Beiträge von bcefferen

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    Mag sein, das sich 15 Euro erst einmal nach viel anhört, aber vieles relativiert sich.


    Zum einen muss du natürlich berücksichtigen, das du Vorbereitungszeiten, Fahrzeiten und Wegekosten hast. Auch nicht ganz verdrängen sollte man die gesetzliche Pflicht alle Einkommen sozialversicherungstechnisch und steuerlich anzugeben. Denn ansonsten kann dir jemand ganz schnell ans Bein pinkeln. Für eine Stunde in der Woche bzw. 60 Euro im Monat, wäre mir der Aufwand sogar zu groß.


    Unabhängig davon ist es auch eine Frage der Zeit, die einem selbst zur Verfügung steht. Jemandem der arbeitet dürfte es recht schwer fallen, in den Zeiten wo eine solche AG in der Grundschule angeboten wird, sich frei zu machen.

    Ich würde alles so weiterlaufen lassen wie bisher. Eine Änderung im Training würde es nicht geben. Warum auch. Letztlich sind besonders in der Aufstiegsrunde andere Dinge viel wesentlicher als spezielle Trainingseinheiten.


    Es kommt zum einen auf eigene mentale Stärke an, und zum anderen ist die erforderliche Lockerheit mit der damit verbunden Konzentration nötig. Besondere Aufgeregtheiten durch Trainer und Umfeld schaden ehr als das sie nützen.


    Den Spielern Stärke und Selbstbewußtsein mit auf dem Weg geben, damit sie auch in der Lage sind bei eventuellen Rückständen wieder zurück ins Spiel zu finden. Das kann je nach Qualität oder Tagesform durch Kampf oder spielerische Elemente, verbunden mit taktischen Maßnahmen erfolgen.


    Wünsche euch viel Glück, den ganz ohne ist es in einer Aufstiegsrunde nicht immer ganz leicht.

    Die Vorgehensweise ist falsch.


    Letztlich sollte nur der Trainer darüber entscheiden ob Spiele verlegt werden und welche Termine dafür sinnvoll sind. Auch einige unserer Gegner wünschten eine Verlegung. Dort wo es möglich war wurde ihr entsprochen, wo nicht mußte sie abgelehnt werden.
    Denn eines dürfte ja wohl klar sein. Es kann nicht sein das man dem Gegner bei seinem Wunsch entspricht, wenn man sich selbst dabei benachteiligt bzw. schwächt. Ansonsten gehe ich von Dummheit oder Masochismus aus.


    Wer hat sich denn bei euch im Verein berufen gefühlt, die Spiele ohne dein Wissen bzw. einer Information an dich, zu verlegen?
    Hast du diesen Tollpatsch mal darauf angesprochen? Was hat er dazu gesagt bzw. wie argumentiert er sein Fehlverhalten (keine Rückfrage mit dem verantwortlichen Trainer)?


    Meine Philosophie ist es das derjenige der Mist baut ihn auch wieder korrigiert. Also Ansprechen, auf euer Problem hinweisen und diesen "Schwachkopf" dazu bringen, den Termin so zu verlegen, das euch keine Nachteile entstehen.

    Wo war denn der Verband, der Kreis und das Sportgericht als es zu den unsinnigen Ausschreitungen (Gewalt auf dem Platz) gekommen ist. Ist es denn nicht sinnvoll eine Wiederholung dieser Vorfälle im Keim zu ersticken bzw. auch mal darauf hinzuweisen das sich entsprechende Mannschaften, die zur Gewalt neigen, von anderen Teams gemieden werden? Wie wurde die gewaltbereite Mannschaft bzw. deren Spieler für die angezettelten Schlägereien bestraft? Welche Maßnahmen haben die Verantwortlichen unternommen, um entsprechende Aktionen ein für alle mal zu unterbinden?


    Wenn es die einzige Maßnahme der Verantwortlich ist, Gewaltbereite zu integrieren, dann gute Nacht für alle denen es um fairness und den sportlichen Wettkampf geht. Denn dann werden die Opfer zu Tätern. Und genauso liest sich das gefällte Urteil.

    Es ist doch völlig normal, das sich die jeweiligen Länder Gedanken machen, um sich die Option offen zu halten entsprechende Spieler erst einmal an ihr Land zu binden.


    Das trifft nicht nur auf Deutschland, sondern auf ganz viele Länder zu.


    Besonders bemerkenswert finde ich z.B. die Situation von türkischenstämmigen Spielern, die in Deutschland aufgewachsen sind. In der Regel versuchen beide Länder möglichst früh entsprechende Talente an sich zu binden.

