Beiträge von Don Quijote

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    Laut DFB-Regeln müsste das gehen

    Zitat

    Regel 1 Spielunterlage
    Spiele können auf einer natürlichen oder künstlichen Unterlage ausgetragen werden.
    Maßgebend ist das jeweilige Wettbewerbsreglement.
    Kunstrasenfelder sind grün.


    Ganz wichtig finde ich aber, den jeweiligen Gegner frühzeitig nochmal ausdrücklich Bescheid zu geben, damit die die richtigen Schuhe mitbringen.


    Grüße
    Oliver

    Kicker, eigentlich wollte ich nicht mehr auf Beträge antworten, die 9-mal editiert wurden. Bringt irgendwie nix. Aber so stehen lassen will ich das auch nicht. Zusammengefasst sagst Du in den letzten Beiträgen:


    - LZ sind Teufelswerk, dort werden Kinder "ausgeschlachtet" (wörtliches Zitat!)
    - Und am meisten ärgert Dich, dass nicht alle Kinder und vor allem nicht Dein Sohn im LZ spielen dürfen


    Findest Du das eigentlich logisch?


    Grüße von einem "der im Schatten seiner selbst leben muss", da er nie im LZ gespielt hat
    Oliver

    Es gibt Landesverbände, in denen ein Probetraining zwingend dem Stammverein angezeigt werden muss, z.B. in Westfalen:

    Zitat

    § 21 Teilnahme am Training
    (1) Allen Verbandsvereinen ist es untersagt, Junioren aus einem
    anderen Verein am Training teilnehmen zu lassen.
    (2) Eine Ausnahme ist nur dann zulässig, wenn der Verein, für den
    der Junior eine Spielberechtigung besitzt, schriftlich seine
    Zustimmung gibt.


    http://www.wflv.de/downloads/wflv-jugendspielordnung.pdf


    Grüße
    Oliver

    Wichtig sind doch aber nicht nur die Übungen an sich, sondern u.a. wie oft ich wöchentlich trainiere. Ist das Training insgesamt nicht intensiv, z.B. weil es zu viele Leerlaufzeiten gibt oder die Übungen nicht intensiv trainiert werden, nutzt mir auch die beste Übung nichts.


    Das sehe ich ebenso! Gerade deshalb sind Wettkampfformen wichtig, da die dafür sorgen, dass sich alle Spieler wirklich anstrengen.


    Grüße
    Oliver

    Habe keine Erfahrung mit D, aber spontan würde ich Spielformen mit wenigen Spielern empfehlen. In der F1 haben wir z.B. oft Championsleague 1:1 gespielt. Wenn da die Einzelfelder groß genug sind, wird mit zunehmender Spieldauer die Kondition gegenüber der indivduellen Technik immer wichtiger. Einer meiner technisch besten Spieler ist da (zu seiner großen Verblüffung) dann manchmal ganz nach unten durchgereicht worden.


    Generell kann man viele Übungen so durchführen, dass sie (auch) die Kondition schulen. Man kann z.B. viele Übungen als Wettkämpfe laufen lassen, so wie oben von paulwurf_mauli vorgschlagen. Wichtig dabei ist darauf zu achten, dass kein Spieler sich "verstecken" kann.


    Grüße
    Oliver

    Günthers Beitrag kann ich unterschreiben.


    Kicker, Deine Argumentation geht ins Leere. Es geht den Profivereinen doch gar nicht darum, ALLE Talente zu fördern. Sondern sie wollen HINREICHEND VIELE fördern. Der FCB z.B. hat sicher kein Problem, alle Jugendmannschaften mit Spielern zu bestücken, die a) herausragendes Talent haben und b) auch von ihren Eltern unterstützt werden. Aus dieser Sicht ist es nicht notwendig, Fahrdienste anzubieten. Das würde sich nur lohnen, wenn man einen kleinen Messi entdeckt hat, der von den Eltern nicht gefördert wird oder werden kann. Das erkennt doch aber keiner in der U8, oder? Wenn also die Eltern nicht mitziehen, nimmt man halt das nächste Talent, sooo wenige gibt's ja offenbar nicht.


