Beiträge von bcefferen

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    hmmm, 7-er Mannschaften


    laß einen Spieler tiefer stehen bzw. in einer 1:1 Situation gegen den gegnerischen Spieler spielen, um gegen den langen Paß gewappnet zu sein.


    Ansonsten mal das Spielsystem ändern. Zum Beispiel ein 2-1-2-1 oder ein 2-2-2 mit der taktischen Vorgabe im Mittelfeld mit einer offensiven und einer defensiven Position zu spielen. Kommt immer auf die Stärken und Schwächen deiner Mannschaft bzw. auf die Stärken des Gegners an.

    Sprich mit dem Jungen unter 4-Augen und frag ihn ob er eine Idee hat woran es liegen kann. Das gleiche würde ich mit vorsichtiger Zunge gegenüber den Eltern machen. Mehr oder weniger das Talent loben, aber gleichzeitig nachharken ob bzw. welche Probleme das Kind eventuell in der Schule, Privat etc. hat.


    Ansonsten versuchen jeden Druck vom Spieler zu nehmen bzw. ihm mal mit anderen Aufgaben (Spielpositionen) zu beglücken, um zu erkennen ob andere Positionen das vorhandene Problem lösen.

    Je qualifizierter Trainer sind, desto ruhiger sind sie am Spielfeldrand.


    Entgegen einigen anderen Meinungen habe ich festgestellt, das je höher gespielt wird, desto ruhiger bzw. vernünftiger sind di Anweisungen von außen.


    Ich selbst gehöre ebenfalls zu den ruhigeren, analysierenden. Es muss nicht jede Spielsituation den Spielern/Spielerinnen vorgegeben werden. Letztlich sollen sie selbst einen Weg finden das richtige auf dem Spielfeld zu tun. Da reicht es völlig von Zeit zu Zeit mal einen Spieler zu sich zu rufen um ihm sachlich einige Tipps zu geben, was er ändern muß. Ansonsten wird vorher die Marschrichtung vorgegeben, die in der Halbzeit korrigiert wird falls das erforderlich sein sollte. Spielanalysen folgen nicht nach dem Spiel, sondern vor bzw. nach dem nächsten Training.


    Zuviel reinrufen schadet erheblich mehr als es nützt.

    Ich verfüge aktuell auch nur über einen Kader in gleicher Größe.


    Das bedeutet das man sämtliche Spieler/Spielerinnen so motivieren muß, das sie regelmäßig kommen. Das ist natürlich bei B-Junioren/Juniorinnen, die gerne auch mal Feiern und mit ihren Freunden/Freundinnen Zeit verbringen, nicht immer ganz einfach. Wichtig ist ein "Wirgefühl" innerhalb der Mannschaft bzw. das alle verstehen, das sie erforderlich sind, damit es funktioniert.


    Achte auf Spaß und Freude beim Training und den Spielen.


    Das eigentliche Problem sehe ich ehr darin das sich die Mannschaft praktisch von allein aufstellt, da erfahrungsgemäß immer 2-3 Spieler je Spiel (Verletzungen, Schulprobleme, Geburtstage, Feiern etc.) nicht vorhanden sind.


    Ansonsten kannst du die Sache nur so hinnehmen wie sie ist, und keine all zu hohen Erwartungen stellen.

    Wow, jetzt bin ich aber platt.


    Alle plädieren eindeutig auf Schienbeinschoner. In der Theorie scheint es ja bei praktisch allen optimal zu laufen. Aber wenn ich vor meinem Training den anderen Mannschaft zugucke, stelle ich immer wieder fest, das die Realität auf dem Trainingsplatz eine ganz andere ist.


    Ich selbst überlasse es meinen Spielerinnen ob sie mit oder ohne Schienbeinschonern trainieren. Mag sein, das ich jetzt von ganz vielen einen auf die Mütze bekomme, aber so wie hier die Selbstverständlichkeit von allen dargestellt wird, kann ich es einfach nicht glauben.


