Beiträge von tobn

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    das war vom Verbandstrainer, nicht vom Stützpunkttrainer.


    Das ist doch egal, es war eine Forderung, die nicht vom Verein kam, und sich auf das Stützpunkttraining bezog.


    klare Ansage des Stützpunktrainers bei der Sichtung:


    Wie jetzt, Verbandsvertreter oder Stützpunkttrainer?! Wobei ich ja finde, dass das keinen Unterschied macht, sofern beide letztlich die selbe Organsiation vertreten und kein Widerspruch zwischen ihren Aussagen vorhanden ist.


    das Stützpunkttrainng ist ein Angebot für talentierte Fussballer, das zusätzlich zum Vereinstraining wöchentlch ein Training anbietet. es ist kein Ersatz für ein Vereinstraining. Spieler die wir einladen, müssen also bereit sein zusätzlich mehr zum Training zu gehen. zumindest Standartsatz bei unserem Stützpunkt. und so sehe ich es auch.


    Ja, natürlich ist das Stützpunkttraining als zum normalen Vereinstraining zusätzliche Förderung gedacht. Ich finde allerdings, dass in diesem Alter das normale Vereinstraining sich auf zwei Einheiten in der Woche beschränken sollte.

    Lies mal die einzelnen Beiträge durch.


    Guter Vorschlag, das hätte ich vielleicht zuvor auch schon machen sollen, habe es inzwischen nachgeholt. Allerdings muss ich sagen, dass ich das Bild immer noch nicht so eindeutig sehe, wie du es zu tun scheinst.


    der Junge wollte aufhören, jetzt hat er das Training reduziert und fühlt sich sauwohl, es macht ihm Spass. das im gleichen Verein, gleiches Umfeld. und Gespräche die du anregst, haben ebenfalls stattgefunden.


    der Junge steckt in der Pupertät in all seinen Problemen, er ist auf der Suche seinen Weg zu finden. 4 mal die Woche Training und Spiel ist ihm derzeit eindeutig zu viel. mit weniger Training ist er zur Zeit viel zufriedener. Ursache dafür ist dann wohl nicht beim Verein oder Trainer zu suchen. das wäre überall so.


    Kann sein. Es ist ja aber so, dass er in einem Verein spielt, wo es schon auch sehr nach Leistung zu gehen scheint. Mir scheint es, als habe er sich in der Zeit vor den Gesprächen zu sehr unter Druck gesetzt und vielleicht auch zu sehr unter Druck gesetzt gefühlt. Das ist ja häufig, wie ich vermute, ein schleichender Prozess, er war ja nach seinem Wechsel, der ja schon eine Weile zurück liegt, zunächst nicht so glücklich und brauchte eine Weile, um sich einzuleben, ist dann aber zum Stammspieler, wenn auch auf einer weniger geliebten Position geworden. Mit seinen zwölf Jahren ist er ja vom Alter her noch in der D-Jugend, der Verein trainiert aber i.d.R. drei mal pro Woche, dazu kommt noch das Stützpunkttraining und der Spielbetrieb. Wenn die Mannschaft höher spielt, sind das schon ziemlich viele Spiele. Es würde mich auch nicht wundern, wenn der Verein nicht auch noch einige Freundschaftsspiele und Turniere ausmachen würde, so dass fünf Fußballtermine pro Woche keine Seltenheit sein dürften. Als Vater eines Elfjährigen finde ich, dass das in diesem Alter zu viel des Guten ist. Mal ehrlich, die Profis des hiesigen Bundesligisten haben ein aber deutlich entspannteres Leben..


    Ich habe bei solchen Geschichten, vermutlich ähnlich wie TW-Trainer, die Befürchtung, dass es Trainer und, zumindest in vielen anderen Fällen als dem vorliegenden, Eltern mit ihrem Ehrgeiz übertreiben, und nicht oder zu spät erkennen, wenn es reicht und zu viel wird. Auf der Seite von Eltern und Spielern trägt vermutlich ganz erheblich die Euphorie des Erfolgs bei, es klappt ja auch alles super, bis irgendwann die große Erschöpfung und die Lustlosigkeit einsetzt. Man kann das Burnout nennen, oder auch Übersättigung, was auch immer. Ich denke, man sollte nicht zu sehr auf Quantität setzen und versuchen, bereits in der D-Jugend Spieler zu formen, die wie Götze, Reus oder Messi spielen können. Es gibt da doch den netten Spruch davon, dass das Gras auch dann nicht schneller wächst, wenn man daran zieht. Mir fiel dazu gerade ein, dass man tatsächlich das Gegenteil von dem erreicht, was man will, wenn man (zu sehr) am Gras zieht: man reißt die Halme ab oder zieht sogar die Wurzel mit aus. Ich möchte hier nicht überdramatisieren, aber schon darauf hinweisen, dass mit dem Übertritt vom Kinder- in den Jugendfußball nicht auf einmal alle Hebel voll umgelegt werden können und von Spielern, die noch ähnlich viel Kind wie Jugendlicher sind, nicht erwartet werden kann und darf, dass sie sich verhalten, als wären sie vier Jahre älter.


    diese Wegfindung muss man als Erwachsene untersützen, aber auch die Grenzen setzen. er muss lernen, dass er da auch für sich Entscheidungen treffen muss, die sowohl Vor- wie Nachteile für ihn bringen und was ihm wichtiger ist. es geht halt in einer Gesellschaft nicht alles nach den eigenen Vorstellungen und Wünschen.


