Beiträge von bcefferen

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    Es ist wie bei vielen Dingen.

    Das System und die Interessen von verschiedenen, etablierten Gruppen (Fifa, Bundesligavereine, Trainer, DFB u.v.m.) lassen positive Änderungen meistens nicht zu.

    Solange die eine oder andere Gruppe blockiert wird sich positiv nicht viel verändern. Keiner kann vorher beweisen das sich durch eventuelle Änderungen für alle Beteiligten Vorteile ergeben.

    Wobei ich der Meinung bin, das Profitum und Breitensport ganz andere Ansätze haben. Auch wenn wir es nicht sofort glauben wollen, vieles ist ein kurzes Auflackern. Die Probleme im Breitensport sind gravierender als viele glauben wollen. Denn sie haben wie vieles mit Geld und Einsatzbereitschaft zu tun.
    Die Trainingsmethoden, welche durch Klinsmann in die Nationalmannschaft gebracht wurden sind für fast alle Jugend- und Amateurmannschaften nicht realisierbar.

    Viele Vereine kämpfen mit grundlegenden Dingen. Durch Etatkürzungen ist nicht mehr genug Geld da. Städte und Gemeinden lassen die Plätze unsaniert. Dadurch gibt es gerade in armen Städten und Gemeinden immer mehr Ausfälle für den Trainingsbetrieb und steigende Spielausfälle. Das diese Entwicklung sich negativ auswirken wird ist sicherlich jedem klar.

    Es geht somit nicht aufwärts, sondern abwärts. ?(

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    Ups, das hört sich ja schlimmer an als ich dachte.

    Normalerweise sollte der Vorstand / Jugendvorstand in der Lage sein Gerechtigkeit walten zu lassen, wenn die Probleme/Punkte offen, aber nicht vorwurfsvoll, mit dem erforderlichen Elan/Einsatz angesprochen werden.

    Sollte im gesamten Verein keiner bzw. niemand ausreichend die Interessen unterstützen muß man sich als Trainer/Mädchen-/Frauenabteilung grundsätzliche Fragen stellen.

    1. Akzeptieren der Situation
    2. Kämpfen falls es Sinn macht
    3. oder bei diesem Verein aufhören und sich einen anderen Verein suchen

    Punkt 3 habe ich jetzt von 2 Trainerinnen/Trainern bzw. Mannschaften erlebt. Trainer und Mannschaft haben fast komplett zu einem anderen Verein (Frauen- und Mädchenfreundlich) gewechselt und sind heute absolut glücklich im neuen Verein. So sind z.B. die B-III-Juniorinnen von Borussia Mönchengladbach zum FSC Mönchengladbach (Frauensportverein) und die C-Juniorinnen des SuS Nippes 12 (Köln) zum VFL Köln 99 gewechselt.

    Der Komplettwechsel sollte jedoch immer nur in absoluten Ausnahmefällen überlegt werden. In jedem Fall sollten vorher alle anderen Möglichkeiten für eine vernünftige Klärung genutzt werden.

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    Weder in diesem noch in anderen Alter werde oder würde ich die Spieler/Spielerinnen zu diesen Punkten befragen.

    Ich muß sogar zugeben, das ich bei der Wahl unserer Spielführerin Einfluß nehme würde wenn sich das Team für jemanden entscheiden würde, der nicht in der Lage ist die Mannschaft zu lenken und leiten bzw. nicht das nötige Fingerspitzengefühl hat mit mir oder dem Schiedsrichter kritische Situationen anzusprechen und zu klären.

    Spielpostionen muß und sollte der Trainer jeweils festlegen.

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    Ich bin irritiert - habe ich richtig verstanden ein Duschpflicht ?

    Als Trainer einer Mädchenmannschaft warne ich jeden eine solche Pflicht einzuführen. Zum einen kann ich es nicht nachhalten, da ich mich hüten werde als männliche Person die Kabinen zu betreten während sich die Mädels duschen oder umziehen.
    Zum zweiten bin ich der Meinung das ganz unabhängig davon niemanden zwingen kann sich nach dem Spiel oder Training zu duschen.

    Empfehlen ja, aber Pflicht ? :rolleyes:

    Letztendlich liegt die rechtliche Entscheidung bei den Eltern, ob sich ihr Kind duschen darf oder muß.
    Ich als Trainer kann und darf somit gar nicht eine solche Entscheidung treffen!

