Chapeau, klingt doch prima, tobn, scheinbar hast Du alles richtig gemacht
! Solange Ihr nicht jede Woche so eine Klatsche bekommt, sollte das für das Team ja auch kein traumatisches Erlebnis sein.
Grüße
Oliver
Chapeau, klingt doch prima, tobn, scheinbar hast Du alles richtig gemacht
! Solange Ihr nicht jede Woche so eine Klatsche bekommt, sollte das für das Team ja auch kein traumatisches Erlebnis sein.
Grüße
Oliver
Drückt mir die Daumen! Ich glaube, ich fahre noch mal beim Discounter vorbei und besorge eine Belohnung für alle..
Jau, daumendrücken machen wir
Und die Idee mit der Belohnung ist gut, die hilft in meiner Mannschaft auch manchmal über akute Schmerzen hinweg.
Grüße
Oliver
Lesefutter: http://www.hensche.de/Rechtsan…buch_Nebentaetigkeit.html
Daraus zitiert:
ZitatAlles anzeigenSind arbeitsvertraglich Klauseln wirksam, die Nebentätigkeiten beschränken?
Abgesehen von den oben genannten Ausnahmen sind Nebentätigkeiten in der Regel zulässig. Dies gilt wie gesagt allerdings nur dann, wenn nicht im Arbeitsvertrag oder in einem auf das Arbeitsverhältnis anwendbaren Tarifvertrag geregelt ist, daß Nebentätigkeiten unzulässig sind oder der Genehmigung des Arbeitgebers bedürfen.
Nun finden sich aber in Arbeitsverträgen häufig Bestimmungen, die etwa folgenden Inhalt haben
"Während der Dauer des Arbeitsverhältnisses ist jede entgeltliche oder unentgeltliche Nebenbeschäftigung unzulässig."
oder z.B. so lauten:
"Nebentätigkeiten bedürfen der vorherigen Zustimmung des Arbeitgebers."
oder z.B. so:
"Entgeltliche selbständige Nebentätigkeiten und Nebentätigkeiten in einem anderen Arbeitsverhältnis sind dem Arbeitgeber anzuzeigen und bedürfen seiner vorherigen Zustimmung. Die Genehmigung ist zu erteilen, wenn berechtigte Interessen des Arbeitgebers nicht entgegenstehen."
Die erste Klausel ist eine unangemessene Benachteiligung des Arbeitnehmers und damit unwirksam. Die zweite dürfte unklar sein, weil sie nicht sagt, ob der Arbeitnehmer einen Anspruch auf Erteilung einer Genehmigung hat und - falls ja - unter welchen Umständen. Daher ist auch die zweite Klausel unwirksam. Die dritte Klausel hingegen ist zulässig, da der Arbeitgeber mit dieser Klausel nur sein rechtlich berechtigtes Interesse absichert, etwaige Rechtsverstöße des Arbeitnehmers zu unterbinden.
ZitatAlles anzeigenBesteht eine Pflicht, Nebentätigkeiten anzuzeigen?
Wenn im Arbeitsvertrag oder in einem auf das Arbeitsverhältnis anwendbaren Tarifvertrag keine Pflicht zur Anzeige von Nebentätigkeiten enthalten ist, muß der Arbeitnehmer eine Nebentätigkeit nur dann - d.h. von sich aus - anzeigen, wenn durch die Nebentätigkeit berechtigte Interessen des Arbeitgebers bedroht sind, also zum Beispiel dann, wenn durch die Nebentätigkeit Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz eintreten. Der Arbeitgeber hat also keinen allgemeinen Anspruch darauf, alle Nebentätigkeiten des Arbeitnehmers zu erfahren.
In Arbeitsverträgen finden sich aber häufig Bestimmungen, die etwa folgenden Inhalt haben
"Sämtliche Nebentätigkeiten sind dem Arbeitgeber unaufgefordert und vor Aufnahme der Nebentätigkeit anzuzeigen."
Wenn im Arbeitsvertrag eine solche Klausel enthalten ist, dann hat der Arbeitnehmer sich daran zu halten. Aufgrund der auch im Arbeitsrecht geltenden Vertragsfreiheit ist eine solche Klausel wirksam, da der mit ihr verbundene Eingriff in die Privatsphäre des Arbeitnehmers eher gering ist: Sie soll dem Arbeitgeber ja nur die Überprüfung ermöglichen, ob die angezeigte Nebentätigkeit zulässig oder unzulässig ist. Noch nicht endgültig entschieden ist allerdings, ob dies nur für bezahlte Nebenjobs oder auch für ehrenamtlich ausgeübte Tätigkeiten gilt.
