Diese Kinder brauchen einen deftigen Denkzettel.
Die Strafe muß/sollte so hoch sein, das sie sich ernsthaft überlegen, ob sie so etwas jemals wieder machen wollen.
Auch ich bin der Meinung das die Namen öffentlich gemacht werden sollten, weil nur so gewährleistet ist, das sie sich für die Taten in Grund und Boden schämen.
Klingt hart, aber lieber einmal hart, als immer wieder beschönigen und den Kindern damit das Gefühl geben, das sie aus solchen Situationen glimpflich davonkommen.
Im schlimmsten Fall gibt es beim ersten mal eine Anzeige und ein paar Sozialstunden. Das ist sicherlich besser, als die Sache unter den Tisch zu kehren.
Beiträge von bcefferen
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Es ist doch auch immer eine Frage wie man eine 2. Mannchaft selbst sieht bzw. sie den Kindern/Jugendlichen verkauft.
Wenn man selbst nicht alzuviel von der Qualität einer zweiten Mannschaft hält, oder Spielern/Spielerinnen als Bestrafung in die 2. Mannschaft strafversetzt, muß man sich nicht wundern, wenn sie darauf mit Kündigung/Verweigerung reagieren.
Bei uns ist es so, das erste und zweite Mannschaft emotional und spielerisch sehr stark zusammengeführt werden. Unsere Spielerinnen freuen sich sogar mal darauf in der zweiten Mannschaften auszuhelfen, da sie dort spielerisch noch stärker zur Geltung kommen. Unsere Team´s sind dynamisch, dort hat bekommt jeder eine Chance sich nach oben zu spielen. Da wir zeitweise gemeinsam trainieren, verbessern sich die Leistungen der etwas schlechteren, da sie mehr gefordert werden. Der ältere Jahrgang der 1. Mannschaft und die Topspielerinnen trainieren zeitweise bei den Damen mit, damit sie ebenfalls gefordert werden und wir bereits jetzt erkennen lassen, das sie mit Leistung eine gute Chance haben, dort zu spielen. Unabhängig davon lernen sich somit alle untereinander erheblich besser kennen und schätzen.
Die bekannte Stutenbissigkeit wird somit auf ein Minimum reduziert. Von Spielern-/innen die charakterlich nicht in die Mannschaft passen bzw. alles aufmischen, oder nichts akzeptieren, sollte man sich trennen. Bei ihnen ist es sowieso nur eine Frage der Zeit wann sie den Versuch unternehmen die Mannschaft aufzumischen, oder die Mannschaft hängen lassen.
Versuch diese Spielerin zu integrieren. Falls das nicht möglich ist trenne dich direkt von ihr. Solche Dinge schleppen sich sonst nur unnötig langen hin, und sorgen für völlig unnötigen Streß.
Mir jedenfalls wäre eine intakte Mannschaft mit 14 Spielerinnen lieben als ein ständiger Problemfall. -
Nur wenn Grenzspieler richtig gefordert werden, kann man erkennen wie weit sie in ihrer Entwicklung sind bzw. ob sie in der Lage sind einen Stammspieler phasenweise oder komplett zu ersetzen. Deshalb wäre es eventuell eine ernsthafte Überlegung sie des öfteren auch von Beginn an spielen zu lassen.
Es gibt es ihnen Selbstvertrauen, weil sie das berechtigte Gefühl haben nicht nur hinten dran zu hängen, und merken das sie ernsthaft integriert werden. Nur wer von Zeit zu Zeit ins kalte Wasser geworfen wird, kann beweisen das er eine schwierige Aufgabe lösen kann.
Spieler die immer nur zum Einsatz kommen wenn ein Spiel entschieden ist, werden es viel schwerer haben Verantwortung zu übernehmen bzw. bei Zeiten Akzente innerhalb eines Spiels zu setzen. -
Schwierig ist, wenn der Mannschaftskader so klein ist, das er sich praktisch von allein Aufstellt. Soll öfter vorkommen als vielen lieb ist.
