Beiträge von bcefferen

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    Sanja, letztlich ist es Handel mit Kindern und Jugendlichen, weil ihr absolut nicht diffenziert und jeder der gehen will/möchte, Geld bezahlen muss.
    Einzig und allein ihr bestimmt was mit euren? Spielern (gehören sich Spieler nicht selbst) passiert. Das Selbstbestimmungsrecht des Einzelnen, wird nur durch "Zahlung" gewahrt. Für mich ist die Handhabung in eurem Verein das Musterbeispiel wie es nicht sein sollte.

    Ihr behandelt alle Spieler gleich schlecht im Bezug auf die Möglichkeit des Wechsels, da ausnahmslos alle Ablöseforderungen erfüllt werden müssen. Dies hast du in deinen bisherigen Statements klipp und klar geäußert.

    Niemand hat das 100 %ige Recht über Kinder zu verfügen. Wer darüber verfügt bis andere Geld bezahlen treibt Handel mit dem Recht auf Vereinswechsel.

    Tue mir bitte einen Gefallen und gehe mal in dich bzw. frage dich wie du dich fühlen würdest wenn du irgendwo nicht mehr arbeiten möchtest und nur zu einer anderen Firma wechseln darfst, wenn diese für dich eine Ablösesumme zahlt. Für mich ist allein der Gedanke daran absurd.

    Ich täuscht euch in einem Punkt gewaltig. Es sind nicht eure Kinder bzw. ihr habt nicht das Eigentumsrecht über diese Kinder. Aber genau so verhaltet ihr euch.

    Sorry, sei mir nicht böse, aber wer das nicht erkennt ist entweder betriebsblind (vereinsblind), stellt sich dumm, oder ist es im schlimmsten Fall. Was für dich zutrifft kannst du sicherlich besser einschätzen als andere.

    Ich kann gut verstehen das einigen Spielern Steine in den Weg gelegt werden wenn sie z.B. definitive Zusagen gegeben haben, und sich dann ohne jeden Kommentar am letzten Stichdatum abmelden. Ich verstehe auch das eine Sperre ausgesprochen wird, wenn absolut böswillig abgeworben wurde. Aber grundsätzlich alles mit Sperren zu belegen und nur bei Zahlung von Ablösesummen zu korrigieren, ist schlechter Stil und zeugt von fehlendem Charakter.
    Klingt hart, aber entspricht sicherlich nicht nur meinen Vorstellungen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen. Da ihr mit einer solchen ständigen Handhaben für Kinder und Jugendliche ein absolut schlechtes Vorbild seit, solltet ihr euch ebenfalls bewußt machen.

    Ups, sorry da habe ich wohl nicht alle Beiträge gelesen ;) bzw. dadurch ein Verständnisproblem bekommen.

    Wenn du deine Talente sepparat fördern möchtest ist das erst einmal eine gute Idee bzw. lässt sich doch sicherlich relativ leicht umsetzen. Falls möglich biete ihnen doch während des normalen Trainings einen Bereich an, wo sie andere Übungen (Leistungsorientierte) als die anderen Spieler/-innen ausführen. Dazu teilst du dein Team einfach in zwei Gruppen auf.

    Falls das nicht funktioniert, würde ich ihnen mindestens eine sepparate Trainingseinheit anbieten. Dies kann für Mädels auch eine Einheit, bei dem älteren Team (C-Jugend statt D-Jugend oder B-Jugend statt C-Jugend) bzw. bei einem Jungenteam innerhalb des Vereins (passend von der Leistung) sein. Dafür könnten sie, damit sie nicht mehr Trainingseinheiten haben als die anderen deines Team´s haben, eine eurer Trainingseinheiten ausfallen lassen. Dann müsste auch Andre ;) alle Kriterien seiner Ansichten erfüllt haben.
    Das ganze solltest du natürlich mit den/die Trainer der Jugenmannschaften im Vorfeld abklären. So lange dort niemand absolut gegen Mädchenfußball ist, wird euch das erheblich weiter bringen als alle Top-Spielerinnen aller Jahrgänge zusammen trainieren zu lassen.