    Wer beim Training überhart einsteigt bekommt von mir grundsätzlich einen Rüffel. Verletzungen können und werden trotz Scheinbeinschoner in vielerlei hinsicht auch beim Training geschehen. Umknicken werden sie weiter, Kopfverletzungen bei Kopfbällen und Stürzen werden sie weiterhin haben, Prellungen an den Armen und Beinen werden sie weiterhin haben u.v.m.
    Ja, es kann nicht Schaden Schienbeinschoner zu nutzen und man sollte es den Spielern/Spielerinnen an Herz legen, sie zu nutzen. Aber ein Trainingsverbot aufgrund nicht vorhandener Schienbeinschoner finde ich etwas überzogen.


    Ansonsten müßten sie mit Protektoren (Hände, Knie, Ellenbogen, sowie Helm) wie die Inlainer rumlaufen um weitere mögliche Verletzungen deutlich zu reduzieren. Und wer will das. Sorry ist bewußt übertrieben, aber die Realität auf den Plätzen ist eine andere, als das was hier geschildert wird.

    Sorry, aber reine Spaßmannschaften wären wohl auch nicht das Optimum.


    Die Mischung machst. Mann muß immer erkennen welches Potenzial in der eigenen Mannschaft steckt, um einschätzen zu können woran es tatsächlich liegt. Letztlich kann man immer nur die Leistung abrufen die auch in einer Mannschaft steckt. Weiß ich vorher das es nicht reicht um gegen die meisten anderen Teams zu bestehen, sollte man die Sache so hinnehmen wie sie ist.


    Frag doch mal einen deiner Trainerkollegen ob er dir den einen oder anderen Tipp zu deiner Mannschaft geben kann. Von hier aus kann niemand wirklich einen Tipp geben ob bzw. was du eventuell anders machen kannst. Dazu kennen wir dich und dein Team zu wenig. Ferndiagnosen sind fast unmöglich.


    Spielen deine Spieler auf den richtigen Positionen?
    Mit welchem Spielsystem spielt ihr?
    Mit welcher Taktik spielt ihr gegen die stärkeren Teams?
    Mit welcher Taktik spielt ihr gegen Teams auf Augenhöhe?
    Wie schnell erkennst du die Stäken und Schwächen der gegnerischen Mannschaft?
    Welche Maßnahmen ergreifst du um gegen die Stärken und Schwächen zu arbeiten?

    Mag sich für einige hart anhören, aber ausschließlich der Trainer entscheidet ob bzw. wer bei ihm spielt.


    Wer anfängt sich seine Mannschaft von den Eltern oder Kindern aufzustellen, der hat bereits verloren. Es ist wie im wahren leben. Es fängt an mit dem Finger den man den Eltern gibt und dauert so lange bis der Arm bzw. die eigene Autorität abgerissen bzw. untergraben ist.

    Jugendleitung und Trainerkollegen sollten/müssen sich zusammen setzen und eine vernünftige Lösung erarbeiten, von der letztlich alle profitieren.


    1. Der Verein, da durch den möglichen Einsatz der Spieler (aktuell B-Jugend), die C-Junioren erheblich bessere Chancen haben Spiele zu gewinnen bzw. die Motivation der gesamten C-Junioren gefördert wird. Das hat interne und externe (Außendarstellung des Vereins) Vorteile


    2. Beide Mannschaften, da dadurch der Zusammenhalt untereinander gefördert wird


    3. Die Spieler, die dazu angehalten werden soziale Verantwortung für sich selbst bzw. das andere Team zu übernehmen


    4. Die Trainer, die so vernünftig miteinander umgehen sollten, das sie ihren eigenen Egoismus überwinden. Denn letztlich denkt zur Zeit jeder nur an sich und sein Team. Das hat weder etwas mit Zusammenhalt, noch mit sozialer Verantwortung zu tun, die jeder Trainer sämtlichen Spielern vorleben muss/sollte.