Dann ist die Trainingshäufigkeit und die Trainingsleistung bei vielen Kindern/Jugendlichen oft nicht so doll. Viele wissen bzw. vertrauen dann darauf, das sie trotzdem ihrer Trainingsabwesenheit spielen. -
Jein, es gibt gute und weniger gute Kostverwerter. Das bedeutet, wenn der eine eine Tüte Chips ist, hat er gleich am nächsten Tag 1 kg mehr auf der Waage, während andere gar keine Auswirkungen bemerken.
Hat sicherlich etwas mit dem unterschiedlichen Stoffwechsel und der inneren unruhe zu tun. Mir jedenfalls ist aufgefallen das wibbelige, nervöse Menschen in der Regel erheblich weniger zum zunehmen neigen.
Letztendlich kommt aber alles im Normalfall durch den Mund
, außer bei der Magensonde. -
Als II. Team stehen wir nicht unter Druck. Es gibt für uns keine Saisonvorgabe.
Ich versuche möglichst keinen Druck aufzubauen, egal ob es gegen gute, oder etwas schlechtere Mannschaften gespielt wird. Allerdings handele ich sehr konsequent. Sobald eine Spielerin eigensinnig spielt, eine Spielerin einen schlechten Tag hat, oder aber zu aggressiv ist, wird sie ausgewechselt.
Mitlerweile muß ich teilweise nur andeuten was geändert werden sollte, und zu fast 90 % setzten sie es auch um.
Allerdings muß ich dazu sagen, das man aus einem VW keinen Porsche machen kann. Das heißt das ich und die Spielerinnen die Leistung stärkerer Gegner anerkennen und akzeptieren. So wie an diesem Wochenende, als wir teilweise gegen übermächtige Gegner 2. von 5 Tunierspielen verdient verloren haben.
Nicht ich, sondern die Mädels wollten unbedingt eines dieser Spiele gewinnen, um in die Endrunde des Tuniers zu kommen. Als eine Spielerin im zweiten verlorenem Spiel bereits nach 15 Sekunden den entscheidenen Fehler zum 0:1 gemacht hatte, wäre sie am liebsten im Boden versunken. Solche Geschenke lassen sich die Topmannschaften nicht nehmen. Dafür sind sie einfach zu clever und ausgekocht. Sie erkennen jede Schwäche und nutzen sie gnadenlos aus.
Worauf ich eigentlich hinaus wollte, war das die entsprechende Spielerin tatsächlich 15 Minunten weinte, weil sie von sich selbst enttäuscht war, bzw. sich den Druck des gewinnen müssens selbst aufgebaut hat. Ich habe ihr nur Erklärt, das es überhaupt nicht schlimm ist mal einen Fehler zu machen. Schließlich sind wir alle Menschen, und die machen immer wieder mal einen.
Zu ihrer Überraschung mußte sie feststellen das absolut niemand ihr den geringsten Vorwurf machte. Die Stimmung innerhalb der Mannschaft war auch danach sehr gut. -
Gerade im Mädchenfußball sollte man niemals in kurzen Zeiträumen denken und handeln. Besonders dann nicht wenn es sich um Anfängerinnen handelt.
Bei ihnen solltest du in Zeitintervallen von 1-2 Jahren denken.
Es ist völlig normal das einige sich schnell und andere relativ langsam bis garnicht entwickeln, genauso wie es Zeiten gibt wo sich keine erkennbare Entwicklung zeigt.
Bau deinen Trainigsplan langfristig, nach dem Leistungsstand deiner Spielerinnen auf. -
Die Psyche der Spieler ist unterschiedlich, wie die Elternhäuser aus denen die Kinder/Jugendlichen kommen.
Deshalb kann bzw. geht jeder anders mit Druck um. Der eine braucht ihn um Leistung zu bringen, der andere dagegen kann garnicht mit Druck umgehen und scheitert in Drucksituationen. Je höher gespielt wird, und so stärker wird der Druck.
Überrascht bin ich wenn sich Kinder/Jugendliche sich den Druck selber machen. Noch schlimmer ist es wenn er aus dem Elternhaus kommt. -
Da du vom leistungorientiertem Spiel sprichtst, stimme ich dir in allen Punkten zu.
