Beiträge von tobn

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    Das will ich nicht nur erzählen, das ist sogar so.


    Häh? Ich bestreite überhaupt nicht, dass diese Wechselgeschichte bei Euch so passiert ist, wie von dir geschildert. Aber ich sehe darin kein legitimes Plädoyer für eine Sperre. Ihr bestraft die Spieler, obwohl Ihr den anderen Verein treffen wollt.


    Die Kinder haben das groß und breit rumposaunt, das sie den Verein wechseln, weil da alles viel toller ist. Natürlich kann man das vorhersehen, wenn ein junge von der Sonder in die Bezirksliga wechselt ob er zu dem Zeitpunkt das potential hat. Hatten sie alle nicht. Das hat doch mit Hellseher nichts zu tun.


    Nur seid Ihr in dieser Situation halt auch weder subjektiv noch frei von Eigeninteressen. Aber Ihr sitzt an einem längeren Hebel als die Spieler und zieht an diesem auch bereitwillig. Das missfällt mir.


    Und die Freigabe wurde nicht erteilt, weil man einem anderen Verein nicht mitten in der Meisterschaft die Mannschaft auseinander nimmt.


    Wie gesagt, Ihr wolltet den anderen Verein treffen. Habt Ihr aber nicht, sondern die Kinder.


    Wieso haben sie eigentlich mitten in der Saison und nicht erst zum Saisonende gewechselt? Wann fand der Wechsel denn statt? Und wollten sie noch in der laufenden Saison für den anderen verein spielen, wurde ihnen das in Aussicht gestellt? Ich wundere mich, weil ich bisher noch keinen Fall erlebt habe, in dem ein Spieler während der Saison den Verein verlassen hat, wenn er nicht schon ziemlich unzufrieden war. Die Gründe dafür konnte ich bislang aber stets nachvollziehen...


    Wären die jungs in der wechselfrist gegangen, dann wünschen wir viel Glück. So aber nicht! Wir investieren alle Juniorenbeiträge zurück in die Mannschaften laufen mit dem Klingelbeutel durch die gegend um Abschluss fahrten zu ermöglichen. Jedesjahr neue Trikots jede Mannschaft hat 50% mehr Bälle als Kinder. Trainingsanzüge für 200 Kinder zahlt der Verein.


    Gut und schön, aber wie gesagt, völlig ohne Grund wechselt doch keiner, wenn er sich wohl fühlt. Deine Aussagen klingen in meinen Ohren doch recht selbstgerecht und als würdet Ihr Eure Kinder für die Saison als Euer Eigentum betrachten. Meine Sichtweise ist eine völlig andere.


    Wir machen alles was uns möglich ist damit die Kinder sich wohlfühlen. Und dann kommt irgentein schwadronierender Ochse daher und erzählt den Eltern das er Ihre kinder in 2 Jahren bei einem Bundesligisten hat. Sorry aber das lassen wir uns nicht gefallen. Und wenn dann einer mitten in der Saison geht dann gibt es eine Sperre.


    Habt Ihr denn auch mit den Eltern gesprochen?

    Follkao und kleincampi. falls es Unsicherheiten bezüglich der konkreten Regelung gibt, würde ich Euch raten, mal beim Verband direkt nachzufragen. Meiner Meinung nach sind einige Ordnungen und Satzungen nicht wirklich klar formuliert, zum Thema Ausbildungsentschädigung bei Wechseln war ich damals auch auf Passagen gestoßen, die andere Schlüsse als die beabsichtigten zugelassen hätten...

    Und eigentlich bin ich eher das Gegenteil einer Gluckenmutter. [...] Meine Kinder kommen glaube ich, sonst ganz gut ohne mich klar.


    Na, dann ist ja alles in Butter und meine Befürchtung war unbegründet, das freut mich. Dann neige ich dazu, Nitram in seinem Rat zuzustimmen, dass du vielleicht versuchen solltest, dir einfach weniger Sorgen oder meinetwegen Gedanken -- der Übergang ist ja fließend -- zu machen. Bleibe ruhig in der Kommunikation mit dem Trainer, lerne ihn so gut kennen, dass du ihn einschätzen kannst, also weißt, wie er tickt. Dann verfallt Ihr hoffentlich auch nicht mehr in Spekulationen über die Motive seiner Entscheidungen.

    Ich wüßte gerne, wie der Trainer das verkauft. [...] Es gibt halt zwei Seiten, von denen man es sehen kann. Die positive von Seiten meiner Tochter: Wirklich Rotation, sie soll Praxis sammeln und der eigentliche Torwart, der ein guter Fußballer ist, macht vorne vielleicht mal Tore für uns.


    Ich würde den anderen Spieler völlig außen vor lassen, um ihn geht es doch überhaupt nicht. Und er kann schon mal gar nichts für die Situation.


    Die negative Seite: er erwartet, dass sie hinschmeißt und er ist sie los...


    Hui, das ist aber eine ziemliche Unterstellung. Ich kenne den Trainer ja nicht, insofern kann ich da keinerlei Urteil abgeben. Aber wenn ein Elternteil eines 'meiner' Kinder solche Gedanken hätte, ich wäre ganz schön vor den Kopf gestoßen. Nehmen wir aber mal an, es wäre wirklich so, dass er deine Tochter lieber los wäre. Dann wäre eine Trennung aus meiner Sicht auch wirklich die vernünftigste Entscheidung, nach dem Motto: "lieber ein Ende mir Schrecken als ein Schrecken ohne Ende." Wie gesagt: wenn dem wirklich so wäre!. Nimm mir das jetzt bitte nicht übel, es ist nicht böse gemeint, aber deine bisherigen Äußerungen hier klingen für mich schon auch ein bisschen nach einer Gluckenmutter... Aus der Entfernung kann ich aber auch das nicht kompetent beurteilen. Ich möchte dir das nur als Gedankenanstoß geben, um vielleicht mal zu hinterfragen, wie du deiner Tochter tatsächlich am besten helfen kannst. So von Elternteil zu Elternteil gesprochen.