    Ich als Verantwortlicher würden unter solchen Voraussetzungen ein 6-Augen Gespräch mit den Trainern führen. Sollten beide Trainer weiter uneinsichtig sein/bleiben und ihre soziale Verantwortung nicht übernehmen, würde ich grundsätzlich die Vorgabe machen das alle Spieler innerhalb des Vereins nur noch altersgerecht in den jeweiligen Mannschaften spielen dürfen.


    Wo liegt das Problem C-Spieler als B-Jugendtrainer bei den C-Junioren aushelfen zu lassen? Das sollte innerhalb eines Vereins eine Selbstverständlichkeit sein!


    Wichtig dabei ist natürlich die "Festspielregelungen" des jeweiligen Verbandes zu berücksichtigen.

    Da ich Probleme mit meinem Knie hatte und nicht mehr joggen kann, bin ich zum Arzt gegangen. Dort wurde ein Meniskusschaden festgestellt der operiert werden muss. Ich weiß nicht ob es wichtig ist, aber ich bin 47 Jahre.


    Mein Arzt sagte mir das es ca. 4 Wochen dauern würde, bis ich wieder Einsatzfähig wäre. Ich war davon ausgegangen, das ich in 4 Wochen wieder topfit/gesund wäre. Nachdem mir ein Bekannter gesagt hat, das Bewegungstherapie etc. erforderlich ist bekomme ich etwas Zweifel über meine Einschränkungen bzw. über den Heilungsprozess.


    Wie lange kann ich nach der OP nicht mehr Auto fahren?


    Wie lange muss ich an Krücken gehen?


    Und wie lange braucht es bis ich selbst wieder joggen gehen kann?


    Für eure Rückmeldungen bedanke ich mich

    wie wäre es denn mit einer Mannschaftsbesprechung wo dieses Thema konkret auf den Tisch kommt.


    Alle dürfen sich äußern und mitteilen was sie wollen bzw. woran es liegt das ihnen die Einstellung fehlt.


    Nur wenn ihr in der Lage seid ausreichend Spieler dahin zu bringen, das sie bereit sind sich einzubringen, macht es Sinn in und mit diesem Team weiter zu spielen. Ansonsten würde ich es knicken und mir ein anderes Team suchen, wo zumindest die Grundbereitschaft vorhanden ist. Dies scheint aktuell absolut nicht der Fall zu sein.


    In diesen Gespräch müssen verbindliche Regelungen (Anwesenheit, Einstellung, Kampfbereitschaft etc.) für das Tranining und die Spiele vereinbart werden. Am besten bestätigen alle Spieler eine solche Vereinbarung schriftlich, damit sie zumindest an ihr Versprechen erinnert werden können.

    Die Leistungsdichte in der Spitze ist eng.


    Wer glaubt man hätte was erreicht und nur geringfügig in seinen Bemühungen nachläßt muss sich nicht wundern wenn er bei der nächsten WM /EM etc. nicht mehr ganz vorne mitspielt. Unabhängig gehören zu den großen Erfolgen auch immer die erforderliche Prise an Glück. Denn ganz ohne das Quentchen Glück, gehen enge Spiele auch gern mal verloren. Denn es gewinnt nicht immer das beste Team


    Fakt ist das die Ausbildungsoffensive in die richtige Richtung geht.

    Man muss ja nicht immer alles ernst nehmen. Das positive sollte man bei solchen Aktionen (Werbewirksamkeit) mitnehmen. Für den Rest sollte zumindest soviel Persönlichkeit vorhanden sein, das man bei Bedarf eingreift um Schaden von der Mannschaft abzuwenden.


    Ein bißchen Träumen schadet nicht, aber letztlich ist es so das man aus einem VW-Käfer auch keinen Porsche macht. So verhält es sich auch bei Mannschaften aus dem Bereich Breitensport.