Den letzten Satz habe ich fett markiert. Im Zweifelsfall würde ich die Tätigkeit dem Arbeitgeber anzeigen. Sofern die Arbeitszeiten nicht damit kollidieren, wird er die Zustimmung erteilen (müssen).
Grüße
Oliver
Ja genau, die bilden das Team selbst, können auf Tore spielen, können versuchen das erlernte auszuprobieren oder es gar lassen und zwar unbeeinflußt von mir.
Andre, den Widerspruch zwischen dem was Du da sagst und dem DFB-Konzept bzw. Minifussball-Konzept hast Du jetzt aber erkannt, oder? Oder immer noch nicht?
Grüße
Oliver
Mittlerweile habe ich die Diplomarbeit durchgelesen, wirklich sehr interessante Beobachtungen. Grob zusammengefasst:
- die Kinder haben kein Problem Aus/Ecke eigenständig zu entscheiden.
- die Kinder schaffen es überwiegend nicht Fouls eigenständig zu entscheiden.
- die Kinder schaffen es überhaupt nicht, Handspiele eigenständig zu entscheiden.
- die Trainer schaffen es nicht, den Kindern Freiraum+Zeit für eigene Regelentscheidungen zu lassen.
- die Eltern sind zu nahe dran und geben zu viele taktische Anweisungen.
Daraus zieht die Autorin den Schluss, dass das Konzept in die richtige Richtung weist. Ich würde mir das wünschen, halte das aber für sehr optimistisch. Die Ergebnisse der Arbeit legen nicht unbedingt nahe, dass die Kinder z.B. Foul oder Hand wirklich selbstständig korrekt entscheiden können. Möglicherweise können sie es, werden aber von den Trainern nicht gelassen. Man muss aber auch die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass sie es nicht hinkriegen. Dann wäre die FairPLay Liga ein Schritt in die falsche Richtung, denn es würde sich das "Recht des Stärkeren" durchsetzen. Bei der Bewertung von Ausbällen hingegen klappt das Konzept - aber das sind ja auch im Spiel mit Schiedsrichter die Fälle, wo sich unabhängig von Gesten des Schiris ohnehin alle Spieler schnell einig sind.
Nochmal: Ich würde mir sehr wünschen, dass das Konzept aufgeht und die Kinder so mehr Fairness/Fairplay erlernen. Für ausgemacht halte ich das noch nicht, das muss man weiter beobachten. Evtl. sind Konzeptanpassungen notwendig, um zu verhindern, dass sich die Starken automatisch bei der Regelauslegung durchsetzen.
Grüße
Oliver
Straßenfußball.....erwähnt das Dfb.-Konzept mit den sinngemäßen Worten....."an den Straßenfußball angelehnt" usw.. Auch das läßt einiges offen. Ich intererpretiere hier hinein, dass der Anteil des Abschlußspiels in Prozent angegeben wird....und dort ...freies Spiel. Ein anderer Trainingsteil....z.B. das Techniktraining zur Erlernung von Grundtaktiken beziehe ich nicht darauf. Ich denke, dass unter dem Strich hier das spielerische Erlernen global angesprochen ist, um weg von stupiden Ausbildungseinheiten zu kommen.
Nein, das habe ich anders verstanden. Der Straßenfußball ist das Grundelement, dass sich durch das komplette Training zieht, mit dem Abschlussspiel hat das nix zu tun. Im DFB-Ausbildungskonzept (das ist dieses knappe 40-seitige Heftchen) steht z.B. für die F
ZitatInteressant und motivierend bleibt der Vereinsfußball für die Kinder, wenn sich die Juniorentrainer am Straßenfußball früherer Tage orientieren und diese Philosophie in das Vereinstraining übertragen.
Das klingt exakt wie Horst Wein: Der schreibt auf S.339f:
ZitatDie in diesem Lehr- und Lernmodell vorgeschlagenen Inhalte....sind eine neue und effektivere Form des klassischen Strassenfußballs, der alles enthält was Kinder fasziniert und motiviert:
- Spiel mit wenigenSpielern in einer Mannschaft und verschiedener Zahl von Mit- und Gegenspielern, die sich jederzeit ändern können.
- variable Spielregeln, die den augenblicklichen Gegebenheiten immer angepasst werden, damit das Spiel für alle weiterhin interessant bleibt...
