Beiträge von Don Quijote

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    Eine konstruktive Beantwortung auch (vermeintlich) einfacher Fragen halte ich auch für sehr wünschenswert, glaube aber auch, dass das eigentlich in aller Regel gut klappt. Was mir auch manchmal ein bisschen viel wird, sind reine Spaßpostings. Es ist nichts gegen einen lockeren Stil einzuwenden, aber manchmal entwickelt sich da ein reiner Blödel-Dialog über mehrere Postings, das ist dann auch ein bisschen unfair dem Fragensteller gegenüber, auch wenn es vermutlich gar nicht so gemeint ist. Vor jedem Posting sollte man kurz überlegen, ob das Posting für mehr als eine Person interessant sein könnte. Ist es das nicht, ist PN die bessere Wahl.


    Grüße
    Oliver

    Habe selbst keine eigenen Erfahrungen, aber ich würde mir für ein erstes Brainstorming würde ich mir andere Ausbildungskonzepte ansehen. Da kann man sich sicher viele Anregungen gewinnen:
    https://www.google.de/#hl=de&gs_rn=14&gs_ri=psy-ab&tok=lw68YlLVUKsb9CPvoA4wVQ&cp=21&gs_id=l&xhr=t&q=Ausbildungskonzept+fussball&es_nrs=true&pf=p&output=search&sclient=psy-ab&oq=Ausbildungskonzept+fu&gs_l=&pbx=1&bav=on.2,or.r_qf.&bvm=bv.46751780,d.Yms&fp=a877eefb57c1e70&biw=1266&bih=848


    Beim ersten Querlesen sind da sowohl Konzepte von Proficlubs (Bayer04) als auch von kleineren Vereinen dabei. Die Arbeit beginnt dann damit, dass ihr Eure Vorstellungen selbst formuliert und diese auf die lokalen Gegebenheiten bei Euch hin abstimmt. (Anzahl der Mannschaften, Spielklassen, sportliche Ziele, Trainingsmöglichkeiten, Zielgruppe, Einzugsgebiet, Konkurrenzvereine vor Ort...)


    Viel Erfolg! Wenn es Euch gelingt, ein vernünftiges Konzept zu Papier zu bringen, dann habt Ihr Eurem JFV einen Riesendienst erwiesen, das zeigen viele Diskussionen hier im Forum.


    Grüße
    Oliver

    Vielleicht hätte man vorher anders miteinander kommunizieren müssen und mitteilen, das man das Probetraining eher für das persönliche EGO mitnimmt, um zu schauen, welchen Stand der Sohn hat und man keine Wechselabsichten hegt.

    Das ist der Punkt, den ich schon weiter vorne meinte und der aus meiner Sicht ganz entscheidend das Verhalten des Alt-Trainers beeinflusst. Wobei das aus meiner Sicht den Trainer nicht entlastet. Der hätte ja auch selbst nochmal explizit nachfragen können, BEVOR er die TW-Position anderweitig besetzt.


    Grüße
    Oliver

    Fussball ist aus meiner Sicht ein relativ billiger Sport. Es gibt andere Sportarten, die für Ausrüstung (Ski, Eishockey...) oder Platzmiete (Tennis) viel mehr Geld verschlingen. Daher finde ich, dass es nicht die billigsten Treter sein müssen. In den Kindergrößen gibt es ja die jeweils angesagten Modelle für um die 50€. Selbst wenn man davon 4 Paar im Jahr kaufen muss (verschiedene Sohlen bzw. Größen) sind das 200€, von denen sich mit Billigschuhen zwar >100€ sparen lässt. Aber die ~100€ Mehrpreis pro Jahr ist es mir dann doch wert. Aber klar, das hängt natürlich vom individuellen Geldbeutel ab.


    Dass der Schuh viel ausmacht, habe ich auch schon erfahren. Entscheidend ist aus meiner Sicht zum einen das Gewicht (der große Vorteil der modernen Plastikschuhe im Vergleich zu den althergebrachten Tretern), die exakte Größe und die Passform. Größe ist bei Kindern immer ein Problem. Man ist als sparsamer Papa ja immer versucht, lieber ein wenig auf Zuwachs zu kaufen. Oder aber die zu kleinen Schuhe zu ignorieren ("die Hallensaison geht ja nur noch 3 Wochen, solange klappt das noch"). Da nehme ich mich gar nicht aus.


