Beiträge von bcefferen

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    Seit Saisonbeginn gibt es bei uns die A-Juniorinnen (als 7-er Mannschaft über das Halbfeld mit 2 x 5 Meter Toren), aber qualitativ sind sie als deutlicher schlechter einzuschätzen als die Top-Team´s mit B-Mädchen.

    Dies liegt hauptsächlich daran, das diese Mannschaften meist noch keine Damenmannschaft haben. Die Spielerinnen der A-Jugend sollen somit relativ sinnvoll geparkt werden. Zumindest sollen sie dem Mädchen- und Damenfußball nicht verloren gehen. Wenn dann die vorhandene A- und B-Jugend alt genug sind, wird dann die Damenmannschaft ins Leben gerufen. Das hat aber alles höchsten Kreisliga-Niveau.

    Der Gedanke von etwas jüngeren Jungenmannschaften (C- anstatt B-) gefällt mir da persönlich deutlich besser. Denn Jungs spielen einfach schneller und mit etwas mehr Köpereinsatz. Und nur diese Dinge verbessern wieder die Leistungfähigkeit. Und das ist was wir wollen.

    Das wichtigste wäre, das Trainer Vorbilder sind und Spaß und Diziplin miteinander verbinden können.
    Ansonsten helfen keine leeren Worte, sondern alles muß/sollte durch Taten (Trainer, Jugendleitung, Vorstand etc) auch wirklich gelebt werden. Denn Kinder und Jugendliche merken sehr schnell ob nur blabla gemacht wird, oder ob wirklich etwas bewegt werden soll.

    Ganz ohne Geld geht es auch nicht, damit die Ausstattung (Trikots, Ausgehanzüge, Sporttaschen und Trainingsmaterial etc.) leistungsrecht sein sollte.
    Es gehört sehr viel Angagement dazu, das alles am Laufen zu halten.

    Und ebenfalls sehr wichtig, alle Mannschaften müssen gleich behandelt werden. Egal ob 1. Mannschaft, Jugend oder Mädchenmannschaften. Besonders Kinder und Jugendliche haben eine sehr gute Antennen für Ungerechtigkeiten.

    In deinen Ausführungen geht es um viel wenn und aber. Vieles wird von dir vermutet, aber du selbst scheinst dir noch nicht ganz sicher zu sein.

    Warum willst du ihn jetzt "absägen"?, weil er offen und ehrlich zu dir war, und frühzeitig über seine Entscheidung -Auslandshalbjahr- informiert hat.
    Fühlst du dich von dem Spieler hintergangen?, oder liegt es daran das er mit seiner Unterbrechung dir als Trainer Schwierigkeiten insofern bereitet, das einiges umgebaut werden muß.
    Frag dich nur was du mit dem Spieler bzw. der Position machen würdest, wenn er eine Verletzung hätte, mit der er ein halbes Jahr nicht spielen könnte. Dann würde er sicherlich auch keine Weiterentwicklung haben. Würdest du ihn dann auch "absägen"?

    Jemanden paralell neu für die Position aufzubauen, ist sicherlich sinnvoll, damit die Übergänge fließend funktionieren. Das heißt aber doch nicht, das er ab sofort zum "Bankdrücker" werden muß. Bei mir können viele, viele Positionen spielen, damit wir bei Verletzungen und unvorhergesehenen Spielständen flexibel reagieren. Ich bin fest davon überzeugt, das es bei euch auch so ist. Somit ist es nur eine Sache deiner inneren Einstellung. Willst du ihm und anderen zeigen welche Konsequenzen so etwas hat, oder nicht.

    Ob bzw. in welcher Form/Leistung er aus seinem Auslandshalbjahr zurück kommt, kann zur Zeit sicherlich niemand beurteilen. Das würde ich abwarten und von der tatsächlichen Leistung abhängig machen.

    Solltes du dich dafür entscheiden ihn ab sofort "abzusägen", würdest du allen deutlich signalisieren, einen eventuellen Wechsel zum Saisonende nicht mit dir zu besprechen, da du in diesen Fällen genauso konsequent, den/die entsprechenden Spieler aussortieren müßtest. Und wer will das schon.
    Ich persönlich lege sehr großen Wert auf Ehrlichkeit und Einstellung. Gegen keinen dieser Grundsätze hat dein Spieler verstoßen.

    Sprech mit ihm und erklär ihm wo dein Problem liegt und was du von ihm erwartest. Teil ihm z.B. mit das er sich dann ganz neu wieder in die Mannschaft spielen muß. Wenn er Charakter hat und intelligenz besitzt, wird er diesen Kampf nach seiner Rückkehr annehmen.