    Testet es einfach mal und geb uns mal eine Rückmeldung ob bzw. es bei euch funktioniert.

    Andre

    hatte doch nur mal kurz über die Realität etwas geschrieben. Das mit dem Abwerben und so ...

    Für mich ich das Tagesgeschäft. Ich weiß, das es so ist und was ich bzw. wir machen müssen, damit alles im grünen Bereich bleibt. Das erreicht man nicht über Sperren und Ablösesummen, sondern über Motivation, Spaß und einen intakten Mannschaftsgeist. Klar geht mal jemand, aber das ist doch völlig normal.

    So nun aber mal wieder zu eigentlichen Thema. Aus meiner Sicht kommt es erst einmal darauf an sich und sein Team in einen Leistungslevel einzuordnen und die Zielgruppen die man mit einem bzw. mehrer solcher Trainings erreichen möchte, festlegt. Das heißt, ist es mir egal wer zu einem solchen Schnuppertraining kommt, weil ich über jeden froh bin der sich danach anmeldet, oder spielen die eigenen Team´s die aufgefüllt werden sollen etwas mehr bzw. extrem leistungsorientiert?
    Ich gehe jetzt erst einmal davon aus, das wir über den Breitensport reden. Ich bin immer wieder überrascht, das einige glauben es reicht ein solches Training anzusetzen und die Interessierten kommen in großer Zahl.
    Zu allem gehören flankierende Maßnahmen (Aushänge in allen Schulen, Kindergärten, Artikel in der Regionalen Zeitung, Frühzeitiger offensichtlicher Hinweis auf der vereinsinternen Internetseite, Mundpropaganda der vor vorhandenen Spieler/-innen etc.)

    Mit Zielgruppen meine ich nicht nur die Leistung, sondern auch das jeweilige Altersgruppe die ich ansprechen möchte. Möchte ich D-Junioren/-innen anlocken, sollte ich auch mit D-Junioren/-innen solche Trainings abhalten. Entsprechendes gilt natürlich auch für andere Altersklassen.
    Besonders wichtig ist es einen bzw. mehrer gute, erfahrene Trainer/-innen zu haben, damit individuell auf alle Inhalte eingegangen werden kann. Das wichtigste allerdings ist, das neue, interessierte Spieler/-innen aufgefordert werden mitzumachen bzw. sie sollten den Spaß und die Freude, den die eigenen Spieler/-innen ausstrahlen auch ebenfalls mit interessanten Spielen und Übungen empfinden. Sämtliche Übungen und Aktionen sollten optimal auf die Zielgruppe abgestimmt sein.

    Jedes Kind was anwesend ist, sollte nach dem Namen, der Telefonnummer etc. gefragt werden bzw. die Daten sollten schriftlich festgehalten werden. Interessant ist sicherlich auch zu erfahren ob bzw. wo ein Kind bereits gespielt hat.
    Bei ernsthaftem Interesse der Kinder sollte nicht gezögert werden ein ausführliches Gespräch mit Kind und Eltern zu führen bzw. den Aufnahmeantrag auszuhändigen.
    Wichtig dabei ist es verbindlich zu sein, aber nicht aufdringlich zu erscheinen.

    @ pkrueger

    sehr schön formuliert und zu 100 % ins "schwarze" ;) getroffen.

    Genau das ist die Situation, die sich alle Spieler/-innen und Trainer verinnerlichen sollten, bevor sie etwas unüberlegtes zum Schiedsrichter sagen bzw. ihn sogar aufgrund von "Fehlleistungen" melden.

    In 99,9 % aller Fälle geht der Schuss nach hinten los.

    Und die Leistungsfähigkeit von Schiedsrichtern wurde ebenfalls sehr gut erklärt und dargestellt. Auch da stimme ich zu 100 % zu.

    Diesen Text werde ich meinen Spielerin schriftlich aushändigen und ihnen mit meinen Worten erklären, was für interne Konsequenzen es haben wird, Schiedsrichter zu beleidigen bzw. Entscheidungen des SR nicht anzuerkennen.