Möglicher Weise, werden jetzt einige aufheulen, aber je höher gespielt wird, umso härter ist das Geschäft.
Wichtig ist nur das man es den Spielern/Spielerinnen von Beginn an deutlich sagt, damit nachher niemand unberechtigt enttäuscht ist. So hatte wir z.B. Spielerinnen die wollten bei einem Wechsel zu uns eine Spielgarantie. Antwort: Niemand bekommt eine Spielgarantie. Wer glaubt das er sich sonst nicht durchsetzten wird, sollte es bei einem schwächeren Verein versuchen.
Ich kenne Trainer, die machen bei Wechselinteressenten Versprechungen bis zum abwincken, ohne auch im entfentesten daran zu denken, diese einzuhalten. Wie denn auch bei einem Kader von 30 Spielern/Spielerinnen.
Schade nur, wenn man einen Spieler/Spielerin an einen solchen Verein verliert. Aber manchmal müsse Menschen ihrer eigenen Fehler machen, um daraus zu lernen.
Wichtig deshalb ist ein optimaler Kader, der recht ausgeglichen besetzt ist.
Ansonsten würde ich in fast allen Situationen genauso handeln. -
Auch wir spielen ehr leistungsorientiert, allerdings im Mädchenfußball.
Ich unterscheide in 2 Bereiche, Meisterschaft und Freundschaftsspiele (inkl. Tuniere).
Trotz der Tatsache, das wir eine zweite Mannschaft sind, setzen wir die Priorität die Meisterschaft zu gewinnen. Das bedeutet das recht genau austariert wird, gegen welchen Gegner die etwas schwächeren Spielerinnen mehr Einsatzzeiten bekommen. Ja, es gibt Spiele, da setze ich die schlechteren Spielerinnen erst ein, wenn wir eine entsprechende Führung erarbeitet haben.
Das bedeutet, das andere Mannschaften ein besseres Torverhältnis haben als wir, da wir gegen mittelstarke und schwächere Gegner den schwächeren Spielerinnen überproportional viel Spielzeit geben.
Die Topmannschaften wundern sich immer warum wir nur relativ bescheiden gegen die Mannschaften abschneiden, aber immer in den Spiztenspielen extrem stark sind.
Da ich für unser 1. Team bei Verletzungen und Krankeiten, Spielerinnen zur Verfügung stelle, ist es mir sehr wichtig die anderen Spielerinnen so weit zu bringen, das sie diese Schwächungen größtenteils kompenzieren können.
Unabhängig davon wird dafür gesorgt, das wir relativ viele Freundschaftsspiele und Tuniere spielen. Auch hier bekommen alle Spielerinnen fast die gleiche Spielzeit. Allerdings wird nach stärkeren und Schwächeren Spielen/Tunieren der Spielerkader ausgewählt.
Wir arbeiten sehr eng mit der ersten Mannschaft zusammen, was sich nicht nur im gemeinsamen Training, sondern darin bemerkbar macht, das alle Events (Trainingslager, Fahrten, Feiern etc.) Gemeinsam durchgeführt werden. Dadurch ist der Zusammenhalt beider Mannschaften fast perfekt. Alle unterstützen sich gegenseitig und es bestehen auch privat sehr viele Freundschaften.
Was andere Vereine garnicht mehr verstehen, ist das wir in der Winterpause bei einigen Tunieren die Mannschaften bewußt mischen, damit wir bereits Erkenntnisse für die nächste Saison bekommen. Das machen wir jahrgangsabhängig, aber auch leistungsbezogen.
Chris, du glaubst garnicht wie unfair das viele Mannschaften finden bzw. wieviel Kritik man sich deshalb von anderen anhören (anonym über das Gästebuch) muß.