    Wir haben vor kurzer Zeit eine C-Spielerin zu den B-Juniorinnen bekommen, da Eltern und Trainer sich nicht wirklich gut verstanden haben. Sie ist 1995 geboren und erreicht läuferisch (Geschwindigkeit) und spielerisch (verliert die meisten Zweikämpfe) nicht das Niveau der meisten anderen Spielerinnen bzw. die Leistung der gegnerischen Spielerinnen. Sie ist altersgerecht (spielerisch, technisch und läuferisch) entwickelt. Da sie in der Regel auf Spielerinnen trifft, die zu 80% 3 Jahre älter sind, wird sie von mir langsam an die Sache herangeführt. Deshalb ist sie Ersatzspielerin, erhält aber trotzdem in jedem Spiel ca. 30-40 Minuten Spielzeit.


    Nun kam sie beim letzten Spiel (wollte sie gerade einwechseln) zu mir und fragte mich warum ich sie nicht von Spielbeginn an eingesetzt habe. Dies hatten ihr ihre Eltern aufgetragen. Ich erklärte ihr das sie nicht von sich selbst erwarten könne und dürfe, mit den anderen ganz mithalten zu können. Sie hat noch mindestens 2 wichtige Jahre bis zu dem Punkt, wo sie auf diesem Level spielen können sollte. Was 2-3 Jahre in diesem Alter ausmachen, kann sich hier sicherlich jeder selbst vorstellen. Was von ihr dann als Anwort kam, hat mich fast aus meinen Schuhen gehauen. Sie sagte, das ihre Eltern sie abmelden werden, wenn sie nicht innerhalb von 1-2 Wochen von Beginn an mitspielt. Innerlich stocksauer auf die Eltern und deren Aussage, habe ich ihr dann gesagt, das ich nach dem Spiel mit ihren Eltern sprechen werde.


    Ich habe ihnen erklärt, das sie ihrem Kind Zeit für die Entwicklung geben sollten und es mit einer solchen Aussage nur völlig ohne Not extrem unter Druck setzen. Das sie für ihr Alter ordentlich spielt und das der Spaß an der Sache sehr wichtig ist. Die Antwort war, das sie ihr Kind genau kennen und wissen wann und wie sie ihr Kind unter Druck setzen müssen, damit es erfolgreich wird. Meiner erneute Bitte ihr Zeit zu geben und keine solche Drohung (abmelden, wenn sie nicht Stammspielerin ist) in den Raum zu setzen, verpufften bei diesen Eltern völlig. Sie sehen in ihrem Kind ein Supertalent und glauben mit ihrer Drohung dem Kind zu helfen. Daraufhin habe ich ihnen erklärt, das es mir sehr leid für das Kind tut, aber eine Position als Stammspielerin kann und werde ich ihrem Kind nicht kurzfristig geben. Dies wäre nicht nur den anderen Mitspielerinnen gegenüber unfair, sondern würde auch ihrem Kind mehr schaden als nutzen.


    Unabhängig davon weiß ich, das ich der Forderung der Eltern nicht nachkommen darf, weil sonst allen anderen Eltern Tür und Tor geöffnet würden, gleiches einzufordern.


    Trotzdem tut mir dieses Kind leid. Sie weiß selbst, das sie leistungsmäßig noch nicht an die anderen herankommt. Spielt aber trotz ihrer uneinsichtigen, dummen Eltern unheimlich gern Fußball. Ich jedenfalls würde es sehr bedauern, wenn sie aufgrund ihrer Eltern gezwungen wird mit dem Fußball aufzuhören.

    Leute hier handelt es sich um einen Tanz bzw. eine Show.


    Ist sicherlich nett anzusehen, aber warum wollt ihr dafür unzählige Stunden investieren, bis es optisch für Außenstehende wirkt. Zumindest bestätigt mir das mein Sohn, der diese Form der Bewegung seit Monaten übt. Da könnt ihr genauso einen zusätzlichen Tanzkurs für die Koordination anbieten.

    @ NF, so kann man es machen, aber Konfrontation löst das Problem nicht.


    Hier ist Kommunikation und Überzeugungskraft gefragt, ansonsten geht der Schuss nach hinten los. Zwang und Druck in einem freiwillig ausgeführtem Hobby, würden wahrscheinlich dazu führen, das die geplante Spielgemeinschaft nicht umgesetzt werden kann.
    Ganz abgesehen von dem Schaden (Beitragsausfälle, Glaubwürdigkeitsverlust etc.), den der Verein dadurch hätte.