    Korrekt "Hattabi", Handel mit Kindern und Jugendlichen.

    Es sind genau diese Fälle und Vereine, die dafür sorgen das ich da einen ganz dicken Hals kriege. Einfach die optimale Form, wie es niemals sein sollte. Schlimmer geht´s nimmer.

    Und was haben solche Vereine für Argumente? Hauptargument es ist doch laut Verbandsordnung erlaubt!!! Und was erlaubt ist, und Geld bringt, wird auch umgesetzt. Und das ohne jede Ausnahme.

    Das meine ich mit "GELD VERDIRBT DEN CHARAKTER"

    Es geht ausschließlich darum alle Spieler zu halten, ohne jede Rücksicht darauf den talentierten Spielern/-innen die Möglichkeit zu geben, sich weiter zu entwickeln. Ups, stimmt ja nicht. Sie dürfen sich weiter entwickeln, wenn andere Vereine für sie bezahlen. Was aus meiner Sicht die Sache sehr, sehr schlimm macht.

    Somit ist es wie Hattabi richtig bemerkt hat "Menschenhandel", :rolleyes: in Reinkultur!

    @ Willi

    dann sind wir ja ganz nah beieinander ;) . Ich bin absolut gegen Ablösesummen/ Ausbildungsentschädigungen und du auch, mit Ausnahme von Bundesligavereinen. Diesen Ansatz würde ich sofort mit unterschreiben. Fakt ist aber leider, das die Regelungen selbst auf unterste Klassen zutreffen

    Warum ihr fünf mal mehr für jeden Juniorenspieler/-in ausgebt bzw. ausgeben könnt ist mir absolut schleierhaft, da die meisten Vereine bei solch hohen Kosten sofort Konkurs anmelden müssten. Das kann ich dir anhand eines 60 € Jahresbeitrages je Kind gern vorrechnen. Dann würdet ihr je Kind Kostenaufwendungen von 360 € haben. Versteh mich nicht falsch ich gönne jedem Verein seine Einnahmequellen aber bei diesen Aufwendungen je Kind würden die meisten anderen Vereine sofort Konkurs anmelden müssen. Schon deshalb halte ich diese Angabe für maßlos überzogen.

    Du hast vollkommen Recht, wir sind ein Verein welcher in der Jugendarbeit bundesweit große Anerkennung genießt. Leider spielen wir nicht in der Bundesliga. Hauptgrund dafür ist allerdings, das Bundesligavereine ständig die besten Spielerinnen aus der Jugend abwerben/abkaufen. Somit müsste ich eigentlich für Ablösesummen sein, oder?
    Bin ich aber trotzdem nicht.
    Die meisten unserer Jugendspielerinnen spielen bereits lange bei uns und werden durch uns entwickelt. Klar kommen auch neue Spielerinnen die ebenfalls erfolgreich spielen wollen zu uns. Aber das geschieht aus ihrer eigenen Motivation und nicht aufgrund von böswilligen Abwerbeversuchen. Eines beachten wir seit langer Zeit sehr konsequent. Die Zusammenarbeit mit den kleineren Vereinen aus der Region wird positiv gestaltet. Das heißt es wird grundsätzlich nicht hinten herum abgeworben, sondern wenn überhaupt (absolute Ausnahme) sind die jeweiligen Trainer die ersten Ansprechpartner. Nur mit ihrer ersten grundsätzlichen Zustimmung, werden als nächstes die Spielerin bzw. die Eltern angesprochen.

    Obwohl auch uns Spielerwechsel treffen, habe ich noch nie eine Spielerin sperren lassen.

