Beiträge von bcefferen

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    Agressives schreihen zeugt in der Regel von einer Überforderung. Viele Trainer sind hilflos und wissen nicht, wie sie mit dem Problem umgehen sollen, da sie oft selbst keine wirkliche Lösung haben. Ich glaube nicht das ein Team bewusst schlecht spielt bzw. gern verliert. Aber es gibt eben diese Tage, wo es, warum auch immer, nicht richtig funktioniert. Dann anzufangen und zu schreien hilft garantiert nicht. Wichtiger wäre es, ihnen die vorhandenen Schwachpunkte zu erklären und durch Umstellungen ggf. den Fluß des Spieles wieder herzustellen.


    Ich vergleiche dieses Problem (schreien) immer mit der Erziehung der eigenen Kinder: Wer seine Kinder anschreit, hat oft keine guten, nachvollziehbare Argumente oder ein fehlende Souveränität, um mit dem vorhandenem Problem umzugehen. Fakt ist, wer ständig schreit und aus der Haut fährt, kann und wird die Kinder und Jugendlichen auf der Vernunftsebene nicht erreichen. Kinder und Jugendliche sind erheblich intelligenter, als es sich dies HB-Männchen vorstellen können.


    Ergebnis eine längerfristigen Handhabun Schreienden ist, das die Kinder und Jugendlichen ihnen den Rücken zukehren und den Verein verlassen, oder nur noch unter Angst und Druck spielen. Und wie heißt es so schön: "Angst frisst Seelen", was widerum bedeutet, das die meisten nicht mehr ihr tatsächliches Potenzial abrufen können.

    Sorry, ich verstehe das eigentliche Problem nicht.


    Seit wann ist das Training besser bzw. effektiver, wenn alle optisch identisch aussehen? Oder geht es nicht eigentlich um den Trainingserfolg bzw. die Weiterentwicklung des eigenen Teams?


    Hat nicht jeder das Recht, das anzuziehen, was ihm gefällt bzw. worin er sich wohlfühlt? Klar ist es auch in Ordnung, wenn der Verein die Ausrüstung (Trainingsbekleidung) stellt, das die Spieler möglichst anziehen sollte. Aber ist Zwang das richtige Mittel, falls jemand doch lieber ein eigenes Shirt anzieht?


    Ein einheitliches Erscheinungsbild nach außen macht durchaus Sinn. Sorry, aber die Aussage, wer das Trikot intern nicht anzieht, wird nicht spielen bzw. gemaßregelt verstößt aus meiner Sicht ganz eindeutig gegen die Persönlichkeitsrechte eines jeden einzelnen. Die Satzung eines Vereins, wo geschrieben steht, das alle Spieler/Spielerinnen aussortiert werden, die ein eigenes Shirt oder einen eigenen Pulli anziehen haben ich noch nie gehört.


    Kann es sein, das es einigen hier nur darum geht, ihre eigenen Ordnungsvorgaben durch zu setzen.


    Ich jedenfalls habe gelernt wenn es einigen nur noch ums Prinzip geht, das sie eigentlich wichtigen Dinge aus den Augen verlieren.


    Deshalb meine persönliche Meinung: Nur der Verein darf mir Kleidungsvorgaben machen, der mich dafür mit gutem Geld bezahlt.(Vertragsspieler). Wer das nicht macht, hat kein Recht meine Rechte einzuschränken.


    Ich empfehle deshalb allen sich um das wesentliche zu kümmern. Und das wesentliche ist nun mal das die Kinder altersgerechtes Training erhalten, und Spaß an ihrem Hobby haben, damit sie sich möglichst schnell und gut weiterentwickeln. Kleidungszwang - Nein Danke.

    Warum brauchen deine Spieler Kraft und ein besseres Zweikampfverhalten?


    Das sind Dinge, die ich nicht unbedingt von meinen Spielerinnen erwarte. Denn zwei Sachen sind erheblich besser als jeder Zweikampf und reines Krafttraining. Nutzt die Möglichkeiten die ihr habt zu eurem Vorteil.


    Ich setze hauptsächlich auf eine schnelles, gutes Pass- und Kombinationsspiel. Damit sieht man selbst gegen körperlich deutlich überlegene Teams immer gut aus bzw. vermeidet so weit wie möglich unnötige Verletzungen.