    @ Chris, es sind beides U-17 Team`s - eines als B1 und das zweite als B2

    @ Hattabi, diese Freundschaftsspiele machen wir bereits soweit das zeitlich außerhalb der Meisterschaft möglich ist. Allerdings stoßen wir auch hier auf Grenzen. Nämlich die, das ganz viele Frauenmannschaften nicht bereit sind mit einer Niederlage gegen eine B2 Mannschaft zu leben und daher unter den fadenscheinigsten Gründen absagen. Zum anderen fahren wir bereits jetzt oft zwischen 100 und 200 km für solche Freundschaftssspiele. Das ist auf Dauer eine Frage der Kosten. Glaubt nicht das uns der Verein kostenmäßig für solche Dinge unterstützt. Das muß und wird von den Spielerinnen selbst bezahlt.

    Außerdem ist der Kampf in einem Meisterschaftsspiel, oft nicht mit dem Charakter eines Freundchaftsspiels vergleichbar.Selbst viele Mannschaften aus der Liga unserer B1 wollen nicht das Risiko hinnehmen gegen das II-Team zu verlieren und schieben deshalb Zeitprobleme vor.

    Uns geht es nicht um sicherlicherlich oft vorkommende Manipulation, sondern darum, das vorhandene Talente gefördert und gefordert werden. Es geht einzig und allein um die Leistungsfähigkeit der Mannschaft. Mit dem verschenken von Punkten wäre ich sehr vorsichtig, da unser I. Team es sich nicht erlauben kann Punkte an das II. Team zu verschenken. Denn damit ist die Meisterschaft gefährdet, und die hat Priorität.
    Außerdem würde ich als Trainer lieber absteigen, wenn das tatsächliche Potenzial nicht in der Mannschaft stecken würde.

    Ich weiß das es schwer zu verstehen ist, wenn man nicht selbst betroffen ist. Aber die Mädels brauchen eine größere Herausforderung um sich weiter zu entwickeln. Schau´s mer mal wie wir das optimal lösen. Ich persönlich würde es begrüßen außer Konkurenz in der höchsten Staffel mitspielen zu dürften. Dann kann sich niemand bezüglich von Manipulationen beschweren und die Mädels haben die erforderliche Herausforderung. Das ist deutlich besser als Woche für Woche unterfordert zu sein.

    Eigentlich ist es ganz einfach, dieses offizielle System zu unterlaufen, indem ein Team z.B. als U-17 und eines als U-16 aufläuft.
    Ich habe es zumindest für unsere Region geprüft und festgestellt, das es so funktioniert und mit allen Verbandsrichtlinien übereinstimmt.

    Damit ist es möglich 2 Team´s einer Mannschaft in der höchsten Staffel spielen zu lassen. Natürlich ist dann ein ständiger Wechsel der Spieler hin und her nicht möglich, aber wer will das denn.
    Auch die vom Supertrainer erwähnten 6 Punkte, für Spiele untereinander, würden dann nicht zur Diskusion stehen.

    Was heißt denn aufgedrückt?

    Irgend etwas muß doch zusätzlich von Vereinsseite besprochen worden sein, oder? Außerdem wäre es interessant etwas mehr über die aktuelle Situation (Spielklasse, Alter etc.) zu erfahren.

    Das kann ich nur bestätigen.

    Man sollte Spieler nicht spielerisch und körperlich überfordern. Allerdings habe ich schon einige 94 gesehen, da können teileweise 91 nur staunen.

    Auch ich bin dafür, das Spielern in ihren Jahrgängen die Zeit zu reifen gegeben wird.

    Es ist schon etwas schade, aber als B2 Mannschaft dürfen wir leider nicht in die höchste Staffel unserer Landesverbandes aufsteigen. Denn dort spielt bereits unsere B1.

    Leistungsmäßig wäre es wahrscheinlich möglch bzw. der Aufstieg durchaus machbar. Was an dieser Sache sehr schade ist, ist die Situatiion, das wir nur in ca. 2-3 Spielen in der gesamten Saison gefordert werden und die letzten 3 Team´s der höheren Staffel gegen uns in Freundschaftsspielen deftige Niederlagen einstecken mußten.
    Laut Verband werden nicht wir, sondern der zweite an der Aufstiegsrund teilenehmen.

    Ich finds einfach nur schade, da nicht nach Leistung, sondern nach was eigentlich entschieden wird?
    Was wäre für den Verband so schlimm daran wenn 2 Mannschaften eines Vereins in der höchsten Staffel spielen würden und damit die Qualitä nach oben geschrauben wird?

    Eine Aufgabenaufteilung ist ganz, ganz wichtig, weil es hilft Mißverständinisse zu verhindern.

