Zu uns sind ebenfalls 2 Spielerinnen gewechselt, die sich zwar fristgerecht nach Saisonende bei ihrem alten Verein abgemeldet haben, aber bis November durch ihren alten Vereinen gesperrt wurden.
Das schlimme daran finde ich, das es auch noch mit den Verbandsstatuten überein stimmt bzw. man nicht viel dagegen machen kann. Einzige Ausnahme wäre die Zahlung einer Ablösesumme ! Hammerhart, wie Kinder und Jugendliche mit Zustimmung des Verbandes an ihrem Sport gehindert werden.
Beiträge von bcefferen
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habe eine Problem für die Planung meiner Vorbereitungsspiele.
Der Fußbballverband Mittelrhein hat für säntliche Jungenmannschaften die Gruppeneinteilung vorgenommen. Nur die Verbandsstaffeln der B-Juniorinnen stehen immer noch nicht zur Verfügung.
Das bedeutet, das ich nicht weiß wer in wellcher Staffel wir spielen bzw. wer unsere Gruppengegner sind. Das bereit mir bei der Auswahl für die Vorbereitungsspiele erhebliche Bauchschmerzen. Denn eines kann und will ich in keinem Fall, das wir einen späteren Gruppengegner ein Testspiel bestreiten.
Hintergrund dafür ist, das wir als 2. Mannschaft zum ersten mal aufsteigen können.
Unser Saisonbeginn startet in 5. Wochen. Trainingsbeginn ist ab der nächsten Woche Montag.
Wiie viele Wochen vor dem Saisonstart bekommt ihr eure Staffeleinteilung mitgeteilt ? -
@ wuggman, im Prinzip gebe ich dir völlig recht, aber Arroganz und Überheblichkeit schaden mehr als sie nutzen.
Deutschland bleibt für viele Top-Team´s ein Angstgegner. Fragt mal die Portugiesen und besonders die Engländer. Wie heißt dort ein Standardspruch: "Und zum Schluss gewinnt immer Deutschlang". Dabei spielt es keine große Rolle ob sie gut oder schlecht gespielt haben. Ein Grund dafür ist, das sie sich fast nie aufgeben und fast immer in der Lage sind zurück ins Spiel zu finden. Außerdem tuen sie immer nur so viel wie unbedingt nötig ist, um weiter zu kommen. Das sieht nicht immer schön aus, spart aber enorm Kräfte. Kräfte die als Reserven, in anderen Spielen unbedingt erforderlich sind. Das ist der Hauptgrund warum sie eine außergewöhnlich starke Tuniermannschaft sind und voraussichtlich auch bleiben werden.
@ Andre, die Top-Stars der Brasilianer sind dermaßen "satt", das sie ihre Priorität fast ausschließlich in den Bereich ihrer Vereinsmannschaften legen, womit sie ihre wahnsinnigen Einkommen realisieren. Außerdem scheint es keine Harmonie und keine vernünftige "Hackordnung" innerhalb der Mannschaft und des Trainerstammes zu geben. Wie heißt es ein Team ausschließlich mit Stars funktioniert nur sehr selten, weil die "Wasserträger" (zuständig für die Drecksarbeiten, z.B. rackern, kämpfen, grätschen, kratzen und beißen etc.) fehlen.
Die Spieler und Trainer der 3. Welt scheitern größtenteils an der Disziplin und die optimale Umsetzung der taktischen Vorgaben. Spielerisch und technisch sieht das meiste ganz doll aus. Meistens sind sie zu verspielt und passen den Ball zu spät, sind zu unbeherrscht bzw. nicht clever genug bei Köperkontakt (hartes, enges Spiel), oder verfügen über eine ausgeprägte Abschlußschwächen. -
wuggman, setz mal die Bevölkerungszahl Deutschlands in ein Verhältnis zur Schweiz.