    Zitat:


    Willi
    Sorry, aber so kann nur ein "Nehmerverein" argumentieren. Der abgebende Verein hat viel Zeit und Geld (für Bälle, Trainingsmaterialien, Ausfahrten, Verpflegung, etc.) in den Spieler investiert und hat aus meiner Sicht das Recht, dafür etwas zu bekommen.
    Wer es nicht schafft bzw. wessen Konzept es ist, Spieler(innen) von anderen Vereinen ausbilden zu lassen und sie sich dann ab dem C-Alter zu holen, der soll das auch spüren.
    Klingt vielleicht ein bisschen hart, aber ich habe einfach die Erfahrung gemacht, dass gerade solche Vereine in den unteren Jahrgängen nichts machen oder wenn, dann nicht kindgerecht.



    Willi du täuscht dich gewaltig, wir sind kein Nehmerverein. Wir sind ehr ein Ausbildungsverein, an dem sich die Spitzenvereine sehr gern bedienen, da ständig neue Talente nachkommen. Ich jedenfalls weiß das sehr viel Potenzial in den Kindern steckt, was bei guter Führung und Unterstützung durch gute Trainer zu Tage gebracht werden kann. Ist es nun ein Verdienst des Vereins weil er Bälle, Hütchen, Leibchen etc. zur Verfügung gestellt hat, welche übrigens aus den Beiträgen der Kinder und Jugendlichen finanziert werden, oder welchen Anteil haben daran gute Trainer, die teilweise 0 Cent für ihren Einsatz und Aufwendungen erhalten?

    Zitat:


    Der abgebende Verein hat viel Zeit und Geld (für Bälle, Trainingsmaterialien, Ausfahrten, Verpflegung, etc.) in den Spieler investiert und hat aus meiner Sicht das Recht, dafür etwas zu bekommen.



    Sämtliche von dir aufgeführte Kosten werden durch den Beitrag den die Kinder und Jugenlichen bezahlt haben gedeckt.

    Zitat:


    bcefferen
    Mein Ansatz ist bewusst provokativ, damit Verfechter dieses Systems mal darüber nachdenken, ob ein solches System grundsätzlich ethisch zu verantworten ist bzw. ob sie dieses System dann noch vertreten würden, wenn dieses Geld nicht mehr in ihre eigene Tasche wandert!!!



    Denk doch mal darüber nach, was ich mit einer solchen Aussage bezwecken möchte. Du weiß nicht warum? Dann lies dir mein beigefügtes Statement noch einmal durch.

    Zitat:


    Spieler und Spielerinnen sind nicht Leibeigene eines Verein. Dies kommt mir aber bei der Handhabung der Regeln für Kinder und Jugendliche aber so vor. Das diese Regel bei Erwachsenen Sinn macht, leuchtet mir durchaus ein. Aber einen D-, C-, oder B-Spieler/Spielerin an der Ausübung seines Hobby´s zu hindern, halte ich allerdings für eine relativ schlimme Sache. Ich sage das, weil ich noch nie eine meiner Spielerinnen mit einer Sperre belegt habe.
    Einen Wechsel nehmen die Kinder doch nicht nur aus Spaß an der Freude vor, sondern meistens gibt es vernünftige, nachvollziehbare Gründe. Was ist wenn jemand sich nicht wirklich wohl fühlt in einer Mannschaft, jemandem die Perspektive für eine weitere positive Entwicklung genommen wird?
    Glaubt hier irgend jemand ein wirklich gewollter Wechsel lässt sich mit der zusätzlichen, meiner Meinung nach völlig ungerechtfertigten Sperre verhindern ? Nein, diese Kinder und Jugendlichen gehen trotzdem, und werden aufgrund der Böswilligkeit des Altvereins auch niemals zu diesem zurück kehren, falls sie feststellen das ihr Wechsel ein Fehler war.

    Wir reden hier über Kinder und Jugendliche, die in der Regel durch ihr Hobby in 99,9 % kein Geld oder sonstige Zuwendungen erhalten.

    Für mich zeugt eine solche Vorgehensweise eindeutig darauf hin Kinder und Jugendliche unter Druck zu setzen, damit sie in ihrem alten Verein bleiben! Wann und wie soll denn sonst jemals ein Wechsel eurer Meinung nach vorgenommen werden? Ein Spielverbot nach dem Ende einer Saison, zeugt von einer Unsportlichkeit bzw. empfinde ich als Nachtreten gegenüber dem Kind und Jugendlichem.