    In welcher Art die Arbeitsteilung ist, hängt sicherlich immer von der aktuellen Situation, oder aber auch vom Willen und vom Wissen des Einzelnen ab.

    Hatte damals mit meinem Co-Trainer die Aufteilung der Trainingstage vereinbart. Da bedeutete ich war verantwortlich für nur einen Trainingstag und das jeweilige Spiel am Wochenende. Trainingspläne wurde vorher gemeinsam besprochen, damit gezielt an den vorhandenen Schwächen der Mannschaft gearbeitet wurden. Vorteil: mehr Zeit zu arbeiten

    Heute macht mein Co-Trainer den Konditionellen Teil des Trainings und ich den spielerischen, technischen und taktischen Bereich.

    Richtig, immer wieder Zweikampftraining, in unterschiedlichsten Varianten, dann wird sich die Situation sicherlich langfristig deutlich besserern.

    Aber Vorsicht, nicht jeder ist ein Terrier. Und das ist gut so, da mir technisch starke Spieler viel lieber sind als reine Kämpfer und Läufer. Davon gibt es meiner Meinung nach viel zu viele. Richtig gute Spielmacher werden dagegen immer seltener. Woran das wohl liegt?

    Nach meiner Einschätzung wird leider zu selten die technische Stärke gefördert, und zu stark auf das Zweikampfverhalten gesetzt, damit das Spiel des Gegners oft bewußt zerstört wird. Anstatt eigene (spielerische) Akzente zu setzten, wird gelauert und gelauert, um dann ein- bis zweimal gezielt zu kontern und damit erfolgreich zu sein.

    Die Sperre von z.B. 3 Monaten gilt immer ab dem letzten Pflichtspiel und nicht ab dem Abmeldedatum. Pflichtspiel = Meisterschaftsspiel.
    Das bedeutet unter Umständen, das die Spielerin bei Freigabe durch den abgebenden Verein z.B. ihr letztes Meisterschaftsspiel Mitte bis Ende November gemacht hat und somit ab mitte Februar zur Verfügugung stehen könnte.

    Das hat aber immer sehr viel von hätte, wenn und aber. Deshalb empfehle ich im Interesse des Kindes erst einmal zu prüfen, ob der abgebene Verein die Freigabe erteilt, oder nicht. Falls nicht, ist sie bis zum Ende der Saison für Meisterschaftsspiele gesperrt, was keinem nützt.

    Kommt diese Mädchen aus einer Jungenmannschaft und hat der entsprechende Verein gar keine Mädchenmannschaft im entsprechendem Allter, ist eventuell sogar ein sofortiger Wechsel, ohne Sperre möglich.

    Alice du weiß sicherlich, das eine Spielerin eines anderen Vereins nicht einfach bei euch mitrainieren darf? Das ist nur möglich mit der Zustimmung des aktuellen Vereins, per Trainingsbestätigung/Trainingsbescheinigung. Solche Situationen führen oft zu unnötigen Eskalationen, was nicht nur eine Verbandsstrafe nach sich ziehen kann, sondern auch den Willen zur Sperre durch den abgebeneden Verein erheblich erhöht.

    Über das Verhalten bzw. die Einstellung brauchen wir in einem so eindeutigen Fall sicherlich sprechen. Taten und Verhalten sprechen eine deutliche Sprache.

    Was ich vermisse, ist ein klares, offenes Gesräch. Ruhig und sachlich werden dort an Beispielen / Vorfällen seine Fehler / Versäumnisse angesprochen. Falls das nicht möglich ist, mit dem Jugenleiter inkl. Trainer einen Termin vereinbaren, damit der Verein die erforderlichen Maßnahmen ergreifen kann.

    Hat ihm mal jemand Hilfe und Unterstützung, z.B. als Co-Trainer angeboten? Letztlich ist es in einem solchen Fall doch sowieso nur eine Frage der Zeit, wann er freiwillig aussteigt, da er diese Tätigkeit als Trainer nicht wirklich ernst nimmt.

    Lupfi es steht dir frei keine Freundschaftsspiele mehr zu vereinbaren. Aber deine Logik kann ich nicht ganz nachvollziehen.

    Nur weil ihr des öfteren solche Spiele verliert, willst du den Kindern, die meiner Meinung nach durch nichts zu ersetzende "Spielpraxis" nehmen?
    Weil du/sie mit diesen Niederlagen zu kämpfen haben. Ich habe gelernt das man immer wieder aufstehen muß, wenn etwas nicht funktioniert, möglichst solang bis es klappt.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, das man aus Niederlagen am meisten lernen kann bzw. die entsprechenden Schlüsse ziehen sollte. Deshalb würde ich empfehlen die Freundschaftsspiele weiter zu vereinbaren. Mal gegen etwas stärker und mal gegen etwas schwächere Mannschaften. Du wirst sehen, das mit der Zeit sich das Problem von selbst auflöst. Vor allen Dingen dann wenn deine Spieler merken das es dir nicht nur um Erfolge und das gewinnen geht.

