Man könnte die Vereine, die kommen, einfach fragen, ob sie je 2 Minitore mitbringen können o. Nachbarn fragen.
Das ist auch keine schlechte Idee. Ich habe Ende letzter Woche schon mal die Trainer angeschrieben, die mit mir zusammen den C-Breitentrainer gemacht haben, da kamen immerhin schon zwei Zusagen, nachzufragen, ob wir ihre Tore ausleihen können, zwei mussten vermelden, dass sie keine haben. Einer hat noch berichtet, sie hätten sich mal selbst welche gezimmert, sie seien aber mittlerweile verwittert. Was mich dazu inspiriert, das Projekt "Wir bauen uns unsere eigenen Minitore" als teambildende Maßnahme für unsere Mannschaft und die interessierte Elternschaft aus der Taufe zu heben.
Bei Umbro habe ich mal vier sehr stabile Minitore aus Hartplastik für je 3 Euro inkl. Netz erworben, vielleicht gibt es die noch wo.
Danach könnte man gucken, das ist ja fast geschenkt. Bei Plastik ist die Haltbarkeit halt so eine Sache..
Ich habe übrigens immer 2 gegen 2 teamintern bei 8- bis 10-jährigen Miniturniere mit o.g. Toren und den im Verein vorhandenen gespielt, Champ-, Euro-, Bundes- und Ober-Liga. Wo nicht mal einfaches Passen beherrscht wird, bringt die Spielform ohne große Tore bei max. Ballkontakten, konsequentem Passen (kurz wie lang, immer flach) und ständig notwendigem Laufen (Freilaufen o. Raumdeckung) enorm viel.
Völlig richtig, deshalb machen wir das ja auch so oft.
Aber halt im Training üblicherweise auf Hütchentore, weil wir keine Minitore haben. Das ändert sich ja aber vielleicht bald.
Genau richtig, was du planst, im Prinzip. Norde nur vorher die ehrgeizigen Gästetrainer ein: lernen statt siegen als Ziel. Wer das nicht teilen mag, sollte wegbleiben. Viel Glück!
Danke. Ja, das Einnorden wird wichtig sein. Aber wir kennen die meisten der Trainer, die kommen, schon ganz gut, und pflegen zu ihnen und ihren Teams ein gutes Verhältnis. Bei einem behaupte ich sogar, dass sie sich bei uns gemeldet haben, weil sie an unserem Fair-Play-Hallenturnier teilgenommen haben.
leg dir ein Kontaktbuch an.mit Trainern und Vereinen mit denen du kannst, die deinen Vorstelleungen ähneln,,da hast du schnell mit ausreichenden Adressen gefüllt, (Sommerturniere, Hallenturniere, Saisonspiele)
Danke, wir haben tatsächlich schon einige gute Kontakte. Und da wir, auch wenn das nach Eigenlob klingen mag, tatsächlich immer fair und freundschaftlich auftreten, ist es gar nicht so schwer, zu guten Kontakten zu kommen. Wir bekommen so auch immer mehr Anfragen nach Freundschaftsspielen und Turnieren, als wir annehmen können.
Auf Turnieren wie bei sonstigen Spielen kann man ja gut sehen, wer wie tickt oder offen für Kontakte neben dem Konkurrenzdenken ist. Wer auf (Freundschafts-)Turniere, wo die Zähne geflescht und die Faust geballt wird, wenig Lust hat, notiert sich einfach Trainer bzw. Teams und kann sich schon bei Turnieranmeldungen orientieren, wie wohl die Stimmung werden dürfte etc.
Bei unserem Fair-Play-Turnier haben wir gezielt Teams eingeladen, die unserer Einstellung genehm waren. Das kommende Turnier wurde gleich veröffentlicht, dabei wurde von den Organisatoren leider versäumt, besonders angenehmen Teams die Möglichkeit zur Vorabanmeldung zu geben..
Wichtig ist es ja generell, das Denken der Spieler wie Trainer vom Zwang zum Toreschießen und Siegen weg zu lenken auf das Wesentliche: die Kindesentwicklung, das Erlernen von Teamplay - schwierig, da der Thrill natürlich von Ersterem ausgeht. Das ist gerade das Problem - und Lernen ist bei den meisten eh nicht so attraktiv: man kann den zweiten Schritt des Erfolgs aber ohne den ersten nicht zielführend gehen, ein guter Teamgeist kostet Zeit und Mühe...
Alles völlig richtig. Ich mache aber auch die Erfahrung, dass wir Trainer mit unserem Verhalten einen sehr großen Einfluss darauf haben, ob ein Spiel oder ein Turnier freundschaftlich oder feindselig über die Bühne geht. Eben indem wir auf die anderen Teams zugehen, fair und nett zu ihnen sind, uns mit ihnen unterhalten und auch ihre Spieler und Anhänger mit netten Worten und Gesten versehen.