Schon diese Zahl müsste deine etwas überhebliche Aussage
relativieren. Zur Zeit meine ich zu erkennen das die Leistungsdichte International erheblich zugenommen hat. Statistisch war bei der EM zu erkennen, das Team´s wie Österreich und die Türkei gegen Deutschland zu außergewöhnlich vielen Torchancen gekommen sind. Das sie nicht in der Lage waren diese konsequent zu nutzen, würde ich nicht als Stärke der deutschen Mannschaft werten, sondern ehr der noch fehlenden Effizienz dieser Mannschaften vor dem Tor.
Arroganz und Überheblichkeit sind immer sehr gefährlich, da sie dem Gegner beim nächsten Fehltritt die Möglichkeit gibt mit Schadenfreude zu glänzen. Ich möchte als Beispiel auf die Schmach von Cordoba, gegen Österreich, hinweisen. Noch heute hoffen und glauben die Menschen aus dieser Alpenrepublik deshalb an ihre Chance auf den Sieg gegen die Deutschen.
Aus meiner Sicht haben die Deutschen bei der EM nur ein einziges wirklich gutes Spiel gegen Portugal gezeigt. Auch das Spiel gegen Polen war nicht schlecht. Aber beim Rest gab es ja wohl noch reichlich Entwicklungspotenzial (taktisch und spielerisch).
Klar können wir jetzt sagen, wir sind zweite, was wollt ihr alle eigentlich. Mir jedenfalls hat der gezeigte deutsche Fußball, mit meist nur einer Spitze, absolut nicht gefallen. -
Andre, jubel den Klinsmann aufgrund seiner veränderten Vorgehensweise nicht gleich so extrem hoch
.
Lass uns mal abwarten, ob bzw. wie er das Team in den Griff bekommt bzw. wie erfolgreich seine Änderungen wirklich sind.
Was macht er denn groß ? Er kopiert Dinge die er irgendwo gesehen, gehört und aufgefangen hat. Grundsätzlich ist es positiv das ehr sich für alternatives Training offen ist, aber eine Erfolgsgarantie sehe ich deshalb noch lange nicht. Zu viele andere Dinge spielen da noch mit herein.
Stell dir mal die Frage, wie erfolgreich du mit dem Spielermaterial des FC Bayern München mit all den zur Verfügung stehenden Trainern, Betreuern und sonstigen Möglichkeiten wärst. Wer so eine Organisation hinter sich hat, der ist zum absoluten Erfolg verdammt. Nicht national, das ist doch wohl selbstverständlich, das die Bayern Meister werden. Nein, der Vorstand und die Zuschauer erwarten doch das International (CL) auf höchstem Level mitgespielt bzw. ein sehr ernstes Wörtchen um den Titel mitgeredet wird.
Schau´n wir mal ob bzw. wie Klinsmann mit oder bei Problemen (mit Spielern, mit der Presse, nach vermeindlich unnötigen Niederlagen, mit den Zuschauern etc.), die es sicherlich geben wird reagiert und ob bzw. wie erfolgreich er dann sein Konzept durchzieht. -
Unfug, ein bzw. mehrere gute Spiele reichen nicht um sich einen Titel zu holen. Das haben die Niederlande und Rußland bei der EM eindrucksvoll belegt. Obwohl sie größtenteils schönen Fußball zeigten, waren sie bei ihren Niederlage leistungsmäßig nicht wieder zu erkennen bzw. hatten einfach einen schlechten Tag.
Das andere Länder teilweise deutliche Vorteile in der Umsetzung des technischem Spiel haben, deutet eindrucksvoll darauf hin, das die deutschen Trainingsmethoden bei weitem nicht die besten sind. -
Hoppla, ganz vergessen das sich das Freilaufen und Freistellen bei begrenzten Spielfeldern mit 2-2, 3-3 und 4-4 erheblich verbessert.
Spiele in Unterzahl und Überzahl, z.B. 2-3, 3-5 etc. sind ebenfalls sehr interessant. Allerdings sollte die Spielzeit (2-4 Min.) relativ knapp bemessen sein, da diese Übung extrem anstrengend ist, wenn sie schnell und präzise ausgeführt wird. -
Das Freilaufen und Freistellen würde ich erst einmal an einer Tafel grundsätzlich erklären. Dort kann man dann auf den Deckungsschatten und alle weiteren Punkte eingehen.
