G- und F-linge muss man nach meiner Erfahrung ein bisschen bremsen, damit die sich zwischen den Spielen nicht komplett auspowern. Aber eigentlich beschäftigen die sich selbst, als Trainer habe ich nur immer geschaut, dass es nicht zu viel wird. Wobei sich die Kleinen nicht freiwillig ruhig in den Schatten setzen, aber ehrlich gesagt, halte ich das auch nicht für nötig, sind ja keine Profis. So ab E muss man da eigentlich gar nichts besonderes mehr machen, das kapieren die meist von selbst, dass sie ein bisschen Pause brauchen. Gute Erfahrungen habe ich z.B. mit einem lockeren Fussballtennis gemacht (als Rundlauf).
Für die Ernährung sind aus meiner Sicht gerade bei den jungen Teams die Eltern verantwortlich. Bei uns organisieren sich die Eltern, d.h. es wird so grob abgesprochen, wer was mitbringt (Gurke, Möhren, Bananen, Melone, Müsliriegel, Salzstangen usw.). Das kommt dann auf einen Tisch, so dass jeder davon nehmen kann. Bei den (oft sehr langen) NLZ-Turnieren ist es zudem Standard, dass die Teams mittags verpflegt werden (da gibt's zu 98% Nudeln). Das ist aber ein Sonderfall, den es im Breitensport wohl eher nicht gibt.
Nebenbei: Das große Problem sind die Turniere, bei denen a) lange Wartezeiten entstehen (letzthin wieder Turnier mit 12 Teams auf einem einzigen Feld
) und b) wo dann womöglich auch kein Platz ist, um sich ein bisschen zu bewegen. Das ist immer doof. Könnte ich es entscheiden, würde ich so ein Turnier im Folgejahr nicht mehr besuchen.
Grüße
Oliver