(Hervorhebung durch mich)
Aber was ist denn "an den Strassenfußball angelehnt" oder "neue und effektivere Form" des Straßenfußballs? Damit ist doch mitnichten gemeint, dass der Trainer 2 Tore hinstellt und die Jungs im freien Spiel drauflosbolzen lässt. Sondern der Trainer versucht durch geschickte Auswahl von Spielformen die Grundelemente des Straßenfußballs aufgreifen und so die Kinder quasi unbemerkt üben lassen. Tirus hat's oben ja schon wunderbar beschrieben. Das Buch von H.Wein ist voll von Vorschlägen für solche Spielformen. Laut DFB-Konzept nehmen die in der F 50% der Trainingszeit ein. Ein Abschlusspiel ist da gar nicht vorgesehen, da muss man sich nur mal die Muster-Trainingseinheiten auf http://www.training-wissen.dfb.de anschauen. Der Abschluss ist da immer eine Spielform, aber mit zum Teil sehr ausgefeilten Regeln/Abläufen. Natürlich agieren die Kinder "frei" innerhalb des so vorgegebenen Rahmens.
Daher sehe ich keine Diskrepanz zw. DFB und Horst Wein. Ich sehe aber sehr wohl eine Diskrepanz zw. DFB+Wein auf der einen Seite und der Interpretation durch Andre auf der anderen Seite. Meines Erachtens ist seine Auslegung des Konzeptes in Punkto Straßenfußball viel zu eng. So ist das nicht gemeint. Das ist genau der Punkt über den auch Tirus oben gestolpert ist.
Grüße
Oliver
Es ist natürlich anstrengend einen Spieler dauerhaft individuell betreuen zu müssen - aber lässt sich nicht ändern!
Wirklich "dauerhaft individuell"? Heisst das, dass Du diesen Spieler permanent mit Einzelübungen beschäftigst? Wie gehst Du vor, wenn Du mit dem Team komplexere Übungen machen willst, die bei ihm dann jeweils stecken bleiben?
Grüße
Oliver
Danke, dass Du dieses Thema aufwirfst, denn die Heterogenität der Mannschaft ist auch eines meiner größten Probleme. Denn haben wir 2 Spieler aus 2003, die genauso schwach sind, wie Du es beschreibst. Aktuell haben wir die in die 2004er Mannschaft gesteckt (wir haben Jahrgangsmannschaften in der F), aber mir graust schon vor dem nächsten Jahr, wenn die hoch mit in die E müssen. Denn obwohl wir alles andere als ein Leistungsverein sind, sind die schon in der F2 komplett überfordert.
Und meine Erfahrung ist genau wie Deine: Natürlich kann ich mit Einzeltraining da ein bisschen was rausholen. Das versuche ich ohnehin mit allen so machen, Leistungsunterschiede gibt es ja immer. Aber bei den 2 Spielern ist das extrem, da müsste ich mich eigentlich das komplette Training nur mit denen beiden beschäftigen. Aber darunter leidet der Rest der Gruppe, dem ich dann weniger Zeit widmen kann. Das kann es nicht sein.
Patentrezept habe ich nicht, leider. Wegschicken mag ich die nicht, aus prinzipiellen Gründen. Wer Spass hat, soll weiter mitspielen. Natürlich kann man mal über eine andere Sportart mit denen reden. Aber ganz ehrlich: Mir fällt keine Sportart ein, in der ich meine Kandidaten wesentlich besser einschätzen würde. Aktuell tendiere ich dazu, die mitlaufen zu lassen, wie man z.B. auch jüngere Geschwister mal mitmachen lässt: Sie sind dabei, können alles ausprobieren, aber müssen auch mal zur Seite treten, wenn etwas nicht klappt. Wer hat eine bessere Idee?
Grüße
Oliver
Mit etwas Verspätung jetzt doch noch ein Feedback:
Dass in dem Weinschen Buch bei der E-Jugend vergleichsweise wenig Technikschulung auftaucht, kann auch daran liegen, dass der Autor Wiederholungen vermeiden wollte. Denn schließlich sind ja bei der F-Jugend viele Übungen dargestellt, die kann man mit der E auch machen. Aber Du hast Recht, der Schwerpunkt bei Horst Wein ist das taktische Verständnis, die Spielintelligenz - und das nicht nur individuell, sondern auch in der Gruppe.
Einige Vielschreiber hier im Forum nehmen das DFB-Konzept sehr wörtlich, für mein Empfinden zu strikt. Meines Erachtens muss man als Trainer flexibel sein: Das DFB-Papier interpretiere ich so, dass der Schwerpunkt in der F+E auf der Technik liegt, zumal die angemessene Beherrschung der Technik ja Grundvoraussetzung für alle weiteren Schritte und für jede Taktik ist. Aber schon bei meiner F1 merke ich, dass manche Spieler von selbst erste auch gruppen-taktische Überlegungen anstellen und umsetzen. Das fördere ich als Trainer, auch wenn das explizit noch kein Schwerpunktthema ist. Thema sind hier z.B. Absprachen untereinander (wer bleibt hinten als Absicherung) oder Freilaufen + Passspiel. Dazu sind im Buch von H.Wein ja viele Anregungen.