Als nächstes würde ich in allen Trainingsspielen Situationsbezogen darauf hinweisen bzw. korrigieren. "learning by doing" -
Franzi, wie du bereits geschrieben hast, hast du bereits einige Punkte, die dir wichtig sind.
Notier sie dir und bewerte die jeweilige Priorität der einzelnen Punkte. Das was dir am wichtigsten erscheint, würde ich als erstes auf den Plan setzen, und so weiter.
Als nächstes würde ich zu jedem Punkt eine Zeit planen (z.B. 2, 4 oder 6 Wochen), wo diese Schwerpunkte behandelt werden.
Und wenn du dann alle Punkte mit der jeweiligen, geplanten Zeit zusammensetzt, hast du praktisch deinen groben Trainingsplan, mit den jeweiligen Schwerpunkten.
Als nächstes würde ich hingehen und die einzelnen Schwerpunkte noch einmal mit Unterpunkten (Beispiel: Passen - Kurzpass - lange Bälle, offensiv, defensiv etc.) aufschlüsseln. Auch hier solltest du für jeden Unterpunkt wieder einen Zeitrahmen planen.
Schon wie du schreibst, weist darauf hin, das du recht genaue Vorstellungen hast. Schon deshalb bin ich fest davon überzeugt, das du das locker umsetzt.
Ein Trainingsplan sollte nie starr sein. Bleibe flexibel und verlängere bzw. verkürze die Zeiten, wenn du erkennst das dein Team die gelernten Inhalte langsamer oder schneller umsetzt als du es geplant hast.
Falls du/ihr (Co-Trainer) zwischendurch erkennt, das ein oder mehrere Punkte vergessen wurden bzw. sich die Prioritäten verändert haben, könnt ihr jederzeit den Plan erweitern oder umstellen.
Wichtig aus meiner Sicht ist das alle (du und die Co-Trainer) hinter dem Plan steht, da ansonsten jeder anfängt und sein eigenes Süppchen kocht. Deshalb ist es gut, wenn du deine Co-Trainer in die Planungen mit einbeziehst, wie du es geplant hast. -
Big Bopper, schönes, aussagefähiges Statement.
Das einzige was ich nicht daran verstehe, das die von dir aufgezählten Länder, nicht mehr oder noch nie wirklich erfolgreich sind/waren.
England, hat mittlerweile größte Probleme sich überhaupt zu qualifizieren.
USA, hat sicherlich eine positive Entwicklung genommen, aber wenn es um absolute Spitzenpätze in der Welt geht, sieht man doch relativ schnell das Ende der Fahnenstange. Es mag ja sein, das sie in ihrer Region eine Macht sind, aber würde das Leistungspotenzial auch für europäische Verhältnis im Topbereich genügen?
Brasilien, lebt noch von den vergangenen Erfolgen, aber es geht erkennbar bergab.
Holland ist sicherlich gut, aber wenn es um die Wurst geht, versagen sie immer knapp vor dem Ziel.
Wer glaubt, das es die einzige, richtige Trainingsphilosophie gibt, der täuscht sich. Ist es nicht so das eine Mischung aus den bewährten Systemen das beste ist. Das wenn man die Augen öffnet und sich andere Sportarten ansieht ebenfalls wieder das eine oder andere interessante gefunden wird. Deshalb würde ich empfehlen immer offen zu bleiben und das was man für interessant hält auszuprobieren.
Allerdings ist nicht nur die Trainingsmethode der Garant des Erfolges. Hier noch einige Punkte die ich ebenfalls für entscheidend halte, wenn mann erfolgreich sein möchte:
- gelebter Zusammenhalt
- absolutes Vertrauen in die Mitspieler, den Trainer und das Betreuer-Team
- Motivationkünste der Trainer und Betreuer
- gutes Einteilen der vorhandenen Kräfte
- Akzeptanz und Tolleranz
- das auftreten als wirkliches Team (zusammen gewinnen und "verlieren")
- ein vernünftiger Lebenswander und keine Exesse (Alkohol, Dogen etc.) -
Dennhold ich stehe ganz nah bei dir, wenn du die Individualität (dribbeln) der einzelnen Spieler fördern möchtest.
