Beiträge von teejay

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    Leitern sind ne feine Sache. Kann ich jedem eigentlich nur empfehlen. Man kann super die Übungen über Schwierigkeit und Schnelligkeit dem jeweiligen Stand anpassen. Richtig super ist wenn gleich mehrere hat. Hab z.B. 2 womit man schon einiges anfangen kann. Auch als Station im Parcour oder als Einzelübung.


    Ich sag aber auch kaufen wenn man das Geld über hat. Als absolute Grundausstattung seh ich sie nicht an. Sondern empfehle da eher später nachzurüsten.

    Kehren wir doch mal zum Anfang zurück:



    Das klingt doch alles wunderbar, auch alles in Andres Sinn, wenn ich das mal mutmaßen darf.
    .....


    Falls es noch keiner gemerkt hat ... bis jetzt war das Post von tobn die beste Antwort überhaupt auf das Ausgangspost ... Sachlich ruhig und seinen Standpunkt vertretent ohne seine Ansichten jemanden aufdrängen zu wollen. Bravo und Applaus ;)


    ob du das gut findest oder nicht, es ist so. ob du damit geld verdienst oder nicht, der verein finanziert sich über beiträge.
    ob du meinst, fußball ist das geilste überhaupt, es gibt gerade in dem alter jede menge konkurrenz, isso.
    wenn du irgendwo etwas bezahlst, bist du kunde, ob derjenige der dich bedient ehrenamtler ist oder nicht.
    so auch die vereine und deren mitglieder. wenn du das nicht akzeptierst, kriegste graue haare.


    Warum sollte ich deswegen graue Haare bekommen? Ich sehe mich nicht als Kunde bei meinem Verein nur weil ich Mitgliedsbeiträge bezahle. Als Vereinsmitglied sehe mich in einer Gemeinschaft, deren Mitglieder eigentlich ein Ziel haben: Mit anderen Gleichgesinnten Fussball zu spielen, das am besten auf einer schönen Rasenfläche und dem kühlen Bier nach dem Spiel. Das es das nicht umsonst gibt, ist mir klar, dafür bezahle ich Mitgliedsbeiträge. Dabei ist der Verein aber nicht gewinnorientiert und das unterscheidet ihm von einem Unternehmen. Wenn es danach ginge wäre der Kunde König. Also müsste der Verein sich nach seinen Mitgliedern richten. Brauch er aber nicht, weil in einem Verein sie das Individium der Gemeinschaft unterordnen muss. Will er/sie das nicht, hat er/sie Möglichkeiten die dir in einem Kundenverhältnis nicht zur Verfügung stehen. Er/sie könnte sich zum Beispiel zum Vorsitzenden wählen lassen oder ein Betreuer/Traineramt übernehmen, und er könnte alles dann so machen wie er es haben möchte. Hast du schon mal an der Fleischtheke versucht, nur weil dir die Bedienung nicht passt, dich selbst hinter den Tresen zu stellen? Die einzige Möglichkeit die in beiden Fällen hast, ist das Angebot einfach nur mehr wahr zu nehmen, aus dem Verein auszutreten bzw. den Laden nicht mehr zu betreten.


    Aber ich denke damit soll es dann von mir zu diesem Thema genug gewesen sein, denn jeder sieht das Vereinsleben aus einer anderen Sicht. Deswegen, sind andere aber nicht inkompetenter oder schlechte Menschen, nur weil er eine andere Einstellung dazu hat. ;)



    Davon fühle ich mich jetzt einfach mal nicht angesprochen. Vielleicht hast du nur die Trennung vergessen oder denkst falsch von mir, weil ich in diesem Thread meine Meinung gesagt habe. Ich bin nicht im Jugendbereich tätig, ich trainiere ausschließlich Erwachsene. Deswegen würde ich mich auch nicht wagen, gerade weil ich Unwissend bin, sich über Konzepte des DFBs oder anderen Auffassungen, hinsichtlich des KiFus, auszulassen. Aber vielleicht hast du mich ja auch gar nicht damit angesprochen ;)


    <Trennung>


    Ich lese hier recht viel und wenn ich meine, mich zu etwas äußern zu können, dann mach ich das. Ob nun fragend, feststellend oder vielleicht auch zur Hilfestellung. Aber mir ist leider beim Lesen schon öfters aufgefallen, dass in einigen Threads rund ums Thema KiFu eine verbale Schlacht entsteht wenn man nicht innerhalb von 2 Posts die Meinung des anderen akzeptiert und annimmt.