    Vielleicht weichen wir jetzt wirklich ein bißchen vom Thema ab, aber wenn du gestattest, dann möchte ich als Fazit zur Rede von James Flynm nur sagen: jede Generation findet sich toll! Weil das so ist, entstehen überhaupt viele Generationsprobleme. Ist denn Andersdenken schon deshalb ein Fortschritt? Wenn ja, wo ist man den angekommen, wenn man gestern noch am Abgrund stand, aber heute bereits einen Schritt weiter?


    Ich kann deinen Gedanken leider nicht ganz folgen. In bester Klugscheißermanier würde ich auf deine letzte Frage wohl antworten: "Das hängt davon ab, in welche Richtung man sich vor dem letzten Schritt gedreht hat." Aber das wäre nicht ernst gemeint.


    Ich glaube, du missverstehst Hrn Flynn. Ich bin nicht der Meinung, dass es ihm darum ging, seiner und den folgenden Generationen auf die Schulter zu klopfen und hervor zu heben, wie einfältig die Menschen vor hundert Jahren waren, im Gegenteil. Er legt dar, wie Menschen, die sich in allen Punkten gleichen, die sogar nur wenige Generationen von einander trennen, die also auch die grundsätzlich gleiche geistige Kapazität haben, anders denken, dass die Menschen früher im Konkreten verhaftet waren, während heutzutage nahezu Jeder wie selbstverständlich mit Abstraktionen umgeht. Er führt das darauf zurück, dass heutzutage eine andere Bildung durchlebt wird und dass die die Anforderungen der Berufswelt drastisch verändert haben.


    Und da sind wir, wie ich meine, auch bei dem Zusammenhang zum Thema dieses Threads, der meiner Meinung nach mit dem Begriff "Schwarmintelligenz" nur unzureichend charakterisiert ist -- ein besserer fällt mir allerdings bisher auch nicht ein. Nicht nur Fußballbaron wünscht sich doch Fußballspieler, die permanent das Geschehen auf dem Platz beobachten, richtig erfassen, rasch und intelligent einschätzen, und dann geschickt handeln können. Außerdem soll das noch eigenständig stattfinden und man wünscht sich, dass sie flexibel und möglichst optimal auch auf neue Situationen reagieren. Wie ich meine richten sich diese Wünsche durchaus auch an das Erziehungssystem.

    Uns wurde letzte Saison von einem anderen Verein mit riesen Versprechungen eine ganze Mannschaft zerlegt. Wir haben keinem die Freigabe gegeben. Und was ist am ende rausgekommen? keiner konnte sich bei dem anderen Verein durchsetzen.


    Du willst uns erzählen, dass Euch das von vornherein klar war und ihr nur deshalb die Freigaben verweigert habt? Dann hättet Ihr ja großartige hellseherische Fähigkeiten.. Aber mal den Sarkasmus beiseite: zu dem Zeitpunkt, zu dem Ihr die Freigabe verweigert, ist der Spieler doch schon weg. Inwieweit schützt ihn dann Eure Weigerung davor, sich nicht durchsetzen zu können? Wenn Eure Sperre überhaupt einen Einfluss hat, dann doch höchstens den, dass der Spieler beim neuen Verein schlechtere Voraussetzungen hat, weil er nur eingeschränkt eingesetzt werden kann.


    Nee, das kommt mir ganz stark nach beleidigter Leberwurst vor.


    Jetzt ist das geheule bei den Kindern groß nur weil die Eltern die Kinder eine klasse höher Kicken lassen wollten, was sie gar nicht schaffen konnten, weil einfach zu schwach. Sperren von vereinsseite haben durchaus ihre berechtigung.


    Mir ist noch keine Legitimation bekannt, die ich nachvollziehen kann. Aus Deinem Beitrag kann zumindest ich leider auch keine ziehen.

    wie ich schon geschrieben habe, soll meine Tochter jetzt im nächsten Spiel ins Tor gehen, obwohl der erste Torwart da ist. Ihn will der Trainer dieses Mal ins Feld stellen.


    Ich weiß nicht genau, wie alt deine Tochter ist, vermute mal F-Jugend. Dann finde ich es gut, dass der Trainer auch im Tor rotiert. Würde ich noch mal eine F- oder jüngere Mannschaft übernehmen, würde ich auf jeden Fall auch im Tor rotieren. Es käme nicht jeder auf die selbe Zeit im Tor. Aber ich würde im Training auf jeden Fall alle Spieler im Tor spielen lassen und ich würde auch versuchen, jeden auch im Spielbetrieb mindestens eine Halbzeit im Tor spielen zu lassen. So habe ich das in der E1 gemacht und finde es auch im Nachhinein gut.


    Erst wollte meine Tochter sofort aus dem Verein austreten, jetzt sagt sie, sie macht nur noch die letzten beiden Spiele draußen mit oder vielleicht maximal noch die Halle (falls sich die Zeiten nicht mit dem Leichtathletiktraining beißen). Sie hat totale Panik vor dem nächsten Spiel, sagt, sie könne das nicht.