Seitdem wir beide Mannschaften als ein dynamisches Team behandeln, haben sich fast alle Spielerinnen der B2 deutlich in ihrer Leistung gesteigert. Teilweise so weit, das einige Spielerinnen sich vorrübergehend Stammplätze in der B1 erarbeitet haben. Mich als Trainer freut die positive Entwicklung. Da die Spielerinnen die vorrübergehend zur B2 gestuft wurden, hochmotiviert daran arbeiten sich wieder für die B1 zu empfehelen. Spielerisch und Taktisch sind die aber auch sehr gut, da sie bisher eine Staffel höher gespielt haben.. Und das alles ohne extremen Streit und Streß innerhalb der Mannschaften. Und das will für Mädchenmannschaften schon sehr viel bedeuten.
Wir geben nicht mehr viel auf das was andere denken oder sagen, sondern konzentrieren und lieber auf die Leistung und den Zusammenhalt der Spielerinnen.
PS: Weil unser B1 am Wochenende die kurzfristig angesetzte Hallenkreismeisterschaft gespielt hat, sprang die B2 bei einem Tunier ein, welches ausschließlich von klassenhöheren Mannschaften bestritten wurde. Platz 5. von 12. ist sicherlich für eine 2. Mannschaft eine sehr odentliche Leistung. Allerdings hatten die anderen Vereine noch mehr von uns erwartet, da sie garnicht bemerkt haben, das wir "nur" als zweite Mannschaft aufgelaufen sind.
Das war der Moment wo ich bei mir dachte: Was andere denken, ohne die wirkliche Basis zu wissen, interessiert mich nicht. Ich und die Mannschaft wissen, welch gute Leistung erbracht wurde.
Meine Erfahrung ist, das Neid und Mißgungst den Erfolgreichen gegenüber weit verbreitet ist. Aber was sagte einmal ein kluger Kopf: "Neid und Mißgunst sind die höchste Form der Anerkennung.
Laß doch die anderen sich über ihre Erfolge freuen. -
Am Wochenende habe ich aus meiner Sicht einen bisher nicht bekannten Vorgang erlebt.
Als Trainer einer B2-Juniorinnen hatte ich mir ein Hallentunier in unserer Region angesehen. Zu meiner Überraschung mußte ich sehen wie eine Spielerin unserer B1-Juniorinnen von einem fremden Team eingesetzt wurde.
Diese Spielerin spielt zwar seit einigen Wochen nicht mehr für uns. Der Trainer der B1 hat mir bestätigt das diese Spielerin laut Pass-Online noch als Spielerin für unseren Verein geführt wird und sich nicht per Einschreiben abgemeldet hat.
Wie würdet ihr in einer solchen Situation reagieren?
Welche Strafen wird das für den entsprechenden Verein und die Spielerin nach sich ziehen? -
Immer mehr Vereine, aber auch einzelne Mannschaften eines Vereins, haben eine eigene Homepage.
Das ist aus meiner Sicht sehr lobenswert, da gerade Kinder und Jugendliche gern das Internet als Medium nutzen, um sich zu informieren und um sich mit der eigenen Mannschaft dadurch noch stärker zu identifizieren.
Die meisten dieser Homepage´s haben ein Gästebuch, was auch externen Besuchern (Konkurenten, fremde Trainer, Spielern/Spielerinnen, und deren Eltern) die Möglichkeit bietet sich auf dieser Seite zu verewigen.
Leider kommt es immer häufiger vor, das dort bewußte Provokationen, falsche Unterstellungen (Lügen) etc. verbreitet werden. Die Anonümität des Internet nutzen diese Menschen sehr bewußt um Unruhe in diese Mannschaften (Vereine) zu bringen. Des weiteren wird bewußt eine Rufschädigung angestrebt.
Da werden bewußt richtige Schlammschlachten (unterstes Niveau) ausgetragen.
Wie meint ihr sollte man auf solche Verunglimpfungen reagieren?
Garnicht? Das Gästebuch schließen? Die Unterstellungen zur Anzeige bringen? Bissige Kommentare zu diesen Einträgen schreiben? Wie würdet ihr reagieren? -
Als Grund dafür hat sicherlich jeder seine eigene Motivation.
Trainiert bzw. gespielt wird bestimmt nicht, nur um auf die Tabelle zu gucken.