Allerdings glaube ich das weder das eine (dribbeln) noch das andere (abspielen) ausschließlich die richtige Lösung ist. Am besten ist es sicherlich, wenn von beidem eine gute Mischung vorhanden ist. -
Ich gebe Andre völlig Recht, das Löw viel zu vorsichtig hat agieren lassen.
Die ersten 10 Minuten im Spiel gegen Spanien haben eindeutig gezeigt, das die Spanier, wenn sie unter Druck geraten auch Fehler machen. Hätte man sich nach dieser ersten 10 Minuten, die wirklich schön anzusehen waren, nur noch darauf beschränkt das Spiel der Spanier zu zerstören, sondern eigene Akzente mit ausreichender Kraft nach vorn gesetzt, bin ich der festen Überzeugung das eine gute Chance bestanden hätte Tore gegen die Spanier zu schießen.
Warum Podolski auch gegen die Spanier ebenfalls im Mittelfeld gespielt hat ist mir immer noch ein absolutes Rätsel, da er aufgrund seines sehr schlechten Defensivverhaltens immer eine Gefahr für die eigene Abwehr war. Dies war schon deutlich in den Spielen vorher zu erkennen.
Wie soll sich ein einziger Stürmer (Klose) gegen 3-4 gute Abwehrspieler der Spanier durchsetzen, wenn er keine Anspielstation hat?
Mein Fazit: Podolski hätte gemeinsam mit Klose im Sturm spielen müssen. Das hätte mit Sicherheit für erheblich mehr Gefahr gesorgt. Zum zweiten wäre die Gefahrenstelle Mittelfeld/Abwehr (durch Podolski) nicht mehr vorhanden gewesen. Denn wenn einer schnell überspielt wurde war es meistens mein geliebter Podolski. Er ist eben kein Mittelfeldspieler.
Insgesamt hat man allerdings auch erkennen können, das die Spanier die bessere Spielanlage hatten und körperlich in einer besseren Verfassung waren. Nach meiner Einschätzung war das deutsche Team relativ schnell "platt", und hatte nach dem Gegentor nicht viel entgegen zu sezten. Schon allein deshalb ist der Sieg der Spanier hoch verdient. -
Fähigkeiten und Leistungsfähigkeit der Team´s sind nach meiner Meinung individuell. Das eine Team verfügt über schnelle Spieler/Spielerinnen, das andere über robuste, das nächste über technisch versierte, andere wiederum über spielstarke oder spielschwache Spieler/Spielerinnen.
Entscheidend ist immer die vorhandene Mischung. Keiner hier kann definitiv für andere Team´s ohne sie auch nur einmal gesehen haben eine Patentlösung geben. Eine gewisse Grundordnung ja, aber da wäre ich aufgrund der oben aufgeführten Punkte auch schon wieder sehr vorsichtig eine generelle zu empfehlen.
Ob nun ein 3-3, ein 2-2-2, ein 2-3-1, ein 2-1-3 oder ein 3-2-1 gespielt wird, sollte immer von den individuellen Leistungsfähigkeiten der einzelnen vorhandenen Spieler/Spielerinnen abhängen. Das zweite entscheidene Kriterium ist Leistungsfähigkeit der jeweiligen Gegner.
Daher kann ich jedem nur empfehlen (besonders in der F-Jugend) alles mal aus zu probieren. Verschiedene Systeme mit unterschiedlichen Besetzungen (rotierend). Wo liegt eurer Risiko ?
Weil Mannschaft A oder B mit einem genanntem System erfolgt hatte heißt es doch noch lange nicht das dies auch das ideale System für euer Team ist, oder?