    Tja, ich würde sagen, dass es dann ja allerhöchste Zeit wird, dass sie mal ins Tor geht. Wie gesagt, ich habe in der E1 im Tor stark rotiert. Bis in die E2 hatten wir drei Spieler, die sich im Tor abgewechselt haben, es gab noch ein paar weitere, die vereinzelt im Tor spielten, aber gut die Hälfte der Spieler hatte nie im Spielbetrieb im Tor gestanden. Im Training schon, da habe ich gerne in Spielen alle paar Minuten alle Spieler um eine Positionen weiter geschoben, so dass auch jeder für eine Weile im Tor spielte.


    Nun, ich habe also zwei Spieler, die bis dahin nie im Tor gespielt hatten, gebeten, beim nächsten Spiel für jeweils eine Halbzeit ins Tor zu gehen. Ich habe ihnen das beim ersten Training der Woche, an deren Ende das Spiel stattfand, mitgeteilt. Beim nächsten Training kamen die beiden zu mir und äußerten Bedenken, sie hätten Angst, nicht gut genug zu sein und so. Dazu habe ich erwidert, dass ich mir sicher bin, dass sie es nicht schlecht machen werden und dass ich möchte, dass sie es mal probieren und sie überhaupt nichts falsch machen können. Ich weiß, dass sie nur wenig Erfahrung im Tor haben, das ist überhaupt kein Problem: ich erwarte nichts von ihnen, außer, dass sie es probieren und, wie immer, ihr Bestes geben, was auch immer das sein mag.


    Tja, und sie haben es dann ziemlich gut gemacht und hatten ab diesem Zeitpunkt auch keine Angst mehr davor, mal ins Tor zu gehen. Der eine wollte sogar ab diesem Zeitpunkt sehr gerne eine Halbzeit ins Tor gehen. Seine Körperform und damit verbundene, ausbaufähige Kondition mag daran beteiligt gewesen sein, aber ihm machte der Job im Tor tatsächlich auch Spaß.


    Am Ende der Saison waren alle im Tor gewesen, manche lieber als andere, aber sie haben es alle gemacht, auch unser Floh. Dafür war ich richtig stolz auf sie, denn einige haben sich dazu schon auch ein wenig überwinden müssen. Aber sie waren am Ende dann auch stolz darauf, das geschafft zu haben.


    Wir haben ihr vorgeschlagen, mit ihr zu trainieren, aber da macht sie erst mit und dann nur noch Faxen, um mir zu sagen, dass sie es nicht kann. Der N. wäre viel besser im Tor als sie....


    Ihr macht den Fehler, ihre Angst ernst zu nehmen und als unveränderlich anzunehmen. Sie hat aber keinen Grund zur Angst. Mag sein, dass N. das viel besser macht, na und? Sie muss es doch nicht besser machen als er, nicht mal genauso gut. Sie soll es nur mal ausprobieren und es so gut machen, wie sie es eben kann. Und der Trainer traut es ihr unbedingt zu, sie muss keine Angst haben, ihn oder die anderen Spieler zu enttäuschen -- dazu übrigens: ich habe dem Rest des Teams auch immer gesagt, dass Spieler XY ja im Tor spielt, der das noch nie getan hat, und sie ihm deshalb unbedingt helfen müssen, da er verständlicherweise nervös ist. Ich kann nur sagen: für das Teamgefühl ist sowas super geeignet.


    Wäre der Trainer jetzt nicht im Urlaub, könnte man vielleicht mal mit ihm reden. Leider machen wir gerade das Training und er kommt erst einen Tag vor dem Spiel wieder zurück. Eine Möglichkeit zu reden ist da nicht gegeben. Ich habe ihr gesagt, dass sie dem Trainer sagen kann, dass sie Angst hat und so der Mannschaft nicht helfen kann - eher im Gegenteil.


    NEIN!!! Natürlich kann sie der Mannschaft helfen, jetzt rede ihr nicht auch noch ein, dass sie mit ihren Zweifeln Recht hat!! Macht ganz normal Training, lasst sie vielleicht im Training einmal mehr ins Tor, damit sie sich daran gewöhnen kann. Und macht ihr vor allem klar, dass nichts von ihr erwartet wird.


    Das muss sie aber tun, nicht einer von uns. Dann gibt es zwei Möglichkeiten, wie der Trainer reagieren könnte, entweder er nimmt die Angst ernst und läßt sie in der Abwehr spielen (oder gar nicht!) oder er versucht sie zu beruhigen und sie muss ins Tor... Das kann schief gehen oder auch nicht. Ich weiß, dass der Trainer entscheidet, wer wo spielt.


    Ich konnte meine beiden Spieler beim zweiten Training davon überzeugen, dass nichts Schlimmes passieren wird, wenn sie im Tor spielen, dass ich absolut zu ihnen stehe, ganz egal, was in dem Spiel passiert. Es war auch nur für eine Halbzeit, die andere durften sie ja im gewohnten Feld spielen. Ich würde sie nicht der Aufgabe ihm Tor entheben, aber ich hätte den Einsatz wohl von vornherein auf eine Halbzeit beschränkt.


    Was meint ihr ? Haben wir eine Chance, dass sie sich traut, wenn wir es trainieren bis dahin (11.10) oder soll sie es lieber sagen. Ich befürchte, dass der Trainer darauf bestehen wird und sie dann total versagt...


    Sie soll ihm ruhig sagen, dass sie Angst davor hat, das ist völlig in Ordnung. Er sollte aber nicht davon abrücken, dass sie es mal ausprobieren soll. Zur Argumentation siehe oben. Du könntest ihm vielleicht vorschlagen, dass sie nur in der ersten Halbzeit im Tor spielt. Von diesem Vorschlag sollte sie aber nichts mit bekommen!