    Grüße
    Oliver

    Sorry Kicker, aber auch wenn man sich eine gerechtere Welt vorstellen könnte, muss man doch die Realität anerkennen: Kinder sind in Ihrer Entwicklung massiv auf die Unterstützung ihrer Eltern angewiesen. Und da ist die fussballerische Förderung nur ein kleiner Teil und mit Sicherheit nicht der wichtigste.


    Jedes LZ wird (unabhängig vom Talent des Spielers) gewisse Mindestanforderungen an das familäre Umfeld haben, da sonst die Teilnahme am LZ nicht möglich ist. Ich bin ja als Kleinstadt-Trainer schon an Eltern verweifelt, die sich nicht kümmern. Wie soll das gehen, wenn das Kind bei jedem Training und jeden Spiel auf seine Eltern angewiesen ist? Und genau aus dem Grund werden gerne auch jüngere Geschwister gesichtet. Denn da weiss das LZ aus Erfahrung, dass die Eltern das gebacken kriegen. Das hat mit Klüngel nichts zu tun.


    Zur Dremmer-Familie: Dass der Ältere bis U12 in FFB blieb, während sein kleiner Bruder bei ja (aus der Ferne betrachtet) identischen Voraussetzungen schon in U8 zum FCB wechselt, finde ich interessant. Es wäre spannend zu wissen, was die genauen Gründe sind.


    Grüße
    Oliver

    Ich stimme vollkommen zu, dass es jeweils auf die Trainer ankommt, WIE sie mit den Tabellen umgehen.


    Aber auch für Freundschaftsspiele sind mMn Tabellen nicht unbedingt erforderlich. Als Trainerneuling kann man sich beim Ausmachen des Freundschaftspiels auch über die Spielstärke unterhalten. Und spätestens nach einer Saison hat man im Kreis doch so einen ungefähren Überblick.


    Im Gegenzug ist die Gefahr der Tabellen, dass sie eben doch ernst genommen werden ("wir wollen diese Saison Staffelsieger werden") mit allen negativen Auswirkungen auf die Kinder. Dieser Gefahr geht man komplett aus dem Weg wenn die Tabellen nicht veröffentlicht werden. aus meienr Sicht wiegt das schwerer als das Argument mit den Freundschaftspielen.


    Grüße
    Oliver

    Tendenztabellen sind mir sympathischer als echte Tabellen und auch das "skandinavische" System finde ich eine gute Sache.


    Dennoch bleibt die Begründung FÜR die Tabellen schwach. Nur weil die Trainer sie mehrheitlich haben wollen, muss man sie ja nicht veröffentlichen. Dass der Staffelleiter sie intern haben muss, ist unstrittig, aber ins Internet gehören die Tabellen nicht, um zumindest bis zur F den Ergebnisdruck von den Kindern fern zu halten.


    Grüße
    Oliver

    "Auf Tabellen verzichten!" (Mit Ausrufezeichen!) lässt aus meiner Sicht keinerlei Interpretationsspielraum.


    Aber unabhängig von der DFB-Meinung hatte ich ja nach der Begründung FÜR die Tabellen gefragt. Ok, die Trainer wollen sie mehrheitlich. Aber warum?


    Grüße
    Oliver

    Erstmal Respekt für den Mut, Herr Rahe, sich hier in "Höhle des Löwen" zu begeben.Offenbar sind Sie ja sehr vom Wert der Tabellen in der F-Jugend überzeugt, obwohl doch sogar der DFB sich explizit dagegen ausspricht:

    Zitat

    Kein Meisterschaftsbetrieb bei den Bambini und F-Junioren! Bei einem organisierten Spielbetrieb auf Kreisebene auf Punktewertungen und Tabellen ganz verzichten!

    Siehe http://www.dfb.de/index.php?id=11167


    Mich würden die Gründe interessieren. Was machen Tabellen in der F für Sie unverzichtbar? Und was ist eine "Tendenztabelle"?


