Beiträge von bcefferen

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    Praktisch alle Bundesligamannschaften machen nach meiner Einschätzung einen guten Job in der Jugendarbeit. Letztlich ist es für sie billiger eigene Spieler auszubilden, als nachher fertige "Superstars" zu kaufen. Das gilt selbst für den FC Bayern München, der sicherlich in der Lage ist sehr hohe Ablösesummen zu zahlen, aber trotztdem zeigt, das auch Eigengewächse ihre Chancen bekommen.


    Einen speziellen Tipp für eine bestimmte Mannschaft kann man sehr schlecht geben, da zu viele Faktoren für eine solche Entscheidung wesentlich sind. Jede Region verfügt über seinen eigenen Charme und Charakter, der aber unter Umständen aber nicht zu dem neuen Spieler passt. Entscheidend ist auch, wie der/die Trainer mit den Spielern umgehen. Stimmt die Chemie? Wie wird der direkte Konkurenzkampf intern geführt?


    Da zumindest die Vereine im Westen in einer Art Bundesliga (Bayer Leverkusen, Schalke 04, VFL Bochum, 1. FC Köln, Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach, Bayer 04 Leverkusen etc.), gegen ebenfalls spielerisch und technisch starke Gegner spielen, ist der Level schon sehr, sehr hoch.


    Allerdings stellt man auch hier fest, das nur ganz, ganz wenige den Weg direkt in 1. Herrenteam schaffen. Die meisten Jungspieler fallen hinten herunter. Einige bekommen eine Chance in dee 2. Mannschaften zu reifen, oder aber werden bei Zweit- oder Drittligisten zur spielerischen Entwicklung geparkt/verliehen.

    Am besten ist es im gewohntem System zu beleiben, damit die Raumaufteilung funktioniert.


    Ansonsten empfehle ich Pressing und ständig hohen Druck aufzubauen. Ein Team welches gegen den Abstieg spielt wird diesem ständigen Druck in der Regel höchstens 30-40 Minuten aushalten.


    Wichtig ist allerdings, das die eigene Abwehr sicher steht, da damit zu rechnen ist, das schnelle, lange Bälle vom Gegner gespielt werden bzw. mit einer Kontertaktik des Gegners gerechnet werden muss. Wer zu schnell zu viel will, wird dafür auch schon mal abgestraft.

    Fakt ist, das der Trainer für die Aufstellung der Mannschaft zuständig bzw. verantwortlich ist.


    Wo liegt dann für dich das Problem mal zu testen, ob bzw. wie sich das ganze unter der von dir optimal eingeschätzten Aufstellung abläuft?


    Es ist eine von vielen Varianten, die du austesten solltest. Was du mit diesen Erkenntnissen dann anfängst, liegt ja wieder in deinem ermessen bzw. in deiner Verantwortung. Da du dir viele Gedanken machst über die optimale Weiterentwicklung der Kinder habe ich in diesem Punkt aber absolut keine Befürchtungen.

    Menschen sind keine Maschinen, sie machen Fehler. Das gilt für Spieler, Trainer, Eltern und alle anderen.


    Wichtig ist doch aus seinen Erfahrungen / Fehlern zu lernen, damit man es besser macht.


    Jeder der von sich behauptet alles richtig gemacht zu haben, geht bereits völlig falsch an die Sache heran. Trainer neigen dazu die Fehler bei den Spielern bzw. der Mannschaft zu sehen, ihre eigenen aber völlig auszublenden.


    Ändern kann man nur selbst etwas, in dem man selbstkritischer mit sich selbst wird, bzw. selbst bei Siegen sich, seine Vorgaben (taktisch, spielerisch etc.), Tonlage und vieles weitere selbst prüft. Leider sind dazu die meisten Menschen nicht fähig.


    Das wichtigste ist sich selbst und anderen Fehler zugeben bzw. zugestehen zu können.