Ich jedenfalls teste vor und während jeder Saison die unterschiedlichsten Systeme, da ich in jeder Saison neue Spielerinnen bekomme und erst sehen möchte auf welchen Positionen und in welchen Systemen sie am besten sind. Besonders gern teste ich auf Tunieren und in Freundschaftsspielen. Dabei sind für mich die Ergebnisse erst einmal völlig unwichtig. Wichtig sind mir die Erkenntnisse, die ich aus den Umstellungen ziehen kann. -
Ich möchte auf diesem Weg um Verständnis, für Clubfan, Alice und all die anderen werben, die sich für ihre Mannschaften einsetzen und eigenes Geld einsetzen.
Ob Clubfan einmalig die halben Kosten der Leichtbälle bezahlt, oder nicht, ist immer noch seine persönliche Entscheidung, die jeder zu akzeptieren hat!
Ich jedenfalls bin der festen Überzeugung, das ca. 90-95 % aller Jugendtrainer mehr investieren, als sie letztlich heraus bekommen. Wenn es uns darum gehen würde Profit zu erzielen, oder kostenneutral zu arbeiten, könnten und würden wir uns doch alle leicht etwas anderes suchen. Ein 400 Euro-Job nebenbei wäre sicherlich ohne weiteres für die meisten zu erzielen, oder?
Es hat schon einen Grund warum wir unsere Kraft und Energie in unsere Zukunft (nichts anderes sind für mich Kinder) investieren.
Schlimm genug das der Staat und die Gemeinden viele Sonntagsreden halten, um dann die Gelder im Bereich der Kinder und Jugendförderung zu kürzen.
Ich finde es gut das immer noch so viele Menschen für unsere Kinder und Jugendlichen Opfer bringen. Auch wenn wir nicht allen eine gute Zukunft garantieren können, sorgen wir mit dieser Tätigkeit dafür das viele nicht auf die schiefe Bahn gelangen und soziale Kompetenz, Teamfähigkeit, Freundschaft, Zusammenhalt und Verantwortung vorgelebt wird.
Nur schade, das viele Elternhäuser diese Aufgabe nicht mehr im ausreichenden Maße übernehmen können oder wollen. Und diese Entwicklung ist es die mir tatsächlich Angst macht. -
Sanja du hast noch etwas vergessen, was wesentlich ist für einen erfolgreichen Aufstieg.
Damit die nächsthöhere Klasse (z.B. Bezirksliga) in der Folgesaison gehalten werden kann, müssen bei uns alle Mannschaften die sich für die Qualifikation zu den Aufstiegsspielen qualifiziert haben, mit ihrem Jungjahrgang antreten. Denn oft ist es so das die Mannschaften die Kreismeister werden, fast ausschließlich mit dem älteren Jahrgang gespielt haben, der aber in der Folgesaison nicht mehr spielen darf, weil er in die nächsthöhere Altersklasse muss.
Denn nur durch den Einsatz des Jungjahrgangs ist gewährleistet, das die entsprechenden Team´s auch die ausreichende Qualität mitbringen, um sich in der höheren Staffel behaupten zu können.
Wie weit wären denn die Entfernungen zu euren weitestem Gegner, falls ihr in die Bezirksliga aufsteigen würdet ? -
Natürlich werde ich in gewisser Form vom bestehendem System ausgenutzt. Der Sache bin ich mir sehr bewusst.
Trotzdem habe ich mich entschieden den Kindern etwas zurück zu geben was ich als Kind ebenfalls erhalten habe.
Das nichts bezahlt wird wusste ich vorher und dennoch habe ich mich dafür entschieden soziale Verantwortung zu übernehmen. Was ist daran schlimm oder falsch aus deiner Sicht ?
Allerdings ziehe ich klare Grenzen, wo ich den Verein auf seine Pflichten und Verantwortung hinweise. Dazu gehört, das ich selbstverständlich keinen Cent Beitrag zahle, damit ich trainieren darf und ebenfalls keine Kostenverantwortung für erforderliches Material zahle, damit der Spielbetrieb altersgerecht durchgeführt werden kann.
