Beiträge von Don Quijote

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    <Zitat>.... G bis einschl. E sind in einem JFV nicht zu finden. Kenne zumindest keinen, wo das der Fall ist. ..</Zitat>


    Ist nach Jugendordnung auch nicht zulässig


    Das ist so nicht ganz richtig. In Hessen z.B. muss ein JFV in mind. 3 der 4 Altersklassen A-D eine Mannschaft stellen. Ob er auch in den Klassen darunter eine stellt, ist offen. Der oben im Posting #2 verlinkte JFV deckt alle Altersklassen ab F ab, nur die Bambini werden weiter in den Stammvereinen gemeldet. Hier geht es auch weniger um den eigentlichen Gedanken des JFV (Leistungsbezug), sondern die haben den JFV gegründet, um dauerhaft Mannschaften in allen Alterklassen bilden zu können, da die teilnehmenden Vereine sehr klein sind.


    Grüße
    Oliver

    Hier ein paar Infos von einem neu gegründeten JFV aus meiner Nachbarschaft:

    Zitat

    Um den Kindern und Jugendlichen auch in Zukunft zu ermöglichen, in unseren Heimatgemeinden, Fußball mit Spaß zu erlernen und als Mannschaftssport ausüben zu können, haben sich die verantwortlichen Jugendleiter in zahlreichen Sitzungen Gedanken gemacht, in welcher Form dies langfristig zu erreichen ist. Schnell war klar, dass dies mit der bisherigen Jugendspielgemeinschaft (JSG) nicht zu realisieren ist.


    Die Genehmigungsverfahren für JSG's mit vielen Stammvereinen werden zunehmend schwieriger, da eine JSG als "Notspielgemeinschaft" definiert ist und somit jedes Jahr neu beantragt und durch den Verband genehmigt werden muss. Hinzu kommt ein erheblicher Aufwand, da vor jeder neuen Saison die Spielerpässe entsprechend der unterschiedlichen Altersklassen (gerade in der B- und A-Jugend) angepasst bzw. umgeschrieben werden müssen, um einen geregelten Spielbetrieb mit anderen JSG's überhaupt zu ermöglichen.

    Quelle: http://www.jfv-wetterau.de/dateien/unserverein.html


    Eigene Erfahrungen mit einem JFV habe ich nicht. Der Dorfverein, in dem ich bis letzten Sommer Trainer war, bildet jede Saison in diversen Alterklassen eine JSG mit wechselnden Nachbarvereinen. Von außen betrachtet stört mich vor allem die fehlende Kontinuität. Allerdings ließe sich das wohl auch mit eine JSG schaffen, man muss sich halt nur jede Saison immer mit demselben Partnerverein zusammen tun. Auch dafür gibt es Beispiele hier.


    Grüße
    Oliver

    Der Thread ist ja schon weiter, aber diesen Punkt will ich gerne richtig stellen

    doch!!!!


    lt. Juniorenordnung Fussballverband Württemberg wird ein Spieler der ausserhalb des Wechselfensters ohne Zustimmung des abgebenden Vereins
    wechselt für "längstens 6 Monate" gesperrt.


    Ok, jetzt habe ich den entsprechenden Passus auch gefunden

    Zitat

    5. Wegfall der Wartefristen beim Vereinswechsel
    5.2 Die Wartefrist entfällt, ohne dass es zum Vereinswechsel der Zustimmung
    des abgebenden Vereines bedarf, wenn ein Jugendlicher
    ...
    b) nachweislich sechs Monate bei keinem Verein gespielt hat;


    Hatte ich zunächst nicht gesehen, mea culpa. Das halbe Jahr halte ich Immer noch für zu lange, aber dennoch muss ich mich hier korrigieren, Günther har Recht und ist insofern prädestiniert für die Beratungsstelle zu Vereinswechseln :) . So, und jetzt lese ich noch die anderen Posts in diesem Thread, geht ja wirklich Schlag auf Schlag...


    Grüße
    Oliver

    @ Don


    Ist das bei euch denn so massiv, dass Spieler nicht freigegeben werden? Oder ist es doch eher so, das zwar das Kreutz bei "keine Freigabe" gemacht wird, jedoch der Spieler trotzdem gehen kann wenn die Vereine miteinander geredet haben?