    Nutze im Training immer wieder die Spielformen 2:2, 3:3 und 4:4, damit der Zweikampf aber besonders das Pass- und Kombinationsspiel perfektioniert wird.

    Spucken ist sicherlich eine Sauerei, aber bei weitem nicht das schlimmste!


    Das schlimmste sind übele Fouls, die zu erheblichen, langwierigen Verletzungen führen. Schlimm wenn Gegenspieler für bewusste Fouls die zu Knochenbrüchen und Meniskus- und Kreuzbandverletzungen führen, die zu Verletzungen führen die 6-10 Monate dauern.
    Im besten Fall erhalten Sie für diese bewusste Körperverletzung 2-4 Wochen Sperre. Im besten Fall gehen sie absolut straffrei aus. Für mich bzw. die Verletzten Spielerinnen sind solche Strafen ein absoluter Hohn.
    Aus meiner Sicht müssten dieser Spieler/Spielerinnen mindestens genauso lange gesperrt werden wie die Verletzung des jeweiligen Spielers/Spielerin durch diese Verletzung aus dem Verkehr gezogen wird.


    Hört sich erst einmal sehr hart an, bedeutet aber letztlich nur das bewusste Fouls dazu führen das die Verursacher mindestens genauso benachteiligt werden wie der Spieler/Spielerin der/die gefoult wurde bzw. so lang wie der benachteiligte Verein auf seinen/seine Spieler/Spielerin verzichten muss.

    Im Prinzip gebe ich Chris recht, wenn er es für besser hält, das eigene Kinder von guten, anderen Trainern trainiert werden.


    Aber genau da fängt in der Realität oft das eigentliche Problem an. Denn viele Vereine verfügen eben nicht über wirklich gute Trainer, sondern ehr über Menschen, die es teilweise gut meinen, aber oft ungeschult und überfordert bzw. nicht über das nötige Fingerspitzengefühl verfügen, eine Mannschaft so zu trainieren und motivieren, das sie altersgerecht ausgebildet wird.
    Viel zu oft steht nur der schnelle Erfolg im Vordergrund bzw. die eigene Erfolgsgeilheit im Weg.


    Zumindest bei mir war das der Grund, zu helfen, nach einer sehr schlimmen Phase für die Mannschaft, das Team meiner Tochter zu übernehmen.


    Allerdings gibt es drei Arten von Vätern:


    1. Die einen, die in ihrem Kind das Supertalent sehen, und deshalb die ganze Mannschaft unterordnen.
    2. Die, die von ihrem Kind das absolute Vorbild in Leistung und Einstellung erwarten, und somit mit ihr Kind erheblich mehr unter Druck setzen als alle anderen Kinder.
    3. Und die, die versuchen ihr Kind und der Mannschaft eine vernünftige Entwicklung zu ermöglichen.


    Leider entsprechen die Meisten Väter Punkt 1. oder 2., aber es gibt auch Ausnahmen.

    Das eine geht nicht ohne das andere.


    Das bedeutet, das beides berücksichtigt werden muss. Die persönliche und die Mannschaftliche Entwicklung, werden immer wieder ineinander übergehen. Und das ist sehr gut so.
    Denn zum einen besteht der Sinn des Fußballspiel in einer geschlossenen Mannschaftsleistung, und zum anderen in der individuelle Leistung, durch nicht vorhersehbare Aktionen (Alleingang, tollerierbarer Eigensinn etc.).

    Andre, du hast ja völlig recht, das sich einige Turniere wie Kaugummi ziehen und somit oft der ganze Tage in Anspruch genommen wird.


    Deshalb reduziere auch ich die Anzahl der Turniere bei denen wir melden bzw. achte darauf, das es möglichst nur einen halben Tag dauert.


    Dann kann man je nachdem noch gemeinsam mit der Familie frühstücken, Einkaufen etc.

    Wir spielen in der Saison auf große Tore und haben nun bei einem Turnier auf kleine Handballtore spielen müssen. Auch die Spielzeit mit 10 Minuten war nicht besonders lang.


    Ergebnis dieser Vorgaben war das wir in den 3 Vorrundenspielen nur ein einziges Törchen, gegen zum Teil deutlich unterlegene Mannschaften erzielen konnten. Erschwerend kam hinzu, das sich alle nur hinten reingestellt haben und auf den einen entscheidenen Konter gehofft haben.