    Deutliche Ansage vom Paul: Wenn Training ist Training. Wer keine Zeit hat hat keine Zeit. Wer keinen Bock hat kann mich am Arsch lecken. Mein Hobby. Meine Freizeit. Mein Ehrenamt.


    Dem kann ich eigentlich nur zustimmen.



    ich weiss, viele hören das nicht gerne, aber es sind kunden und wir sind anbieter mit anderen zusammen.


    Und dem, kann ich gar nicht zustimmen! Sorry ich verdiene mit der Sache keinen Cent. Eher kostet es mich jede Menge Geld und Zeit. Das bin ich aber gerne bereit in mein Hobby zu investieren. Wenn ich solch eine Aussage lese, kann ich die Menthalität der Eltern und Kinder verstehen. Das Kind schön in den Fussballverein stecken damit es nicht den ganzen Tag vor der Playstation sitzt. Ja da ist ein Trainer, der belustigt die Kinder, wir haben überhaupt keine Verpflichtungen. Bringen unser Kind um 17 Uhr zum Sportplatz und holen es 18 Uhr wieder ab. In der Zeit kann ich super entspannt einkaufen gehen. Sorry! Ein Verein ist kein Unternehmen. Der Verein stellt mir lediglich die Mittel zur Verfügung meinem Hobby nachzugehen. Hier passt PaulBreitners Aussage super:



    Trotzdem ist es aber so, dass hier 2-3 kleine Spakos (bzw. deren Eltern) die Ansetzung des offiziellen Trainingsbeginns ignorieren. Sag mal: Geht's noch? Sollen die sich doch nen anderen Deppen suchen. Entweder ich bin im Team oder nicht. A bisserl schwanger, so wie es mir gerade passt kann ich sein, wenn ich Einzelsportler bin und mein Training selbst durchziehe und plane.


    Das ich da hingehe wenn der offizielle Start ist, hat was mit Charakter und Respekt zu tun und nicht mit DFB Konzept ja/nein.


    Dem kann ich, bis auf die Formulierung, eigentlich nur zustimmen. Charakter, Respekt, Verantwortung übernehmen usw. sind auch Ausbildungsziele des Jugendfussballs. Nur das sie nirgends genannt werden. Aber vielleicht sind sie ja doch gar nicht soooo wichtig...


    Und noch etwas, hab gerade extra noch mal in den Vereinsspielplan geschaut. Bei uns ist der 18.08. der erst Schultag, bereits am 19.08. hat die C-Jugend das 1. Pflichtspiel. Am 23. fängt die D-Jugend mit den Ligabetrieb an. E- und F-Jugend am 24. ... da sich ja einige hier vehement dagegen wehren das Training in den Ferien ist, würden unsere Betreuer die Spieler warscheinlich erst am Spieltag zum ersten Mal sehen.