    Anderes Problem ist die richtige Schuhwahl im Laden. Bei meinem Sohn kommt da als erstes das Design, dann das Design und dann das Design. Schuhe, die ihm nicht gefallen, zieht er im Laden schon nicht an, da kann ich zureden wie ich will. Das ist ja an sich nicht schlimm, aber ich habe das Gefühl, dass er sich dadurch Schuhe passend redet, die ihm eigentlich nicht 100% passen. Aber ich kann ja nicht in ihn reingucken, ich kann ihn nur fragen bzw. die paar Schritte beurteilen, die im Laden möglich sind. Auch der Fachverkäufer kann hier nur bedingt helfen. Wie macht Ihr das?


    Grüße
    Oliver

    Kann Steini da nur Recht geben. Zwischen den Kindern, die das klassische Kinderturnen mitgemacht haben und den anderen sind oft Welten in Bezug auf die allgemeine Gewandtheit/Koordination. Das ist viel wertvoller, als mit 4 schon den Ball dribbeln zu können. Nicht umsonst empfiehlt ja auch der DFB, bei den Kurzen nicht nur "Fussball" zu trainieren. je vielfältiger die Bewegungserfahrungen, desto besser.


    Grüße
    Oliver

    Klare Fouls (Tritt von hinten) sollte der Schiri aber ahnden. Tut der das denn nicht?


    Aber ganz allgemein:
    Mein Sohn ist 2003er. Zur Bambinbi und F-Zeit war das Spiel noch weitgehend körperlos, aber jetzt in der E beginnt das Spiel körperbetonter zu werden. Das hat mit Fouls noch gar nichts zu tun, sondern viele Spieler beginnen (erst) jetzt damit, den Körper bewusst reinzustellen und im Laufduell den Körperkontakt zu suchen (Schulter an Schulter). Natürlich passieren da auch Fouls, aber noch öfter ist es so, dass einer der beteiligten Spieler auch ohne Foul zu Boden geht und sich lautstark beschwert. Auch in unserer Mannschaft gibt es Spieler, die da sehr anfällig sind. Zweiter Punkt ist, dass durch das körperbetonte Spiel der Ballführende einfach weniger Platz und weniger Zeit hat. Das führt natürlich zu weniger Spielfluss, aber genau deshalb macht der Gegner das ja. Und wahrscheinlich machen das Eure Gegner umso mehr, als ihr in der Hinrunde ja bewiesen habt, dass sie sonst gegen Euch verlieren.


    Aber wie gesagt, klare Fouls (und der Tritt von hinten gehört da ganz sicher dazu) muss der Schiri ahnden. Tut er das nicht, muss man überlegen, ob man seine Mannschaft diesem Verletzungsrisiko weiter aussetzen kann.


    Grüße
    Oliver

    @Don, du hast als Vorraussetzung zum Stützpunkt selbst den Punkt: "bereit für zusätzlichen Aufwand" genannt. die wird hier jedoch nicht erfüllt.
    ist da deine Meinung nicht etwas inkonsequent?


    Ja, vielleicht ist es inkonsequent und es ist sicher auch keine Dauerlösung. Aber so wie angesprochen für eine Übergangszeit von ein paar Monaten halte ich das für optimal, um Max vorerst das Tor möglichst weit offen zu halten. Wenn er in 6 Monaten sagt "ok, ich bin mir sicher", dann ist das eine neue Situation.


    Grüße
    Oliver

    Karl, Günther, ich verstehe Euren Standpunkt, aber ich teile ihn nicht.


    Mein Ziel wäre es, dem Jungen den Spaß am Fussball zurück zu geben. Offenbar hat er Spaß am Stützpunkttraining, aber weniger Spaß am Vereinstraining. Daher finde ich es optimal, das Vereinstraining zu reduzieren und dafür das STP-Training beizubehalten. Dass der Junge einem anderen "den Platz wegnimmt", kann ich nicht finden. Er hat sich den Platz verdient. Wenn ein anderer besser ist oder wird, dann verliert er den Platz wieder.