    Ohnehin findet man seit zig-Jahren in allen möglichen Stellenanzeigen den Satz: "... der Bewerber muß teamfähig sein ...", aber dennoch haben sich die Menschen nicht verändert! Das geht auch gar nicht in der Kürze der Zeit! Welche siginivikanten Entwicklungsschritte des Geistes hat es denn in den letzten 2 Tausend Jahren gegeben? So viel haben wir nicht dazu gelernt!


    Grundsätzlich gebe ich dir völlig Recht, ich denke, dass das Baby von steinzeitlichen Menschen in unserer Zeit ziemlich genauso aufwachsen könnte, wie es die heutigen Säuglinge tun, man würde keinen Unterschied merken. Interessant fand ich aber folgenden Beitrag, dessen Kernaussage ist, dass die Menschen heute durchaus anders denken als noch vor hundert Jahren. Das hat aber nur mit der Eziehung zu tun. Vielleicht findest du und andere Leser ihn auch interessant. Ich muss aber darauf hinweisen, dass der Vortrag auf Englisch ist.

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    Ich habe noch nie begriffen was der Sinn einer Koordinationsleiter sein soll, wenn jeder Spieler eine andere Schrittlänge und anderes Laufverhalten hat. Wenn schon, müsste die Leiter variabel sein, damit auch das Hirn sich immer wieder neu organisieren muss.


    Dann bräuchte man für jeden Spieler aber eine eigene Leiter. Oder zumindest mehrere, und dann würde man die Spieler entsprechend ihrer Schrittlängen gruppieren. Aber ich denke, dein initialer Gedankengang ist verkehrt, denn die Leiter wird ja nicht für die Läufe verwendet, in denen die Spieler ihre individuelle Schrittlänge nutzen, sondern bei sehr kleinen Schritten -- eine zur Koordinationsleiter passende Schrittlänge hat kein Spieler, der älter als fünf Jahre ist. In der Leiter muss man kurze, schnelle Schritte machen. Genau das ist ja das Ziel, dass auch die großen Spieler kurze, schnelle Schritte üben, um im Spiel entsprechend flink zu sein. Und dann macht eine Leiter für den von ihr ersetzten Standardaufbau deutlich weniger Arbeit als die entsprechende Anzahl an Stangen..

    Vielleicht hätte ich noch dazuschreiben sollen, dass es sich bei unserer F2 um fünfjährige Spieler handelt, die vorher mit dem Fußball noch nichts am Hut hatten und diesen auch nicht im Fernsehen anschauen.


    Fünfjährige müssten doch eigentlich noch Bambini sein, und zwar deutlich, das ist bei uns G2. Erst in dem Jahr, in dem sie sieben werden, kommen sie in die F. Bei den Bambini sollte es noch gar keinen normalen Spielbetrieb geben. Die FPL ist für F- und E-Junioren gedacht.


    Es wurde nicht megaviel gefoult, die normalen Sachen halt, aber die Spieler wußten gar nicht was los war, weil sie es nicht gecheckt hatten [...] uns gelandet ist und prompt ins Tor flog.


    Ja, das klingt ganz nach G-Junioren. :) Diese sollten nicht in der FPL spielen, sie sollten eigentlich noch gar nicht im Spielbetrieb sein. Und wenn doch, dann im Rahmen von Spielfesten mit kurzen Spielen in kleinen Mannschaften, die dann durchaus von einem Erwachsenen geleitet werden sollten. Er ist dann aber nicht Schiri, sondern eher Spielleiter.


    Also ich finde halt, dass man diese Akteuer ziemlich allein lässt. Die kennen die Regeln noch gar nicht und sollen diese aber voll umsetzten.


    Da gebe ich dir Recht, mit der FPL sind G-Junioren überfordert. Wenn sie aber in der F sind, dann kennen sie die Regeln eigentlich schon ganz gut, aus meiner Erfahrung zumindest gut genug.


    Klar gab es bei uns auch faire Sachen. Aber das Chaos hat halt überwogen und die Spielzeit ging flöten, was ja auch nicht Sinn sein kann. Wenn ich Siebenjährige hab, dann schaut das schon anders aus. Und im Training kann man auch nicht alles simulieren.


    Aber Siebenjährige sind eben F-Junioren, da sieht das eben anders aus, wie du selbst sagst, und für sie ist die FPL auch gedacht. Mir scheint, hierin liegt die Ursache unserer Meinungsunterschiede. Ich gehe von F- und E-Junioren aus, während bei Euch offenbar Bambini nach FPL-Regeln spielen sollen. Darin sehe ich auch keinen Sinn. Allerdings halte ich einen regulären Spielbetrieb (mit Schiri) für diese Altersgruppe für genauso falsch.

    Ich habe die Fairplay-Liga durchaus verstanden...es geht darum die Spieler spielen zu lassen...


    Aber nicht nur das. Es besteht durchaus das Ziel, dass sie eigenverantwortlich, einvernehmlich und fair eine Partie Fußball bestreiten können. Es geht dabei nicht darum, sehenden Auges dem Einzug des Darwinismus im KiFu beizuwohnen.


    bei jeder einzelnen Anmerkung hast du geschrieben, dass die Trainer eingreifen sollen...aber genau das ist ja der Punkt. Sie sollen NICHT eingereifen...also wo ist dann der Punkt an dem es okay ist einzugreifen.


    Sie sollen eingreifen, wenn die Kinder es nicht mehr alleine regeln können, wenn es zwischen ihnen zu Schwierigkeiten kommt. Oder, wie gesagt, wenn sich abzeichnet, dass da ein Gewitter aufzieht, da sollten die Trainer einschreiten, solange es noch nicht blitzt.