    Das ist zwar vollkommen richtig, aber man sollte doch von einem Kind auch nicht fordern, dass es sich zwischen Luzifer und Beelzebub entscheidet. Es muss auch noch von D- bis A-Jugend altersgerecht bleiben, und die hier beschriebene Belastung empfinde ich nicht mehr als altersgerecht. Ich habe grundsätzlich nichts gegen ein drittes Training unter der Woche, ich würde es aber als verantwortlicher Trainer ausdrücklich für Freiwillige anbieten. Und dann wäre es auch selbstverständlich, dass eine Teilnahme daran keine Auswirkungen auf Einsatzzeiten oder ähnliches hat. Bei den ehrgeizigen Trainern, die ich aus unserer Gegend kenne, bin ich aber eher skeptisch, ob ihre Einstellung sich mit meiner deckt...


    in 4 Wochen kann schon alles wieder anders sein, erkennt velleicht, dass anderes ihm doch wichtig ist.


    Klar, aber wenn er sich dann vom Stützpunkt hat verabschieden müssen, hätte ich zumindest die Befürchtung, dass er dort auch nicht wieder hingehen kann. Da scheinen die Stützpunkte aber auch sehr inhomogen zu sein...

    es geht um die Einstellung, um den Ehrgeiiz. für mich ist es keine Einstellung wenn jemand vor dem Spiel schon sagt, es ist mir egal wie es ausgeht.


    Dann frage ich mich aber, ob tatsächlich stimmt, was der Spieler sagt. Und wenn es stimmt, dann frage ich mich, woran das liegt. Sicher gibt es unter Spielern Unterschiede in Ehrgeiz und Engagement, davon kann ich ein Lied singen, aber die talentierteren Spieler sind typischerweise doch auch die engagierteren, oder? Bei mir war das zumindest der Fall.


    wie reagierst du bei deiner Mannschaft wenn eine Spielerin zu dir kommt und dir mittelt sie wll heute eigendlch nur Spass haben, wie das Spiel, dann ausgeht ist ihr egal, und daneben stehen die anderen 10, sind heiss aufs Spiel und bereit sich voll einzusetzen?


    Dann führe ich ein Gespräch mit dem Spieler, in dem ich unmissverständlich, aber nicht in Form eines Anschisses, vermittle, dass ich von jedem Spieler auf dem Platz vollen Einsatz erwarte. Dass mir nicht so wichtig ist, ob wir am Ende gewinnen oder nicht, mir aber sehr wohl wichtig ist, dass wir Alles für den Sieg getan haben. Ich lege schon immer großen Wert darauf, dass meine Spieler auf dem Platz alles geben, diese Litanei kennen also die Spieler, die ich schon länger trainiere, nur zu gut.


    Aber im vorliegenden Fall bin ich nicht davon überzeugt, dass der Spieler von sich aus keine Lust hat. Mich würde es nicht wundern, wenn er sich in dem aktuellen Umfeld einfach nicht wohl fühlt und deshalb Schwierigkeiten hat, sich mit der Mannschaft zu identifizieren. Dann wäre es doch ein Wunder, wenn er volle Leistung bringen könnte, oder?

    Man kann sich nicht nur die Rosinen heraussuchen. Macht das Training im eigenen Verein keinen Spaß, sollte man die Ursachen ergründen und versuchen möglichst Abhilfe schaffen, in welcher Art und Weise auch immer.


    Genau. Mit Rosinenpickerei hat das zunächst einmal nichts zu tun. Dazu würde es, wenn die Situation im Verein einwandfrei zumutbar ist. Wobei natürlich ein Kind sich nur da voll entwickeln kann, wo es ihm auch zumindest halbwegs gefällt. Es muss nicht alles toll sein, aber es muss ihm so gut gefallen, dass es gerne zu Spiel und Training geht. Wenn das nicht gegeben ist, sollte auch der Verein handeln.


    Dass es dem Kind im Stützpunkt besser gefällt, könnte auch an dem dortigen geringeren Leistungsgefälle liegen. Das nur mal so am Rand.


    Das kann gut sein, einen solchen Kandidaten habe ich selbst zu Hause, wäre das Leistungsgefälle, das wir bis zur letzten Saison hatten, bestehen geblieben, hätte ich mich für ihn nach einem anderen Verein umgesehen. Und das obwohl ich seine Mannschaft nach meinen besten Möglichkeiten selbst trainierte. Ich halte es nicht für sinnvoll, Kinder, die deutlich aus ihrem Team heraus ragen, dazu zu verdammen, in ihm zu bleiben, obwohl sie mit der Situation überfordert sind.


    Ist die Anzahl der Trainingstage dem Kind zu viel, fällt zuerst das Stützpunkttraining weg. Das wäre zumindest hier so und die Stützpunkttrainer stehen mit den entsprechenden Vereinstrainern auch in Kontakt, so dass sie auch wissen, inwieweit ihre Kandidaten regelmäßig trainieren.


    Sofern das wirklich so ist, d.h. dass dem Kind die Menge an Fußball zu viel ist, würde ich dir nicht kategorisch widersprechen, auch wenn ich durchaus bei Don Quijote bin, dass es beim Stützpunkttraining um die talentiertesten Spieler geht. Dort kann man ihr Engagement doch auch beurteilen, man sieht sie doch jede Woche. Wenn sie dort engagiert sind, im Heimatverein aber nicht so sehr, dann sollte man sich doch eher fragen, woran das liegt und nicht stattdessen gleich zum Rauswurf greifen. Man sieht doch, wozu das Kind in der lage ist und bereit sein kann, wenn die Bedingungen passen.