    Ich empfehle dir und den weiteren Verfechtern mal ernsthaft darüber nachzudenken.

    Zitat:


    Generell würde es mich interessieren, wieviel ihr zahlen müsstet.



    Das spielt absolut keine Rolle, weil wir aus Prinzip keine Ablösesummen zahlen, damit diese Leibeigenschaft keine weitere Unterstüzung findet bzw. nicht weiter gefördert wird. Da wären bereit 10 Euro zuviel, weil mit Kindern und Jugendlichen gehandelt nicht gehandelt werden darf.

    PS: Eines möchte ich dir noch mit auf den Weg geben. Unterstelle und vermute nicht, ohne dich zu vergewissern ob die von dir möglich gehaltenen Sachverhalte, so wie du sie dir zurecht gedacht hast auch zutreffen.
    Denn Diskusionen mit Unterstellungen einzuleiten ist nicht eben der beste Stil.

    Hier reden einige von Geld für die Ausbildung dieser Kinder und Jugendlichen. Ich nenne es so wie es ist eine "Ablösesumme".

    Es gibt einen Spruch der heißt: "Geld verdirbt den Charakter!"

    Ob dieser Spruch in Verbindung mit den Sperren zutrifft, überlasse ich jedem für sich selbst zu entscheiden. Falls Geld fließt müsste ja dann der Trainer als Ausbilder sicherlich einen erheblichen Anteil an der Summe für seinen Ausbildungserfolg erhalten, oder?

    Warum bekommen die verantwortlichen Ausbilder denn nichts von dieser "Kohle"?

    Wenn diese Summen komplett in die Jugendarbeit einfließen würde, würden damit aus meiner Sicht auch die Trainer unterstützt, die eventuell schlecht oder schlechter gearbeitet haben, oder?
    Ist das gerecht?

    Mein Ansatz ist bewusst provokativ, damit Verfechter dieses Systems mal darüber nachdenken, ob ein solches System grundsätzlich ethisch zu verantworten ist bzw. ob sie dieses System dann noch vertreten würden, wenn dieses Geld nicht mehr in ihre eigene Tasche wandert!!!

    Recht und Gerechtigkeit sind aus meiner Sicht zwei paar Schuhe, die im hier beschriebenem Fall nicht immer zusammen passen.

    Bei guter Betreuung und Unterstützung der Trainer und eines Vereins, werden sicherlich viele relative kleine Vereine auch mal über das eine oder andere außergewöhnliche Talent bzw. Ausnahmespieler/innen verfügen.

    Was glaubt ihr, wann ist für diese Spieler/Spielerinnen (Altersangabe) der richtige Zeitpunkt zu einem anderen Verein mit besserer Perspektive zu wechseln?

    Unter welchen Voraussetzungen würdet ihr einem solchen Wechsel zustimmen?

    Was macht ihr, wenn euch ein Trainer (höherklassig) auf einen Spieler/-in anspricht.

    Versucht ihr eure besten Spieler/-innen zu halten, und warum?

    Alice sei froh das ihr keine Spielerinnen in der Auswahlmannschaft habt. Das hat zwei Gründe.

    1. Zum einen stehen dir diese Spielerinnen des öfteren (z.B. in Vorbereitungsphasen, etc.) nicht zur Verfügung, weil der Verband Maßnahmen (Spiele, Trainings, Reisen etc.) ansetzt.

    2. Was aber schlimmer ist, das alle Spieler/Spielerinnen der Auswahlmannschaften das besondere Objekt der Begierde aller anderen Vereine sind. Da die Kinder und Jugendlichen sich untereinander kennen, ist es überhaupt kein Problem die jeweiligen Telefonnummern zu bekommen. Das bedeutet das die noch stärkeren Vereine vielfältige Maßnahmen ergreifen werden um entsprechende Spieler/Spielerinnen abzuwerben.
    Im Normalfall wechselt ein Spieler/Spielerin nicht sofort, aber ein solcher Prozess wird über Jahre andauern. Irgendwann kommt der Punkt, wo dann deine Leistungsträger/-innen schwach werden und die bessere Perspektive nutzen werden.
    Oder es gibt einmal interne Probleme bzw. ein Leistungstief der Mannschaft, was dann dazu führt, das euch die besten Spielerinnen in diesen Phasen verlassen.

