Beiträge von tobn

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    Ich als Threadersteller habe das Problem massiv und bin sicherlich auch mit schuldig daran, denn mein Gedächtnis ist nicht das beste, wenn man mir irgenwann mal irgendwas am Spielfeldrand gesagt hat.


    Ich habe die Eltern, die mir beim Training irgendwelche organisatorischen Infos mitgeteilt haben, dafür gedankt und dann darum gebeten, mir das noch per Mail mitzuteilen, dann gerne auch weniger ausführlich. Einfach nur, weil ich es sonst häufig vergesse, nicht mehr weiß, wer mir was gesagt hat, um welche Tage es ging, etc. Das klappt eigentlich ganz gut.

    Zumal nach meinem Eindruck der DFB manchmal moderner ist als die Landesverbände, [...]


    Manchmal?! Mal abgesehen von dem KiFu-Paradies Saarland, scheinen mir fast alle Landesverbände hinter dem DFB hinter her zu hinken. Ihnen zugute halten kann man allerdings, dass sie sich dann ja auch tatsächlich um die Umsetzung in die Realität kümmern müssen, während der DFB ja an und für sich keinen direkten Kontakt zur Basis hat.

    Vor ca. zwei Jahren habe ich mir die beiden Schnelligkeits-DVDs der MFS (Münchner Fußballschule) zugelegt, ich kann sie inhaltlich empfehlen. Da wird am Anfang auch die 'kleine Laufschule' gemacht, das dürfte dem Lauf-ABC ziemlich nahe kommen. Meine Spieler fanden das ziemlich öde, immerhin wird da noch ein Ball gepasst und zurück geführt. Es gehört zwar dazu, ich habe auch auf korrekte Ausführung bestanden, aber man darf es halt nicht zu lange machen. Danach kann man immer noch Schnelligkeitsübungen im Wettkampf durchführen, da sind sie dann mit Feuereifer dabei.

    Noel 83, wie sieht es denn bei den Gegnern genauer aus? Dass sie Euch hoch überlegen sind, wenn sie den Ball laufen lassen können, und Ihr dann keinen Zugriff auf das Spiel bekommt und ganz schlecht ausseht, ist klar. Wenn dann erst mal drei oder vier Gegentreffer in kurzer Folge kommen, bricht doch erst mal fast jede Mannschaft in sich zusammen. Dann kommt Verzweiflung auf, die Laufbereitschaft sinkt noch weiter, da kann man schon fast den Platz verlassen, wenn die Moral der Truppe nicht außergewöhnlich ist. Das ist übrigens schon der erste Ansatzpunkt. Aber zurück zu meiner eigentlichen Frage: wie sieht es aus, wenn die Gegner ins 1:1 müssen, wenn es deine Spieler schaffen, so dicht an sie heran zu kommen, dass sie den Pass eben nicht spielen können. Sind sie dann auch noch so überlegen?


    Ich könnte mir vorstellen, dass ein bisschen mehr Struktur deinem Team durchaus gut tun könnte. Keine festen Positionen, verstehe mich da nicht falsch. Aber, wie Andre es ja auch empfiehlt, eine Grundordnung, die den Raum gleichmäßiger abdeckt, also z.B. das 3:3. Dass deine Kids aktuell alle angreifen und verteidigen ist ein Pfund, mit dem du wuchern solltest, bringe sie davon keinesfalls ab. Wenn sie aber etwas gleichmäßiger auf dem Platz verteilt sind, ist die Wahrscheinlichkeit, dass deine gesamte Mannschaft mit ein, zwei Pässen ausgespielt wird, geringer, als wenn mit dem 1:4:1 ein Pass in die Tiefe und zwei Stürmer beim Gegner ausreichen, um deinen letzten Mann und den Torwart nahezu zwangsläufig ganz alt aussehen zu lassen.

    @ tobn: das sind gute Vorschläge, aber man kann die Kinder nicht dazu zwingen ihn anzuspielen. er braucht mehr Zutrauen in sich, damit er über den Kampf gute Aktionen hat.


    Ich habe in der Vergangenheit meine Spieler schon auch mal deutlich darum gebeten, den freien Mitspieler zu suchen, unabhängig davon, wer das ist. Und da habe ich auch ganz offen gesagt, dass es ja sein kann, dass Jürgen (Name von der Redaktion geändert) zwar noch nicht so gut sei wie Matthias (dito, bekanntermaßen bester Spieler der Mannschaft), aber er sei auch gut, er habe sich ganz toll frei gelaufen, und er werde nur besser, wenn er den Ball auch bekäme. Das muss man mehr als einmal machen, immer dran bleiben, dass sie als Team spielen. Aber es geht.


    er ist manchmal der Sündenbock, aber das gibt sich wieder schnell. Kinder die nicht so toll spielen, aber Einsatz bringen, sind bei den anderen sehr angesehen.