    Meine Erfahrungen decken sich mit denen von soccerbook. Wenn man den Kindern sagt, worum es geht, wenn man ihnen z.B. auch per Ansprache die Verantwortung überträgt, dann klappt das, so meine Erfahrung, allergrößtenteils sehr gut. Es gibt immer mal wieder einzelne Kinder, die man als Trainer einfangen muss, damit die anderen, die sich eben gut verhalten, nicht unter ihnen leiden, aber auch damit habe ich bisher keine Schwierigkeiten gehabt.


    Wenn ich alles so reglementiere, wie von dir geschrieben, dann bin ich ja wieder bei der vollen Spielkontrolle...wenn sich Spieler erst bei jeder Szene eine Minute unterhalten müssen (im Streitton), bevor es weitergeht, muss ich in Zukunft 40 Minuten spielen, um noch etwas Spielzeit zu haben.


    Nein, denn wenn ich das Spiel einmal unterbrochen habe, und den Spielern erklärt habe, wie es geht und wie nicht, am besten unter ihrer Kooperation, dann klappt das danach viel besser. Bei dem FPL-Turnier, das ich ansprach, spielten fünf Teams, von denen kein einziges zuvor ohne Schiri gespielt hatte, im Modus Jeder gegen Jeden, es gab also insgesamt zehn Spiele (à 12 oder 15 Minuten). Dabei gab es nur eine einzige Situation, in der die Stimmung etwas eskalierte, was wir aber schnell wieder eindämmen und in den Griff bekommen konnten. Ansonsten lief das gesamte Turnier wunderbar.


    Es ist sogar, meiner Erfahrung nach, eher das Gegenteil der Fall, von dem was du erlebt hast, was die Spielzeit betrifft: sie steigt nämlich, weil die Kinder das Spiel seltener unterbrechen.


    Den Trainern ist das Spiel nicht entglitten, sie haben sich einfach voll rausgehalten (wie gefordert).


    Wer sagt denn, dass sie sich immer raus halten sollen?! Du sagst es doch selbst:


    Da wird vorgeschrieben bei Unstimmigkeiten regeln die Traienr...


    Genau.


    es gab aber ständig Unstimmigkeiten. Wann regeln es die Trainer?


    Bei den Unstimmigkeiten. Wenn sie das zu Beginn des Spiels machen, wenn sie erstmals auftreten, dann sinkt deren Häufigkeit im weiteren Verlauf. Ich finde auch soccerbooks Vorschlag mit der Ansage vor dem Spiel gut, ich habe das auch schon öfters so gehandhabt, und nur positive Erfahrung damit gemacht.


    Wenn die Spieler über nen Einwurf diskutieren, über ein Foul, über ein Handspiel.


    Wenn die Diskussion länger als eine gewisse Zeit dauert, dann sollten die Trainer einschreiten. Wie lange das ist, hängt auch vom Einzelfall ab, wenn eine Situation unangenehm zu eskalieren droht, weil ein jähzorniger Spieler beteiligt ist, würde ich notfalls auch direkt rein rufen und aufs Spielfeld sprinten. Da sollte jeder Trainer für seine Spieler verantwortlich handeln, finde ich. Hat man dann das Spiel unterbrochen, so kann man dann ja in Ruhe die Situation klären. Und wenn es fünf Minuten dauert, weil die Gemüter erhitzt sein mögen, dann ist das halt so. Es ist stets mein Ziel, in einer freundschaftlichen, kameradschaftlichen und fairen Atmosphäre zu spielen, auf Spielzeit, in der das nicht gegeben ist, verzichte ich gerne.


    Die Spieler haben sich nicht fair miteinander geeinigt, sondern die Cleveren, die den Mund aufgebracht habe, hatten einfach immer Recht, auch wenn sie an sich gefoult haben. Die Schüchteren waren dann der Meinung das sie im Unrecht waren, auch wenn sie recht hatten.


    Es ist aber auch hier Aufgabe der Trainer, die Schüchternen dazu zu bringen, sich zu wehren, d.h. zumindest ihren Mund aufzumachen. Ihre selbstbewussteren Mannschaftskameraden können ihnen dann ja zu Gehör verhelfen. Andererseits kann die FPL genauso wenig wie ein Schiri dafür sorgen, dass es in jeder Sekunde auf dem Platz gerecht zugeht. Das können nur die Trainer. Allerdings müssen sie sich darum vor allem auch im Training bemühen, die Spieltage alleine reichen dafür keinesfalls aus.


    Die Trainer standen nicht dabei, da sie ja auf Höhe der Mittellinie standen und z.B. ein Foul an der Auslinie war. Ich hab es bestens gesehen,weil ich Fotos einen Meter vom Geschehen weg gemacht habe. Die Szene war circa drei Meter ausserhalb des Strafraumes, es gab dann Freistoß, [...]


    Das ist doch aber richtig. Wo ist also das Problem? Evtl., dass die Trainer es nicht sehen und daher nicht beurteilen konnten, wie du weiter schreibst?


    [...] als ich zurückkam, haben mich alle (Eltern und Trainer) gefragt, ob das nicht ein Elfer war. Sie hatten es anders gesehen, da sie alle weit weg standen, also wie sollen sie von ausserhalb des Spielfeldes das Spiel regeln. Da hätten die Trainer völlig falsch entschieden.


    Nun, es klingt nicht so, als ob diese Entscheidung unter den Kindern strittig war. Da greifen sie eben nicht ein. Ich muss als Trainer auch nicht jede strittige Situation von oben entscheiden, tatsächlich will ich das zumeist auch nicht. Stattdessen moderiere ich ein Gespräch zwischen den Spielern, die an der Situation unmittelbar beteiligt waren, die anderen dürfen das ruhig mitbekommen. Und da klären wir dann, wie die Situation war und was sich daraus ergibt. Das haben sie dann hoffentlich, aber auch erfahrungsgemäß gelernt und können das nächste mal, wenn es eine solche Situation gibt, selbstständig entscheiden.