    Das sollte dir immer klar sein, wenn du und eure Team´s erfolgreiche Arbeit abliefert.

    Richtig Andre, und deshalb gehört Deutschland nach wir vor zu den großen auf der Fußballbühne.

    Denn eines ist klar, Angst des Gegners oder besser Respekt durch den Gegner, bekommt man nicht geschenkt, sondern muss ihn sich durch Leistung/Erfolge erarbeiten. Leistung und Erfolg ohne ein gutes Trainingskonzpt wären auf Dauer nicht möglich.

    Das dieses Konzept gut bzw. nicht schlechter als andere erfolgreiche Konzepte ist, sollten alle die hier neue/andere Konzepte befürworten, im Rahmen der extrem erfolgreichen deutschen Frauen- und Juniorinnen-Fußball´s anerkennen und bestätigen. Oder will hier irgend jemand behaupten, das andere Nationen über erheblich bessere Konzepte verfügen bzw. den deutlich besseren Fußball zeigen?

    Wenn andere Nationen über bessere Konzepte im Frauen- und Juniorinnenbereich verfügen, warum stehen sie dann nicht besser und erfolgreicher da?

    Das deutsche Konzept ist mit Sicherheit eines, welches die Grundlage für viele, viele Erfolge ist und auch in Zukunft seien wird. Genau deshalb kann es kein schlechtes Konzept sein, oder?

    Label mess doch mal deine Temperatur. Irgendwie scheinst du Ursache und Wirkung miteinander zu vertauschen. Ist jetzt derjenige der Böse der sich nicht alles gefallen lässt? Wie weit darf jemand gehen bis sich ein anderer wehren oder mit gleichen Mitteln zurückschlagen darf? Gar nicht, weil er auf dem Spielfeld steht?

    Nun ja, dann wünsche ich dir weiterhin viel Glück und Erfolg bei der Bewältigung von körperlichen Angriffen auf dich selbst. Halte nach der linken auch die rechte Wange hin, damit sie dir eine noch einen Schlag verpassen können.

    Deutsches Recht sagt eindeutig aus das ich mich angemessen wehren/verteidigen darf wenn man körperlich angegriffen wird. Jemanden weg zu schubsen der einen angreift, gilt sicherlich als angemessen, oder wie siehst du den Vorgang?

    Was will ich dir damit sagen? Es gibt einen Punkt, da ist vorbei mit lustig. Ja, da hilft nur noch eines, sich mit gleichen Mitteln zu wehren, weil Angreifer sonst auch noch glauben, sie kommen mit ihrer Attacke auch noch durch. Es gibt Menschen, und ich hoffe du gehörst nicht dazu, die verstehen nur ihre eigene diktierte Sprache. Es ist das Faustrecht, Beleidigungen und die extreme Hinterlistigkeit!
    Es ist schlimm das man sich so weit herablassen muss, aber es gibt Situationen, da kann ich jeden verstehen, der sich die Angriffe nicht gefallen lässt und wehrt.

    Das gilt z.B. für Rudi Völler, der sich nicht von seinem Gegenspieler bespucken lassen muss, das gilt für Zidane der sich, seine Schwester und Familie nicht bis zum letzten Beleidigen lassen muss und für viele andere.

    Ich sage nicht das ich es gut finde, so etwas im Fernseher oder auf dem Platz zu sehen.
    Aber was muss man sich deiner Meinung nach alles gefallen lassen?