    krizzel
    Aus deinem letzten Beitrag kann man ganz gut die Problematik herauslesen. Man ändert nicht das Spielsystem dadurch ob man 4 oder 3 Spieler in der Abwehr stehen hat. Es kommt darauf an ob man Manndeckung oder Raumdeckung spielen lässt. Ich kann mit einer 4er-Kette genauso Manndeckung spielen, wie mit einer 3er. Genauso kann ich Raumdeckung mit einer 3er-Abwehr (sieht man häufig bei 9er-Mannschaften) spielen. Das Problem bei der ganzen Sache ist einfach nur, dass sich das sich das nicht nur auf die Abwehr selbst bezieht. Ob Raumdeckung oder Manndeckung, wenn ich das System wechsel betrifft es die komplette Mannschaft. Vom Verteidiger bis zum Stürmer. Hier liegt auch der Hund begraben, warum ein Wechsel oftmals in die Hose geht. Mittelfeld und Sturm werden häufig nicht beachtet. Der von dir angeführte Punkt das eine Viererkette anfälliger bei Steilpässen ist, kann ich z.B. nicht so akzeptieren. Hier wird ist z.B. ein großer Unterschied beider System zu erkennen. Beim Spiel Manndeckung mit Libero ist es eine der Aufgaben des Liberos Steilpässen zu klären. Bei der Raumdeckung wiederum ist es eigentlich Aufgabe des Mittelfeldes diese schon in der Entstehung zu unterbinden. Aber wie gesagt, es betrifft das Zusammenwirken der gesamten Mannschaft und nicht nur der Abwehr.


    Um das zu trainieren was du vorhast schlage ich dir eine Taktiktafel vor, an der du erstmal erklärst was du von den Spielern erwartest. Wie sie sich verhalten sollen um flexibler zu reagieren. Praktisch kannst du das ganze dann wohl am besten untermauern in dem du Überzahl gegen Unterzahl spielen lässt. Eventuell das Spiel zwischendurch stoppen und auf Fehler hinweisen oder Verbesserungsvorschläge bringen.

    Finde das ganze Thema ja recht interessant. Aber ich merke auch dass hier eindeutig getrennt werden muss. Einmal zwischen der allgemeinen GA und spezifischen GA, sowie zwischen der was der Trainer und was der Sportler/Spieler will.


    Meine Grundgedanken sind dabei:
    Aus der Sicht des Fussballtrainers, ist mir die spezifische GA wichtig. Schließlich trainiere ich Fussballer und keine Triathlonläufer. Meine Spieler/innen sollen 90min ggf. 120min Vollgas geben können. Sicherlich muss ich auch die allgemeine GA trainieren, weil es die Grundlage für die spezifische GA bildet. Aus Sicht des Sportlers/Fussballers muss man fragen, will er einfach nur für den Wettkampf trainieren/sich steigern oder will er im allgemeinen seine GA steigern.


    Dann kann man noch zwischen den Trainingsformen trennen. Die langsamen Ausdauerläufe, da gebe ich Paul auf jedenfall Recht, sind für jedermann geeignet. Vorteilhaft find ich daran auch, das man sie individuell steigern kann (z.B. längere Strecke in gleicher Zeit oder gleiche Strecke in kürzerer Zeit). Gehe auf die Aussage von Paul ein, dass man nen 10km-Lauf 1x die Woche machen sollte, muss ich aus Sicht des Trainers (der seine Mannschaft vielleicht gerade mal 1x oder 2x die Woche sieht) einen Kompromiss finden. Hier muss der Sportler selbst aktiv werden und zusätzlich Ausdauerläufe machen.


    HIIT ist aus Sicht des Trainers eine interessante Trainingsmethode. Zeitlich gesehen kann ich es immer wieder als Einheit ins Training einfließen lassen. Aber... ich kann es nur mit Leuten machen die schon etwas Fit sind. Mit Sportlern die mehr durch Abwesenheit beim Training glänzen sollte ich vorsichtig bei dieser Methode sein. Außerdem fällt mir die Kontrolle schwerer. Woher weiß ich dass Sportler wirklich 120% gibt?

    Das eine Grundlagenausdauer vorhanden versteh ich ja, da gibt es von meiner Seite auch keinen Diskussionsbedarf. Ich denke aber auch das man sich diese durch Testspiele holen kann. Sicherlich gehört z.B. auch der ein oder andere Waldlauf im Training dazu. Meine persönliche Meinung ist aber dazu, dass einige Trainer diese Trainingsform unnötiger Weise zu oft einsetzen. Dies kann aber auch durch Unwissenheit, bzw. dadurch das Sie sich nicht weiterbilden wollen/können, der Trainer kommen.


