, Sumoringen, was mir so auf der Schnelle einfällt, sehe ich leider nicht darunter.

    Ah ja. Ich glaub ich hab die Ironie (?!) nicht verstanden 8o
    Ansonsten fände ich die Einschätzung interessant, was für Frauen dann angemessen ist. Geht Boxen, oder Handball? Bei Handball: warum das aber nicht Fußball? Was ist mit anderen Mannschaftssportarten? Wäre vielleicht mal von allgemeinem wissenschaftlichen Interesse herauszufinden, welche Faktoren (Medien, Erfolge, "Härte"...) dazu beitragen dass einige Menschen eine so klare Vorstellung davon haben, was "geht" und was "lächerlich" ist.
    In Bezug auf Fingernägel und Shopping: Hier sprichst du Frauen soweit ich dich verstehe grundsätzliche sportliche Eignung (Durchhaltevermögen, Willen, Trainingbereitschaft) ab. Sollte man also Frauen-Leistungssport generell lassen? Oder geht es dir um die "Härte" und das Schmerzen wegstecken können? Da könnte man gerne mal einen Vergleich machen (z.B. Studie darüber, wer wie lange bei welcher Verletzung liegen bleibt, ob mit Bänderriss weitergespielt wurde etc.).
    Da ich aus dem Bereich Sportwissenschaft und Psychiatrie komme, bin ich immer bemüht, mich auch in irrationale Gedankengänge einzufühlen ;)

    Obwohl du aus dem Bereich "kommst", hast du den Ansatz tatsächlich nicht verstanden. Boxen zum Beispiel ist eigentlich für niemanden gut. Diese Sportart, sofern das wirklich als Sport betrachtet zu werden verdient, züchtet Idioten, die entweder vom Anfang an so sind, oder sich eben durch die Schläge dazu entwickeln. Von dieser Aktivität halte ich persönlich insgesamt nichts. Für Männer nicht und für Frauen noch weniger. Die Entscheidung steht natürlich jedem frei. Ob sie alle sollten, das ist eine andere Geschichte. Was die Frauen in diesem Bereich angeht, na ja, es gibt auch darunter jede Menge Spatzhirne, deren wenigen Neuronen geschüttelt zu werden brauchen. Ob die blutige Kartoffelnase gut aussieht? Jedenfalls habe ich hierbei ganz andere Vorstellungen bzgl. Ästhetik.
    Im Gegenteil zu manchen Theoretiker, habe ich so "am Rande" mit Fußball zu tun gehabt und kenne die entsprechende Härte dieser Domäne. Selbstverständlich ist das keine Frage von dürfen oder nicht dürfen, sondern davon, ob sie das sollten. Die Frauen gehören zu dem sensiblen Teil der Menschheit, sie brauchen Zärtlichkeit und keine Knochenbrüche. Wenn eine Verteidigerin gerade versucht, denn Ball nach vorne zu spielen und die gegnerische Stürmerin den Ball aber schneller erwisch, dann trifft die Verteidigerin beide Knie der Stürmerin. Autsch! Ich habe oft genug Verletzungen gesehen, wo sich die Haare selbstständig zu Bergen verformen. Nach hinten verschobene Knie, umgekehrt angewinkelte Ellbogen und auch andere Leckereien. Zum Frauenbild passt das nicht.


    Und wieder hast du nicht verstanden, ich spreche den Frauen nicht die sportliche Eignung ab. Im Prinzip können sie sich von mir aus auch mit Sumoringen beschäftigen. Mit Ästhetik hat das wieder nichts zu tun. Frauen können gut laufen, sind auch Kämpfernaturen, aber die Technik im Fußball werden sie niemals wie die Männer beherrschen. Wenn die Gefahr der Verletzung dazu noch betrachtet wird, ergibt das keinen Sinn.
    Was deine Unterstellung der Irrationalität angeht, da steht nichts dahinter. Versuch nicht, dich durch die Logik zu kämpfen. Mehr als eine müde Bemühung glänzt nicht heraus 8)