    Trotzdem konnten wir das Halbfinale erreichen. Dort trafen wir auf den späteren Turniersieger. Beide Teams spielten mit herunter gelassenem Visier, weil sie unbedingt ins Finale wollten. Erstaunlich, trotz der extrem kleinen Tore vielen in diesem Spiel 6 Tore in nur 10 Minuten. Auch wenn wir mit 2-4 verloren haben, war es das einzige Spiel des Ganzen Turniers, in dem richtig Fußball gespielt wurde (rauf und runter).


    Alle anderen Spiele sind jeweils mit 0-0, 1-1 oder 1-0 ausgegangen, mit Ausnahme unseres 2-1 im Spiel um den 3. Platz. Von daher bin ich zu dem Schluss gekommen, das dass Spiel auf Handballtore ehr den Spielverhinderern entgegen kommt, als denen die den Weg zum Tor suchen.


    Was haltet ihr von Handballtoren bei Turnieren ab der C-Jugend?

    Da trifft mal wieder die Theorie auf die Praxis.


    Natürlich wäre es schön , wenn die Turniere sich nicht ganz so lange hinziehen, aber der gastgebende Verein muss und soll schon auch seinen Schnitt machen.
    Turniere werden hauptsächlich Veranstaltet, damit etwas Geld für die Jugendkasse hereinkommt.

    Sorry, aber in dieser Diskussion verstehe ich nur Bahnhof.


    Warum Geld für ein Turnier bezahlen, wenn Turniere ohne Gebühr immer noch für gute Einnahmen für die Veranstalter sorgen?
    Damit jedes Kind eine Medaille bekommt?. So ein Blödsinn! Was bekommen diese Spieler in der Meisterschaft? Wo steht geschrieben das sie etwas bekommen, weil sie Fußball spielen?


    Wer so denkt muss aufpassen das er nicht bald anfängt Jugendspielern Geld anzubieten damit sie überhaupt kommen.


    Eine Gebühr würden wir nur zahlen, wenn vorher bekannte hohe Geldprämien ausgelobt würden. Warum? Weil wir dann wenigstens die Chance hätten aus 35 Euro 100, 200 oder 300 Euro für die Mannschaftskasse zu machen. Und mit dieser Einstellung zu einem Turnier zu fahren ist sicherlich nicht wirklich gut, oder?
    Von daher werden mit dieser Zahlung nur falsche Werte - Ziele verfolgt.


    Zumindest für die Region des WFLV sind Turniere mit Startgeld ehr die absolute Ausnahme. Und das ist gut so.

    Ist es richtig Kindern das "Kick and Rush" beizubringen und das technisch versierte, schnelle Paß- und Kombinationsspiel nicht?


    Fakt ist, wer einen technisch guten Ball spielt kann variieren. Rückt der Gegner zu weit auf kann ein langer Ball durchaus mal das richtige sein. Sich allerdings ausschließlich darauf zu verlassen das der Gegner das Spiel macht und grundsätzlich zu weit aufrückt ist naiv. Naiv deshalb weil seine Spielern/Spielerinnen ansonsten nicht über die technischen und taktischen Mittel verfügt situationsbedingt das Spiel in die Hand zu nehmen bzw. zu diktieren.


    Wer sich nur hinten reinstellt und über schnelle Konter versucht zum Erfolg zu kommen wird ca. 90% aller Spiele verlieren. Außerdem handelt es sich bei solchen Teams ehr um Spielverhinderer bzw. Spielzerstörer. Ich jedenfalls halte nichts von Mannschaften die sich nur hinten reinstellen, mit Mann und Maus verteidigen um auf den einen oder anderen Konter zu hoffen.
    Mag sein, das man damit des öfteren mehr Erfolg hat, als Teams die mitspielen, aber fußballerisch ist es für mich nahe am Offenbarungseid.

    Training findet selbstverständlich immer statt, wenn der Platz nicht gesperrt ist.
    Wo liegt das Problem bei unter 0 Grad und Schnee?


    Es gibt bekanntlich kein falsches Wetter, sondern nur falsche Kleidung ;)

    Ich gehe mal davon aus, das die Mädels zum größeren Teil technisch und spielerisch noch über keine allzu großen Fähigkeiten verfügen.


    Deshalb würde ich dir empfehlen die Grundlagen mit ihnen zu trainieren.