    Ansonsten greife ich nur bei eklatanten Verstößen von wichtigen Regeln ein. Falscher Einwurf oder nicht geahndetes Handspiel gehören aus meiner Sicht aber z.B. nicht dazu.


    Im Endeffekt gab es Freistoß, weil ich zu den Kindern gesagt hatte das es Foul war. Hätte ich gar nicht tun dürfen.


    Eigentlich hättest du es ihnen nicht sagen können, weil du ebenso weit entfernt hättest sein müssen wie die anderen Erwachsenen. Wäre die Situation unter den Kindern strittig gewesen, so hätten die Kinder das Spiel anhalten sollen, um anschließend gemeinsam mit den Kindern die Situation zu klären.


    Darum bin ich für einen Schiedsrichter auf dem Spielfeld, da wie auch mein Nachredner angemerkt hat die Kinder zum großen Teil gar nicht wissen was ein Foul ist. Woher sollen sie es denn wissen.


    Sie sollten das von ihren Trainern aus dem Training wissen. Und wenn mal ein Foul ungeahndet bleibt, weil kein Spieler es als solches erkennt, dann ist das nicht schlimm, ja, sogar in Ordnung so. Wie ich handeln würde, wenn eine Mannschaft einseitig unfair spielt, habe ich ja schon beschrieben.


    Es gibt keine Heile-Lebkuchen-Welt. Fußball ist ein Spiel mit Regeln, und je eher ich das den Kindern vermittle umso besser...müssen es ich jetzt die Kinder auf dem Fußballplatz auch noch streiten, weil keiner eingreift. Ich stell mir das gerade mal im Schulunterricht vor. Der Lehrer ruft nicht mehr auf, sondern die Kinder regeln, wer spricht...das wird lustig


    Wie gesagt, es ist falsch, dass keiner eingreifen soll oder gar darf. Warum beharrst du darauf?

    Nicht wahr? Auch inhaltlich gefällt es mir sehr gut, z.B. dass das gesamte Trainer-Team einer Altersstufe zusammen wirkt und bei der Betreuung der Teams rotiert, Inhalte abspricht, Trainings gemeinsam plant und durchführt. Da steckt einiges an Anregungen drin.

    Ich möchte voranschicken, dass bei uns die FPL noch nicht Einzug gehalten hat und ich daher mit einem regulären FPL-Betrieb keine Erfahrung habe. Ich denke auch, die FPL funktioniert am besten, wenn alle Trainer und Eltern über ihre Ziele informiert sind, und die Kinder von Anfang an mit FPL-Regeln spielen.


    Aber ich habe vor zwei Jahren ein Hallenturnier nach FPL-Regeln durchgeführt und auch danach zwei Freundschaftsspielen gemäß FPL spielen lassen. Ich hatte damals E-Junioren, Jungjahrgang.


    Zu deinen Problemen:

    Nun aber das große ABER: Das Fehlen von Schiedsrichtern geht gar nicht. Zwei Tore sind gefallen weil unsere Gegner meinten der Ball wäre aus, unsere Spieler nicht und einfach weiter gespielt haben.


    Nun, das passiert auch oft, wenn man einen Schiri hat. Die Lösung ist recht einfach: wenn der Ball nicht eindeutig im Aus ist, wird weiter gespielt, das bringt man seinem Team so bei und fertig. Ich habe es noch nicht erlebt, dass weiter gespielt wurde, wenn der Ball eindeutig im Aus war.


    Schiedsrichter stand auf der anderen Seite und konnte es nicht sehen, da er ja nicht mehr auf dem Spielfeld stehen soll.


    Hmm, es soll doch eigentlich gar keinen Schiri geben, oder? Im übrigen ist es nicht Ziel der FPL, dass die Kinder stets die richtigen Entscheidungen treffen und alle Situationen richtig beurteilen. Das schafft auch der Schiri nicht. Es geht darum, dass sie gemeinsam für ihr Spiel verantwortlich sind, auch dafür, dass es funktioniert. In diesem Fall hat es das nicht, das heißt aber nicht automatisch, dass die FPL-Regel mit dem Schiri blöd ist. Es kann auch heißen, dass diese Kinder noch nicht in der Lage dazu sind, eigenverantwortlich zu spielen. Daraus erwächst dann eine Aufgabe für Trainer und Eltern.


    Dann gab es einige Fouls, bei denen der Gefoulte der Meinung war, dass er gefoult wurde und der Überltäter der Meinung war, nicht gefoult worden zu sein. RiesenStreit unter den Kindern mit gegenseitigen Vorwürfen.


    Bei Unstimmigkeiten zwischen den Kindern sollen doch aber die Trainer eingreifen. Haben sie das nicht getan? Eine wichtige Komponente dabei dürfte die Deeskalation sein.


    Am Schluss wurde bei jeder Aktion nur noch gestritten, die Spielzeit in der zweiten Hälfte lag vielleicht bei 50%. Chaos pur auf dem Fußballplatz, durchgesetz haben sich immer die Spieler, die den Mund aufbringen. Die Schüchteren hatten immer die A---karte gezogen. Schiedsrichtermäßig haben sich weder der Gegner noch wir eingreifen trauen, dann müssten man ja doch wieder das ganze Spiel eingreifen, wenn es schon bei den Einwürfen ausartet.