Die ist selbst für mich als B-Juniorinnen-Trainer sekundär. Das wichtigst ist mir ein intakter Teamgeist, sowie die Verbesserung/Optimierung der Leistungsfähigkeit jeder einzelnen Spielerin.
Als erstes sollte jemand versuchen sich einen Überblick über die Charaktere der Spieler/Spielerinnen zu machen, damit er seine weitere Vorgehensweise, an den Voraussetzungen und der Leistungsfähigkeit seiner Mannschaft anpaßt. Wer meint er könne ohne diese Voraussetzungen der wird in der Regel zu einem späteren Zeitpunkt die eine oder andere negative Überraschung erleben.
Die Tabelle ist für mich nur ein Gradmesser, um zu erkennen welche Verbesserungen im Vergleich zu den anderen Mannschaften erreicht wurden. Klar freue ich mich wenn wir oben mitmischen. Das ist aber garnicht entscheident. Viel wichtiger ist mir, der interne Zusammenhalt und das auftreten als Team (spielerisch und als Einheit). Das dabei der Spaß nicht zu kurz kommen darf, ist dabei ebenfalls ein wesentlicher Faktor.
Deshalb einer meiner Lieblingssprüche: "Es spielt nicht die beste Elf, sondern das beste Team"
Meine Hauptantriebsfeder ist übrigens den Kindern und Jugendlichen "Werte" zu vermitteln. Und die muß man vorleben. Denn das ist wie wir auch aus der Diskusion hier erkannt haben das Hauptproblem. Erwachsene leben viel zu selten Werte vor und wundern sich dann wenn Kinder keine Werte leben.
Zusammenhalt und Fairness gehören unzweifelhaft dazu. Tolleranz (auch in Diskusionen
) ebenfalls.
Ich bleibe dabei Eltern und dumme Trainer sind das Problem, und nicht die Tabellen oder die Kinder. -
Es ist nicht schlimm unterschiedlicher Meinung zu sein. Das macht den Reiz des Lebens aus. Wäre wirklich schlimm, wenn alle einer Meinung wären bzw. den gleichen Geschmack hätten.
Wichtig ist nur das "sachlich und fair" diskutiert wird.
Das schlimme am argumentieren ist, das die meisten Menschen nicht wirklich diskutieren sondern nur ihre Position argumentieren. Schade ist dabei leider, das genau diese Menschen nicht auf die "Argumente" des anderen eingehen, sondern nur ihre Position verteidigen.
Diskusion bedeutet aber die Argumente des anderen aufnehmen und mal zu versuchen alles aus dem Blickwinkel des anderen zu betrachten, um dann zu prüfen was stimmt dann noch mit der eigenen Sichtweise überein. Nur wer das kann, ist in der Lage zu diskutieren.
Alles andere ist ein Austausch an Argumenten, ohne bereit zu sein von seinen eigen Standpunkt abzuweichen.
Und da liegt aus meiner Sicht das große Mißverständins. Der eine ist bereit zu argumentieren während der ander nur seinen Standpunkt verteidigt.
Andre ist sicherlich ein "bewußt" provozierender Mensch, aber sicherlich niemand der unsachlich ist. Koepchen obwohl ich viele deiner Beiträge schätze, hast du dich für mein emfpinden, hier sehr unglücklich geäußert bzw. selbst in eine unglückliche Situation gebracht. Auch wenn ein "sorry, war nicht so gemeint" schwerfällt, wäre es hier angebracht. -
Das wichtigste innerhalb der Mannschaft, für den gewünschten Erfolg, ist der Zusammenhalt und ein gemeinsames Ziel. Fußball ist ein Mannschaftssport, nur wenn alle gemeinsam an einem Strang ziehen könnt ihr erfolgreich sein.
Mit 3 oder 4 Spielern hochmotivierten Spielern werdet ihr nicht aufsteigen.
Hast du deinen Trainer bzw. deine Mitspieler inzwischen mal auf deine Punkte angesprochen. Eine interessante Weißheit, die ich in solchen Vorgängen lebe heißt: "Nur wer spricht, dem kann geholfen werden".