    1. Ballannahme
    2. Schußtechnik
    3. Pass- und Kombinationsspiel
    4. kurze / lange Pässe
    5. Torschuss
    6. wie stelle ich mich zum Gegner
    7. Position und Verhalten innerhalb der jeweiligen Positon
    8. Laufwege
    9. taktisches Verhalten


    Bevor du tiefer ins Detail einsteigst, solltest du immer darauf achten das die Grundlagen so gut sind, das es auch Sinn macht die nächste Stufe mit deinen Spielerinnen zu gehen.
    Das wichtigste sind eine schnelle uns sichere Ballannahme, ein schnelles und sicheres Pass- und Kombinationsspiel auf kurzer und mittlerer Distanz und eine vernünftige Schusstechnik.


    Viel Spaß und viel Erfolg - Reichlich Übungen wirs du auf www. soccerdrills.de finden.

    Alles eine Frage der Trainingsziele. Diese sollten jeweils altersspezifisch sein.


    Ein generelles "ja" wird es in diesem Alter nicht geben, aber ihnen zur Auflockerung bzw. zum Spaß mal einen Übersteiger etc. zu zeigen, erhöht für sie die Motivation und den Spaß.

    Punkt 1. es sind Kinder und deshalb sollte man mit ihnen ganz offen und ehrlich in Einzelgesprächen, das ansprechen was man von ihnen erwartet (Integration, Einhaltung der internen Regeln, und eine gewisse Einstellung zu dem von ihnen selbst gewähltem Hobby), damit sie das bekommen was sie von uns erwarten (Spielzeiten).


    Alle erhalten bei mir einen Vertrauensvorschuss. Sollten meine Erwartung / Anforderungen (Trainingsbeteiligung, soziales Verhalten, Einsatz/Einstellung) nicht stimmen, erfolgt das persönliche Gespräch mit dem Kind.
    Dabei werden durchaus Brücken gebaut, die es dem Kind ermöglichen sich schnell wieder in das Team zu spielen.


    Sollten Gespräche keine Besserung bringen, sollte man dem jeweiligen Kind im Voraus die jeweiligen Konsequenzen aufzeigen. Diese sind:


    1. wer weniger trainiert, wird auch weniger spielen
    2. wer ständig das Training stört, muss damit rechnen zeitweise vom Training entfernt (anfangs jeweils 10 Minuten, danach die komplette Trainingseinheit) zu werden. Selbstverständlich wirken sich ständige Störungen auch auf die Spielzeiten negativ aus.


    Kinder brauchen klare Ansagen und vorher mitgeteilte Konsequenzen. Nur wer vorher weiß was er zu erwarten hat, hat die Möglichkeit sein Verhalten so zu verändern, das er, falls von ihm selbst gewünscht, ausreichend Spielzeit erhält.


    Kinder einfach aus dem Kader streichen, ohne ihnen vorher die Möglichkeit zur Verhaltensänderung zu geben ist unfair.

    Das hängt immer von der Zuverlässigkeit und Krankheitsanfälligkeit (Erkältung, Husten, Schnupfen, Zerrungen, Verletzungen etc.)der jeweiligen Mannschaft ab.
    Unter 10 halte ich ein 7-er Team für unterbesetzt, da es vorkommen kann und wird das 2 bis 3 an jeweiligen Wochenenden, warum auch immer (Oma hat Geburtstag, Rockkonzert, Schnupfen, Schulveranstaltung, Krankheit etc.) nicht spielen können oder wollen. Bei schon einer längerfristigen Verletzung eines Spielers stehen nur noch 2 Auswechselspieler zur Verfügung.


    12 Spieler/Spielerinnen scheint mir unter normalen Umständen die optimale Zahl zu sein.

    Als erstes benötigt dieses Kind eine Bescheinigung seines Altvereins, das er am Probetraining teilnehmen kann. Schon das ist eine Hürde, die von den meisten nicht übersprungen wird.


    Als nächstes möchte ich anmerken, das ganz viele Vereine keine Trainingserlaubnis für andere Vereine ausstellen bzw. sich weigern diese zu erstellen.


    Wenn dann eine Trainingsbescheinigung vorgelegt werden kann, ohne die ein Kind zumindest in unserer Region nicht an einem Probetraining teilnehmen darf, ist sie aus meiner Erfahrung oft eingeschränkt bzw. gilt oft explizit nur für ein Training, welches in der Trainingsbescheinigung festgeschrieben vom bisherigen Verein notiert wird.