    Ich würde als Vereinstrainer den Stützpunkttrainer jedenfalls über das Gespräch mit den Eltern und dem Kind informieren.


    Du wärst ja auch ein guter Vereinstrainer. Ist Max' Trainer auch ein guter Trainer? Wir wissen es nicht.

    geforderte Vorraussetzungen erfülle ich oder erfülle sie nicht. Aber ich kann nicht erwarten, dass wegen uns die Vorraussetzungen geändert werden.


    @Don, du hast als Vorraussetzung zum Stützpunkt selbst den Punkt: "bereit für zusätzlichen Aufwand" genannt. die wird hier jedoch nicht erfüllt.
    ist da deine Meinung nicht etwas inkonsequent?


    Ich möchte Don Quijote nicht vorgreifen, aber in Eurem Fall wurde ja tatsächlich vom Stützpunkt etwas gefordert. Das ist hier doch gar nicht der Fall. Vielmehr würde Max doch evtl. in einen anderen Verein wechseln, wenn denn ein besserer bekannt wäre. Es ist doch aber so, dass sein Heimatverein, in dem er sich aber nicht so wohl fühlt und in dem man ihn, wenn ich mich recht erinnere, auch nur recht einseitig fördert, ihn unbedingt halten will. Im Übrigen bin ich nicht davon überzeugt, dass Max nicht auch in seinem Verein zu sehr großem Einsatz bereit wäre, wenn es ihm eben dort besser gefallen würde.

    Ich sehe es wie Don Quijote: es ist nicht so, dass Max Fußball keinen Spaß mehr macht, er macht ihm aber in seinem Verein nur noch wenig Spaß. Und da empfinde ich es auch als den völlig falschen Ansatz, von ihm zu verlangen, auf das Stützpunkittraining, das ihm Spaß macht und das ihm und allen Anderen, die es sehen wollen, aufzeigt, unter welchen Bedingungen er eben mit Freude (und wohl auch guten Leistungen) dem Sport nachgehen kann. Auf die Formulierung, es sei ihm alles zu viel (oder so ähnlich) würde ich nicht so viel geben, was soll er denn schon sagen? Kaum einer meiner U12-Spieler wäre in der Lage, angemessen und korrekt über sein Seelenleben zu reflektieren, schon gar nicht es Anderen mitzuteilen.


    Ich, für meinen Teil, bin mir nicht so sicher, ob der gefundene Kompromiss längerfristig tragfähig ist. Persönlich halte ich wenig davon, das Training nur zum Teil mit zu machen, insbesondere besteht die große Gefahr, dass er sich über kurz oder lang aus dem Team ausgrenzt, noch umso mehr, wenn es ihm an anderem Ort besser gefällt. Natürlich ist Fußball im Verein kein Wunschkonzert und schon gar nicht kann ein Trainer oder ein Verein es allen Recht machen. Aber ein Kind sollte sich in seinem Verein und in seinem Team schon wohl fühlen und in der Regel auch gerne zum Training gehen. Ist das nicht gegeben, so würde ich es nicht zum Dauerzustand werden lassen wollen, weder als Trainer noch als Elternteil.

    So ungefähr wäre das, ja. Schaue halt, dass beide letztlich im Grundsatz das Gleiche machen, nur halt mal schwerer, mal leichter. Und passe es so an, dass sich beide Gruppen beim Wettkampf einen engen Kampf liefern. Wenn im Wettkampf erkennbar ist, dass das nichts wird, kannst du auch währenddessen ändern, wie die Punkte gezählt werden. Oder es gibt eine Revanche, in der die Punkte anders gezählt werden.


    Was drei Gruppen anbelangt: kann schon gehen, probiere es doch einfach aus. Es kann dann halt aber deutlich schwieriger sein, dafür zu sorgen, dass alle drei Gruppen ähnlich schnell Punkte sammeln. Und dein Kader wäre mir für drei Gruppen noch nicht groß genug.

    Da sind sie wieder, die locker von der Zunge gehenden Begriffe:
    [...]
    Gute Feldspieler sind auch gute Torhüter! Wenn das so ist, kann man sich das Torwarttraining eigentlich sparen und jeweils den besten Feldspieler ins Tor stellen?


    Quatsch, sagt doch keiner. Es geht hier um F- und E-Jugend, da sagst du doch selbst, dass man da noch keine spezialisierten Torhüter haben sollte, sondern vielmehr allen Spielern die Grundfertigkeiten vermittelen sollte. Oder meintest du jetzt marcel1994s Aussage und nicht meine? Was die Eignung für das Tor betrifft, so waren bei mir die Spieler im Tor meistens ähnlich mutig oder ängstlich, rustikal oder filigran, reaktionsschnell oder eher träge, gedankenschnell oder weniger, koordinativ besser oder weniger gut, so wie sie es auf dem Feld eben auch waren. Richtiges Towarttechniktraining gab es bei mir nicht, wenn es sich anbot, habe ich eher Individualtaktisches vermittelt. In Zukunft würde ich mich von deinen Tipps in diesem Forum und "Gehalten" leiten lassen.


    Mit deinen weiteren Ausführungen kann ich mich übrigens vollständig identifizieren.

    Er sagt mir aber das er dann nicht spielen würde wenn er ins Feld muss.