    Tja, aber so ergibt sich halt schnell ein Teufelskreis: es klappt was nicht, also weniger Selbstvertrauen und weniger Ballkontakte, dadurch klappt dann noch weniger, uswusf. Wie soll es denn besser werden, wenn der Trainer da nicht eingreift?


    Leider mach die beiden jetzigen Trainer das jetzt so, dass sie immer mit der sogenannten "stärksten Mannschaft anfangen und nicht wie du vorschlägst mit dem integrierten schwächeren. Dadurch entstehen beim Wechseln die Probleme, da dann plötzlich niemand mehr da ist der für ihn mitkämpft, da dann eine schwächere Mannschaft auf dem Feld ist.


    Schlage es doch mal den Trainern vor. Ich finde, in einer solchen Konstellation ist es dann auch OK, wenn die starken Spieler am Ende mehr Zeit auf dem Platz verbracht haben als die schwächeren. Als ich in der letzten Saison alleiniger Trainer bei unseren Spielen war, da hatte ich eine zumeist neunköpfige Mannschaft überwiegend älteren E-Jahrgangs mit einem recht ausgeprägten Leistungsgefälle, hat außer den zwei Spielern, die jeweils eine Halbzeit im Tor verbrachten, keiner durch gespielt. Aber ich habe schon darauf geachtet, dass die zwei, drei stärksten Spieler nicht gleichzeitig draußen waren. Tatsächlich hatte ich mir meistens die ungefähre Marschroute, was die Wechsel anbelangt, meist schon vor dem Spiel zurecht gelegt, und auch dafür gesorgt, das Mitte der zweiten Halbzeit alle bereits ausreichend mit Spielzeit versorgt waren, so dass ich dann wieder ziemlich freie Hand hatte. Bei nur einem oder zwei Auswechselspielern ist das auch nicht so schwer.


    Für meinen bisherigen Partner (jetzt für die aufstellung verantwortlich) ist das Ergebnis sehr wichtig, Alles zureden, dass das nicht so wichtig ist, hat da keinen Erfolg. Wie gesagt, die haben noch nie eine seite vom DFB Konzept gelesen. Wobei auch ich der Meinung bin, dass wer sich gar nicht anstrengt auch weniger Einsatzzeit bekommen sollte. da könnt ihr jetzt alle über mich herfallen.


    Einsatzbereitschaft ist schon wichtig, darauf lege ich auch großen Wert. Und wenn ein Spieler ganz offensichtlich weniger läuft, als er könnte, dann kann man ihm das auch sagen. Wenn er dann aber tatsächlich läuft, muss man das andererseits auch deutlich honorieren. Da muss man bei manchen Spielern halt mehr dran bleiben als bei anderen, das ist ganz normal. Doof ist es aber, wenn sie weniger laufen, weil sie sich nur wenig zutrauen. Daran muss man arbeiten, indem man ihnen Erfolgserlebnisse verschafft und sie auch für kleine Erfolge lobt. Dann besteht zumindest die Chance, dass bei ihnen der Spaß zurück kommt, dass sie sich darauf besinnen, auch etwas zu können.


    Ich komm jetzt wieder dazu und werde versuchen, dass die Aufstellung dahingehend variiert wird.


    Ja, probiert es mal aus. Natürlich wird es schlechter aussehen als mit der stärksten Mannschaft auf dem Platz, aber das ist ja auch nicht der Anspruch. Wenn viele der schwächeren Spieler auf dem Platz sind, dann sollte man schon zufrieden sein, wenn sie mutig spielen, sich nicht allzu sehr verstecken, und man vielleicht mal kein Tor oder nur wenige fängt. Man muss die Kinder an ihren eigenen Möglichkeiten messen, nicht an denen der Gegner.


    Als Torwart wäre er evetl gar nicht so schlecht, aber das wollte auch bisher niemand.


    Ich habe in der letzten Saison gute Erfahrungen damit gemacht, dass jeder mal ins Tor geht. Ich hatte dann auch einen, der Anfang der letzten Saison aus der jahrgangshöheren Mannschaft zu uns stieß, nicht nur vom Alter her passte er bei uns besser rein. Er wollte zunächst nicht ins Tor, wollte auch keine Verantwortung übernehmen. Als er dann mal im Tor gespielt hatte, und zuvor von mir die Versicherung erhalten hatte, dass ich ihm keinerlei Vorwurf machen werde und es auch nicht tolerieren würde, wenn vom Team Vorwürfe kommen sollten, hatte er seine Sache ziemlich gut gemacht, ab dem Zeitpunkt wollte er immer wieder mal ins Tor.


    Selbstvertrauen ist gering, wird aber nicht besser.


    Wenn er auch immer nur Misserfolge erlebt und auch noch als Sündenbock dienen muss, kann sich daran ja auch nichts ändern, oder? Solche Spieler muss man als Trainer entlasten, aus der Schusslinie nehmen, in Schutz nehmen, und die stärkeren Spieler andererseits in die Pflicht nehmen.


