Nach der weiteren Beschreibung von crow stellt sich das Bild für mich weder schwarz noch weiss, sondern eher grau dar:
Rotiert wurde auch auf der TW-Postion in den normalen Spielen. In den sehr stark besetzten Turnieren wollte der Trainer seinen besten Kader aufbieten und daher Niklas ins Tor stellen. Das halte ich noch nicht für verwerflich, sofern man das allen Beteiligten kommuniziert. Auch in unserem LZ in U10 wird im Ligaalltag auf der TW-Position rotiert, bei Turnieren gegen andere LZ spielt der etatmäßige Torwart. Der will das aber auch! Insofern wäre auch hier die Frage, ob der LZ-Trainer einen Spieler gegen seinen Willen ins Tor stellen darf und sollte.
Was mir sauer aufstößt sind jedoch die ungleichen Spielzeiten. Ok, man könnte auch hier dem Trainer zugutehalten, dass er das bei den Turnieren so gemacht hat, um nicht unterzugehen und er das in den kommenden Spielen gegen schwächere Gegner ausgleichen will. Aber das könnte man auch so kommunizieren, aus meiner Sicht ein klares Defizit des Trainers. Was mir ebenfalls sauer aufstößt ist die Beschreibung des Verhalten des Trainers im Spiel, das ist schon sehr extrem. Und was mich sehr verblüfft ist, dass es offenbar ein Vatertrainer ist. Im LZ-Umfeld ist das nicht üblich, klingt für mich irgendwie so als würde die Mannschaft zwar formal zum LZ gehören, aber de facto doch eher so organisiert wie in "normalen" Vereinen (wer nicht schnell genug nein sagt, wird Trainer).
crow
Du hast die Trennung ja nun schon vollzogen. Schade, dass Du nicht erst noch (wie mehrfach vorgeschlagen) das Gespräch mit dem Jugend-Koordinator gesucht hast. Wenn das noch möglich ist, würde ich das in jedem Fall noch nachholen.
Grüße
Oliver