    Aber wer wo spielt entscheidet nur einer, nämlich der Trainer. Punkt, aus, Micky-Maus.


    Er hat letztens drausen gespielt und ein anderer im Tor, der eigentlich gar nicht will.


    Aha, also hat er dann ja doch gespielt. Na also, dann lasse dich doch von einer dazu noch hoheln Drohung nicht ins Bockshorn jagen. Du bist der Trainer, du gibst den Ton an. Kennst du den Spruch mit dem Brot und den Krümeln? Das heißt nicht, dass du zum Schreckensherrscher werden darfst, aber Diktator bist du als Trainer schon.


    Und warum will der andere Spieler nicht ins Tor?


    Es wollen 2 Kinder ins Tor der der jetzt drinne ist und einer, bei dem die Mutter sagt wenn ich Ihn ins Tor stelle dann meldet Sie ihn ab.


    Warum will die Mutter nicht, dass ihr Sohn im Tor spielt?


    Es hat im nicht gefallen im Feld (da muss man ja rennen :-O).


    Tja, das ist um Fußball nun mal so. Das musst du deiner Mannschaft auch mitteilen. Und die Laufbereitschaft auch fördern, z.B. indem im Spiel Tore doppelt zählen, wenn alle eigenen Spieler in der gegnerischen Hälfte sind und ebenfalls verdoppelt wird, wenn sich noch ein Verteidiger in der anderen Hälfte befindet. Oder Tore zählen nur, wenn alle Spieler in der gegnerischen Hälfte sind und für jeden Verteidiger in der Hälfte der Angreifer wird verdoppelt.


    Flexibel kann ich verstehen mal links mal rechts mal über die Mitte, finde ich auch sehr gut wenn Sie das machen aber nicht wenn ich sage du spielst vorne in der Reihe und er steht dann nur hinten rum, was er vorher immer machen sollte.


    Nun, wenn er es nun mal schon länger so gewohnt ist, dann musst du Geduld haben, viel Geduld, und ihn immer wieder daran erinnern, dass er mit nach vorne laufen sollte und ihn auch dazu ermutigen. Und dann bspw. schon dann überschwenglich loben, wenn er von sich aus mal mit nach vorne läuft, ganz egal, wo sich zu dem Zeitpunkt der Ball befindet. Lobe deine Spieler ausdrücklich auch für gute Aktionen ohne Ball, damit sie merken, dass du das siehst und auch anerkennst.

    Ich kann mal probieren mit dem switchen aber ich kenne meien Jungs. Wenn ich denen nur den Rücken zu drehe, dann machen die was die wollen. Das trifft auf die Stärkeren besonders zu. Aber wenn ich Sie mal fördere vllt werden Sie dann wirklich ruhiger....


    Versuch macht kluch, äh, klug.


    Vorschlag Passen:
    die 5 starken wo ich habe machen folgende Übung: 4 Hütchen; immer ein Hütchen weiter passen und hinterherlaufen. (Das man nicht stehen bleiben soll nach dem pass). Verschiedene Laufwege, Distanz mal verändern.


    die 6 schwachen machen: jeder passt aus dem Stand durch ein Hütchen tor, der andere nimmt an und passt zurück.


    Ich möchte eigentlich die Übung an sich nicht bewerten, es gibt auf Soccerdrills und Training Online tolle Übungen in absolut aureichender Anzahl, suche dir da ein paar heraus und probiere sie aus. Deine kenne ich, sie sind sehr elementar, durchaus als Ausgangspunkt geeignet, da muss aber steigernd noch mehr dazu kommen, sonst sind sie spätestens nach einer halben Minute langweilig. Tipp: Wettbewerbe kommen immer gut an.


    Keinesfalls würde ich aber den Gruppen unterschiedliche Übungen geben. Entweder beide machen das Passquadrat oder beide machen die Paarübung. Von der Methodik her kommt die Paarübung natürlich vor dem Passquadrat, weil sie einfacher ist und eigentlich nur die korrekte Elementartechnik schult. Die Schwierigkeit kannst du mittels Hütchentoren, durch die gepasst werden muss, unterschiedlichen Abständen, etc. unterschiedlich gestalten. D.h. die schwächeren dürfen durch größere Hütchentore passen oder stehen dichter zusammen, die schwereren müssen ggf. mit dem einen Fuß annehmen und mit dem anderen zurück passen, während die schwächeren da noch frei sind. Beim Wettbewerb im Passquadrat haben die Schwächeren einen Ball mehr, ein kleineres Quadrat oder ein größeres Zähltor. Es gibt unheimlich viele Möglichkeiten, Variationen rein zu bringen. Schaue dich einfach mal bei Soccerdrills und auf Training Online mal um. Und durchsuche mal die Rubrik der Lieblingsübungen dieses Forums, die dortigen Übungen sind eigentlich alle klasse.

    [...] ich [...] habe zum GLück nicht solche Probleme mit den Eltern. Die Eltern sagen immer, dass ich es richtig mache und sie mich alles machen lassen mit den Kindern. Ich habe auch bis heute noch keine Beschwerden gehört von wegen ach der schon wieder im Tor und der spielt immer und so etwas.


    Nun, das könnte auch gut einfach nur Desinteresse sein, was sicherlich angenehmer ist als sich zu sehr einmischende Eltern, aber halt auch zu nur schwacher Unterstützung führen kann. Aber das will ich in deinem Fall mal nicht hoffen und ohnehin nur am Rande.