    Konnte zwischenzeitlich besagten Schiedsrichter telefonisch errreich und habe gefragt ob er sich noch an das Spielergebnis erinnern kann. Er konnte sich zum Glück noch sehr gut an das Spiel erinnern und bestätigte mir unseren Sieg. Gleichzeitig entschuldigte er sich für seinen Fehler (versehentlich falsch eingetragener Sieger des Spiels). Wir waren so verblieben, das er dem Staffelleiter telefonisch bestätigt, das es sich um einen Fehler gehandelt hat.


    Das ich vorher bereits meinen Verein über das offensichtliche Problem informiert habe, wurde von dort aus der Schiedsrichterobmann und besagter Schiedsrichter per E-Mail informiert und gleichzeitig gebeten, dem Staffelleiter einen Zusatzbericht per E-Mail bzw. Post zukommen zu lassen. Da dem Staffelleiter eine telefonische Bestätigung durch den Schiedsrichter (Manipulationsmöglichkeiten) nicht ausreicht, muss der schriftliche Weg eingehalten werden. Der Staffelleiter hat bereits signalisiert das er das Ergebnis wieder ändern wird, wenn ihm der schriftliche Zusatzbericht des Schiedsrichters vorliegt.


    Wie man sieht, können auch solche dummen Fehler (als Trainer trage ich dafür eine Mitschuld) bereinigt werden. Was mich aber extrem ärgert ist der Gedächnisverlust des gegnerischen Trainers. Das bestätigt mir wieder eindrucksvoll was einige von sportlicher Fairness und Ehrlichkeit halten.


    PS: Ja wir spielen mit um den Aufstieg. Durch die aktuelle Wertung (wird hoffentlich wieder korrigiert) konnte sich besagte gegnerische Mannschaft auf den bisher von uns belegten Platz für die Aufstiegsspiele verbessern. Wir dagegen sind dadurch direkt hinter dieses Team abgerutscht.

    Ich glaube so grundsätzlich kann man diese Frage nicht beantworten. Letztlich kommt es immer darauf an, mit was für Kindern (charakterlich bzw. geistige Entwicklung) man unterwegs ist, und zum anderen wieviele Betreuer in den einzelnen Situationen zur Verfügung stehen.


    Es gibt zeitweise gute Gründe den Kindern das Vertrauen zu zeigen bzw. zu übertragen, aber auch gegensätzliches ist aufgrund von gemachten negativen Erfahrungen möglich.


    Ein wesentliches Problem sehe ich darin, das Kinder die Schlüssel erheblich ehr verlieren, als Erwachsene. Das widerum wäre mit Kosten und zusätzlichen Problemen verbunden.
    Was ich nicht ganz verstehe ist, warum es nicht möglich ist die Schlüssel beim Personal des Hauses zu hinterlegen, was ein dritte Möglichkeit aus meiner Sicht wäre.

    Ich habe heute festgestellt, das uns 3 Punkte im DFB-Net abgezogen wurden.


    Bei meinen Überprüfungen habe ich festgestellt, das dieses Spiel im März stattgefunden hat und seit diesem Zeitpunkt mit dem korrektem Spielergebnis von 1-0 für uns gewertet war. Am Wochenende hat der Staffelleiter das Ergebnis korrigiert und es mit 0-1 gegen uns gewertet. Bei einem Anruf teilte er mir mit, das für ihn nur das Ergebnis des Spielberichtes entscheidend ist, und dort steht zu meiner Überraschung tatsächlich das nicht wir, sondern der Gegener dieses Spiel gewonnen hat.
    Normaler Weise prüfe ich immer ob das Spielergebnis im Spielbericht mit dem tatsächlichem Ergebnis übereinstimmt. Dies scheint mir in diesem Fall durchgegangen zu sein. Auch keinem anderem ist der offensichtlich Fehler im Spielbericht aufgefallen.


    Wie kommen wir jetzt wieder an die Punkte, wenn der gegnerische Trainer unter Gedächnisschwund leidet, und sich nicht an seine Niederlage errinnert. Denn geanau das hat er mir gerade telefonisch bestätigt. Nett was man so alles erlebt :thumbdown:

    Absolution kann keiner erteilen.


    Du bist der Trainer und trägst die Verantwortung. Wichtig ist immer das man seine eigenen Entscheidungen verantwortet bzw. sich selbst noch im Spielgel ansehen kann. Es gibt Entscheidungen, da weiß man immer erst nachher ob man richtig oder falsch gelegen hat. Was wäre zum Beispiel wenn man ein solches Spiel verliert, obwohl man nur die starken Spieler eingesetzt hat, und die etwas schlechteren wenig oder garnicht gespielt haben.?