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    Nein, es ist meiner Meinung nach kein Cattenaccio den Mario spielen läßt. Das zeigt ganz deutlich seine Ausrichtung mit 2 Stürmerinnen bei 6 Feldspielerinnen! Des weiteren zeigt das Torverhältnis von 163 : 4 deutlich in welche Richtung das Spiel läuft.

    Er legt nur großen Wert darauf nicht in Rückstand zu geraten, da er weiß das seine Mannschaft das gut funktionierende System seiner Mannschaft ändern müßte. Unabhängig davon hat er außergewöhnlich starke Spielerinnen die für die jeweilige Positionen ideal sind. Er hat somit sein System dem Leistungsvermögen und der Klasse der Spielerinnen angepaßt.
    Das er ein 3-1-2 System spielt überrascht. Denn damit hat er nur eine Mittelfeldspielerin. Gegen Mannschaften die mit sehr starken Spielerinnen ein 3-3 System oder ein 3-2-1 System spielen müßter er dagegen allerdings ein Problem haben. Denn eine Mittelfeldspielerin ist sicherlich nicht in der Lage bis zu 3 gute Spielerinnen unter Kontrolle zu halten wenn die Abwehr des Gegners mit aufrückt und die Bälle über den Rückraum direkt wieder nach vorn spielt. Ich bin davon überzeugt das der Sturm in diesen Fällen zum großen Teil Aufgaben des Mittelfelds mit übernimmt bzw. höchstens nur noch eine wirkliche Stürmerin die Entlastung nach vorn übernimmt. ;)

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    Es ist sicherlich richtig das stupides Ausdauerlaufen nicht unbedingt die Leistungsfähigkeit beim Fußball erhöht.
    Allerdings muß eine gute Grundausdauer vorhanden sein, die am besten mit sprints garniert werden sollte.

    Wie sollte man denn ein Training durchführen wenn z.B. im Winter/Frühjahr die Plätze fast generell gesperrt sind. Da bleibt einem ja fast garnichts anderes übrig als mit der Mannschaft laufen zu gehen, oder glaubt ihr das alle optimale Kunstrasenplätze besitzen die ganzjährig genutzt werden können ?

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    Was spricht gegen ein spezielles Training für den Torwart, wenn die Möglichkeit dafür vorhanden ist.

    Natürlich sollte das Torwarttraining altersgerecht durchgeführt werden um jungen Torwart nicht zu überfordern.

    Ich jedenfalls begrüße es das der Torwart ein spezielles Training bekommt, da ich im Training nicht immer speziel auf den Torwart / Torfrau eingehen kann.

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    Mit 30 Spielerinnen nur eine Mannschaft bzw. eine Trainingsgruppe zu bilden halte ich für falsch ;( .

    Das kann gar nicht gut gehen. Wenn nicht alle Kinder regelmäßig spielen (auch die schlechteren) werden sie relativ schnell mit dem Fußballspielen aufhören, um im besten Fall eine andere Sportart zu beginnen. Im schlechten Fall gehen diese Kinder dem Sport ganz verloren. Deshalb mein Rat versuche alles, unter Einbindung des Jugenleiters, des Vorstandes und allen anderen die du aktivieren kannst, um eine zweite Mannschaft zu gründen. ;)

    Wie du selbst beschreibst hast du ein recht großes Gefälle im Team. Es bietet sich deshalb an zwei unterschiedlich starke Team´s zu bilden. Betreuer bzw. Co-Trainer sollte man falls nicht anders möglich aus dem Elternbereich aktivieren/motivieren. Um diese nach und nach stärker in die Arbeit mit den Kindern einzubinden.
    bei 30 Spielerinnen würde ich entweder zwei 11-er Team´s oder ein 11-er und ein 7-er Team, je nach spielstärke, an den Start bringen.