    Ich habe aber eher ein anderes Problem [...][:] Das mit den festen Positionen und dem Torhüter. Der Torhüter ist echt supper im Tor aber auch im Feld.


    Das ist übrigens keine Seltenheit. Die stärkeren Spieler sind auch im Tor typischerweise ziemlich gut.


    Ich würde Ihn gerne auch im Feld spielen lassen, aber dann kommt er immer, schaut mich mit seinen großen Augen an und sagt: "Marcel? Kann ich nicht doch ins Tor gehen, das macht mir so viel Spaß." Soll ich Ihm den seinen Wunsch verwehren???


    Absolut, denn es macht anderen Spielern ja auch Spaß. Und wie soll er denn wissen, ob ihm das Spiel auf dem Feld nicht auch Spaß macht, wenn er nur ab und zu ausprobiert? Er kann ja ruhig häufiger als die anderen im Tor spielen, bei mir war es auch so, dass die Spieler, die gerne im Tor spielten, das öfter machen durften als diejenigen, die sich nicht geweigert haben. Aber sowohl im Training als auch in den Spielen hat bei mir jeder auch mal im Tor gespielt. Zum Glück hatte ich aber auch keine Totalverweigerer, es gab zwar welche, die zunächst skeptisch waren, die ich aber überzeugen konnte, auch mit dem Argument, dass es nur um eine Halbzeit geht, und ich ihnen garantiert für nichts, was sie tun, einen Vorwurf machen werde. Die beiden Spieler, um die es ging, haben nach ein paar Minuten Eingewöhnungszeit richtig ordentlich im Tor gespielt und hatten ab dem Zeitpunkt überhaupt nichts mehr gegen Einsätze im Tor. Einer wollte sogar gerne ins Tor, vielleicht auch deshalb, weil er übergewichtig war und ihm eine Halbzeit auf dem Platz gereicht hat..


    Dann auf den Positionen im Feld. Ich würde gerne rotieren ich sage dann peter spielt heute links und franz recht. Mitten im Spiel tauchen Sie alle wieder auf die Position, die Ihnen am Besten gefällt und/oder die Sie schon seit der G-Jugend begleiten. (Jetzt E-Jugend). Ich habe die Kinder erst am Anfang dieser Saison bekommen.


    Naja, das sind sie halt gewohnt. Und im Spiel will man ja auch, dass die Spieler flexibel agieren und nicht starr an ihren Positionen kleben. Das ist nämlich die Kehrseite der Medaille mit den Positionen in F- und E-Jugend.. Gerade die vordere Reihe soll ja ruhig im Angriff komplett durcheinander laufen, das ist völlig in Ordnung. Die hintere sollte tendenziell etwas mehr Vorsicht walten lassen, darf aber keinesfalls einfach in der eigenen Hälfte stehen bleiben -- dann schon lieber erst einmal Harakiri-Fußball und nach und nach das Verständnis für das Spiel als Mannschaft vermitteln. Denn darum geht es letztlich, dass sie als Mannschaft zusammen spielen und alle sich gegenseitig unterstützen. Positionen sind eher als Anfangsaufstellung gedacht und sollten wieder eingenommen werden, wenn der Ball außerhalb des Spiels ist. Während des Spiels sollen sie sich bestmöglich unterstützen. Und wie sie das machen, das musst du ihnen vermitteln bzw. sie bei der Aneignung dessen unterstützen.

    Anders Problem. In der letzten Zeit bin ich sehr oft alleine. Ich kann aber meine Augen nicht bei zwei Gruppen haben.


    Doch, das geht, man muss die Übung nur geschickt aufbauen und so wählen, dass sie nach möglichst kurzer Zeit 'von selbst läuft'. Dann kannst du durchaus zwischen den Übungen hin- und herwechseln. Achte aber darauf, dass sie so nahe beieinander sind, dass du schnell von der einen zur anderen wechseln kannst. Solltest du mal den Trainer C-Breitenfußball machen wollen, kannst du dir sicher sein, dass du in deiner Lehrprobe alleine mehrere parallel aufgebaute Übungen wirst beaufsichtigen müssen. Und so schwer ist das, wie gesagt, auch nicht.


    Ich habe einen Co-Trainer aber der ist in der letzten Zeite beruflich sehr eingeschränkt. Dann sind im jeden Training noch 2- 3 Mama's da, die würden mir helfen aber ich weis nicht wie die Kinder das auffnehemen würden.


    Nun, das kann man auch einfach mal ausprobieren. Es ist aber so, dass die Mamas eventuell nur werden beaufsichtigen können, tatsächliche Trainerleistungen, also die Korrektur des Gesamtablaufs der Übung sowie Detailverbesserungen der Spieler musst du sowieso alleine machen. Es sollte eigentlich dein Ziel sein, dass du nicht permanent die Übung beaufsichtigen musst, damit sie normal weiter läuft, zumindest für zwei, drei Minuten. Nach spätestens fünf Minuten erlahmt bei Kindern in dem Alter fast jede Übung, das ist normal, so lange solltest du nicht nur auf eine Gruppe fokussiert sein, sondern häufiger hin- und herwechseln.