    Nach wie vor kapier ichs nicht. Bevor er zur anderen Mannschaft eingeteilt wurde, war er eben als Verteidiger eine Bank und wurde auch regelmäßig gegen die besten Stürmer eingesetzt. Jetzt gewinnt er überhaupt keinen Zweikampf mehr.


    Naja, vielleicht sind die Stürmer halt auch einfach besser geworden, während er eher stagnierte. Wenn dann noch das Selbstvertrauen fehlt, sollte einen das noch nicht wundern..


    1.seine Freunde und Klassenkameraden sind da in der F1 und haben anscheinend wie ich die so kenne durch die guten Leistungen dann auch in der Schule mächtig angegeben. Das genaue Gegenteil war die F2. Jedes Spiel verloren.


    Da muss man als Trainer deutlich dagegen arbeiten. Es ist schwierig, mir ist das in der letzten Saison auch nicht vollständig gelungen, aber man kann die Enttäuschungen doch erheblich lindern und abmildern. Man muss es aber halt auch machen und das kostet durchaus einiges an Energie und Enthusiasmus. Ich spreche da, wie gesagt, aus Erfahrung.


    2. Seine Eltern sind ehrgeizig.


    Er wolte wieder dazugehören, strengt sich aber nicht entsprechend an. Ich war mir sicher, dass er in der Mannschaft wieder besser wird. Es war nicht so, da fehlte mir auch die Erfahrung.


    Naja, man muss halt gucken, dass man sein Vertrauen gewinnt, muss deutlich machen, dass man an ihn glaubt und ihn gerne unterstützen möchte, aber andererseits halt nicht für ihn spielen kann, genauso wenig wie man für ihn aufs Klo gehen kann -- das kapieren sie ziemlich gut. Und man muss andererseits aufpassen, ihm auch genug Freiraum zu lassen und ihn nicht zu sehr unter Druck zu setzen. Halt immer wieder ermutigen. Aber auch bereit sein, anzuerkennen, dass den eigenen Möglichkeiten auch Grenzen gesetzt sind. Niemandem ist damit gedient, dass man sich verrennt.

    Dicke Paules sind okay [...] Aber so extrem hab ich das noch nicht erlebt.
    Vor allem war er bei der Teilung der Mannschaft genau der, der gerade nicht zur F1 kam. Vor allem in der Verteidigung war er ein Bank.
    [...]
    Jetzt ist es so:
    er geht ein bisschen am Spielfeld rum, hält dabei nicht annäherend die Position. Ist ja alles okay, aber er spielt seit mehreren Jahren Fußball. Wir vermuteten schon, dass er Ritalin bekomt und deshalb so schlapp ist. Es geht ihm alles zu schnell,keiner paßt zu ihm, und wie Kinder so sind ist er im Zweifelsfall an allem schuld


    Hmm, von außen schwer einzuschätzen. Mich macht stutzig, dass er früher "eine Bank" war, also durchaus seine Leistung brachte, und nun davon gar nichts mehr übrig sein soll. Natürlich gibt es Kinder, deren Leistungen stagnieren, ebenso wie es Kinder gibt, die sich mit einem mal besser als erwartet entwickeln. Aber in diesem Fall scheint es ja eher um Rückschritte zu gehen, und das wundert mich schon. Ich würde als Trainer intensiv versuchen, die Gründe dafür heraus zu bekommen. Als erstes aber würde ich versuche, ihn besser zu integrieren und sein Selbstbewusstsein aufzubauen. Es erscheint mir durchaus wahrscheinlich, dass es damit nicht zum Besten steht. Ich würde es auch nicht tolerieren, dass er nicht angespielt wird und dann auch noch als Sündenbock her halten muss. Noch in dieser Saison darf er, meiner Meinung nach, nicht aus dem Team entfernt werden. Als Trainer würde ich vielleicht versuchen, ihn eher zu Beginn der Spiele zu bringen, dann muss er keine Verantwortung mehr übernehmen, wenn das Spiel in die heiße Phase kommt, hat aber trotzdem seine Einsatzzeit gehabt. Es ist ja typischerweise einfacher, schwächere Spieler auf einer Offensivposition einzusetzen, wenn er da aber auf völlig verlorenem Posten ist und in der Vergangenheit auch eher in der Abwehr überzeugt hat, würde ich ihn eher hinten außen einsetzen, vielleicht eher auf der rechten Seite, da die Wahrscheinlichkeit, dass er auf der Seite auf einen Linksfuß trifft, geringer ist, als dass auf der anderen Seite ein Rechtsfuß spielt. Und ich würde ihm einen starken Spieler zur Seite stellen und versuchen, ihm (und allen anderen Spielern auch), dass sie sich unbedingt gegenseitig helfen müssen, dass mir das genauso wichtig ist wie ihre Einzelleistung.


    Seine Eltern (sehr ehrgeizig) waren dann pampig, weil er nicht zu den besseren der F3 gerechnet wurde.