Du solltest das Thema offen und direkt innerhalb der Mannschaft ansprechen. Danach macht es dann Sinn ein "sachliches" Gespräch mit dem Trainer zu führen bzw. ihn zu bitten das Trainingspensum und den Inhalt zu erhöhen / zu optimieren.
Allerdings gehöre ich zu den Trainern, die von den Jugendlichen wirklich Leistung und Verantwortung einfordern. Das bedeutet das sich die Spieler/Spielerinnen in der B- und A-Jugend einbringen müssen. Will heißen, das die Trainingsbeteiligung und der Einsatz im Training und den Spielen zu 100 % stimmen muß. Diese Dinge müssen von den Spielerinnen auch gelebt / gezeigt werden. Beispiele dazu sind z.B. das die B-Junioren zusätzlich einmal die Woche bei der A-Jugend mittrainieren bzw. A-Jugend einmal die Woche bei den Herren. Oder aber sich Gedanken über ihre Stärken und Schwächen machen und mir Übungen vorschlagen, womit die Schwächen verbessert werden können.
Das mache ich nicht weil mir keine Übungen einfallen, sondern weil ich möchte das die Jugendlichen sich einbringen und ich erkennen kann das der Wille wirklich vorhanden ist. -
Eine Ferndiagnose, ohne die andere beteiligte Seite zu hören ist natürlich sehr, sehr schwierig.
Wieviele Spieler sind deiner Meinung?
Auf welchem aktuellen Tabellenplatz steht ihr?
Ist der Aufstieg realistisch möglich?
Wollen die anderen wirklich aufsteigen? -
@ koeppchen
manchmal habe ich das Gefühl das andere Dinge gern aus dem Zusammenhang reißen oder bewußt, oder eventuell unbewußt eine falsche Interpretation des Textes vornehmen. Ich finde es recht schade, das du den wichtigsten Teil meines Textes nicht berücksichtigt hast. Deshalb diesen noch einmal zum mitlesen:
Das Hauptproblem sind die Erwachenen (dumme Eltern, schlechte Lehrer etc.), die Kinder unter Druck setzen, anstatt ihnen die beste Förderung zukommen zu lassen.
Anscheinend ist es einfacher Tabellen und Noten abzuschaffen, als vernüftig und realistisch auf die eigenen Kinder einzugehen.
Und genau hier liegt das eigentliche Problem. Nicht die Kinder können nicht mit den Tabellen umgeben, sondern unfähige, dumme Eltern und erfolgsbesessene Trainer. Können wir unsere Kinder denn wirklich nur schützen, wenn wir die Tabellen abschaffen, oder sollten wir diese "Idioten" in die Spur bringen, oder vom Team entfernen. Ich zumindest habe es immer so gehalten, das ich auf solche Menschen zugegangen bin und ihnen die Sachlage erklärt habe. In 90 % aller Fälle war danach absolute Ruhe.
Deutschland ist ein sehr komisches Land. Hier wird nicht das eigentliche Problem gelöst, indem Eltern und Trainer zurecht gewiesen werden, sondern wie in diesem Fall die Tabellen abgeschaft. Das dass Problem damit nicht gelöst ist, hast du sicherlich bereits selbst erkannt, da diesem Menschen sich selbst die entsprechende Tabelle wieder erstellen und somit indirekt mit deinem Segen, wie vorher weitermachenm bzw. die Kinder wieder unter Druck setzen. Diese Handhabung zu übersehen ist fahrlässig und schützt die Kinder in keiner Weise.
Grundsätzlich glaube ich an deinen Willen zum besten, aber die Vorgehensweise ist extrem unterschiedlich. Ich jedenfalls bin nicht der Meinung, das ein Problem nicht mehr besteht, wenn ich nicht mehr drüber rede bzw. die in diesem Fall die Tabelle abschaffe. -
Wir leben in einer Leistungsgesellschaft!!!
Indem die Tabellen nicht mehr veröffentlicht werden, wird sich das Selbstbewußtsein der Kinder nicht ändern.