    Grüße
    Oliver

    Die Voraussetzungen sind aus meiner Sicht:
    - aktiver Vereinsspieler
    - überdurchschnittliches Leistungsvermögen
    - bereit für den zusätzlichen Aufwand


    Alles gegeben. Dass der Junge (temporär?) der Aufwand im Verein reduziert, hat damit nichts zu tun. Erst wenn klar ist, dass der Spieler dauerhaft (!) dem leistungsorientierten Fussball ade sagt, macht Stützpunkttraining keinen Sinn mehr.


    Ich halte es für fatal, dem Jungen jetzt mit dem Verweis auf irgenwelche Prinzipien vom Stützpunkt auszuschließen. Aus meiner Sicht der beste Weg, um den Jungen komplett für den Fussball zu verlieren. Der Vereinstrainer ist da kompromissbereiter, das finde ich gut :thumbup:.


    Grüße
    Oliver

    Bei Kreisauswahlen bzw. Stützpunkten reden wir über Kinder mit überdurchschnitlichem Talent. Wir reden da nicht über den 10-jährigen Messi.


    Wie, Messi hätte es bei Euch nicht mal in die kreisauswahl geschafft 8o ?!? Ihr müsst eine bärenstarke Jugend haben...


    Noch zur Ergänzung: Es gibt (zusätzlich zu den NLZ der Lizenzvereine) 366 Stützpunkte in Deutschland, Da kann man sich leicht ausrechnen, dass dort nicht nur begnadete Ausnahmekönner aufgenommen werden.


    Grüße
    Oliver

    Andre, Dein persönliches Problem haben alle verstanden. Aber Du stellst es so dar, als wäre das fehlende Wahlrecht der Eltern die GENERELLE Lösung, d.h. als würde sich die Welt ändern, wenn die Eltern mitstimmen könnten. Und genau das stimmt niocht, da bin ich voll bei siebener.


    Nochmal konkret auf Deinen Fall bezogen: Du bekommst das Wahlrecht, gehst zur Wahl, schlägst Deinen Vertrauten vor: Und keinen interessiert's! Denn Du bist auf weiter Flur allein, da die anderen Eltern das nicht sooo brennend interessiert. Bzw. weil die, die es brennend interessiert, ohnehin schon alle möglichen Posten besetzen, weil sie nicht schnell genug nein rufen konnten.


    Aber ich sage es gern nochmal: Auch ich finde es ungerecht, dass Eltern kein Stimmrecht für die Interessen Ihrer Kinder haben.


    Grüße
    Oliver

    Laut Jugenspielordnung gibt es bei Euch im hohen Norden in der F die Varianten 5:5, 6:6, 7:7. Nicht klar geworden ist mir, wer konkret festlegt, welche der Varianten zu spielen ist. Gibt es hier eine generelle Ansage des Fussballkreises? Dann müsste das ja in den Durchführungsbestimmungen drin stehen. Oder machen das die beiden Trainer vor dem Spiel ab? Wer entscheidet, wenn sie sich nicht einig sind?


    Zum Nachholspiel: Die Vorgeschichte ist zwar ein wenig bizarr, aber Spiel ist immer gut, gerade in der F.


    Grüße
    Oliver

    1) ich glaube, dass es auch ohne formales Mitbestimmungsrecht Möglichkeiten gibt, sich im Verein zu engagieren bzw. Einfluss auszuüben.
    2) Dennoch gibt es meines Erachtens keine Gründe, den Spielereltern dieses formale Mitbestimmungsrecht zu verweigern.
    3) Aber man sollte nicht erwarten, dass bisher unengagierte Eltern sich mit diesem Recht plötzlich massiv einbringen, denn siehe 1.


    Grüße
    Oliver

    Zitat @FB:
    Zitat Was auf jeden Fall nicht geht, ist, dass unbedachte Sichtungen, möglichst der noch völlig falschen Kandidaten, eine Welle der Panik bei Eltern und Mitspielern auslöst. Wem das egal ist und da nur an sich selber denk, hat in einer Mannschaft nichts zu suchen - finde ich.
    Verstehe ich jetzt nicht ganz. Wieso wird durch eine Sichtung Panik bei anderen Eltern und Mitspielern ausgelöst. Eher Neid, oder.