    Denn wie schon gesagt, ich kenne das nicht als Problem. das kommt bei uns im Kreis so selten vor.


    Ich habe da zuwenig Überblick, um sagen zu können, obe es oft vorkommt oder eher selten. Aber wenn es NIE vorkommen soll, dann kann man halt die entsprechende Regel abschaffen.



    Ich finde es auch bedenklich, dass du schreibst, dass es besser wäre die Polizei einzuschalten um Außenstände zu bekommen, als das man die Eltern erst mal so etwas unter druck setzt. Auch hier ist es meist nur vergesslichkeit. Man muss doch soetwas nicht gleich kriminilarisieren.


    Ich weis auch nicht was du unter hohen Summen am Kiosk bezeichnest, aber wenn ein Spieler mal 10€ außenstände hat (kiosk, mannschaftskasse oder auch vereinsbeiträge), dann muss er das erst bezahlen. Auch das hat etwas mit erziehung zu tun

    Von der Polizei habe ich nichts geschrieben. Aber wie es sei: bei den Außenständen geht es doch meist um Kleinigkeiten (siehe Deine Aufzählung). Da muss man halt auf persönlicher Eben nachbohren. wenn einem das zu nervig ist (mir wäre es das), dann muss man das geld entweder abschreiben oder man darf keine Schulden auflaufen lassen. Eine "Verrechnung" mit der Spielberechtigung halte ich für falsch.


    Grüße
    Oliver

    aus den zuvor geschriebenen Beiträgen geht eindeutig hervor, dass eine Sperre im ungünstigsten Fall höchsten 6 Monate sein kann.


    Das gilt in Hessen, das gilt offenbar in Rheinlad-Pfalz und dem Saarland und wahrscheinlich noch in weiteren Landesverbänden, aber das gilt NICHT in Württemberg. Den entsprechenden § habe ich ja oben zitiert. Dort gibt es eben längere Wechselfristen bis über ein Jahr! Aus meiner Sicht der beste Weg, einen Jungen vom Fussball weg zu einer anderen Sportart zu bringen...


    Natürlich fände ich die 12 Monate ein Unding, auch die 6 Monate sind mir zu lang.


    Da sind wir uns einig.


    Meine Idee wäre die, dass Spieler, die in den beiden Wechselperioden ohne Freigabe wechseln generell nur 2 Monate (wg. den Pausen besser 8 Spieltage) gesperrt würden.
    beim Wechsel während der jeweiligen Halbsaison 3 Monate. mit Freigabe sofortige Spielberechtigung.


    dies käme dem Spielerinteresse entgegen, andererseits hätte ich als Trainer /Verein Zeit genug entsprechend zu reagieren.


    So einem Modell wäre einn deutlche Verbesserung gegenüber dem jetztigen Zustand! Und noch besser wäre, wenn das in allen Landesverbänden einheitlich gelten würde.


    Grüße
    Oliver

    Günther, mir geht es nicht um die Wechsel in die Bundesliga (oder knapp drunter), die spielen zahlenmäßig wohl kaum eine Rolle. Mir geht es um die Wechsel von Kreisklasse zu Kreisliga oder ähnlich. Da geht es nicht darum, ob der neue Verein "den Spieler unbedingt haben will". Sondern es geht um die Freiheit des Spielers, sich seinen Verein selbst auszusuchen, ohne 150 Ocken dafür zahlen zu müssen. Es gibt viele Gründe, sich einen neuen Verein zu suchen: Mangelnde Akzeptanz bei den Mitspielern oder dem Trainer, keine Einsätze mehr oder auch profane Sachen wie Unvereinbarkeit der Trainingstermine mit anderen Verpflichtungen. Und ja, auch der Versuch, sportlich weiter zu kommen. Ich halte das für legitim. Keiner hat mit dem Eintritt bei den Bambini einen lebenslangen Vertrag geschlossen. Sondern der muss erneuert werden, jede Saison neu. Dafür muss sich der Verein einsetzen, denn wenn der Verein seinerseits dem Spieler ein gutes Gesamtpaket anbieten kann, dann wird der nicht wechseln. Nein, ich spreche nicht von Geld.