Glauben hier wirklich einige Kinder sind so naiv, das sie nicht erkennen ob sie selbst gut , mittelprächtig oder schlecht Fußball spielen. Eventuell spielt ein Kind nur in der falschen Mannschaft. Möglich das Verein oder Trainer nicht in der Lage sind, die Kinder optimal zu fordern bzw. zu fördern.
Aus meiner Sicht bringt es nichts die Tabellen abzuschaffen. Dann müßten wir gleich mal die Noten in der Schule abschaffen, da sie die Kinder sicherlich genauso bzw. viel schlimmer unter Druck setzen, oder gar krank machen können. Ups, wer entscheidet zu welcher weiterführenden Schule die Kinder gehen sollen, oder entsteht nicht schon Jahre vorher der Druck bezüglich dieser Entscheidung? Druck gibt es schon immer. Wäre es nicht besser, wir würden unseren Kinder beibringen wie sie am besten mit Drucksituationen umgehen sollten.
In Watte packen nützt aus meiner Sicht nicht viel, da Kinder die lange Zeit zu sehr von der Realität beschützt
wurden, es nur noch schwieriger haben mit der Realität klar zu kommen. Die Frag ist doch immer nur, wie bringe ich es ihnen "kindgerecht", ohne schönfärberei bei.
Das Hauptproblem sind die Erwachenen (dumme Eltern, schlechte Lehrer etc.), die Kinder unter Druck setzen, anstatt ihnen die beste Förderung zukommen zu lassen.
Anscheinend ist es einfacher Tabellen und Noten abzuschaffen, als vernüftig und realistisch auf die eigenen Kinder einzugehen. -
Hmmmh, Fußball mit Bundeswehr zu vergleichen bzw. daraus bestimmte Dinge abzuleiten ist sicherlich mehr als ein Spagat bzw. ganz, ganz schwer zu deuten.
Disziplin und Ordnung ist sicherlich ein wichtiger Faktor, aber wie sagen hier viele: der Spaß darf und soll nicht verloren gehen. Was dem einen Spaß und Freude, scheint für dem anderen viel zu weit zu gehen.
Nur soviel: es ist sicherlich auch eine Mentalitätssache. So ist auch mir klar das Nordeutsche und Landbevölkerungen tendenziell ehr den trockenen Humor pflegen als es z.B. die Kölner, aber auch viele andere Menschen machen. Offenheit, wirkliche Kommunikationsbereitschat und Spaß an sich selbst und am Leben zeichen den Kölner bzw. die Region aus. Als zugereister (Immi) hatte auch ich anfangs Probleme das zu verstehen. Aber wer das einmal verinnerlicht hat. kann fast immer auch über sich selbst lachen. Wäre doch schön wenn das viele von sich behaupten könnten.
Aus meiner Sicht gibt es in diesem Punkt kein Richtig und Falsch.
Habt Spaß am Leben und engt euch und andere nicht immer gleich so ein. Denn die Toleranz, andere so zu akzeptieren wie sie sind, ist eines der wichtigsten Dinge im Leben.
Oder führt nicht Intolleranz immer wieder zu Ausländerfeindlichkeit, unnötigen Haß oder gar zu Kriegen.
Nach meinem Wissen hören extrem viele Spieler/Spielerinnen relativ früh mit dem Fußball auf, weil der Spaß auf der Strecke geblieben ist, oder etwa nicht. -
Wir handhaben es ebenfalls. Innerhalb der Mannschaft kommt es recht gut an. Bisher habe ich nur positive Erfahrungen
Wichtiger ist mir, das etwas zurückhaltendere Spielerinnen dadurch sich etwas mehr öffnen müssen, was widerum der Leistung förderlich ist. Denn wer viele Hemmungen hat, kommt eben auch im Spiel nicht richtig aus sich heraus.
Nach meinem empfinden stärkt es das interne Zusammengehörigkeitsgefühl.
Es wird nicht gemacht, damit andere Angst bekommen, oder eine gewisse Arroganz nach außen gestellt wird, sondern für den internen Zusammenhalt und die erforderliche Lockerheit.
Nur dadurch gewinnt man natürlich noch nicht alle Spiele. Trainingsfleiß und Talent bleiben immer noch die Hauptfaktoren.