    Grüße
    Oliver

    auch ich sehe diese Entwicklungen in vielen Vereinen. und nicht nur dort. auch in den DFB Auswahlmannschaften.


    ich bezweifle, dass alle dort tätigen,noch den Ausbildungsgedanken im Vorderrund haben, oder obder Tabellenstand nicht doch ein übergeordnete Rolle spielt.

    Die Diskussion verblüfft mich: A- und B-Bundesliga oder Regionalliga, DFB-Auswahlen, das ist doch kein Kinderfussball mehr, sondern das sind (fast oder tatsächlich) Erwachsene im absoluten Leistungsbereich. Natürlich geht es da auch um Ergebnisse, wenn nicht da, wo denn dann?! Übergeordnetes Ziel aller NLZ ist es, Nachwuchs für die Profis auszubilden. Dazu ist es Voraussetzung (nicht Ziel!), dass die Jungs sich in ihrer Altersklasse durchsetzen. Und selbst von denen schaffen es doch nur die wenigsten. Und da wollt Ihr den Druck rausnehmen, also nur noch 2-mal trainieren, keine langen Fahrten am Wochenende?! Das gibt es doch bereits, das nennt sich dann Breitensport.


    Auf einem anderen Blatt steht, wie sehr der jeweilige Spieler seinen Fokus auf den Sport legt. Zumal ja Gerüchten zufolge manchmal sogar mehr als 4-mal traniert wird. Wer alles auf die Karte "kommender Profi" setzt, der riskiert viel. Viel zu viel aus meiner Sicht! Aber aus meiner Sicht kann man Leistungssport und Schule bzw. Ausbildung auch unter einen Hut bringen. Wer das nicht schafft, sollte den Leistungssport lassen oder gleich Lotto spielen.


    Grüße
    Oliver

    Aus meiner Sicht sind die besten Fußballer der Welt, genau die, die dass kreative gegnerüberwindende Dribbling beherrschen.
    Allerdings brauche ich um einen Dribbler auszubilden mindestens 10 bis 12 Jahre. Als Trainer brauche ist eine hohe Frutstrationsgrenze.
    Denn wer das gegnerüberwindende Dribbling ausbildet, wird in den Anfangsjahren kaum Siege einfahren.
    Abspieler kann ich mir an jeder Straßenecke holen, die gibt es wie Sand am Meer.
    Aus einem Dribbler einen Abspieler zu machen erfordert es nur wenige Worte. Um aus einem Abspieler einen einigermaßen guten Dribbler zu machen, sind Worte zwecklos.


    Das würde ich so nicht unterschreiben. Mir ist die Einteilung Dribbler vs. Abspieler zu eindimensional. Und es ist mitnichten so, dass gute Abspieler an jeder Strassenecke zu finden sind, zumindest wenn man als "Abspiel" nicht nur Sicherheitspässe im Auge hat. Und ehrlich gesagt bin ich auch nicht sicher, was schwieriger zu lehren bzw. zu erlernen ist.


    Aber ich kann zustimmen, wenn Du meinst, dass ein gut ausgebildeter Spieler beides beherrschen muss, Dribbling und Abspiel. Die richtige Mischung macht's.


    Grüße
    Oliver

    Dies zeigt uns doch, mit der Bemerkung "das wird ein Großer", sollte man ganz vorsichtig sein und gefärhlich wird es für die, die sich voll auf die Profikarriere konzentrieren und dann ganz scheitern. Verletzungen, der falsche Trainer zur falschen Zeit oder einfach nur kein Glück


    100% Zustimmung! Das kann man eigentlich nicht oft genug wiederholen...


    Grüße
    Oliver

    Dass viele durchs Netz fallen, gehört zum Prinzip dazu

    Ja, das gehört zum Leistungsbereich dazu. Dennoch finde ich den Spiegel-Artikel sehr reißerisch. Man muss die Latte schon sehr hoch legen, wenn man langjährige Bundesligaspieler als "gescheitert" ansieht. Es gibt auch unterhalb der aktuellen Nationalmannschaft noch Fussballer...