    Ich kann Steini nur beipflichten: gucke nicht so sehr auf die Anderen, sondern konzentriere dich auf deine Mannschaft. Und vermittle das auch den Eltern deiner Spieler. Ihr habt keine Ahnung, welchen Hintergrund die anderen Mannschaften haben, sondern seht sie nur in einzelnen Spielen. Und da kann der Eindruck auch ziemlich täuschen: meiner Erfahrung nach fallen einem zwei, drei Spieler der gegnerischen Mannschaft deutlich auf, sie würde man in nächster Zeit auch auf der Straße wiedererkennen, aber ansonsten achtet man als Trainer ja hauptsächlich auf sein eigenes Team und nimmt die Gegenspieler eher nur als einigermaßen anonym wahr. Und in der E machen auch noch zwei, drei richtig starke Spieler einen großen Unterschied aus, da kann das Spiel eines Teams ganz anders aussehen, je nachdem, ob sie dabei sind oder nicht. Selbst einzelne Spieler können da den Ausschlag geben, ich spreche da aus eigener Erfahrung.


    Ansonsten sind E-Junioren allerdings durchaus in der Lage, Pässe zu spielen und dies auch sinnvoll zu praktizieren. Das darf und sollte ruhig das Dribbling, welches deine Spieler offenbar als mehr oder weniger einzige Anschlussaktion an den Ballempfang einsetzen, ergänzen, ohne es allerdings gänzlich zu ersetzen. Schulst du den technischen Pass und verwendest du Übungs- und Spielformen, in denen der Pass den Schwerpunkt bildet? Dabei schult man ja übrigens gerne auch die Ballan- und -mitnahme. Ansonsten ist natürlich auch unabdingbare Voraussetzung für ein Kombinationsspiel, dass die Spieler ohne Ball sich frei laufen und anbieten, optimalerweise natürlich in den dafür am besten geeigneten Räumen. Diese Spielintelligenz fördert man meiner Meinung nach am besten in Spielen in kleinen Mannschaften, also maximal 4:4. Mit entsprechenden Provokationsregeln kannst du dann noch das speziell erwünschte Verhalten fördern, z.B. also, dass Tore erst dann erzielt werden können, wenn zuvor jeder Spieler der Mannschaft am Ball war.

    Naja, als Trainer kennt man ja eigentlich seine Truppe und weiß daher, wer stärker und wer schwächer ist. Meiner Erfahrung nach gibt es da auch zwischen den verschiedenen Disziplinen nicht besonders große Unterschiede, d.h. die stärkeren Spieler sind typischerweise in allen Disziplinen stärker als die schwächeren. Sicher wären die Rangfolgen unterschiedlich, aber um die geht es im Training ja nicht, sondern 'nur' darum, einen Trennstrich zwischen der stärkeren und der schwächeren Gruppe für das jeweils anhängige Thema zu ziehen. Das würde ich gleich zu Beginn machen und beiden Gruppen zwar ähnlich aufgebaute, aber unterschiedlich schwierige Übungen zuweisen. Die Gruppen würde ich dann innerhalb dieser Übung so lassen und beide Übungen sukzessive erschweren (oder erleichtern), falls sinnvoll. Ich würde nicht innerhalb einer Übung einen Auf- oder Abstieg einflechten. Das ist ein probates Mittel für Turniere in Kleinstgruppen, also à la "Bundesliga", aber für Übungen, wie ich meine, weniger geeignet. Wenn man natürlich feststellt, dass man einen Spieler in die falsche Gruppe gesteckt hat, kann und sollte man das vielleicht auch noch während der Übung korrigieren.


    Wird auf Lehrgängen und Fortbildungen nicht auf die entsprechenden einzelnen Informationsquellen zumindest des DFB hingewiesen, und wie man zu diesen kommt?


    Nein, eher weniger, zumindest dort, wo ich bisher war. Bei unserem Lehrgang zum Trainer C-Breitenfußball wurde Training Online mal als eine der vielen Möglichkeiten genannt, um sich Übungen zu 'ziehen'. Aber auf die Info-Abende, womit ich übrigens die Publikationen des DFB meine, wurde nicht eingegangen. Bei uns im Kreis werden die Themen der Info-Abende übrigens halb- oder jährlich auf dem Stützpunkt demonstriert, wenn auch nicht wirklich großartig erklärt.


    Bin auch des öftern überrascht, dass jemand den Weg in dieses Forum gefunden hat, aber keinen Zugang zu den reichlichen Informationen übers Internet findet.


    Beim DFB findet man schon einiges, das stimmt. Allerdings finde ich es dort für Einsteiger nicht ganz einfach, den Wald vor lauter Bäumen zu sehen. Ich hatte mir damals auch das DFB-Buch "Fußball von morgen: Kinderfußball" gekauft, das kann ich, was die ganzen Hintergründe anbelangt, nur empfehlen. Inzwischen wirkt es in Teilen zwar etwas angestaubt, aber die Kernaussagen sind nach wie vor richtig. Wenn es um konkrete Übungen und/oder Trainingsgestaltung geht, ist es nicht verkehrt, es zu ergänzen. Übrigens kann man, wenn man dieses Buch intensiv gelesen hat, vom fachlichen Wissen her schon fast den Trainer C-Breitenfußball, Schwerpunkt Kinder und Jugend, machen.


    möchte eigendlich gar nicht wissen, wieviel Kindertrainer draussen rumlaufen und nicht wissen, dass es entsprechende Informationsquellen wie das von dir oben aufgeführte oder sogar die DFB Leitlinien gibt. vom Lesen ganz zu schweigen.


    Ich denke, es dürften gut und gerne die Hälfte sein, wenn nicht sogar noch mehr.