    Andersrum finde ich es auch für die Trainingsmoral der Spieler nicht förderlich. Welcher Spieler läuft schon gerne 60min. oder 10km? Am besten noch 2x wöchentlich oder so? Ich denke, wenn ich Übungen zur Grundlagenausdauer in verschiedene Übungen verpacke, ist es interessanter und macht vielleicht auch mehr Spass. Spass am Training fördert die Bereitschaft am Training teilzunehmen und seine Leistung zu steigern.

    Ich versteh irgendwie den Sinn nicht dahinter warum ich meine Spielerinnen 60min. oder 10km am Stück laufen lassen sollte. Würd bei mir im Training nie vorkommen. Wir laufen max. 2-3 Runden um den See, was so 3-4km sein müssten. Das aber nur am Anfang der Vorbereitung. Dauert vielleicht 15-20min ein Lauf. Sonst gehen wir nur auf fussballspezifische Ausdauer. Wir achten zwar darauf das die Spielerinnen 6-7km (grob geschätzt) im Training laufen, aber geschieht hauptsächlich durch Trainingsformen wie Pendelläufen, Spielen, Sprinttraining usw. Lass mal jemanden der 10km laufen kann, 10min. 2vs2 spielen.


    Hab irgendwo mal nen Bericht gelesen, da haben Sportwissenschaftler die GPS-Spielerdaten von Fussballspielen ausgewertet. Nach der Studie ist es am sinnvollsten 3x von Grundlinie zur 16er-Linie in 15sec. zu sprinten/laufen ... dann 15sec. Pause. Das ganze 60x Wiederholen.

    Ich möchte nur mal anmerken, dass man auch Laufen lernen kann bzw. muss.


    Hatte früher selbst das Problem das ich zu schnell gelaufen bin und die Atmung nicht hinterher kam. Beim Bund hatte ich dann das Glück einen einen Sportlehrer kennenzulernen. Der hat mir dann das Laufen beigebracht und seid dem klappt es super. Eine Übung war z.B. Intervall-Läufe. Abwechselnd Laufen und Gehen. Wobei die Lauf-Intervalle von Trainingseinheit zu Trainingseinheit länger wurden. Dazu kam z.B. der richtige Einsatz und Bewegung der Arme usw. Hat mir persönlich z.B. echt geholfen.

    Hubinho ... ich glaube bei dem ganzen Kuddel-Muddel wieviele Spieler und welche Platzgröße blicken die Verbände selbst nicht mehr durch ... ich glaub alleine in diesem Thread musste das erstmal diskutiert werden damit man auf einen Nenner kommt.


    zum Topic...
    meine 9er Frauenmannschaft spielt auf nem verkürzten Platz von 90m (meist von Grundlinie zum 16er andere Hälfte). Wir haben zwei Jahre mit nem 3-4-1 mit Libero und Mittelfeldraute gespielt. Die Erfahrung hat gezeigt das wir die meißten Spiele, wenn, im Mittelfeld verloren haben weil wir dort chronisch Unterzahl spielten. Diese Saison haben wir umgestellt auf ein 2-1-3-2. Nach drei Testspielen gegen höherklassige Mannschaften hat sich das System bis jetzt als recht gut bewiesen. Ein Nachteil ist aber das man recht fixe Abwehrspieler braucht, dafür kann man aber sehr effektives Pressing spielen.

    Chris


    sicherlich hast du recht, dass das Libero-System alt ist, aber in den unteren Klassen (Kreisklasse, -liga usw.) wird es immer noch praktiziert. Mehr oder minder erfolgreich. In unserer 2. Herren, in der ich als RV spiele, gilt das Liberosystem auch noch. Ich bettel auch schon die ganze Zeit das wir doch mal versuchen auf 4er-Kette zu gehen. Reaktion ist aber immer die gleiche. Darauf lassen sich die älteren Spieler die Jahrhunderte schon Libero spielen nicht ein und außerdem müsste man das ja trainieren usw. Und das ist nicht nur bei uns der Mannschaft so, sondern kenn ich auch aus anderen Vereinen in der Umgebung.