    Naja, das ist, wie ich meine, völlig normal. Ich denke, es ist eine der schwersten Aufgaben für einen Kindertrainer, Eltern die Einteilung ihres Kindes in eine schwächere Mannschaft zu vermitteln, wenn ein erheblicher Anteil ihrer bisherigen Mannschaftskameraden in das stärkere Team kommt. Das ist aber ein Thema für sich.


    meine ursprüngliche Idee war auch, dass er zwar mittrainiert aber zumeist bei der F2 spielt und bei leichten Spielen dabei ist. Das neue Trainergespann hat das aber dann nicht umgesetzt


    Davon halte ich aber auch nichts. Ein Spieler sollte i.d.R. auch in der Mannschaft spielen, in der er trainiert.

    Ich würde dir vorschlagen, einfach mal den Dozenten danach zu fragen. Ich habe den Teamleiter Kinder und den Teamleiter Jugend als Teil des Trainer C-Breitenfußball gemacht, da gab es keine Prüfungen unterwegs, sondern nur die mündliche Prüfung und die Lehrprobe am Ende des Gesamtlehrgangs. Wie es aussieht, wenn man 'nur' den Teamleiter macht, weiß ich leider nicht.

    konstruktiv bedeutet was???


    Konstruktive Kritik beinhaltet den Vorschlag, wie es besser geht, was der Spieler beim nächsten mal anders machen könnte, damit er erfolgreicher ist.


    wenn einer vorbei schießt, dann kritiesiere ich ihn nicht.


    Das wäre auch falsch. Wenn du aber erkennst, warum er vorbei geschossen hat, dann kannst du ihm vielleicht einen Vorschlag machen, auf den er selbst nicht kommt, so dass die Wahrscheinlichkeit, dass er beim nächsten mal trifft, steigt. Natürlich nicht bei jedem Schuss, der daneben geht, wenn aber einer nie trifft, muss das ja einen oder mehrere Gründe haben.

    Bei uns kosten sie bisher meistens auf so € 40 bis € 50 und waren bisher überwiegend von Adidas, aber halt, wie gesagt, nicht die F-Modelle, sondern eher adiquestra oder adinova. In der Halle trug unser Sohn in der zurückliegenden Saison erstmals Adidas Fxx-Schuhe, das waren, glaube ich, Auslaufmodelle der vergangenen Saison. Bei ihm ist es glücklicherweise so, dass er zwar gerne die schicken Schuhe hätte, die einige Mannschafts- oder Klassenkameraden gefühlt alle drei Monate neu bekommen, es im Laden aber durchaus einsieht, wenn ihr Schnitt nicht zu seinem Fuß passt. Da ist er zum Glück auch einsichtig. Inzwischen ist er im Bereich der Herrengrößen angelangt, da kommen ja gleich noch mal € 10 bis € 15 drauf..


    Mir ist auch aufgefallen, dass es im Geschäft ja zunächst so aussieht, als gäbe es unzählige Schuhe. Wenn man dann aber Größen, Sohle und Marke soweit einschränkt, dass es zum Fuß des Kindes sowie dem Untergrund, auf dem gespielt wird, passt, ist oft kein einziges Modell mehr übrig. Da kann es schon sein, dass man erst im dritten oder vierten Laden einen passenden Schuh findet.

    Mhh das mit dem jedesmal laut den Namen rufen wenn jemand eine Beleidigung ausspricht, dann werde ich das ganze Training nicht fertig.


    Nein, dafür ist es auch völlig ungeeignet. Wirkt ja nur, weil ich das bisher erst ein- oder zweimal gebraucht habe.


    éine klare Linie die muss ich wohl wirklich einführen. Ich sehe Fehler ein.


    Die klare Linie ist die Hauptsache.

    Es kann sein das ich inkonequenz war aber ich habe mich extra auf den Paltz gequält trotz Muskelkater und Knieschmerzen und da standen nur 4 Kinder. Ich wollte Sie dann belohnen, weil Sie eben da waren aber das eine überschneidet sich immer.


    Es ist doch auch gut, dass du das Training gemacht hast. Aber die Regeln gelten ja trotzdem, und zwar an jedem Tag und immer gleich. Es ist didaktisch halt sehr ungeschickt, wenn die Grenzen des erlaubten Verhaltens sich immer wieder ändern, dann haben die Kinder auch keine geeignete Orientierungsmöglichkeit. Da hat guenter vollkommen recht, kinderfreundlich zu sein heißt nicht, alles durchgehen zu lassen, im Gegenteil, auf Dauer muss das Ärger geben.


    Am dienstag z.B. hat er ganz am ende des Platzes gesessen. Mit neben hingesetzet ist eigentlich, eine kleine Mauer noch im "Gehege" des Paltzes aber hinter den Stangen( schwer zu erklären) aber er war so 20 Meter vom geschehen weg, normalerweise. Gestern hat er sich ins Auto gesetzt, da es geregnet hat. (Der Junge der foult und jedes Training neben sitzt.)