    Entgegen Andre bin ich der Meinung das es Gründe geben kann, von seiner eigentlichen Philosophie abzuweichen bzw. dies in besonderen Einzelfällen so zu handhaben. Aber wo fängt es dann an richtig oder falsch zu sein? Das ist und bleibt immer ein schwieriger Balance-Akt.


    Wer sonst alles oder das meiste richtig macht, darf auch mal Fehler machen bzw. muss sogar mal Risiken (Aufstellungen, Taktik etc.)eingehen.

    Vereinswechsel unter normalen Voraussetzungen sind völlig normal und legitim. Und der hier beschriebene Vorgang ist so verständlich und klar wie er nur sein kann.


    Schade das durch den anderen Trainer solche Aussagen in die Welt gesetzt werden. Mag sein, das es ihm nicht gefällt, aber damit wird er lernen müssen zu leben. Und wenn er damit ein Problem hat, muss er sehen, wie er sein Problem löst.
    Deshalb würde ich der Sache, auch wenn sie mal kurzfristig hochkocht, nicht besonders viel Aufmerksamkeit zukommen lassen und wieder zum Alltagsgeschäft (Training, Spieler, etc.) übergehen. Bleib locker und entspannt, da du dir nichts vorzuwerfen hast.

    6 Spieler in einer Saison ist zu viel.


    Kein Außenstehender kann beurteilen, woran das liegt. Da muss du dich sicherlich selbst etwas mehr hinterfragen. Genauso wie ich hinterfragen würde, ob die eventuell vorgeschobenen Gründe deiner Spieler zutreffen.


    Ich beobachte dieses Sache in einem anderem Team und habe festgestellt, das es dort z.B. am Trainer liegt, der lieber auf die guten Spieler gesetzt, die aber leider des öfteren nicht zum Training gekommen sind. Die etwas schwächeren bekamen im besten Fall nur Einsatzzeiten von 5-10 Minuten je Spiel. Nachdem dort 4 Spieler daraus ihre Konzequenzen gezogen haben, und den Verein zur Winterpause verlassen haben, müssen zwei gute ebenfalls aufgrund von schweren Verletzungen und Problemen in der Schule für den Rest der Saison ersetzt ebenfalls werden. Da in der Regel 2 Spieler aufgrund der verschiedensten Gründe zu den Spielen nicht kommen, kann besagter Trainer in der Regel nur noch auf 10 bis 11 Spieler zugreifen.


    Für mich ein typischer Fall von dumm gelaufen, aber selbst verschuldet. Deshalb auch null Mitleid.

    Das ganze hängt doch von euren Zahlungsmöglichkeiten ab. Diese Entscheidung kann doch nur jeder nach seinen eigenen finanziellen Möglickeiten treffen.


    Was zahlt der Verein dazu?
    Wie viele Kinder kommen aus sozial schwachen Schichten wo das Geld einfach nicht zur Verfügung steht?
    Wieviel Geld steht in der Mannschaftskasse zur Verfügung.
    Wohin soll die Reise gehen? Spanien, Italien, USA, Castrop-Rauxel oder Wanne-Eickel?
    Welche Unterbringung ist gewünscht? Hotel, Zelt etc.?

    Ich persönlich würde den Großteil der Getränke vor Ort noch besorgen. Grund dafür ist zu einen das Wetter, welches über die Trinkmengen entscheidet. und zum anderen muß man dann nicht entsprechende Getränke über lange Wege mit entsprechend erforderlichem Raum transportieren.


    Geschäfte wo solche Dinge noch besorgt werden können (Lidel, Aldi, Penny, Plus etc.) gibt es praktisch überall. Je nach Alter der Mannschaft, kann man dann gleich noch die Getränke für den Abend (Grillen, gemütliches Beisammensein etc.), und die vergessenen Artikel (Zahnbürsten, Rasierer etc.) für alle Spieler/Spielerinnen mitbesorgen.

    Entscheidend ist die Auswahl der richtigen Frauenmannschaft, unter Berücksichtigung der eigenen Leistungsstärke der Jungenmannschaft.


    Klar macht es keinen Sinn, wenn die Leistungsunterschiede zu groß sind.


    Denen die Glauben, das Frauen und Mädels nicht mithalten können, kann ich nur mitteilen das unsere U-17 I Juniorinnen regelmäßig in der Vorbereitung gegen U-15 Jungen spielen, und dabei ca. 50% aller Spiele gewinnen. Ja, auch hier stellt man fest, das es für Jungenmannschaft sehr unangenehm ist, wenn sie in Rückstand geraten bzw. sogar verlieren. In den meisten Fällen, ist es ganz schnell mit der Überheblichkeit der Jungen vorbei. Wichtig dabei ist allerdings, das alle das spielerische im Vordergrund lassen und nicht der Körpereinsatz übertrieben werden sollte.
    Ich habe einige Jungs (und deren Eltern und Trainer) gesehen, die nachher ganz anders über Mädchen und Frauenfußball gedacht und gesprochen haben. Besonders schön ist es zu sehen, wenn die spielerischen Leistungen anerkannt werden.


