Beiträge von Don Quijote

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    Als Abschlussspiel kenne ich auch eine Handballvariante:

    • 3 gegen 3 bis 6 gg. 6 (Feld anpassen)
    • komplette Grundlinie ist Tor (ohne Torwart)
    • gespielt wird Handball, Tore dürfen nur mit dem Kopf erzielt werden

    -> man erreicht so sehr viele spielerische Kopfballaktionen


    Grüße
    Oliver

    Hallo Dennis,


    willkommen im Forum! Hast Du schon Erfahrung als Trainer oder ist die D-Jugend Deine erste Mannschaft?


    Grüße :)
    Oliver


    PS: Besser lesbar ist die Standardschrift.

    Hmm, die Spielordnung bezieht das nicht nur auf Pflichtspiele: http://www.wflv.de/fileadmin/d…/satzung/H-JSpO_06-11.pdf :

    Zitat

    §16( Abs 8 ) Keine Juniorenmannschaft und kein Junior dürfen an einem Tag an mehr als einem Juniorenspiel teilnehmen.

    Erstaunlich finde ich den Bezug auf "Junioren"spiel. D.h. 2 Spiele mit der D-Jugend gehen nicht, aber ein Spiel A und eines 1te Herren wäre erlaubt...


    Was ich nicht verstehe: Wie kann denn der Trainer der gegn. Mannschaft einseitig ein bereits verlegtes Spiel erneut umlegen? Und hast Du ihm Dein Problem geschildert? Vielleicht ist ja eine Verlegung auf Sonntag möglich, oder anders Wochenende oder...?!


    Grüße
    Oliver

    Konkret heisst das, das man schon bei den Kleinen Torspieler-Übungen machen sollte, und zwar möglichst mit allen, oder? Ich finde das einen guten Ansatz, denn gerade bei den Kleinen soll man ja ohnehin vielseitige Bewegungsübungen machen, da passt das ja eigentlich perfekt dazu. Muss nur sehen, wie ich das den Jungs "verkaufe", denn ein paar wollen partout nicht ins Tor.


    Viele Grüße
    OIiver


    PS: TW-Trainer: Wieso heisst Du eigentlich nicht TS-Trainer :)

    TW-Trainer
    Also wäre es aus Deiner Sicht empfehlenswert, wenn bereits in G oder F-Jugend eine (eingeschränkte) Spezialisierung auf die Torwartposition erfolgt? Oder rätst Du dazu, möglichst alle auch im TW-Spiel zu schulen? Das Thema interessiert mich, denn das habe ich bisher in meiner Mannschaft auch mehr oder weniger unbeackert gelassen, d.h. explizites TW-Training gab es bisher kaum.


    Grüße
    Oliver

    Ich lasse die Kinder zur Halbzeit den Posten im Tor tauschen, weil die meisten sich halt doch auch gerne verausgaben. Und dann habe ich noch die zwei oder drei Spieler, denen es reicht, sich eine Halbzeit lang zu verausgaben, und die dann ganz gerne die zweite Halbzeit im Tor verbringen... :D

    Genau so machen wir das auch (F1). Meiner Erfahrung nach ist die Hemmschwelle für eine Halbzeit ins Tor zu gehenm deutlich geringer als das komplette Spiel.


    Grüße
    Oliver


    PS: Samstag war ich in München, FCB-FCK gucken. Da hat Neuer bei -12° (und kurzer Hose) 90 min nur rumgestanden. Der hätte sicher auch gerne in der Pause gewechselt ;).

    Ich verstehe nicht, warum mit 24 Spielern nur eine Mannschaft am Regelspielbetrieb teilnehmen soll. Die Proficlubs machen das, weil sie offenbar zusätzlich untereinander Turniere/Testspiele spielen, was aber auf Grund der Entfernungen einen enormen logistischen Aufwand erzeugt. Aber auch in einem Dorfclub will doch jeder Spieler spielen.


    Anders gesagt: Wer als Dorfclub 24 Spieler pro Jahrgang hat, tut gut daran, 2 Mannschaften zu melden. So hat jeder Spieler ausreichend Spielzeit. Ein Poolsystem bringt da keinen Vorteil. Mit weniger Spielern melden viele Vereine nur eine Mannschaft und praktizieren dann so eine Art Poolsystem, weil eben nicht alle Jungs+Mädels an jedem Spiel teilnehmen können. Das kann man dann nach Möglichkeit versuchen durch Freundschaftsspiele/Turniere auszugleichen, aber bei Nicht-Profis scheitert das oft an den Randbedingungen (Zeit, Platz, Halle...). Der normale Wahnsinn halt...


    Grüße
    Oliver

    Das Konzept ist auch für den Breitenfußball 1:1 umsetzbar.


    Hmm, macht man es sich damit nicht ein wenig zu einfach? In der G bis E mag das ja noch stimmen. Aber spätestens ab D-Jugend sind die Voraussetzungen und entsprechend die Aufgaben in einem leistungsorientierten Verein mit selektierten Talenten doch ganz andere als in einem kleinen Dorfverein.


    Je mehr Talente im Breitenfußball aus gebremst werden, desto größer die Auswahl für die Auswahlen.