Obwohl ich offiziell kein Vereinsmitglied bin, habe ich einen Vereinsausweis erhalten, damit ich alle Spiele der Herren- (Verbandsliga) und Damenmannschaften (Regionalliga) kostenfrei ansehen kann. Zusätzlich ist meine Tochter, die in diesem Verein aktiv spielt, beitragsfrei. Daran kann man aus meiner Sicht durchaus erkennen, das der Verein versucht meine Leistungen, die er nicht honorieren kann, versucht anzuerkennen.
Clubfan wie hoch ist denn deine monatliche Aufwandsentschädigung? Bist du dir wirklich sicher das sie deinen Zeitaufwand, und Kostenaufwand (Telefonkosten, Bücher, DVD´s, Programme, Fahrkosten etc.) den du sicherlich betreiben muss auch nur ansatzweise deckt?
Was ich nicht verstehe warum du dich versuchst zu rechtfertigen bzw. mir und anderen durch entsprechende Kommentare vermittelst wie dumm und einfallslos wir ebenfalls sind. Wir tauschen doch hier nur Meinungen aus. Was ist schlimm daran das andere eine andere Meinung haben als du? Wobei sie eigentlich gar nicht weit auseinander gehen
. Du hast deine Entscheidung getroffen die Bälle zur hälfte selbst zu bezahlen und gut ist. Wichtig ist doch nur, das du dich gedanklich mit den anderen Meinungen auseinander setzt. Denn nur wer sich mit den anderen Meinungen auseinandersetzt kann Teilansätze bei seiner nächsten Entscheidung mit einfließen lassen.
Letztlich ziehen wir doch an einem Strang, oder? -
Sorry, da hab ich euch beide verwechselt.
@ Alice, ich freue mich das du/euer Verein so gute Grundlagenarbeit leistet. Ich wünsche euch für die nächste Saison das erforderliche Glück, ohne das es in der Regel nicht zum Aufstieg reicht. Ich glaube ihr seid auf einem guten Weg.
@ Sanja, auch euch viel Glück und Erfolg für die neue Saison, damit ihr die von euch gesetzten Ziele erreicht.
Vom Prinzip her geb ich dir recht, das ein Team das die Meisterschaft gewinnt auch aufsteigen sollte. Aber das ist auch in sehr vielen anderen Verbänden nicht der Fall. So steigen bei uns z.B. nur 2 von 6 Verbandsstaffelsiegern (von ca. 60 Mannschaft) auf.
Wenn du nun forderst das alle Staffelsieger aufsteigen, müssten in der nächsten Saison auch entsprechend viele Mannschaften wieder absteigen, damit die Staffelsieger des nächsten Jahres auch wieder automatisch aufsteigen können. Das wären dann nach deiner Aussage 4-5 Mannschaften von 12 Team´s.
Insgesamt glaube ich, dass der Verband Westfalen sehr viel Potenzial hat, was noch nicht optimal genutzt wird. Aber auch das gilt auch für viele andere Verbände. Viele Verbände machen den Fehler sich auf die wenigen Top-Team´s zu konzentrieren und vernachlässigen vernünftige Strukturen, um einen guten Unterbau zu garantieren. -
Im Prinzip ist der Verband Westfalen der richtige Ansprechpartner.
Aber solche Sachen laufen wie in der Politik sehr zäh und mühselig. Von daher ist es immer besser alle Kontakte die man hat auch in den unteren Stufen zu nutzen, um ein großes Ganzes zu erreichen. Dazu gehören die Mädchen- und Frauenbeauftragten möglichst vieler Kreise, Staffelleiter/-innen und die Kenntnis wer mit wem innerhalb eines Verbandes am besten kann. Unabhängig davon sollten sich die Vereine, die eine solche Änderung wünschen sich mal zusammen setzen, damit eine einheitliche Vorgehensweise festgelegt schriftlich fixiert wird. Denn den einzelnen Vereinen werden ansonsten eventuell nur Aussagen wie: "ist in der Planung", "arbeiten wir dran", "es gibt nicht genügend Vereine die so etwas wollen" etc. etwas Sand in die Augen gestreut, um in gewohnter Art und Weise weiter zu machen. Denn eines sollte jedem klar sein, eine solche Änderung ist zusätzlicher Aufwand, und den tuen sich nicht alle gern an.