    Zu Punkt 2:
    Am Anfang der Saison geht es erst einmal darum das alle Spielerinnen Kondition trainieren. Durch eine gute Kondition kannst du ca. 50 % der ganz engen Spiele für euer Team entscheiden. Es erhöht die Konzentration und das Selbstbewußtsein. Das Problem ist das gerade Spielerinnen diese Art von Training nicht besonders mögen. Danach solltest du die Technik (Ballbehandlung, Passspielen, Kombinationen, Raumaufteilung, Kopfballspiel und Schußtraining u.v.m) verbesseren. Also laufen, laufen und nochmal laufen (ohne Pausen). Erhöhe die Laufeinheiten von 10 Minuten auf ca. 30 Minuten mit und ohne Ball, ohne Pausen. =)

    Damit du überprüfen kannst wie sich zu Saisonbeginn die harten Trainingseinheiten ausgewirkt haben empfehle ich ca. 3-4 Testspiele vor dem ersten Meisterschaftsspiel. Dann kannst du erkennen wo die Mannschaft steht.
    Beachte das nach sehr hartem Training die Muskulatur sich in Testsspielen bemerkbar machen wird. Auch bekannt unter dem Begriff "schwere Beine". Aber von Spiel zu Spiel wird es trotz weiter hartem Training deutlich besser. :)


    Ein wirklich schnell gibt es beim trainieren einer bestimmten Eigenschaft praktisch nicht.

    Du sollstest mal überlegen wie lange du deinen stärkeren Fuß eingesetzt hast. Eigenlich dauert es genauso lang den linken Fuß zu gleicher Stärke zu bringen ;)

    Nein, ganz so lang brauchst du sicherlich nicht, aber innerhalb weniger Wochen den linken genauso stark bzw. deutlich stärker zu machen ist nicht möglich. Du solltest deshalb verstärkt deinen linken Fuß bei technischen Übungen einsetzen. Ein realistischer Wert für eine deutliche Verbesserung sehe ich innerhalb einer Saison.

    Meine Devise deshalb bereits ab frühester Jugend beidfüßig trainieren. Dadurch gewinnt das Spiel an Geschwindikeit, die Abwehr kann besser verteidigen, das Mittelfeld jeden Spieler direkt anspielen und der Stum die sich bietenden Chancen besser verwerten.

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    Ihr habt recht es ist sicherlich eine harte Strafe.

    Der Grund war weder eine Verletzung, noch zu viele Gegentore. In der gesamten Saison hat unsere Torfrau nur 5 Tore zugelassen. In dem besagtem Spiel führten wir 2:1.

    Auch mir und der Mannschaft hat diese Entscheidung sehr weh getan. Aber es ging auch darum allen klar zu machen was passiert wenn eine Grenze deutlich überschritten wird.

    Die Entscheidung der Torfrau hat dem Ansehen des Vereins und der Mannschaft erheblichen Schaden zugefügt, und das Saisonziel (Meisterschaft) der Mannschaft/Gemeinschaft gefährdet.

    Kinder und Jugendliche (gerade in der Pubertät) testen ihre Grenzen immer wieder an. Eigentlich wollen Sie ihre Grenze aufgezeigt bekommen. Wer in dieser Phase nicht konsequent eine klare Linie fährt, hat oft verloren und muß mit einer Welle weiterer Aktionen von dieser Spielerin oder aber allen anderen Spielerinnen rechnen. Die Unruhe würde immer größer werden.

    Frauen und Mächchen sind erheblich stärker durch emotionales Empfinden gesteuert.

    Die Spielerin hat sich bereits einige Tage nach der Aktion für ihr Verhalten bei mir entschuldigt. Sie hat ihr Verhalten ehrlich und ernsthaft bedauert bzw. sehr genau verstanden warum ich solche Dinge nicht durchgehen lassen kann. Wir haben nach wie vor ein sehr gutes Verhältnis, ohne Beeinträchtigungen in der Kommunikation. Mein Gefühl sagt mir das es sogar noch besser ist als vorher ist.

    Mitlerweiler weiß ich warum Sie keine Lust mehr hatte: Sie wollte in diesem Spiel kein Gegentor einer wirklich guten Stürmerin zulassen, die ab der Saison 06/07 bei uns in der Mannschaft spielt. Die vorher abgeschlossene Wette keinen Gegentreffer von dieser Spielerin zu kassieren hat sie verloren, das war alles. Dafür die eigene Mannschaft im Stich zu lassen, naja :rolleyes:

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    Wir haben zwei Schulen aus unserer Stadt eine Zusammenarbeit für den Bereich Mädchenfußball angeboten.
    Es wird ein Trainer für eine Mädchen-Fußball-AG, für die Klassen 5 bis 7, angeboten bzw. zur Verfügung gestellt.