    Das ein guter Libero auch ein guter Innenverteidiger sein kann, dass die Umgewöhnung gar nicht so groß ist und das es mehr im Spiel nach vorn bringt, interessiert nicht. Der Verein, der Trainer, der Libero spielt seit Jahren dieses System und so bleibt es.


    Dementsprechend ist das System immer noch aktuell, wenn auch in höheren Klassen nicht mehr anzutreffen.

    Würde gerne verstehen was du mit "verschieben" meinst?


    Rausrücken ist ja noch logisch und bekannt, aber ein Libero-Spielsystem in dem sich die Abwehr verschiebt?! ?(

    Ich seh das genauso wie TRPietro ...
    wenn ich meine Mannschaft vier Wochen nicht gesehen habe bringt mir die Planung kaum etwas. Ich handhabe es immer so: Ich mache mir natürlich Gedanken und lege grob einen Schlachtplan fest. Die ersten ein oder zwei Einheiten der Vorbereitung dienen aber hauptsächlich der Reaktivierung der erschlafften Muckis und der Feststellung des Leistungsstands. Danach lege ich mir erst einen Vorbereitungsplan zurecht, den ich dann so auslegen kann wie er zum Leistungstand passt. Fertig!


    Ich weiß ja nicht ob meine Spielerinnen in ihrer Pause trotzdem Lauftraining gemacht haben oder täglich 2 Tüten Chips gefuttert haben.

    Diese Diskussion hab ich noch ein paar Tagen in ner anderen Ecke des Netzes gelesen. War aber schon ein wenig älter. Es ging aber fast um die identischen Ideen. Sicherlich kommen so tendenziell weniger Gegentore durch Ecken zu stande. Aber was ist mit dem zweiten Ball? Wenn deine Mannschaft den Eckball klärt bleibt sie ja nicht automatisch im Ballbesitz. Klar kann es sein, dass du dadurch, dass alle Spieler im eigenen 16er sind, vielleicht mehr gegnerische Abwehrspieler nach vorn lockst und so Freiräume für Konter bekommst. Aber was machst du wenn der Gegner sich darauf nicht einläßt und auf den zweiten Ball wartet? Oder wenn über den zweiten Pfosten hinaus gespielt wird?


    In der Defensivarbeit sind Ecken für mich (bin selbst Verteidiger) ein schwieriges Thema. Bestes Beispiel ist und bleibt für mich ein Spiel zwischen der deutschen und niederländischen Nationalmannschaft anfang der 90er. Die Holländer hatten sich was ganz tolles überlegt und bei Ausführung der Ecke sind einfach alle aus dem 16er gerannt. Köpfte ein deutscher Spieler den Ball Richtung Tor war das fast automatisch Abseits. Die Deutschen haben ziemlich verdutzt geguckt. Es hat 2 oder 3 Ecken gedauert, da war das System geknackt. Die Deutschen blieben einfach vor Ausführung vorm 16er stehen (Holländer alle im 16er) und liefen erst bei Ausführung in den 16er, während die Holländer rausliefen. Man kann es schlecht erklären wie es genau ablief, aber im groben war es so.


    Was ich damit eigentlich sagen will ist, jedes System klappt nur solange der Gegner sich darauf einlässt. Alle Eventualitäten kann man auch nicht einplanen und trainieren.

    Wenn ein genereller Mangel an Spielerinnen besteht würde ich über den Vorschlag von Pippi auf jeden Fall nachdenken. Man muss sich ja auch Gedanken drüber machen ob die B-Mädels diese Doppelbelastung überhaupt aushalten.


    Eine Möglichkeit wäre auch bei einem Nachbarverein, die keine Damenmannschaft zusammenbekommen, anzufragen, ob ältere Mädels auf Gastspielerlaubnis bei euch spielen dürfen. So kann der andere Verein, sollte er eine Frauenmannschaft zusammen bekommen, die Spielerinnen zurückholen.