Wenn ich richtig gesehen habe spielt ihr zur Zeit in der Kreisklasse in Bereich Paderborn recht erfolgreich. Ich nehme dir nur sehr ungern deine Motivation, aber warum sollten die Bezirksligen aufgestockt werden? Müsstet ihr nicht erst in die Bezirksliga aufsteigen, um euch dann für noch höhere Aufgaben zu qualifizieren? Glaubt mir selbst ein Aufstieg ist schon eine recht schwere Sache, da so etwas nur auf Dauer nur funktioniert, wenn es einen wirklich guten Unterbau innerhalb eurer sämtlichen Juniorinnen-Teams gibt. Deshalb heißt es immer erst die eigene Struktur so weit wie möglich nach vorn bringen, um eine optimale Grundlage für den Aufbau (Aufstieg) zu schaffen. Ein einziges sogenanntes "Jahrgangs-Team" wird nicht reichen um langfristig oben mit zu spielen. -
Zitat:
Zu den Einnahmen: ich glaube kaum, das sich ein Verein nur ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen finanzieren kann.
Wenn man die laufenden Kosten mit einbezieht:
SR-Kosten, Pausen-Getränke, Trikotwäsche, Aufwandsentschädigungen f. die Trainer (bei uns 13 Mannschaften)
Trikotkauf, Torwartausrüstung, Hosen Stutzen (geht ja oft was kaputt, oder auch verloren), Trainingsanzüge (Verein zahlt 50%), Turniergebühren, Hallengebühren im Winter, Weihnachtsfeiern und noch vieles mehr.
Und Du willst mir wirklich erzählen, das diese Kosten mit den Mitgliedsbeiträgen finanziert werden können? Nicht wirklich, oder?
Doch, will ich. Zumindest solange das Geld von der Jugend auch ausschließlich für die Jugend verwendet wird. Sobald Geld für die 1. Herrenmannschaft etc. abgezeigt wird, haut es natürlich hinten und von nicht mehr hin.
unabhängig davon würde ich als Kaufmann die meisten deiner aufgeführten Positionen komplett bzw. auf ein Minimum zusammenstreichen.
1. Seitdem einige Städte und Gemeinden Kostenbeteiligungen an Hallengebühren im Winter erheben, trainieren alle unsere Team´s ausschließlich auf dem Platz. Obwohl es nicht ideal ist, funktioniert es! Wenn ein Team in der Halle trainieren will muss es die zusätzlichen Kosten selber tragen.
2. Tuniere an denen Tuniergebühren erhoben werden, werden nur in absoluten Ausnahmefällen besucht!
3. Ob du´s glaubst oder nicht den Trainingsanzug muss jeder (auch die Trainer) bei uns komplett selbst finanzieren!
4. Für Weihnachtsfeiern kann nur Geld zur Verfügung gestellt werden, wenn welches vorhanden ist. Oder anders, es kann immer nur das Geld ausgegeben werden was da ist.
5. Getränke nehmen sich die Kinder und Jugendlichen selbst mit zum Training und den Spielen.
6. Schiedsrichterkosten entstehen in der Regel frühestens ab der D-Jugend (werden aber selbstverständlich vom Verein getragen)
7. Trainer erhalten bei uns keine Aufwandsentschädigung, da nur Geld ausgegeben werden kann, was vorhanden ist. Ja, auch ich erhalte 0 Cent.
8. Trikots werden abwechselnd jeweils von einer Spielerin/Spieler bzw. deren Eltern kostenfrei gewaschen.
9. Und die 2-3 Hosen bzw. Stutzen (je Mannschaft) die in einer Saison verloren gehen bzw. defekt sind, werden problemlos gekauft.