    Leider sind die Forumsmitglieder und-leser nicht repräsentiv für alle. Wurde eigendlich bei Fortbildung oder Ausbildung auf dieses Forum hingewiesen?


    Ja, von mir. :D Eine Woche später sagten dann ein paar der Teilnehmer zu mir, sie hätten mich anhand meiner Beiträge problemlos identifiziert..

    Aber Jaguar, Tieger und Löwen sind meiner persönlichen Meinung nach die absolut besten, weil neutralsten und damit pers se nicht wertenden Teambezeichnungen.


    Genau das hatte ich bei uns auf Turnieren gemacht. Dabei hatte ich auch Großkatzen gewählt, die sich hinsichtlich ihrer Größe, Kraft und Fähigkeiten praktisch nicht unterscheiden, also Jaguar, Leopard und Panther. Im Spielbetrieb muss man bei uns aber Nummern und somit auch eine Rangfolge vergeben.

    Die Hinweise auf den DFB sind richtig, DeBiber, aber es ist in der Tat wichtig, dass man sie als Trainer authentisch als eigene Überzeugungen vorbringt und eben nicht als die Vorgaben oder Ideen des DFB, denen man eben folge oder sich gar beuge. Sicher ist es nicht verkehrt, darauf hinzuweisen, dass auch der DFB es so vorsieht, wie man es macht. Aber man muss sich halt schon selber hin stellen, Bauch einziehen, Brust heraus, und mit Überzeugung mitteilen, was die Ziele sind und welchen Weg man beschreitet, um sie zu erreichen.


    Du kannst erklären, so viel du willst, es ist auch wirklich sinnvoll, aber es kann dennoch Eltern geben, die es einfach nicht so sehen wollen wie du. Sie wirst du auch nicht überzeugen können, das musst du einfach akzeptieren. Um sie sollte es dir in deinen Ausführungen aber auch nicht gehen, sondern vielmehr um alle anderen, um die zumeist schweigende Mehrheit. Einzelne Unzufriedene können ruhig von Bord gehen, das ist nicht weiter schlimm. Aber insgesamt muss es stimmen.


    Ich hatte auch so einen Fall, das war zum Ende der F1, ich habe einen Elternabend zum Ausblick auf die nächste Saison durchgeführt, wir wollten auch darüber sprechen, ob wir in der E2 dann zwei Mannschaften melden und wie sie konzeptionell aussehen sollten. Im Nachhinein muss ich von sowas unbedingt abraten, das sollte nur das Trainer-Team entscheiden, der einzige Input, den man da von den Eltern braucht, ist, wie hoch die Belastbarkeit bezüglich Fußballtrerminen aussieht. Und selbst das muss man evtl. gar nicht abfragen, sondern kann auf seine eigene Einschätzung zurück greifen.


    Aber zurück zur Geschichte: meinen Ausführungen haben alle gelauscht, war alles ganz in Ordnung. Dann ergreift irgendwann, als wir uns tatsächlich eine gewisse Zeit lang im Kreis gedreht hatten (es war aber noch absolut erträglich), ein bekanntermaßen ehrgeiziger Papa, der dazu noch von Beruf Entscheider ist, das Wort, und sagte, wenn ich mich recht erinnere, es sei ja klar (was es nicht war), dass keine zwei Mannschaften gebildet werden könnten, dass es dann halt weiterhin nur eine geben könnte, diese dann aber natürlich aus Stammspielern, die immer spielen, sowie Ergänzungsspielern aus dem Pool der brauchbaren Spieler bestehen müsse. Die schwächeren Spieler dürften ja noch mit trainieren. Bis diese Aussage so klar war, ging es ein paar mal hin und her, aber dann sagte ich unmissverständlich, dass es so etwas mit mir nicht gäbe. Damit war die Diskussion beendet, ich hatte meinen Standpunkt klar geäußert. daran war nicht zu rütteln. Und dazu gab es auch später nie wieder irgendwelche Fragen. Seine Söhne blieben noch ein Jahr bei uns, dann verließen sie uns im Rahmen ihres Umzugs in einen anderen Ort. Es kann durchaus sein, dass sie uns im anderen Fall auch verlassen hätten. Aber das wäre dann halt so gewesen, man ist als Trainer nun mal Überzeugungstäter. Und wenn das, was man tut, auf allgemeine Zustimmung und nur die Missbilligung Einzelner stößt, dann sollten eher die Einzelnen weichen als der allgemeinen Rückhalt genießende Trainer. Dabei wünscht man sich natürlich in jedem Trainer einen, der den korrekten Geist des Kinder- und Jugendfußballs vertritt und ihn auch entsprechend umsetzt.

    Im Großen und Ganzen gebe ich dir Recht, duffy, aber es gibt halt, wie überall, Unterschiede zwischen den Vereinen. Ich denke, die Größe des Vereins bzw. die durchschnittliche Größe der jahrgänge bzw. Altersklassen, sowie die Spielklassenzugehörigkeit vor allem der ersten Mannschaften der Altersklassen, spielen eine nicht unwesentliche Rolle.


    In den D-Mannschaften unseres Breitensportvereins sind immer noch 10jährige, nicht Profis.