    Ins Auto der Mama? Hmm, ich würde es bevorzugen, wenn er nicht zu weit weg ist, so dass er noch zuguckt und nicht z.B. auf Handy oder sonstiger Elektronik daddeln kann. Generell stimme ich, was diesen Kandidaten anbelangt, Karl zu, würde aber versuchen, mir mal richtig Zeit für ein Gespräch mit dem Jungen zu nehmen. Es fällt mir schwer zu glauben, dass Kinder gerne Andere verletzen, wenn es kein Unvermögen, sondern wirklich Absicht ist, dann könnte ich mir vorstellen, dass allgemeiner Frust abreagiert wird, oder aber der Spieler sich nicht mit erlaubten Mitteln zu helfen weiß, sprich ein zu geringes Selbstvertrauen hat und gefühlt nur Niederlagen erlebt. Was den Fußball anbelangt, so könntest du versuchen, ihn aufzubauen. Es kann aber sein, dass deine Mühen zu Hause oder in der Schule zunichte gemacht werden und du auf verlorenem Posten stehst. Man sollte auch bereit sein, dass zu erkennen und auch zur letzten Konsequenz, d.h. zur Trennung von dem Spieler, so leid es einem auch tun mag. Aber man hat nun mal auch eine Verpflichtung den anderen Spielern gegenüber.


    Der Junge der sich selbst runtermacht, ist eigentlich ein sehr guter, wenn er mal die Konzentration hochalten würde und nicht immer gleichmotzen würde, die Übungen durchziehen würde und die anderen reden lassen würde, dann wäre er in manchen Punkten schon besser als ich. (Ich bin keine Granate). ER sagt zu sich selbst er sein ein Arschloch und er könne nichts. Das sagen dann die Teammitglieder auch manschmal zu Ihm.


    Beleidigung und Beschimpfung geht mal überhaupt nicht. Das ist in keiner Weise zu tolerieren. Wenn ich in der Vergangenheit sowas mit bekommen habe, haben meine Spieler aber gestaunt, welchen Schalldruck ich mit meiner Stimme erzeugen kann. Nur ganz kurz, aber ich habe da schon ab und an den Namen des Delinquenten so laut gebrüllt, dass wirklich sofort alle Augen auf mich gerichtet waren. Da sind die Kids ja auch erst einmal überrascht, und die bisherige Situation ist aufgelöst. Und dann kann man in Ruhe, wenn auch bestimmt, den Beleidiger fragen, was er da bitte eben gesagt hat. Um dann unmissverständlich, aber mit nur wenigen Worten zu sagen, dass man sowas in keiner Weise toleriert. Dann muss er kurz raus, bei mir waren die Zwangspausen eigentlich nie länger als ein paar Minuten. Aber es haben alle verstanden.


    Und es geht auch nicht, dass ein Spieler sich selbst beschimpft oder als Loser bezeichnet. Das ist Unsinn und das muss man den Kids auch sagen. Es würde mich nicht wundern, wenn der betreffende Spieler häufig negatives Feedback bekommt. Das ist Gift für das Selbstvertrauen und ganz schlimm für die Kinderseele. Aber was außerhalb des Fußballplatzes passiert kannst du so gut wie nicht beeinflussen. Auf dem Fußballplatz hingegen bist du der Chef, da kannst du es richtig machen. Und dazu gehört dann, dass du ihm entschieden widersprichst, wenn er sich selbst als Arschloch bezeichnet. Er ist es gewohnt, dass viele Dinge nicht klappen, er hat nicht erlebt, dass auch Teilerfolge gelobt werden, dass es nicht darum geht, in allem der beste zu sein, sondern stattdessen wichtig ist, dass man versucht, sich zu verbessern und jeder Fortschritt gut ist.


    Eine leichte Aufgabe hast du mit deiner Truppe aber mit Sicherheit nicht...

    Wahrscheinlich gibt es zwischen Billigmodellen und teureren Schuhen schon Unterschiede. Ich halte es eigentlich hauptsächlich mit der Maxime, dass die jeweiligen Schuhe gut zum Fuß des Tragenden passen müssen. Das fängt bei der Größe an, alleine da gibt es zwischen den Herstellern ja große Unterschiede, so fällt Adidas meiner Erfahrung nach eher klein, Nike eher groß aus. Aber dazu kommt noch, ob der Schuh eher breit oder schmal geschnitten ist und wie weit er am Knöchel hoch gezogen ist. Mein Sohn fand die F-Serie von Adidas immer völlig cool, wie im Übrigen auch viele seiner Mannschaftskameraden, aber ihm hat bei ihnen immer der 'Schaft' an den Knöchel gedrückt. Da ärgert mich tatsächlich auch die aggressive Werbung für die Schuhe der Stars, ich befürchte, dass die ihnen nachempfundenen Modelle für viele Kinderfüße einfach nicht die beste Wahl sind. Bisher kamen wir zum Glück überwiegend mit günstigeren Markenschuhen gut weg. Im Kinderalter finde ich, ehrlich gesagt, Schuhe für über EUR 60,- auch fragwürdig, da die Kinder sie maximal eine Saison, oft sogar nur eine halbe, tragen. Da spielt es nicht wirklich eine Rolle, wie lange der Schuh halten würde, wenn er dafür einfach viel zu kurz getragen wird. Aber zu groß dürfen sie auf keinen Fall sein, solche Fälle hatte ich auch schon im Team, und habe die Eltern gleich darauf angesprochen. Da sie (in diesem Fall) sehr gute Bekannte sind und dazu noch wahrlich nicht am Hungertuch nagen, war das kein Problem. Bei finanziell schwächerem Hintergrund wäre das nicht so einfach.