    Ich jedenfalls mache ständig Fehler. Das liegt daran, das man hinterher immer schlauer ist als vorher, weil man ein Spiel nachträglich analysieren kann. Vorher kenne ich zu viele Faktoren nicht, die eventuell berücksichtigt werden müssten. Dazu gehören die mögliche falsche taktische Ausrichtung gegenüber einem Gegner der sich nicht so verhält, wie man es geplant hat, Dazu gehören Verletzungen und Unpässlichkeiten der eigenen Spieler, die nicht richt erkannt bzw. gedeutet wurden, weil Spieler oft nicht sagen das sie Probleme (leichte Verletzungen, Bauchschmerzen, Stress, Schulprobleme, Probleme mit der Familie, Freundin etc.) haben. Dazu gehört das man oft im Unterbewusstsein einige Spieler besser behandelt (Ansprache, Verständnis etc.) als andere. Wer sich selbst prüft, wird schnell feststellen, das die eigene Toleranzgrenze gegenüber einigen Spielern unterschiedlich ist.
    Das hat immer auch etwas mit Sympatie zu tun.

    Streit kommt überall vor.


    In der Familie, unter Geschwistern, in der Schule und im Verein bzw. der Mannschaften.


    Entscheidend ist eine vernünftige Streitkultur.


    Da wir es in der Mannschaft in der Regel mit verschiedenen Charakteren, unterschiedlichen Elternhäusern, unterschiedlichen Schulbildungen etc. zu tun haben, muss man erst einmal einige Regeln für die gewünschte Streitkultur mit der Mannschaft besprechen. Denn nicht jeder hat gelernt vernünftig zu diskutieren oder gar zu streiten.


    Wesentlich dabei ist es, das niemals der andere persönlich angegriffen und beleidigt wird, sondern immer nur der negative Sachverhalt besprochen bzw. geklärt wird.
    Ebenfalls wichtig ist es sachlich zu bleiben bzw. unbedingt von der emotionalen Schiene herunter- oder wegzukommen.

    Wer wirklich messen möchte, muss Laktatwerte messen. Die sagen wirklich etwas über die Leistungsfähigkeit aus.


    Und da kann ich mir einfach nicht vorstellen, das dies bei 95 99% aller Teams möglich bzw. sinnvoll ist.


    Der Cooper-Test ist aus meiner sich nur bedingt objektiv. Klar lassen sich an den Zeiten Änderungen (positiv/negativ) feststellen.


    Aber Fakt ist ebenfalls, das jeder Spieler ein eigenes für ihn richtiges Ausdauertempo hat. Das bedeutet, das nicht der schnellste die besten Werte hat. Unter Umständen kommen die Schnellsten mit den im Fußball ständig vorhandenen Tempo-Wechseln nicht zureckt.. Aus dem gleichen Grund kann ein langsamerer Dauerläufer unter Umständen viel besser länger und konstant laufen. Warum nur sind Langstreckenläufern nur ganz, ganz selten in der Lage auf Kurzstrecken (und die sind beim Fußball wesentlich) auf hohem Level mitzuhalten.


    Im Spiel sind 2 Dinge das wesentlichste, die in dem Cooper-Test überhaupt nicht festzustellen sind:
    1. Die Antrittsgeschwindigkeit - sie ist wesentlich für die Balleroberung und beim erlaufen von Pässen
    2. Das Stellungsspiel - wer über ein gutes Stellungsspiel verfügt muss gar nicht so viel laufen wie andere. Das sieht man besonders bei erfahrenen Mannschaften. Die lassen den Ball und den Gegner so lange laufen, bis sie im richtigen Moment zuschlagen. Das widerum bedeutet natürlich nicht, das der Konditionsbereich vernächlässig werden darf.


    Klar Schaden tut der Cooper-Test aus meiner Sicht nicht. Aber er gibt nur einen von mehreren wesentlichen Punkten wieder. Das sollten alle Verfechter des Cooper-Tests zumindest bei ihrer Auswertung berücksichtigen.

    Spielerisch !!!


    Gutes Stellungsspiel, eng am Gegner stehen, so dass man ihn direkt bei der Ballannahme stören kann bzw. zu Fehlern zwingt. Möglichst alle Anspielmöglichkeiten durch ein gutes Stellungsspiel unterbinden.
    Falls möglich Pressing spielen, um den Gegner unter Druck zu setzen bzw. zu Fehlern zu zwingen.