    Und wir sind uns einig, dass 3 Monate Sperre niemanden überfordern. Aber ich hatte oben ja aus den Regeln zitiert, dass ein wechselwilliger C-Jugendlicher durchaus 12 Monate gesperrt werden kann. Findest du das ebenso in Ordnung? Oder interpretiere ich die Regel falsch?


    Grüße
    Oliver

    Tomminator
    In jeder Zeile Deines Postings kann man spüren, dass Du Dich durch den Wechsel persönlich beleidigt fühlst. Aber warum eigentlich? Der Junge hat einen besten Freund, der in der anderen Mannschaft spielt. Er hat Klassenkameraden, die dort spielen. Da halte ich es für das natürlichste der Welt, dass er sich überlegt, ob er da nicht hingehen sollte. Und das er dort einige Wochen zur Probe mittrainiert, ohne schon "offiziell" zu wechseln, zeigt doch nur, dass er sich den Wechsel nicht leicht gemacht hat. Einzig, dass er das in der Entscheidungsphase nicht offen kommuniziert hat, kann man ihm vorwerfen. Aber wenn ich Dein Posting lese, kann ich ihn auch in diesem Punkt gut verstehen, Du scheinst kein Trainer zu sein, der den Wechselwunsch als legitim ansieht. Was soll er da im Vorfeld mit Dir besprechen? Und hättest Du ihn vorbehaltlos wieder in Deine Mannschaft zurück genommen, wenn er nach dem Probetraining doch hätte bei Euch bleiben wollen?


    @Günther
    Bin komplett andere Meinung. Der Spieler hat keine kurzfristige Entscheidung getroffen, sondern er hat sogar einige Wochen zur Probe trainiert, um zu sehen, ob es ihm in der "neuen" Mannschaft gefällt. Danach hat er sich entschieden. Aus meiner Sicht ist das quasi der Prototyp eines Wechsels, der keinesfalls eine Sperre nach sich ziehen dürfte.


    Wir hatten in der F genau so einen Fall. Der Spieler hat sich über etliche Wochen offen gehalten, ob er bei uns bleibt, oder doch lieber zu seinen neuen Schulkameraden wechselt (der Jungs war im Ort umgezogen und hatte die Schule gewechselt). Ich habe ihm die Rückkehroption natürlich offen gehalten. Letztlich ist er (leider) gewechselt. Bei Spiel gegen seinen neuen Verein (wo er dann mitspielte) gab es dann ein großes "Hallo", das war eines des schönsten Spiel in der Saison, und das, obwohl wir verloren haben.


    Grüße
    Oliver

    Als Trainer will man wissen, was los ist. Gerade auch bei Bambini, denn da ist ja oft nur 1-mal Training die Woche. Wenn dann jemand nicht kommt und nicht absagt, hat man als Trainer schon wieder den Schwarzen Peter und muss ggf. hinterher telefonieren, ob der Spieler denn am Wochenende zum Spiel kommt oder nicht.


    Ich musste allerdings auch die Erfahrung machen, dass man da bei vielen Eltern ziemlich auf Granit beisst. Manche sehen sich da nicht in der Pflicht und haben trotz mehrmaliger Bitte/Aufforderung nicht zuverlässig Bescheid gesagt. Da ist man dann ruckzuck in der Zwickmühle, da man mit allen Maßnahmen (Nichtberücksichtigung beim Spiel z.B.) ja eigentlich nur das Kind trifft, das nichts dafür kann.


    Dennoch: Schon bei den Bambini die Eltern immer wieder dran erinnern. Dann klappt das später besser mit der Verlässlichkeit.


    Grüße
    Oliver

    Deinen Finanzplan glaube ich noch nicht, Andre:
    - bei 10% Zinsen und 2% Tilgung, bist Du bei 1700€ pro Monat
    -. 2% anf. Tilgung ist zu wenig, da dann der Kredit viel zu lange läuft (17 Jahre, wenn ich richtig rechne)


    Rechnet man einen Kredit uber 170 Tsd. €, der nach 10 Jahren getilgt ist, kommt man auf rund 2250€ pro Monat.