    Es macht keinen Sinn gegen "Schlachtvieh" (Teams die nicht im Spielbetrieb sind, untere Ligen etc.) zu spielen, sondern so zu wählen, das Respekt und Anerkennung der Jungen geweckt werden. Nur dann macht eine solche Begegnung Sinn.


    Denen die immer noch glauben das Mädchen und Frauen immer unterlegen sind, empfehle ich mal gegen ein sehr gutes Frauen/Mädchen-Team mit ihrer Jugend zu spielen. Empfehlen würde ich Mannschaften wie den FCR Duisburg, Wattenscheid 09, FC Güterloh 2000, Bayer Leverkusen, Bayern München, 1. FC Saarbrücken etc. Auch diese Vereine spielen gegen Jungenmannschaften und sehen dort in der Regel sehr gut aus.


    Klar ist allerdings, das es für Jungs ab der Bezirksliga (ab C-Jugend oberer Tabellenbereich) aufwärts meistens relativ wenig Sinn macht gegen Frauen/Mädchen zu spielen.

    Das ganze hat doch mehr mit Kompetenzen und Zuständigkeit zu tun. Der Vorstand und die Jugendleitung sind so lange zuständig und verantwortlich bis ein konkreter Ansatz (Vorverhandlungen) abgeschlossen ist. Erst dann macht es Sinn dem Gesamtverein (Trainer, Spieler und Eltern) einen konkreten Vorschlag zu unterbreiten bzw. vorzustellen. Erst dann macht es Sinn möglicherweise darum zu diskutieren bzw. innerhalb des Vereins darüber abzustimmen.


    Ansonsten würden teilweise völlig unsinniger Weise über verschiedene Modelle diskutiert und debatiert. Vor allem wo soll die Mitbestimmung und Verantwortung sonst aufhören. Warum sollten Trainer mit einbezogen werden, wenn noch garnicht genau feststeht mit welchem Verein bzw. in welchem Modell (welche Teams soll eine eventuelle Spielgemeinschaft überhaupt betreffen) Änderungen angedacht sind. Teilweise geht es hier um ungelegte Eier verschiedenste gedankliche Planungen.
    Trainer haben nicht das Recht ganz früh mit einbezogen zu werden.
    Sie haben das Recht ihre Meinung und ihre weitere Mitarbeit zu überdenken, wenn ihnen die endgültigen Vorschläge, Fassungen nicht gefallen. Es sind nicht ihre Mannschaften, wie einige hier glauben.


    Klar stecken sie viel Zeit und Energie in ihr Team, aber letztlich sind Vereine wie kleine Unternehmen. Chef/Vorstand überlegt und schlägt vor. Mitarbeiter dürfen sich im besten Fall dazu noch einmal äußern. Wenn sie Glück haben können sie durch gute Argumente noch das eine oder andere verändern, aber gegen die grundsätzliche Entscheidung haben Mitarbeiter keine rechtliche Handhabe.
    Dort akzeptiert jeder diese Vorgehensweise. Warum meinen einige sie können, dürfen und müssen als Trainer alles in ihrem Verein mitentscheiden bzw. mit einbezogen werden?


    PS: Ich weiß ist etwas provokativ, aber rechtlich ist der Sachverhalt völlig identisch. Jedem Verein (Vorstand, Jugendleitung) steht es es zu solche Entscheidungen zu treffen. Klar ist es gut besser wenn Trainer, Spieler und Eltern mit ins Boot geholt werden, aber rechtlich steht es ihnen nicht zu.


    Außerdem sollte jeder mal darüber nachdenken ob zu viele Köche nicht den Brei verderben, oder ob es Sinn macht wenn sich viele um noch ungelegte Eier einen Kopf machen. Denn oft ist es leider so, das die meisten nur ihre eigenen Interessen versuchen zu wahren und leider nicht das Ganze sehen. Ein Verein besteht aber nicht nur aus Einzelmannschaften, sondern braucht Strukturen die langfristig ausgelegt sein sollten. Mag sein, das dies einigen nicht gefällt aber letztlich würde eine Abstimmung innerhalb des Vereins dazu führen das die Mehrheit (Demokratie) die Entscheidungen des Vorstands/Jugendleitung mitträgt.