    Das Spiel ist den Trainern offenbar entglitten und voll aus dem Ruder gelaufen. Schade, und kein besonders gutes Zeugnis. Tatsächlich ist es, wie gesagt, mitnichten so, dass nicht eingegriffen werden darf. Im Gegenteil, wenn es zu Problemen zwischen den Spielern kommt, die diese nicht einvernehmlich lösen können, so sind die Trainer gefragt, dies zu übernehmen und dabei auch mit gutem Beispiel voran zu gehen, d.h. sich untereinander zu einigen. Das kann dann den Spielern als Vorbild dienen.


    Und was falsche Einwürfe oder falsche Entscheidungen über Seitenaus und den anschließenden Einwurf anbelangt: das ist doch völlig egal, solange sich die Kinder einig sind.


    Ich unterstelle den Spielern hierbei keine Absicht, es war halt oft nicht klar, was eigentlich stimmt, weil einfach der Beobachter fehlte, der das Spielgeschehen einfach nur beobachtet ohne Mitwirken zu müssen.


    Meiner Erfahrung nach wissen die direkt Beteiligten eine Situation in den allermeisten Fällen viel besser einzuschätzen als ein neutraler, aber außerhalb der eigentlichen Situation befindlicher Beobachter..


    Laut Eltern haben im vorherigen Spiel viele Spieler des Gegners einfach geschubst...was niemals geahndet wurde.


    Wieder ein Problem, das die Trainer ignoriert haben. Wenn mir auffällt und übel aufstößt, dass meine Spieler ständig von den anderen geschubst werden, so spreche ich zunächst einmal meinen Kollegen an, der ja direkt neben mir stehen sollte. Mein Ton ist natürlich kollegial, aber durchaus verbindlich. Hoffentlich stimmt er mir zu, dann unterbrechen wir bei der nächsten Situation dieser Art das Spiel, gehen auf den Platz, rufen die Spieler zusammen und erklären ihnen, was uns aufgefallen ist, dass und warum das nicht in Ordnung ist. Und dann wird weiter gespielt, evtl. vom Torhüter der Mannschaft aus, die in Ballbesitz war, als wir unterbrachen -- dabei würde ich die andere Mannschaft auch hinter die Mittellinie bitten. Ist der andere Trainer uneinsichtig, so muss ich entscheiden, ob ich das Problem wichtig genug finde, um den Konflikt zu riskieren, oder ob ich es runter schlucke. Entscheidend dabei dürfte sein, wie meine Spieler mit dem Geschubse zurecht kommen. Wenn es für sie kein Problem ist, dann bleibe ich eher still und thematisiere das erst im nächsten Training. Sind sie selbst damit unglücklich und überfordert, so würde ich dem anderen Trainer androhen, das Spiel auch alleine zu unterbrechen. Das würde ich dann auch tun. Käme es dann zum Eklat, so würde ich das Spiel abbrechen.


    Also ich finde die Spiele ohne Schiedsrichter absolutes Chaos: Wenig Spielzeit, Spieler streiten, die die besser reden können, setzten sich durch. Was ist so abwegig an nem Schiri, von mir aus können sich der Heim- und Gastverein auch in der HZ abwechseln. Aber so kann das Spiel gar nicht verpfiffen werden, wie es da schief ging.


    Hmm, doch, ich glaube schon, dass das geht. Ich habe schon drei Partien erlebt, die absolut verpfiffen wurden, das war echt nicht mehr feierlich...


    Es gab auch massenweise falsche EInwürfe. Normal unterbricht man, erklärt es den Spieler und er wirft nochmal. Aber so wird einfach weitergespielt.


    Warum auch nicht, wenn es die Kinder nicht stört? Und wenn es beide Trainer zu sehr stört, dann können sie ja einschreiten, den richtigen Einwurf eben erklären, und weiter geht es. Und wenn sie es danach immer noch falsch machen, na und? Dann schreiben es sich beide Trainer eben auf und üben dann in der Woche darauf im Training richtige Einwürfe.


    Schlimm war auch, als sich die Spieler auf nen Elfer verständigten, dem ein klares Handspiel (Hand über den Kopf, mit beiden Händen dran) vorrausging...die Verständigung brauchte aber ne Zeitlang, weil es der Übeltäter ganz anders gesehen hatte...


    Aber sie haben sich am Ende doch geeinigt, oder? Dann ist doch alles in Ordnung. Das Spiel ist doch schließlich für die Spieler da, nicht für Euch Zuschauer.


    dann stritten noch drei Spieler, wer schießen darf, weil ja die Traienr auch nichts mehr sagen dürfen.


    Natürlich dürfen sie. Aber auch da haben sich die Spieler offenbar am Ende geeinigt, also gab es keinen Grund, einzugreifen. Wie gesagt, der Trainer kann dann ja die Anregung mitnehmen, im Training zu klären, wie festgelegt wird, wer Freistöße schießt. Ich könnte mir vorstellen, dass ich meinen Spielern dazu geraten hätte, dass diejenigen, die gerne Freistöße schießen, sich dabei abwechseln sollen.


    Bei jedem Abstoß hatten die Torhüter ne Mordsgaudi und sich den Ball zig mal hochgeworfen...so tickt dann mal ne Minute runter.


    Ich bin der Meinung, dass sein Trainer dann gerne rein rufen darf, dass er bitte den Abstoß mal ausführen möge, weil alle anderen auf ihn warten.


    Ich könnte noch ewig weiterschreiben. Was ich allein in den beiden Spielen gesehen habe, war genug. Ich hätte gerne wieder Schiedsrichter auch in Hinblick auf die E-Jugend..."was ich darf nicht mehr schubsen?" Da werden dann Sachen gehandet, die drei Jahre lang völlig in Ordnung waren. Und man muss auch nicht alles antiautoritär erziehen. Fußbal ist ein Spiel mit Regeln, die es zu beachten gilt aus Fairnessgründen. Dann solte es auch jemanden geben, der darauf achtet. Auch Kindernkann man Regeln vermitteln und muss sie aus meiner Sicht nicht so im Regen stehen lassen. ich denke da gerade an die Schüchternen und an die Neuanfänger.