    Also ist es nicht so einfach wie einige sich das hier vorstellen, damit Kinder über mehrere Wochen zum Probetraining erscheinen. Ist aus meiner Sicht auch nicht unbedingt erforderlich, da man auch bei einem vernünftigem Training erkennen kann ob bzw. wie gut ein Spieler/Spielerin technisch und läuferisch ist.
    Den wahren Charakter des Kindes wird man in den meisten Fällen sowieso erst nach einiger Zeit, nachdem es den anderen gegenüber komplett aufgetaut ist, erkennen können.

    Da scheint die interne Absprache zwischen dir und dem Co-Trainer nicht besonders gut zu funktionieren. Wer sucht denn bei euch die Turniere aus bzw. entscheidet welche Turniere angenommen werden. Macht das der Co-Trainer?, oder macht ihr das gemeinsam?. Mit welcher Mannschaft wollte denn der Co-Trainer zu diesem Turnier fahren? Mit eurer, oder mit einer anderen? Da ich mal davon ausgehe, das er mit eurem Team antreten wollte. Somit hat er aus meiner Sicht falsch ausgewählt. Warum sind dann die anderen Teams/Trainer schuld daran wenn ihr untergeht, weil ihr mit einem Jungjahrgang antretet? Wie du selbst schreibst läuft es ansonsten recht gut. Wo liegt dann das Problem? Nur weil man bei einem Turnier kein Bein auf den Boden bekommen hat? Jugendarbeit ist immer langfristig angelegt. Der kurzfristige Erfolg ist schön, aber sagt in sehr jungen Jahrgängen nicht viel aus.

    Wichtig ist die richtige Auswahl der Tuniere. Es macht keinen Sinn zu Starke oder zu Schwache Turnier auszuwählen. Aber für die Auswahl ist letztlich der Trainer verantwortlich. Sorry, nicht böse, aber jeder kann sich im Vorfeld erkundigen, mit welchen Mannschaften gerechnet wird. Sich nachher zu beschweren ;), das die anderen ihre besten bzw. ältesten Spieler eingesetzt haben ist müssig. Da giilt es draus zu lernen, und immer mit angepaßten Teams die Turniere zu besuchen. Spätestens wenn du den Spielplan mit der Gruppeneinteilung und sämtlichen Mannschaften erhalten hast (geschieht immer vorher), kann jeder erkennen, wo sein Team leistungsmäßig steht. Da gilt es natürlich "vorher" die richtigen Schlüsse draus zu ziehen. Sollte ich einmal vorher das ganze falsch eingeschätzt haben, so das erheblich stärkere Teams antreten als das erwartet wurde, hole ich mir, falls möglich Verstärkung aus anderen Teams innerhalb des Vereins, gebe das Turnier an unsere B1 weiter, oder stelle das Team möglichst gut auf das zu erwartende Szenario (deftige Niederlagen) ein. Es ist doch auch immer eine Frage wie man die Übermacht der anderen Teams erklärt. Ich jedenfalls würde meinen Spielerinnen vorher genaue Anweisungen geben wie sie zu spielen haben, und nachher loben wie gut sie gegen übermächtige Gegner gekämpft haben. Denn das ist das was ich trotz allem von meinem Team erwarte. Sich gegen die zu erwartenden Niederlagen zu stemmen und sie so gering wie möglich zu halten.

    Was ist bzw. sollte das Ziel eines Trainers sein?

    Sein jeweiliges Team optimal weiter zu entwickeln. Das geht aber nicht wenn immer alle über Jahre in ein und derselben Mannschaft zusammen spielen. Die einen entwickeln sich schnelle, andere legen Pausen in der Entwicklung ein und wieder anderen erreichen beizeiten einen Punkt, wo sie sich nicht mehr weiter entwickeln.

    Die besten sollten mit den besten spielen, weil sie sich nur dann am besten weiter entwickeln. Wer nicht gefordert wird, wird sich in der Regel auch nicht bzw. nicht so schnell entwickeln. Wenn ihr also als Team zusammen bleibt, nehmt ihr damit den Besten die Chance sich optimal zu entwickeln.
    Wenn es ums das spielen "just for fun" geht, dann kann man sie zusammen lassen.

    Alles eine Frage des gewünschten Ziel.