    Zumindest bei uns ist der bewusste, harte Körpereinsatz in 90-95% aller Fälle weder erwünscht, noch erforderlich !!!


    Einzige Ausnahme ist die Situation, das der Gegner ständig und bewusst unfair spielt, in dem ehr die Ellenbogen für Bodychecks, die Hände zum festhalten und zerren und die Beine für bewusste, teilweise übele Fouls nutzt.


    Nur dann, wenn der Gegner diese unfairen Mittel einsetzt, und der Schiedsrichter diese ständigen Fouls nicht unterbindet,erwarte ich, das sie sich körperlich wehren. Das wird aber nicht trainiert.


    Ansonsten immer alles "spielerisch", lösen.


    Das richtige 1:1 Verhalten wurde bereits erklärt.

    Blue, sei mir nicht böse, aber diese Vorgehensweise ist eine indirekte Erhöhung des Beitrages.


    Denn erfahrungsgemäß wissen wir, das die meisten Eltern sich nicht angagieren werden. Dein Modell würde bedeuten, das sie 10 Stunden arbeiten müssen, damit sie diesen Betrag rückwirkend zurück erhalten. Das wiederum bedeutet ein Stundenlohn von 1,- Euro.


    Sorry, aber für ein Euro die Stunde würden nicht einmal meine Kinder einen Job annehmen. Deshalb entweder wird freiwillig gearbeitet, ohne Geld, oder aber gar nicht.

    Die Mischung macht es!


    Natürlich müssen die grundsätzlichen Voraussetzungen (Philosophie) übereinstimmen.


    Wichtig finde ich allerdings, das jeder Trainer immer noch genügend Freiraum hat seine Vorstellungen mit einzubringen. Wer nur nach Vorgaben anderer Arbeit wird sich beizeiten nicht mehr mit dem Verein identifizieren können bzw. fühlt sich überwacht und fremdgesteuert.

    In dem von dir genannten Fall kann ich die Prüfung nachvollziehen.


    Da du ein recht erfahrener Trainer bist, war dir wahrscheinlich aber schon vorher klar, das es nicht an der fehlenden Fitness lag. Ansonsten hättest du ja an deinem eigenen Training (Trainingsplan) aus den bisherigen Erfahrungen zweifeln müssen.


    Aber woran liegt den nun das zu statische Auftreten deines Teams?


    Liegt es nun an den von mir ebenfalls aufgeführten Faktoren!!!


    Zitat: Unter Umständen sind Merkmale wie Teamgeist, Charakter, Einstellung, Stellungsspiel, Kreativität u.v.m erheblich wichtiger bzw. erhalten bei mir den Vorzug.

    Der Trainer entscheidet.


    Alle anderen dürfen sich durchaus einbringen bzw. Vorschläge unterbreiten. Ob bzw. wie sie umgesetzt werden entscheidet dann ausschließlich wieder der Trainer: Allerdings sollte ein Trainer auch immer das nötige Fingerspitzengefühl haben, damit es nicht zu unnötigen Eskalationen kommt.

    Warum sind für viele diese Tests aussagefähiger, als das was sie beim Training und den Spielen mit ihren eigenen Augen sehen können?


    Dort sieht man doch sehr genau ob die ausreichende Kondition, Ausdauer und Geschwindigkeit vorhanden ist.


    Ich persönlich habe durchaus die Erfahrung gemacht, das diese Werte (Zeiten), nur ein Baustein vom ganzen sind. Deshalb wäre ich immer sehr vorsichtig diesen Werten zu viel Bedeutung zukommen zu lassen. Unter Umständen sind Merkmale wie Teamgeist, Charakter, Einstellung, Stellungsspiel, Kreativität u.v.m erheblich wichtiger bzw. erhalten bei mir den Vorzug.

    Da alle hochklassigen Turniere (ab D-Jugend) auf große Toren gespielt werden, ist die Tendenz klar und deutlich zu erkennen, was gewünscht und gewollt ist.