    Also ... Bei uns im NFV Raum Cloppenburg unterscheidet man zwischen "älteren Jahrgang" und "ältestens Jahrgang". Wir haben auch ziemlich lange gebraucht bis wir das verstanden haben. Ist aber eigentlich ganz einfach. Stichtag ist der 31.12. Mädchen die vor dem Stichtag ihren 16. Geburtstag haben (ältesten Jahrgang) dürfen die komplette Saison bei den Frauen spielen. Mädchen die nach dem 31.12. ihren 16. Geburtstag haben (älteren Jahrgangs), dürfen erst ab ihrem Geburtstag bei den Frauen spielen.


    Beispiel 1
    Spielerin wird am 15.10. der aktuellen Saison 16 Jahre alt. Sie gehört somit zum ältesten Jahrgang und dürfte, obwohl sie erst 15 ist, ab Saisonbeginn bei den Frauen mitspielen.


    Beispiel 2
    Spielerin hat am 5.4. der aktuellen Saison ihren 16. Geburtstag. Sie gehört zum älteren Jahrgang und darf erst ab 5.4. bei den Frauen spielen.


    Eigentlich gar nicht so kompliziert. Haben aber selbst leider den Fehler gemacht und haben unberechtigter Weise eine Spielerin spielen lassen, die im März Geburtstag hat. Laut unserem Staffelleiter wäre das Anfang des Jahres aber bei der DFB-Auswahl auch passiert.


    Es gibt auch keine Sperrzeiten. Also die Mädchen können B und Frauen gleichzeitig spielen. Aber nicht am gleichen Tag, Freitag B und Samstag Frauen ist erlaubt. Ärztliche Bescheinigung und Einverständnis der Eltern brauchen wir auch nicht.


    Naja und dann gibt es noch die Sondergenehmigung für Spielerinnen die 15. Jahre alt sind. Hier muss aber gegeben sein, das der Verein kein B-Juniorinnen-Mannschaft hat. Dann kann man beantragen, dass die Spielerin in der Frauenmannschaft spielen darf. Hier benötigst du dann aber die Ärztliche Bescheinigung, Einverständnis der Eltern sowie eine schriftliche Bestätigung des Vereins und des Verbandes.


    Achso... wo das genau bei uns in den Regeln steht, weiß ich auch nicht. Wenn es da überhaupt drin steht. Ist ja von Kreis zu Kreis unterschiedlich. Soweit ich z.B. weiß gibt es im Emsland A-Juniorinnen. Gibt hier im Kreis gar nicht. Aber für sowas gibt es bei uns den Kreistag.

    Ich würd mir aber auch vorher Gedanken machen, was ich für Spielerinnen habe. Junge die gerade hochgekommen sind aus der D? Neulinge die ihre erste Saison spielen? Wie hat dein Vorgänger es gehandhabt? Wie werden die Mädels in der D ausgebildet?


    Die Umgewöhnung an ein größeren Platz. Längere Halbzeiten usw. spielen bei den Jüngeren vielleicht auch noch Rolle. Ich seh das z.B. bei den Spielerinnen die wir aus der B hochziehen. Die spielen als 7er-Staffel noch Kleinfeld und rennen bei ihrem 1. Frauenspiel erstmal planlos übers Feld. Je höher man kommt in den Altersgruppen desto statischer wird das Spiel eigentlich auch, es fällt auf einem größeren Platz auch mehr auf wenn jemand seine Position nicht einnimmt.


    Also ich würde erstmal Analysen betreiben, woher das Problem kommt und dann der Mannschaft aufzeigen wo die taktischen Fehler liegen.

    Wir hatten Ende Mai unser letztes Spiel, haben danach noch zweimal lockeres Training gemacht und machen jetzt bis 2. Juliwoche Pause. Haben zwar noch keinen Spielplan für die nächste Saison, aber meißt fangen wir so Mitte August an (NFV) also hätten wir knapp 5-6 Wochen Vorbereitung.


    Pause machen wir ganz bewußt, unsere Mädels waren zum Schluss ziemlich platt und sollen erstmal ein wenig regenerieren.