    Lisa mach doch mal ein Bruststopp 8o


    Ich finde Frauenfußball lächerlich, Gleichberechtigung hin oder her. Wenn eine Frau den Gelenkezustand der Gegnerin abcheckt, ist es aber nicht mehr lustig. Ich frage mich wirklich ernsthaft, welcher Teufel wird wohl eine Frau geritten haben, sich mit dieser Sportart zu beschäftigen? Sind wirklich hier alle Ideen ausgegangen, die passender zum "schwachen Geschlecht" wären? Hinzu kommt noch die Entscheidung eines männlichen Trainers, diese Aufgabe bei Frauen wahrzunehmen.
    Popcorn, Bier und die erste Reihe sind angesagt, obwohl manche Situationen wirklich die Gänsehaut erzwingen.


    Derzehner


    Geh doch mal mit ihnen gemeinsam duschen, oder führe sie zum shopping oder redet über Fingernägel, aber vergiss die Sache mit dem Fußball. Da steckt eh nicht viel dahinter

    Wenn der Torwart nicht gut angezogen ist, sollte er auch mitspielen. In diesem Fall können die Tore gerne mal klein sein. In diesem Alter bewegen sich die Kinder nicht selbstständig. Eher frieren sie zu Eisblöcken, bevor sie darauf kommen :D
    Übrigens, in der kalten Jahreszeit funktioniert das Training für individuelle Technik überhaupt nicht. Kein Kind nimmt Anweisungen wahr, die länger als 10 Sekunden brauchen. Interessanterweise dagegen trauen sie sich in dieser Jahreszeit viel mehr zu, die Kreativität ist höher und kommt wahrscheinlich einerseits aus dem Drang sich zu bewegen und andererseits, weil sie nicht von anderen Gedanken abgelenkt werden. Wird es einem Spieler kalt, so wird er sich automatisch bewegen wollen. Das ist mit Laufarbeit aber auch mit kreativen Dribblings verbunden. Sie werden aber ungern stehenbleiben, um dem Trainer zuzuhören, wie ein Pass funktioniert. Das kenne ich auch aus eigener Erfahrung. Ich sage meinem Sohn immer wieder, sobald dein Gegner in der Nähe ist, muss der Ball hin und her bewegt werden. Er darf sich nicht auf dich einstellen, denn in dem Moment, wo du "durchsichtig" wirst, ist der Ball weg. Bei Kälte hat das in meinem Fall immer wieder funktioniert. Jetzt ist er dran und es scheint auch zu funktionieren

    Übungen bei denen die Spieler immer wieder zu Wartezeiten gezwungen werden sind nicht gut, wenn die Bekleidung nicht passt. Ist dies der Fall => Spiel, Spiel, Spiel


    LE: die Erklärung fehlt noch, da ansonsten der Grundgedanke verloren geht. Wenn in der kalten Jahreszeit die Spieler nicht angemessen gekleidet sind, dann sinkt die Temperatur des Körpers sehr schnell bei den Wartezeiten. Im besten Fall werden sie nicht krank, aber die Konzentration sinkt auch. Ansonsten können sie krank werden oder, was noch schlimmer sein kann, die Gelenke machen nicht mit und damit ist die Gefahr gegeben, dass sie umknicken. Betrachte immer die Bekleidung, da sehr oft die Spieler dazu neigen, die Schönheit über die Zweckmässigkeit zu stellen

    Darum sollte in der vorherigen Abmachung die Schulleistung fest verankert sein. Das funktioniert aber nur bei den Eltern, die selbst als Vorbild dienen können. Mit 15 analysiert ein Jugendlicher diese Situation bereits ganz anders. Die Gegenfrage kommt sehr schnell: "Papa warum verlangst du von mir die Schulleistung, wenn du es selber nicht geschafft hast?"
    Die Zwickmühle ist in diesem sozialen Umfeld vorprogrammiert. Die gut ausgebildeten Elternteile dagegen haben immer diese Möglichkeit der Argumentation als Mittel in der Hand und eigentlich reagieren sie in der Regel vorbeugend, noch bevor das sprichwörtliche Kind im Brunnen "plancht".
    Die Unterschiede sind gewaltig, die Genetik macht hier sehr wenige Ausnahmen ;)