    Schon deshalb werde ich bei allen weiteren Turnieren, ab sofort immer vor unserer Anmeldung prüfen, ob auf Handball oder Jugendtore (5 x 2 m) gespielt wird. Turniere auf Handballtore werden ab sofort nicht mehr berücksichtigt.


    Grund dafür ist, das es uns nicht viel bringt, Turniere zu spielen, wo zu viele Teams nicht mitspielen, sondern ausschließlich damit beschäftigt sind unser Spiel zu zerstören. Uns geht es um die spielerische Weiterentwicklung, und die ist nur sehr bedingt möglich gegen deutlich unterlegene Teams, die in der Regel ehr Turniere auf Handballtore besuchen, oder austragen.


    Ich verliere lieber 3 oder 4 Vorrundenspiele bei höherklassigen Turnieren, gegen stärkere Teams. Dort würden wir uns niemals nur hinten reinstellen, sondern, klar aus einer verstärkten Abwehr, aber ständig mit nach vorn spielen. Denn nur so lernt das Team sich zu entwicklen, um auf Dauer an die Leistung der stärkeren Teams zu kommen.


    Der Grund dafür ist, das die Hallenspiele ehr einen Trainingscharakter haben, damit wir in den Meisterschaftsspielen, mehr spielerisches Potenzial bekommen. Platzierungen bei Hallenturnieren sind schön, aber die spielerische Entwicklung (besonders technisch) wesentlicher. Und wer sich nur hinten reinstellt, der wird auch in den Meisterschaftsspielen nicht viel erreichen können. Denn in der Regel hat man dort deutlich mehr Zeit den Gegner weich zu klopfen. Meistens ist es dann nur eine Frage der Zeit, wann der erlösende erste Treffer fällt. Da es dort auch 20-30 Minuten dauern kann bis der erste Treffer fällt, sagen Turniere und Platzierungen nicht immer all zu viel über die wahre Qualität aus. Klar kann man erkennen, das ein Team eine gute Spielanlage hat, aber gerade bei Hallenturnieren gewinnt nicht immer das beste Team. Ohne das nötige Quentchen Glück bzw. das Tor zur richtigen Zeit, ist es für etwas schwächere Teams durchaus möglich, 10 Minuten zu überleben. Das kleine Tore ihnen dabei helfen ist sicherlich jedem klar.

    Geht diese Frage in Richtung Teamfindung, oder handelt es sich hier darum wie diese Einzelspieler aufgestellt werden sollen.


    In welcher Staffel spielt ihr?


    Wird als Team gespielt, oder besteht die Mannschaft aus Einzelpielern, die ihren eigenen Egoismus pflegen?


    Um wie viele gute Einzelspieler handelt es sich?


    Welche Positionen bekleiden diese Spieler zur Zeit?


    Welche Postionen können diese Spieler noch spielen?


    Was sind die Stärken und Schwächen der Spieler bzw. der Mannschaft?


    Sorry, aber hier sind erheblich mehr Informationen erforderlich, damit hilfreiche Antworten erfolgen können.

    Würde dieses warm machen (mit klatschen) mal im Training, wo alle unter sich sind antesten.


    Bei uns wird das regelmäßig gemacht. Mag sein, das der eine oder andere am Anfang (nach einem Vereinswechsel) damit ein Problem hat, aber wenn es alle machen, ist die Wirkung, intern und extern (vor Spielen und Turnieren) ehr positiv. Zumindest bei uns wird es positiv angenommen und niemand hat sich negativ geäußert. Es sorg ehr für etwas Spaß und ein noch stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl.

    Alles was man macht, sollte man mit dem nötigen Ernst machen. Alles nur zum Spaß, ist sicherlich genauso falsch wie übertriebener, unangemessener Ehrgeiz.


    Das gilt zumindest für Fußball als Breitensport, und betrifft somit mindestens 95% aller Mannschaften.

    Im Prinzip ist es ganz einfach. Behandelt immer alle so wie ihr auch behandelt werden möchtet. Mit Respekt und Anstand!!!


    Das gilt für Spieler und Spielerinnen, aber auch für die Familie, den Beruf, Freunde, Bekannte, einfach alle.