    Hauptargumente den Schulen gegenüber waren:

    1. Die Schülerinnen haben einen sportlichen Ausgleich und stören somit weniger im Unterricht.
    2. Diese Schülerinnen können sich in der Regel besser konzentrieren
    3. Fußball erhöht die soziale Kompetenz gegenüber Lehrern und Mitschülern
    4. Die Schule profitiert mit einem besseren Ruf bzw. Bekanntheitsgrad bei den Schulmeisterschaften für Mädchenmannschaften
    5. Erfolgreiche Spielerinnen haben ein größeres Selbstbewußtsein. Das hilt in der Schule und privatem Umfeld.

    Beide Schulen standen dem Angebot sehr positiv gegenüber und haben kurzfristig ihre Entscheidung für die Zusammenarbeit getroffen.

    Ob mit diesem Angebot auch Neuanmeldung beim Verein erreicht werden bleibt abzuwarten. In jedem Fall bekommt der Name des Vereins einen positiven Ruf.

    Was haltet ihr von einem solchen Konzept ? Welche Verbesserungsvorschläge habt ih ?

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    In der letzten Saison habe ich ein Problem in meiner Mannschaft festgestellt, mit dem ich nicht gerechnet hatte.

    Es ging um bisherige C-Juniorinnen (U-15). Die Mannschaft spielte sehr erfolgreich und hatte eigentlich genügend Spielerinnen. Innerhalb der letzten Saison meldeten sich 5 neue Spielerinnen an, welche allerdings noch nie Fußball gespielt hatten. Eigenlich ein Grund sich zu freuen weil jeder Verein gerne weiteren Zulauf bzw. Mitglieder hat.

    Meine Philosophie für neue Spielerinnen in diesem Alter ist, das sie ca. 1-2 Jahre benötigen bis sie mit dem Kern der Mannschaft leistungsmäßig mithalten können. Sie fangen praktisch bei "null" an. Trotzdem werden neue Spielerinnen auch gegen schwächere Mannschaften in der Meisterschaft, in Freundschaftsspielen und Tunieren eingesetzt bzw. getestet um zu erkennen wie weit sie unter Realbedingungen sind.

    Nach dem innerhalb kurzer Zeit drei neue Spielerinnen jeweils ca. 3 Monate nach ihrer Anmeldung das Handtuch geschmissen hatten, bin ich sehr nachdenklich geworden. Natürlich hatte ich alle neuen Spielerinnen befragt warum sie wieder aufhören, aber eine kritische Aussagen zur Mannschaft habe ich nie erhalten.
    Weil mir die Sache trotzdem komisch vorkam habe ich jeweils ein 4-Augen Gespräch mit den noch vorhandenen neuen Spielerinnnen geführt. Und siehe da es waren eindeutige Signale in Richtung "Mobbing / Zickenterror" einiger Altspielerinnen zu erkennen.
    Ich habe dann Einzelgespräche mit allen betroffenen Spielerinnen geführt und festgestellt das sie die neuen als störend und schädlich emfinden. Zum Teil hatten sie Angst ihre Stammpositionen zu verlieren, oder aber sie waren der Meinung das uns die Spielerinnen nicht weiterhelfen konnten.

    Ich habe dann eine Mannschaftsbesprechung einberufen und ganz offenen alle Punkte angesprochen und meine Sicht der Dinge erklärt bzw. darauf hingewiesen das jede die Spielerin die sich in Zukunft in diese Richtung bewegt mit einer Suspendierung rechnen muß.

    Leider hat uns diese Aktion an den Schulen, wo die wieder abgemeldeten Spielerinnen hingehen, den Ruf eingebracht nur an fertigen, guten Spielerinnen interessiert zu sein. Dies ist natürlich falsch. Damit sich die Einstellung schnell wieder ändert habe ich in zwei Schulen die Zusammenarbeit mit den Schulen gesucht und gefunden. Ab dem neuen Schuljahr wird ein Trainer eine Fußball-AG nur für Mädchen der Klassen 5 bis 7 leiten. Natürlich erhoffen wir uns aus dieser Aktion weiteren, zum Teil bereits vorgeschulten Nachwuchs, von diesen Schulen für unsere Mädchenmannschaften.

    Übrigens die beiden verbleibenen 2 Spielerinnen sind heute bereits sehr gute Ersatzspielerinnen, die kurz vor dem Sprung in die Stammelf stehen.

    Wie intergriert ihr neue Spieler/Spielerinnen wenn Widerstände in der Mannschaft festgestellt werden ?

    Für mich ist eines glasklar. Wer in der Woche nicht beim Training war und keinen guten Grund (Verletzung, Schule etc.) nennen kann, spielt egal wie gut er/sie ist nicht!!!