    Eine wirklich gute Mannschaften kann sogar durch Niederlagen gestärkt werden.

    @ Gast

    Wenn ich deine Postings richtig deute, bist du neu im Geschäft bzw. hast deine erste Trainerstelle.

    Wenn es so ist, meine persönliche Meinung: Sammle erst einmal Erfahrungen und entwickel dich und deine Mannschaft zu einem Team, in dem Zusammenhalt, Charakter, Vorbildfunktion und Einsatzbereitschaft gelebt werden. Denn diese Dinge sind meiner Meinung nach sogar noch wichtiger wie Techniktraining und Ballbehandlung.

    Wer gerade zu Beginn seiner Arbeit/Tätigkeit als Trainer zu sehr auf fertige Spieler/Spielerinnen setzt, wird es sehr schwer haben Spieler/Spielerinnen so zu fördern, das sie Leistungssprünge machen.

    Soll heißen: Erst einmal Basisarbeit bzw. ganz unten anfangen, damit man selber die Ruhe und Zeit selbst zu einem guten Trainer zu reifen. Denn das dauert erheblich länger als viele glauben.

    Ich jedenfalls lerne immer noch ständig dazu. Denn der Trainerberuf bedeutet nicht nur trainieren, sondern Psychologie, Taktik, Einfüllungsvermögen, Durchsetzungsvermögen, Menschenkenntnis, Lebenserfahrung, Fingerspitzengefühl und vieles mehr.

    @ SuperTrainer

    laut eigener Aussage weiß du was du nicht mit dem Jugen machen möchtest.Nämlich aussortieren! Allerdings nimmst du damit in Kauf, er dich und die anderen lernwilligen und lernbereiten Spieler ständig die Abläufe stört.

    Wie du das ständige Problem in den Griff bekommen kannst, weiß du allerdings nicht. Aus meiner Sicht ist es sehr erfreulich, das du alles mögliche versuchst, aber letztlich kann es nicht sein, das ein einzelner, alle anderen überfordert bzw. ständig und regelmäßig auffällig ist und die Abläufe stört.
    Hört sich jetzt sicherlich etwas hart an, aber du bist kein Sozialarbeiter, Psychologe oder sonst jemand, der fachlich geschult ist das Problem zu erkennen und lösen. Aus meiner Sicht überforderst du auf Dauer damit dich selbst und deine Mannschaft. Deshalb bleibt dir gar keine andere Entscheidung als die Verantwortung dahin zu geben, wo sie in diesem Fall hingehört. Ins Elternhaus, da die Eltern die Aufgabe und Pflicht haben, mit diesem Kind zu Ärzten, sozialen Diensten etc. zu gehen, damit das Defizit (Krankheit?) erkannt wird, um eine Therapie das vorhandene Problem löst.

    Ich glaube das kein Trainer, der nicht zufällig in diesem Bereich arbeitet, in der Lage ist das Problem korrekt in den Griff bekommt, ohne zwangsläufig alle anderen Kinder zu benachteiligen.
    Deshalb würde ich mit den Eltern sprechen, damit sie alles erforderliche unternehmen, damit dem Kind und somit indirekt dir und deiner Mannschaft geholfen werden kann.
    Sollten die Eltern nicht dazu bereit sein, bleibt dir garnichts anderes übrig als die von dem Kind zu trennen.

    Sorry, ist hart, aber so ist das Leben.

    Aha, ein Kommunikationsproblem

    Als erstes das persönliche Gespräch suchen und die offenen Dinge ansprechen / klären.

    Ist eigentlich allen klar wer Haupt- und wer Co-Trainer ist?

    Bevor ich eine Trainerstelle übernehme, würde ich mich immer erst mit allen Beteiligten unterhalten. Zum einen mit dem Abteilungsleiter und zum anderen mit dem Trainerkollegen. Könnte doch sein, das die Chemie einfach nicht stimmt und es deshalb gar keine Basis für eine Zusammenarbeit gibt.
    Des weiteren würde ich die Mannschaft ca. 2 x beim trainieren und 2 x mal bei Spielen/Tunieren beobachten, damit ich weiß worauf ich mich einlasse bzw. wo ich den Hebel (spielerisch, charakterlich) ansetzen muß.