    Ich denke aber auch, dass im Jugendalter auf die Schuhe mehr geachtet werden sollte, da nehmen ja auch die Kräfte, die auf Fuß und sonstigen Bewegungsapparat wirken, deutlich zu. Auch können Jugendliche viel besser selber einschätzen, wie gut ein Schuh sitzt.


    Da es hier auch um die unterschiedlichen Sohlen ging: Bei uns haben viele Kinder nur ein Paar Schuhe, typischerweise Nockenschuhe, da bei uns in der Umgebung nahezu ausschließlich auf Kunstrasen gespielt wird, ab und an mal auf Rasen und sehr selten auf einem Tennenplatz. Dabei bieten Nocken den besseren Halt als Multinocken, ohne für Tennenplätze ungeeignet zu sein. Viele haben noch Hallenschuhe, das sind teilweise aber keine speziellen Fußballschuhe, und sie kommen üblicherweise auch im Schulsport zum Einsatz. Ich denke, wenn die Wachstumskurve langsam wieder flacher wird, werden sich Einige dann Ersatzpaare zulegen. Hier geht es übrigens um eine U12 (Jungjahrgang D-Jugend).

    [...] ER guckte mich sehr traurig an und meinte ja Marcel hast ja recht. Ich hätte aber nichts mehr sagen sollen war ja ne Strafe seiner Mutter.


    Naja, kommt darauf an, wie du mit ihm geredet hast. Er wird es schon überleben und muss halt auch mal zu Sinnen kommen. Gut ist doch auf jeden Fall dass er einzusehen schien, dass du Recht hast.


    Ich kann ja auch während des ersten Spiels mit Ihm reden, dass die Kinder ja jetzt Spaß haben und er muss hier stehen. Soll man das so Vorwurfsvoll machen?


    Hier macht wieder der Ton die Musik. Du solltest schon deutlich machen, dass dir sein Verhalten nicht passt (wichtig in der Kommunikation: sein Verhalten stört dich, nicht er selbst), und dass er deshalb jetzt aussetzen und zugucken muss, anstatt selbst mit zu machen. Denn deine Ermahnungen haben nichts gebracht, also musst du mal etwas anderes ausprobieren. Das machst du aber nur ungern, du magst ihn ja, schätzt ihn als Spieler und gönnst ihm auch seinen Spaß. Aber auf die Einhaltung der Regeln musst du halt bestehen, wenn er sie dauernd bricht, dann nimmt er dir und den anderen Spielern den Spaß. Er soll dann im zweiten Spiel dann raus und Allen zeigen, dass ihm Fußball Spaß macht und ihm an seiner Mannschaft etwas liegt. Du glaubst ganz fest an ihn.


    So ungefähr würde ich es machen.

    Danke für die Ergänzung, guenter, du hast völlig Recht, dass man Erziehungsfragen nur mit viel Bedacht und Fingerspitzengefühl thematisieren sollte. Da haben es Trainer, die selbst Kinder haben, wahrscheinlich auch leichter als jüngere. marcel1994, das war nur zur Info gemeint, nicht als Aufforderung dazu, die Spielermama mit ihren angeblichen Versäumnissen zu konfrontieren.

    Ja schwierig zu erklären. Es war direkt nach dem Training. Sie hat ihm bestimmt 20ig mal gesagt er soll mitkommen weil Sie arbeiten muss. Dann ist er aber auch nicht gekommen. ICh kann die Mama verstehen aber auch dich. Ich kann ja dafür nichts das er nicht nach Hause wollte.


    Wenn das die Situation war, muss ich meine Aussage aber auch revidieren bzw. eigentlich nicht, sondern nur klar stellen, dass es dann doch einen Zusammenhang mit dem Fußball gibt, zumindest für die Mutter. Und wenn es beim Abholen Probleme gibt, ist es durchaus konsequent, zu sagen, dass er dafür dann halt einmal nicht hin gehen kann, denn so kann dann das Verhalten, das bestraft werden soll, gar nicht erst auftreten. Dumm ist nur, dass diese Strafe erst mit Verzögerung eintritt, das ist weniger geschickt.