    Statt "ausgebremst" meinst Du sicher "ausgebildet", oder?


    Bzgl. der Möglichkeiten zur Trainerausbildung gebe ich Dir Recht, da gibt es schon ein vielfältiges Angebot.


    Grüße
    Oliver

    Gibt es in den andern Altersklassen und bei der Ausbildung an der Basis wirklich keinen Grund nachzubessern? Hat sich der Fußball an der Basis wirklich entwickeln können? Ich habe es schon oft geschrieben, es geht mir alles zu sehr in die "Elite" und jeder definiert das Ausbildungskonzept über die Erfolge der Auswahlmannschaften. Was bleibt denn an Entwicklung für den "Normal-Trainer"?


    Das sehe ich ebenso als Problem an. Der Breitensport-Trainer wird ziemlich alleine gelassen. Natürlich kann man die für die Elite entwickelten Konzepte für sich und seine Mannschaft adaptieren, aber das muss jeder für sich machen. Zum Glück passiert das auch, das zeigen ja schon die Diskussionen hier im Forum. Aber viel besser wäre es, wenn es dafür explizite Empfehlungen seitens DFB gäbe.


    @Uwe: Sehr gut, vollkommen richtig. Das geht in die selbe Richtung wie mein Anliegen: ich wünsche mir für alle Kinder kindgerechtes Training und einen kindgerechten Spielbetrieb. Der DFB ist in diesem Zusammenhang schon ziemlich fortschrittlich, aber wenn ich mich umsehe, so kommt davon in den Kindermannschaften der Breitensportvereine davon noch sehr, sehr wenig an.


    "Kindgerechter Spielbetrieb" ist auch ein wesentliches Stichwort: Kleinere Mannschaften bei G,F,E, Spielfeste, FPL, leistungsgerechte Gruppeneinteilung, weitere Lockerung der Wechselregeln auch bei höheren Junioren....Der DFB bzw. die Landesverbände und Fussballkreise könnten viel bewegen, wenn sie selbst beweglich wären. Wobei ich nicht alles schlecht reden will: Es ist schon ein Trend in die richtige Richtung erkennbar (z.B. Abschaffung D-11), aber ein wenig mehr Mut beim Reformieren wäre nicht schlecht.


    Grüße
    Oliver

    Ich gebe Dir recht, Dirk, aus meiner Sicht trägt das Ausbildungskonzept im Leistungsbereich sehr wohl Früchte. Im Verlauf des Threads ist ja auch rausgekommen, dass das der "Paradigmenwechsel" aus dem Einstiegsposting ein wenig zu stark aufgetragen war. So gravierend will ja niemand die Ausbildungsphilosophie über den Haufen werfen, oder habe ich was verpasst?


    Grüße
    Oliver

    Sporty, wie definierst Du denn "beste" Jugendabteilung? Erfolgreiche Junioren-Leistungssportler? Oder als Ausbildungsverein? Neben den bekannten Großvereinen gibt es noch viele sehr engagierte Vereine, die sich voll auf die Jugendabteilung konzentrieren.


    Grüße
    Oliver

    Auf der ersten Seite der Befragung muss man angeben, ob man einen Herren- oder eine Damenmannschaft trainiert, Kinder sind nicht vorgesehen. Ist die Befragung überhaupt für Juniorentrainer gedacht? Und wenn ja: Wird in der Auswertung zw. Senioren und Junioren unterschieden?


    Grüße
    Oliver

    Oder anders formuliert: Wenn Deine Ansprüche so hoch sind, musst Du mehr Hallenzeiten auftun. In der E-Jugend kann man bei -5° oder noch tiefer nicht erwarten, dass 100% auf den Platz trainieren kommen.


    Grüße
    Oliver

    Die "reine Lehre" ist aus meiner Sicht der Kompass, aber manchmal ist der direkte Weg versperrt, so dass nur ein Umweg zum Ziel führt. Das gilt ja nicht nur im Fussball. Aus meiner sicht lautet die Frage also nicht "Reine lehre oder Kompromiss", sondern eher "Wieviel Kompromiss ist sinnvoll und erträglich?". Denn das muss jeder selbst austarieren.


    Aber Du hast schon Recht: Hier im Forum wird sich oft um genau diese "reine Lehre" engagiert gestritten, auch von mir. Die eigentliche Schwierigkeit ist es aber, diese Lehre dann in der täglichen Praxis umzusetzen. Da trifft man oft auf Randbedingungen (Verband, Verein, Eltern, Spieler...), die eine 100%ige Umsetzung verhindern. Als Trainer muss ich dann Antworten entwickeln, wie ich mit diesen suboptimalen Randbedingungen umgehe, ohne das Ziel vollkommen aus den Augen zu verlieren. Hauptrichtschnur ist für mich dabei, dass die Kinder Spaß am Fussball haben und behalten. Um bei Deinem E-Jugendtrainer zu bleiben: Entweder er schafft es, die Eltern von seinem Stil zu überzeugen (das wäre die reine Lehre). Oder er muss ein Stück weit nachgeben. Da auf Konfrontationskurs zu gehen, ist wenig sinnvoll. Aber auch das sehen andere hier im Forum sicher anders.


    Grüße
    Oliver