Selber bin ich aber auch immer erstaunt wie klein die Schritte der Verbesserungen doch immer sind, wenn überhaupt.
Manchmal kommt dann jemand neu dazu und ist wirklich in ein paar Wochen auf dem gleciehn Stand oder sogar besser als die die schon jahrelang trainieren.
Ähnliches habe ich auch schon beobachtet. Die Neueinsteiger, die voll einschlagen, sind aber durchweg sehr sportlich, d.h. die bringen unabhängig von organisiertem Fussballtraining Schnelligkeit, Gewandheit und koordinative Fähigkeiten mit. Diese muss man nicht zwingend im Fusssballtraining erworben haben, das geht auch im Turnen oder auch ganz fernab des Vereinssports beim Spielen mit den großen Brüdern. Der allgemeinsportliche Hintergrund ermöglicht den Spielern, sehr schnell die fussballerischen Basistechniken zu erlernen und schon sind sie mit dabei. Aus dieser Beobachtung folgt für mich, dass gerade in den unteren Jugenden (wie vom DFB vorgegeben) vielfältige Bewegungserfahrungen das wichtigste sind. Das ist die Basis, ohne die nix geht.
Umgekehrt kann ein Trainer in den unteren Jugenden zwar viel falsch machen, aber ein sportliches Kind kann fussballerische Defizite später immer noch aufholen. Das wichtigste ist, dass das Kind Freude an der Bewegung behält, so dass es auch außerhalb des zeitlich ja meist sehr limitierten Traingszeit Sport macht. Aber klar, mindestens für diesen Spaß an der Bewegung sind die Trainer verantwortlich.
Grüße
Oliver