Manche Spieler sind aber in der F1 noch lange nicht so weit, die haben noch so viel Probleme mit der Technik, dass sie gar nicht in der Lage sind, taktisch zu agieren. Auch diesen Spielern muss ich im Training gerecht werden, d.h. mit den schwächeren Spielern muss ich noch viel mehr an den Grundtechniken feilen. Ich finde es oft schwierig, beides unter einen Hut zu bringen. Beides bewegt sich nach meinem Verständnis im Rahmen des (wie Du zu Recht schreibst) recht schwammigen DFB-Konzeptes. Ich weiss nicht, ob es Absicht ist, dass das DFB-Konzept so allgemein bleibt - vielleicht kann man das in der Kürze auch nicht konkreter fassen oder man versucht wirklich nur eine sehr grobe Richtung vorzugeben, die dann jeder Trainer im Zusammenspiel mit seiner Mannschaft individuell mit Leben füllt.
Letztlich ist es mir auch schnuppe, ob ich 100% nach DFB trainiere oder nicht. Ich versuche mir Gedanken zu machen, und wenn mich etwas überzeugt, versuche ich das umzusetzen. Ich versuche auch, in meine Mannschft "hineinzuhorchen". Sehr oft wandle ich meinen Trainingsplan während des Trainings ab, weil ich merke, dass eine Übung nicht so funktioniert, wie ich das gedacht hatte. Wenn die Kinder aber geschwitzt und mit einem Grinsen aus dem Training gehen, dann war's richtig.
Grüße
Oliver
...Wir machen Breitensport, sicher, aber den ersten Jungen sehe ich eher beim Judo oder beim Karate und den zweiten eher im Bereich Leichtathletik. Ich vertrete jedoch die Auffassung, solange ein Kind Spaß an unserem Training und an den Spielen hat, soll es auch kommen. Was würdet Ihr tun bzw. was ist Eure Meinung hierzu?
Sicher kannst Du das Thema mal mit dem Jungen oder den Eltern bereden. Aber ich sehe es wie Du: Solange es den Jungs Spass macht, sollen sie kommen und mitspielen - egal ob sie nun talentiert sind oder nicht.
Grüße
Oliver
Es gibt Trikots, die als "schlank" beworben werden. Aber da hilft wohl nur anprobieren.
Alternativ würde ich mal mit einem Trikot zu einer Änderungsschneiderei gehen. Seitliche Abnäher sollten nicht die Welt kosten.
Grüße
Oliver
Vorab: Willkommen im Forum! Hast Du, Eigengewächs, auch einen "richtigen" Namen?
Was Du beschreibst, kenne ich auch. Patentrezept gibt es nicht. Gerade wenn man das DFB-Konzept (Rotation, Spielsystem, offensiv...) umsetzt, kommt man gegen manche Mannschaften unter die Räder. Was könnt Ihr tun:
- Offenbar habt Ihr Euch bei der Mannschaftmeldung zu gut gemeldet - könnt Ihr das korrigieren?
- Mach Freundschaftsspiele gegen schwächere Mannschfaten, evtl. sogar gegen jüngere
- Bleib Deinem Konzept dennoch treu
Der erste Punkt ist der wichtigste. Erfahrungsgemäß seid Ihr nicht die einzige spielschwache Mannschaft. Du musst versuchen, gegen Mannschaften auf demselbsn Niveau anzutreten. Alles andere wird nicht kurzfristig funktionieren.
Grüße
Oliver
...die vorlage des erweiterten führungszeugnisses gehört bei uns in ein gesamtkonzept zum thema kinderschutz....<ZITAT GEKÜRZT>... lediglich ein neuer trainer, obwohl es ihm von anfang an bekannt war, weigert sich.
Ich finde Eure Bemühungen aller Ehren wert, Respekt! Wenn der Trainer da mitzieht und lediglich die Abgabe des Führungszeugnisses verweigert, würde ich die Sache still und heimlich auf sich beruhen lassen. Dann könnt Ihr zwar nicht mehr sagen "ALLE unsere Trainer haben ein Zeugnis vorgelegt", aber das scheint ja nicht Eure Hauptabsicht zu sein.