    Der Hinweis darauf, dass wir es mit Kindern zu tun haben, ist elementar wichtig. Leider sehen viele den Jugendfußball als Möglichkeit, sich als Hobby-Bundesligatrainer zu betätigen. Ich zucke immer ein wenig zusammen, wenn ich einen Kinder- oder Jugendtrainer davon sprechen höre, welche Titel und/oder Erfolge er mit seiner Mannschaft erreicht habe. Besonders bedenklich finde ich es, wenn dann noch der Zusatz kommt, dass er das selbst in seiner Jugend und/oder Kindheit ja leider nie erreicht habe...


    Glaub mir, so sehr unterscheiden sich unsere D1-Spieler nicht von den D2 Spielern. Es sind vielleicht 2-3 in der D1 die etwas herausstechen, in der D2 2-3 Spieler die schwächer sind. Es spielen fast alle schon 5 Jahre Fußball.


    Nun, bei uns gibt es vier D-Jugendmannschaften mit insgesamt geschätzten sechzig bis siebzig Spielern. Sie kommen zusammen, weil sich zwei Vereine ab der D-Jugend zu einer Kooperation zusammen geschlossen haben. Bei dieser Anzahl an Spielern gibt es dann schon erhebliche Unterschiede.


    Ich behaupte viele sind in der D1 weil entweder die Väter die Trainer sind, oder sie immer schon in der 1. Mannschaft waren. Würde man die 2-3 Herausstechenden und die 2-3 Schwächeren aus den Mannschaften herausnehmen und den Rest gegeneinander spielen lassen, wäre ich mir nicht sicher wer gewinnt.


    Bei uns sind es nicht nur 2-3 Spieler, da gibt es zwischen den vier Mannschaften durchaus recht große Unterschiede. Wobei die erste Mannschaft, wie ich an anderer Stelle schon erwähnte, auch eher mal Verstärkung von außerhalb erfährt, weil Spieler, die ihren Ambitionen nicht im Heimatverein adäquat nachgehen können, dazu stoßen.


    Immer dieses verbissene das die erste Mannschaft die besten sind, das Gehabe geht mir auf den Keks. So groß sind die Unterschiede bei uns nicht.


    Mir geht es auch auf den Keks, obwohl bei uns die Unterschiede, wie gesagt, schon nicht von der Hand zu weisen sind. Ich finde halt, dass man einfach vermitteln und leben sollte, dass es nicht darum geht, möglichst hoch zu spielen, sondern dass das Ziel ist, dass die Kinder in Mannschaften und Spielklassen spielen, in denen sie zwar gefordert und gefördert, aber möglichst weder unter- noch überfordert werden. Leider ist dieses Gedankengut weder sonderlich weit verbreitet noch wird es vermittelt. Das stört mich auch ganz erheblich, es führt meiner Meinung nach auch dazu, dass die Dissonanzen in den Vereinen häufig deutlich größer sind, als sie es sein müssten. Natürlich ist jeder Spieler, der nicht in die erste Mannschaft kommt, zunächst enttäuscht. Aber meiner Erfahrung nach legt sich das recht schnell, wenn er weiterhin in Training und Spielen Freude, Bestätigung und Anerkennung findet. Und eben darum muss es doch vor allem gehen.


    Es würde manch einem wundern, wie gut manche 10jährige spielen, wenn man sie nicht immer nur als zweitklassig abstempeln würde. Man muss den Kindern in den 2. und 3. Mannschaften auch Selbstbewußsein geben und auch sagen wie gut sie sind. Mich persönlich wundert, wie viele Kinder bei uns in den ersten Mannschaften immer aufhören Fußball zu spielen. Dabei werden doch da nur die guten, fußballbegeisterten reingelassen. Vielleicht ist es den Kindern dort auch zu verbissen?


    Hört hört. Zu den Abbrecherquoten in den ersten Mannschaften kann ich noch nicht viel sagen, aber ich bin auch der Meinung, dass die Hervorhebung der ersten Mannschaften die große Gefahr in sich trägt, dass Spieler, die aus ihnen heraus fallen, ganz mit dem Fußball aufhören. Deshalb finde ich, dass es für einen Verein, der mit seinen ersten Mannschaften höhere Spielklassen anstrebt, von besonderer Bedeutung ist, sich darum zu kümmern, dass die übrigen Mannschaften genau so gut, wenn nicht sogar eher ein bisschen besser umsorgt werden.


    Bei uns in der 2. Mannschaft hören viel weniger auf, obwohl sich die Kinder von den Kids der ersten Mannschaft schon öfter anhören müssen, ihr seit ja nur die 2. Mannschaft. Das sagt schon auch etwas darüber aus, wie sich die Einstellungen der Trainer auf die Kinder und die Atmosphäre auswirken. Und erzählt mir nicht, das dieses Leistungsgehabe, dieses unbedingt aufsteigen wollen, sich nicht auf die Stimmung auswirkt. Ich finde viele vergessen immer, das das Kinder eines Breitensportvereins sind und nicht die Bundesliga.


    Schön zu lesen, dass Ihr eine gut funktionierende Mannschaft habt. Und ich gebe dir Recht, darauf kommt es insbesondere an. Allerdings sehe ich da keinen Zusammenhang zur Spielklassenzugehörigkeit, wohl aber zur Persönlichkeit und den Überzeugungen des Trainers..

    Mein Rat: Informiere dich erst einmal darüber, welche Ausbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten der DFB bietet. Darüber erfährst du recht ausführlich unter http://www.dfb.de/index.php?id=11284. Von dort aus wirst du dann ggf. zu den Seiten deines Landesverbands weiter geleitet, wo dann weitere Details und Informationen zu Terminen erhältlich sind.