    Ich selbst bin in solchen Fällen als Vater dann auch einfach mal los gefahren, bis um die nächste Ecke, um dann dort zu warten und das aufsässige Kind aus einem Versteck heraus zu beobachten (Stichwort Aufsichtspflicht). Das Problem, das viele Eltern und auch Trainer haben, ist ja, dass sie zwar viel drohen, aber nie Taten folgen lassen. Lässt man schnell Taten, nicht zu verwechseln mit Tätlichkeiten, schnell folgen, so begreifen die Kinder schon recht schnell, wann man es eben ernst meint. Die Santionen können dann häufig ziemlich milde und eher symbolischer Natur sein.


    Wenn er dann spielen darf, lass ich ihn drausen. Wir haben am Samstag ein Tunier 3 x 10 minuten. Da kann er ja das erste Spiel zuschauen. Ich hoffe mal er benimmt sich nach den Sommerferien.


    Bis dahin willst du aber nicht warten, das ist viel zu lange. Sage ihm nach dem ersten Spiel, warum er es komplett aussetzen musste. Zeigt er sich einsichtig, lasse ihn ab dem Zeitpunkt ganz normal spielen, wie alle anderen auch. Aber keinesfalls mehr, die verlorene Zeit aus dem ersten Spiel darf keinesfalls aufgeholt werden.


    Damit er merkt, welches Verhalten dich stört, musst du es ihm im Training immer gleich sagen. In Grundschulen wird manchmal auch mit Signalkarten und Verwarnungen gearbeitet, so dass z.B. drei Verwarnungen zur Strafe führen. Das kann zu Beginn vielleicht ganz hilfreich sein, denn eine Verwarnung ist leichter ausgesprochen, wenn sie nicht gleich zu Konsequenzen führt, mit ihr kannst du dann schon kommen, wenn du merkst, dass es gleich wieder soweit ist, so als kurzer, aber deutlicher Hinweis. Dabei darf die Strafe aber nicht erst zu einem späteren Zeitpunkt folgen, sie muss dann, wenn die Maximalzahl der Verwarnungen erreicht ist, sofort fällig sein.


    Verbandstrainer: verantwortlicher Trainer des Landesfussballverbandes, auch zuständig für die Verbandsauswahl. in unserem Fall ging es also ums Trainng für die Verbandsauswahl. im Verband gibt es nun die einzlnen Stützpunkte. Stützpunkttrainer und der über ihn stehenden Verbandstrainer sind unterschiedliche Dinge.


    Aussage Verbandstrainer: wer ind die Verbandsauswahl will, sollte schon höherklassig spielen
    Aussage Stützpunktrainer: kein Ersatz, sondern zusätzliches Training


    läuft im Prinzip auf das gleche heraus: Bereitschaft enen entsprechenden Aufwand betreiben zu wollen.


    Es läuft beides auf diesen Punkt hinaus, das stimmt. Wobei man ja durchaus auch auf dem Stützpunkt sein kann, ohne höherklassig zu spielen.


    wer dazu nicht beret ist, gehört nicht dahin. jeder darf dann frei entscheiden.


    Wenn der getriebene Aufwand explizit und konkret als Voraussetzung für die Teilnahme an der Verbandsauswahl oder dem Stützpunkttraining kommuniziert wird, habe ich kein Problem damit, wenn dann bei Nichterfüllung 'gekündigt' wird. Ich behaupte aber mal ganz forsch, dass das nicht so ist, weil es ja auch unsinnig wäre. Es geht doch darum, dass die Spieler ein gewisses Niveau haben müssen, und dass man der Meinung ist, dass dieses Niveau nur erreicht und ausgebaut werden kann, wenn auch mehr zeitlicher Aufwand getrieben wird als es in typischen unterklassig spielenden Mannschaften der Fall ist. Ich möchte aber den Stützpunkt- oder Verbandsauswahltrainer sehen, der einen zweiten Messi aus seinem Team bzw. vom Stützpunkt schmeißt, weil er nur zwei mal die Woche trainiert. Solange der zweite Messi im Verbandsauswahl- bzw. Stützpunkttraining keinen Anlass zu Kritik gibt, die Leistungen und das Verhalten dort und auf dem Platz stimmen, haben sie doch dazu keinerlei Veranlassung, oder?



    [...]
    die Gesamttrainingsbelastung ist gerade in dieser Altersstufe oft zu hoch. da stimme ich dir absolut zu. an 5 Tagen in der Woche auf dem Sportplatz, kaum noch Freiraum für anderes.