    Und das setzt ja schon sehr "ordentliche" Zuschüsse von Land+Kreis voraus. Ob das realistisch ist, weiss ich nicht.


    Grüße
    Oliver

    Mich machen die Wechselbedingungen in Württemberg immer noch fassungslos: Wenn ein C-Jugendlicher alles richtig macht und ganz normal im Sommer wechselt, dann kann er dennoch bis zum 1.11. gesperrt werden, wenn der Alt-Verein die Freigabe verweigert. Das ist ja eine Steilvorlage für Vereine, die ihre Jungs nicht gehen lassen wollen.


    Bei einem Wechsel in der Saison wird ebenfalls bis zum 1.11. gesperrt, aber eben der 1.11. der FOLGESAISON!!! Im Extremfall (Spieler überwirft sich unmittelbar nach dem Saisonstart mit dem Trainer und will wechseln, Altervein ist stinkig und verweigert die Freigabe) wird dann über ein Jahr gesperrt!!! Das darf doch alles nicht wahr sein, die Spieler sind doch kein Eigentum des Vereins.


    Grüße
    Oliver

    Die Jugenden von Alt- und Neuverein gehören beide zum Württembergischen Fussballverband. Insofern ist mein Posting von oben nutzlos, denn das bezog sich ja auf den Badischen FV. Jugendordnung Württemb. FV siehe http://www.wuerttfv.de/#Wiki::…show/media_asset_id=17653


    Dort relevant ist §10


    Das sind sehr restriktive Regelungen! Es bleiben folgende Möglichkeiten:


    a) Wechsel jetzt => mind. 3 Monate Sperre, eher bis Ende Spieljahr, da ja der Alt-Trainer schon angekündigt hat, in diesem Fall keine Freigabe zu erteilen.
    b) Wechsel zum Saisonende => keine Sperre, egal ob der Alt-Verein zustimmt oder nicht.


    Grüße
    Oliver

    Wir wohnen in baden Württemberg und der Verein spielt im badischen und im württembergischen ( jeweils mit einer Mannschaft).


    Sorry, aber das kann ich nicht deuten. Es gibt den Badischen Fussballverband und den Württembergischen. Leider unterscheiden sich deren Modalitäten. Welcher Verband ist zuständig für den Alt-Verein, welcher für den Neu-Verein? Solange das nicht klar ist, kann man nix definitives sagen. Wenn das klar ist, gucke ich gerne nochmal in die Ordnungen.


    Grüße
    Oliver

    Es gab hier einige Verwirrung, erst hiess es F-Jugend, aber offenbar stimmt das ja nicht, sondern der Jungs ist Jahrgang 2002, also schon Alt-Jahrgang E-Jugend.


    ich würde immer noch empfehlen, dass der Junge zum Saisonende wechselt. Das ist im Fussball der "natürliche" Wechselzeitraum. Das Jahresende ist mitten in der Saison, da wechseln zwar auch viele Profis, aber im Amateurbereich ist das zum Glück meist anders.


    Ich will nochmal die genauen Modalitäten herausarbeiten. Euer Wohnort ist in BW, also im Geltungsbereich des Badischen Fussballverbandes? Die Frage ist wichtig, weil hier jeder Landesverband sein eigenes Süppchen kocht.


    Wenn "Baden" also stimmt, dann findet sich folgender Passus in der Jugendordnung http://www.badfv.de/de/download/satzungen/2010/4-JO.pdf


    Ob der Altverein zustimmt oder nicht, ist also vollkommen egal (im Gegensatz zu D-Jugend und älter), es wird bei Wechseln in der Saison immer 3 Monate für Pflichspiele gesperrt. Für Pokal- und freundschaftsspiele ist er sofort spielberechtigt:

    Zitat

    4. Spielerlaubnis für Freundschafts-, Pokalspiele und Vereins-Hallenturniere
    Ab dem Tag des Eingangs der vollständigen Vereinswechselunterlagen ist der
    Spieler für Freundschaftsspiele seines neuen Vereins spielberechtigt.
    Die Spielberechtigung für Freundschaftsspiele gilt auch für Pokalspiele und
    Vereins-Hallenturniere.