    Grüße
    Oliver

    Hallo Günther,


    alles was Du schreibst ist 100% richtig. Aber egal ob elektronisch oder aber altbacken per Einschreiben, bzgl. Fristen gilt genau das, was Sir Alex oben gesagt hat: Die Abmeldung gilt zum Abgabetag, man kann die (eigentlich) nicht im voraus abgeben, sondern muss das letzte Spiel beim Alt-Verein abwarten, da man sonst seine Spielerlaubnis verliert.


    Grüße
    Oliver

    Sir Alex:


    War mir (und warscheinlich vielen anderen) so nicht bekannt. Aber ich lerne gern dazu. Mich würde nur noch interessieren, wo genau das schriftlich festgehalten ist.


    Für Hessen siehe Jugendordnung HFV http://www.hfv-online.de/filea…dnungen/Jugendordnung.pdf,


    Grüße
    Oliver

    ich will jetzt gar nicht zur aktuellen Frontenbildung hier im Forum beitragen, sondern ich kann nur meine Erfahrungen mit meiner Mannschaft als Co-Trainer in G und als Cheftrainer in F2 und F1 berichten.


    In der G waren unsere Jungs mental extrem unterschiedlich. Da waren viele dabei, die eigentlich noch nicht wussten, warum sie auf dem Fussballplatz standen. Andere waren da viel weiter, die hätte jedem Märchenerzähler einen Vogel gezeigt und weiter für die angepeilte BuLi-Karriere trainieren wollen. Auch wenn man versucht, ein interessantes und fesselndes Training für alle anzubieten, gibt es in der G immer noch etliche, die phasenweise "abschalten" und lieber Blümchen gucken oder halt Quatsch machen. Aus meiner Sicht vollkommen normal und auch kein Drama, solange das beim jeweiligen Spieler nur Phasen sind und kein Dauerzustand.


    In der F2 waren unsere Jungs dann schon viel fokussierter beim Training dabei. Dennoch gab es dann immer wieder einzelne, die den Ablauf störten. Die konnte ich durch gezielte Ansprache aber immer wieder einfangen. Was ich aber sehr deutlich gemerkt habe war, dass der Trainingsablauf manchmal an der individuellen Form scheitert. Manchmal kommen die Jungs schon ausgepowert aus der Schule/Hort ins Training und bringen keine rechte Konzentration mehr auf. Manchmal hatte ich mich auch mit den Übungen verhauen (zu komplex, zu öde...), so dass nix klappte. Oder aber ich selbst kam gestresst von der Arbeit und hatte dann selbst keine ausreichende Gelassenheit für das Training, auch darauf reagieren die Kinder. Nach meiner Erfahrung muss man dann auch mal 5 gerade sein lassen und z.B. "nur" Spielformen anbieten, statt der geplanten Technikübung.


    In der F1 habe ich mal Feedback-Bögen verteilt. Zwei Spieler haben sich darin über Kollegen beschwert, die immer wieder den Trainingsablauf störten. Das habe ich zum Anlass genommen, noch konsequenter auf Disziplin zu achten. und das hat eigentlich gut geklappt. Mehr als temporär von der Übung ausschließen hat es nie gebraucht. Heim- bzw. wegschicken musste ich nie jemand. Vielleicht (nein: ganz sicher!) hatte ich aber auch einfach Glück mit meinen Jungs.


    Jetzt im NLZ meines Sohnes herrscht im Bezug auf Disziplin ein sehr hoher Anspruch. Aber auch die Trainer dort haben phasenweise ihre liebe Mühe, diesen Anspruch auch umzusetzen. Die Kinder da sind nicht anders drauf als bei uns im Dorfverein.


    Grüße
    Oliver

    Die Idee mit dem Pass finde ich gut, da so alle Kinder direkt Rückmeldung haben. Aber das mit dem Abstempeln finde ich schwierig: Entweder die Kinder vergessen das Stempeln oder sie vergessen ihren Pass. Dann entfernen sich ruckzuck die Einträge von der Realität.


    Ich habe für mich als Trainer die Beteiligung notiert. So konnte ich jedem Spieler immer seine Beteiligung nennen. Das war auch für mich recht erhellend. Am Ende des Jahres habe ich dann eine Teamauswertung gemacht.


    Grüße
    Oliver