Und zum anderen weise ich auf die Möglichkeit hin, zusätzliche Einnahmen zu berücksichtigen:
1. Spenden und Sponsoren (Trikots, Trainingsanzüge etc.) sind zwar erheblich weniger geworden, aber auch in der jetzigen Zeit machen sie immer noch eine erheblich Summe aus. Sei ehrlich zu dir selbst und frage dich wieviele Trikotsätze in einem Jahr, innerhalb der aufgezählten 13 Mannschaften, von Eltern und Firmen gespendet werden. Ist doch wohll klar das die eingesparten Summen anderweitig eingesetzt werden können bzw. sollten.
2. Feld- und Hallentuniere bringen bei guter Vorplanung immer noch gute, zusätzliche Summen in die Jugendkasse.
3. Die Nutzung und Beantragung aller möglichen Fördermittel
Insgesamt bedeutet das für mich, das alle Kosten, die nicht unmittelbar für den Spielbetrieb erforderlich sind, gestrichen oder gekürzt werden, wenn sie nicht unbedingt erforderlich sind. Und umgekehrt alle Bemühungen darauf zielen müssen die Einnahmesituation durch Eigeninitiative zu verbessern.
Ich jedenfalls bin schon etwas überrascht das ihr euch tatsächlich eine Wäsche- und Getränkeservice leistet, um das sogar noch mit einer feudalen Weihnachtsfeier (Ironie) abrundet. Am besten das ganze für 3 Euro Monatsbeitrag (36 Euro im Jahr
). Das unter solchen Voraussetzungen kein bzw. nicht mehr ausreichend Geld für Leichtbälle vorhanden ist, verwundert mich nicht wirklich. -
Zitat:
Dann müssten 80% der kleinen Vereine dicht machen. Wäre das wirklich gut so?
Diese Aussage halte ich für belegbar falsch. Gehen wir mal davon aus das eine Jugendabteilung insgesamt ca. 100 zahlende Mitglieder hat, die jeweils jährlich einen Beitrag von 60 Euro zahlen. Kommen jährlich 6.000 Euro zusammen. Wenn dieser Betrag ausschließlich für die Jugend berücksichtigt wird, sollte die Ausstattung kein Problem sein, oder?
Das wäre ein monatlicher Beitrag von 5 Euro. Da wirst du und sicherlich kein anderer sagen können das sich das ein normaler Mensch nicht leisten kann.
Das ist ein Betrag für den man gerade mal 3 Liter Benzin, oder ca. 1 Schachtel Zigaretten kauft. Diese Beispiele damit man mal die Verhältnismäßigkeit erkennen kann.
Für 6.000 Euro bekommst du:
10 Trikotsätze a. 300 Euro = 3.000 Euro
100 Bälle a. 10 Euro = 1.000 Euro
Da bleiben nach meiner Rechnung noch 2.000 Euro für flexible Maßnahmen/Kosten übrig.
Es ist schön, das du deinem Verein entgegen kommst, aber stell dir auch mal die Frage wie weit dir dein Verein entgegen kommt. Ist es Aufgabe des Vereins, das erforderlich Material zu stellen, oder ist es deine? Ich jedenfalls weiß, das Gutmütigkeit leider sehr oft ausgenutzt wird. Wir als Trainer geben meistens erheblich mehr als wir zurück bekommen. Es ist OK bzw. deine Entscheidung, wenn du dein Geld für deine Spieler investierst. Auch ich investiere mehr als ich erhalte, aber auf die Idee das Grundmaterial zu kaufen, würde ich niemals kommen.
Wie lange braucht denn deiner Meinung nach ein Jugendleiter, um entscheiden zu können ob noch genug Geld für die von euch erforderlichen Bälle vorhanden ist? Ich jedenfalls bin dann sehr skeptisch, wenn jemand länger als eine Woche braucht um eine klare Aussage zu treffen.
Letztlich verfolgen wir das gleiche Ziel. Die Frage ist nur wie weit läst man sich ausnutzen.