    Also nochmal zusammengefasst: Dein Sohn hat 2 Möglichkeiten:


    a) Abmeldung beim Altverein jetzt, Benatragung der Spielerlaubnis durch neuen Verein => 3 Monate Wartefrist für Pflichtspiele
    b) Saison fertigspielen und im "Wechselfenster" 15.6. bis 15.7. Abmeldung beim Altverein. Dann ist er sofort nach Antrag der Spielerlaubnis durch den neuen Verein spielberechtigt.


    Alles unter der Annahme das Badischer FV richtig ist. Ansonsten nenne uns bitte mal Euren Verband, aushilfsweise die Kreisstadt.


    Grüße
    Oliver

    Pep Guardialo ist in der (beneidenswerten) Situation, dass er zwischen den Top-Clubs wählen kann. Insofern kann ich den Stolz der Bayern nachvollziehen. Was mir am meisten an Guardiola imponiert ist, dass er in Barcelona die Mannschaft konsequent über die (Star-)Spieler gestellt hat. Dass er damit so großen Erfolg hatte, gibt deser Philosophie großen Rückenwind, das gefällt mir sehr.


    Jetzt bin ich gespannt, wie das beim FCB läuft. Neben der Sprachbarriere ist genau die oben genannte Philosophie-Frage entscheidend. Wird er das in München genau so umsetzen (können)? Immerhin trifft er auch hier auf Spieler wie Ich_stelle_mich_nicht_hinten_an_Robben.


    Grüße
    Oliver

    Bowling kam bei unseren damals 7-jährigen auch sehr gut an. Die meisten Bowlingbahnen bieten auch eine Art Geburtstagspaket an, da wird das auch finanziell nicht so arg teuer.


    Grüße
    Oliver

    ...Falsch :D ...Sogar ein pinkes Unterhemd mit weißen Ärmeln wäre erlaubt gewesen

    Mein Posting oben war nicht wirklich ernst gewesen. Aber spätestens bei einem pinken Unterhemd muss nach meiner Meinung ZWINGEND gelb gezeigt werden :D.


    Im Ernst: Du hast die wesentlichen Punkte korrekt erfasst. Abgesehen davon, dass der Schiri den Einwurf wegen des Mindestabstandes nicht hätte ausführen lassen dürfen. Der Schiri muss entscheiden, ob die Einwerfende (ist doch eine Frau, oder?) versehentlch getroffen hat (meine Einschätzung) oder obe einer der beiden folgende Fälle zutrifft (Zitat aus den DFB-Regeln):

    Zitat

    Wirft ein Spieler bei der korrekten Ausführung eines Einwurfs absichtlich auf
    einen Gegner, um erneut in Ballbesitz zu gelangen, und hat er den Ball weder
    rücksichtslos, gefährlich noch übermäßig hart geworfen, lässt der Schiedsrichter
    die Partie weiterlaufen.


    Zitat

    Zusätzliche Erläuterungen des DFB
    1. Wird ein gegnerischer Spieler heftig angeworfen, so ist der einwerfende
    Spieler zu bestrafen (Verwarnung oder Feldverweis) und das Spiel mit einem
    direkten Freistoß dort fortzusetzen, wo der Spieler getroffen wurde
    (oder getroffen werden sollte).


    Das letzte ist dann Andres Interpretation.


    Grüße
    Oliver

    Manchesmal aber kann es richtiger erscheinen, nicht nach den Regeln sondern auf die Regeln zu pfeiffen. (So wie in diesem Fall.)

    Ich bin da komplett anderer Meinung. Wenn man so eine Reaktion auf einen Gesichtstreffer zulässt (der immer wieder passieren kann), dann öffnet man Tür und Tor für Gewaltanwendung. Die Spieler müssen lernen, dass sie in sochen Situationen ihren Frust nicht am Gegner auslassen können.


    Und wie hättet ihr das gepfiffen?

    Gelbe Karte für Weiss wegen Spielverzögerung (Ausführung des Einwurfes dauert zu lange), dann Gelb-Rot wegen falschem Unterhemd (hätte weiss und nicht schwarz sein müssen). Einwurf wird mit korrektem Abstand der blauen Spielerin wiederholt. ;)


    Grüße
    Oliver