Grüße
Oliver
Wäre ich bei der Übernahme meines Trainerjobs nach einem Führungszeugnis gefragt worden, wäre ich etwas angefressen gewesen. Ich mag es auch nicht, wenn eine Kassiererin im Supermarkt in meine Tasche reingucken will. Aber ich hätte das Führungszeugnis wohl besorgt, das wäre es mir wert gewesen.
Inhaltlich bin ich bei tobn. Ich halte den Nutzen der Aktion für sehr gering, wenn es überhaupt einen gibt. Der Verein sollte versuchen, effektivere Konzepte zu entwickeln statt die Energie auf die Durchsetzung des Führungszeugnisses zu vergeuden. Bsp: Trainer immer als 2er-Gespann einsetzen (hilft ja ohnehin beim Training), gegenseitige Aufmerksamkeit wach halten, unabhängigen Ansprechpartner anbieten...
Grüße
Oliver
Um es nochmal klar zu sagen. Die Frage des Threaderstellers bezieht sich auf F oder E-Jugend ("Kinder"). Da halte ich das unangekündigte Fernbleiben in der Tat für hanebüchenen Unsinn. Bei einer U17 mag das im Einzelfall anders aussehen, das beschreibt Zodiac ja recht eindrücklich. Aber auch da halte ich das nicht für ein "Rezept", das man mehrmals einsetzen kann.
Grüße
Oliver
Glückwünsche Zodiac, ich kann das gut nachvollziehen ![]()
Ja, ich glaube je größer die Begeisterung, detso mehr muss man aufpassen, dass man keinen Druck ausübt. Aber das gemeinsame Hobby macht Riesenspass.
Grüße
Oliver
Ja, "wachmachen" ist ein gutes Stichwort. Ich lasse manchmal auch einfach vollkommen chaotisch spielen, alle gegen alle auf ein Tor - manchmal auch mit 2 Bällen. Das gibt ein Mords-Gewusel, aber zumindest bewegen sich normalerweise alle.
Was man immer wieder sieht ist, dass sich alle Mann zum Torschuss anstellen. Das wäre mir zu statisch. Zumal solche unbedrängten Schüsse im Spiel ohnehin die Ausnahme sind.
Grüße
Oliver
Sind sie nicht 6 bis 9 Jahre alt? In der zweiten Jahreshälfte geborene Kinder müssten beim Eintritt in die F noch sechs sein. Beim Übergang zur E sind dann die Kinder, die in der ersten Jahreshälfte geboren sind, bereits neun.
Also zwischen 6,5 und 9,5 ![]()
Aber das ist schon wahr: Ich habe bei F meinen Jungen vor Augen, der geht in die dritte Klasse. Wenn ich da an Erstklässler denke, sieht's anders aus.
Grüße
Oliver
Wir reden hier von 5-6-Jahrigen.
Nein, es geht um F-Jugend, also 7-9 Jahre.
...Wie ich schon sagte, mein Sohn wäre da raus.
Ich rate jetzt einfach mal (und bitte vorab um Entschuldigung, wenn ich daneben liegen sollte): Du hast Dir die Nachbarvereine angesehen, um zu ergründen, ob die für Deinen Sohn nicht vielleicht besser wäre als Euer jetziger Verein. Was Du gesehen hast, gefällt Dir nicht. Also wird Dein Sohn nicht dahin gehen. Dann ist doch alles in Ordnung.
Was ich unnötig finde, ist die Bewertung der Jugendarbeit von außen. Wozu soll das gut sein? Bist Du in Deiner Entscheidung unsicher und suchst jetzt Rückendeckung im Forum? Es kann gute Gründe geben, das Training intensiver zu gestalten. Und im Gegensatz zu anderen Mitschreibern halte ich 3-mal Training in der F für unproblematisch. Mein Kleiner ist 8 und spielt täglich. Organisiertes Training ist 2-mal, an den anderen Tagen spielt er mit Kumpels. Geschwitzt ist er in jedem Fall. Ich würde ihm das nie so aufdrücken. Aber ich sehe auch nicht, warum ich ihm das verbieten sollte, wenn er sich wieder den Ball unter den Arm klemmt...
Grüße
Oliver
Klasse Posting, Tirus
! Insbesondere hast Du auch die hier im Forum immer wieder diskutierte (scheinbare) Diskrepanz zw. "frei spielen lassen" und "Aktivität des Trainers im Training" sehr gut aufgerollt.
Mehr evtl. später, muss jetzt arbeiten. Aber mein Lob musste ich dennoch schnell loswerden.
Grüße
Oliver