    Wenn die echten oder gefühlten Leistungsträger eines Regionalvereins (und die dazugehörigen Eltern) mitbekommen, dass einer aus der Mannschaft zum Proficlub wechselt, dann kann da schon Panik aufkommen. ("OMG, jetzt müssen wir auch aktiv werden, sonst versauert unser Sohn hier im Heimatverein"). Muss nicht, aber kann.


    Grüße
    Oliver

    [EDIT: Passage gelöscht, da Missverständnis von @FB schon geklärt.


    @Heike
    4 Jungs aus der Mannschaft gehen zu (verschiedenen?) Bundesligisten? Wow! Aber angesichts dieser Abwanderungswelle halte ich es durchaus für nachvollziehbar, dass der Trainer Deinen Sohn auch bereits "abgeschrieben" hat. Was ich Euch raten würde: Sprich mit Deinem Sohn ab, was er tun will: Will er in "seiner" Mannschaft bleiben? Wenn ja, dann würde ich erst nochmal mit dem Trainer sprechen und ggf. auch mit der Jugendleitung. Wenn nein, dann ist das Thema ohnehin durch. Allerdings solltest Du dem Verein reinen Wein einschenken. Wenn ihr plant, "nur" noch eine Saison zu bleiben, dann sollte der Verein das wissen, der muss ja auch planen. Letztlich stimme ich da doch wieder Fussballbaron zu: Im Optimalfall bespricht das der Bundesligist direkt (und im Guten!) mit dem abgebenden Verein.


    Grüße
    Oliver

    Hallo Heike,


    nein, das ist nach meinen Erfahrungen nicht üblich. Aber so wie Du es beschreibst, rechnet der Trainer ohnehin nicht damit, dass Dein Sohn bleibt. Und wahrscheinlich hat er sich bereits nach Ersatz umgeschaut (und diesem evtl. zugesagt). Aber die Vorgeschichte ist mir nicht klar. Dein Sohn wurde von 3 Bundesligisten gescoutet, auch das überrascht mich. Wie sah das "Scouting" denn aus? Wie verbindlich (oder unverbindlich) sind denn die Zusagen der Bundesligisten? Und wie habt Ihr das bei Eurem Stamm-Verein kommuniziert? Du schreibst ja, es sollte "Zig Gespräche" gebe - Worum sollte es denn dabei konkret gehen, um die Zukunftsplanung oder gab es weitere Punkte aus der Vergangenheit?


    Grüße
    Oliver

    Nehmen wir den Vater, den DeBiber beschreibt. Günters Sätze die ich zitiert hatte, sind Wasser auf seine Mühlen und DeBiber kann Rotation etc. nennen, er steht mit diesen Argumenten mit dem Gesicht zur Wand. Oder galubt hier jemand, die Sätze helfen DeBiber bei der Diskussion mit dem Vater? Sind das Tipps, die DeBiber mit ins Gespräch nehmen soll?


    Du hast vollkommen Recht, Uwe. Wenn ich könnte, würde ich mein Posting #17 von oben löschen. Ich halte es zwar nicht für falsch, aber die Diskussion dreht sich hier jetzt viel zu viel um Erfolg im Sinne von Ergebnis, das kann nicht sinnvoll sein.


    Daher danke, tobn, dass Du wieder zum kern der Diskussion zurück gekommen bist.


    Grüße
    Oliver

    Er selber ist Schwimmtrainer


    Schwimmtrainer kennen sich aus mit hartem körperlichem Training schon bei kleinen Kindern. Da kann ich mir gut vorstellen, dass ihm KiFu-gerechtes Training + Spiel etwas Larifari vorkommt. Da ist Überzeugungsarbeit vonnöten...


    Schimanski
    Deinen Punkt bzgl. Erfolgen finde ich sehr gut. Auch ich habe als F-Trainer punktuell von der strikten Rotation Abstand genommen, um der Mannschaft ein Erfolgserlebnis zu ermöglichen. Aus meiner Sicht war das für das Team enorm wichtig. Man muss halt aufpassen, dass man dabei nicht den Weg verlässt.


    Grüße
    Oliver