    Klar das ein oder zwei harte Zweikämpfe, kein Grund sind, sich den Gegenspieler vorzuknöpfen. Aber was würdest du dir und deinen Spielern alles gefallen lassen, bis das berühmte Fass überläuft?
    Reagierst du nie? Auch dann nicht wenn deine Spieler regelrecht in Krankenhaus getreten werden? Oder Eltern bzw. der gegnerische Trainer seine Spieler ständig auffordert deine Spieler zu foulen und der Schiedsrichter aufgrund von Unerfahrenheit nicht reagiert?

    Das setzt voraus das alle sich das entsprechende Buch bzw. Video durchgelesen/gesehen haben um überhaupt eine erste Aussage/Meinung zu machen/treffen.

    Nächster Schritt wäre die eigene Erprobung/Durchführung durch das eigene Team. Nur dann könnte jemand ernsthafte Aussagen dazu machen, oder?

    Ich gebe Andre in allen Punkten recht und glaube damit ist alles gesagt zu diesem Thema.

    PS: Meine B-Juniorinnen würden einen Lachanfall über ein solches schriftliche Dokument bekommen. Disziplin und Ordnung kann nicht per Vertrag erzwungen werden. Besonders nicht bei Kindern und Jugendlichen. Wir beschreiten andere Wege um eine Struktur und Hirachie innerhalb der Mannschaft und zum Trainer zu erreichen.

    In der Spitze geht es immer sehr eng zu. Deshalb kann und wird immer mal ein Team was Mitfavorit ist ausscheiden.

    Erfolge und Platzierungen ausschließlich am Trainingskonzept zu messen, ist der erste entscheiden Fehler den jemand begeht, um erfolgreicher zu werden.

    PS: Italien ist Deutschlands Angstgegner. Fast jedes Team hat einen oder mehrere Gegner mit denen es einfach nicht richtig klar kommt, obwohl sie ggf. schöner und besser spielen ;). Für die meisten anderen ist Deutschland eines dieser Länder mit denen sie absolut nicht zurecht kommen. Warum nur?

    Sehr schade, das so etwas von den Verbänden auch noch unterstützt (durch bestehende Regelungen) wird.

    Dieses Regelwerk gehört schnellstens im Sinne der Kinder und Jugendlichen überarbeitet.

    Spieler und Spielerinnen sind nicht Leibeigene eines Verein. Dies kommt mir aber bei der Handhabung der Regeln für Kinder und Jugendliche aber so vor. Das diese Regel bei Erwachsenen Sinn macht, leuchtet mir durchaus ein. Aber einen D-, C-, oder B-Spieler/Spielerin an der Ausübung seines Hobby´s zu hindern, halte ich allerdings für eine relativ schlimme Sache.

    Ich sage das, weil ich noch nie eine meiner Spielerinnen mit einer Sperre belegt habe.
    Einen Wechsel nehmen die Kinder doch nicht nur aus Spaß an der Freude vor, sondern meistens gibt es vernünftige, nachvollziehbare Gründe. Was ist wenn jemand sich nicht wirklich wohl fühlt in einer Mannschaft, jemandem die Perspektive für eine weitere positive Entwicklung genommen wird?
    Glaubt hier irgend jemand ein wirklich gewollter Wechsel lässt sich mit der zusätzlichen, meiner Meinung nach völlig ungerechtfertigten Sperre verhindern ? Nein, diese Kinder und Jugendlichen gehen trotzdem, und werden aufgrund der Böswilligkeit des Altvereins auch niemals zu diesem zurück kehren, falls sie feststellen das ihr Wechsel ein Fehler war.

    Wir reden hier über Kinder und Jugendliche, die in der Regel durch ihr Hobby in 99,9 % kein Geld oder sonstige Zuwendungen erhalten.

    Für mich zeugt eine solche Vorgehensweise eindeutig darauf hin Kinder und Jugendliche unter Druck zu setzen, damit sie in ihrem alten Verein bleiben! Wann und wie soll denn sonst jemals ein Wechsel eurer Meinung nach vorgenommen werden? Ein Spielverbot nach dem Ende einer Saison, zeugt von einer Unsportlichkeit bzw. empfinde ich als Nachtreten gegenüber dem Kind und Jugendlichem.