Unabhängig davon, welche Überschrift angemessen ist und wer das Konzept wann zuerst erwähnt hat, klingt es für mich wie ein Schritt in die richtige Richtung. Ich bleibe mal bei der Abkürzung SI, denn die passt ja praktischerweise sowohl auf Spielintelligenz als auch auf Schwarmintelligenz.
Am spannendsten ist dabei für mich, WIE man die SI seinen Spielern beibringt, bzw. wie man die optimalen Rahmenbedingungen schafft, dass die Spieler sich diese Fähigkeiten selbst aneignen. Im Moment sehe ich auch großen Überlapp zu Horst Wein, und der hat ja auch schon konkrete Hinweise gegeben. Der Knackpunkt ist dabei, dass nicht nur stumpf bestimmte Verhaltensmuster antrainiert werden, sondern dass die Kinder in die Lage versetzt werden, in neuen Situationen intelligent zu agieren. Und das nicht nur individuell, sondern im Team.
Aber wie trainiere ich so etwas? Aktuell würde ich versuchen, den Kindern permanent wechselnde Spielsituationen zu bieten. Also viele Spielformen, permanent wechselnde Provokationsregeln, viel Rotation. Ich stelle mir vor, dass die Kinder so einerseits daran gewöhnt werden, ständig wechselnden Herausforderungen gegenüber zu stehen. Außerdem bauen sie so einen Fundus von "Erfahrungen" auf, so dass auch neue Situationen jeweils nur ein klein wenig von etwas abweichen, was sie schon mal ausprobiert haben. @FB's Idee scheint mir zu sein, dass noch mehr zu kanalisiereren, d.h. das Lernen noch effektiver zu machen. Wer hat eine Idee, wie?
Grüße
Oliver