    Ich fürchte, du hast die FPL noch nicht so richtig verstanden...

    Mich beunruhigt der Fakt dass in diesem Thread wieder mal "nur" diejenige die volle Beachtung und Wertschätzung dieses Threads bekommt welche auffällt. Von den betroffenen Mitspielerinnen und deren mitbetroffenen Eltern spricht keiner.


    Quatsch. Lies doch mal meinen Beitrag #24 genau durch, da kommen die anderen Kinder durchaus vor. Aber wenn hier jemand nach einem, auch noch dem eigenen Kind fragt, dann erhält er, oder, in diesem Fall, sie dann auch Antworten zu eben diesem Kind. Darüber hinaus ist doch die Fragestellerin ausdrücklich daran interessiert, dass ihr Kind sich besser integrieren möge. Wo siehst du also gerade das Problem?

    isimple, kennst du das Buch "Spielintelligenz im Fußball - kindgemäß trainieren" von Horst Wein. Wenn nicht, würde ich dir empfehlen, es dir zu besorgen. Teil der Spielintelligenz ist es ja, zu erkennen, wann ein Mitspieler besser steht als ich, der ich gerade den ball habe, um unser gemeinsames Ziel des Torerfolgs zu erreichen, und dementsprechend ihm den Ball zuzuspielen. Das ansprechende an der Methodik von Horst Wein ist dabei die Didaktik, er bezieht nämlich die jungen Spieler in den Lernprozess mit ein, sein Leitspruch in diesem Zusammenhang ist: "stimulieren, statt instruieren". Ich würde dir vorschlagen, das mal auszuprobieren. Geduld brauchst du dabei aber natürlich trotzdem, auch als Trainer sollte man nie vergessen, dass Rom nicht an einem Tag erbaut wurde.

    Wie hinterweltlerisch das doch ist, wenn eine Kreisauswahl dem Stützpunkt und umgekehrt sich konkurrenz sind.


    Es scheint mir so, als seien sie doch keine Konkurrenten. Der Stützpunkt geht vor, so ist es wohl. Aber es gibt halt noch die D-Auswahl, in die Spieler berufen werden können, die nicht auf dem Stützpunkt sind.


    Entsprechend kann man eine Kreisauswahl die weiter als die E Jugend läuft auch als positiv ansehen, denn dem Sinn nach ist es ja eine Fördergruppe die die möglichst besten im Kreis fördert und sich/bzw. die gute Jugendarbeit aller Vereine nach Aussen präsentiert.


    Hmm, so scheint es aber nicht zu sein, zumindest nicht in der D. In der E gibt es bei uns auch eine Kreisauswahl, deren Spieler wohl auch praktisch alle zum Sichtungstraining des Stützpunktes gegen Ende der E-Jugend eingeladen werden. Das läuft da dann wohl so ähnlich, wie es Frühlingssonne beschreibt. Allerdings wird bei uns wohl auch im Verlauf der Saison auf dem Stützpunkt weiter ausgesiebt. Scheinbar kommen auch Spieler neu hinzu, in welchem Umfang das aber stattfindet und was die Gründe dafür sind, weiß ich aber nicht.


    Die D-Kreisauswahl, in die unser Sohn nun eingeladen wurde, ist aber wohl jetzt erst zu Saisonbeginn neu gegründet worden, und rekrutiert sich halt aus Spielern, die entweder beim Stützpunkt aussortiert wurden oder anderweitig aufgefallen sind. D.h es ist, wenn man so will, die zweite Mannschaft des Kreises.


    Ob sich diese Truppen dann Stützpunkt, Kreisauswahl oder Leistungszentrum nennen, wäre egal. Da gebe ich dann mal den Daumen nach oben. Einziges Manko....einer ist zuviel, Stützpunkt oder Kreisauswahl? Ich würde hier -so der Trainer der Kreisauswahl ok ist, die Kreisauswahl für die empfehlen, die den Druck beim Stützpunkt nicht mögen und dennoch talentiert sind. Ich gehe davon aus, dass dort keine Leistungstests in der D stattfinden.....Daumen nach unten für den Stützpunkt!


    Auf dem Stützpunkt gibt es hier wohl durchaus einen gewissen Druck. Ob es den in der Auswahl auch gibt, kann ich noch nicht sagen, bisher kommt es mir aber nicht so vor, zumindest nicht vom verantwortlichen Trainer selbst.

    Aus meiner und Juniors Sicht sind die STP-Trainings eine super Zusatzausbildung .Die Trainer sind besser ausgebildet und das Training interessanter und vor allem motivierender ! Und man darf nicht vergessen , dass diese Jungs das gleiche hohe Niveau haben und dementsprechend sehr gut spielen und ihr Bestes geben (müssen ).


    Tja, und das ist ein Punkt, der mich etwas nachdenklich stimmt, ob ich nicht vielleicht doch mal beim Stützpunkt nachfragen sollte. Dazu kommt noch, dass, wie es aussieht, die Stützpunktspieler irgendwie, wie ja auch hier im Thread schon anklang, für Aufnahme in irgendeine Regionalauswahl in Frage kommen -- der Stützpunktspieler unseres Teams ist jedenfalls in diesem Zusammenhang an einem unserer Spieltermine verhindert. Andererseits will ich ja aber auch nur, dass unser Sohn seinen Spaß hat...