    Unabhängig davon haben wir ein System eingeführt das sich jede Spielerin vor dem Training per E-Mail, SMS oder Telefon vom Training abmelden muß. Meldet sich eine Spielerin nicht ab gehen 50 Cent in die Mannschaftkasse.

    Das gleiche gilt allerdings auch für den/die Trainer, die drei Euro zahlen müssen wenn z.B. der Trainingsplatz gesperrt ist, oder das Training ausfällt und dies nicht den Spielern/Spielerinnen mitgeteilt wurde. ;)

    Damit erkennen die Spielerinnen das nicht nur von ihnen Verbindlichkeit eingefordert wird, sondern auch die Trainer zu ihrem eigenen Vorteil eingebunden sind.

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    Das Kopfballspiel ist ein wesentlicher Bestandteil im Fußball. Er ist genauso wichtig wichtig wie andere Techniken, Torschußtraining u.v.m.

    Deshalb sollte es auch genauso trainiert werden wie alle anderen wesentlichen Dinge.

    Ob dies bis zu den E-Juniorinnen erforderlich ist, wage ich allerdings zu bezweifeln. Ab der D-Jugend würde ich es mit zunehmendem Alter die Intensität, von wenig zu mehr, erhöhen.

    Es lohnt sich die Lufthoheit in beiden Strafräumen zu besitzen ;), oder wie seht ihr das ?

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    Ich bin ganz deiner Meinung.

    Diese Unsportlichkeiten werden von einigen trainiert und zusätzlich mit Beleidigungen garniert :O. Selbst Schiedsrichter im Profifußball sind oft nicht in der Lage das zu erkennen. Wie sollen da Jungschiedsrichter sich durchsetzen.

    Der Videobeweis würde diese extremen Unsportlichkeiten in den meisten Fällen belegen. Wenn diese Fälle dann noch mit der entsprechenden Konsequenz geahndet würden, bin ich der festen Überzeugung das sich die Spieler wieder mehr um ihre eigene Leistung bemühen würden.

    Aber die FIFA und der DFB sind wahrscheinlich nicht bereit den Videobweis zuzulassen.

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    Ist es nicht erschreckend wie sich Profis oder Weltfußballer zu brutalsten Taten verleiten lassen.

    Da werden z.B bei der Weltmeisterschaft Spieler beim Kopfball an den Haaren festgehalten oder nach unten gezogen, der Ellenbogen bewußt eingesetzt um den Gegenspieler außer Gefecht zu setzen, oder Kopfnüsse/Kopfstöße von Weltstars verteilt ?( . Das ganze vor laufender Kamera mit reichlich Wiederholungen.

    Kinder und Jugendliche können ansehen wie ihre Vorbilder alles zerstören was man als Trainer aufgebaut hat. Natürlich ist es extrem schwer ständigen Provokationen auszuweichen oder zu überhören. Das Schiedsrichtergespann bekommt in der Regel davon nicht mit.

    In der Regel wird nur die Handlung des Provozierten geahndet, nicht aber der Verursacher. Meiner Meinung liegt da ein Fehler im System.

    Provozierer sollten genauso hart (mit der roten Karte) bestraft werden wie diejenigen die durch die Provokationen zu Kurzschlußhandlungen hingerissen werden.

    Wie kann eurer Meinung nach dieses provozieren unterbunden, oder sinnvoll bestraft werden ?

    Atraktiver wäre es natürlich wenn Profis mehr Stürmen und weniger taktieren.

    Ein Spiel was 4:4 oder 5: 5 ausgeht begeistert die Zuschauer sicherlich mehr als ein mageres 0:0 in dem es eventuell 2 oder 3 wirklich gute Torchancen gibt, weil sich die Mannschaften Mann gegen Mann bekämpfen bzw. neutralisieren.

    Aber als gute Trainer wißt ihr sicherlich auch, das sich eine zu offensive Ausrichtung schnell mit Kontertoren des Gegners bestraft wird. Und wie schwer es ist einen Rückstand in einen Sieg, gegen eine gleichstarke aber defensiv agierende Mannschaft, umzumünzen brauche ich nicht zu erwähnen. Die Wahrscheinlichkeit sich weitere Kontertore einzufangen liegt bei über 50 Prozent.

    Es ist daher sehr schwer die richtige Balance, gegen eine gleichstarke Mannschaft, zu einer offensive Ausrichtung zu bekommen.

