Sehe eben erst, dass Du, tobn, oben schon zeitgleich mit mir gepostet hast.
Ich finde es immer lustig, wenn zur Begründung der Leigitimität eines Strafstoßes verlautet wird: "Der Kontakt war da!" Da gibt es immer mal wieder angebliche Kontakte, die man nicht nur mit der Superzeitlupe, sondern dann auch noch mit der optischen Lupe suchen muss. Aber dann wird triumphierend festgestellt, es habe ja einen Kontakt gegeben, also ist der Strafstoß gerechtfertigt.
Warum, das frage ich, kann man nicht einfach zugeben, dass es jede Menge knifflige und dementsprechend auch nicht wenige falsche Strafstoßentscheidungen gibt? Zumal ja auch die Grenze zwischen erlaubtem Körpereinsatz und zu viel dessen ganz so scharf auch nicht ist...
...und auch noch vom Betrachter und seiner Tagesform abhängt. Aber soviel Unsicherheit erträgt der Mensch eben nur ungerne. Deshalb mag er nicht "einfach" zugeben, dass man den Strafstoß durchaus pfeifen kann, wenn es denn auch die Möglichkeit gegeben hätte, ihn nicht zu pfeifen.
Grüße
Oliver
