Kennt ihr das....man schlägt die Zeitung auf, die Lieblingsvereine im Bereich stehen drin. Man berichtet vom Wochenendspiel. A fährt zu B und kassierte, C siegte. Jahr ein, Jahr aus...im Prinzip das selbe auf Kreisliga C, B oder A - Ebene. Dann wird sich gefreut, wenn mal einer aufsteigt...verstehe ich ja auch...aber da dümpelt man dann oft hin, schafft so eben den Klassenerhalt oder steigt gar wieder in die "Versenkung" ab.
Da werden dann Spieler abgeworben oder umgekehrt, talentierte Spieler spielen spätestens nach der Stützpunktförderung ab der B Jugend wieder in ihrem Verein...egal in welcher Liga. Es gibt ausreichend viele Spieler die aus einigen Gründen ebend nicht zum großen Verein wechseln, selbst wenn die Möglichkeit dazu bestand. Das betrifft oft die ländlichen Vereine, wo ja im Prinzip die meisten Vereine sitzen, richtig?
Spielgemeinschaften werden ausgehandelt, aber ebend nicht aus Gründen der Förderung, sondern vielmehr weil man sonst überhaupt nicht mehr spielfähig ist. Die bestehen oftmals auch nicht lange, weil es meist zu Streit kommt und man geht vereinsmeiermäßig zickig wieder auseinander.
Um hier etwas zu schaffen bedarf es eines neutralen Daches mit dem sich Vereine und die -ich sags mal etwas salop mit Schalk im Nacken " Meiers " (Vereinsmeier) identifizieren können. Deshalb das Thema und die Frage:
Wer kennt und weiss was ein Förderverein gem. § 7 c Jugendordnung Dfb genau ist?
http://www.dfb.de/uploads/media/08_Jugendordnung_03.pdf
Wer kennt einen Verein der das prakiziert?
Handelt es sich hierbei um die sogenannten Leistungszentren?
Welche finanzielle Förderung durch den Dfb verbirgt sich dahinter?
Wer hat Erfahrungen damit und kann Auskunft geben?
Man benötigt gem. Auskunft § 7 C JO Dfb mindestens 2 Vereine die geographisch nahe beieinander liegen. Es sollte wohl ein Kunstrasenplatz vorhanden sein und man muß mindestens vier Jugendmannschaften zusammen kriegen (D, C, B, A?).
Gilt das auch für eine erste Mannschaft?
Ich fände es toll, wenn sich hier auf dem Lande in meiner Stadt so etwas ergeben würde. Ich möchte gern die Zeitung aufschlagen und wissen, dass da unsere Aushängeschilder was reissen, ...gefördert werden...statt zu anderen Vereinen abzuwandern. Warum sollten unsere Vereine nicht die Früchte der guten Jugendarbeit selber ernten, statt die Guten Willigen ständig an große Fremdvereine abzugeben. DAS wäre so möglich. Es wäre ein Fundament für einige die Wollen vor Ort ihr Können zu beweisen. Gerade mit den langen Schulzeiten wäre das eine gesunde Alternative wie ich meine. Es ist fast fahrlässig -um nicht dumm zu sagen- das nicht schon längst angefaßt zu haben. Gruß Andre