    Eben. Wie sieht es denn aber mit den anderen Stützpunktspielern aus? Ist ihre Belastung auch so hoch? Ich kann mir nicht vorstellen, dass das durchgängig so ist, ich kenne ein paar Stützpunktspieler persönlich, bei denen das Pensum definitiv nicht so hoch ist. Warum soll er also, wenn, wie ich meine, der Verein es mit den zeitlichen Forderungen übertreibt, dann aber vom Stützpunkttraining zurück treten?


    einige bringen das auf, viele andere nicht. insbesonders in der Altersstufe über die wir jetzt reden, und der konkrete Fall hier ist ein Indiz dafür, streiken da einfach, führen oft auch Gründe auf, die nur vorgeschoben sind. oft der erste Widerspruch zum Leistungsdenken der Trainer und vor allem ihrer Eltern.


    Aber haben die Kinder, und das sind sie ja, wie ich meine, zu einem großen Teil noch, damit nicht auch Recht? Kann es nicht auch sein, dass sie die falschen Gründe, die sie nennen, teilweise nicht vorschieben, sondern sie selbst einfach noch nicht begreifen und formulieren können? Verstehen Pubertierene denn ihre Probleme selbst? Natürlich darf man sie nicht in Watte packen und ihnen alles durchgehen lassen, sie müssen sich ja reiben und man muss da auch Grenzen setzen und Forderungen stellen, keine Frage. Aber die Forderungen müssen erreichbar (und zumutbar) sein, die Grenzen müssen nach und nach auch etwas gelockert werden. Und im vorliegenden Fall liegt für mich der Verdacht nahe, dass die Vereinstrainer es mit den Forderungen übertreiben.


    hier ist es doch eindeutig: zu hoher Aufwand, keine Lust mehr, Aufhörgedanken, dann Reduzierung und schon ist die Lust und das Wohlbefinden (sauwohl) weder gegeben. es gibt aber andere Jungs, denen das alles nicht zuviel ist. und für die sollte dann ein Stützpunktplatz vorrangig gegeben sein.


    Das finde ich nicht, denn dann wäre erstens die Belastbarkeit das einzig entscheidende Kriterium für die Teilnahme am Stützpunkttraining, und das halte ich für völlig falsch. Und zweitens ist die Belastung der Stützpunktspieler eben nicht gleich, ich gehe davon aus, dass Max da zu den Spitzenreitern gehörte, bevor er das Vereinstraining auf ein, wie ich finde, völlig normales Maß reduziert hat -- wenn es jetzt wöchentlich zwei Einheiten statt drei sind.

    Das ist leicht gesagt bei meiner Kadergröße....


    Schon klar, aber als Trainer muss man halt auch ein paar Prinzipien haben und diese dann auch konsequent vertreten. Und dann gehört im Extremfall dazu, dass man in Unterzahl antritt und deshalb das Spiel verliert. Je nachdem, wie dieses Früchtchen so tickt, würde ich ihm das vielleicht dann auch so auf Butterbrot schmieren. Wobei man da echt aufpassen muss, dem Kind nicht Unrecht zu tun und es nicht unfair zu behandeln. Ich würde mir vielleicht auch überlegen, den Jungen zwar zum Spiel mit zu nehmen, aber dann wirklich lange auf der Bank schmoren zu lassen, bis er rein kommt. Bevor er dann rein kommt, würde ich ihn zur Seite nehmen, solange soll ein Elternteil die Aufsicht führen, für den Fall, dass sich ein Spieler verletzt -- mit dem Spiel an sich kann das Team alleine klar kommen. Und da würde ich ihm dann sagen, warum er so lange hat auf der Bank sitzen müssen, dass er sich nämlich im Training benehmen muss, wenn er spielen möchte. Dass er jetzt noch rein darf, er aber mal zeigen soll, dass er das tatsächlich auch will. Und sich dann auch im Training entsprechend verhalten muss.


    Ich mache das jedesmal aber wenn ich ihn dann mal drausen sitzen lassen möchte, habe ich mit ihm nur 7 Kinder und der andere Trainer fände das nicht so toll wenn ich dann mit 6 Spiele oder doch? Ich denke schon. Ich fände das komisch.


    Wieso komisch, und was meinst du überhaupt mit komisch? Merkwürdig, klar, wahrscheinlich weil ungewöhnlich, zumindest in deinen Augen. Aber waum? Ziel von Kinder- und Jugendmannschaften ist nicht der Spielbetrieb, sondern die Ausbildung und die Freude am Fußballspiel. Der Spielbetrieb ist Mittel dazu. Aber Voraussetzung zur Teilnahme am Spielbetrieb ist auch eine entsprechende Zuverlässigkeit und dazu gehört auch Disziplin.


    Seine Mutter hat am Dienstag dann auch gesagt, dass er am Donnerstag nicht kommt und Sie nicht wisse, ob er am Wochenende spielen würde. Weil es sich eben nicht benonnem hat.


    Das fände ich als Trainer nicht gut. Fußball ist mein Bereich, nicht ihrer. Wenn ihr Sohn sich nicht benommen hat, war das außerhalb des Vereinsfußballs, dann möge sie doch bitte auch eine Strafe aussprechen, die auch außerhalb dessen liegt. Am effektivsten sind ohnehin Strafen, die einen Bezug zum Vergehen haben.