    Die meisten Menschen richten nicht wirklich gerecht. Faktoren wie Sympathie, Antiphatie, frühere Erfahrungen, Aussehen, zusätzliche Informationen zum Umfeld etc. beeinflussen ganz erheblich die eigene Meinungsbildung.


    Den meisten Menschen ist nicht wirklich klar das ganz viele ihrer Entscheidungen nicht im Kopf, sondern im Bauch getroffen werden. Aus diesem Grund wird es fast nie eine messbare, sichere Entscheidung geben. Das gleiche Problem stellt sich oft bei Lehrern die ebenfalls zum Teil nach ganz unterschiedlichen Kriterien Noten vergeben. Fächer wie z.B. Deutsch (Interpretationen etc.) sind dafür prädestiniert.


    Viele Trainer gehen mit ganz unterschiedlichen Vorkriterien an die Sache. Je nachdem welche Schwerpunkte sie für entscheidend halten, kommen zum Teil ganz unterschiedliche Ergebnisse dabei heraus.


    Ist zum Beispiel ein technisch perfekter Spieler besser als einer der kämpft und läuft bis zu umfallen. Da fängt es doch schon an. In einem Team können unterschiedliche Charaktere teilweise erheblich mehr errreichen, als absolut gleichgeschaltete Mannschaften. Klar ist es schwierig Induvidialisten ins Team einzubinden, aber ganz ohne Überraschungen spielt ein Team oft berechenbar.
    Mir jedenfalls ist aufgefallen das besonders diese Individualisten, die den Unterschied ausmachen können, es in der Regel schwieriger haben.

    @ dido


    hast du das mit der Fairness für dich und dein Team gemacht, oder für den Gegner?


    Hast du eigene Kinder, von denen du Dank erwartest, für das was du alles für sie machst?


    Ich empfehle keinen Dank zu erwarten, dann wirst du über solche Dinge stehen und dich nicht unnötig ärgern. Du bist und bleibst Vorbild für deine Mannschaft. Und dieser Vorbildfunktion solltest du gerecht zu werden.


    Ich kann zwar nachfühlen das dich das Verhalten des gegnerischen Trainers stört, aber es geht um Werte für dich und dein Team.

    gut geschrieben!


    Hier sieht man ein wenig den Unterschied zwischen Theorie und Praxis.


    Es ist immer schwer von außen zu beurteilen, was das absolut richtige ist. Ich persönlich halte es mit dem Spruch das viele Wege nach Rom führen. Sich immer stur und star an Systeme zu halten (egal welche) ist aus meiner Sicht auch nicht immer richtig. Es gibt halt spezielle Sachverhalte die ich als "Einzelfallentscheidung" werte.


    So wie einige Gesetzen (der Sinn wird dann ins Gegenteil verkehrt) manchmal zum paradoxum werden, ist es auch beim Fußball nicht immer sinnvoll nach einem Standard zu verfahren.

    Du wirst sehen das es egal ist wie du das Problem löst. Es wird immer jemanden geben, der es anders will bzw. besser weiß.


    Wenn die Voraussetzungen stimmen und ausreichend Trainer/Betreuer vorhanden sind, dann wäre eine dritte Mannschaft, schon aufgrund der erheblich höheren Spielzeiten für jeden Spieler bezüglich seiner Weiterentwicklung am besten.


    Ansonsten gibt es zwei unterschiedliche Philosophien:
    1. Zusammenstellung nach reinen Altersjahrgängen
    2. Zusammenstellung nach Leistung (ja dabei fallen immer wieder mal welche aus dem Team)


    Die Entscheidung nach welchen Kriterien sich die neuen Kader zusammenstellen,solltest du selbst treffen und nicht durch die Kinder bzw. die Eltern absichern. Denn das könnte als Schwäche bzw. als fehlendes, klares Konzept und somit als fehlende Kompetenz gewertet werden.