    Gegen etwas schwächere oder bessere Team´s empfehle ich allerdings immer eine offensive Ausrichtung. Gerade stärkere Mannschaften sind oft überrascht, das ihnen ein Team richtig paroli bietet, obwohl es in der Grundausrichtung schlechter ist. Mit dieser für den Gegner überraschenden Einstellung haben wir schon so manche stärkere Mannschaft besiegt.
    Mein Motto lautet in diesen Spielen: "Wir haben heute keine Chance, aber die werden wir nutzen ;) "
    Natürlich verliert man meistens trotzdem. Aber ein erstümtes 3:5 ist immer noch besser als ein ermauertes 0:2.

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    Für die nächste Saison habe ich eine zweite Torfrau berücksichtigt.

    Das Gespräch mit den Eltern war ein absoluter Reinfall obwohl ich sehr behutsam und vorsichtig vorgegangen bin. Sinngemäß gab es folgendes Ergebnis: Ihre Argumente interessieren uns nicht bzw. wir bestimmen über unser Kind !!!

    Mir zeigt es das die Eltern ihre Entscheidung nicht begründen wollen oder können. Der Egoismus des einzelnen siegt über die Interessen der Gemeinschaft. Nicht das Kind wird zum Außenseiter sondern die Eltern machen sich zu Außenseitern.

    Das Kind wird bei uns in der Mannschaft nicht zum Außenseiter, da der Zusammenhalt und wirkliche Freundschaft vorhanden sind.
    Es ist nur so das alle (die eigene Tochter, die Mannschaft, die anderen Eltern und der Verein) den Kopf schütteln über ein solch unsportliches Verhalten.

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    Zelten und grillen ist doch eine gute Idee.

    Wir machen das 1 mal im Jahr direkt am Fußballplatz. Dann können die Eltern beim grillen dabei sein und unter anderem ein kleines Spiel Kinder gegen die Eltern (mit angezogener Handbremse) machen. Jeder kann sich frei in einem ihm bekannten Bereich bewegen und spielen.

    Desweiteren stehen Toiletten, Strom und Wasser zur Verfügung. Und Geld kostet es praktisch keines, da jeder Getränke und gewünschte Grillessen mitbringen kann bzw. Elternspenden (Kartoffelsalat etc.) immer gern gesehen sind

    Wenn du am Wochenende sowieso in deinem Heimatort bist, würde ich dir empfehlen deiner Mannschaft weiterhin als Betreuer zur Verfügung zu stehen.

    Wie der Admin bereits festgestellt hat ist der Bedarf an guten zuverlässigen Leuten für die Betreuung von Kindern in allen Vereinen groß. Falls deine Ausbildung dich nicht zu sehr einbindet würde ich dir empfehlen in einem neuen Verein als Co-Trainer zumindest eine Trainingseinheit in der Woche zu leiten. Da die meisten Trainer noch einen Beruf haben, werden sie sich über Entlastung für eine Trainingseinheit immer freuen.

    Bei uns funktioniert dieses Konzept sehr gut.

    Guck einfach mal in den einen oder anderen Verein ;)

    Ob seine Entscheidung richtig ist, kann nur er selbst beurteilen. Für Deutschland und die Nationalmannschaft ist es keine gute Entscheidung.

    In jedem Fall kann ich ihn gut verstehen. Folgende Punkte sprechen für seine Entscheidung:

    1. Die Angriffe auf sein Konzept und seine Ideen vor der WM
    2. Abtreten auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn
    3. Das Mißfallen vieler seinen Hauptwohnsitz in den USA zu haben
    4. Etwas mehr Ruhe und Zeit für seine Frau und Kinder

    Für mich war er nicht unbedingt der Trainer der Nationalmannschaft (Trainer war Löw), sondern der Motivator der es verstanden hat alle Spieler seines Team´s und Fußballdeutschland zu begeistern.

    Daraus folgere ich das Begeisterung und mannschaftliche Geschlossenheit ein wesentlicher Faktor für eine erfolgreiche Mannschaft sind.

    Unabhängig davon bin ich überzeugt, das "Klinsi" innerhalb von 12 bis 24 Monaten eine sehr erfolgreiche Vereinsmannschaft (Real Madrid, Arsenal, Bayer München etc.) trainieren wird. Schau´n mer mal, wie der Kaiser Franz Beckenbauer zu sagen pflegt.

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